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Wir haben einen Atomschutz-Raum

Die Lebensqualität in der Schweiz wird von uns Deutschen als sehr hoch angesehen. Dabei spielen zwei Faktoren eine entscheidende Rolle: Sauberkeit und Sicherheit.

Die Schweiz ist ein sicheres Land. Sie bietet Schutz für ihre Bewohner. Ganz ohne Ironie und im Ernst: Ein jedes Wohnhaus ist mit einem Bomben- und atomsicheren Schutzraum ausgestattet. Der liegt natürlich im Keller und wird in Friedenszeiten zumeist als ein solcher genutzt. In Bülach ist sogar eine Videothek (kann man dort auch Schulranzen anschauen?) in einem Atomschutzbunker untergebracht.
Eingang Atomschutzbunker

Damit man im Ernstfall beim Betreten des Schutzraum auch alles richtig macht, hängt im Eingang unseres Hauses eine Anleitung, was man dorthin alles mitnehmen muss:
Was mitnehmen in den Schutzraum?

Jodtabletten (denn die salzige und jodhaltige Meeresluft ist ziemlich weit entfernt von der Schweiz, und einen Kropf will sich niemand holen im Ernstfall.

Decke oder Schlafsack (die Nächte sind kalt im Atomkrieg)

Warme Kleider, gute Schuhe (denn man möchte ja während der nächsten 3 Monate im Schutzraum die eine oder andere Wanderung unternehmen)

Toilettenartikel und WC-Papier (die Trockenklosetts stehen bereit und müssen nur noch aufgebaut werden)
Trockenklosett

Kehrrichtsäcke (ob da auch die atomare Müllabfuhr vorbeikommt sie abholen?)
u. a. mehr.

Ja, die Schweizer meinen es ernst mit dem Schutz. Und falls das Haus zusammenbricht, gibt es immer noch einen zweiten Notausgang.

Atomschutzbunker Notausgang in den Garten

Er führt in den Garten, und überall sind diese runden Deckel in 3-4 Meter Entfernung der Wohnhäuser leicht als Notausstiege zu erkennen.

Die Atemluft wird mit einer handbetriebenen Filteranlage gesäubert.
Luftfilter

So geschützt kann der Atomkrieg kommen, wir werden uns die lange Zeit dort unten mit Wanderungen vertreiben, oder mit munterem Kurbeln an der Luftfilter-Anlage.



34 Responses to “Wir haben einen Atomschutz-Raum”

  1. pierre Says:

    Cher Jens, change vers la France!

  2. Ric Says:

    Hi Jens, wirklich prima Blog, ich hab mich fast kaputtgelacht. Ich wohne selber seit 6 Jahren hier und erkenne so viele Geschichten wieder.
    Meine Lieblingsgeschichte dreht sich natürlich auch um die Bunker. Als ich die entdeckte, hab ich eine schweizer Kollegin damit konfrontiert. Nach dem Motto: was wollt ihr denn damit? Ihre Antwort, ganz erstaunt und im vollen Ernst: Wo geht ihr Deutschen denn hin, wenn krieg ist?

    Gruss Ric

  3. ItaloRaver Says:

    das wusste ich jetzt echt auch nicht das die Deutschen nicht auch in allen Mehrfamilienhäuser (Block) ein Bunker haben

  4. Ric Says:

    Es gibt sicher noch Überreste aus dem letzten Krieg. Aber eine Bunkertür, Trockentoiletten oder Luftreinigungsanlagen hab ich dort nie gesehen. Wobei die Frage wirklich interessant ist, was machen wir Deutschen eigentlich, wenn Krieg ist… Meine Antwort damals: noch mal einen Trinken, die Frau suchen und die restlichen Stunden geniessen. Ich denke wir sind der Überzeugung, dass der nächste Weltkrieg keine zwei Stunden dauern wird.

  5. BD Says:

    Ich muss gestehen, ich weiss nicht wo unser Bunker ist….
    Müsste ein gemeinsamer Wohnsiedlungsbunker sein – na dann gehe ich wohl doch einfach auf hawaii!

  6. Moni Says:

    Genau, in unserem EFH ist auch keiner. Und wir müssten dann Unterschlupf suchen in einem umliegenden Wohngebäude. Wahrscheinlich in der Siedlung gegenüber, aber da bin ich nicht sicher wo wir zugeteilt wären

  7. Sandra-Lia Says:

    tja.. u esse hesch ja sicher au gnue. also eis isch sicher.. ich würd nie der ine..

  8. Patrick Says:

    Wir haben in unserem Einfamilien Haus auch kein Bunker. Allerdings wurde bei der Planung der Häuser für jeden ein sogenannter Luftschutzkeller Platz eingerechnet. Bei denen die keinen Luftschutzkeller im eigenen Haus haben gibt es ein offizielles Plakat, ähnlich wie bei den Erklärungen auf dem Bild, ihr Luftschutzkellerplatz befindet sich zum Beispiel in der Rheintalstr. 12.

  9. HaegarCH Says:

    Also kei Angscht. Jedä hät än Schutzplatz. I groose Sidlige sinds meischt zentral mit seperatem Iigang. Und suscht gits no immer Zivilschutzaalag.

  10. Joe B. Says:

    @Pierre: Changer vers le provisoir qui dure? 😉

  11. Lüdu vo Bieu (Biel) Says:

    Die Erfindung der Schutzplätze ist nicht neu. Soviel ich weiss, hatten die Deutschen in Sachen Schutzräume bereits im zweiten Weltkrieg sehr gut, IM RAHMEN DER DAMALIGEN MÖGLICHKEITEN, für die Zivilbevölkerung vorgesorgt.
    Das Schutzraumobligatorium wurde in der Schweiz soeben aufgehoben, da die Schutzraumpflicht auf den kalten Krieg zurückging und klassische Kriegshandlungen zwischen Völkern als Grundlage hatte. Für die heutigen Bedrohungen sind die Schutzräume nur noch sehr bedingt tauglich.

  12. basler Says:

    wie schon erwähnt hat längstens nicht jedes haus einen eigenen schutzraum. aber es sollte in jedem haus ein hinweis hängen (hausflur, schwarzes brett etc.), wo sich der nächste schutzraum befindet.

  13. Alex Says:

    Tatsächlich ist die Schweiz das einzige Land auf der Welt, welches vier Fünftel seiner Bevölkerung im „Ernstfall“ in Bunker bringen könnte (Stand Mitte 90er Jahre). Die Massnahme stammt aus dem kalten Krieg und sollte die Bevölkerung vor einem Atomschlag der Russen (Wer den sonst???) schützen. Allerdings hat niemand die Frage erwogen, was für eine Welt wir Eidgenossen nach der Rückkehr aus den Schutzanlagen dann anträfen…

    Einen Vorteil hatte das „Schutzraumobligatorium“ aber doch, und der wirkt auch heute noch: Überall finden sich genügend Proberäume für Schülerbands und andere Amateurkrachis, und als Weinkeller eignen sich die Betonboxen hervorragend, da konstante Temperaturen herrschen…

  14. lukas Says:

    zum thema bunker:
    bei uns muss man in die unterirdischen parkhäuser in der innenstadt…..

  15. zivilschützler Says:

    Soweit ich weiss haben wir heute in der Scheiz bei den Schutzplätzen einen Deckungsgrad von etwa 105% (shät also no Plätz frei hä) und das mit dem Abschaffen des Schutzraumobligatoriums ist noch nicht gegessen, soll anscheinend immer noch ein Geschäft im Ständerat oder Nationalrat sein.

  16. eine Bernerin Says:

    Das Jod hat eher mit der Angst vor einem Unfall in einem Atomkraftwert zu tun, so wird verhindert, dass dann radioaktives Jod eingelagert und so einer der häufigsten Krebsarten der Tschernobil Opfer entsteht. Wenn man solche in der Gemeinde hat, bedeutet das dass irgendwo in der Nähe ein Atomkraftwerk ist. Schau dich doch mal um (-;

    Der Bunker ist ein Überbleibsel aus dem 2. Welt- und dem Kalten Krieg. Die Pflicht dafür gibt es übrigens zum Glück endlich nicht mehr.

    Deutschland hatte 6 Jahre krieg, die Schweiz aber immer nur Angst davor.

  17. Amöbe Says:

    2005 wurde der grösste Zivilschutzbunker, Sonnenbergtunnel bei Luzern, offiziell ausgemustert. Informationen und Bilder zu diesem Riesen-Bunker mit integriertem 300-Betten-Spital siehe Wikipedia.

  18. Phipu Says:

    Beim Anhören eines Radioberichts ( http://www.blogwiese.ch/archives/490 ) musste ich mich nochmal amüsieren, dass die festen Schuhe zu Wanderungen im Innern des Bunkers dienen sollen.

    Ich habe erst jetzt die Überlegung begonnen, ob diese Anweisung auch sinnvoll sei. Es ist wirklich lustig, sich vorzustellen, dass alle im Schutzraum Weilenden beim langweiligen im Notbett liegen mit Vergnügen die die Füsse aufheizenden Wanderschuhe tragen. Der unterirdische Biogas-Angriff findet dann erst beim Ausziehen dieser Schuhe nach mehreren Tagen statt.

    Alex gibt aber in seinem Kommentar einen guten Anhaltspunkt, um dieses Thema ernsthaft anzugehen: „Allerdings hat niemand die Frage erwogen, was für eine Welt wir Eidgenossen nach der Rückkehr aus den Schutzanlagen dann anträfen…“. Wer also nicht gerade in Finken ( http://www.blogwiese.ch/archives/5 ) über die Trümmer kraxeln will, ist möglicherweise um die guten Schuhe NACH dem Kelleraufenthalt froh. Wer seine Wanderschuhe im Haus vergessen hat, und sie nach dem Bombenangriff in den Resten seiner Wohnung sucht, findet vielleicht noch ein bisschen verbranntes Leder und geschmolzenen Gummi. In diesem Zustand schwitzen die Füsse dann wenigstens nicht mehr so.

    Auch die Papiertiger, die diese Pläne in der Nachkriegszeit ausgearbeitet haben, scheinen die Realität berücksichtigt zu haben.

    [Anmerkung Admin:
    Du hast natürlich Recht, ganz pragmatisch betrachtet sind feste Schuhe nach dem Atomkrieg sinnvoll. Mir fehlt dann aber noch der Hinweis auf ein rot-weiss kariertes Hemd, lange Wollsocken und dreiviertellange Kniebundhosen. Wenn schon für einen Marsch vorbereitet sein, dann aber auch richtig. ]

  19. erdbeerfrosch Says:

    äh, ja. die kaliumiodid-tabletten kriegt man je nach wohngegend auch nach hause geschickt (zone 1, gemessen an der nähe zu einem akw). in zone 2 werden sie von den gemeinden aufbewahrt, ansonsten von den kantonen.

  20. fröschmöuch Says:

    Richtig gross ist dann erst die Zivilschutzanlage Sonnebergtunnel in Luzern:
    http://www.geschichte-luzern.ch/index.php?expandfront=root,f_210,f_224&active=f_224

  21. Bunker Says:

    Die Abschaffungspläne der Schutzraumpflicht sind alles andere als beschlossen. Man kann sich aber jederzeit in einem Gemeinschaftsschutzraum einkaufen um einen Schutzraum im eigenen Neubau zu verhindern.
    Die Frage was wir nach einem Krieg antreffen würden ist desswegen unsinnig weil es wohl besser ist zu überleben und Zerstörung anzutreffen als zu sterben.
    Dessweiteren sind Schutzräume auch ganz einfach auch bei anderen Gefahren wie (zwar eher unwahrscheinlichen) Naturkatastrophen nützlich.
    Diese Schutzräume werden noch für Jahrzehnte bestehen, und wer weiss schon was in 50 Jahren sein wird. Denn sollte es jemals zu einer Gefahr irgendwelcher Art kommen, wird man wohl kaum schnell ein paar Schutzräume bauen können. Desswegen ist es Sinnvoll die Schutzraumplicht fort zuführen.

  22. kikri Says:

    Schutzräume bei Naturkatastrophen benutzen?
    Ich werde bei einer Überschwemmung (schon einige erlebt) sicher nicht in den Keller gehen

  23. Höer Says:

    Ich finde die Bunkeranlagen in der Schweiz überhaupt nicht lächerlich, sondern vorbildlich. Macht jetzt ruhig Eure Witzchen darüber, wir leben ja in sooo stabilen Zeiten (schön wär’s), spätestens wenn Euch das 1. Ding durch die Landschaft bläst und Ihr es überleben solltet, werden Euch die Witzchen vergehen. Ob als Absenderadresse CCCP oder AL Qaida draufstände, würde wahrscheinlich keinen allzugrossen Unterschied bedeuten 😉
    Oder glaubt Ihr etwa, es war ausschliesslich das vielzitierte (zurecht) berüchtigte Bankgeheimnis, dass die Schweiz vom 2. WK verschont blieb? Es war die richtige Mischung, verbunden mit der klar ersichtlichen „message“, dass es die Schweiz im Kriegsfall absolut ernst meint.
    Euer Info mit den Jodtabletten ist veraltet, diesen Sommer bekam ich eine Packung Jodtabletten unaufgefordert und gratis zugeschickt, selbst ich als seit Jahrzehnten hier lebender Auslanddeutscher! Das mit der Angst vor einem Atomunfall stimmt natürlich. Ausserdem sind die Schutzräume „in Friedenszeiten“ in’sAlltagsleben integriert, ich selber, in einem Wohn- und Geschäftshaus wohnend, müsste einfach in den 2 Treppenabsätze tiefer liegenden Keller oder die danebenliegende Tiefgarage. Ich weiss nicht, was daran lächerlich sein sollte, vermutlich hängt es u. a. zusammen mit dem „Neid der Besitzlosen“ 😉

  24. schwabe Says:

    najo witzig ist es allemal 🙂

    „Wo geht ihr deutschen denn hin wenn Krieg ist?“

    Ich glaub mittlerweile ist unsere Dummheit weltweit bekannt. Wir gehn natürlich nicht in den Bunker, sondern an die Front.

    Ich glaube nicht, dass man im Ernstfall überhaupt mitkriegt, dass da ne Bombe auf einen zu kommt. Das wird ja wohl Nachts sein, oder während man im Büro sitzt.

  25. Friederike Says:

    Neben einem Atomkrieg-Szenario gibt es immer noch genug Gründe, Schutzräume zu bauen – vor allem wenn es sich bei einem Neubau um ein paar Prozente Mehraufwand handelt. Freunde von uns bauen im Kreis 7, Zürich, ein Mehrfamilienhaus mit 7 Wohnungen. Von den Baukosten, ohne Land, werden 2,5 % Mehrkosten für den Schutzraum im ohnehin zu bauenden Keller gerechnet, inklusive Notausgangstunnel, Panzertüren, Filter, Not-WC und 21 Betten. Bei uns in Zürich wird bei einem Neubau der Schutzraum immer noch vorgeschrieben. Soviel ich weiss geht man davon aus, dass die Schweiz für die ganzen 7,6 Mio- Bevölkerung bereits Schutzräume hat. Angestrebt werden jedoch im Endausbau etwas 8,4 Mio Schutzraumplätze da man davon ausgeht, dass nicht alle Menschen zu Hause sind, wenn etwas passiert. Es werden auch noch Gemeinschaftsanlagen gebaut – in einem kleinen Dorf im Süd-Tessin mit vielen alten Häusern, wo wir immer hinfahren, haben wir vor ein paar Jahren die Einweihung des neuen vollausgerüsteten Schutzraumes für die vielleicht 300 Einwohner erlebt. In Gesprächen mit den Leuten haben wir festgestellt, dass dieses Schutzraumkonzept auch dort auf überwiegend Zustimmung stösst.

  26. Landy Says:

    Wenn wir gerade dabei sind:
    Blogger „Höer“ sagt übrigens ganz zu recht, dass nicht nur das Bankgeheimnis (er meint wohl die Banken und deren Transaktionen zu jener Zeit) die Schweiz vor dem Ueberfall gerettet hat, sondern eine Reihe von Elementen.

    Auch, dass die CH-Regierung sich mit Deutschland damals einigermassen arrangiert hat und somit die CH nicht das erste Ziel war (was ja die nach dem Bergier-Bericht ausschliesslich zu vertretende Geschichtsmeinung zu sein hat).

    Schliesslich und das ist nicht mehr so in Mode (s. oben): die Wehrbereitschaft der Mehrheit unserer Bevölkerung! Ich danke meinen Grosseltern dafür. Und bin stolz auf meinen Grossvater, der unter grossen Entbehrungen jahrelangen Aktivdienst für unser Vaterland geleistet hat. Gegen die seinerzeitige Kriegsmaschinerie hätte die Schweizer Armee natürlich keine Chance gehabt aber ein Aggressor hätte sich die Zähne daran ausgebissen.

  27. Nutella Says:

    Also ich finde das mit den Bunker sehr schlau.
    Auch wenn die Dinger nur für kurze Zeiträume praktikabel sind und in einen „ernstfall“ je nach Uhrzeit ein großer Teil der Bevölkerung nicht in die Bunker kommen wird, so ist doch die überlebensquote der Bevölkerung insgesammt dadurch um einiges höher. Rechnet man mit einer Katastrophendauer von ca. 2 Jahren, nach denen einigermaßen sicher an die oberfläche gegangen werden kann, würde ich mal denken das im schnitt ca. 0,5 Millionen Menschen diesen Zeitraum überleben würden. Es werden mindestens 20.000 Menschen aus allen Schichten benötigt um den momentanen Entwicklungsstand einigermaßen halten zu können und auch einen vernünftigen Genpol zu zu haben, habe ich mal irgendwo gelesen. Da wir „einglück“ mittlerweile „saubere“ Atombomben haben, und da die warscheinlichkeit auch mittlerweile sehr gering ist das die eingesetzt werden. Käme als warscheinliche Katastrophe entweder Atomkraftwerk-Gau, Terror-Bio Anschlag oder meiner meinung nach SEHR warscheinlich: Asteroiden Einschlag in Frage. Bei diesen Sachen sind die Teile praktikabel. Allerdings: Wenn die Chinesen eine ihrer Superdreckigen Bomben abwerfen. Das sieht dann ganz anders aus.

  28. milotausch Says:

    Gar nicht zu vernachlässigen sind die vielen Arbeitsplätze, die geschützt bleiben, solange die Schutzraumpflicht besteht. Panzertüren und -deckel und Ausstiegsschächte sind Metallbau-/Beton-Fertigteile, die dank dem relativ kleinen Markt für viel Geld eingekauft werden müssen.
    Auch die Zementindustrie freut’s, dass 50 cm dicke Aussenwände und 35 cm starke Eisenbetondecken gebaut werden müssen.
    Das kurbelt die Wirtschaft an…

  29. Bryan Says:

    Ich weiss noch, bei meiner alten Sekundarschule, da war der „Schutzkeller“ riiiiiesig. Ein richtiges Labyrinth. Und wir durften dort immer unsere Partys machen, weil wir da niemandem mit unserem Lärm störten. 😀

    Für mich sind die Luftschutzkeller ein Stückchen von meiner Kindheit. Wir waren oft in welchen – zum einen eben wegen den Partys. Anderseits hatte mein Vater seine Werkstatt in einem Luftschutzkeller. Oder in Primarschule – da haben wir immer Verstecken gespielt in den Schutzkellern. Die Band meiner Freundin probte auch inem Luftschutzbunker. Oder der Luftschutzbunker meiner Oma ist seit eh und jeh ihre Vorratskammer.

    Irgendwie sind die Teiler doch allgegenwärtig, ne? 🙂
    Gruss, Bryan

  30. Olivier Gatti Says:

    Was soll ich sagen. Ich Kontrolliere diese schöne Bunker 1 mal im Jahr im WK (Wiederholungskurse) Zivilschutz. Es sind sehr schöne Weinkeller darunter 😉 Ne mal Scherz bei seite. Was würde ich machen wen Atom Krieg ausbrechen würde das gleiche wie unsere Lieben Nachbarn die Deutschen. Einen ansaufen und noch mal versuchen die Bevölkerungs Zahlen anzuheben. Mit Freundlichen grüsse Eurer Nachbar von neben an.

  31. Rudi Says:

    Klar ….

    Hier hat ja auch jeder mal so einen Atomschutzbunker unter dem Haus.

    Warum nichr?! Ist ja auch ganz normal sowas.
    Vorallem in der Schweiz….

  32. Sandrina Says:

    Also, am genialsten finde ich die hübsch getarnten Bunker. Hab vorhin zufällig einen bericht im TV gesehen, ich glaube es war Galileo. Hier mal ein Link zum SF: http://www.videoportal.sf.tv/video?id=676951ae-ca59-4db4-a0f3-806e62885c80

  33. Sibylle Says:

    Also in meinem Elternhaus hatten wir einen Luftschutzkeller, aber ohne Trockenklosett 🙂 Und auch keine Luftfilteranlage.
    Das Haus in dem ich jetzt lebe ich aber älter und hat sowas noch nicht – und ich hätte ehrlich gesagt keine Ahnung wo der nächste Bunker hier im Dorf ist

  34. Schweizer Says:

    Du bist doch ein voll Kranker, die Schutzräume hätten uns vor dem gestörten, kranken Hitler geschützt. Wenns dir nicht passt, dann geh doch wieder

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