Ein Batzen ist gut, ein halber Batzen schlecht — Neue Schweizer Lieblingswörter

November 13th, 2007
  • Machen Sie auch manchmal etwas halbbatzig?
  • Wir lasen im Tages-Anzeiger Online:

    Die Journalisten sind sauer, weil sie nur halbbatzig informiert werden. Und dem Gemeinderat stinkt es gar so gewaltig, dass er zweimal einen Projektierungskredit fürs Kongresshaus ablehnte.
    (Quelle: tagesanzeiger.ch)

    Auch die NZZ verwendet dieses Wort:

    «lieber etwas richtig machen als alles halbbatzig»
    (Quelle: nzzfolio.ch)

    Oder hier:

    «Dies ist unser Haus» – ein paar halbbatzig aufgeschichtete Steinklötze.
    (Quelle: nzz.ch)

  • Was ist ein „halber Batzen“?
  • Halber Batzen
    (Quelle Foto: worldcoincatalog.com)

    Wir entdecken 434 Belegstellen für „halbbatzig“ bei Google-CH, verglichen mit 224 Stellen bei Google-DE, dort fast nur in Wörterbüchern oder Diskussionsforen zum Thema „Schweizerdeutsch“ erwähnt. So wurde dieses Wort wird z. B. im Forum von Brigitte.de erfragt und als Helvetismus diskutiert.

    Wir finden es schön und werden es ab sofort in unseren aktiven Wortschatz aufnehmen. Auch der Duden erwähnt es ehrenvoll, nicht als „landschaftlich“, sondern eindeutig „schweizerisch“:

    halbbatzig (schweiz. für ungenügend, unzulänglich)
    (Quelle: duden.de)

    Die Steigerung von „halbbatzig“ ist übrigens nicht „ganzbatzig“, sondern „doppelbatzig“. Auch dafür fand sich ein Beleg. Doch woher kommt der Begriff „Batzen“, der uns klanglich so stark an den „Tatzen“ eines Bären erinnert? Tatsächlich hat das Wort etwas mit „Bär“ zu tun, denn ein solcher ist in Bärn Bern ein „Bätz“, in Deutschland auch als „Meister Petz“ bekannt:

    Der Batzen ist eine Münze, die zwischen 1492 und 1850 in Bern geprägt wurde. Namensgeber war das Wappentier des Kantons, der Bär bzw. « Bätz », der auf der Rückseite der Münze aufgeprägt war. Der Wert eines Berner Batzens entsprach vier Kreuzern. Da der Gulden 60 Kreuzer beinhaltete, war ein Batzen auch ein Fünzehntel des Guldens. Später gab es auch « Grossi » (Dicke, d.h. Groschen) zu 5 Batzen.
    (Quelle: Wikipedia)

    Schweizer Batzen

  • Einen schönen Batzen Geld
  • Was für die Schweizern ein halber Bären bzw. Batzen ist, drücken die Deutschen mit dem „halben Herzen“ aus. Halbe Herzen rollen zwar schlechter als ein „Halbbatzen“, aber „halbherzig“ mag als adäquate Übertragung für „halbbatzig“ noch am ehesten durchgehen. Während „halbbatzig“ in Deutschland unbekannt ist, gibt es für die Redewendung ein „Batzen Geld“ bei Google-DE 44’500 Fundstellen. Muss an den Märchen liegen, oder an den Münzsammlern mit Sammelgebiet „Schweiz“.

    Heute taucht das Wort noch in einigen Redewendungen und Begriffen wie «ein schöner Batzen Geld» oder «Göttibatzen» (in der Schweiz: vom Taufpaten erhaltenes Geld) auf, bezeichnet jedoch einen nicht näher bestimmten Betrag. In Teilen der Schweiz wird im Dialekt jede Rappen-Münze als «Batzen» oder «Bätzeli» bezeichnet.
    (Quelle: Wikipedia)

    Nicht Weihnachten sondern Einnachten

    November 8th, 2007
  • Ich nachte ein, du nachtest ein, eine Nacht zum Einnachten
  • Wie immer sind des die kleinen Sprachfunde des Alltags, die seit unserem Umzug in der Schweiz bei uns die Überlegung aufkommen lassen: „Wie konnten wie bislang ohne dieses Wort überhaupt leben“?

  • Es wird Nacht Senorita
  • Der Wahlschweizer Udo Jürgens (seit Februar 2007 Österreichisch-Schweizerischer Doppelbürger ) dichtete schon 1969:

    Es wird Nacht, Senorita, und ich hab‘ kein Quartier.
    Nimm‘ mich mit in dein Häuschen, ich will gar nichts von dir!
    Etwas Ruhe, vielleicht; ich bin müde vom Wandern,
    Und ich bin außerdem nicht so schlecht wie die andern!

    Es wird Nacht, Senorita, sei nicht grausam zu mir!
    Nimm‘ mich mit in dein Bettchen, ich will gar nichts von dir!
    Einen Kuß nur, vielleicht; ich bin müde vom Wandern,
    Doch ich küsse auch dann nicht so schlecht wie die andern!

    Es wir Nacht, Senorita, siehst du nicht, wie ich frier‘?
    Drück‘ mich fest an dein Herzchen, ich will gar nichts von dir!
    Etwas Liebe, vielleicht; ich bin müde vom Wandern,
    Doch ich lieb‘ dich auch dann nicht so schlecht wie die andern!
    (Quelle: udojuergens.de)

    Zu diesem Text braucht wir nichts zu schreiben, geschweige denn ihn parodieren. Man sollte ihn als Rap neu herausbringen: „Ich bin müde vom Wandern, doch ich lieb‘ dich auch dann nicht so schlecht wie die anderen!“. Binnenreime, dass es nur so fetzt.

    Was wäre das für ein Lied geworden, wenn Jürgens „Es nachtet ein, Senorita“ gesungen hätte?

  • Nicht einschlafen, einmachen oder einsingen, sondern „einnachten“.
  • Viele Verben mit der Vorsilbe „ein“ fallen uns ein. „Einfallen“ zum Beispiel, oder „einschlafen“, „einmachen“, „einsingen“ oder „einnässen“. Aber „einnachten“?

  • Beim Einnachten zu Hause
  • Wir fanden im Internet

    Während der Dämmerung drohen vermehrt Einbrüche
    Erfahrungsgemäss nehmen nach der Umstellung auf die Winterzeit die Einbrüche in Einfamilienhäuser und Erdgeschosswohnungen zu, da viele berufstätige Bewohner beim Einnachten noch nicht zu Hause sind
    (Quelle: zio.ch)

    Unser Duden führt es „für einmal“ als unpersönlich „schweizerisch“ auf:

    einnachten sw. V.; hat; unpers.› (schweiz.): [allmählich] Nacht werden: heute nachtet es früh ein.
    (Quelle: duden.de)

    Jetzt im November, wenn es früh einnachtet, sollten wir es konsequent einführen, dieses „Einnachten“, und durch regelmässigen Gebrauch als Ersatz für „Es wird Nacht“ im Standard-Deutschen etablieren. Irgendwann schreibt dann sicher auch Udo Jürgens seinen Song um. Er könnte es ja dann durch so einen Trichter, genannt „Folle“ probesingen.
    Betruf durch Folle
    (Quelle Foto: Schweizerische Verkehrszentrale Zürich)

  • Beim Einnachten hört man den Bättäriäfä
  • Wer im Sommer am Abend in den Schweizer Bergen unterwegs ist, kann dort die akustische Begleitung des Einachtens vernehmen. Dieser Brauch heist „Betruf„, wobei hier kein Schreibfehler vorliegt und auch keine Kinder zu Bett gerufen werden. Es ist ein „Gebet-Ruf“:

    Dieses „Bättäriäfä„, wie es in einem der Urner Dialekte heißt, ist seinem Wesen nach ein Gebetsruf, mit dem der Senn – einen Bannsegen einschließend – Herde, Hütte und Weiden den Schutzheiligen sowie der Fürbitte der Mutter Gottes anbefiehlt. Ursprünglich wohl mit Zauber- und Viehsegen aufs engste verschwistert, stellt der Ruf seit dem 16. Jahrhundert eine mehr und mehr ins Christlich-Religiöse umfunktionierte Abwehr, Bitt- und Bann-Handlung dar, welcher das „Abgöttische“ vorerst noch anhaften blieb.
    (…)
    Der Betruf wird durch einen Milchtrichter, die „Folle“ gerufen, um den Schall megaphonartig zu verstärken. Seit wann dieses Hirtengerät nachweislich im musikalischen Sinne für den Bittruf gebraucht wird, ist schwer festzustellen.
    (Quelle: uni-bamberg.de)

    Schweizerdeutsch für Fortgeschrittene (Teil 2) — Raus auf die Äste

    November 1st, 2007

    (Reload vom 16.11.05)

  • Sich auf die Äste hinaus lassen
  • Wir lasen im Tages-Anzeiger, unserem täglichen Lehrwerk für das korrekte Schweizer Schriftdeutsch:

    „In dem sich Blocher von der Haltung des Bundesrates distanziert, strapaziert er das Kollegialprinzip. Mit seiner Kritik am Roadpricing lässt er sich ebenfalls auf die Äste hinaus. (Tages-Anzeiger 5.11.2005)“

    Verstehen Sie noch etwas? Auf welche Äste klettert hier der Bundesrat Christoph Blocher hinaus? Ich dachte, Bern und der Bundsrat seien ein durchaus zivilisierter Ort. Die Schweizer haben die Bäume doch schon lange verlassen und wohnen jetzt zu ebener Erde in Häusern mit Fenstern, und nur noch äusserst selten in Krisenzeiten in tiefen Stollen in den Bergen, genannt „réduit“ oder gemütlichen eigenen Atomschutzbunkern mit Wanderschuhen und Chemieklo. Warum muss sich dann jemand „auf die Äste hinaus“ lassen?

  • Äpfel pflücken ist gefährlich
  • Doch es ist ja nur so eine Redewendung: 697 Mal lässt man sich laut Google in der Schwez „auf die Äste hinaus“. Ich stelle mir vor, dass das noch aus der Zeit stammt, als Äpfel und Kirschen von Kindern gepflückt wurden, die hoch in die Bäume stiegen, und sich manchmal, auf der Suche nach den besten Früchten, weit auf die immer dünner werdenen Äste hinaus gewagt haben. So lange, bis der Ast krachte, oder sich nach unten bog.

    Wer lässt sich auf diesen Ast hinaus?
    Raus auf den Ast
    (Quelle Foto: singerhuette.at)

  • Wo kann man sich noch aus dem Fenster lehnen?
  • Die Deutschen sind da etwas zivilisierter. Sie lehnen sich mitunter zu weit hinaus, allerdings dann nur aus dem Fenster. Doch sich aus einem Fenster hinauszulehnen wird auch immer schwieriger, da sich kaum mehr ein Fenster öffnen lässt, bei den klimatisierten Wagen der SBB oder DB schon gar nicht. „Ne pas se pencher“ war sicherlich der erste Satz in meinem Leben, den ich auf Französisch lernte. Oder doch der zweite, nach „Voulez-vous coucher avec moi ce soir“.

  • Wer wagt sich denn auf’s Eis?
  • Sich auf’s Eis wagen dürfte als Redewendung ebenfalls vom Aussterben bedroht sein, weil kaum ein Kind noch zugefrorene Seen oder sogar Flüsse erleben darf in Zeiten der globalen Klimaerwärmung.

  • Nicht auf den Ast hinauswagen, aber den Ast absägen
  • Einen Ast, auf dem sie sitzen, pflegen sie auch manchmal abzusägen, oder sie befinden uns ganz einfach auf einem absteigenden Ast. Aber niemand lässt sie auf die Äste hinaus, nicht einmal sie selbst. Dazu braucht es wohl erst einen Schweizerpass.

    Verschupft ist nicht verschnupft — Neue Schweizer Lieblingswörter

    Oktober 31st, 2007
  • Zu spät zur Züspa
  • Wir lasen im Tages-Anzeiger einen Bericht über die Züspa. Nein, das ist jetzt kein Schreibfehler, sondern das ist die in Zürich gebräuchliche Abkürzung für „Zürcher Herbstmesse“ , erinnert an Kreuzung zwischen „Zu-spät“ oder „Vespa“ und hiess ursprünglich „Zürcher Spezialausstellung“ (jetzt bloss kein „i“ zuviel setzten, sonst ist „Feuer am Dach“)

  • Wo Panzer verschupft herumstehen
  • In diesem Jahr hatte unser Visual-Basic-Scripting Lieblings-Departement VBS dort ebenfalls eine Spezialausstellung. Der Tagi schrieb:

    In Ermangelung des Feindes ist das Kriegführen spürbar in den Hintergrund getreten. Nicht dass man sich darüber beklagen würde. Aber es kommt einem vor, als stünden die paar Panzer und Helikopter fast ein wenig verschupft auf dem Gelände herum, von ein paar wenigen Vätern mit ihren Söhnen bestaunt. Eher diskret werden auch die Waffen vorgezeigt.
    (Tages-Anzeiger vom 24.09.07 S. 15)

    Wie stehen die Panzer dort herum? Nicht verschoben oder verschnupft, nein „verschupft“, aber hoffentlich ohne Schuppen, weil im Freien.

    Das hübsche Wort „verschupft“ kommt von „verschupfen“, und das kennt sogar unser Duden. Nicht als typisch schweizerisch, aber immerhin „landschaftlich“:

    verschupfen (landsch. für fort-, verstoßen, stiefmütterlich behandeln)
    (Quelle: duden.de)

  • Verschupft ist man meistens in der Schweiz
  • Ich verschupfe, du verschupfst, er/sie/es verschupft. Sag noch ein Wort, und ich werde dich bis in alle Ewigkeit verschupfen! Klingt geradezu brutal, wenn man es genau nimmt. Die Verwendung des Partizips „verschupft“ ist bei Google-CH 1‘130 mal belegt, hingegen weist Google-DE nur 239 Fundstellen von denen einige offensichtliche Schreibfehler von „verschnupft“ sind. Es gibt auch ins Internet gestellte passende Fotos zum Thema. Meistens werden darauf „verschupfte“ Meerschweinchen abgebildet:

    Verschupfte Meerschweine
    (Quelle Foto: meerschwein.ch)

    Oder es handelt sich um Fotos von der letzten Fasnacht:

    ich, zweiter von links, bin 17, verschupft und trinke das erste Mal Alkohol.
    (Quelle: politakt.dangerzone.ch

    Ohne weitere Recherche wären wir auch hier von „verschnupft“ ausgegangen.

  • Verschupft bei den Indianern
  • In einem Schweizer Diskussionsforum über nette Indianer „IndieNet“ wird sogar James Blunt mit diesem Adjektiv charakterisiert:

    ich sah diesen volldeppen genannt james blunt als vorband von jamiroquai letztes jahr auf der piazza grande. da hat ihn anscheinend noch niemand gekannt. ich fragte einige, wer das da auf der bühne sei, niemand konnte mir antworten! der stand so was von „verschupft“ mit seiner gitarre da, das ich nur lachen konnte
    (Quelle: indienet.ch)

    Wir machen einen Stein — Neue Schweizer Lieblingstätigkeiten

    Oktober 30th, 2007
  • Gabriel Vetter über die heimkehrenden Schweizer
  • Die Schweiz hat nicht viele natürliche Ressourcen. Im Überfluss besitzt sie Wasser, Wasserenergie und Steine. (vgl. Blogwiese)
    Offensichtlich nicht genug, denn wir lasen im Tages-Anzeiger vom 26.10.07, dass zu den vorhandenen Steinen, die von den Bergen herabfallen und durch die Bäche und Flüsse in die Täler geschwemmt werden, noch weitere Steine zusätzlich künstlich hergestellt werden müssen. In einem Artikel über den Slam-Poeten Gabriel Vetter wird dieser zwar zitiert mit „die Berge habe ich ja nicht selber aufgebaut“, doch im gleichen Anzug fällt der Satz:

    Das kann man immer dann beobachten, wenn die Schweizer mit dem Zug oder mit dem Flugzeug aus den Ferien zurückkommen – vor allem aus dem Süden. Ich hasse diese Schweizer Touristen, die im Zug aus Italien sitzen, und kaum sind sie zurück in der Deutschschweiz, sagen sie: «Ou, nein, lueg, da machen wieder alle einen Stein
    (Quelle: Tages-Anzeiger 26.10.07, S.12)

    Slam Poet Gabriel Vetter
    (Quelle Foto: gabrielvetter.ch)

    Nein, zur Lüge wird hier niemand aufgefordert, den „luege“ ist verwandt mit „to look“, im Südbadischen auch bekannt durch den „Lueginsland“ benannten Berg Schauinsland bei Freiburg i. Brsg. (vgl. Blogwiese). Uns fasziniert die Feststellung „da machen wieder alle einen Stein“. Kein Wunder, dass dabei hohe Berge herauskommen in der Schweiz. Kein Wunder, dass diese Ressource nie knapp wird, soviel Kies das Land auch täglich per Zug oder LKW verlässt. Der Kies und die Steine gehen raus, viel Moos, Asche, Mäuse oder Stutz kommen via Datenleitung oder Köfferchen zurück.

    Die machen alle einen Stein“ ist natürlich mehrdeutig. Macht nun jeder einen oder alle an einem herum? Dann wäre die Ausbeute natürlich mager, aber vielleicht dafür der Stein besonders gross.

    Manchmal rollen die Steine davon und kommen nur gelegentlich alle paar Jahre für ein Konzert auf dem Flughafengelände von Dübendorf oder nach Lausanne zurück, dann allerdings sogar singend. Das wird so weitergehen, bis sich Steine in der Niere oder Galle wohler fühlen und nicht mehr raus wollen.

    Stein Gesicht von Fred Lang
    (Quelle Foto: fred-lang.de)

  • Der Stein mit Geschmack
  • Die Schweizer machen nicht nur „einen Stein“, sondern auch manchmal einen „sauren Stein“. Doch wer isst schon Steine, noch dazu wenn sie sauer schmecken? Stein ist in diesem Satz kein Synonym für Geld, wie zunächst falsch vermutet, sondern für etwas Rundliches, das ziemlich hart sein kann. Sitzt auf den Schultern und nennt sich auch „Kopf“.

  • Lächelnde Steine
  • So entdeckten wir

    Mit einem Lächeln erreichen Sie bestimmt mehr als mit einem „sauren Stein“.
    (Quelle: flughafen-flohmarkt.ch)

    In einem Online-Lexikon finden dann die genaue Erklärung:

    en {suurä} schtäi machä (expr.) to look unhappy,unfriendly note lit. ‚to make a sour stone‘ ( lit. german ‚einen sauren Stein machen‘)
    (Quelle: SwissGerman )

    Ob jemand, der zuviel „sauren Sprudel“ trinkt, irgendwann einen „sauren Stein“ macht?