Haben Sie heute schon Ihren Kropf geleert? — Neues vom Bergvolk und einem Event der SVP

Februar 18th, 2011

(reload vom 25.04.07)

  • Keine Jodluft aber Jodtabletten in der Schweiz
  • Die Schweizer leben, jedenfalls für Deutsche Verhältnisse, ziemlich weit im Süden. In der Nähe der Alpen, weswegen manche Menschen auch von einem ehemaligen „Bergvolk“ sprechen. Menschen, die so weit im Süden leben, bekommen selten etwas ab von der wunderbaren jodhaltigen Luft an der Nord- oder Ostseeküste. Weil sie nicht genug Jod einatmen, und Jod wichtig ist zur Verhinderung eines „Kropfes“, müssen Sie Jod dringend zu sich nehmen. In Form von Tabletten, um genau zu sein. Deswegen hängt in jedem Schweizer Hauseingang der Hinweis, wo man Jodtabletten beziehen kann, falls mit einem radioaktiven Fallout zu rechnen ist.

    Jodtabletten gibt es im Schulhaus

  • Über Menschen mit einem Kropf lacht man nicht
  • Die Einnahme von Jodtabletten soll verhindern, dass sich ein Kropf bildet. Dennoch passiert das oft bei Menschen, die weit entfernt von jodhaltiger Luft leben. Da reicht schon Süddeutschland oder das Schwabenland, da muss man nicht erst in die Schweiz ziehen. So wie im schwäbischen Heinsheim der „Heinsheimer Kropfjoggl

    Kropf

    HEINSHEIMER KROPFJOGGL
    „Otmar Meisinger fand diesen Namen. Er stammt aus der Zeit, als in Heinsheim unverhältnismäßig viele Kropfhälse zu sehen waren. Diese Verdickung der Schilddrüse wird auf Jodmangel zurückgeführt. Es wird die Geschichte erzählt, daß eines Tages ein Handwerksbursche mit einem glatten Hals durch Heinsheim wanderte. Die einheimischen Kinder lachten ihn aus, weil ihm der Kropf fehlte, und begleiteten ihn mit Spottgesang. Ein vorbeikommender Einwohner wies aber die Kinder zurecht, daß sie froh sein sollten, ihre Glieder beisammen zu haben.
    (Quelle: www.heilbronn-neckar.de/Namen/kropfjoggl.htm)

  • Die SVP kümmert sich um das Leeren des Kropfes
  • Weil sich also leicht ein Kropf bildet, und der sich dann auch noch füllen kann, muss er regelmässig geleert werden. Und dafür gibt es zahlreiche Gelegenheiten in der Schweiz, oft von grossen Parteien wie der SVP organisiert.
    „Chropfleerete“ nennt sich so ein Event, zu dem Jung und Alt strömt, um endlich los zu werden, was da im Chropf eingelagert ist und raus will. 1‘010 Chropfleerete zählten wir bei Google-CH , da kommt sicher ganz schön was zusammen. Wohin wohl der Inhalt des „Chropfs“ entsorgt wird?

  • Wenn die Petarden pupsen
  • So lasen wir im Tages-Anzeiger vom 16.03.07:

    An einer «Chropfleerete» auf dem Zürcher Bürkliplatz hat die SVP der Bevölkerung die Möglichkeit geboten, sich zur Ausländerfrage zu äussern. Jugendliche störten den Anlass mit Nebel- und Knallpetarden.

    Stichwort „Knallpetarden„. Darin steckt das Verb „péter„, was in Frankreich „pupsen“ heisst. Die hübsch häufig von Nicht-Franzosen geäusserte Bitte: „Repétez!“ (=“Wiederholen Sie bitte!) an Stelle von korrekt „Répétez“ heisst wörtlich übersetzt: „Könnten Sie diese schlechte Luft bitte nochmals fabrizieren? „. So bedeutungsunterscheident kann ein kleiner „accent aigu“ sein!

  • Die schlechten ins Kröpfchen
  • Von Aschenputtel, die bei Walt Disney „Cinderella“ heisst, wissen wir ja, wie das geht.

    „Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.“

    Aschenputtel

    Vom Leeren dieses Kröpfchens lesen wir dort nichts. Oder haben sie schon mal das Wort „Auskotzen“ in einem Märchen gefunden? So würden wir das in Norddeutschland bezeichnen, eine zünftige „Auskotzerei“. Aber doch nicht gleich 11‘800 Mal, und dann auch noch von einer rechten Volkspartei organisiert! Es muss den Schweizern ganz schön dreckig gehen, wenn man sowas organisiert veranstaltet.

    P.S.: Auskotzen bringt es bei Google-DE auf 47‘500 Fundstellen, vier mal so viel wie Chropfleerete, aber niemals in Verbindung mit einer völkischen Partei.

    Teil den Hund um — Nicht umbringen aber umteilen

    Februar 12th, 2011

    (reload vom 24.4.07)

  • Teil das mal um oder umteile das?
  • Mitunter stossen wir auch nach so langer Zeit noch auf feine kleine neue Wörter, die uns so in der Deutschen Sprache nicht geläufig waren. Wir wussten, dass man etwas „umbringen“ kann oder „umsorgen“, auch „umfassen“ war uns bekannt, nicht aber das Schweizerische „Umteilen“.

    So lasen wir im Tages-Anzeiger in einem Artikel über die geplanten Verbote gefährlicher Hunderassen, dass zukünftig unterschieden wird zwischen (verbotenen) „gefährlichen Hunden“, „möglicherweise gefährlichen Hunden“ und „wenig gefährlichen Hunden“:

    Bringt der Hund die geforderte Disziplin nicht, wird er umgeteilt. Bei bereits „möglicherweise gefährlichen“ Hund heisst das, dass sie abgetan werden müssen.
    (Quelle: Tages-Anzeiger vom 21.04.07, S. 2)

    Was mag das sein? Wir der Hund etwa „umgelegt“? Oder wird er vielleicht geteilt und damit umgebracht? Die Antwort ist viel prosaischer, aber dennoch sehr schweizerisch. Unser Duden half uns weiter:

    umteilen (schweiz.):
    neu einteilen, neu zuordnen
    : er wurde in den waffenlosen Militärdienst umgeteilt.
    (Quelle: duden.de)

  • Abmachen, ablöschen und jetzt abtun
  • Fehlt noch das zweite Wort in dem Tages-Anzeiger Zitat, was wir nicht einfach so abtun möchten, um zur Tagi- Tagesordnung Pendenzenliste überzugehen. Die Rede ist von „abtun“. Wir kennen ja schon „abmachen“, wenn Schweizer eine Verabredung treffen und dazu keinen Schraubendreher benötigen, oder „ablöschen“ für die Vernichtung jeglicher guten Laune, ganz ohne Feuerlöscher.

    Aber „abtun“, noch dazu einen Hund? Der wird doch sonst gleich verlocht bei der „Hundsverlochete“ in der Schweiz. Diesmal weiss der Duden nicht weiter. Bei Google-CH fanden wir „den Hund abtun“ 754 Mal.

    Was damit gemeint ist? Dem Kontext nach könnte es „umbringen“ oder „abgeben“ sein, beides ist nicht so ganz eindeutig.

    Schliesslich wurden wir fündig in Kurt Meyers „Schweizer Wörterbuch“:

    abtun (unr. V.):auch (dtl. veraltet) //(Haustiere) töten. Das von der Krankheit befallene Vieh musste am Montag abgetan werden (St. Galler Tagbl. 16.12.68)

    So schnell können bekannte Silben, neu kombiniert, einen gänzlich neuen Sinn ergeben, der sich nur den Schweizern oder uns Deutschen durch die Verwendung von Wörterbüchern erschliesst. Aber von wegen „neuen Sinn“. Selbst Kurt Meyer hält „abtun“ für „dtl. veraltet“. War der Tagi-Autor etwa schon etwas älter? Wer legt eigentlich fest, ab wann Wörter veraltete sind und wann nicht?

    Increase your stamina — Large ist nicht gross

    Januar 28th, 2011

    (reload 20.4.07)

  • Englisch for runaways
  • Ein grosser Vorteil digitaler Kommunikation via Elektropost ist die kostenlose tägliche Erweiterung unseres angelsächsischen Alltagsvokabulars. So lernte ich durch stetige Wiederholung und immer wieder notwendiges aktives Löschen der mir unaufgefordert zugeschickten Englischlektionen, meinen Wortschatz der Englischen Sprache massiv zu erweitern. Zum Beispiel mit dieser Nachricht, die mir heute ungefragt ins Postfach flatterte:

    Loophole topsy-turvy inversion, of civil service, birch or GMAT coalition, and enlarge a the is was inoffensive that free-for-all, drug addiction perception of as strata the as angle in exorcism conservatism, yourselves subpoena was tug of war of potluck metal, of book skateboard egotistical a the half-baked by was that tactic, a zillion: idiosyncratic leap to originally malevolent of this fruits, delusion play-by-play outsourcing luster conquer brand-new tape deck with rating, clarinet as brawn, aghast the folder matchbook allegory.
    (Quelle: Private Elektropost)

    Ist das nicht ein fantastischer Stil? Ich denke, ich werde mal nach einem Buch dieses begnadeten Schreibers recherchieren. Er könnte als Redenschreiber in die Politik gehen, so klar und präzise werden hier die Dinge auf den Punkt gebracht!

    Bis vor kurzem hatte ich auch keinen blassen Schimmer davon, was „increase your stamina“ eigentlich bedeutet. Klar, es kommt aus dem Fachjargon der Marathonläufer. Alles gelernt in der Zwischenzeit.

  • Kein Englisch im Tages-Anzeiger
  • Dann lasen wir im Tages-Anzeiger vom 18.04.07 den Satz

    „Die Regelung wurde zu large gehandhabt“.

    Erst dachten wir, dass muss ein Schreibfehler sein, und es sei „zu lasch“ gemeint gewesen. Aber nein! Wir sind ja in der viertelsfranzösischen Schweiz, die den „Exploit“ auch nicht als „ausgebeutetes Programm-Schlupfloch“ in einem Browser versteht, sondern als sportliche Gelegenheit zum wahren Heldentum, und in der die „barrage“ keine Staumauer und kein Sperrfeuer ist, sondern ein besonderes nettes Fussballspiel gegen die trittsicheren Freunde aus der Türkei (vgl. Blogwiese) .

  • Large ist französisch
  • Unser Duden und Kurt Meyers Schweizer Wörterbuch bestätigen mir:

    large [frz. large < lat. largus = freigebig; reichlich] (schweiz.): großzügig: der large Schiedsrichter.
    (Quelle: duden.de)

    Beispiele aus dem Tages-Anzeiger:

    Der automatische Zugang mittels Maturität sei «zu nachlässig und zu large», was den Hochschulen das Mithalten mit internationalen Spitzenuniversitäten erschwere
    (Quelle: tagesanzeiger.ch)

    Die IV-Stellen waren zu large
    (Quelle: Tages-Anzeiger)

    Aus dem Kantonsrat Zürich:

    Die Verordnung der Gesundheitsdirektion muss verhindert werden. Sie brächte eine zu large Zulassung und wäre kostensteigernd
    (Quelle: www.kantonsrat.zh.ch)

    Am Largo Maggiore
    (Quelle Foto: Wikipedia. Am Largo Maggiore)

  • Was sonst noch large ist
  • Ganz logisch, dass die Schweizer das verstehen, haben sie doch auch einen Largo Maggiore. Oder haben wir da jetzt was verwechselt?

    Dann kennen wir noch den Deutschen Rockmusiker Klaus Large, die Sicherheitslarge, die Wetterlarge, Braunlarge im Harz und die österreichische Musiksendung X-Large, womit wir wieder beim Ausgangspunkt dieser Betrachtung angekommen sind: „Enlarge your English!“, und was man sonst noch so vergrössern kann durch Lektüre von Werbepost.

  • Faust auf Faust — Musik zum Schimanski-Tatort
  • Bis zur nächsten englischen Elektropost für alle Nostalgiker und BiVis (=Bis Vierzigjährige) hier der Song „Faust auf Faust“ von Klaus (1985) bei YouTube.

    Nein, das ist kein nachgemachtes 80er-Jahre-Video wie der Clip neulich mit Hugh Grant, das ist echt 27 Jahre alt.

    Er traf den Entscheid beim Hinschied – Paradoxe Gedanken zum Sterben

    Dezember 27th, 2010

    (reload vom 4.4.07)

  • Kurze Wörter in der kleinen Schweiz
  • Die Schweizer pflegen in ihrer Alltagssprache eine ganze Reihe von Wörtern der Deutschen Sprache, die wir als Deutsche zwar erkennen, aber in der Regel nur nach kurzem Nachdenken auch verstehen können. Ein Schweizer hätte jetzt wahrscheinlich eher geschrieben: „Nach kurzem Nachdenk“ , denn der Trend geht zur Kürze in der Schweiz. Ursus & Nadeschkin prägten die Frage ans Publikum: „Verstehen Sie uns? Gut! — Begreifen Sie es auch?

    Aus der „Entscheidung“ wird so der „Entscheid“ bei den Schweizern, und aus einer „Unterbrechung“ ein „Unterbruch“, oder aus der „Badeanstalt“ die „Badi“. Ganz besonders deutlich wurde uns dies, als wir lernten, wie aus dem „Hinscheiden“ der schweizerische „Hinschied“ wurde.

  • Schied oder Shit?
  • So wie manche Schweizer beim Wort „lecker“ eine akustisch begründete Aversion und Scheu haben und es ungern für die Beschreibung von „feinem“ oder „guetem“ Essen verwenden, weil ihnen dieses Wort zu stark nach einem Fluch mit „Läck‘“ klingt, sorry, natürlich „tönt“, so geht es uns Deutschen ähnlich bei Wortkombinationen mit „Schied“.

    Es klingt, schön nordisch kurz gesprochen, eher wie „Shit“. Und das ist nicht nur Englisch, sondern Platt, denn auf dem Deich kommt die Rede oft aufs „Schietwetter“, dem echten Mistwetter, wenn der Regen quer fliegt. Dann sagt schon mal der Bauer Maas zu seinem Knecht: „Knut, guck mal, da drüben schwimmt ne Mütze! — Nee, dat is der Bauer Hein, der mäht bei jedem Wetter“.

    Drum sind wir froh, dass der „Schiedsrichter“ ein „Referee“ bleibt in der Schweiz. Unser Lieblingsbeispiel hierzu ist Urs Meier, dem Vorzeige-„Swiss-Referee“, der mit seinem Ausspruch „Das schleckt keine Geiss weg“ entscheidend zum Bekanntheitsgrad Schweizer Redewendung im Deutschen Fernsehen beitrug (vgl. Blogwiese).

    Doch nun zum „Hinschied“. Wir fanden es bei Google-De nur schlappe 1540 Mal belegt, hingegen bei Google-CH an 14‘900 Stellen,
    also 9 Mal so häufig! Auch unser Duden weisst es eindeutig als Schweizer Variante aus:

    Hinschied, der; -[e]s ( schweizerisch für Ableben, Tod)

  • Gorleben, Senftleben, Ableben
  • Wer beim Gedanken an den Tod das Wörtchen „Hinschied“ eher präsent hat als das „Ableben“, und wer dabei überhaupt nicht mehr an Ausscheidungen denkt, der hat das norddeutschen „Schietwetter“ weit hinter sich gelassen und plant vielleicht schon sein preisgünstige Urnenbestattung unter einem Baum im Wallis (vgl. Blogwiese)

    Erst beim „Hinschied“ den „Entscheid“ zu treffen stellen wir uns jedoch schwierig vor, wenn nicht gar unmöglich, speziell beim eigenen. Das ist so, wie wenn du morgens aufwacht und feststellt, du bist tot. Dann hilft nur noch auf Neujahr zu warten. Kommt ja bald.

    Gebissprobleme in der Schweiz — Überbeissen Sie auch gern?

    November 28th, 2010

    (reload vom 23.03.07)

  • Wer einen Überbiss hat der überbeisst, oder?
  • Wenn die obere Zahnreihe gegenüber der unteren vorgelagert ist, spricht der Zahnarzt von einem „Überbiss“. Aus Wikipedia lernen wir:

    Der Überbiss kommt als Zahnfehlstellung relativ häufig vor und kann durch Tragen einer Zahnspange meist vollständig korrigiert werden.
    (Quelle: Wikipedia)

    Demnach muss die Schweiz ein Paradies für Kieferorthopäden sein, denn nur hier lasen wir wiederholt von Menschen, die gern mal „überbeissen“, wahrscheinlich weil Sie unter diesem Überbiss zu leiden haben. Bei Google-DE findet sich das Wort „überbeissen“ an mageren 242 Fundstellen, die alle etwas mit Dentalkunst oder beissenden Hunden zu tun haben.

    Anders in der Schweiz. Hier wird an über 1’580 Stellen bei Google-CH das Überbeissen gepflegt. So gibt es zum Beispiel bissige Leitungsteams:

    Das war vor 9 Jahren. Seither machen sich alte wie neue Veranstalter den goldenen Subventionskuchen streitig. Leitungsteams überbeissen. Profilierungsneurosen blühen in allen Farben. Politiker rühmen sich über allen Klee.
    (Quelle: Muhlehunziker.ch)

    Hostpoint mit Zahnproblemen:

    Hostpoint am Überbeissen
    (Quelle: broedel.org)

    Auch sportliche Wakeboarder zeigen Zähne:

    ich werd überbeissen auf dem board wenn du deinen air railey machst ich kanns kaum erwarten!!!
    (Quelle: www.polyfil.ch)

    Oft wird davor auch gewarnt:

    AdiZollet wird überbeissen, wenn er den Thread sieht
    (Quelle: tweaker.ch)

    Und wie immer in solchen ausserordentlichen kommunikativen Situationen in der Schweiz stehen wir Deutsche als Zuhörer oder Leser mit verbissener Miene daneben und fangen an, uns unauffällig an die obere Schneidezahnreihe zu fassen, um festzustellen, ob wir nun auch schon zum „überbeissen“ ansetzen oder nicht. Was in Gottesnamen unter der Tätigkeit des „Überbeissens“ bei den Schweizern eigentlich gemeint ist, kriegen wir so nicht raus.

    Warum es hingegen so häufig vorkommt, verglichen mit Deutschen Gepflogenheiten, wo das Überbeissen den Hunden überlassen wird, mag an den horrenden Kosten von Kieferorthopädischen Behandlungen in der Schweiz liegen, die die Schweizer selbst „berappen“ müssen, da die normale Krankenversicherung nicht dafür aufkommt.

    Auch in Deutschland sei das mit der Kostenerstattung schon lange nicht mehr so berauschend wie früher, erzählte uns jemand von „ennet“ des Rheins (nein, nicht aus Schaffhausen). Wer seinen Überbiss richten lassen will, bekommt nur noch einen geringen Zuschuss von der Kasse bezahlt, sofern er nicht unter 18 ist. Ob deswegen weniger Menschen in Deutschland so bissig sind, verglichen mit den friedlichen und höflichen Schweizern?