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So nah und doch so fremd — Das geheime Space-Invader Trainingscamp hinter dem Uetliberg

  • Das geheime Tal ohne Namen
  • Auf unseren Entdeckungsreisen durch das hügelige Umland von Zürich gerieten wir hinter den Uetliberg in diese idyllische Gegend, dem Reppischtal zwischen Birmensdorf und Dietikon. Die Veloland-Route Nr. 51 führt hier durch. Den Namen wussten wir aus dem Veloland-Führer. Bei map.search.ch ist er nicht zu finden.
    Reppischtal ohne Namen

    Die folgenden Fotos sind hier entstanden. Obwohl es eine Strasse und Häuser auf der Karte gibt, fehlt jede Beschriftung. Die Strasse und der Ort hier haben keinen Namen, denn sie sind zu geheim, um auf einer Karte benannt zu werden. So geheim, dass selbst auf der Detail-Ansicht von Google-Earth retuschiert wurde, was hier sonst zu sehen ist. Oder wie sonst diese runden weissen Flecken bei Google-Earth zu erklären?

    Wir radelten durch dieses lauschige Tal und entdeckten den streng geheimen offiziellen Schweizer Übungsplatz für „Freiluft-Space-Invader“:

    Space Invader von weitem

    Und so sieht das etwas vergrössert aus:

    Space Invader von nahem

    Wer sich nicht mehr so genau erinnern kann, wie das Original-Angriffsszenario von Space-Invaders aussah, hier ein Foto:

    Space Invader
    (Quelle Foto: www.flm.fr)

  • Einfach kurz die Eisenbahnschiene aus dem Loch ziehen
  • Auch fanden wir heraus, wie diese häufig in der Schweiz zu findenden „Strassensperren“ bedient werden müssen, falls man vielleicht gerade von einem Panzer oder einem Raumschiff durch den Wald verfolgt wird und von Hand diese Sperre schliessen möchte.

    Sperre mit Eisenbahnschienen

    Einfach diese passend zugesägten Eisenbahnschienen mit zwei spitzen Fingern packen und aus dem Loch ziehen, um sie 3 Meter gegenüber wieder einzustöpseln. Am besten gleich mit allen 5 Löchern so verfahren. Geht ratz-fatz mit gut trainierten Fingermusken.

    Eisenbahnschienen

    Schon ist der Weg dicht gemacht und kein Space-Invader kann hier mehr durchfahren. Sie sind gerettet!

  • Schiessgefahr und Mann mit Hut
  • Die Schweizer, die sich ständig darüber beklagen, dass es sie „anschiesst“ werden vor diesem Gelände sorgsam gewarnt. Deutlich zu sehen auf diesem Schild mit Hut tragendem schwarzen Unhold, der gerade dabei ist, ein Kind in den Wald zu locken:

    Schiessgefahr

    Was uns nur verwundert ist die Tatsache, dass bei aller Geheimniskrämerei um diesen Ort ganz offen auf der Homepage des Kanton Zürichs darüber geplaudert werden darf, siehe hier.

    

    52 Responses to “So nah und doch so fremd — Das geheime Space-Invader Trainingscamp hinter dem Uetliberg”

    1. corax Says:

      @ Admin

      Ich les hier erst seit kurzem “ab und zu” und hab mich über die Arroganz der Ureinbwohner geärgert. Was du hier aber mit solchen Artikeln versuchst, dafür schäm ich mich als Pottler “zutiefst”. In meinem Viertel hätte es für sowas ordentlich “Sänge” gegeben.

      [Anmerkung Admin: Kloppe dafür dass jemand durch den Wald fährt auf einer Strasse, die auf der Karte keinen Namen hat, durch ein Gehöft, dass ebenfalls namenslos ist, auf grosse Leinwände trifft, die ihn an Space-Invaders erinnern, darüber schreibt in einem privaten Blog? Wow, soviel Arroganz auf einmal, kaum zu fassen. Da gehört tüchtig draufgehauen. Wir im Reppischtal auf dem Veloweg 51 unterwegs ist hat zu schweigen, darf keine Fotos machen und schon gar nicht drüber schreiben. Schon verstanden. Weiterhin viel Spass auf der Blogwiese! Ach ja, und wofür Du dich schämst, solltest Du bei Gelegenheit nochmals erklären. Wurde die Eidgenossenschaft in den Dreck gezogen? Darf man über Panzersperren aus leicht zu bediendenen Eisenbahnschienen nicht schreiben? Echt schlimm das]

    2. Oscillatus Says:

      Space Invaders triffts hervorragend! Wenn die armen Rekruten Panzerfaustschiessen üben müssen, bewegen sich die Scheiben tatsächlich hin und her…

      Der einzige Unterschied zum Videospiel ist der, dass wen ein Schütze getroffen wird, er keine zwei weiteren Leben zur Verfügung hat. Insert Coin to Continue!

    3. Phipu Says:

      Ich habe im Internet ganz geheime Spionage-Fotos über den bösen Mann mit Hut, der das kleine Mädchen entführt, entdeckt. Manchmal sieht man ihn auf diesen Bildern auch ohne Mädchen. Höchste Vorsicht ist auch bei der Begenung mit seiner Komplizin geboten, Frau „Mondgesicht“, die entführt manchmal kleine Jungen. Nicht alle Bilder sind scharf genug, und der Hintergrund hat manchmal einen Blaustich. Aber Geheimdienstfotos sind selten perfekt. Psst, nicht weitersagen, aber es wäre hier:
      http://www.daniels.ch/signale.htm

      Insider berichten, es habe DDR einen weiteren Komplizen gegeben. Tatsächlich tragen beide das unverwechselbare Markenzeichen, den Hut. Gut unterrichtete Kreise berichten, dass das Image dieses letzteren Menschen mit dem Mauerfall rehabilitiert wurde. Ich glaube mich an einen Fall Hampelmann zu erinnern.
      http://www.nachrichtenfuerkinder.de/n4k/article.php3?id_article=206

      Noch eine Entdeckung kann ich euch preisgeben: Dass der oben gezeigte Mann mit einem Mädchen unterwegs ist, belegt, dass er Französisch kann. Er hat die in der Schweiz verbreiteten Warnschilder gelesen und respektiert. Oft liest man nämlich: „défense de toucher aux fils“ (Söhne berühren verboten).
      http://francoisbouchet.free.fr/weblog/index.php/2006/03/27/106-un-peu-de-noir-et-blanc-dans-ce-blog-trop-colore
      Oder ist das ein Missverständnis? (les fils [fiss] = die Söhne, les fils [fil] = die Drähte, beides gleich geschrieben).

    4. Mike Says:

      Nun ja so geheim ist dann dieser Platz auch wieder nicht :D

      http://www.amz.zh.ch/www/militaer/html/waffenplatzreppischtal.cfm

      Aber die Idee mit Space Invaders ist gelungen.

      [Anmerkund Admin: Finde ich cool, dass Du den Beitrag bis zum Schluss gelesen hast und dort entdecktest, dass ich exakt den von Dir angegebenen Link im letzten Satz des Postings unter dem Wort “hier” eingefügt habe… lesen hilft. Klicken noch mehr! ]

    5. Thomas Says:

      Ich find die Schildinterpretation herrlich! Der Morgenkaffee wurde beinahe auf die Tastatur geprustet.
      Gruss von einem Ironie- und Blödelei resistenten Ureinwohner.

      PS ach ja, sind dir eigentlich die Panzersperren auf den Kantonsstrassen etc. noch nie aufgefallen? Die machen sich durch eine Art Schachbrettmuster bemerkbar, welches ca. auf einer länge von 4 m und auf der ganzen Strassenbreite angelegt und aus ca 25×25 cm grossen (ähm.. jetzt fehlt mir das Schriftdeutsche Wort für ‘Dole’ , schreib ich halt )Abdeckungen. Da kämen dann die Eisenbahnschienen von unten raus. Meistens anzutreffen an (Eng-)pässen.

      [Anmerkung Admin: Fotos dazu und ein passendes Posting siehe hier http://www.blogwiese.ch/archives/58 ]

    6. southwest Says:

      Hallo, auch ich lese erst seit kurzem hier (Interview DRS)

      Als bekenender Tanktourist aus dem “wilden Süd-Westen” Dutschlands und häufiger Schoggi und Nudeln Schmuggler bin ich mit unseren Eidgenössischen Freunden und Nachbarn vertraut und auch die örtlichen Gepflogenheiten sind mir bestens bekannt.
      Ich geh gern in die Berge und scheue mich nicht davor das vielfälltige Chaffiangebot mir einzuverleiben das mir dieses Land bietet.
      Und eins will gesagt sein, es gibt nirgens so gute Röschti wie in der Schweiz.

      Zu corax: Ist es wirklich Arroganz die dir entgegenschlägt oder sind deine Mitmenschen einfach nur zurückhaltend und vieleicht ein wenig auf der Hut?
      Auch uns Süddeutschen wird nachgesagt wir wären Arrogant, Stoffelig und erst gestern von den Bäumen herrab gestiegen, und ausserdem könnten wir uns nicht richtig Artikulieren, dabei ist es Sprachwissenschaflich grob gesehen, sogar so dass wir Südlich der Benrather-Linie die weiterentwickelte Sprache besitzen und man glaubt es kaum, sogar Hochdeutsch sprechen.
      Was unser Herr BlogWiese versucht, ist lediglich sich mit den örtlichen Gegebenheiten, die Eigenheiten und Traditionen der Menschen mit denen er leben muss oder will auseinander zu setzen und somit vieleicht auch schneller ihr Vertrauen zu gewinnen, Freunschaften zu knüpfen und Erfahrungen zu sammeln.

    7. Thomas Says:

      Nachtrag:
      http://www.rumborak.de/online-games/spaceinvaders.html

    8. Michael Körte Says:

      Von namenlosen Straßen kann keine Rede sein. Ein bisschen näher zoomen, schafft Abhilfe. Und retuschiert worden scheint mir da auch nichts. Die besagten weißen Kreise sind offensichtlich Wendekreise für Panzerfahrzeuge o.ä. Ist eben ein Waffenplatz …

      Trotzdem ein dickes Lob an Blogwiese für seine unterhaltsamen Beobachtungen, die (fast) immer treffend sind.

    9. FreierFrank Says:

      Wenn man nur eine Stufe weiter hinieinzoomt bei map24 (http://map.search.ch/dietikon?x=326&y=2126&z=512) dann bekommen die Strassen einen Namen (No where the streets have no name). Dass der Zoom-Level im Reppischtal eine Stufe grösser sein muss als darumherum ist sicher ein Zeichen. Ein Zeichen der Ausserirdischen!

    10. Gubrist retour Says:

      Ja, das ist ne schöne Gegend da. War mal vor mehr als 10 Jahren öppe 12 Wochen dort in dem Camp. Zu Vergleichen mit Club Med. Gratis Anfahrt, Kost und Logis. Praktisch daran ist ausser der schönen erholsamen Umgebung, dass es einen S-Bahnanschluss in der Nähe hat.
      Die weissen runden Punkte auf GE könnten Wendeplätze sein. Auf jeden Fall war da nichts weiter, was es zu verstecken gäbe… Alles einigermassen spannende ist ja zu sehen, wie Häuser, Schützengraben und die 2-3 Schiesshänge. Weiter links käme dann noch das offizielle (traditionelle) Schützenhaus.
      Beim linken weissen Punkt neben den Häusern gabs oft das reichhaltige nahrhafte Mittagsbuffet. Dies konnte wahlweise an der prallen Sonne oder in einem der beiden lauschigen Bungalows eingenommen werden.

    11. myl Says:

      Achtung Tüpflischiisser-Modus:

      Die Ortschaft heisst Birmensdorf!

      [Anmerkund Admin: Hey man, you’ve just earned a beer, man…. schon korrigiert!]

    12. Ostwestfale Says:

      Im Teutoburger Wald, dem Mittelgebirge der Region in der ich lebe, hat man zumindest bis in die 90er Jahre in vielen Passstrassen des Teutoburger Waldes Sprenglöcher eingelassen, mit denen den anrollenden sowjetischen Panzerbrigaden bei ihrer Fahrt durch die Norddeutsche Tiefebene den direkten Durchmarsch ins Ruhrgebiet unmöglich gemacht werden sollte. Die Sprenglöcher traten dann auf der Strasse als eine Art runder Gullideckel in Erscheinung.

    13. DaniDo Says:

      Über solche Eisenbahnschienen und geheime Militäranlagen darf man schreiben, lachen und spotten. Diese lebenden Museen und Spielzeuge für grosse Kinder sind im besten Fall harmlos, und leider immer ineffizient und eine Verschleuderung öffentlicher Mittel, die in anderem Zusammenhang besser ausgegeben würden!

    14. Sprotte Says:

      Mein erster Gedanke war auch: Uuui, mit der Ironie tritt er ins Fettnäpfchen. Obwohl alles ja auf öffentlichem Grund zugegangen ist, nicht mal ein “papierener Eidgenosse” würde an diese Sache hier mit leicht spöttischem Ton etwas hinterfragen, klang ein bisschen zu deutsch, alles Militärische ist eine heilige Kuh. Aber mein weiterer Gedanke ging: mutig, mutig. mutig, mal sehen, wie die “echten” Eidgenossen darauf resagieren.

    15. Sepp Says:

      Ich find den Blog voll cool. Was ist denn daran arrogant? Das Schweizer Militär ist eh das lächerlichste was es gibt.

      Ich musste mal an einem Schönen Tag diese Space Invaders Bedienen, damit das Schweizer Militär für eine Eventuelle Invasion üben konnte.
      Knopf drücken. Ziel bewegt sich. Knopf nochmal drücken. Ziel bewegt sich nicht mehr. Nach einem ganzen Tag dieser Schweisstreibenden Stressarbeit. Kam der Komandant zu mir, klopfte mir auf die Schultern und sagte:

      “Soldat. Sehr gut gemacht. Ich schätze solch fähiges Personal.”

      Mir kamen die Tränen.

    16. corax Says:

      “…darüber schreibt in einem privaten Blog?”

      Da will dein Gastgeber, die Schweiz, wohl offensichtlich nicht, dass gewisse Verteidigungsanlagen einer breiten Öffentlichkeit bekannt werden, und du kommst daher, fotografierst sie, stellst sie ins Netz und machst dich dann noch darüber lächerlich. Und verkennst wohl völlig die Tatsache, dass WIR Deutschen es waren, die das ganze letzte Jahrhundert Europa tyrannisierten und fremde Länder besetzten, und das WIR der Hauptgrund waren warum die Dinger überhaupt existieren.
      Wenn man in seinem Gastland verbotene Kinderarbeit oder Umweltverseuchung oder sonst was schlimmes entdeckt, sollte man selbstverständlich darüber berichten.
      Aber was ficht dich an, militärische Sachen, die andernorts wohl verheimlicht werden zu veröffentlichen und dich dann noch drüber lustig zu machen?
      Vor noch nicht allzu langer Zeit, hätts bei uns für sowas viele Jahre Bautzen gegeben, mindestens.
      Vor UNS und unseren Panzern hatten sie Angst, und zwar berechtigt, und statt zu versuchen Ressentiments abzubauen machst du dich über den “schwarzen Unhold” lustig.
      Wie schnell manche Leute vergessen können ist mir unbegreiflich.

      Bei anderen Leuten eingeladen sein, ins unaufgeräumte Schlafzimmer laufen, Fotos machen, diese in die Zeitung bringen, und mit hämischen Untertiteln versehen, das ist es für mich.

      Und wenn das nicht Arroganz ist, wie definierst du sie dann?

      [Antwort Admin:
      1.) ich bitte mich bei dem Wörtchen “WIR” höflich auszuklammen.
      2.) wenn Du irgendwo eine Stelle findest, an der ich mich “über jemand lustig mache” dann sag Bescheid, damit ich die löschen kann. Das Leben wird dann bestimmt insgesamt viel unterhaltsamer
      3.) Wo gibt es ein unaufgeräumtes Schlafzimmer, das ich fotografieren kann? Welche Untertitel sind hämisch?
      4.) Wenn das Arroganz ist, dann muss ich die Wörter “Satire” und “Ironie” ab sofort ersatzlos aus meinem Vokabular streichen und durch dieses Wort ersetzen. Danke, wieder was gelernt. ]

    17. coolman Says:

      Kann mir jemand die englische Redensart:
      “Hey Mann, du hast dir grad einen Bären verdient” erklären ?

      [Admin: Shit, ich meinte natürlich Bier und nicht Bär, aber mit Englischer Rechtschreibung ist das halt so eine Sache bei einem Ex-Romanisten…]

    18. corax Says:

      Zu 1) Wie soll ich das verstehen? Bist du nicht Teil einer Gesamtmenge “Staatsbürgerschaft deutsch” ?

      Zu 2) Es ist der gesamte Tonfall im Artikel zum Beispiel die Befürchtung vor deutschen Panzern mit der Angst vor UFOs gleichzusetzen.

      Zu 3) Hab ich doch gerade dargelegt.

      Zu 4) Ist natürlich eine Definitionsfrage. Ich sehe das so. Mal schauen was schweizer Kommentatoren dazu sagen bisher gabs wohl (fast) bloß deutsche.

      Pax

    19. Kirsche Says:

      Ich finde den Blog einfach nur köstlich von Arroganz keine Spur…bitte weiter so

    20. René Says:

      @corax
      Ich weiss nicht wie alt Du bist, dass Du von “WIR” sprichst, aber ich vermute mal das Du im letzten Jahrhundert nicht dabei gewesen bist.

      > Wie schnell manche Leute vergessen können ist mir unbegreiflich.
      Vergessen darf man das nicht, aber man braucht es auch nicht dauern
      breitzutreten. Irgendwann ist da auch mal Schluss und die heutige Generation der Deutschen brauchen dafür nicht zu sühnen. Mir als Schweizer tut die heutige Genration der Deutschen leid, weil sie mit einem Schuldgefühl aufwachsen müssen/tun welches gar nicht für sie bestimmt ist.

      @Jens
      Mach weiter so!!!

    21. viking Says:

      @Sprotte: […mal sehen, wie die “echten” Eidgenossen darauf resagieren…]
      Gar nicht, dafür ist das Thema einfach schon zu “ausgelutscht”

    22. viking Says:

      Über diesen Ort darf nicht nur öffentlich geplaudert werden, man darf ihn auch besuchen , es hat ein öffentliches Restaurant. Ausserdem führt die Trachtengruppe, die den Platz normalerweise nutzt, mit ihren Auszubildenden normalerweise regelmässig Besuchstage durch. Eine gute Gelegenheit, solche TopSecret Anlagen einmal von nahem in Augenschein zu nehmen.

    23. corax Says:

      @ Rene´

      Ich hab das Glück im Ruhrpott geboren worden zu sein und nicht in Bitterfeld.
      Rein altersmäßig hätts noch gereicht, dass ich in einem T-72 mit Marschbefehl “West” gesessen hätte. Solange wie ihr glaubt ist das nämlich gar nicht her, und die Wessis vergessen wohl einfach schnell, das es für einen Schweizer doch nicht auseinander zu halten ist, wenn einer sagt “ich bin Deutscher” ob der aus Hamburg oder aus Rostock stammt. Die Bedrohung von deutschem Boden bestand bis zum 09. November 1989. Und das quasi seit spätestens dem 18. Januar 1871 fast durchgängig.

      Tja und Millionen von Katholiken weltweit müssen für eine Erbsünde sühnen,
      die andere Diskussion dazu will ich erst gar nicht aufmachen.

      Pax

    24. Bürli Says:

      @Admin
      Schlafzimmer, unaufgeräumt, schweizerisch? Hier bitte -> http://www.igsu.ch/d/Bilder/posters/schlafzimmer.pdf

    25. mambuehl Says:

      @ corax
      obwohl man den beitrag so verstehen kann, wie Du es machst, denke ich, dass Du Dich jetzt aber in etwas reinsteigerst. rainer wiese nimmt natürlich dinge auf’s korn, tut das aber immer liebevoll. und deswegen bin ich als schweizer keineswegs angegriffen.

    26. JensK Says:

      Bei Twixtel gibt es eine vernünftige Auflösung und auch die korrekte Strassenbezeichung. Die “Kornkreise” sind eindeutig als geteerte Plätze oder ähnliches zu erkennen. So ganz konspirativ kann das auch nicht sein.

      In den neuen Bundesländern gibt es übrigens massenhaft solche Relikte. Mehr ist es wohl auch nicht.

    27. Thomas Says:

      @corax
      Jens hat durch seine Erfahrungen mit Schweizern sicher schon die eine oder andere Geschichte übers Schweizer Militär mitbekommen. Deshalb hat er auch schon das Gespür für diese sanfte Satire - wenn man übers Militär redet - entwickelt, die dir völlig abgeht. Ein Schiess- und Waffenplatz ist nicht geheim.
      Falls aber irgend eine Waffenplatzkdt oder ähnlich hier mal mitliest, Rainer sollte unbedingt mal für 2 Tage in einen WK verfrachtet werden, dann kann er so richtig mitreden und hätte Stoff für 12 Jahre bloggen.

    28. Stefan* Says:

      Seit wann ist es unhöflich, sich über das Militär lustig zu machen ? Das ist doch Bürgerpflicht.
      Do not feed the trolls !

    29. myl Says:

      @admin: Au ja, ich wollt schon immer einen Bären aufgebunden haben :-)

    30. mare Says:

      Ich verstehe corax. Da meine Eltern den Krieg (Vater in der Schweizerischen Landesverteidigung, Mutter Flüchtling) erlebt haben, weiss ich schon noch, dass man sich vor “den Deutschen” gefürchtet hat. Natürlich haben diese Sperren heute keinen Zweck und keinen Sinn mehr, ich frage mich aber, ob es soviel Sinn macht, da dauernd den Finger drauf zu legen. Und ob es viel Sinn macht, sie wegzureissen, das frage ich mich noch viel mehr. Also: Was soll’s? Ich gehe ja auch nicht nach Wien z. B. und mache mich dort lustig über die schrecklichen Luftschutztürme. Und in Deutschland gibt’s bestimmt auch noch eine Menge solcher Dinger, ich glaube, es käme mir nicht in den Sinn, darüber eine Seite zu schreiben.

    31. lupino Says:

      @ Admin

      Jens, bekomme ich auch einen Bären wenn ich dir verrate dass in diesem Fall ‘earned’ korrekt wäre? Bitte? :-)

      [Anmerkung Admin: Du kriegst ein Beer… und ich fühlte mich gleich so an merkwürdig an Ernie und Bert erinnert.. einfach nur peinlich das. Danke für die Hints!]

    32. Dhania Says:

      @ corax @ mare
      Danke!

    33. Holger Says:

      Ich hätte nie gedacht, daß Ironie im deutschen Sprachraum so wenig verbreitet ist. Von den Schweizern wissen wir es ja schon (Achtung: Ironie!), aber jetzt auch die Deutschen (corax): traurig.

      So, und ich mache mich jetzt der Gerechtigkeit halber mal offiziell über die Deutsche Bundeswehr lustig: ich war Anfang der 1990er für 1 Jahr dabei (W12, T2 gemustert). Und in meiner Kompanie war nach dem 20-km-Marsch die Hälfte mit Blasen an den Füßen für den nächsten Tag marschbefreit. Mann, wäre unser Haufen ‘ne Lachnummer gewesen, wenn die Russen wirklich gekommen wären.

      @René: ich habe keine Schuldgefühle, und wer mir welche einzureden versucht, wird von mir je nach Laune wahlweise zurechtgewiesen (”ich kann nichts dafür, was meine Vorfahren getan haben”) ignoriert oder ausgelacht. Allerdings finde ich sehr wohl, daß ich die Pflicht habe, die Jahre 1933-45 nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

    34. martien Says:

      Ha ha ha…

      Na Danke Teutonen-Erdling, jetzt wissen wir endlich wie sich die Alemaniques vor der Invasion schuetzen wollten!

      Bis bald, und nochmals un grand merci :-)

      Les faiseurs de martiens

    35. Nessi Says:

      ich finde es erstaunlich, wodurch sich einige menschen angegriffen fühlen. wie käme ich denn dazu mich getroffen zu fühlen, wenn Jens (oder wer auch immer) sich über solche dinge amüsiert und ironisch witzige kommentare abgibt? bin ich den das militär?? hab ich diese dinger gebaut?? wohl kaum, genauso wenig wie jeder andere hier im blog.
      oder täusch ich mich da?? ja gut….bei neuromat könnt ich’s mir noch vorstellen :-)
      kleiner tip @ corax
      wenn du einen tierisch ernsten blog suchst, dann bist du hier mit sicherheit falsch.

    36. corax Says:

      @mambuehl

      Kann sein.

      @Thomas

      Es ging nicht um “ob” geheim sondern um “ob gedacht geheim”

      @mare

      Danke, dachte schon ich wär meschugge.

      @Dhania

      Bittte, hielt ich für eine Selbstverständlichkeit.

      @Holger

      [… So, und ich mache mich jetzt der Gerechtigkeit halber mal offiziell über die Deutsche Bundeswehr lustig: ich war Anfang der 1990er für 1 Jahr dabei (W12, T2 gemustert). Und in meiner Kompanie war nach dem 20-km-Marsch die Hälfte mit Blasen an den Füßen für den nächsten Tag marschbefreit. Mann, wäre unser Haufen ‘ne Lachnummer gewesen, wenn die Russen wirklich gekommen wären…]

      Wie man dich mit T2 mustern konnte ist mir schleierhaft da du doch Leseschwierigkeiten hast. Ich bat weiter oben um Stellungnahmen von Schweizern, ich bezog mich unter anderem weiter oben auf die NVA und wie die gedrillt war hab ich persönlich vor dem Sowjetischen Ehrenmal in Berlin (Hauptstadt der DDR) 1987 sehen können, und ich begrenzte den Bedrohungszeitraum “bis 09.November 1989″

      Und wieso du Anfang der 90er als Mitglied der Bundeswehr noch von Invasionsmöglichkeiten der Russen sprichst, erschließt sich mir überhaupt nicht.

      @Nessi

      Was soll das für eine Sprache sein in der du mir schreibst?

      Pax

    37. MaxH Says:

      Ich habe mal wieder Spass, danke Blog!

      Ich glaube ich muss Corax Äusserungen für nicht-Deutsche noch erläutern. Es ist nämlich sonst schwer nachvollziehbar, wieso er - geboren im Ruhrpott - in Gefahr lief mit dem T72 nach Westen zu marschieren. Das bezieht sich wahrscheinlich nicht auf die Zeit nach der Erfolgreichen Invasion unserer guten Bundesrepublik durch die DDR sondern darauf, daß Corax offensichtlich nicht nur die Schuld für NS-Verbrechen übernimmt sondern auch noch gleich die für die sowjetische Bedrohung und Unrecht im sozialistischen Staat.

      Nein, liebe Schweizer, Euch wird das fremd sein, bitte nicht lachen! Genau das ist sehr deutsch. WIR (das ist dieses besondere deutsche WIR) nehmen wirklich gerne Schuld auf uns und WIR meinen das ernst. WIR werden darüber depressiv, so dass wir die Springerstiefel schnüren, das Marschgepäck schultern und mit einigen Divisionen in das benachbarte Ausland, in dem es sich weniger sorgenschwer leben lässt, einfallen, um dort - sagen wir mal - Urlaub zu machen. Sollte das mit der Erhohlung nicht klappen, so haben WIR den Einwohner dort wenigestens auch den Spass verdorben.

      Allerdings besteht im Moment kein Anlass zur Sorge, WIR sind gerade Weltmeister der Herzen und Pabst.

    38. corax Says:

      “WIR sind gerade Weltmeister der Herzen und Pabst.”

      Ja genau, WIR sind Torschützenkönig (durch einen in Oppeln geborenen)
      und wir sind Hitlerjunge.

      “Ich glaube ich muss Corax Äusserungen für nicht-Deutsche noch erläutern. Es ist nämlich sonst schwer nachvollziehbar, wieso er - geboren im Ruhrpott - in Gefahr lief mit dem T72 nach Westen zu marschieren.”

      Ich glaube “nicht-Deutsche” brauchen das nicht erläutert zu bekommen,
      da sie es im Gegensatz zu dir wohl verstanden haben. Und wie du Verantwortung so schön alleinig auf die “Unrechtsregime” schiebst,
      toll, ganz toll, so einfach geht das?
      Ach, und hier ein Urlaubsfoto aus dem benachbarten Ausland, ist leider ein weißer Fleck drauf, keine Ahnung wieso:

      http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/79/Second_world_war_europe_1941-1942_map_de.png

      Pax

    39. Nessi Says:

      @corax

      hää??

    40. René Says:

      @MaxH
      Danke, aber verstanden habe ich das schon.

      @corax
      > Ja genau, WIR sind Torschützenkönig (durch einen in Oppeln geborenen)
      > und wir sind Hitlerjunge.

      ist EUCH damit geholfen wenn ihr euch selbst schlecht macht? Keine Sorge, es gibt genug die das für euch schon machen ;-)
      Aber wenigstens sprichst Du von “WIR”, weil ein “WIR” gab es in Deutschland bislang nicht. Naja, selbst Bayern ist noch ein Freistaat. Ist das dann “IHR”?

    41. Christian (der Andere) Says:

      @corax: Nicht-Deutsche wie du sie so schön nennst wissen deine argumentative Substanzlosigkeit mit Sicherheit nicht zu schätzen. Das “WIR” nimmt Bezug auf die öffentliche Meinung. Du aber nimmst Bezug auf eine Bildzeitungs-Schlagzeile. Der Unterschied bedarf keiner Erklärung. Was das NS-Regime betrifft: Willkommen im 21. Jahrhundert. Bevor du dich allerdings mit Temporal-Invektiven zu Tode onanierst, verschohne den Rest der Welt damit.

    42. Bettina Says:

      Wie ist denn der corax drauf ????

    43. Raphael Says:

      Was Jens immer so wahnsinnig lustig (äh ironisch und satirisch) findet, dass unsere Grosseltern vor seinen/euren Grosseltern Angst hatten und sich best möglich schützen wollten, entzieht sich mir auch völlig.
      Naja auch egal, wer braucht schon Sturmgewehr und Panzer um ein Land zu besetzen, ihr macht das heutzutage ja viel schlauer, ihr wandert einfach in genügend grossen Massen ein! *zwinker* Hat ja schon auf Mallorca funktioniert, wird hier nicht anders sein.

      Schönes Wochenende

      [Antwort Admin:
      Ich habe in diversen Postings hier auf der Blogwiese über die “Kunst der heimlichen Landesverteidigung” der Schweizer geschrieben, mich aber niemals dabei über die Schweizer und ihre “Igel-Technik” im zweiten Weltkrieg in irgendeiner Form lustig gemacht. Im Gegenteil, ich finde das ein sehr spannendes und ernsthaftes Thema, so wie vor kurzem im Posting über die Polenwege und das “KZ” in Büren beschrieben. Auch der Artikel über den falschen Felsen war doch nicht als “Belustigung” gedacht, sondern ich fand es spannend, selbst diesen Platz — gut getarnt in der Wand — entdeckt zu haben. Nichts weiter.

      Es ist eben merkwürdig, wenn man im Jahr 2006 durch dieses Land reist und immer noch funktionstüchtige Panzersperren entdeckt, wie diese Eisenbahnschienen zum Rausziehen auf dem Waffenplatz bei Birmensdorf.

      Auf Mallorca habe ich schon wunderschöne Wanderungen erlebt, ohne je einer Masse von Deutschen begegnet zu sein. Die Insel ist auch bei den Engländern sehr beliebt, jeder zweite Popstar hat dort ein Häusschen. ]

    44. Flü Says:

      @Thomas
      Das wärs, der Herr Wiese im WK! Melde mich freiwillig, mit ihm die Schiessausbildung zu machen ;-) Doch einladen müsste Ihn halt der Kadi…

      Übrigens: hab einen deutschen Arbeitskollegen mit ans Feldschiessen genomen, der hatte einen riesen Spass. Herr Wiese, wie wäre es mit Ihnen am grössten Schützenfest der Welt im 2008?

    45. Gery us büüli. Says:

      Da Jens total auf CH miltärisches abfährt, hier noch ein Link einer gewaltigen Festung im SG Rheintal. Sie wurde im 2. Weltkrieg erbaut.
      Dummerweise war die Festung erst zu Kriegsende voll kampfbereit…..

      Aber immer wieder schön zu betrachten. Ich selbst habe ja einen meiner letzten WK’s in diesen Gemäuern gedient.

      Also viel spass beim Stöbern.

      http://www.afom.ch/geschichte.html

    46. Nessi Says:

      @ Christian (der Andere)

      mit deinem posting sprichst du mir aus dem herzen.

      vielleicht hat Stefan* recht……do not feed the trolls.

    47. Brun(o)egg Says:

      Bei allen militärischen Objekten in der Schweiz die geheim bleiben müssen, hängt ein nettes Täfelchen: “Militärisches Objekt! Fotografieren verboten!”

    48. Gery us büüli. Says:

      UUps fast hätte ich es vergessen.. das “Hotel Reppischtal” kenne ich natürlich selbst aus meiner Zeit in der RS. So schliesst sich der Kreis. Meine ersten Tage im Schweizer Militär, jeden Tag auf den Stierliberg marschieren. Und oben angekommen machte der Leutnant doch tatsächlich eine Rasur kontrolle. wer die nicht bestand, musste wieder runter in die Kaserne, sich erneut rasieren und wieder auf den Berg kraxeln. Natürlich alles BWS. Jaja das waren noch Zeiten. Da waren die letzten Tage im Fort Magletsch reinster Erholungs Urlaub. hihihi.

    49. Chrigel Says:

      Schade Jens, dass Du die Velotour nicht vor 15 Jahren gemacht hast. Damals standen dort im Reppischtal noch ein paar echte Panzer herum, die dann aber durch diese langweiligen Schilder ersetzt wurden.
      Als Kinder spielten wir ab und zu mit diesen Dingern und bei einem liess sich trotz Rost noch die Kanone bewegen…. jaaa, das waren schöne Zeiten als man noch unbeschwert Krieg spielen konnte ohne zu ahnen, dass es so etwas auch ausserhalb der Fernsehers gibt.

      Es gibt übrigens noch viele Objekte, die vermutlich bei Google-Earth retuschiert sind. Herzige, kleine Chalets aus massivem Beton und aufgemalten Fensterläden zB. Unsere Berge sind mindestens so durchlöchert wie unser Käse… und erstaunlich viele Objekte sind immer noch in Betrieb.

      Geheim sind diese Sachen aber nur noch offiziell…. inzwischen weiss bald jedes Schulkind wo welche Bunker “versteckt” sind. Und lustig gemacht hat sich auch schon jeder darüber.

      Ich gehe übrigens davon aus, dass es in Deutschland nicht viel anders zu und her geht. Oder macht man sich dort über die Armee nicht lustig?

    50. Chrigel Says:

      Apropos falsche Chalets…. hier sind einige Meisterwerke zu sehen:

      http://www.christianschwager.ch/m_bauten/f_chalet.html

    51. Voll Deutsch Says:

      Was für weisse Flecken? Bei map.search.ch ist er nicht zu finden? Was wurde bei Google-Earth in der Detail-Ansicht retuschiert? es fehlt jede Beschriftung?. Die Strasse und der Ort hier haben keinen Namen?

      Es ist alles vorhanden bei map.search.ch und Google-Earth ist die Strassenbezeichnung vorhanden. Google-Earth Detail-Ansicht alles gestochen scharf zuerkennen. Die weissen Flecken. Ich würde es vielleicht mit einem Wendeplatz versuchen? Name des Ortes. Das zeigt mir dass du keine Ahnung von der Schweiz hast. Wenn es nur ein paar Gebäude sind nennt man dies ein Gehöf. Oder Da es den Anschein einer Militärischen Anlage hat, gibt es keine Beschriftungen. In Deutschland haben ja alle Schiessplätze ein Ortseingangsschild! Aber wie wäre es wenn du doch nicht einfach so sau doofe Blogs schreiben würdest und einfach die Leute fragen wenn du etwas nicht kennst?

      Also wenn ich ehrlich bin würde ich an deiner stelle einfach von dem was du zu dir nimmst weniger nehmen, da es offenbar seltsame Verneblungen des Gehirns hervor ruft.

    52. Steffen98 Says:

      jo mit kornkreise hat das herzlich wenig zu tun ;)

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