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Nimmt es ihnen auch manchmal den Ärmel herein? — Neue alte Schweizer Redewendungen

  • Wenn es kaum noch neue Funde gibt
  • Oft wurde ich in letzter Zeit gefragt, warum die Blogwiese mehr politische Themen bringt und nur noch wenig Sprachliches. Das liegt an der Natur der Sache. Irgendwann ist jeder Helvetismus und jede Schweizer Redewendung gefunden und erklärt. Die tägliche Tagi-Lektüre bringt zwar immer noch jede Menge Fundstellen, aber langsam „sind wir es uns gewohnt“, und fangen beim „gewohnt sein“ auch schon an, es reflexiv zu gebrauchen. Es klingt so wunderbar verschnörkelt, nur „tönen“ müssen bei uns nach wie vor einzig und allein die Lieder. Zu fast jedem Fund aus dem Tagi gab es schon irgendwann in den letzten 1 ½ Jahren ein Posting.

  • Tön Glöckchen
  • Der Versuch an Weihnachten, die Volksweise „Tön Glöckchen, töne töne tön. Tön, Glöckchen tön“ in der Schweizerdeutschen Version zu singen, misslang völlig. Das tönte einfach nicht gut. Dafür wurde an Heiligabend in der Reformierten Kirche zu Bülach „Stille Nacht“ zur Abwechslung auf Schwiizerdütsch intoniert, den Text hatte man per Diashow an die Wand zum Ablesen projiziert. Letztes Jahr stand an gleicher Stelle noch die Englische Fassung. Welche Sprache dort diese Jahr an Weihnachten projiziert wird?

  • Herein mit dem Ärmel
  • Doch dann fand sich im Tages-Anzeiger vom 07.02.07 in einem Bericht über einen männlichen Kinderbetreuer der gehaltvolle und aufschlussreiche Satz:

    „Nach ein paar Tagen im Läbihus nahm es Urs Neuhaus den Ärmel herein, und er begann die zweijährige Lehre“.

    Aermel herien

    Herein mit dem Ärmel
    (Quelle Foto: weblog.burdamode.com)

    Interessant! Während man woanders die „Ärmel hochkrempelt“ um eine Sache mit voller Energie angehen zu können wirkt in der Schweiz ein „ES“, im Drei-Instanzen-Modell nach Siegmund Freud vor dem „Über-ICH“ und dem „ICH“ die erste wichtige Instanz im Leben eines Menschen.

    „Es nahm ihm den Ärmel herein“. Wo hinein? Ins Haus? In die Jackentasche? Die Redewendung ist zwar schick, aber leider ohne Zuhilfenahme von Fachbüchern nicht zu verstehen. Wir fanden im Internet:

    Beat und mir würde es den Ärmel herein nehmen, wenn wir jetzt einen Hund haben könnten, aber eben, wir möchten noch etwas Töff fahren und reisen
    (Quelle: Google Cache)

    oder:

    Manch einem wird es dermassen „den Ärmel hereinnehmen„, dass er sich sogar einen Videoprojektor gönnen und damit sein Wohnzimmer tatsächlich zum Kino machen wird.
    (Quelle: dvd-forum.ch )

    Es nimmt also noch anderen Menschen bei den unterschiedlichsten Tätigkeiten den Ärmel hinein. Immer nur einen, nie zwei Ärmel. Und immer ist das geheimnisvolle „ES“ mit dabei im Spiel.
    Kurt Meyers Schweizer Wörterbuch verschafft uns Klarheit:

    „Ärmel, der: * es nimmt mir den Ärmel hinein (mundartnah, salopp) — es packt mich.
    Jeden Sommer nimmt es mir den Ärmel hinein. Dann packe ich meine Siebensachen zusammen … werde sie … in den Wagen und fahre davon (Nebelspalter 1971, 33, 36) (…)
    (Quelle: Schweizer Wörterbuch S. 66)

    Jetzt ist uns klar, warum dieser Ausdruck so geheimnisvoll daherkommt. Es geht hier um ungezügelte Leidenschaft, um ungebremste Willenskraft. „Es packt mich“, ich kann nichts dafür, ich handel gegen meine Vernunft und gegen ohne bewusste Steuerung.

    Etwas, was wir von den beherrschten und stets leidenschaftslosen Zürchern so nicht gewohnt sind. Wie schrieb einst ein Leser der Blogwiese als Erklärung, warum im Zürcher Schauspielhaus so wenig und zaghaft geklatscht wird: „Wenn Du Leidenschaft willst, musst Du in die Innerschweiz gehen. Im Zwingli-Züri ist jede aussergewöhnliche Gefühlsregung oder Beifallsbekundung verpönt“.

  • Wie packt es einen?
  • Es packt einen also, wenn „es einen den Ärmel hinein nimmt“. Vielleicht kommt das vom Fahrwind auf dem Trecker? Ab Tempo 35 Km/h weht es den Ärmel nach innen wegen der hohen Geschwindigkeit? Sie merken, wir suchen bereits wieder Erklärungen aus der Welt der Schweizer Agrarwissenschaften, wo ja sonst die meisten Redewendungen herkommen.

    Wie könnte man das „voll gepackt sein“ sonst umschreiben? „Es haut mich vom Stuhl“, „es haut mich aus den Socken“, „ich bin da voll drauf abgefahren“. Klingt alles mehr nach Besäufnis als nach Leidenschaft. Sonst noch Erklärungsversuche?
    Ach ja: Wann nimmt es den Ärmel eigentlich wieder hinaus?

    

    36 Responses to “Nimmt es ihnen auch manchmal den Ärmel herein? — Neue alte Schweizer Redewendungen”

    1. solar Says:

      Wenn „es“ jemandem „de Ärmel ine nimmt“, kann er sich sich nicht mehr lösen. Stellt Euch das bildlich vor: „Es nimmt eim der Äärmel ine und liiret en um e Nabe oder Achs ume“. Darum kann man nicht mehr weg. Den „Ärmel ine nää“ konnte „es“ einem nur, weil man sich (vielleicht vor Begeisterung) „z wiit füregläänet hät“ (zu weit vorwagte, der Gefahr zu sehr näherte).

      Das „es“ ist dann quasi das Schicksal.

      In meinem Zürcher Weinländer Dialekt sagt man ja auch „es hät mer träumt“ (statt ich habe geträumt).
      Genauso wie es schneit, es regnet, es stinkt, es nimmt mich wunder, es kostet mich …

    2. socke Says:

      Also ich kenne das Ärmel reinnehmen auch als Synonym fürs Verliebtsein, sich Knall auf Fall verlieben. Ist doch leidenschaftlich…

    3. Maximus Says:

      Eine andere amüsante Redewendung in diesem Zusammenhang ist auch dieses „es haut mer de Nucki use“.
      Nun kann man sich fragen, was der Erwachsene mit einem „Nucki im Mul“ume macht?
      Oft ist es doch sehr lustig, wie die Schweizer gewisse Situationen kommentieren.
      Auf gut Baseldütsch „schisspippi heirassa“.
      GrussMaximus

    4. SZündhölzli Says:

      Aus dem Text geht hervor das die Ärmel hochgekrempelt werden. Das wiederum stellt klar das es sich um ein Kleidungsstück handeln soll. Wir benutzen das Wort Ärmel auch als bezeichnung für den Arm selber. So macht es das Sprichwort zudem auch anschaulicher, wenn ein Ärmel inezoge isch, wird man sich davon so schnell nicht lösen können.

    5. 2xm Says:

      selbstversuch:
      herr wiese, stehen sie neben eine maschine, zb. eine drehbank wie sie in jeder mechanischen werkstätte steht. halten sie den ärmel nahe and dreibackenfutter bis es ihnen *dr armu inne nimmt“! sie werden dan verstehen…
      Achtung; selbstversuch kann im spital enden! daher besser nur vorstellen!

      isch doch herrlech wie ds schwizerdütsch biudlech sache beschribt!

    6. stephan Says:

      die Volksweise „Tön Glöckchen, töne töne tön. Tön, Glöckchen tön

      = Kling Glöcklein, klingelingeling, Kling Glöcklein kling.??

    7. hogelgogel Says:

      Und dem Jens nahm es eben beim Bloggen den Ärmel herein – schon bevor er diese Redewendung kannte 🙂

    8. Phipu Says:

      Es ist wohl tatsächlich ziemlich unergründlich, woher die Aussage „es nimmt mer der Ermel ine“ kommen mag. Dafür sollte man fast wissen, wann diese Redewendung zum ersten Mal verwendet wurde.

      Ich vermute, diese Aussage wurde nicht vor dem Zeitalter der Industrialisierung gebraucht. Ich stelle mir vor, dass das Arbeiten in der Fabrik z.B. vor 100 Jahren gefährlich sein konnte. Da nahm es dem unvorsichtigen Arbeiter sicher mal einen Ärmel in drehende Maschinenteile. Er konnte dann einfach nicht mehr anders und musste mit dem Arm der Bewegung der Maschine folgen. (Immer nur den harmlosesten Betriebsunfall vorgestellt). Siehe Bild: http://img.timeinc.net/time/time100/images/main_chaplin.jpg

      Im übertragenen Sinn heisst das dann einfach „ich kann nichts dagegen tun, es hat mich erwischt“ Das „es“ ist nun nicht mehr die Maschine sondern eine Passion (Liebe, Einstieg in ein neues, teures Hobby, eine „harmlose“ Krankheit wie Fernweh, Heimweh etc.)

      Mein Beispiel gibt auch einen Antwortansatz zum „Ärmel herausnehmen“. Das tut „es“ nie. Da braucht man immer fremde Hilfe (bildlich: jemand, der die Maschine abstellt und das Hemd zur Befreiung zerschneidet; auf meine obigen Beispiele übertragen, sinngemäss: Scheidungsanwalt, Finanzberatung, psychologische Betreuung etc.)

      Das mit dem „die Ärmel hochkrempeln“ heisst „d’Ermel umelitze“ oder „… hintere litze“. Um jemanden zur Arbeit anzutreiben benützt man aber genau so häufig: „Jetz muesch aber a d’Seck!“ (jetzt musst du aber an die Säcke [gehen]!). Nur um schmutzigen Phantasien vorzubeugen, denke man hier an Verladearbeiten von Getreide- oder Kartoffelsäcken, also in der 25kg-Grössenordnung. Ist das jetzt klar genug? Wer schon weiss, wie oft in der Schweiz „Sack“ benützt wird, hat seine Vorstellungskraft sicher besser im Griff.
      http://www.blogwiese.ch/archives/42

    9. Maya Says:

      … also so langsam wird das ewige auf der Sprache rumreiten nervig. Lieber Jens, Schweizerdeutsch ist halt nun mal einfach nicht Hochdeutsch und hat einen anderen Wortschatz und eine andere Herkunft (siehe dazu nochmals http://als.wikipedia.org/wiki/Houptsyte ) und möchte auch gar nicht gleich sein. Deine früheren Blogs mit den Anektoten über Alltagsknatsch wie z.B. dem Türenaufhalte-Phänomen waren mir doch deutlich symphatischer als dieses an der Sprache herumgenörgele… ich hoffe Du nimmst mir diese klaren Worte nicht übel. 🙂

      Liebe Grüsse von einer treuen schweizerischen Blogleserin.

      [Anmerkung Admin:
      Habe ich je behauptet, Schweizerdeutsch sei Hochdeutsch? Es geht hier doch gerade um den anderen Wortschatz und die zahlreichen Varianten, bzw. Redewendungen und woher sie kommen. Das wurde doch nie bestritten, kritisiert oder in Frage gestellt.

      Wo liest Du denn hier „Nörgeln“? Oder „rumreiten“? Thema dieses Blogs sind „Erlebnisse und sprachliche Beobachtungen“. Nun, die Erlebnisse sind erzählt, sicher ein Drittel der 510 Postings beschäftigen sich damit. Der Rest sind „sprachliche Beobachtungen“. Ich will bestimmt nicht daran „herumnörgeln“ oder „darauf herumreiten“. Es ist einfach das Thema dieses Blogs.

      Andere Blogs haben auch schöne Themen, zum Beispiel Kochrezepte:
      http://miam.over-blog.net/ noch dazu auf Französisch!
      Also wenn Du mir ein paar hübsche Geschichten von Erlebnissen mit Deutschen schickst, wie sie dich zum Beispiel am Skilift überholten oder in der Kneipe „ich kriege jetzt ein Bier“ gesagt haben, dann wäre ich für diesen Input sehr dankbar.

      Bitte erkläre noch mal ganz deutlich und zum mitschreiben, wieso der Artikel über diese Ärmel-Redewendung Nörgelei sein soll, das verstehe ich echt nicht. Auf welchen Schlips bin ich da getreten??? ]

    10. neuromat Says:

      es ist doch schon schön wenn sich „socke“ zu „Aermel“ äussert.

    11. Fiona Says:

      Oh je, Jens.

      „Aermel und Socken“ sind kein Thema für St Valentinstag. Aber eben – Du bist Deutsche, unromantisch, pudique 🙂

      Also, eine Anekdote über die Liebe:

      Ich (um die 30, mit Mann und Kindern in Monaco wohnhaft) war ca. 07.30h schon in einer Metzgerei in Monte Carlo, vor mir ca. 10 Menschen. Ich musste warten und begann die NY Times (die ich soeben geholt hatte) zu lesen. Hinter mir eine Stimme (männlich, in English with strong French accent) : „You arrre Americaine?“. I turned round – a gray-haired man maybe 50, 60 y.o. I replied in French „Non“. Er versuchte nochmals „You are Eeengleesch?“ Ich „Non“. Er versuchte weiter „Canadienne? Australia? New Zealand? Ich hatte keine Lust, Conversation um 07.30h morgens zu machen, also er bekam immer wieder einen „Non“ von mir.

      Endlich fragte er eher ungeduldig „So what you arre?“. „Je suis née en Ecosse“ . Darauf kommentierte er „My daughter ees married with a Scottish man and he is no good in bed“…

      Kaum vorstellbar, das sowas in der Deutschschweiz oder in Deutschland um 07.30h morgens passieren konnte, oder?

    12. neuromat Says:

      @ Phipu

      Ihre Blogs lese ich wirklich mit Genuss und auch immer wieder mit Lerneffekt. Nochmals meine Gratulation zu Ihrer Uebersetzungsleistung von gestern. Meine volle Zustimmungzu der Einschätzung:“Im übertragenen Sinn heisst das dann einfach „ich kann nichts dagegen tun, es hat mich erwischt“ Das „es“ ist nun nicht mehr die Maschine sondern eine Passion (Liebe, Einstieg in ein neues, teures Hobby, eine „harmlose“ Krankheit wie Fernweh, Heimweh etc.)“. Als Jugendliche sagten wir dazu … ich glaub‘ , ich rutsch da in was rein“ , es war ganz angenehm, gewisse Verantwortungen abzugeben und die Seele baumeln zu lassen. Nun man wird älter.

    13. Thiis Says:

      Hm, dass sich hier noch kein Zürcher gemeldet hat überrascht mich also! Fühlte mich gerade etwas angegriffen, als der Abschnitt mit den Zürchern kam, Jens 😉 Von wegen leidenschaftslos… !! Dazu vielleicht eine kleine Anektote aus meinem Studentenleben.
      Vor ca. 2 Wochen ging das Semester an der ETH zu Ende. Eine der letzten Vorlesungen war bei dem Mathematikdozent, der vielen von uns Studenten (zumindest empfand ich das so) ans Herz gewachsen ist und den wir jetzt nicht mehr haben. Als er zum Schluss kam erhob sich im Saal ein Applaus (Sagt man das auch nur in der Schweiz?), der bestimmt 3 min dauerte. Und der gute Dozent (übrigens ein Deutscher….) wusste kaum, wie ihm geschah und stand nur dort, insgeheim wohl hoffend, der Applaus möge bald verstummen.
      Klar sind nicht alle Studenten bei und Zürcher, aber auch nicht Innerschweizer 😉
      Naja, soviel dazu…

      Das mit dem „es het mer de Ärmel innezoge“ sehe ich so ziemlich wie Phipu. In meinem Gebrauch ist es aber eher eine plötzliche Begeisterung für etwas, hat also nichts mit Unvorsichtigkeit zu tun. Zum Beispiel begann ich vor ca. einer Woche mit einem Bekannten von uns, ein (öhm, da habe ich ein Sparchproblem 😀 hoffe, das versteht ein Deutscher: ) Gestell zu schreinern und nach dem ersten Tag hat es mir voll den Ärmel herein genommen.

      Liebe Grüsse
      Thiis

    14. Curt Says:

      Eine schöne Redewendung „Ärmel hereinnehmen“!

      Ist diese gleichbedeutend mit „Finger herausnehmen“ (Fingä usse nä)

      Oft gehört de Bude, „du muescht de Fingä usse nä“, so wie „jetzt mach mal voran!

    15. coolman Says:

      @Maja

      beschwer dich doch bei einem sport-blog, dass das ewige Sportthema nervt oder bei einem Polit-blog, dass dich dieser Politik-kram ganz schön langweilt.

    16. Maya Says:

      Lieber Jens,

      entschuldige, wenn ich Dir da auf die Füsse getreten bin, war nicht meine Absicht. Nervige Geschichten über Deutsche kann ich Dir leider nicht bieten, meine drei deutschen Arbeitskollegen verhalten sich 1A, und am lautesten Flucht und Schimpft der Aargauer im Büro. 😉
      Ich hab da noch eine interessante Seite gefunden, Sprichwörter mit Ärmeln gibts nascheinend eine ganze Menge: http://www.operone.de/stw/sprsearch.php?search=%E4rmel&operator=and&page=1

      Liebe Grüsse und nichts für Ungut!
      Maya

      [Antwort Admin: Alles klar! Ein toller Fund den Du da aufgetan hast. Sogar jede Menge Niederdeutsch dabei. Lustig ist die von adSense generierte Bandenwerbung am Rand. Alles Werbung für Trachten und Folklore aus dem Mittelalter, passend zu den Ärmelsprichwörtern. 🙂 ]

    17. DrKöbes Says:

      Redewendung lassen sich von Zeit zu Zeit ja durchaus aus dem Kontext erklären, auch wenn man erst stutzt.
      Viel schöner wird es aber, wenn ein und dasselbe Wort komplett gegensätzliche Bedeutung hat.
      Anfang Winter hatten wir eine Ortsbegehung in einem unserer Werke in der Nähe von Luzern. Anwesend waren die Luzerner Kollegen (Arbeitskollegen !), Mitarbeiter einer Beratungsfirma aus dem „Grossen Kanton“ (Ich hab’ das übrigens noch nie als abfällig oder beleidigend gesehen) und wir aus Genf. An einem Moment bemerkte einer von der Beratungsfirma das an einer bestimmten Stelle der „Estrich“ noch fertiggestellt werden müsste. Da war die überraschung gross.

      Alle Schweizer schauten zur Decke und fragten sich was da zu tun sei; alle Deutschen schauten zu Boden. Als alle das bemerkten, konnte man förmlich die Fragezeichen aus den Köpfen wachsen sehen. Die Schweizer fragten sich, warum die Deutschen nach der Bemerkung die Nasen auf den Boden drückten und die Deutschen fragten sich, was die Schweizer an der Decke suchten.

      In der Schweiz hat das Wort „Estrich“ die Bedeutung Dachboden oder Dachstuhl.
      In Deutschland ist der „Estrich“ die Feinzementschicht auf dem Fussboden.

      Ich frage mich nun was Schweizer in Deutschland denken, wenn Sie Anzeigen zum Kauf oder Vermietung von „Estrichmaschinen“ sehen. Eine fantastische Maschine, die automatisch Dachstühle baut? Oder was macht der Handwerker, auf dessen Lieferwagen „Estrichleger“ steht? Reisst der Dachstühle ab?

    18. Phipu Says:

      An Curt:

      Des mit dem „Finger usenäh“ kennt man, soviel ich weiss, in Deutschland auch, und dort ist der Spruch so derb, dass man sich den Finger nur im Hintern vorstellen kann (wännt wäisch wan ich mäin). In der Schweizer Variante kann man auf naive kindliche Nachfragen „der Finger wo usenäh?“ immer noch die erziehungsgerechte Antwort „us em Naseloch“ geben. Ausserdem ist das nicht etwa Synonym zum „Ärmel inenäh“ bzw. „… inelitze“ (hereinehmen, hereinwursteln) sondern zum „Ärmel hinderelitze“ (zurückkrempeln) bzw. „a d’Seck!“.

      Anekdote: ein Arbeitskollege sagte mal über jemand anderen anerkennend: „Dä het de der Finger au dusse!“ (Der hat aber den Finger auch draussen). Was etwa heissen sollte, „der ist aber fleissig, aufgeweckt“. Es verstanden eigentlich alle, was gemeint war, aber den Spruch auf diese Weise vorgetragen, erweckte doch einiges Schmunzeln.

      An Neuromat:
      Danke für das Kompliment, insb. zum gestrigen Eintrag. Ich fand das – geschrieben – nicht besonders schwierig. Im Gespräch ohne mehrmalige Wiederholungen wäre ich eher etwas „am Hag“ gestanden. http://www.blogwiese.ch/archives/446

      An Stephan und Jens
      Das Lied „kling, Glockchen, klingeling…“ ist einfach ein „deutsch-deutsches“ Lied. Das kann man hier nur mit Hochdeutsch und seiner allfälligen Schweizer Färbung vortragen. Das geht wieder ziemlich ins Thema „lecker“ oder „kleckern“; Wörter die man einfach nicht auf Dialekt herunterbrechen kann. http://www.blogwiese.ch/archives/523 Ausserdem „Es lütet es Glöggli“. (Schweizer Schlaflied). Dieses Verb „läuten“ sollte man doch in Deutschland auch kennen (Glockengeläut). „Läuten“ wird ja hier anstelle von „klingeln“ (lüte) und „die Klingel“ (`s Lüti) benützt. Den blogodiplomatischen Zwischenfall kann man nur noch über den phonetisch ähnlichen Kompromiss vermeiden: „bimbam“ oder „gling, gling“, was das Läutegeräusch imitieren soll.

    19. Selma Says:

      Gibt es noch andere Schweizer, die diese Redewendung noch NIE gehört hatten? Blogwiese ist doch immer auch gut, um neue Schweizerdeutsche Begriffe/Redewendungen zu lernen.

      Jens, Du schreibst in der Einleitung, irgendwann sei jeder Helvetismus gefunden. Wie wäre es, Deine Beobachtungen auf „echte“ Dialektwörter auszuweiten? Im Tagi finden sich natürlich nur Wendungen, die als Helvetismen in der Schriftsprache vorkommen. Aber es gibt ja auch jede Menge schweizerdeutsche Wörter, die nur im gesprochenen Dialekt vorkommen. Alternativ kannst Du auch zum Blick wechseln. Dort stand mal, ein Auto „blochte“ mit soundsoviel kmh. Findet man hoffentlich nicht im Tagi… 🙂
      Als Inspirationsquelle für den Anfang: dialektwoerter.ch Dürfte eine Weile dauern, bis Du diese Begriffe alle durchgearbeitet hast. 🙂

      [Antwort Admin: Das Thema „blochen“ wurde hier behandelt.]

    20. giacometti Says:

      Also, das ist doch ganz klar, woher das kommt. Es ist eine Steigerung von: „Zuerst habe ICH den kleinen Finger hingestreckt, dann hat ER/SIE die ganze Hand genommen….und dann hat ES (zum Beispiel das Leben als Familienvater an sich) mir den Ärmel hinein genommen.“ Eine durchaus häufige Erfahrung im Leben. 😉

    21. solar Says:

      to Thiis:

      Das mit der Unvorsichtigkeit meinte ich genau so, wie es Phipu ausgedeutscht hat (ich wollte es ja nur kurz machen, damit es Euch nicht schon ablöscht, wenn Ihr meinen Nickname seht, weil ich stets zu langfädig werde, wenns mir wieder den Ärmel zu stark in die Blogwiese-Welt ine ggnoo hät). Wenn man sich zu wenig abgrenzt/zurückhält, wird man (von einer Maschinenwelle/Maschinerie bzw. im übertragenen Sinn von einer Thematik) gepackt und nicht mehr losgelassen.

      Darum muss man nicht nur vor gefährlichen Maschinen, sondern auch von gefährlich attraktiven Themen sicherhalber genügend Abstand wahren.

      To Curt:

      Nein, wenns einem „de Ärmel ine nimmt“, ist das eher das Gegenteil. „Nimm de Finger use!“ sagt man jemandem, den ein Thema eben noch nicht gepackt hat, der noch nicht selber aus Begeisterung aktiv wird, sodass es jenen, denen es „de Ärmel scho ine gno hät“ fast „ablöscht“, dass sie „fascht verzwatzled“ vor Ungeduld und den mit dem Finger (im Mund oder sonstwo) antreiben: „So, jetz nimm aber de Finger use!“

    22. mep Says:

      Ich habe gewisse Zweifel darüber, dass die Redewendung wirklich alt ist.
      Ich bin ihr selber zum ersten Mal vor ungefähr 20 Jahren in der Ostschweiz begegnet. Es war ein Mitarbeiter eines Restaurants in einem kleinen Dorf. Er schilderte wie es ihm in diesem Betrieb den Ärmel hereingenommen hat. Im Hof dieses Restaurants stand eine Holzfräse mit Riemenantrieb. Damals drängte sich mir fast zwangshaft die Vorstellung auf, dass es bei dieser Maschine gewesen sein muss, wo es ihm den Ärmel hereingenommen hat. Und auch heute fällt mir diese Fräse ein, wenn ich die Redewendung höre. Sie ist nie Bestandteil meines Wortschatzes geworden.

    23. Ginger Says:

      Den Ärmelausdruck habe ich auch noch nie gehört. Schon erstaunlich, wie lange gewisse Redewendungen an einem vorbeigehen können.

      Noch ein Beispiel: vor einigen Jahren gab es eine Werbekampagne, in der Redewendungen einfach ins Englische übersetzt wurden. Eine hiess: ‚Blow me in the shoes‘. Ich hab dann mal im Ausgang mit Schweizern erwähnt, dass ich das nicht schnalle und alle schauten mich verwundert an und erklärten: ‚Na, das ist halt die Redewendung ‚blas mir in die Schuhe’…du kannst doch Englisch?!‘
      D E N kannte ich aber auch nicht, weshalb ich dann wieder recht hilflos in die Runde schaute. Tage später hat mir dann jemand den Spruch erklärt. In D wäre das ja etwa ‚rutsch mir den Buckel runter‘.

      In D kennt man aber Redewendungen auch nicht nationweit. Z.B. gibt es den Ausdruck ‚das war ein Griff ins Klo‘ (etwas hat nichts gebracht, ging daneben oder war umsonst) nicht im Norden (falls ein Niedersachse oder Holsteiner im Blog ist, gerne korrigieren, wenn ich Müll geschrieben habe).

      Und dann gab’s ja noch die legendäre ‚Klappe zu, Affe tot‘-Geschichte in Jauch’s Millionenshow. Unvergessen….grandios! 🙂

      [Anmerkung Admin: Das Thema „Blas mir in den Schuh“ wurde hier abgehandelt.]

    24. myl Says:

      @ginger

      Das erinnert mich an den unvergesslichen Trio Eugster-Song:
      „Oh läck du mir, oh läck du mir am Tschööpli, oh rutsch du mir de Buggel ab und blaas mer doch i d’Schueh“

    25. Phipu Says:

      an Myl und Ginger

      Liedtext sogar hier verlinkt (in einem meiner Kommentare): http://www.blogwiese.ch/archives/237

    26. Bürli Says:

      „das war ein Griff ins Klo“ = „voll i d‘ schiisi glangt“

    27. Totom Says:

      Wieso lese ich hier immer wieder, das Schweizerdeutsche sei eine eigene Sprache? Es mag ja sein, dass sich viele Schweizer das vom Gefühl her – insbesondere offenbar (so lese ich es hier im Blog immer wieder heraus) zur Abgrenzung ‚gegen die Deutschen‘ – so wünschen. Faktisch stimmt das aber einfach nicht.

      Schweizerdeutsch ist ein Dialekt der deutschen Sprache, besser gesagt eine Gruppe von Dialekten, denn ‚Bärndütsch‘ ist ja nicht gleich ‚Züridütsch‘ etc.

      Eigene Worte und Redewendungen zu haben, reicht nicht, das haben andere Mundarten (des Deutschen oder anderer Sprachen auch. Auch durch politische Entwicklungen (Ost- und Westdeutschland), gibt es unterschiedliche Wortbildungen und – schöpfungen. Deswegen von eigenen Sprachen zu sprechen, wäre reichlich übertrieben.)

      Von einer eigenen Sprache spricht man, wenn zu den unterschiedlichen Worten eine eigene Grammatik kommt. Das ist eben beim Schweizerdeutschen ganz und gar nicht der Fall. Es ist eine genauso flektierende Sprache mit flexibler Wortstellung etc. etc.etc.
      Zudem ist die offizielle *einheitliche* Schriftsprache in der Deutschschweiz eben auch das Hochdeutsch. Der Unterschied zwischen Deutschland und der Schweiz. Im Mündlichen wird in der Schweiz sehr viel häufiger Dialekt gesprochen als in Deutschland.

      Und das ist auch schon alles.

    28. giacometti Says:

      @totom: Was soll das heissen, „häufiger“? Haben Sie schon einmal zwei Deutschschweizer miteinander Hochdeutsch sprechen gehört? Schweizerdeutsch wird nicht häufiger gesprochen, sondern ausschliesslich. Ausser, wie gesagt, es gibt einen guten Grund in eine Fremdsprache zu wechseln. Zugegeben ist Schweizerdeutsch bis jetzt noch keine Hochsprache mit eigener Grammatik – aber ein Dialekt ist es auch schon lange nicht mehr. Und die Banker in Zürich und Frankfurt kommunizieren miteinander weitgehend auf Englisch – auch viele Wissenschafter und andere Berufsgebiete.

    29. Tobi Says:

      Das mit dem Ärmel ist mir bislang noch nicht begegnet, macht mich aber neugierig. Ich werde morgen gleich mal meine Schweizer Arbeitskollegen dazu befragen 😉

    30. solar Says:

      Reicht es als grammatikalischen Unterschied nicht, wenn in der einen Sprache ganze grammatikalische Zeiten der anderen fehlen? In keinem Schweizer Dialekt – zusammen machen diese das Schweizerdeutsch aus – gibt es ein Imperfekt. Zudem verlangen viele Verben eine andere Deklination als in der deutschen Standardsprache und etliche Substantive haben ein anderes grammatikalisches Geschlecht.

    31. Curt Says:

      @tomtom: Du solltest, wenn Du in der Schweiz lebst, diese Regeln beachten, dass die Schweizer sich in allem von Deutschland abgrenzen wollen/müssen, da sie Angst haben sonst nicht beachtet zu werden. Deutschland ist ja auch ’nur‘ ein Zusammenschluss verschiedener ‚Stämme’mit ihren Dialekten, wie Preussen, Rheinländer, Bayern und wehe dem, man versucht diese in einen Topf zu schmeissen.

      Für Schweizer ist es eben enorm (fast …) wichtig, sich immer wieder zu beweisen, dass sie alles anders und besser können. Das schreibe ich nicht nur, sondern ist jeden Tag in der Zeitung zu lesen, siehe aktuelle Ausgabe Bilanz, Sonntagszeitung, Tagesanzeiger, NZZ am Sonntag. Was dabei immer gerne ausgeblendet wird, es geht nur mit den Anderen/Nachbarn zusammen, was man aber nicht akzeptieren will.

      So umfasst der sprachliche Raum des Allemannischen, Süddeutschland und die Deutschschweiz. Es ist doch schön, wenn jede Sprache ihre regionalen Eigenheiten hat und trotzdem einer gemeinsamen Sprache Deutsch zugehörig ist. In Deutschland wird Hochdeutsch auch nur im Raum Hannover/Niedersachsen gesprochen. Deshalb käme kein Rheinländer (immerhin ca. 16 Mio. Einwohner) auf die Idee zu behaupten, rheinisch wäre eine eigenständige Sprache, auch wenn diese von einem ‚Ausländer‘ fast nicht zu verstehen ist, gerade jetzt in der Karnevalszeit.

      Aber was ist mit der französischensparchigen Schweiz? Welche Sprache spricht man dort?

    32. giacometti Says:

      @ Curt: Ich finde auch, dass es nur Miteinander geht. „Miteinander“ setzt aber voraus, dass es ein „Ich“ und ein „Du“ gibt, und dies von beiden Seiten auch so akzeptiert wird. Man kann nicht den 2.Schritt vor dem 1.Schritt machen.

      Zur französischsprachigen Schweiz: dort gibt es Dialekte („Pâtois“), die aber wirklich noch echte Dialekte sind – im Gegensatz zur Deutschschweiz, wo es mehr als ein Dialekt ist. Im Tessin (italienischsprachige Schweiz) ist die Situation irgendwo in der Mitte.

      Ich habe vor kurzem irgendwo gelesen, dass die Ressentiments zwischen Romands und Franzosen auf umgekehrter Basis stehen, als diejenigen zwischen Deutschschweizern und Deutschen. Die Romands lieben im Allgemeinen Frankreich und das Französische – diese Liebe wird von den Franzosen aber nicht erwidert, was die Romands enttäuscht.

      Bei uns geht es in die umgekehrte Richtung. Die Deutschen lieben die Schweiz – und diese Liebe wird von den (Deutsch-)Schweizern nicht erwidert, was die Deutschen enttäuscht (das heisst, diejenigen, die damit überhaupt konfrontiert werden).

    33. Chimaera Says:

      @ solar

      Das is im Schwäbischen auch so. Die (fast) einzige vergangenheit die wir kennen is Perfekt. Die andere das Plusquamperfekt.
      Selbiges bei den Artikeln „der“ statt „die“ Butter, „der“ statt „das“ Teller, zum Bleistift.
      Das es andere Vokabeln gibt muss ich ja auch nicht anführen. Und mit der Deklination siehts genauso aus.
      Nein, „Standarddeutsch“ ist in keinem Ort der Welt als solches gewachsen. Man benutzt es halt um von nicht Lokalen verstanden zu werden. Trotzdem ist mein Dialekt deswegen keine eigene Sprache. SIe ist eher Ausgangsbasis – zusammen mit vielen anderern Dialekten – für einen Konsens der sich „standard“ schimpft.

    34. vels57 Says:

      Die „armen Schweizer“ …können einem aber auch richtig leid tun, denn sie brauchen uns Deutsche (denn ein Feindbild braucht selbst der Schweizer Bidermann/-Frau), können uns aber nicht leiden.
      Sie wollen von der EU und von DE immer nur profitieren, statt sich selber aber konstruktiv einzubringen vergraben sie sich hinter ihren „Steinhaufen“ (Alpen), was dann auch das völlig beschränke Weltbild bzw. den engen Horizont ergibt – diese falschen, verlogenen und biederen Hinterwäldler.

      Seit 50 Jahren in der CH lebend, hier zur Schule gegangen, hier Steuern gezahlt und kräftig konsumiert, hier eine geschäftliche Existenz aufgebaut, etc. habe ich diese hinterhältige Art (typisch schweizerisch) schon vor Jahren und immer wieder erlebt, beobachtet, etc.
      Schon früher hatte sogar die renommierte Ch-Zeitung „NZZ“ einen treffenden Artikel über „Die Gnomen von Zürich“ verfasst (sehr treffend!). Dazu passt haargenau die geldgierige Profiteur-Mentalität der CH. Man erinnere sich an die immer wiederkehrende Ausländer- bzw. Judenfeindlichkeit (damals unterschlagene Judengelder, Judenstern in der CH erfunden zu Anbiederung bei den Nazis, den Juden das Handwerk verboten u. sie so in den Handel „getrieben,usw…).
      Und heute wollen diese ewig verlogene Myten dreschenden Spiessbürger wieder über den Zaun „gifteln“ und ihren ewigen Minderwertigkeitskomplex an den Nachbarn abreagieren (zum Ko…)!

      …und im Übrigen gilt der schöne Satz des CH -Schriftstellers Max Frisch: „…sie haben Gastarbeiter gerufen (die sie dringend brauchen), doch es kamen Menschen“… 😮

    35. vels57 Says:

      An dümmster Einfältigkeit nicht zu überbieten sind diejenigen CH- „Schreiberlinge“, welche der irrigen Annahme sind, Deutsche müssen ihre Gewohnheiten ablegen und sofort die eigentümlichen Sprachgeräusche des CH-Idioms verstehen. Wie wäre es denn, wenn solche naiven CH’s mal ihre komischen schweizerischen „Angewohnheiten“ im Ausland ablegen würden. Z.B. alle deutschen Dialekte verstehen, Hochdeutsch endlich mal stotterfrei zu sprechen (da ja in der CH-Schule gelernt), das hordenmässige Billig-Shoppen bei ALDI & Co. ennet der „Demarkationslinie“, die Puffbesuche, etc. wenigstens etwas einschränken würden und zu guter letzt sich nicht dauernd der absolut irrigen Annahme hingeben würden, ganz Europa hätte sich der Schweiz anzupassen. Also CH’s vergesst mal eure komischen, verlogenen Mythen, welche euch eure Pappis und Mamis beigebracht haben und kommt endlich mal auf der Welt und im richtigen Leben an – die CH ist niemals Mass aller Dinge!

    36. Nesse Says:

      @vels57
      ich wundere mich doch sehr über deine gehässigkeit.
      hast du schon mal davon gehört, dass sich im eigenen umfeld die eigenen verhaltensweisen und überzeugungen wiederspiegel? blos können viele sich dies nicht eingestehen.
      wie schreibst du…..verlogen,hinterhältig,geldgierig….spieglein,spieglein??
      wie wäre es, wenn du einmal mit ehrlichkeit deine eigenen verhaltensweisen beleuchten würdest.
      äusserungen wie deine, sind eigentlich sehr traurig, zumal dieser blog geprägt ist von einem humorvollen und freundlichen miteinader.
      und das sollte auch so bleiben.

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