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Die Schweiz im Viertelfinale — Noch ist nichts vorbei

  • Wie die Schweiz weiterkäme weiterkommt
  • Böse Zungen behaupten, die Schweizer habe sich mit den bisherigen zwei Niederlagen bereits aus der EURO 2008 gekickt. Das letzte Spiel am heutigen Sonntag um 20:45 Uhr gegen Portugal sei nur noch eine belanglose Pflichtübung. Wir möchten diesen Stimmen hier heftig widersprechen. Tatsächlich ist immer noch alles offen. Der Weg zum Viertel- und Halbfinale ist schwierig, aber machbar.

  • Der Sieg über die selbstzufriedenen Portugiesen
  • Zunächst einmal muss die Schweiz heute abend gegen Portugal gewinnen. Da die Portugiesen sich jetzt schon sicher sind, dass sie weiterkommen, werden sie ihre Verteidigung schonen und die Schweizer höllisch unterschätzten. Die hochmotivierte Nati holt den Sieg, kein Problem. Das gibt schon mal 3 Punkte. Wie muss es weitergehen?

  • Der direkte Weg zur Meisterschaft
  • Wir lasen im Tages-Anzeiger vom 14.06.08 auf Seite 13:

    Eine Chance hat die Schweiz nur, wenn sich Türkei und Tschechien in der direkten Begegnung je einen Punkt abnehmen. Wie sie das tun, bleibt ihnen überlassen. Unser Vorschlag: Eine Massenschlägerei, die zum Abbruch und damit für beide Teams zu einer 0:3-Forfaitniederlage führt.

    Was eine „Forfaitniederlage“ ist wissen Sie nicht? Das Wörtchen „Forfait“ gehört zum Schweizer Fussballvokabular, wie auch „Barrage“ und „Exploit“. Es wird gern mit „Reuegeld“ übersetzt. Mehr zum Forfait siehe hier.
    Diese Strategie könnte man später noch bis zum Endspiel verfolgen. Wenn stets alle Gegner der Schweizer eine Schlägerei vom Zaun brechen, und sich die Nati brav neutral zurückhält, dann müsste das der gerade Weg zum Europmeistertitel für die Schweiz sein.

  • Wie provoziert man eine Massenschlägerei?
  • Die Frage ist nur noch, durch welche Tricks man eine Massenschlägerei provozieren kann.
    Prügelei wie bei Asterix?
    Beim Eishockey soll sowas öfters mal vorkommen. Und darin sind die Schweizer bekanntlich besonders gut. Also wird jetzt nach Strategien gesucht, um einen oder mehrere „agents provocateurs“ in das parallel verlaufende Spiel der Tschechen gegen die Türken einzuschleusen. „Schlagt euch, dann wird alles gut“, lautet die geheime Parole. Mal sehen ob das klappt. Hübsche Unterwäsche der Marke „agent provocateur“ brauchen diese Strohmänner übrigens nicht unbedingt zu tragen. Hauptsache es fetzt ordentlich, und das Forfait wird fällig.

  • Erfolgreicher agent provocateur
  • Falls es nicht klappt, gibt es als Trost den berühmten Werbespot aus dem Jahr 2001 mit Kyle Minogue für „agent provocateur“, der damals den Preis „Best Cinema Commercial of the Year“ bei den British TV Awards gewann:

    

    17 Responses to “Die Schweiz im Viertelfinale — Noch ist nichts vorbei”

    1. Bense Says:

      Die Deutschen darf man halt einfach nicht mögen. Sind ja keine Asylbewerber oder Gastarbeiter. Die schnappen ja nur die Hochlohnjobs weg…

    2. Thomas Says:

      Die Massenschlägerei wird im Männersport Eishockey übrigens Bench Clearing (Brawl) genannt.

    3. Nessi Says:

      Da bist du wieder ganz schön ironisch, lieber Jens 🙂
      Die schweizer Fussballherzen sind eh schon gebeutelt!
      Sooo gemein 🙂
      (zum glück gehört mein Herz nicht dazu) 🙂

    4. sam Says:

      Naja, die Chancen wären in dem Fall immer noch vorhanden… Aber ich fürchte erstens werden es die Schweizer ziemlich schwierig gegen eine Mannschaft des Kalibers von Portugal haben und zweitens wollen wir ja aus der Euro eigentlich auch keine Massenschlägerei machen, oder?

    5. Kenobi Says:

      Warten wir mal den Montag ab. Noch ist Polen nicht verloren.

    6. cydet Says:

      Die Schweiz ist eben ein gutes Gastgeberland und lässt den anderen EM Teilnehmern den Vortritt !

      Das Resultat des Spiels gegen die Türkei hatte entscheidende Vorteile, wenigstens wurde die Nati-Spieler dadurch nicht verprügelt.

    7. alex Says:

      hoffentlich bekommt die schweiz eine packung gegen portugal. damit sie die schlechte, lächerliche und klägliche gastgeberleistung nicht noch schön reden kann. am besten die ösis schlagen die deutschen. dann wäre der supergau für die schweiz perfekt . die ösis im viertelfinal.und die schweizer am tv. man wäre das geil. hahahahahaha

    8. SimonG Says:

      Fürs schlechte Wetter kann niemand was dafür. Was ist den genau schlecht gelaufen?
      Und heute hat Portugal eine Packung abgekriegt.

    9. fabian Says:

      ich fand diesen blog (früher) wirklich ab und zu amüsant.
      aber wenn ich heute hier hereinschaue, bleibt mir nebst allem nationalistischem getue wirklich nicht mehr viel. schade.
      ciao

    10. issio Says:

      hach … die schweizer haben feines fußball gezeigt. ich finde es schade dass sie raus sind. verdient hätten das ganz andere. 🙂 gurkenfußball durften wir von unserer deutschen mannschaft bestaunen.. aber gut – es ist ein sport oder ein spiel oder beides..

    11. cydet Says:

      @ alex

      Pech gehabt, deine frommen Wünsche sind nicht zu Gottes Ohr vorgedrungen….. übrigens, sehr zu meiner Freud

    12. alex Says:

      also in deutschland war bei der wm ausschliesslich nur schönes wetter. komisch

    13. lapsus4711 Says:

      @ alex
      Altreich gegen Ostmark,für mich Hans wie Heinrich.
      Aber rate mal, auf welcher Seite in der CH die Sympathien liegen.

    14. neuromat Says:

      @ lapsus

      die Sympathien liegen in der Schweiz ganz klar auf dem Bauch und niemals auf der Seite

      wahrscheinlich meintest Du gegen wen die Schweizer hier die Daumen drücken … gegen die Oesterreicher ist doch logisch

    15. alex Says:

      na für deutschland, wen sonst. wie gesagt das wetter war durchweg positiv. nicht ein tag regen. ausser bei schweiz – ukraine

    16. AnFra Says:

      Wien wird nicht in Cordoba umbenannt, sondern in Canossa.

    17. Max Miller Says:

      Auch das noch 😉 „Die Schweiz ist ein deutsches Bundesland“

      http://www.sueddeutsche.de/sport/weltfussball/special/960/142646/index.html/sport/weltfussball/artikel/301/181739/article.html