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Pack den Schiller wieder ein — Wahre Kultur lernt man bei den Italienern

  • Was Kultur angeht ist bei den Deutschen nichts zu lernen
  • Ein immer wieder kehrendes Argument in der Diskussion über die vielen Deutschen in der Schweiz ist deren fehlende Kultur. Der wahre Schweizer kann da differenzieren. So lasen wir erst kürzlich in einem Kommentar auf der Blogwiese:

    “Habt ihr euch eigentlich einmal gefragt, welchen Gewinn ihr fuer die Schweiz darstellt? Kulturell-wohl kaum, da haben Italiener ne Menge Mehr zu bieten”
    (Quelle: Kommentar auf der Blogwiese)

    Es ist nicht das erste Mal, dass uns als Deutsche in der Schweiz das Argument der kulturell überlegen Italiener genannt wird. Ein anderer Kommentator schrieb zum gleichen Thema:

    7. Kultureller Einfluss: Migranten aus dem Mittelmeerraum brachten uns Dolce fare niente oder Siesta, gute Musik und schöne Mädchen. Und die Deutschen? Preussicher Drill und … (kenne gerade keine Deutsche Ikone).
    (Quelle: Kommentar auf der Blogwiese )

    Bevor nun die grosse Diskussion über den Begriff „Was ist Deutsche Kultur?“ beginnt, strecken wir kampflos die Waffen, singen „O Sole Mio“ und holen die grosse verstaubte Kiste vom Dachboden, der hierzulande „Estrich“ heisst und nicht aus Beton gegossen ist, oder von der „Bühne“, falls sich ein Leser aus dem Schwabenland auf diesen Blog verirrt haben sollte.

  • Weg mit der Deutschen Kultur
  • Eine grosse Kiste brauchen wir, um jetzt mal tüchtig unser Bücherregal von mitleiderregenden Beispielen Deutscher Kultur zu befreien. Also nichts wie in die Hände gespuckt und los geht’s: Hölderlin, Goethe, Kafka kommen als erstes dran. Bei Hesse zögern wir. Ist der nicht am Ende seines Lebens Schweizer geworden, wie es sich gehört für einen guten Deutschen, der Gast ist in diesem wundervollen Land? Also lassen wir ihn erst mal stehen und schnappen uns Böll, Brecht, Walser, Grass, all die guten Bücher die durch Gutenbergs Buchdruck möglich wurden. Auch ein deutscher Kulturschaffender? Jetzt wird es eng in der Kiste. Sybille Berg stellen wir zurück ins Regal. Nach ihrem Artikel vom letzten Freitag im Blick zu urteilen ist sie bereits bald auf dem Weg, eine gute Schweizer Kolumnisten zu werden.

  • Deutsche Musik? Um Gotteswillen!
  • Machen wir weiter bei den Platten und CDs: Bach, Beethoven, Schubert, Schumann. Den Mozart überlassen wir den Österreichern, und Chopin teilen sich derweil die Polen mit den Franzosen. Kein Problem, sonst würde die Kiste zu voll. Muss ja noch Strauss und Weber hinein. Herbert Gröhlemeier und BAP lassen wir stehen, die stehen für Ruhrpott („Bochum ich komm aus Dir, eh Glück Auf“) und Köln, nicht für Deutschland.

    Um ja keinen zu vergessen hier eine längere Liste Deutscher Komponisten. Hinzufügen wollen wir nun ein bisschen Malerei von Franz Marc, August Macke, Dürer und Hohlbein. Obwohl letzter ist zu den Schweizern abgewandert, weil die ihn besser bezahlt haben in Basel. Joseph Beuys hingegen aus Düsseldorf verstand sich als Weltbürger, der seinen Filzhut überall trug und seine Fettecken ebenfalls Standort unabhängig anbringen konnte. Ein paar weitere Deutsche Maler finden sich hier.

  • Wo sind die schönen deutschen Mädchen?
  • Die Deutschen Frauen sind nicht schön, aber dafür geil, wie wir neulich bei Michèle Roten im Magazin des Tages-Anzeigers nachlesen durften. Oder sind sie es doch eher frigide Hühner? Wir sind verwirrt.
    „Gute Musik und schöne Mädchen“? Nein, die können wir nicht liefern. Ist schon alles eingepackt. Ab jetzt wird nur noch Verdi gehört, und Gianna Nannini, oder Angelo Branduardi. Der ist übrigens gerade auf Tour in der Schweiz, mit weissen Haaren, das trifft sich gut.
    Und was die schönen Mädchen angeht, da werden wir einer Claudia Schiffer oder einer Heidi Klum ab sofort Einreiseverbot für die Schweiz erteilen und nur noch italienische Superstars wie Shakira, Penelope Cruz oder Jennifer Lopez anschauen.

  • Deutsche Kultur besteht nur aus preussischem Drill und Stechschritt
  • Nachdem jetzt alles eingepackt ist, bleibt tatsächlich nur noch der preussische Drill und der Stechschritt übrig, den im Europa des Jahres 2007 leider nur noch die Griechen richtig drauf haben:
    Stechschritt bei den Griechen
    Stechschritt bei den Griechen (nicht unter die Röcke gucken bitte)
    (Quelle Foto: volker-steinlein.de)

  • Gehören Autos zu den Kulturgüter?
  • Falls ja, wird ab sofort eine Importsperre für Daimler Benz, BMW und Volkswagen erhoben. Nur noch FIAT ist erlaubt. Für was stand nochmal diese Abkürzung? „Fix It Again, Tony“ oder so.

  • Was machen wir mit dem Deutschen Kulturprogramm im Fernsehen?
  • Nein, Stefan Raab und Harald Schmidt wollen wir nicht mehr sehen, nur noch die Vorausscheidungen für die nächste „Miss Itala“ Wahl als Endlosschleife von RAI, oder eine der ganz besonders anspruchsvollen Gameshow am Samstagabend. Das haben sie echt drauf, die Italiener. Gibt es sonst ein Land, dass aus 102 Kandidatinnen für die Miss-Wahl an mehreren Abenden in Folge in direkter Übertragung zur besten Sendezeit die endgültige Miss wählt? Absolut bemerkenswert und ein kulturelles Vorbild, von dem wir Deutsche noch was lernen können.

  • Und der Schiller?
  • Nun, als Deutsche können wir den Schweizern wirklich kulturell nicht so viel bieten wie die Italiener. Könnte nicht einfach der Nobelpreisträger und Satiriker Dario Fo die alte Geschichte vom Gessler und vom Apfelschuss für die Schweizer zu einer erfrischenden Satire umwandeln, die dann alljährlich aufgeführt wird, so dass wir auch den alten Schiller einmotten und wegpacken können in unsere Kiste, denn der würde dann endlich nicht mehr gebraucht zur Erhaltung des Nationalgefühls.

    „Schillerstein“
    Schillerstein
    Dario Fo müssten dann natürlich auch den am Weg der Schweiz im Urnersee liegenden “„Schillerstein“ ” gewidmet bekommen, verdient ist verdient.

  • Far niente im Land wo die Zitronen blühen
  • Kurzum: Ein Hoch auf “la dolce vita” und das “Land wo die Zitronen blühen!” Ein letztes Mal also “Deutsche Kultur“, passend zum Thema, bevor wir die Kiste ganz zuklappen:

    Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
    Im dunklen Laub die Goldorangen glühn,
    Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
    Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht?
    Kennst du es wohl?
    Dahin, dahin
    Möcht ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn!
    Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach.
    Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,
    Und Marmorbilder stehn und sehn mich an:
    Was hat man dir, du armes Kind, getan?-
    Kennst du es wohl?
    Dahin, dahin
    Möcht ich mit dir, o mein Beschützer, ziehn!
    Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg?
    Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg.
    In Hoehlen wohnt der Drachen alte Brut.
    Es stuerzt der Fels und über ihn die Flut.
    Kennst du ihn wohl?
    Dahin, dahin
    Geht unser Weg.
    O Vater, lass uns ziehn!

    (Goethe: Mignon)

    Die Parodie darauf von Kästner kann jeder hier selbst nachlesen.

    

    69 Responses to “Pack den Schiller wieder ein — Wahre Kultur lernt man bei den Italienern”

    1. KECG Says:

      Respekt JRW,
      eben noch im “Tschutschi”-Chäschtli geblättert, spring zurück u. da ist dann mehrseitig der Schiller. Hast Du eigentlich eine Helferei für deine Massen an Einträgen?
      Nach der Zeitschrift “Tschutschi” fragte eine deutsche Besucherin am Kiosk, und als sie der verständnislos fragend dreinblickenden Verkäuferin am erklärte, da seien ” so Rezepte u. Ideen für die Küche” drin, stutzte die D-Besuchern nicht schlecht, als Frau Kiosk laut schallend zu lachen begann u. mit ” Ah ‘Chuchi’ meinen Sie” hervorprustete……
      Gute Nacht.

    2. tyrannosaurus Says:

      Tja, Schubert musst du wohl oder übel auch den Ötzis überlassen, hingegen vermisse ich ganz entschieden noch den Brahms auf Deiner Liste grosser Deutscher Komponisten, oder auch Schütz, Buxtehude…

      Gruss

      t

    3. JensK Says:

      Ja, und von Kaffe”kultur” verstehen die Deutschen auch nichts…auch die nicht, die schon seit Jahren an der SAECO anstehen (und MAGGI richtig ausprechen können). Wer mal in Frankfurt weilt. sollte mal bei Wackers vorbeischauen, dann fallen vielleicht auch Vorurteile.

      Übrigens ist das kein Jammern, sondern nur Sarkasmus und der wird auch von den hochgelobten Komedians, Entschuldigung, Satirikern auf der Bühne verwendet…Kultur!

    4. Phipu Says:

      In Sachen musikalischer Kultur war ich damals im Kindesalter froh, dass die Neue Deutsche Welle (anfangs 1980er-Jahre) für mich gerade rechtzeitig aufkam. Mit dem damaligen Schulsystem hatte ich unter 13 Jahren noch keine Fremdsprache ausser Hochdeutsch gelernt. So konnte ich die Lieder wenigstens verstehen und mitträllern. Ich spreche da sicher nicht gerade von Klassikern, aber mir erlaubt es jeweils, wenn z.B. Nena-Lieder aufgefrischt werden, in Nostalgie zu schwelgen. Und gerade die Pop-Musik-Kultur erlaubt mir auch die Überleitung zum nächsten Abschnitt:

      Ach ja, soviel geographische Kultur muss schon sein, um Kolumbien (Shakira), Spanien (Penélope Cruz) und New York mit seinen puertoricanischen Secondas (Jennifer Lopez) zu Italien zu zählen. Immerhin liegt New York etwa auf der gleichen Höhe wie Neapel. Aber für alle oberhalb des Weisswurstäquators ist ja schon München die italienischste Stadt Deutschlands.

      (Wer hat da um wie viel gewettet, dass ein solcher besserwisserischer Kommentar nach wie vielen Stunden fallen würde?)

      noch ein zu korrigierender Fehler:
      Unter dem Schillerstein:
      „Far niente“ (abgekürzte Infinitiv-Form von „fare“. Alle Sprachen/Dialekte, die die R rollen, hören den Unterschied raus!)

    5. sst Says:

      jensK; kaffee schreibt man übrigens auch in der schweiz mit zwei e’s - hinten natürlich ;-)

    6. KR Says:

      @Admin,
      Haaaalt bei Mozart!!! Auch wenn es die Cousins in Austria nicht so gerne hören mögen. Mozart wurde in Salzburg als Bayer geboren. Denn das gehörte damals zum Königreich Bayern. Nicht ohne diesen Grund war sein erster großer öffentlicher Auftritt vor seinem Landesherrn in München.

      Mozart lebte zudem in einem Reich, daß sich das “Heilige Römische Deutscher Nation” nannte. Österreich war ein Teil davon - wie auch Bayern. Auch später noch. Bis 1866. Mozart war also Deutscher, wie auch andere seiner Zeitgenossen.

      Also Mozart in die Kiste!

    7. Hotti Says:

      Und welche Kultur kann man von den Schweizern lernen??

    8. Der stahlzarte Teutone Says:

      Hm, am besten noch Gutenberg, Leibniz und Zuse in die Kiste, dann hätten wir auch von Wieses Blog die Ruh’…

    9. franz Says:

      @jensK
      Und die schmeissen tatsächlich Zucker in die Salatsauce :-)

    10. Lieschen Müller Says:

      Als deutsch-itlaienisches Paar, die mittlerweile auch schon 8 Jahre gar nicht so weit weg von Bülach wohnen, sind wir manchmal hin- und hergerissen über den Vergleich mit Italien.

      Sicher ist: es handelt sich ein völlig oportunistisches Argument, denn wen es hart auf hart kommt, sind die Italiener halt doch die Schinker und die Düütsche die Sauschwabe.

      Wessen sich der helvetische Verfechter des dolce far niente aber bewusst sein muss: es gibt kein Volk weit und breit, dass die Schweizer für ihre, na ja, zahlreichen Sondereigenschaften so verachtet wie die Italiener. Da wäre mir persönlich doch der Deutsche lieber, der eigentlich sehr positiv, wenn auch im Diminuitiv, über die Schwiizer denkt.

      Aber bei dem Thema geht es eben nicht um Logik, Denken, Dichten, Vergasen, sondern um ässä, suufä, fluächä, voglä…

    11. Tellerrand Says:

      Wieder so eine Stereotype und jeder weiss es: die Deutschen haben keine Kultur. Und wenn sie doch welche haben sollten, wollen wir sie nicht. Es fällt anscheinend weitverbreitet schwer, sich als (Deutsch-)Schweizer nicht in Abgrenzung zu den Deutschen zu definieren. Wieso eigentlich?

      Literarisch muss sich die Schweiz mit Autoren wie Keller, Glauser, Dürenmatt und Frisch sicher nicht verstecken. In der E-Musik kenne ich mich nicht sonderlich aus, aber da gibt’s sicher auch ein paar Beispiele. Vielleicht nicht in einer Liga mit Bach oder Beethoven, aber die Schweiz hat auch ein paar Einwohner weniger und wenn sich Talent und Genie einigermassen proportional zur Bevölkerungsmenge verhalten, ist das eigentlich auch kein Wunder, ganz sicher aber kein Manko und Anlass zu Minderwertigkeitskomplexen.

      Die kulturelle Bereicherung durch die Italiener und andere Gastarbeiter, die dann geblieben sind, hat übrigens nicht nur in der Schweiz stattgefunden. In Deutschland wurde einiges vom südländischen Lebensstil gerne aufgenommen: Pizzerien, italienische Spezialitätenläden und Coiffeure gibt’s nämlich auch ennet der Grenze. Und zwar nicht zu knapp. Das diese kulturelle Bereicherung nicht von allen so empfunden wird ist weder ein Deutsches noch ein Schweizer Phänomen: Fremdenangst und Fremdenfeindlichkeit gibt’s in der Schweiz wie in Deutschland.

      Wer kulturelle und kulinarische Vielfalt sucht wird in Basel, Berlin, Bern oder Bottrop genauso fündig. Wer deutsch(sprachig)e Kultur sucht übrigens auch. Die kulturellen Ähnlichkeiten zwischen den beiden Ländern sind so gross, dass man den unterschiedlichen deutschen Dialekten eine ihnen nicht eigene Beweisskraft der kulturellen Unterschiede zuschreiben muss. Und dem kann man dann kaum widersprechen. Ja, Schweizer sprechen anders als Deutsche. Das ist dann aber auch schon (fast) alles. Und das tut natürlich weh. Es ist schlimm mit Deutschen verwechselt zu werden. Denn wie die sind, wissen ja alle: keine Kultur, Hände hoch! und Ballermann.

    12. Tischplatte Says:

      Natürlich ist die deutsche Kultur nicht unbedeutend. Nur wird wohl mit italienischer Kultur die italienische Lebensweise gemeint. Die Einwanderung der Italiener in die Schweiz war in dieser Hinsicht um einiges bereichernder. Die deutsche Lebensweise ist der schweizerischen Lebensweise schlichtweg zu ähnlich, als dass bereichernd wirken könnte.
      Zudem brauchte es auch ein paar Jahrzehnte bis die italienische Einwanderung als positiv empfunden wurde.

      Und zur deutschen Kultur: Die kommt auch ohne Einwanderer zu uns bzw. sie ist schon lange bei uns. Goethe, Schiller, etc. werden auch in der Schweiz gelesen.

    13. franz Says:

      @Lieschen Müller
      Da nähme mich doch tatsächlich wunder woher du deine Weisheiten hast?
      Die Italiener sollen die Schweizer für ihre Sondereigenschaften verachten?
      Auch nach fünf Jahren in Italien lebend kann ich solches nicht feststellen.
      Könnte es sein das du der Lega-Nord angehörst und deine Urteilskraft ein bisschen eingetrübt ist?

    14. Heidi Says:

      Die Kultur-Diskussion ist ja eigentlich eine historische Debatte: Bei der Definition von Kultur blicken wir in die Vergangenheit - und stellen fest: Die heutige Schweiz existiert ja noch gar nicht so lange, das heutige Deutschland noch viel weniger lange. Was also ist schweizerische, was deutsche Kultur? Wer repräsentiert sie, wer (lieber) nicht? Leider wird die so genannte Kultur auch immer wieder missbraucht, um politische Machtkämpfe und Phobien auszutragen (man denke beispielsweise an die ersten Abstimmungen zur EU). Ich persönlich denke, dass es weniger einen nationalen Graben zwischen den Kulturen gibt, als vielmehr einen sozialen. Urbane Menschen hüben wie drüben sind sich wahrscheinlich ähnlicher als ein Entlebucher und Zürcher oder eine Berlinerin und eine Leichlingerin….

    15. franz Says:

      NÜRNBERG (AWP International) - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im
      Februar um 24.000 auf 4,22 Millionen gesunken. Das waren 826.000 weniger als
      vor einem Jahr, berichtet die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Die
      Arbeitslosenquote ging um 0,1 Punkte auf 10,1 Prozent zurück. Vor einem Jahr
      hatte sie noch bei 12,2 Prozent gelegen./na/DP/bf

      Ooooh, da haben schon wieder 24000 Arbeit in der Schweiz gefunden :-)

    16. Phipu Says:

      An Lieschen Müller:

      Meintest du mit „Schinker“ den Begriff „Tschingg“ (in norditalienischem Dialekt „cinq’“ für „fünf“), in der Mehrzahl „Tschinggä“, der hierzulande für Italiener gebraucht/missbraucht wird? Mit Parma-Schinken zum „ässä“ hat das nichts zu tun. Sogar die „Tschinggämorä“ hat weniger mit der „Sau“ – also Schinkenlieferant – zu tun, als vielen Schweizern, die gerne „fluächä“ lieb wäre. Siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Tschingg .

      An Jens:
      Apropos Parma-Schinken: Da könnte man gleich noch einen zweiten Teil schreiben und die Esskultur (Sauerkraut und Eisbein mit Bier gegen Pasta, Pizza und Wein) vergleichen. Apropos Pizza: Hier noch ein kleiner selbstironischer Trickfilm über moderne italienische Kultur:
      http://www.infonegocio.com/xeron/bruno/italy.html

      Hat jemand schon Hunger so kurz vor Mittag?

    17. Administrator Says:

      @phipu
      Als alta Gelsenkiachana veakneife ich mia mal das “ia” am Ende von “Fa”
      Buchstabe “R”? Nie gehöat.

    18. Heidi Says:

      @franz Ich kann mir die Frage nicht verklemmen: Warum lebst Du denn in Italien? Aus einer Geiz-ist-geil-Mentalität, weil Du in Italien mit Deinem Geld (AHV, Erbe, Erspartes) noch ein bisschen besser leben kannst als in der Schweiz? Weil die Italiener Deinem ökologischen Gewissen so gut nachleben (ich habe woanders gelesen, dass Du Dich für Ökologie stark machst)? Oder weil Du Dich so wohl fühlst unter den deutschen Sozis, die es ebenfalls massenhaft nach Bella Italia zieht? Da Du auch schon seit fünf Jahren in Italien lebst, könnte es ja auch sein, dass Du ein Bewunderer von Berlusconis Mediendiktatur bist. Bin echt gespannt auf Deine Antwort.

    19. Thomas W. Says:

      @KR: Recht so - die Familie Mozart kommt ursprünglich aus Augsburg, Mozarts Vater war nur des Jobs wegen nach Salzburg gezogen. So kommt es auch, dass man nicht in Salzburg sondern in Augsburg noch heute mehrere Familien und teilweise Familienbetriebe mit dem Namen Mozart findet. Oder um einen Kollegen zu zitieren, der einmal mitten in Wien plötzlich im Stile eines Fussballfans laut rief “Mozart war Deutscher!” - wobei ich fast im Boden versank.

      Ach, um das noch mal zu betonen: Hitler war Österreicher. Und nur dort kann es noch immer mitten in Wien einen Dr-Karl-Lueger-Ring geben - Namensgeber war ein ehemaliger Bürgermeister - und offen-fanatischer Antisemit. Hitler bezeichnete Lueger als prägend für seine antisemitischen Ansichten. Sonst mag ich die Österreicher aber.

      @Tischplatte:
      Vielleicht können die Deutschen die Schweizer ja mal etwas lockerer und direkter im Umgang machen. Ohne dass bereits ein “Hallo” als Beleidigung empfunden wird. Das haben die Italiener offenbar noch immer nicht geschafft.

    20. Simone Says:

      Ohne Schiller wäre doch der wahre Gott der Schweizer, nämlich “Wilhelm Tell”, gar nicht aufs Papier gekommen…

    21. Fiona Says:

      Frankreich punktet klar vor Italien imo - wenn ich nur an französiche Food, Fashion and Films denke. Die Romands in der Schweiz blicken meistens nach Paris (was passiert in “la France voisine” interessiert sie) als Zentrum der Weltkultur, und ich würde behaupten, die Deutschschweizer eher nach Nordamerika, oder, und nicht nach Berlin?

    22. 2xm Says:

      @ hotti:

      die kultur des zusammenlebens von 4 verschiedenen sprachen und 3 verschiedenen grund-lebenseinstellungen. womit ich die italienisch- französisch- und deutschsprachige schweiz meine. auch die rätoromanische ist sicher auf eine art und weise eine eigene. wohl am ehesten eine mischung zwischen tessin und deutschsprachiger schweiz.

      und dies schon seit über 8000 jahren. klar läuft nicht alles ohne probleme ab, aber irgendwie geht es immer!

      @ alle: zum glück kennt kultur keine grenzen!

    23. Die taube Nuss Says:

      @Franz: “Und die schmeissen tatsächlich Zucker in die Salatsauce”.

      Nein, tun sie nicht. Zumindest nicht DIE Deutschen”. Ist in Süddeutschland
      absolut unüblich. In Norddeutschland hingegen schon eher. So wie in den Niederlanden. Und vor allem Skandinavien. Was die alles süssen, glaubt man kaum.

      Ich würde sagen, Nordeuropa ist süß, das hat mit Deutschland nicht viel zu tun.

      @Tischplatte: “Die Einwanderung der Italiener in die Schweiz war in dieser Hinsicht um einiges bereichernder. Die deutsche Lebensweise ist der schweizerischen Lebensweise schlichtweg zu ähnlich, als dass bereichernd wirken könnte.”

      Darf ich daraus schließen, daß das Tessin den “eigentlichen” Schweizern durch massive Einwanderung abhanden gekommen ist? Oder sind hier italienische Einwanderer in der deutsch-sprachigen Schweiz gemeint?

    24. Michael B Says:

      Es wird wohl auch von keinem Schweizer bestritten, dass die deutschsprachige Schweiz zum deutschen Kulturraum gehört. Schliesslich hat ja Schiller den Tell geschrieben. Daher kann da wohl auch nicht gross eine Bereicherung zum Bestehenden dazukommen.

      Nur heisst “deutscher Kulturraum” nicht gleich “deutsch”. Dass die Schweiz sich nicht als “deutsches” Land sieht, ist auch historisch bedingt und wäre auch mit der Vielsprachigkeit nicht vereinbar. Vor allem prägt sich aber auch eine Gesellschaft über ihre gemeinsamen Erfahrungen, Erfolge und Niederlagen und ihre Institutionen. Entsprechend hat die Schweiz, obschon teilweise zum dt. Kulturraum gehörend, eine Gesellschaft, die anders (nicht besser) als die in D ist. Und das bedeutet, dass der Unterschied halt doch grösser ist, als nur ein “anderes Deutsch”. Wenn man diese beiden Begriffe mal auseinanderhielte würden sich wohl einige Missverständnisse auf beiden Seiten aufklären.

      @Hedi:
      Naja, wie lange die Schweiz schon existiert ist sicher eine epische Debatte, aber seit dem “Schwabenkrieg” 1499 kann sicherlich von einer de-facto Unabhängigkeit gesprochen werden.

    25. Brun(o)egg Says:

      Kultur? Sie ist und bleibt dem Einzelnen zur Berteilung überlassen: gefällt oder gefällt. schmeckt oder schmeckt nicht. Es ist Wurscht ob man in hannover eine Pizza issr und alle italiener für Mafiosi hält, noch würschterer ist es ob Mozart Bayer oder Östreicher war. Und wenn man Herrn Goethe, ” Wenn ich der Mädchen überdrüssig werde, benutz ich sie wie die Knaben” deshalb unterstellen würde, er sei ein kulturloser Geselle, (nur ein Beispiel) löst sich die ganze Kultur in Luft auf.
      Vielleicht liest ja ein Mitmensch der begeisterter Fan des Musikantenstadels ist, regelmässig Goethe?
      Also was solls?

    26. vorgestern Says:

      Ja, was ist Kultur genau? Sollen allein Dichter, Denker und Musiker Kultur vertreten? Für mich gehört die Lebensweise inzwischen auch zur Kultur. Wenn ich zum Beispiel den Ablauf von deutschen Wanderstudienreisen mit schweizerischen vergleiche, stelle ich fest, dass deutsche Reisen viel interessanter sind (mit kenntnisreichen Führungen sei es kunsthistorischer, geschichtlicher oder naturwissenschaftlicher Art). Die Teilnehmer sind zum grössten Teil sehr gebildet. Das Programm ist aber sehr anstrengend, weil voll gepackt und der ganze Ablauf hektischer ist. Ich habe schon erlebt, dass gleich nach dem Mittagessen bei 30 °C im Schatten weitergewandert wurde. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass viele Deutsche auch im Urlaub arbeiten wollen. Darauf angesprochen antwortete mir eine Dame, dass man sich ja zuhause wieder ausruhen könne.
      Auf einer Toscana-Wanderreise mit einem namhaften Schweizer Veranstalter haben wir rein überhaupt nichts von der Renaissance gehört (örtliche Führung durch eine Italienerin ausgenommen), usw. Das hat ausser einer Französin und zwei deutschen Teilnehmern überhaupt niemand gestört – sie haben es nicht vermisst. Dafür wurde auf “Lebensweise” geachtet. Gewandert wurde in der Früh, nach dem Mittagessen (oder Picknick) fuhren wir meist eine mehr oder wenig kurze Strecke, damit wir wirklich etwas vom guten Essen hatten! Fazit: Die Schweizer Reisen waren (sind) viel erholsamer dank südländischer Lebensweise – die deutschen hingegen tausendmal interessanter.

      Einige Deutschschweizer glauben tatsächlich, wenn sie Maggi etwa wie “Motschi” aussprechen (es gibt noch mehr solche Beispiele), sie wären wahnsinnig gebildet und keine tumben Teutonen.

    27. franz Says:

      @Heidi
      Du sollst nicht ahnungslos zu Bett gehen, es lässt dir eh keine Ruhe mehr.
      Geiz-ist-geil ist da aktuell wo du her kommst. Wenn du tatsächlich meine Posts gelesen hast (so kurz kann dein Gedächtnis doch gar nicht sein) dann hättest du bemerkt das ich geschrieben habe in der Schweiz zu Geld zu kommen sei nicht schwer.

      Zu meinem Kapital, im Gegensatz zu deinen deutschen Sozikollegen, bin ich auf ehrliche Art und Weise gekommen.
      Bis zur AHV geht’s noch 20 Jahre.

      Die Oekologie in Italien ist derjenigen von Deutschland ähnlich, d.h. nicht gerade inexistent aber weit entfernt vom Möglichen und im Gegensatz zu vielen deiner Landsmänner gehe ich nicht in ein fremdes Land und erzähl denen was sie zu tun haben. Ganz nach dem Motto: immer erst vor der eigenen Türe den Dreck aufwischen.

      Italienisch Politik interessiert mich in etwa soviel wie die der Deutschen. Schrott bleibt Schrott, da steht ihr einander in nichts nach. Man sehe sich die beiden heruntergewirtsschafteten Sozialwirtschaften an und denke sich seinen Teil.

      Apropos schwächelt die deutsche Medienlandschaft auch beträchtlich und der Berlusconis habt ihr auch viele.

      Nicht zu vergessen wäre dass ich Doppelbürger bin (kommt noch vom Grossvater her) und einen italienischen sowie auch einen Schweizerpass habe. Ist eine tolle Sache, musst du mal ausprobieren.
      Last but not least wohnt meine Freundin dort.

      Du hast recht damit dass es in Italien ziemlich viele Deutsche gibt. Die Situation ist gleich wie hier, es gibt viele Nette und dann noch die doofen.

      Und um phipu zu ergänzen, da gäbe es noch den Lederhosentschingg und das ist dann der Südtiroler.

      Ja genau liebe Heidi, Südtirol liegt auch in Italien.

      Ich hoffe ich konnte deine Neugier befriedigen, es war mir ein Vergnügen.

      Solltest du Lust verspüren, nicht gerade wie Hella von Sinnen sprechen und aussehen dann darfst du gerne mal mitkommen. Deinen Amore lassen wir natürlich zu Hause da er mit den Eigenarten eines Schweizers nicht klar kommt. Uebrigens wurde mir von Italiennerinen erzählt das Italos nicht gerade gute Liebhaber seien. Und ich verspreche dir ich bin gar nicht Monogam. J

    28. JensK Says:

      @sst, das was nur ein Druckfehler mit dem fehlenden “e”

      @franz, ein stark gezuckerte Salatsauce habe ich das erste Mal in CZ erlebt, bei einem grünen oder Gurkensalat darf mmer etwas (Prise) Zucker dabei sein. Übrigens gibt es Deutschland hervorragendes Olivenöl und Acetato Balsamico aus den besten Provinzen in Italien zu kaufen (und es wird auch gekauft und verwendet!).

      PS. “Matschi” habe ich schon lange nicht mehr in Essen getan (Das wir Magki sagen hat wohl er was mit Marketing zu tun, als Sprachintoleranz)

    29. Heidi Says:

      @Franz. Danke fürs Angebot! Mein Amore müsste aber wohl tatsächlich zu Hause bleiben, da er als Pole mit den Eigenarten eines Schweizers gar nicht klar kommt (so hat er im Gegensatz zum Schweizer beispielsweise die Angewohnheit Autos zu knacken, zu Dumpinglöhnen irgendwelche sanitären Defekte zu beheben, noch vor der Frühmesse Wodka zu saufen, traditionell rechts zu wählen, seine Frau zu Hause einzusperren - und ach ja, hätte ich beinahe vergessen: ist ein lausiger Liebhaber, auch dies ein krasser,kulturell oder ernährungsbedingter Unterschied zu den helvetischen Womanizern) Sollte ich es also schaffen, aus dem Gefängnis (das mit WLAN ausgestattet ist) auszubrechen, kann ich mich ja mal zwecks kultureller Weiterbildung bei Dir melden.

    30. tyrannosaurus Says:

      @KR:

      1.Königreich Bayern 1806 - 1918. Mozart 1756 - 1791

      http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Bayern

      2. Ende des Heiliges Römisches Reiches Deutscher Nation 1806

      http://de.wikipedia.org/wiki/HRR#Das_Ende_des_Reiches

      3. Erst zur Zeit Napoleons fielen Salzburg und Tirol vorübergehend an Bayern

      http://209.85.129.104/search?q=cache:nHcx81xbGvgJ:de.wikipedia.org/wiki/Bayern+K%C3%B6nigreich+Bayern+Salzburg&hl=de&ct=clnk&cd=3&gl=ch&ie=UTF-8

      Lesen Sie: Der Dualismus zwischen Preußen und Österreich aus

      http://de.wikipedia.org/wiki/HRR

      Ihre These vom “Bayer” Mozart steht auf mehr als wackeligen Füssen.

    31. neuromat Says:

      @ administrator

      gerade wenn es um das Thema Kultur geht, stellt sich mir die Frage, ob eigentlich ein Blog wie der von Franz noch die Kriterien eines kulturellen Austausches erfüllt, wie er der “Blogwiese” doch eigentlich bisher entspricht ud veröffentlicht werden soll.
      Für den Fall, dass es sich hier tatsächlich um einen Schweizer Beitrag handelt, wäre dies eigentlich ein Beispiel für eine gewisse Armut in der Gesprächskultur des Miteinander. Entschuldigend für zum Teil unter der Gürtellinie, sexistisch geführte Diskussion kommt dann auch nicht mehr das häufige vorgebracht: “Das müsst ihr locker sehen” in Betracht.

    32. Tellerrand Says:

      franz erklärt uns die Welt:

      - Deutsche Sozikollegen kommen nicht auf ehrliche Art und Weise zu Geld.
      - Deutsche Ökologie ist der Italiens ähnlich
      - Deutsche Politik ist schrott
      - Deutschland hat viele Berlusconis

      und last but not least:
      - franz ist gar nicht monogam und Italiener sind nicht gerade gute Liebhaber

      Solltest mal Deine Denkweise und Deinen Diskussionsstil checken lassen. Da klemmt irgendwo ein Komplex und beides läuft nicht widerspruchsfrei.

    33. Maximus Says:

      @franzmann
      …….so spricht derSchweizer Schovi.
      Sie sind wohl sehr von sich überzeugt, frage mich nur , ob ihre Freundin das auch ist.
      Wenn einer so daher redet, ist die Dame entweder ohne eigene Meinung, oder sie hat nichts besseres verdient (als Sie?)
      Ich finde es äusserst geschmacklos wie Sie daher kommen. Ihre Überheblichkeit in Ehren, aber Sie gehen ein wenig zu weit.
      Ihre Behauptung, Sie seien auf Ehrliche Art und Weise zu Ihrem Kapital gekommen kann niemand prüfen.
      Politik scheint auch nicht in Ihrem Interessenfocus zu liegen, und ich behaupte weiter, dass auch die schweizer Politik an Ihren Allerwertesten vorbeigeht.
      Sie vergassen schliesslich noch zu erwähnen, dass das CH Sozialsystem weitaus schlechter ist als das “herunter gewirtschaftete” Deutsche.
      Sie sind der klassische schweizer Rosinenpicker mit Dogdementalität eines Al Bundy.
      Gruss Maximus

    34. Bine Says:

      Außerdem ist Italien Weltmeister. Fußball spielen können die Deutschen auch nicht :) .

    35. KECG Says:

      Ja, Ja der Franz,
      Der kanns……

      Möchte zu gern wissen was der immer raucht, dass er so in Fahrt kommt;–))

    36. Herr Maggi Says:

      Obwohl es durchaus üblich und schweiztypisch ist, dem Maggi Matschi zu sagen, zweifle ich an der richtigen Aussprache.
      Der Herr Maggi der das Maggi erfunden hat, war ein Ostschweizer. Und warum sollte sich ein Ostschweizer Matschi nennen? hmmmm
      Macht doch keinen Sinn.

    37. Heidi Says:

      Noch etwas zur Sprache: Die Aussprache des Italienischen beherrschen viele Schweizer tatsächlich besser als Deutsche. Wenn das ein Gradmesser für Kultiviertheit ist - va bene. Andererseits: Das “Schtickli” (Steak für nicht Eidgenossen) zeugt meines Erachtens auch nicht gerade von einem besonders sensiblen Sprachempfinden. Ist aber doch völlig egal, solange die Verständigung klappt! Und die klappt ja - wie es dieser Blog zeigt - oft nicht mal zwischen denen, welche die gleiche Schriftsprache pflegen.

    38. KR Says:

      @tyrannosaurus,
      stimmt teilweise. Bayern war noch nicht Königreich und Salzburg noch nicht bayrisch. Das war’s dann aber auch schon.

      Mozart war der Sohn eines Bayern (Augsburg) und wurde bei seiner Geburt automatisch zum Bayern. (Wäre heute auch noch so). Zeit seines Lebens war er Bürger des “Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation”. Also ein “Teutscher”.

      Auch nach 1806 existierte “das Reich” unter dem Namen Deutscher Bund weiter. (Dt. Bundestag zu Frankfurt a.M.) Bis 1866. Ab dann war Österreich ein unabhängiger Staat. Ö wurde leider quasi aus dem Reich (Bismarck) hinausbefördert. (Kleindeutsche Lösung).

      Fazit: Mozart war und ist ein Deutscher.

    39. Jean Says:

      Solche oberlehrerhaften Selbstdarsteller wie franz am besten einfach ignorieren. Dann verlieren sie schnell mal die Freude am Provozieren und Beleidigen und suchen sich eine andere Beschäftigung.

    40. Viking Says:

      @Herr Maggi
      […Der Herr Maggi der das Maggi erfunden hat, war ein Ostschweizer. Und warum sollte sich ein Ostschweizer Matschi nennen? …]

      Vielleicht deswegen:
      “Julius Michael Johannes MAGGI wird am 9. Oktober 1846 in Frauenfeld geboren. Er kommt als jüngstes von fünf Kindern eines italienischen Einwanderers und einer Schweizerin zur Welt.” (Zitat: www.maggi.ch)

    41. Branitar Says:

      Nochmal zum Thema Maggi und Aussprache… So sieht’s der Hersteller:
      http://www.forums9.ch/sprachen/briefe/maggikraut.htm

    42. tyrannosaurus Says:

      @KR
      Vielleicht können wir uns auf die nachstehende Formulierung einigen:

      Mozart war kein Oesterreicher, sondern Salzburger…

      Die Musikgeschichte kennt noch einige andere umstrittene “Fälle”, etwa Ludwig Senfl, Franz Liszt, Arthur Honegger.

      Gruss,

      t

    43. Selma Says:

      Lieber Jens, da hast Du ja mal wieder eine schöne Diskussion entfacht… Aber im Ernst: Passiert es Dir wirklich oft, dass sich die Schweizer über die fehlende deutsche Kultur beklagen? Ein Blogeintrag (von mir aus auch mehrere) kann kaum als repräsentativ für die Schweiz gelten. Aber das scheint Dir auch sonst im Alltag zu passieren? Ist mir zum Glück noch nicht untergekommen.

      Zum Vergleich zwischen Italien und der Schweiz verweise ich immer wieder gerne auf das wundervolle Zitat aus dem Film “The Third Man”: “Like the fella says, in Italy for 30 years under the Borgias they had warfare, terror, murder, and bloodshed, but they produced Michelangelo, Leonardo da Vinci, and the Renaissance. In Switzerland they had brotherly love - they had 500 years of democracy and peace, and what did that produce? The cuckoo clock”.

      So long Holly.

      [Antwort Admin:
      Es gab vielleicht 4-5 solcher Statements hier in den Kommentaren. Darum habe ich das mal aufgegriffen. Es gehört einfach zu den Klischees über die Deutschen, darum wollte ich es unbedingt mal als Thema behandeln. Die anderen Klischees: “Die Deutschen sind laut”, “Die Deutschen sind arrogant”, “Die Deutschen können kein Französisch sprechen” waren ja auch schon dran. Beklagen tun sich Schweizer nicht oft über fehlende Deutsche Kultur, aber dieser Satz “die Italiener haben wenigstens ihre Esskultur mitgebracht, und ihr?” ging mir schon irgendwie auf den Senkel..]

    44. awo Says:

      @tellerrand
      aus deinen schlüssen schliesse ich, die italienerinnen haben franz geholt!
      @bine
      dafür, dass die deutschen nicht fussball spielen können, sind sie doch recht weit gekommen (wie so oft). zeigt ja nur, dass die meisten noch schlechter spielen. welchen platz hat denn deine nati gemacht?
      @die deutschen können kein französisch
      meine frau ist deutsche und kann gut französisch
      super stimmung hier heute
      schönen abend noch
      awo

    45. HB Says:

      Der Beitrag geht finde ich etwas am Thema vorbei. Die Frage die hinter den Zitierten Kommentare steht ist ja nicht, welchen Beitrag die Deutschen in Deutschland zur Kultur schlechthin, und zur in der Schweiz konsumierten Kultur Beitragen (den Beitrag wird wohl auch jeder Schweizer nach kurzem Ueberlegen in einer aehnlichen Liste zusammenfassen koennen wie sie dieser Artikel bringt). Vielmehr, welchen Beitrag bringen die Deutschen die hierher Auswandern in der Schweiz ein? Welche “Kultur” ist wirklich hier weil wir Deutschen hergekommen sind und wird nicht einfach als Medium oder Gastspiel importiert? Da faellt allein wegen des Kontrastes in der Lebensart der Beitrag der Italiener vielleicht tatsaechlich sichtbarer aus. Ich nehme an auch fuer einen solchen aktiven Kulturbeitrag liessen sich sicher einige gute Beispiele finden (auch die Blogwiese ist ja ein solcher), aber die bringt der aktuelle Beitrag leider nicht. Waere aber interessant - vielleicht ein Thema fuer einen Folgeartikel?

    46. H. Says:

      @Heidi: wunderbarer Konter vs. Franz!

      Zu Mozart und Salzburg möchte ich folgendes anmerken:

      Salzburg kam 1806 zu Bayern und kurze Zeit später, so ab 1815 zu Österreich. Beides geschah einige zeit nach seinem Tod. Zu seinen Lebzeiten war Salzburg ein selbstständiges Land zwischen Baiern und Österreich gelegen und von Fürstbischöfen regiert. Alles in allem war es aber wohl mehr bairisch als österreichisch. Aber früher war`s ja eh alles eins:

      Aus wikipedia:
      …798 wurde Salzburg von Papst Leo III. auf Bitten des Frankenkönigs Karl des Großen zum Erzbistum erhoben, als Kirchenprovinz umfasste sie fast das gesamte altbairische Stammesgebiet, d.h. Niederbayern, Oberbayern und die Oberpfalz, sowie einen Großteil des heutigen Österreich. (http://de.wikipedia.org/wiki/Salzburg)

      Mozart selbst soll sich wohl durchaus als Deutscher gesehen haben und auch so wahrgenommen worden sein. Hierzu gibt es umfangreiche Literatur.

      Habe die Ehre

      P.S.: da wo ich her komme, gibt man auch etwas Salat in den Zucker oder so ähnlich…Sachen gibt`s.

    47. dr who Says:

      wo wir schon bei “stickli” aka steaks sind: es hat schon einige zeit gebraucht bis wir “pöb” (aka pub), “lönch” (aka lunch) und “cöp” (aka cup) wiedererkannten :-)

    48. Max Says:

      @Franz:

      Kannst Du Dich mal endlich benehmen? oder direkt auf deutsch-deutsch “Benimm Dich mal endlich anständig!” Rüppelhafter geht’s wohl nicht mehr. Seit Tagen verbreitest Du hier absolutes Kellerniveau mit Deinen unflätigen Kommentaren.

    49. Brun(o)egg Says:

      Was die Fremdsprachen Kultur angeht muss ich jetzt doch noch etwas bemerken.
      Maggi ist ein ital. Namen und wird schlicht und einfach Matschi ausgesprochen. So wie Michelin halt eben franz. ist und Mischelän ausgesprochen wird. Es muss ja nicht alles eingedeutscht werden wie die Spaghetti im Duden, die jetzt Spagetti geschrieben, sprich Spatschetti, werden. Wäre dann auch der Lambortschini!
      Da wäre ein bisschen mehr Respekt einer andern Sprache gegnüber schon am Platz. Und es ist halt schon so, dass hier die Schweizer ein wenig “gebildeter” sind. Kommt vom Tourismus und den 4 Landesteilen.

    50. awo Says:

      @bruno(o)egg
      Maggi wurde in D und A unter Maggi vermarktet und nicht als Matschi! Ob das nun was mit Bildung zu tun hat oder mit Respekt vor der fremden Sprache ist die 2. Frage! An anderer Stelle hat ein Schweizer das deutsche Fernsehen kritisiert, weil es zu viel Fremdsprache in den schweizer Sprachraum einbringt! Sagst Du vielleicht Warszawa zu Warschau oder Moskwa zu Moskau? Wäre aus Respekt zur polnischen bzw. russischen Sprache nach Deinen Worten angebracht! Weisst Du eigentlich wie viel offizielle Landessprachen Deutschland hat (ohne bei Wikipedia nach zu schauen)! Die meisten (auch Deutsche) sind überrascht!
      Noch was zur französischen Sprache. Da es eine der Landessprachen der Schweiz ist, ist es sicher verständlich dass Franz. in der Schule gelernt wird. Allerdings wäre es angebrachter und wichtiger Englisch zu können da es einfach die Sprache der Internationalen Kommunikation geworden ist! In meinem (Schweizer) Bekanntenkreis haben die Meisten, die Englisch brauchen, dies mühsam als Erwachsene in Abendschulen lernen müssen und das Französisch schon wieder verlernt, da kaum gesprochen!
      awo

    51. Gerald Says:

      Hallo awo,

      lass’ uns nicht unwissend sterben. :) Wieviele Landessprachen sind es denn? Ich tippe auf 3 oder 4 (Deutsch, Friesisch, …).

    52. Tellerrand Says:

      Die Idee, dass jeder Schweizer mindestens eine weitere Landessprache sprechen und verstehen können soll, ist ja aller Ehren wert. Aber mal ehrlich: wie oft treffen denn Romands und Tessiner und Deutschschweizer wirklich auf- und kommunizieren unmittelbar miteinander?

      Mein Eindruck ist - horribile dictu-, dass da drei (ja ich habe auch schon von der Existenz des Retoromanischen gehört) voneinander ziemlich unabhängige, aufs jeweilige Sprachgebiet Kulturkreise ihr Dasein unter dem Dach einer Nation pflegen und die Kommunikation zwischen ihnen im Wesentlichen medial geschieht. Vom jeweils anderen Landesteil und der gemeinsamen Politik wissen die Schweizer aus Zeitung, Funk und Fernsehen. Und die Medien sind innerhalb ihres Sprachraumes ziemlich hermetisch. Ich habe jedenfalls noch nicht allzu oft Tessiner oder Romands im Zischtigs Club (ja ich weiss, dass der heute nur noch Club heisst) gesehen. TSI und TSR schaue ich kaum, aber ich vermute da verhält es sich ähnlich.

      Alle Schweizer wollen (mehr oder weniger) Schweizer sein und bleiben. Dieses Wollen ist das vereinende Glied. Miteinander reden tut man deshalb nicht unbedingt.

    53. Heidi Says:

      @brun(o)egg. Tja, und weil DIE Schweizer halt etwas “gebildeter” sind als DIE Deutschen müssen sie jetzt Angst vor den unzivilisierten, unkultivierten, ungebildeten deutschen Horden haben, die den gebildeten Schweizern Arbeitsplätze an den Universitäten, den Arztpraxen, der Dienstleistungs-, der Hightechbranche wegnehmen. Ich lebe selber seit Kindsbeinen hier, bin Schweizerin, habe von einem anständigen Bildungssystem hier profitiert und bin dankbar dafür. Aber ein Vorurteil ist aus vielen Köpfen nicht wegzubringen: Dass nämlich das Schweizer Bildungssystem das beste weltweit sei. Pisa lässt grüssen. Ausserdem blendest Du total aus, dass es in Deutschland Millionen von Menschen gibt, die (zwar unter Zwang) beispielsweise mal Russisch gelernt haben… Und dass Tourismus bildet, ist auch ein Mär. Reisen bildet. Massentourismus im ClubMed wohl kaum

    54. bdb Says:

      FIAT
      Fehler In Allen Teilen

    55. Brun(o)egg Says:

      @ awo

      Jetzt wirds hart. Wie es vermarketet wurde in D und Ö ist eigentlich wurscht. es heisst eifach Maggi= sprich Matschi. es wurde halt so vermarketet weil ihr es nicht. Wie Michelin.
      Und was die Städtenamen angeht: Peking heisst heute auch Behjjijhng oder so. Und Bombay Mumbay. Schlechter Vergleich, mein lieber.

      @ Heidi

      Ich hab das gebildet in Anführungszeichen gesetzt. Man kann auh sagen Sprachgefühl oder was auch immer. War nur eien Erklärungsversuch.
      Übrigens: Gnocchi werden Nioggi ausgesprochen und nicht Knozzi.
      (Nicht ärgern, hab ich in in Italien mitbekommen)

      Das traurige ist nur und ich kontastiere: es gibt auf beiden Seiten Leute die denken wir Franz.

    56. Pflaumentoffel Says:

      @Gerald:

      Knapp daneben… Es sind genau 6: neben Deutsch noch Dänisch, Friesisch, Sorbisch, Niederdeutsch (Platt) und Romani (Sprache der Sinti und Roma).

    57. Branitar Says:

      @gerald
      Neben Deutsch gibt es, glaube ich, noch 4 Amtssprachen in Deutschland, die aber jeweils nur in einigen Bundesländern Amtssprache sind. Da hätten wir Friesisch, Dänisch, Plattdeutsch und Sorbisch. Ich glaube, das waren alle….

    58. Lutz Says:

      … nennen wir’s doch um des Friedens Willen einfach “Streuwürze”…

    59. Gerald Says:

      @ Pflaumentoffel, Branitar

      Vielen Dank an Euch. Ich habe mich inzwischen auch schlau gemacht. An Sorbisch hatte ich auch gedacht, mir war nur der Name entfallen.
      Laut Wikipedia kann man das noch weiter aufsplitten, die genannten sind aber die wichtigsten Sprachen.
      Andere, wie Jiddisch, einer Sprache des jüdischen Bevölkerungsteils, werden wohl wieder kommen wenn die entsprechende Bevölkerungsgruppe weiter wächst. Ursprünglich hatte ich Jiddisch für einen Deutschen Dialekt gehalten aber die Unterschiede zum Deutschen sind doch grösser, obwohl es ziemlich nach Deutsch klingt.

    60. ste Says:

      Im Zusammenhang mit Kultur, deutsch und italienisch: Italien hat ein nigelnagelneues 45milionen teures Tourismusportal (www.italia.it) mit haarsträubenden deutschen Texten, das auch schlecht funktioniert. Ein Skandal von Ineffizienz.
      Es gibt nun ein Blog das Leute (im Ausland) sucht, die es zu benutzen versuchen und ev. einen Bericht schreiben: http://italianscandal.wordpress.com/feedback-on-italiait/

      Die Idee dabei ist dass die Verantwortlichen nicht einfach so billig davonkommen, die Presse tut nix.

    61. Bine Says:

      Heute abend sprach ich mit einer Freundin über Streitkultur. Und sie erzählte mir, daß sie und ihr Liebster öfters wirklich übel streiten, obwohl sie eigentlich über das streitbare Thema die gleiche Meinung haben. Es geht ums streiten. So wie hier manchmal. Eigentlich sagen doch alle das gleiche. Irgendwie mögen wir uns doch, wir Deutschen und Ihr Schweizer :) .

      Und danke @awo, meine Nation hat ganz gut gespielt *g.

    62. Thomas W. Says:

      @Gerald:
      Jiddisch war eng mit den osteuropäischen Juden verbunden, die “Ihren” Dialekt u.a. aus der Wormser Gegend mitgenommen haben und das ganze zum Jiddisch ausbauten, gemischt mit Hebräisch.

      Gesprochen wird es nach weitgehender Vernichtung der osteuropäisch-jüdischen Kultur in Polen, Weißrußland und der Ukraine hauptsächlich noch von einigen orthodoxen Juden in New York und Jerusalem, die jedoch sicher nicht nach Deutschland ziehen werden. Die jüdischen Einwanderer in Deutschland bringen hauptsächlich Russisch als Muttersprache mit und lernen dann gleich Deutsch und werden auch in 100 Jahren kein Jiddisch sprechen, denke ich mal.

    63. awo Says:

      @gerald
      Deutsch und Sorbisch. Anerkannte Minderheit in der Ober- und Niederlausitz. Ich war auch überrascht, dass D zwei offizielle Landessprachen hat!
      Viele Grüsse
      awo

    64. bigolino Says:

      Okay, und was haben wir jetzt gelernt? Schweizer sind kulturell höher stehender, weil sie Gnocchi und Maggi richtig aussprechen. Ich bin echt beeindruckt. Aber wenn man sonst nichts vorzuweisen hat klammert man sich wohl auch an den kleinsten Strohhalm. Es hat schon ganz andere Kulturen gegeben, die sang- und klanglos untergegangen sind, weil sie sich für was Besseres gehalten haben.

    65. Gerald Says:

      Wenn Ihr könnt, schaut Euch ‘mal die heutige Sternstunde Philosophie: “Schweizer Werte, Schweizer Wandel” — Der Historiker Philipp Sarasin im Gespräch — an. Sie ist sehr aufschlussreich.

      Die Sendung wird wie folgt wiederholt:
      Montag, 05. März 2007 um 00.20 Uhr auf SF1
      Dienstag, 06. März 2007 um 12.00 Uhr auf SFinfo
      Mittwoch, 07. März 2007 um 04.30 Uhr auf SF1
      Samstag, 10. März 2007 um 08.30 Uhr auf SF1

      Sonntag, 11. März 2007 um 09.15 Uhr auf 3sat

      In den nächsten Tagen steht sie auch unter http://www.sf.tv/var/videos.php zur Verfügung.

      Zusätzlich gibt es einen Audio-Podcast der Sternstunde unter http://feeds.sf.tv/podcast/sternstundephilosophie
      bzw.
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    66. Luise Says:

      Wie schon einmal erwähnt: die Schweizer sprechen Gnocchi und Maggi korrekt aus, reden dafür aber von Pöb, Göb, Göver und Lönsch. Was sagt uns das jetzt über das schweizer Sprachgefühl? ;)

    67. John Says:

      @Luise
      Vermutlich sagt es uns, dass Schweizer (vielleicht durch die geografische Nähe) einen stärkeren Bezug zur italienischen Sprache haben als zum Englischen.

      Mir ist allerdings aufgefallen, dass viele Schweizer auch von “Milano” oder “Torino” sprechen, aber bei “Venezia” oder “Roma” dann doch eher die deutsche Form bevorzugen… was mag wohl dahinter stecken?

      Bemühen wir uns nicht vielleicht zu sehr, Dinge in ihren Ursprungssprachen auszudrücken?
      Kein Tessiner und kein Italiener würde sich die Mühe machen, “Basel”, “Bern” oder “Zürich” auf Deutsch auszusprechen…

    68. Gerald Says:

      @ John:
      “Bemühen wir uns nicht vielleicht zu sehr, Dinge in ihren Ursprungssprachen auszudrücken?”

      Stimmt. Im Englischen und Französischen werden auch die Städtenamen in der jeweiligen Sprache verwendet, nicht die Deutsche Version.

      Köln -> Cologne, Mainz -> Mayence, etc.

    69. Luise Says:

      @ John: Da gebe ich dir Recht.

      Bezüglich Maggi bin ich übrigens der Meinung, dass die Aussprache in Deutschland ganz bewusst aus marketingtechnischen Gründen verbreitet wurde. “Matschi” klingt für deutsche Ohren einfach nicht so wahnsinnig lecker… ;)

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