-->

Schweiz Aktuell über einen integrierten Deutschen

  • Schon wieder der Berufsdeutsche
  • Die Schweizer Nachrichtensendung „Schweiz-Aktuell“ brachte am 07.04.08 um 19:00 Uhr auf SF1 einen Beitrag zum Thema „Integration: Der Deutsche„. Zitat von der Homepage:

    Wie leben Migranten in der Schweiz und wie leben Schweizer mit Migranten? Dieser Frage geht Schweiz aktuell diese Woche nach: 200’000 Deutsche wohnen in der Schweiz. Sie kommen in der Annahme, die Schweiz unterscheide sich kaum von Deutschland. In der Realität jedoch werden Deutsche in der Schweiz mit Unterschieden konfrontiert, mit denen sie oft nicht gerechnet haben. Lisa Röösli berichtet.
    (Quelle: sf.tv)

    Schweiz Aktuell vom 7.4.08

    Muss man echt nicht gesehen haben. Schon wieder dieser Gelsenkirchener Bülacher, der ständig überall zu sehen ist. Jetzt singt er auch noch, hält Türen auf, schüttelt Hände zur Begrüssung und redet und redet und redet, und lässt die Reporterin dabei nicht zu Wort kommen. Das Übliche halt.

    Live-Stream für Menschen mit Lautsprecher am PC und einen installierten Flash Player hier. Fünfter Beitrag von oben. Oder hier ganz direkt via Youtube:

    (Quelle: sf.tv)

    

    16 Responses to “Schweiz Aktuell über einen integrierten Deutschen”

    1. Honigbaerli Says:

      Hallo Jens-Rainer,
      schön das unser Nationales Fernsehen dich ausgewählt hat und dich Portraitiert hat..du hast ja wirklich was zu sagen..und deine direktheit mag ich dachte mir das du aus dem Ruhrgebiet kommst die sind nämlich bekannt, dass sie sehr direkt sind!!
      übrigens im Osten Deutschlands sind die höflichkeitsformen auch ausgebrägter als im westen davon..das wollte ich nur noch erwähnen!
      macht übrigens immer sehr viel spass deine posts zu lesen!!

      mach weiter so!!

      Herzlich
      Andreas alias Honigbaerli

    2. Elli Says:

      Ein sehr schöner Beitrag. Kommst mindestens so sympathisch rüber, wie hier im Blog. Weiter so! 🙂

    3. Thomas Says:

      es ist 05.40 Uhr am Morgen und schon beginne ich Tüpfli zu schiisen. Ihr braucht Flash, ‚Wir‘ vom SF haben das Video auf Flash umgestellt. Analog zu Youtube und so. Ihr könnt den RealPlayer also entsorgen.

      [Anmerkung Admin: Danke für den Hinweis, habe es eben angpasst!]

    4. Simone Says:

      Ich bin nicht sicher, ob der Beitrag die Realität abbildet. Es kam ein wenig so rüber, als würde man in Deutschland die Türen nicht aufhalten und dem möchte ich vehement widersprechen. Mit Sicherheit ist in der Schweiz die Welt in Sachen Höflichkeit ein wenig mehr in Ordnung und wir können als Deutsche einiges lernen. Aber auch, wenn ich nicht bei jedem Handgriff nachfrage „ich das gut?“, so habe ich als Kind durchaus gelernt, „danke“ und „bitte“ zu sagen, erwachsene zu grüssen, Türen aufzuhalten, von Fall zu Fall zur Begrüssung die Hand zu geben und noch vieles mehr.

      Generell fand ich den Beitrag sehr gelungen. Es ist doch sehr lobenswert, dass man bei den dargestellten Unterschieden auf kleine Details im Alltag geschaut hat und nicht in eine BLICKmässige Hetzkampagne abgetriftet ist. Super SF1! Und Familie Wiese: Ihr habt sehr engagiert gesungen! Schade, dass nicht mehr zu hören war.

    5. Neuromat Says:

      „Sie kommen in der Annahme, die Schweiz unterscheide sich kaum von Deutschland. In der Realität jedoch werden Deutsche in der Schweiz mit Unterschieden konfrontiert, mit denen sie oft nicht gerechnet haben.“

      Immer noch hält sich dieser Unsinn. Was ja bedeuten würde, dass Schweiz und Schweizer nicht im mindesten in der lage wären, sich ihrer Um- und Mitwelt zu präsentieren, oder aber eine doch fragwürdige doppelte Buchführung hätten. Oder die Deutschen einfach zu blöd sind. Nichts von dem: Es ist einfach ein unsinniger Aufhänger.

      Dennoch war der Bericht wirklich sehr gelungen. Simone kann man nur zustimmen. Selbst die Bemühungen von Herrn Wiese möglichst „deutsch“ rüberzukommen (welchen Stock hat der Herr Wiese eigentlich verschluckt gehabt und manchmal guckte er so ein wenig grimmig) 😉 , wurden zunichte gemacht. Sympathisches Porträt eines sympathischen Berufsdeutschen.

      [Anmerkung Admin: Die letzte Interviewfrage an dem Tag war: „Wieviel Prozent Schweizer sind Sie geworden in den letzten 7 Jahren? — Antwort: „Null, und 110 % Deutscher… “ So ist das mit dem Abstand von der Heimat. Man „verdeutscht“ mehr und mehr, einfach durch den Kontrast. Man natürlich ist das das nicht ganz die Wahrheit. Ich habe etliches von den Schweizern übernommen, Sprachliches und natürlich die „Codices“. Früher haben wir den Wein grad so runtergesoffen, jetzt stossen wir an, und schauen uns tief in die Augen. Hätten wir nie gelernt, diese Sitte, wenn wir nicht in die Schweiz gezogen wären.]

    6. NeffusKaktus Says:

      Hui – meine erster Beitrag 🙂

      Erstmal ‚Ciao z’sämme‘!

      Für mich ist der Beitrag mal wieder ein gutes Beispiel dafür, dass es bei vielen ‚Eigenheiten‘ nicht so um Nationalitäten und Landesgrenzen als vielmehr regionale Unterschiede geht.

      Als Hotzenwälder (oder wie die Freiburger Fischköppe zu sagen pflegen ‚Norditaliener‘) habe ich auch eine Weile gebraucht um mich an den ‚Speed‘ und die Direktheit der Mannheimer (immerhin noch das selbe Bundesland) zu gewöhnen. Hab sie aber dann doch recht schnell lieb gewonnen 😉

      Was Türe aufhalten und ‚Augeleguck‘ beim Anstossen angeht: da sind wir Hotzen (und ich denke nicht nur wir) ziemlich helvetisch… un i’d Chille gömmer au!

      Solli us Genf

    7. wolfi Says:

      köstlicher beitrag, kommst doch gut rüber, jens, weiter so :-).

      Die letzte Interviewfrage an dem Tag war: “Wieviel Prozent Schweizer sind Sie geworden in den letzten 7 Jahren? — Antwort: “Null, und 110 % Deutscher…

      naja, jeder ist eben verschieden. nach 6 jahren schweiz ist es bei mir eher umgekehrt, sehe mich schon mind. als „80%igen schweizer“….;-).
      je mehr eigenarten du annimmst, je mehr freunde und kollegen du hier hast, desto schneller wird doch der abstand immer grösser. und wenn du dann erstmal die sprache annimmst, dann wirds zum selbstläufer. 😉

      hoffe, geht noch lange weiter hier, nur nicht wieder schlapp machen….

      schönen gruss
      wolfi

      [Anmerkung Admin: Du hast ja recht. Allein die Tatsache, wie oft ich bei Fahrten nach Deutschland überall „Grüezi“ sage, macht schon mal 20% Schweizertum aus 🙂 ]

    8. Simone Says:

      @Neffus: „Speed der Mannheimer“??? Die reden doch extrem langsam…

    9. Sigi Says:

      Hallo Jens,
      sympathischer Beitrag. Unter anderem (d)ein Ergebnis dieses mit Liebe, Humor und Ausdauer geführten Blogs. Das darf dann auch gern mit einem Glas Wein gefeiert werden 🙂
      Mit lieben Grüßen aus deiner alten Heimat-Region Ruhrgebiet
      Sigi

    10. Marroni Says:

      multiplizieren!!!

      [Anmerkung Admin: Ich habe extra sehr deutsche Wörter verwendet, weil das von dir erwähnte Mathewort international leichter verstanden wird. Muss es den Spam-Prog-Schreibern ja nicht leichter also notwenig machen, oder?]

    11. Neuromat Says:

      69 gibt das Herr Wiese, aber das ist doch nicht jugendfrei

      [Anmerkung Admin: Das Problem ist nur, die Spam-Verschicken lesen die Funktion direkt aus, es nutzt gar nichts den Kram auf Deutsch zu schreiben… ]

    12. NeffusKaktus Says:

      @Simone: Hast du schon mal einen Hotzen gehört 😉 Im Ernst: ich meinte weniger die Sprache als vielmehr den Habitus. Mannheimer machen auf Südschwarzwälder einen sehr lauten und hektisch-unfreundlichen Eindruck. Braucht eine Weile bis man merkt, dass ‚Du A****‘ durchaus nett gemeint sein kann… Bin aber auch schweren Herzens wieder uss Monnem weg.

    13. Simone Says:

      @Neffus:
      Mannheim ist eine schöne Stadt, aber die Südschwarzwälder sind mir sprachlich 100mal lieber 🙂

    14. lupino Says:

      @Jens

      Schon ganz nett geworden, kann unserer ‚Sache‘ nur guttun. Aber wir kommen irgendwie schon wie Barbaren rüber. Kein Deutscher hält ein Schwätzchen beim Bäcker oder Metzger? Sorry aber stimmt nicht. Ich plannte immer zwei Stunden ein für die Einkäufe – man musste sich ein wenig austauschen (und das im Hochtaunus, nicht einmal ganz im Süden).
      Beim Weintrinken sich nicht angucken? Wo gibts das denn?

      Das Türe aufhalten ist schon ein wenig speziell (und sehr sympathisch) und ich habs direkt angenommen. Ich kann jetzt mit jedem Schweizer um die Wette Türen aufhalten…. Das ausgiebige Begrüssen ist schon etwas neues (und peinlich, da ich mir Namen sehr schlecht merke und muss jetzt sämtliche Damen im Chor, Turnverein und Frauenverein (ja, die haben mich gekriegt – wie die Geier haben sie sich auf mich gestürtzt, wer kann da shon nein sagen, muss zugeben, nett ist’s trotzdem) persönlich begrüssen. Das mit dem Du sagen ist so schön und entspannt, dass die Deutschen nicht selber draufgekommen sind…

    15. Neuromat Says:

      @ lupino

      das Image hat doch auch seine Vorteile. Häufig zeigt man sich überrascht, dass der „konkrete“ Deutsche ja gar nicht so eingebildet und arrogant ist, freundlcih die Türe aufhalten kann, grüsst und nicht selten offener und angenehmer und auch humorvoller erscheint…

      da haben die anderen schon die höhere Hypothek … daher ja auch das ganze Gebrabbel, die Deutschen müssten sehen, dass die Schweiz nicht so ist, wie sie denken. Nein, die Schweizer sind nicht so, wie se sich nach aussen darstellen … es handelt sich nämlich auch „nur“ um Menschen.

    16. DaniDo Says:

      Hey Jens, das war ein schöner Beitrag im Fernsehen, Gratulation!!

      Freut uns immer, Dich zu sehen, und bei dieser Gelegenheit auch gleich Deine Frau kennen zu lernen!:-)

      Wenn Du so selbstverständlich von der „schweizer Kultur“ sprichst, beschäftige Dich doch mal mit dem „La suisse n’existe pas“!

      PS: hihi, haben die Spammer Mathe-Unterricht genommen?

    Leave a Reply