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Ich lenke, also denke ich — Verwirrungen durch einen Schweizer Werbeslogan

  • Der Raclette-Stand auf dem Weihnachtsmarkt
  • Neulich fand in Bülach, der Lifestylemetropole des Zürcher Unterlands, ein schnuckliger Weihnachtsmarkt statt. Nein, es war natürlich eher ein „Weihnachtsmärt“. Bei dieser Mischung von vorne Hoch- und hinten Schweizerdeutsch erstaunt uns immer wieder die Konsequenz, mit der eben nicht einfach jedes Wort auf Schweizerdeutsch geschrieben wird. Google-CH findet „Weihnachtsmärt“ 907 Mal , die „Wienachtsmärt“ Fundstellen sind dagegen vergleichsweise selten und mit nur 284 Exemplaren deutlich in der Minderzahl. Wahrscheinlich wegen der Verwechslungsgefahr mit den Nächten in Wien? Wer weiss.

    Jedenfalls sahen wir dort auf dem Weihnachtsmarkt einen Raclette-Stand mit der deutlichen Beschriftung „Lenk dänk“ und wurden nicht schlau draus.

    Lenk dänk in Bülach

    Leider ist mir beim Fotoschiessen im Getümmel das „k“ am Ende nicht ganz mit aufs Bild gekommen.

  • Wer lenkt, der denkt?
  • Wir machten uns danach auf die Suche, was dieser hübsche Spruch „Lenk dänk“ wohl zu bedeuten hat und stiessen im Internet auf zahlreiche weitere Fundstelle:

    Lenk dänk im Militärsport

    (Quelle Foto: schweizer-soldat.ch)

    Aber wirklich begriffen hat wir diesen Spruch dadurch noch nicht. „Lenken“ und „denken“ gehören offenbar eng zusammen in der Schweiz, selbst beim Militär. Das Hirn des Autofahrers ist nicht weit vom Lenker entfernt, und manchmal denkt der Lenker auch selbst, wie wir in zahlreichen Unfallberichten gelesen haben, wenn ein „Lenker“ wieder einmal eine Kurve nicht gekriegt hat und ein „Bord“ herab stürzte oder in einen „Kandelaber“ fuhr.

  • Was der Spezialist dazu meint
  • So befragten wir einen Spezialisten des Schweizerdeutschen dazu und erfuhren, dass es da zwei Orte mit Namen „Adelboden-Lenk“ gibt, die allen Skifahrern wohl bekannt sind, und die mit einem pfiffigen Werbespruch seit vielen Jahren für sich werben:

    Der Dialekt-Werbespruch „Adelbode-Länk, dänk!“ ist schon Jahrzehnte alt. Gerade wegen seiner Kürze ist er besonders einprägsam. Es bedeutet sinngemäss ganz einfach, dass man „logischerweise“ in eben diesem Skigebiet Ferien/Urlaub macht.
    (Quelle: Private E-Mail)

    Das allein wäre uns als Nicht-Skifahrer nie aufgefallen. Ja, es gibt noch andere Menschen, die das Los unserer Freundin „Don’t mention the skiing“ Heather teilen und nicht alle Winterspororte der Schweiz kennen. Dafür kennen wir aber die besten Rodelpisten in Castrop-Rauxel, Recklinghausen und Wanne-Eickel. Sie nicht?

    Doch weiter in der Erklärung des Spezialisten:

    Das Wort „dänk!“ (wörtlich: „denke!“ oder vielleicht „denk nur, denk doch!“), das besonders Kinder oft brauchen, kann man sinngemäss am besten mit „natürlich“ oder vielleicht noch mit „doch“ übersetzen. Jedenfalls bedeutet es immer etwas, das doch logisch ist/sein sollte, wie in folgenden
    Beispielsätzen:
    Dass dis Auto fahrt, muesch zerscht Bänzin tanke – Das wäiss ich DÄNK! (Damit dein Auto fährt, musst du erst Benzin tanken – Das weiss ich NATÜRLICH!) „Du muesch DÄNK zerscht uf de Chnopf drucke, dass de Lift chunnt, susch chasch no lang warte! – Ich han DÄNK scho drü mal druckt!“ (Du musst DOCH erst den Knopf drücken, damit der Aufzug kommt, sonst kannst du noch lange warten! – Ich hab DOCH schon dreimal
    gedrückt!)

    Die Zürcher Aussprache ist eher „tänk!“, aber die Lenk befindet sich im Berner Simmental, Adelboden liegt im Berner Oberland, das wissen alle, die das Lied „Vogellisi“ kennen. Deshalb Berndeutsch: „dänk“.

    Die Zürcher haben dafür die Idee des „Think tank“ für sich in Beschlag genommen, eine „Denkfabrik“, die im Prinzip eher Schweizerdeutsch als „Dänk tank“ bezeichnet werden sollte. Die drei Schweizer Denkfabriken „Avenir Suisse“, das Gottlieb Duttweiler Institut und das Liberale Institut befinden sich im Kanton Zürich, aber soll ja nichts heissen. Wer viel schnurrt muss eben auch mal nachdenken.

    Wenn du die genervte Aussage „Das wäiss ich dänk!“ (Das weiss ich doch!) hören willst, dann gib mal mundartsprechenden Kindern in deiner Nachbarschaft einen Tipp, der sie als komplett intellektuell unterentwickelt darstellt. (z.B. „Weisst du, Wenn du dir die Augen zuhältst, kann ich dich trotzdem sehen.“)

    Man trifft diesen Ausdruck seltener ausserdem an, wenn man seine Meinung gepaart mit möglichen Zweifeln ausdrücken will im Sinn von „wohl“. Wie etwa hier: „Warum poschtet de Häiri gäng nur Büchsene und Fertigmönü? – Er chann DÄNK nöd choche.“ (Weshalb kauft Heinrich immer nur Dosen und Fertiggerichte ein?
    – Er kann wohl nicht kochen.)

    Wir werden uns die Floskel „DÄNK“ sogleich einverleiben und gelegentlich in unseren Redefluss einfliessen lassen, vielleicht links und rechts garniert von einem hübschen „IM FALL“ und einem „LÄCK“. Letzteres kenne wir ja schon von den Schleckstangen.

    Runden wir unsere Erkenntnisse ab mit dem Plan, die nächsten Wanderferien in Adelboden-Lenk zu verbringen, vielleicht im Februar? Denn Schnee fällt ja offensichtlich in den nächsten Monaten keiner mehr.

    Zum Schluss darum nochmal das Fazit unseres Spezialistenfreundes:

    Und wenn du nun noch immer nicht weisst, Wo man seine Ferien zu verbringen hat, schreit es dir die Werbung als natürliche Antwort, die ja jedes Kind wissen sollte, von den Wänden: „I der Länk, dänk!“ (In der Lenk, natürlich!)

    P.S.: Nein, für diesen Beitrag habe ich leider keinen dreiwöchigen Aufenthalt in einem Wellnesshotel in Lenk inklusive Skikurs gesponsert bekommen, snief.

    

    17 Responses to “Ich lenke, also denke ich — Verwirrungen durch einen Schweizer Werbeslogan”

    1. patrick Says:

      Adelboden und Lenk sind zwei verschiedene Orte. Wenn man Adelboden-Lenk sagt, meint man (dänk) das Skigebiet das dazwischen liegt 😉

      [Anmerkung Admin:
      Danke für den freundlichen Hinweis! Wieder was gelernt!
      Castrop-Rauxel hingegen ist ein Ort, auch wenn es wie zwei klingt, echt wahr.]

    2. sylv Says:

      Auso, meinst du wohl nicht ‚Läck‘ 🙂 so im sinne von ‚Läck mer doch am Tschöppli??‘ oder ‚Läck Tschäppeli‘
      ( hab ich nun den preis als erst-korrigierende gewonnen??)
      grüessli

    3. züpf Says:

      Soo viele Fehler habe ich hier ja noch nie auf einem Haufen gesehen!
      Ist da wer krank? Na ja, egal.
      Aber den Duttweiler sollte man wirklich nicht falsch schreiben, und die Schneeprognose den Einheimischen überlassen.

      [Anmerkung Admin: Nein, aber es war spät gestern, und ich bin eine one-man show.. sage mir einfach, was falsch ist, dann kann ich es gleich korrigieren.]

    4. solar Says:

      Soeben fand im idyllischen Aetigkofen im südlichsten Solothurner Bezirk Bucheggberg zum 10. Mal der Wiehnachtsmärit statt, der jährlich einige Tausend Besucher mehr – selbst aus dem Ausland – anzieht. http://www.szonline.ch/dyn/cms/article_print.cfm?print_send_dom=szonline&dom=30&rub=100004740&arub=100001712&nrub=0&id=101421612
      Mit dem standardsprachlichen „h“ als Überbleibsel vom ursprünglichen Weihe, das im Dialektwort Wienacht nicht (mehr) enthalten ist, ist die Mischung noch abenteuerlicher. Offenbar ist diese Schreibweise aber im Bernischen gebräuchlich, denn auch in Langenthal, Huttwil, Aarberg und sogar in Murten heisst es Wiehnachtsmärit.

      Kleine Frage in eigener Sache an all die Kommentatorinnen und Kommentatoren: Wie schreibt Ihr Eure mit Links gespickten Antworten? Zuerst in einem Worddokument, damit Ihr sie nicht x Mal neu schreiben sondern nur ein Mal kopieren müsst? Wenn ich etwas online nachschlage oder einen Link suche, ist das vorher Geschriebene im Formular schon wieder weg, wenn ich zurückklicke.

      [Tip vom Admin: In Word vorschreiben und dann erst hochladen. Falls etwas fehlerhaft hochgeladen wurde, eine korrigierte Fassung erneut hochladen mit dem Hinweis, die alte Version zu löschen. Grobe Vertipper korrigiere ich oft gleich, wenn ich sie sehe. Aber am PC ist man in der Regel ziemlich blind für Tippfehler, denkt oft zu oft an den Duden, so auch beim Dudenwiler :-)]

    5. Phipu Says:

      Dass man „Lenk“ mit „lenken“ gleichsetzen könnte, daran habe ich gar nie gedacht. Interessanter Gedankensprung – Könnte glatt aus einem „Gedankentank“ stammen.

      Hier noch die Tüpflischiisser-Bemerkung, dass man „in der Lenk“ sagt (von „die Lenk“) und nicht „in Lenk“. Erklärung hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Lenk_BE

      Wäre doch gelacht, wenn man nicht noch mehr Fundstellen für Weihnachtsmärkte finden würde. Hier ein paar Tipps für Google-Suchende. Folgende (konsequente) Dialekt-Schreibweisen ausprobieren. Hinter dem Wort steht jeweils die Anzahl Fundstellen:
      Wiehnachtsmäret 207
      Wienachtsmäret 2
      Wiehnachtsmärit 705
      Wienachtsmärit 186
      Wiehnachtsmärt 985
      Wienachtsmärt 304

      Wobei ich selbst „Wiehnacht“ mit „h“ schreiben würde, analog des hochdeutschen Wortes „Weihnachten“. Die meisten Dialektschreiber scheinen gleich zu denken wie ich. Man kann aber „Wienacht“ auch ganz korrekt ohne „h“ schreiben. Wo das? „he dänk bi ‚Wienacht-Tobel‘, du Tubel!“ („natürlich bei ‚Wienacht-Tobel‘, du Depp!“ Werbespruch in Anlehnung an andere bekannte Texte frei erfunden) http://www.lutzenberg.ch/de/

      [diesen Kommentar wie fast alle meine ellenlangen Dissertationen auch in Word vorgeschrieben. Sicher ist sicher]

    6. Thomas Says:

      kein Schnee? Schau mal auf die Wetterprognosen 🙂

    7. Michael Says:

      einem Wellnesshotel in Lenk inklusive Skikurs

      Wenn ich mich recht entsinne, heisst es „an der Lenk“ in Schrift (ev auch in der Lenk), auf Berndeutsch auf jeden Fall „Mir göh id Länk ga Schi fahre“.
      Es gibt dort übrigens durchaus gute Hotels, ein Ausflug in die Region Adelboden-Lenk lohnt sich auf jeden Fall (sowohl im Winter wie auch im Sommer).
      Wenn du doch skifahren lernen möchtest, du wärst nicht der erste, auch ich habe am Bettelberg meine Skikünste auf- und ausgebaut.
      Gruss

    8. patrick Says:

      @Phipu:
      Stimmt nicht ganz. man sagt: „an der Lenk“. 🙂

      http://www.lenk.ch/de/navpage.cfm?category=TopEventsLS&subcat=TopEventsLS&id=97126

    9. Phipu Says:

      An Patrick und Michael
      Ok, stimmt wohl, dass man eher „an“ sagt. Immerhin war das mit dem Artikel „die“ richtig. Aber einen Tüpfli-Pfeil habe ich noch im Schiisser-Köcher: Man schreibt: „Betelberg“ mit einem „t“
      http://www.betelberg.ch/de/weather_llb.cfm
      In den Kamerabildern kann man übrigens sehen, ob es schon Skifahrer oder eher noch Wanderer auf den „Pisten“ hat. Im Moment sehe ich niemanden in der trüben Landschaft. Die hocken sicher alle noch im geheizten Wellnesshotel.

    10. Bernhard Says:

      Meine Erfahrung, wie die Leute über die Lenk reden:

      Leute aus der Gegend sagen: „a der Lenk“ oder „a d’Lenk“ (mit geschlossenem e).
      In Bern und Umgebung sagt man „i der Länk“ oder „i d’Länk“.
      Weiter weg, in Basel und Zürich z.B. sagt man „z’Länk“ oder „uf Länk“.
      Die Bahn, die an die Lenk fährt, ist frankophon dominiert, und schreib auf ihren Anlagen „La Lenk“.

      Der Berner hat zwar bezüglich Verständnis der Oberländer einen Vorsprung gegenüber der Rest der Schweiz, ist aber doch nicht so nah dran, wie er oft meint.

    11. darkimp Says:

      @solar:
      Bei Alternativbrowsern wie Firefox oder Opera gibt es sogenannte „Tabs“, dh. im Browser kann man mehrere Webseiten gleichzeitig geöffnet haben und da dann „durchblättern“. Ich glaube der neuste IE hat das auch. Wirklich eine praktische Sache, so hast du mehrere Webseiten aber nur ein „Fenster“ unten in der Taskleiste, dh. einfach neues Tab öffnen (Ctrl + T) und dort weitersurfen, das alte Tab bleibt offen…

      Übrigens muss ich mal ein Kompliment loswerden: Ich bin Schweizer, habe aber viele Freunde & Bekannte aus Deutschland. Wenn ich die Beiträge hier lese wird mir immer wieder bewusst, wie viel Verwirrung es für Deutsche in der Schweiz geben kann 😀 Und da das ganze noch mit viel Humor geschrieben ist, ist es auch ein guter Zeitvertreib 😉

      Gruss aus Basel

      PS: Ich war in Bülach im Dienst diesen Sommer, trink doch mal einen Pitcher für mich im SportsCafé 😉

    12. Spaced Says:

      vollständigkeits halber: eine suva-kampagne heisst „dänk ad glänk“:
      http://www.suva.ch/home/suvaliv/kampagnen/kampagne_daenk_glaenk.htm
      diesmal wird mit „dänk“ wirklich das verb „denken“ gemeint.

    13. Ludwig Says:

      Hat jetzt nichts mit dem aktuellen Beitrag zu tun, ist aber vielleicht dennoch von Interesse: auf der HP der Universität Exeter/GB gibt es eine recht umfangreiche Linksammlung zum Schweizerdeutschen:
      http://www.ex.ac.uk/~pjoyce/dialects/obschwyz.html
      Ansonsten kann ich nur sagen, meine erste Tagestätigkeit ist immer ein Besuch der Blogwiese!

    14. solar Says:

      Vielen Dank für die Bestätigungen und Tipps betr. frustlosem Erstellen nachschlagebedürftiger Kommentare. Tatsächlich habe ich den neusten Firefox seit rund zwei Wochen, komme aber mit den Tabs noch nicht immer z Schlag (nicht immer klar). Super ist der Fenster-Short Cut, danke!

      Nun wollte ich nur gerade diesen kurzen Dank schreiben; darum gleich direkt ins Formular. Und vergass prompt die Anti-Spam-Rechnerei: Beim Zurückklicken wieder ein leeres Feld. Sälber tschuld!

      Ich verbrachte meine allererste Hotelnacht im Dorf Lenk (so muss ich nicht wählen zwischen in und an). Dies anlässlich der Schweizerreise, die mein Grossvater mit mir als Sechstklässlerin unternahm, damit ich die Schweizer Geografie durch Er-Fahren und Be-Gehen eindrücklich kennen lerne.

      Die nächste Nacht verbrachten wir in der Wildstrubelhütte, ich voller Angst vor allfälligen Gletscherspalten auf meiner darauf folgenden ersten Gletscherüberquerung. Lenk ist nämlich Ausgangsort für tolle Touren in und über die Berner Alpen ins Wallis.

      Das Dorf Lenk in der Lenk an der Lenk? So könnte man sagen, wenn das Gewässer in Lenk Lenk heissen würde. Der Ortsname Zweisimmen dort, wo dieser Bach oder Fluss mit einem andern zusammenfliesst, lässt aber darum vermuten, dass das Lenker Gewässer Simme heisst. Stimmts?

      Kommt an der Lenk vielleicht daher, dass eine grosse Berghalde (also grösser als das Dorf) Lenk heisst?

      Oder heisst der Talkessel, in dem das Dorf liegt, Lenk?

      Habe ich nun in einem Text für den ganzen deutschsprachigen Raum zu schreiben: Wir fahren nach Lenk, in die Lenk oder an die Lenk?
      Ich hatte deswegen schon vor einem Jahr eine heftige Diskussion mit einem Arbeitskollegen, der sich auf seine Schwiegereltern berief, die an der Lenk sagen. Wenn an der Lenk gesagt wird, heisst das ja noch nicht, dass es auch so zu schreiben ist.

      Das ganze Gelenk wirft offensichtlich Fragen auf.

    15. bärner-oberlenderi Says:

      früher sagte man der Lenk „an der langen Egg“ – zwar weil sich der Grat vom Oberlaubhorn wie eine Ecke in’s Tal zieht (mhh.. chöme äch aller drus??) .. inewäg, äs isch jedefalls iis vo de schönschte dörfleni ir schöne schwiz 🙂

    16. Phipu Says:

      An Solar

      Der Text im Wikipedia-Link zur Lenk (in meinem Kommentar von 10.33 Uhr) verwendet auch immer Formeln wie: „Die Lenk ist/hat…“. Ich nehme an, dass dieser Text für den ganzen deutschsprachigen Raum gedacht ist.

      Für alle, die doch noch zuviel Respekt haben, weiterführende Links zu öffnen; hier der Textauszug, der schon einige der gestellten Fragen beantworten könnte:
      „Der Name Lenk ist die verkürzte Form des Flurnamens Längegg (langgezogener Bergrücken), die Bezeichnung der Gratlinie vom Oberlaubhorn in den Talgrund. Daher gehört die Lenk zu den wenigen Ortsnamen, die im Deutschen mit Artikel benutzt werden“

      Habt Ihr gelesen, es heisst „im Deutschen“. Deshalb glaube ich, auch Texte für den ganzen deutschsprachigen Raum würden so geschrieben. Jetzt sind die Gegenthesen-Aufsteller wieder gefordert, die mir eine seriösere Quelle als Wikipedia anzeigen können.

      Nun nochmals der Link für wagemutige Klicker:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Lenk_BE

    17. Brun(o)egg Says:

      *Länk Dänk*
      Statt „natürlich“ würde auch „selbstverständlich“ passen. Aber wer geht schon dorthin wenns heisst: „Adelboden natürlich – Lenk selbstverständlich“? Da hat die Mund-Art dem Werbefritzen einen Stein in den Garten gebengelt. Oder so.

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