-->

Wieviel Deutsche verträgt die Schweiz — die neue Serie im Blick

  • Wieso kommt uns diese Werbung so bekannt vor?
  • Der Schweizer BLICK, welcher mit einem deutlichen Krachlaut am Ende ausgesprochen wird, beginnt heute eine Serie über die Deutschen in der Schweiz. Für alle Schweiz-Anfänger: Hierzulande ist das eine Seriiii, keine “Seeeerie”. Die Betonung liegt auf der letzten Silbe und spricht sich nicht wie “Seezunge” auf der ersten Silbe. Können Sie sich gleich mal merken fürs Büro und den nächsten “Seriiiien-Brief”.

    Die massiv präsente Werbung für diese Artikelserie zeigt eine Idee, die wir bereits hier bei dem Deutschland-Feldzug des Schweizer Kartoffelchips-Herstellers „Zweifel“ kennenlernen durften (vgl. Blogwiese)

    Hier die Werbung von Zweifel. Eine Schweizerkreuz in den roten Mittelstreifen einer Deutschlandflagge eingearbeitet.
    Zweifel und die Deutsche Flagge

    Daneben die Werbung aus dem Blick.
    Blick Schweizerflagge

    Ist der Unterschied nicht bemerkenswert? Das Ganze gibt es auch als hübschen Film zu sehen , erstmalig am letzten Freitag auf SF1 in der Werbepause zwischen der Sendung QUER und “10 vor 10″.

  • Wie zählt man Deutsche?
  • Zitat von Blick Online:

    «Von uns gibts 80 Millionen – ich kann verstehen, dass sich die Schweizer zuerst bedroht fühlen», sagt Katrin Seegers von Scholz & Friends, selbst Deutsche in der Schweiz. Ihre Werbeagentur hat den Spot für BLICK entwickelt – allerdings kam die Idee «bezeichnenderweise von einem Schweizer».

    Vielleicht beim Essen der in Jestetten gekauften Zweifel-Kartoffelchips? Oder bei einem kleinen Pils und Korn? Das ist nichts zum Kauen sondern flüssige Nahrung in Deutschland. Es sind nämlich, zieht man die in Deutschland lebenden Ausländer ab, nur ca. 75 Millionen Deutsche im Land. Von den 72.000 Schweizern dort wollen wir gar nicht erst anfangen.

  • Fast doppelt so viel Italiener
  • Die Fachzeitschrift „Der Arbeitsmarkt“ schrieb am 12.02.07:

    Insgesamt leben im Land mittlerweile mehr als 170 000 Deutsche. “Nach wie vor die grösste Gruppe von in der Schweiz lebenden Ausländern sind jedoch die Italiener”, sagte Boillat. Knapp 300 000 Italienerinnen und Italiener lebten gemäss der im Februar 2006 veröffentlichten Statistik in der Schweiz.
    (Quelle: DerArbeitsmarkt.ch)

    Wurde eigentlich schon diskutiert, wieviele Italiener die Schweiz verträgt? Oder wieviele Schweizer? Die soll es ja auch extrem häufig geben in diesem Land. Schon heute ist jeder zweite Ausländer oder jede zweite Ausländerin mit einem Schweizer oder einer Schweizerin verheiratet. Und im Ausland ist der Prozentsatz der dort lebenden Ausländer noch viel höher. Sollten wir da jetzt nicht Angst bekommen? Wir bleiben dran…

    

    110 Responses to “Wieviel Deutsche verträgt die Schweiz — die neue Serie im Blick”

    1. Max Says:

      >Wurde eigentlich schon diskutiert, wieviele Italiener die Schweiz verträgt?

      Willst Du es wirklich wissen? Das wurde in den 70er-Jahren auf und ab diskutiert. Der fremdenfeindliche Schwarzenbach mit seiner Initiative lässt grüssen…

      Das Zusammenleben mit fremden Kulturen war und ist immer wieder von Reibereien geprägt. Ende des 19. Jahrhunderts gab’s sogar Ausschreitungen in Zürich-Aussersihl mit Toten…

      siehe hier Seite 15ff:

      Aber jetzt mal zur heutigen glücklicherweise friedlicheren Situation. Mir als Stadtzürcher fällt es natürlich auch massiv auf, wieviel mehr man Hochdeutsch im Tram hört als früher. Ergo wird das auch zu einem Thema für die Medien. Ganz nebenbei, ohne diesen Blog würden die meisten anderen Medien wohl auch gar nicht auf das Thema aufmerksam:-) Ich glaube, es gäbe auch in Bayern - zumindest ausserhalb von München - diesselbe Diskussion, wieviele “Preissn” der Freistaat denn (v)ertragen soll, wenn da plötzlich jedes Jahr ein massiver Zulauf zu erwarten ist. Auch in Österreich ist es für Zugewanderte nicht immer leicht, Fuss zu fassen (siehe hier).

      Ich bin mir sicher, dass die Liechtensteiner genauso auf uns Schweizer reagieren würden, wie wir Deutsch-Schweizer auf die deutsche Zuwanderung und die Welsch-Schweizer auf die französische Zuwanderung. Wir Schweizer denken ja implizit auch immer, dass Liechtenstein der 27. Kanton der Eidgenossenschaft darstellt und im Prinzip wie die Schweiz funktioniert. Aber ein Liechtensteiner würde einem Schweizer bei einem solchen Satz natürlich am liebsten an die Gurgel.

      Also liebe Zuwanderer: Vergesst die Blick-Seriiiiiiie. Ihr seid willkommen, bringt viele neuen Ideen, aber respektiert, dass ihr im Ausland seid und nicht immer alles genau gleich wie zuhause abläuft bzw. ablaufen muss.

      Gruss
      Max

    2. wolfi Says:

      da muss ich mich natürlich auch melden.
      finde alleine die tatsache, dass da eine seriiii gemacht wird, auf dütsch gsait zum ko…klar dass es wieder gegen die dütschen geht. armer blick.

      muss mal meine (ch)-frau fragen, wie viel von mir sie noch verträgt. sie schläft noch, antwort dann heute abend.
      wieviel schweizer das land verträgt, die so eine seriii auch noch gut finden, weiss ich in der tat nicht.

      wie auch immer, jetzt hast du wieder viel stoff die nächsten wochen ;-) .

      caioi jens

    3. louvra Says:

      Herr Wiese da haben sie recht.Das Frage ich mich auch.
      Warum wird hier nach Deutschen gefragt.Ich verstehe das auch nicht.
      Die meisten Schweizer haben mit den Deutschen am wenigsten Probleme.
      Hätte der Blickaber geschrieben: Wie viele Jugoslawen oder Türken verträgt die Schweiz?,wäre das als rassistisch angesehen worden.
      Die Türken und die Jugoslawen gingen auf die Barrikaden und die Menschenrechtskommision würde mitreden……es gäbe sicher einen Aufschrei…..
      Aber wenn man Deutsche schreibt ist das o.k……..

    4. Maximus Says:

      Gestern nach der Fasnacht.
      Meine Familie und ich waren bei Schweizern eingeladen. Es gab Mehlsuppe und Käswähen.
      Natürlich ging das Gespräch, wie immer irgentwann, auf das Verhältnis Schweizer zu Deutschen. Anlass diesmal war die anstehend Blick-Reportage.
      Von beiden Seiten mit Spannung erwartet. Von der Deutschen Seite mit dem heimlichen Wunsch, dass nicht allzusehr über uns hergezogen wird, und wir nicht zu sehr als Belastung empfunden werden.
      Von der Schweizerseite wurde vorrausgesagt, dass sich der Blick einmal mehr in Abseite katapultieren wird, und negative Meinungsbildung betreibt.
      Es kam der Vergleich mit dem deutschen Schwesterblatt, der Bildzeitung.
      Diese beidensin Scheinbar auch in der Schweiz negativ belegt, und nur in Schweizer/Deutschen Hardcore-Nationalistenkreisen als Sprachrohr dienen.
      Dann kam eine Aussage die uns sehr gut getan hat, indem der Schweizer gesagt hat, dass Schweizer und Deutsche so unterschiedlich garnicht sind.
      Mit versöhnlichem Gruss
      Maximus

    5. ralf Says:

      Wieviel Blick braucht die Schweiz?
      Erschreckend, wie ein Boulevard-Blatt im Auflagen-Sturzflug mit primitiver Stimmungsmache die Auflage retten will. Ich hoffe, es kauft sich keiner deshalb den Blick.
      Nach der Online-Lektüre der ersten Folge frage ich mich, woher das Märchen vom deutschen Billig-Arbeiter kommt?

    6. Brun(o)egg Says:

      @ max und Louvra

      Genai richtig.

      Und was die Seriiiiie angeht: In Deutschland gibts ein Gegend, da fliegen die Fluchzeiche über die schinesische schemische Fabrik und unten auf der Wiese wiehern die Ferde. Der Oraschensaft lässt grüssen.

    7. Gerald Says:

      Interessant ist ja auch die Musik im Spot.
      Während der Schweizer Psalm so gespielt wird wie es sich gehört (langsam und getragen), wird das Deutschlandlied zu einem Marsch verhunzt, einer Form, für die es nicht gedacht und, soweit mir bekannt, selbst zu Zeiten des “3. Reichs”, nie offiziell gespielt wurde.

      [Anmerkung Admin: Diese Hymne wurde früher immer bei Sendeschluss im Deutschen Fernsehen sehr zart von einem Streichquartett gespielt, langsam und getragen]

    8. nocomment Says:

      Was ich ja bei dieser ganzen Seriiiiie der Blick bemerkenswert finde, ist, dass einer der persönlichen Berater des Verlegers von Blick ein ehemaliger deutcher Bundeskanzler ist. Vielleicht hat er ja den Anstoss dazu gegeben ;-) )

    9. Simone Says:

      Um die BILD-Serien habe ich mich in Deutschland auch nie gekümmert. Von daher tangiert mich die Serie im Blick nicht.

    10. neuromat Says:

      Was der Blick schreibt ist einfach nicht relevant. In der Online Version lasasen sich aber viele Kommentare nachlesen (insofern sie nicht auch vom Blick verfasst sind - zuzutrauen wäre das denen ja schon) Das Schöne an all den Kommentaren ist die Kontroverse an sich und die Reichhaltigkeit unterschiedlicher Meinungen, die eben auch die Schweizer Bürger haben und frank und frei äussern. Sollte dann die Mehrheit eben an einem gegenseitigen Miteinander mit respektvollem Umgang interessiert sein, käme es allenfalls irgendwann einmal darauf an, den Medien mitzuteilen, dass sie nicht mehr die meinung eines aufgeklärten Volkes verteten. Das können wir Deutsche uns natürlich nicht anmassen.

      Die meisten negativen Meinungen rühren tatsächlich von der Sprache her und betreffen das Lohndumping. Für das erste Thema gibt es ja die Blogwiese. Und Lohndumping - nun ich habe kein Interesse an einem Lohndumping, aber fast alle möchten alles etwas billiger und günstiger…

    11. franz Says:

      Ihr Schwaben seid stark genug, man darf ruhig ein bisschen auf euch raufhauen. Mit euren grossen Mäulern werdet ihr euch schon zu helfen wissen.

    12. Brun(o)egg Says:

      @ neuromat

      Die Leute die den Blick (oder Bild) lesen, lesen die Onlineversion nicht.
      Blick/Bild Leser sind Leute, die in ihren Vorurteilen bestätigt werden wollen.
      Alles was zum nachdenken anregen würde ist unangenehm oder überfordert.
      In jedem Land existiert Blick / Bild. Auch im TV. es ist um mit Harald zu sprechen, ein Unterschichten Problem. Es fördert Sicherheit, Gemeinschaftsgefühl und fördert die Sicherheit Überlegen zu sein.
      Hat nichts mit der Schweiz zu tun, sondern mit Oben und Unten.
      Hart, aber wahr.
      ich les den Blick, manchmal auch Bild. Ausberuflichen Gründen allerdings, zwecks Check der täglichen Vox Populi.

      In dem Zusammenhang wärs mal interessant zu wissen, Herr Wiese, welche Zeitungen lesen Deutsche hier in der Schweiz?

      [Antwort Admin: Ich kann nicht für “die Deutschen” sprechen. Wir lesen in Bülach den Tages-Anzeiger, die wichtigste Quelle für viele meiner Helvetismen-Funde. Am Sonntag abwechselnd die Sonntagszeitung oder “NZZ am Sonntag”. Wenn ich sie am Bahnhof bekomme, auch gern mal die FAZ. Sonst Spiegel-Online und die lokalen Blätter Neues Bülacher Tageblatt (www.nbt.ch) und den Zürcher Unterländer (www.zuonline.ch) ]

    13. Micha Says:

      “Wurde eigentlich schon diskutiert, wieviele Italiener die Schweiz verträgt?”

      die antwort ist schlicht und einfach: ja

    14. Gerald Says:

      @Franz

      Eigentlich müsste man so einen Schwachsinn ja ignorieren. Aber Du sollst heute auch etwas lernen. Gemäss Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Schwaben) werden die Schwaben unter anderem mit den Allemannen gleich gesetzt. Zu den Allemannen gehören insbesondere die Deutschschweizer. Also habe ich nach Deiner Aussage jedes Recht Dich als Grossmaul zu bezeichnen. :D

      Es ist wirklich schön, wenn Beleidigungen nach hinten losgehen.

      @Bruno
      Ich (seit 11 Jahre in Zürich) lese überwiegend Tagi und 20 Minuten. Gelegentlich auch die NZZ und Magazine (Facts / Weltwoche). Zeitungen aus Deutschland eher selten da ich nicht bereit bin, trotz niedrigerer Steuer, deutlich mehr zu zahlen als in Deutschland. Was ich regelmässig verfolge sind die Online-Seiten von Spiegel, Welt, n-tv, Zeit, etc. Das geht per RSS-Feed ziemlich gut.

    15. neuromat Says:

      @ Brun(o)egg

      Leider haben Sie mit Ihr Einschätzung das Nachdenken betreffend weitestgehend recht und vermutlich auch, was den Unterschied des Printmedienlesers und dem Onlinerezipienten anbelangt. Die Reichhaltigkeit der Online Kommentare lässt aber hoffen, dass die ersten Schmerzen, die vielleicht manchmal beim Einschalten der Denkmurmel (das gilt doch für alle, mich eingeschlossen) auftreten, ueberwindbar sind.
      Zeitungen in der Schweiz, die ich “lese”: Sonntagszeitung, NZZ, Weltwoche, manchmal Nebelspalter, manchmal Focus, manchmal Annabelle, gelentlich Berner Zeitung.

      @ franz

      eben, das Wichtigste ist, sich nicht provozieren zu lassen. Auch wenn man sich schon ein wenig enttäuscht fühlt. Ganz persönlich im übrigen vom obersten Chef der Ringier Presse.

    16. Caius Alexandros Says:

      Früher die Italiener jezt die Deutschen. Die Oestereicher schon immer :) wer wird der nächste sein ?

    17. franz Says:

      Lieber Gerold
      Mir scheint dir fehle es an dem nötigen Humor um mit dieser Materie umzugehen.
      Im Uebrigen war ich 18 Jahre mit einer Deutschen zusammen wovon ca. 8 Jahre davon verheiratet also bitte verschone mich mit deiner “SchweizergegenDeutsche- oder DeutschegegenSchweizerscheisse” damit kannst du bei mir nicht punkten.
      Da du schon 11 Jahre in der Schweiz lebst müsstest du eigentlich wissen das hier Deutsche generell als Schwaben bezeichnet werden und zwar meist ohne die Absicht jemanden zu beleidigen. Wenn du dann schon Wikipedia konsultierst sind da sicherlich auch die vielen guten Eigenschaften der Schwaben beschrieben.
      Du scheinst bei dem Wort “Schwabe”ziemlich betroffen zu sein, in Anbetracht das du dir aber keine deutschen Zeitungen kaufst ,weil sie angeblich zu teuer sind, ist der Ausdruck doch gar nicht so daneben.
      Lockerer werden kostet dich nichts.

    18. Tellerrand Says:

      War nach kurzem Quer-Lesen des online-Blicks überrascht, wie Deutschen-freundlichen die Kommentare dort sind.

      Aber klar, es sind nicht die Blick-Leser auf der Strasse, die da ihren Senf abgeben.

      Leider, es wäre einfacher, wenn wenigsten Respekt wäre, wo keine Zuneigung ist.

      Mein Online-Lesetipp: Sueddeutsche.de

    19. Brun(o)egg Says:

      Bin vermutlich gefordert. (?)

      Ich lese seit 30 Jahren den Spiegel. Alls rechtes Korrektiv die NZZ und die NZZ am Sonntag, die ZEITund ab und zu die Süddeutsche. Der Tagi ist Tageslektüre wie 20 Minuten, mit starkem Filter gegen Links, wie beim Spiegel.

      Alle Deutschen in der Schweiz sollten daran denken, dass das was in den Tageszeitungen steht und was Her Jens Wiese, auch im Hinblick auf den Erfolg seiner HP schreiben / schreibt nicht unbedingt richtig, und mhalt eben immer von persönlichen Vor-, lieben-, urteilen gefärbt ist.
      Bleibt offen Leute. Wir Schweizer sind nicht so und ihr seid herzlich willkommen.

    20. coop Says:

      lustig ist auch das bei der onlineausgabe die kommentare alle gegen deutsche sind, erst wenn man auf “alle kommentare lesen” klickt, dann sieht man auch mal vernünftige sachen!
      kein bißchen besser wie die bild, leute aufheizen, anschürren und hoffen das so die verkaufszahlen hochgehen!
      ich werde mir deswegen den schund nicht kaufen!
      in ralfs worten… “wieviel blick braucht die schweiz?”

    21. Andreas Says:

      # franz Says:
      February 19th, 2007 at 12:44 pm

      Ihr Schwaben seid stark genug, man darf ruhig ein bisschen auf euch raufhauen. Mit euren grossen Mäulern werdet ihr euch schon zu helfen wissen.

      @franz

      Da können wir ja nur gewinnen. Sagen wir was, bedeutet das, wir wehren uns, sagen wir nichts, sind wir integriert ;-)

      wg. Lesestoffumfrage
      Ich (Wohnort Dietikon) lese Limmattaler Tagblatt. Zeitungen, die ich vermeide sind Blick/Heute, 20min. (zu Boulevard) und NZZ (zu libertär Gehirnwaschend). Die meisten Infos hole ich mir so wie so aus dem Internet.

    22. Brun(o)egg Says:

      @andreas

      Ist Internet weniger gehirnwäschend als NZZ liberale Gehirnwäsche?? (Hab selten so einen Käse gelesen!!!)
      Ist es vielleicht nicht schlauer erfahrenen, sicher nicht objektiven, aber um Sachlichkeit bemühten Redaktoren ein gewisses Mass an Mehr-Vertrauen zu schenken, als uns hier, als “unbedarften” Blog Mitschreibern?
      Denn wir bilden uns unsere Meinung genauso wie Du aus den Tagesinformationen, Zeitung, TV, etc.¨!

    23. Christian Says:

      Apropos Ausländerfeindlichkeit: Es sei wirklich an die 1970er Jahre erinnert, als kurz hintereinander 2 Volksinitiativen zur Abstimmung gelangten, die den radikalen Abbau der ausländischen Wohnbevölkerung binnen weniger Jahre forderten. Dabei ging es nicht um Deutsche und auch nicht um Kosovo-Albaner, sondern hauptsächlich um Italiener, die als unintegrierbar galten.

      Die sog. Schwarzenbach-Initiative 1970 forderte die Begrenzung der Ausländer auf höchstens 10 % der Kantonsbevölkerung binnen 4 Jahren und wäre in der Volksabstimmung beinahe angenommen worden (46% Ja-Stimmen; man kann sich vorstellen, in welchen Kantonen die Initiative angenommen wurde…)

      1974 kam die noch radikalere Initiative von Valentin Oehen von der “Nationalen Aktion gegen die Überfremdung von Volk und Heimat” vor ebendieses Volk. Die verlangte nichts anderes, als dass von 1 Million Ausländer die Hälfte (!) binnen 3 Jahren auszuweisen sei, d.h. auch ein großer Teil der Niedergelassenen wäre gesetzeswidrig schon vor Ablauf der Niederlassungsbewilligung ausgeschafft worden. Dieses Vorhaben, das natürlich zum vollständigen Kollaps der schweizerischen Wirtschaft geführt hätte, fand dann nur noch 34% Ja-Stimmen. Mich hat damals “getröstet”, dass “mein” Zürcher Stadtkreis aber *für* meine Ausweisung gestimmt hat.

      Übrigens ist ein erklecklicher Teil der damaligen Parteigänger von Schwarzenbach und Oehen in den 1990er Jahren bei der SVP gelandet. Das prominenteste Beispiel ist der Zürcher Nationalrat Ulrich Schlüer, der ehedem Sekretär von James Schwarzenbach gewesen war (und übrigens deutsche Wurzeln hat, wie ja auch Christoph Blocher selbst…).

    24. Andreas Says:

      @Brun(o)egg

      Eigentlich hatte ich noch nicht einmal eine Wertung Zeitung vs. Internet gegeben.

      Im Internet kann ich bei den meisten Themen mehr in die Tiefe. Nicht nur im direkten Bezug auf die einzelne Nachricht, ich kann z.B. auch leicht Geschichtliche Zusammenhänge Recherchieren. Ausserdem sind Redakteure und Journalisten sind keine Heiligen mit unendlicher Arbeitszeit zum Recherchieren vor Ort. Im Gegensatz zu dir kommt es mir reichlich naiv vor, wenn jemand meint, etwas sei wahr, weil es im Fernsehen gezeigt oder in der Zeitung gedruckt wurde.
      In Bezug auf die “libertäre Gehirnwäsche” ist mir kein passenderer Begriff eingefallen. Vor kurzem war in 20 min. ein Artikel der z.B. suggeriert hat, die Wasserversorgung müsse teurer werden. Die Methoden der Meinungsbildung in dem Artikel waren verachtenswert und nicht auf Zufall oder unbeabsichtigt eingeflossene Meinung (Dagegen spricht ja schon die Wahl des Themas) .

    25. Dau Huber Says:

      @Gerald

      Ein Deutschschweizer würde sich niemals als Allemanne bezeichnen. Nur die Tytschen nehmen sich das Recht, uns rüpelhaft und in Unkenntnis der helvetischen Empfindsamkeit als solche zu diskreditieren. Dein Schuss ging damit nach hinten los ;) .

    26. Gerald Says:

      Lieber Franz

      Interessante Interpretation. Mir fehlt also der Humor um mit Beleidigungen umzugehen? Deine Behauptung die Bezeichnung Schwabe (oder wohl eher (Sau-)Schwob) sei nicht als Beleidigung gemeint, ist genauso falsch wie die Annahme die Bezeichnung “Preis” für Nicht-Bayern wäre ursprünglich nur eine Liebkosung.

      Mit Deinem nächsten Satz disqualifizierst Du Dich eigentlich selbst. Ich habe mit keiner Silbe etwas von Schweizer gegen Deutsche oder geschrieben.

      Offensichtlich habe ich Dich viel mehr getroffen als Du zugeben willst. Mich trifft die Bezeichnung als Schwabe überhaupt nicht, ich bin kein Schwabe, ich bin Deutscher. Wenn Du willst auch Hesse, aber bestimmt kein Schwabe.

      Ach so, mein Zeitungskauf. Ich sehe einfach nicht ein, warum ich für ein und dasselbe Produkt hier um die 30% mehr zahlen soll als bei einem korrekten Umrechnungskurs. Das ist meine Entscheidung. Mir reicht im Moment die Auswahl an Schweizer Zeitungen. Wenn dem einmal nicht mehr so ist, kann ich mir noch immer die ePaper-Ausgaben zulegen.

      @Dau Huber
      Deshalb wird in der Deutschschweiz auch hauptsächlich die Schwäbisch-Allemannische Fastnacht gefeiert. ;)

    27. Gerald Says:

      Als Ergänzung an Dau Huber:

      Auch wenn ich Deinen Text sehr gut verstehe, ist es doch interessant, dass die Deutschschweizer sich auf einen keltischen Stamm berufen, der im 5. Jahrhundert von den einwandernden Alamannen weitestgehend assimiliert wurden. Mit gleichem Recht könnten sich, zumindest weite Teile, der Deutschen als Kelten, Kimber oder Teutonen bezeichnen. ;)

    28. maximus Says:

      @ Dauhuberdu
      “Ein Deutschschweizer würde sich niemals als Allemanne bezeichnen”

      Na wenn Sie da mal nicht irren mein Herr.
      Die helvetische Empfindsamkeit in allen Ehren, Sie können nicht einfach die allemannische Fasnacht, den Namen Alleman, Allmen, Allman etc,die es bei uns im Dorf gibt, verleugnen. Auch wenn Sie als Schweizer Weltmeister in dieser Tugend sind.
      Gewisse Historien sind nicht zu verleugnen, zu verschweigen oder gar auf gut schweizerisch abzustreiten.
      Sie sollten sich mit der Geschichte Ihres Landes auseinandersetzen und zu dem stehn was sie sind, Nachfahren eines zigeunerhaft umher ziehenden Volkes, das raubend und plündernt in das keltische Gebiet einfiel das heute Schweiz heisst.
      Mit alamannischem Gruss
      Maximus

    29. mik Says:

      Max hat ganz am Anfang eigentlich alles gesagt, was es dazu zu sagen gibt.

    30. Millhaus Says:

      Kurz vorneweg, ich lebe seit knapp 4 haren als deutscher in Basel.

      vlt mal eine böse Anmerkung die mir in Sinn kam als ich die Schlagzeile heut gelesen habe:

      Die Blick-Serie ist doch gut für das Wohlbefinden von Deutschen in der Schweiz, schliesslich hatten wir in 30ern ja auch Schlagzeilen wie “Wieviel Juden verträgt Deutschland?”, kann man sich ja glatt wieder etwas heimischer und zuhause fühlen. ;-)

      ha, nee, das wirklich böse und ein schlechter vergleich.

      aber irgendwie ist es schon ein seltsames gefühl ne schachtel kippen im coop zu kaufen und direkt vor mir diesen (eh bescheuerten) Blick liegen zu sehn und dann die verkäuferin anzuschaun, whlwissen das sie mich als deutshcen sofrt erkennt bzw -hört, und zu denken “siehste da steht genau einer von diesem pack vor dir.”

      hmm es is alles halb so wild, Blick (genau wie Bildzeitung) sind eh primitiv und wenn überhaupt bestenfalls einen kleinen haufen idioten repräsentierend, kann mit vorstellen dass sich nicht wenige schweizer für so eine reisserische Presse auch schämen,denn ich habe noch keine schlechte Erfahrung gemacht hier und fühle mich eigentlich willkommen und fühle mich wohl.

      :-)

    31. wolfi Says:

      hab die doppelseite dann doch überflogen an der tankstelle. alles hohle phrasen.
      ganz peinlich fand ich, dass sie oberschlau begriffe wie guten tag = grüezi
      usw. deutsch auf schwizerdütsch übersetzen und da ist ihnen dann eben auf schwizerdütsch ein fehler passiert.
      mal sehen, wer von den schweizern den fehler findet. :-)

      eigentlich sollte ich als dütscher dazu einen lesebrief machen. konnte mach darüber prächtig amüsieren, keine frage.

      tja, lieber blickredaktor, falls du hier mitliest. gebe dir gerne nachhilfe unterricht uf schwizerdütsch, kannst dich per email melden.

      gruss vom wolfi

    32. Gery us büüli. Says:

      ich sag nur lieber Deutsche hier, als Kosovo-Albaner. auch Italiener sind willkommen, oder Tamilen. Die haben sich wenigstens integriert.. Aber versuch mal ein Volk von ungebildeten rückständischen, unbegabten und gewaltbereiten Leuten zu integrieren.. ( natürlich gibt es Ausnahmen. aber das bewegt sich unter 1%)
      Und ich bin mir sicher das sich die deutschen auch gut integrieren lassen. sie sprechen ja schon mal eine ähnliche Sprache…
      Wir haben selbst in unserer Firma mehrere Deutsche und ich verstehe mich gut mit Ihnen. Sier arbeiten fleissig sind kompetent und gewissenhaft. Alles Eigenschaften die du bei Leuten aus dem Balkan vergebens suchst.
      Was die journalistische Hetzjagd betrifft, sollte man deswegen dieses “Fötzelblatt” boykottieren. Was ich natürlich seit Jahren auch praktiziere.

    33. Thinkabout Says:

      Ein interessanter Hinweis versteckt sich ganz nebenbei in Deinem Artikel: 75 Mio Deutsche in Deutschland, neben 5 Mio Ausländern? Ich wusste, dass der Ausländeranteil deutlich geringer als bei uns ist (hier 20% ohne Asylsuchende) - aber der Unterschied ist schon enorm. Völlig richtig, dass praktisch jeder hier Freunde hat, die “eingeheiratet” sind. Schweizer gewordene ursprüngliche Ausländer machen unsere kleine Schweiz echt multikulturell - wenn wir es dann zulassen. Dass wir die Deutschen quasi “separat” disutieren und auch gehörig offen angreifen, ohne dass wir darum uns selbst rassistisch schimpfen liessen, will doch im Grunde eines sagen: Ihr Deutschen seid gar nicht so richtig Ausländer für uns. Ihr seid uns eher viel zu nah…

    34. mGt2 Says:

      @Gery us büüli

      Was du boykottierst den Blick?

      Du solltest dich eigentlich bei solch einem, Zitat An: “Fötzelblatt” Zitat Aus: ziemlich gut aufgehoben fühlen.
      Die, Zitat An: journalistische Hetzjagd Zitat Aus: spielt doch eigentlich genau in deiner Liga, oder spielst du in derer?

      Es gibt halt auf der Welt immer mal wieder “ungebildete, rückständige, unbegabte und gewaltbereite” Menschen. Die es einfach nicht kapieren. Aber eventuell liegt es ja auch an der Schädelform. Wer weiss… wer weiss.

      Das Thema ist momentan halt ein Hype. Jeder springt auf wenn er ein wenig Kohle damit machen kann. Das der Blick die Deppen Parade anführt ist ja kein Wunder, oder wundert das irgendjemand?
      Lassen wir den Kleingeister doch ihren Spass, den wer nachdenkt weiss es besser.

    35. Georges Says:

      @Dau Huber
      ein Deutschschweizer würde sich vielleicht nicht als Allemanne bezeichnen.

      Ein echter Schweizer, der in der Schule auch die Landessprache Französisch gelernt hat, weiss jedoch, dass die Romands von “suisse allemanique” sprechen und wird sich spätestens dann bewusst, dass er Allemanne ist.

      Vielleicht ist er sogar so gebildet, dass er in einem neueren Geschichtsbuch nachgelesen hat, dass vor dem Jahr 1000 im Mittelland Helvetier (Kelten) gelebt haben, welche von den Allemannen vertrieben wurden, welche heute noch da sind (und zu welchen er eigentlich zu zählen ist).

      Aber vielleicht hat der arme Deutsschweizer ja nur den üblichen armseligen Geschichts- und Französich-Unterricht gehabt (wie ich selber in den 70er Jahren in Rorschach), kann bis heute nicht über seinen kulturellen Tellerrand hinaussehen und hält sich immer noch für einen stolzen Helvetier.

    36. Tellerrand Says:

      @ THINKABOUT

      Deutschland hat derzeit etwa 82 Mio Einwohner. 7 Mio. davon sind Ausländer und von den 75 Mio. Deutschen Staatsbürgern haben wiederum 7 Mio. einen sogenannten Migrationshintergrund. Ungefähr 17% der Bevölkerung Deutschlands sind also Ausländer oder ausländischer Herkunft. Das ist ziemlich nah am Ausländeranteil in der Schweiz, würde ich sagen.

      Wissenswertes findet man z.B. unter:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland

    37. Verena Says:

      @ THINKABOUT, mGt2 und alle, welche im gleichen Tenor geschrieben haben

      Sehe das genau wie Ihr. Aus meiner Erfahrung in der Schweiz und wie die Leute im Büro (genau büüüro) mit mir umgehen, merke ich, dass die mit Deutschen häufig keine Probleme haben. Und die, welche Probleme mit Deutschen haben, die sind allen Ausländern gegenüber recht abgeneigt (resp. haben Angst vor zu vielen Ausländern da in der Schweiz). Wie in jedem Land gibts solche und solche Leute.
      Von so etwas lassen wir uns doch nicht das gute Verhältnis verderben. Vo demher: merci an alli schwiizer, wo eus düütsche gern händ - han ich würki freud!

    38. Markus Nussbaumer Says:

      Sehr gerne hätte ich, wenn die folgenden Berichte im “Blick” demnächst erscheinen würden:

      “Wieviel Intoleranz verträgt die Schweiz?”, oder “Wieviel dofe Redaktoren erträgt die Schweiz?”, oder “wieviel geistige Armseligkeit verträgt die Schweiz?”.
      Mir sind Deutsche in der Schweiz jedenfalls um einiges angenehmer, als all die verschrobenen Schweizer Höhlenbewohner, die noch immer glauben, wir seien der Nabel dieser Welt. Dieses sagt nicht etwa ein Deutscher, sondern ein echter Schweizer, welcher sich im Ausland zunehmend schämt zu sagen: “Ich bin Schweizer!”

      Uebrigens: “Die Völkerverständigung lässt grüssen!

    39. Titos Says:

      Zum Thema “Blödsinn in Massenblättern” und der Ärger darüber. Folgenden Text habe ich vorhin auf der Sueddeutsche-Webpage gefunden. Witzige Idee, könnte man ja auch mal hier mit dem Blick machen.

      “Exkremisten gegen Bild”
      Unbekannte haben die Bild-Zeitungskästen mit absurden Titeln überklebt. Und kaum einer hats gemerkt.
      Von Doris Näger
      Bild

      Die überklebten Bild-Kästen
      Foto: Heddergott

      Auf den ersten Blick konnte man die Fälschung kaum enttarnen - vielleicht deshalb, weil der Inhalt an Absurdität kaum zu überbieten ist: “,Leser’ wehrt euch! 23 Exkremisten dönern deutsche Buben zu Tode”.

      Die vermeintliche Bild-Schlagzeile war an diesem Montag an zahlreichen Zeitungskästen in München zu lesen. Wer sich den Scherz erlaubt hat? Auf der angegebenen Internet-Seite gibt es kein Impressum. Die Firma Freenet, über die die Homepage angemeldet ist, hält sich mit Hinweis auf den Datenschutz bedeckt.

      Die Initiatoren schreiben über Bild: “Dass Stil und Inhalt ethisch und moralisch absolut untragbar sind, wird mittlerweile von Menschen mit zweistelligem IQ kaum noch bestritten.” Und weiter: Während bisherige Proteste gegen das Blatt sich eher destruktiv artikuliert hätten, eröffneten sich dank der modernen Technik neue Möglichkeiten.

      Sie fordern dazu auf, die Bildschlagzeilen mit Photoshop zu verändern und an Zeitungskästen anzubringen. Der Springer-Verlag wertet dies als Aufruf zur Sachbeschädigung. Sprecher Tobias Fröhlich kündigt “rechtliche Mittel gegen die Verursacher und die möglichen Trittbrettfahrer” an.

    40. giacometti Says:

      Judihui! Heute reden die Deutschen! :-) Ich finde, *Ironie ein*, der Blick hat Kultur! Da werden nicht komplexe Zusammenhänge und Relativierungen in einen einzigen Zeitungsartikel hineinverwurschtelt, Nein! Es wird nach alter Griechischer Tradition ein Drama aufgeführt! Jeder kommt mal zu Wort! Und schön der Reihe nach! Gestern kamen die Schweizer zu Wort - heute reden die Deutschen! Schön brav haben sie hinter der Bühne gewartet, bis sie an der Reihe sind. Und der Blick gibt jeweils das Zeichen für den Auftritt. Jetzt darst Du reden! Und jetzt Du! Und dann er! Heute redet die betrogene Ehefrau. Morgen kommt dann der Bräutigam dran. Und übermorgen sagt dann die Liebhaberin: jetzt rede aber ich! Überübermorgen ist dann die Familienministerin dran. Der Tag darauf ist dann schon reserviert für den Hof-Psychologen. Alles schön gesittet und organisiert. Jeder kommt mal dran. Aber bitte nicht alle gleichzeitig! Sonst gibt’s ja morgen nichts mehr zu schreiben! *Ironie aus* Fortsetzung folgt! ;)

    41. ronniehellström Says:

      Die Serie ist genial und wirklich überfällig. Wie viele Deutsche erträgt es hier? Die Frage ist absolut berechtigt. Wollen wir uns 716 Jahre nach der Befreiung der Eidgenossenschaft durch die Urschweizer wieder von einer fremden Macht unterwerfen lassen? Dieses Mal einfach subtiler, indem sie uns die besten Jobs, die schönsten Wohnungen und Frauen wegnehmen und dann noch die Autobahnen verstopfen? Als Mitglied der G.S.o.D. (Gruppe für eine Schweiz ohne Deutsche) schlage ich vor, dass wir alles Deutsche in der Schweiz kurzerhand abschaffen, bevor sie uns noch den 1. August wegnehmen… Mann, haben wir nicht genügend wirkliche Probleme, als die mickrige Anzahl von Deutschen im Land?

    42. Markus Nussbaumer Says:

      ronniehellström,
      weisst, Du musst es so sehen: Im Norden haben wir den Jura, im Süden die Alpen und dazwischen die Höhlenbewohner (ist mein Lieblings-Ausdruck für uns Schweizer) und so bleibt uns jeder Weitblick verwehrt. Dies prägt natürlich ein Volk. Man bleibt geistig halt auch auf dem Stand des Höhlenbewohner Daseins. Und die Besten unter diesen geistig Minderbemittelten, wurden auserkoren, Redaktor zu werden. Und wiederum die Besten der Besten, also diejenigen, welche nicht mehr als eine Hirnzelle haben, sind von Herrn Ringier (er hat 2 Hirnzellen) engagiert worden. Ja, und so entsteht halt sowas….noch Fragen?

    43. Maximus Says:

      @Herr nichtsohellsström
      Ihnen ist mal wieder ein Licht ausgegangen.
      Der erste August ist sowieso ein fiktiver Tag, einfach mal so festgelegt. Ob der nun da ist oder nicht….
      Autobahn, wir verstopfen eure, ihr berast unsere.
      Ihr benutzt unsere Autos, wir eure Frauen.
      Ihr kauft unser Essen, wir eure Häuser.
      Ihr nehmt unser Know How, wir eure Jobs
      Sie denken ich bin arrogant, Ich denke Sie sind hinterm Mond.
      Sicher alles deutsche muss weg. Ich möchte Sie dann mal italienisch sprechen hören.
      Also für die Zukunft die alte Funkerregel… denken, drücken, sprechen

    44. dominik Says:

      @Maximus
      Ich empfehle Ihnen: Beim ersten Buchstaben eines Postings mit dem Lesen beginnen und mit dem letzten Satzzeichen das Lesen wieder beenden. Dann denken, die einzelnen Sätze in ihrer Bedeutung abwägen und vor allem die Pointe im letzten Satz verstehen.

    45. Titos Says:

      Ach Maximus, ich glaub die Regel “denken, drücke, sprechen” gilt auch für dich. Dein Ironiesensor ist wohl ausgeschaltet, sonst hättest du gemerkt, dass der alte Schwede das nicht ernst meint…und du hättest nicht sofort scharf schiessen müssen, wie es ja eigentlich eher die Schweizer bei der kleinsten Kritik machen. Du bist offensichtlich überassimiliert…

    46. giacometti Says:

      @Nussbaumer: Ich bin wie gesagt auch kein Fan des Blicks, aber wenn Sie daraus schliessen, dass in unserem Land Höhlenbewohner angesiedelt sind, was muss man dann über die Länder denken, in denen eine Sun oder eine Bild publiziert und ebenfalls massenweise gelesen wird? Ich glaube, diesbezüglich fehlt vor allem Ihnen der Weitblick, wenn Sie denken, das sei eine Schweizerische Spezialität. Auch wenn mich die Zeitung nervt, aber es gibt in Europa kaum eine Boulevard-Zeitung von so “hoher” Qualität wie der Blick. Klingt seltsam - ist aber so!

    47. Friederike Says:

      @THINKABOUT
      Bei Deiner Rechnung zum den Migrationshintergrund vieler Menschen in Deutschland bei der Du auf 17% kommst, nach Deiner Leseart fast gleich viel wie die 21% Ausländer in der Schweiz, aus, dass auch in der Schweiz neben den 21% Ausländern noch etwa 20% einen Migrationshintergrund haben, das ergibt etwa 40 %. Ich zähle mich auch zu den von Dir für die Schweiz “Unberücksichtigten”, da ich die Schweizer Staatsbürgerschaft angenommen habe und somit auch meine Kinder einen Migrationshintergrund haben. Die Schweiz hatte schon vor dem ersten Weltkrieg z.B. sehr viele deutsche Einwanderer, in Zürich betrug damals derAnteil um die 10% der Einwohner. Die meisten sind geblieben und wiederum die meisten haben sich spätestens mit dem Aufkommen der Nazis, die die diversen deutschen Vereine vereinnahmen wollten, einbürgern lassen. Die Schweiz gehört bestimmt zu den Ländern mit der höchsten Immigrationskraft und hat davon auch immer profitiert. Und im Gegensatz zu anderen Ländern hat sich in Volksabstimmungen diese Immigrationbereitschaft immer wieder durchsetzen können/müssen. Die abgelehnte Schwarzenbach-Initiative ist ja für die Immigration ein positives Beispiel. Man sollte mit solchen Beispielen vorsichtig sein wenn man sie wertet. Es ist nämlich nicht klar, wie oder wie knapp in anderen Ländern solche Immigrations-Abstimmungen ausgehen würden und wie kontrovers und schwarzmalerisch im Vorfeld zu einer solchen Abstimmung diskutiert würde - auch in Deutschland, z.B. über die Türken oder die Osteinwanderung.

    48. maximus Says:

      @dominik, Titos.
      So meine Herren nun lesen Sie mal aufmerksam …….
      Jeder bekommt das, was er verdient.
      Ich kann dieses ewige Ironiegesabbel bald nicht mehr hören jeder sagt was….ironisch natürlich.
      Wo bleibt das ehrliche statement. Hier tummeln sich manschmal mehr Ironiesten, als Realisten.
      ……..na was gemerkt.
      Sparkischer Gruss
      Maximus

    49. Headcount Says:

      die Diskussion, wieviele Deutsche die Schweiz verträgt, ist erstaunlicherweise sogar bis ins tiefste Rheinland vorgedrungen.

      Schweizer in Angst: Die Deutschen kommen http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/panorama/ausland/409469

    50. ronniehellström Says:

      @maximus - Das ehrliche Statement: Besorgniserregend ist nun sicher nicht die Anzahl Deutscher, Portugiesen und andere EU -Bürger, die auf der Basis der bilateralen Verträge in die Schweiz kommen (kann uns nur gut tun) und hier arbeiten, sondern die Gefahr, dass diese Migration aus der EU von der SVP in ihrer populistischen Art mit der Ausländerproblematik im allgemeinen vermischt werden wird. Herr Mörgeli versuchte im Zischtigsclub wiederholt, die beiden Sachverhalte (Migration von Personen aus EU/Migration von Personen aus Drittländern) zu vermischen, dabei reden wir von zwei total verschiedenen Angelegenheiten, die nichts miteinander zu tun haben. Ferner: Es stehen im Jahre 2009 möglicherweise nochmals Abstimmungen über das Freizügigkeitsabkommen an. Als Befürworter dieser Abkommen sehe ich es natürlich nicht gerne, wenn ein populistischer Blick auf ausländische Arbeitnehmer in der Schweiz geworfen und die Diskussion undifferenziert angeheizt wird (muss es aber zugeben: Ich habe den Blick nicht gelesen).

    51. Maximus Says:

      @r.hellström
      danke….

    52. S.D. Says:

      Warum muss man über die deutschen sprechen? Die stören uns nicht, wir und die Deutschen sind dieselbe also warum sprechen wir nicht über die Italiener? Es gibt mehr Italiener als Deutschen!!!

    53. Tobi Says:

      Naja, der Blick gehört eben zur yellow-press und hat scheinbar Auflagenprobleme. Anders kann ich mir diese Serie nicht erklären. ;-)

    54. Frank2 Says:

      Ich finde diese Frage lässt sich leicht beantworten. Die Italiener sind keine Gefahr für die kulturelle Identität der Deutschschweizer. Unsere deutschen Landsleute aber schon.

      Man lese den sehr schönen Artikel der Deutschen Sybille Berg:
      “Machen Deutsche aus der Schweiz ein 2. Mallorca? ”
      http://www.blick.ch/news/schweiz/deutsche/artikel56641

    55. Vertbeau Says:

      Da bekommt man ja Rückenweh, wenn man sich auf das Niveau des Blicks herunterlassen muss, das ist ja schon Mörgelilevel (will ja nicht sagen, dass der Blick politisch da anzusiedeln ist). Man könnte auch fragen: Wieviel Mörgeli verträgt die Schweiz? Wieviel SVP verträgt die Schweiz? Wieviel Fremdenfeindlichkeit verträgt die Schweiz?

    56. Vertbeau Says:

      @Gery us büüli.

      Und wieso sollte ein Deutscher besser sein als ein Kosovare? So ein blödsinn! Ihr Niveau ist ja nicht höher, als dasjenige vom Blick!!! Aber ich gehe jetzt besser auch aus dieser Diskussion raus, den ich habe bereits schon Rückenschmerzen…

    57. A.A. Says:

      @S.D.
      Und warum sprechen wir nicht über die Zürcher? Von denen gibt es noch viiiel mehr als von den Italienern!!! Ich schlage vor wir schütten den Gotthard-Tunnel zu, dann kommen sie nicht mehr rein. Die Zürcher allerdings auch nicht mehr raus…

    58. giacometti Says:

      In Bezug auf das Verhältnis von Deutschschweizern zu den zugezogenen Ausländern gibt es wohl 4 Gruppen zu Unterscheiden: die Italiener, die Deutschen, die Balkanländer und alle anderen.

      Die Italiener waren in der etwas neueren Geschichte die Pioniere und hatten es deshalb anfangs schwer. Die Schweizer waren sich so viele arbeitsuchende Zuwanderer aufs Mal, und dann noch aus der gleichen Richtung, einfach nicht gewohnt. Mittlerweile hat sich das geändert. Man hat sich weitgehend an die Globalisierung gewöhnt, und das Misstrauen, das damals noch der ersten Welle von Italienern entgegentrat, ist verschwunden. Speziell Ausländergruppen, die offensichtlich willens sind, sich zu integrieren, wie zum Beispiel die Tamilen, schlägt viel Sympathie entgegen. Die Italiener selbst sind in der Deutschschweiz (nicht im Tessin!) mittlerweile sogar zu den “Lieblingsausländern” geworden.

      Es gibt aber zwei Ausnahmen: die Deutschen und der Balkan.

      Gegen die Zuwanderer aus dem Balkan haben die Schweizer keine grundsätzliche Antipathie - aber das letztendlich hauptsächlich durch den Krieg und seine Nebenerscheinungen hervorgerufene individuelle Verhalten vieler junger Menschen aus dieser Region hat eine zum Teil berechtigte Skepsis hervorgerufen.

      Bei den Deutschen hingegen ist tatsächlich eine allgemeine Antipathie festzustellen, die, auch wenn immer von “Arroganz” die Rede ist, nur in geringem Masse mit dem individuellen Verhalten erklärt werden kann. Der Hauptgrund für die Antipathie und den Vorwurf der Arroganz liegt meines Erachtens darin, dass die Deutschschweizer genau spüren, dass viele Deutsche, im Gegensatz zu den Engländern, den Italienern, den Indern, den Chinesen oder den Amerikanern, die Schweiz und die Schweizer nicht als eigenständiges Land und Volk akzeptieren. Das ist es schlussendlich (!) ;) , was 60 Jahre nach dem 2.Weltkrieg einer Friede, Freude, Eierkuchen-Stimmung zwischen Deutschschweizern und Deutschen noch im Wege steht. ;)

    59. Fiora Says:

      Leuts, ich bin’s langsam müde. Ich geh wieder heim. Will nicht mehr raus und hochdeutsch reden, weil ich’s nicht anders kann und mir dabei unbeliebt vorkommen…..

    60. Astrid Says:

      Das Verhältnis der Schweizer zu den Deutschen lässt sich mit demjenigen der Deutschen zu den Amis vergleichen: Eine Art Hass-Liebe: Verachtung gepaart mit Bewunderung für die (vermeintlichen) Errungenschaften, Vorteile des andern. Und wenn die Schweizer schon solche Angst vor dem grossen, übermächtigen Nachbarn haben, fällt mir dazu nur eins ein: Wahrscheinlich war die gemächliche, liebenswerte Schweiz lange nicht zum Wettbewerb gezwungen. Kann man gut finden oder nicht - aber ein Blick in die SChweizer Universitäten reicht, um festzustellen, dass dort viele Deutsche den Ton angeben. (sagt eine Deutsche, die seit ihrem 6. Lebensjahr hier lebt). Also vielleicht wärs mal an der Zeit, dass die Schweizer mal die Klappe halten, gell Franz!

    61. franz Says:

      @Astrid
      Es ist bedenklich dass du seit deinem 6. Lebensjahr nicht allzu viel dazugelernt hast und dann auch noch deinen überheblichen Blödsinn verbreiten möchtest.
      Welche Errungenschaften deiner Landsleute sollten wir den bewundern? Vielleicht euer tolles Sozialsystem das ihr in Grund und Boden gereitet habt? Von euren neidvollen Blicken auf unser Altersvorsogesystem mag ich gar nicht sprechen, die halbe Welt versucht es zu kopieren.
      Viel Bewunderung hab ich auch übrig für eure Wirtschaftsflüchtlinge (nichts anderes sind sie auch wenn sie sich gerne als Entwicklungshelfer darstellen) die ihr über die ganze Welt verteilt weil ihr sie nicht mehr richtig erhalten könnt. Kein Problem, die Guten nehmen wir gerne und den Rest könnt ihr zu den 5 Mio. Arbeitslosen hinzufügen. Auf ein paar mehr oder weniger kommt es auch nicht an.
      Dann bewundere ich auch noch wie ihr Millionen von Tonnen Chemieabfälle in die Nordsee verklappt habt und euch dann wundert wenn Flora und Fauna dabei zu Grunde geht.
      Ich glaube nicht das die Schweiz angst vor dem übermächtigen (könnte es sein das du vor fünfundsechzig Jahren stehen geblieben bist?) Deutschland haben muss, weshalb auch.
      Man könnte auch noch darüber diskutieren wie eure Gewerkschaften eure grossen Firmen (Daimler, usw.) in die Knie zwingt und an den Rand des Bankrott treibt.
      Wenn du in den letzten Tagen eine vernünftige Zeitung gelesen hast ist dir sicher in die Augen gesprungen das die Schweiz innovationsmässig an zweiter Stelle steht, also einig Stellen vor Deutschland. Dazu darf ich dir in Erinnerung rufen das die Schweiz 7.5 Mio. Einwohner hat und Deutschland derer 80.
      Es wundert mich auch sehr weshalb so viele Deutsche ihr Vermögen in die Schweiz bringen? Könnte es sein das die Deutschen unfähig sind das Geld ihrer eigenen Landsleute zu verwalten oder fehlt es gar an dem nötigen Vertrauen in euer System. Vielleicht vertrauen sie auch einfach auf das Können unseres Banksystems. Habt ihr übrigens schon vor 65 Jahren getan als ihr euren unsäglichen Blödsinn begonnen habt und eure deutsche Gründlichkeit perfektioniert habt.
      Ich möchte dir auch in Erinnerung rufen wer denn in Europa eure Warenströme von Nord nach Süd garantiert mal ganz abgesehen von der alljährlichen teutonischen Volkswanderung in den Süden und zurück. Da ich dreiviertel des Jahres in Italien verbringe möchte ich nicht vergessen dir zu sagen das man (in Italien) euch lieber nach Norden als nach Süden fahren sieht. Man ist dort der Meinung dass ihr, wenn ihr es wirklich nicht lassen könnt, das Geld auch schicken könntet. Könnte wohl daran liegen das viele von euch auch dort nicht den besten Eindruck hinterlassen (man erinnere sich zu welchen Bemerkungen sich ein ital. Tourismusminister (immerhin ein Eu-Mitglied) versteigt). Ich persönlich würde das aber nicht verallgemeinern.
      Ja du hast es geschnallt, ich habs bis hierhin knacken gehört, der Kalk hat in deinem Kopf hat einen Gedanken durchgelassen.
      Die lieben Schweizer, das kleine Völkchen, haben, unter anderem, auch für euch die Strassen durch die Alpen gebaut damit ihr, auch unter anderem, eure Schlachtvieh nach Süditalien bringen könnt weil ihr da ein paar Euro spart (wieso hat sich eigentlich dein übermächtiges Deutschland oder gar die Eu daran finanziell beteiligt?). Die leeren Viehtransporter fahren dann zurück und hinter ihnen fahren die gefüllten Kühlwagen. Sind dann alle glücklich in Deutschland kehrt die Karawane und das ganze beginnt von neuem. Das ist sicherlich eine grossartige Errungenschaft eurer tollen europäischen Union. Du hast recht, auch einige schweizerische Volldeppen besuchen eure Aldis allwöchentlich auf der Jagd nach „Geiz ist geil“ und je billiger das Fleisch sei desto besser. Das ganze dreht sich je nach Wechselkurs wieder um und die Teutonen decken sich mit Schweizerwaren ein. Abgesehen von den deutschen Benzintouristen die sind Dauergäste. Dank eurer tollen Infrastruktur wollen trotzdem alle autofahren und können sich häufig das Benzin nicht leisten.
      Da du nicht ganz up to date bist erwähne ich noch nebenbei das dass kleine Völkchen zur Zeit den längsten Eisenbahntunnel der Welt erstellt damit die Teutonen ihr Waren noch schneller gen Süden bringen können (der Eurotunnel( zu deiner Erinnerung, dass ist das grosse dunkle Loch, zwischen Frankreich und England)ist nur etwas über dreissig Kilometer lang). Auch an dieser Geschichte möchte sich weder Eu noch Deutschland finanziell beteiligen. Das kleine Völkchen trägt die ganzen Kosten. Last but not least: hättet ihr nicht geschlafen, in eurer ach so tollen Eu, könnte man die Eisenbahnverbindungen in Nord und Süd mit der Schweiz verbinden und ihr hättet auch was für den Umweltschutz, den ihr ja immer so hoch haltet, getan. Jaja, ein grosses Maul haben ersetzt noch nicht die nötige Leistungsbereitschaft.

      Habe ich eigentlich schon erwähnt dass Zürich weltweit einer der begehrtesten Wohnorte ist? Wo bleibt da Deutschland? Habt ihr etwa schon wieder geschlafen? Apropos ist Zürich für viele Deutsche auch ein sehr begehrter Arbeitsplatz.
      Da du scheinbar in die Universitäten schaust solltest du dir einmal die Frage stellen wieso da so viele Deutsche arbeiten. Habt ihr solch einen Ueberschuss an Intelektuellen? Oder seid ihr zu doof euer Potenzial zu nutzen? Und warum sollten wir es nicht nutzen wenn ihr doch darauf verzichten könnt?
      Wenn du nicht ganz blind wärst, hättest du gemerkt das sich die Schweiz schon seit sehr langer Zeit dem internationalen Wettbewerb gestellt hat. Wenn du wieder mal was von Nestlé, Novartis, Roche, Lindt, usw., in den Mund oder naturbedingt in andere Körperöffnungen schiebst denke daran.

      Wenn du weitere Beispiele möchtest dann kannst du dich ganz einfach melden, ich habe noch viele auf Lager.
      Zum Abschluss möchte ich es nicht versäumen dir zu sagen das ich gar nichts gegen Deutsche habe und auch sehr viele kenne und schätze.
      Nur komm mir bitte nicht mit Angst und Uebermächtig und damit wie toll ihr seid, ihr seid auch nicht besser als andere und wir.

    62. Der Gabriel Says:

      Zu dieser elende Sch…muddelkampagne gibt es eigentlich nur eins zu sagen. Und gesagt wurde es hier: http://www.20min.ch/tools/suchen/story/12467100

      Man stelle sich nur kurz vor, der Blick hätte statt “Deutsche” das Wort “Türken” genommen. Und plötzlich wird klar: Rassismus pur, nichts anderes.

    63. S.D. Says:

      @A.A.
      Ja warum nicht!! und wir sparen noch Geld mit dieser Idee !!

    64. Bola Says:

      Zuerst@Astrid:

      Mit dem was du schreibt, was mehr linguistische Onanie ist als alles andere, traegst du kraeftig zu dem Bild bei, den Schweiz ueber die Deutschen haben.
      “Wahrscheinlich war die gemächliche, liebenswerte Schweiz lange nicht zum Wettbewerb gezwungen” - that’s crap und zeigt, dass da jemand ueber was spricht wovon sie null Ahnung hat. Die CH ist weder gemaechlich und hat sich Wettbewerbsmaessig weitaus frueher und zwar mit Erfolg, behaupt. Sorry, Astrid, Deutschland ist am Ende und nicht die Schweiz. Wenns dir nicht passt, geh doch einfach.
      Zu den Unis und Deutsche geben den Ton, ja klar, weil man es mit eienr Deutschmafie zu tun hat, sie Uni in ZH. Fuer SchweizerInnen ist es extrem schwer eien Praktikumsplatz fuers med. Studium zu bekommen.
      Du scheinst eien von denen zu sein, die Glaubt, die Deutschen sind diejenigen, die den anderen zeigen koenne, wo es lang geht. Wie vermessen muss man da sein..

      @ Franz: Reg dich nicht auf, meistens regelt sich alles von selbst. Die typischen Deutschen hier, die wir alle so auf dem Zacken haben, werden es irgendwann mal begreifen.

      Ich lebe seit 1997 in der Schweiz und bin auch ein Sauschwabe, mein Schwiegervater nennt mich gelegentlich Sauwestfale, was er aber nett meint.
      Aus meiner Sicht, wie ich die SchweizerInnen verstehe, geht denen die Arroganz, die mit den meisten Deutschen mitschwingt , auf den Geist. Das sich in den Vordergrundspielen, das Gefuehl haben, sie seien die besten und muessten den kleinen Schweizern mal zeigen, wie man es macht. Hinzukommt, das sehr viele von den Deutschen mit einer Selbstverstaendlichkeit hier einlaufen, die ohne gleichen, so nach dem Motto, wir sind es doch nur, der grosse Bruder. Mir wuerde es als SchweizerInn auf den Geist gehen in mittlerweile sehr vielen Restaurants, so wie bei Firmen usw. Deutsch sprechen zu muessen. Die haben einfach keinen Bock darauf und ganz besonders nicht, wenn Deutsche dann noch im Pulk auftreten und so viel Raum einnehmen.
      Die Schweiz, wie die meisten Laender die so klein sind, vertragen solche Zustroeme nicht, es ist einfach zu viel. Dazu kommt noch, dass Deutsche die guten Stellen besetzen. Habt ihr euch eigentlich einmal gefragt, welchen Gewinn ihr fuer die Schweiz darstellt? Kulturell-wohl kaum, da haben Italiener ne Menge Mehr zu bieten. Arbeitsqualitaet-habe ich Zweifel. Effizienz-Deutsch sind bekannt fuers komplizierte, man schau sich nur mal Vertragswerke an - grausam. Der Gewinn liegt darin, dass wir Stellen fuer oftmals weniger Geld besetzen, die nicht durch Schweizer besetzt werden koennen, da es in kleinen Laendern in Berufsgruppen schnell mal zum Arbeitskraeftemangel kommen kann.
      In Deutschland ist wirtschaftlich der Ofen aus und einer der Auswege heisst nun Helvetia.
      Bei der naechsten fetten Rezession, die kommen wird und das dauert nicht zu lange, wird die CH den Fehler mit der zu grosszuegig ausgestatteten Personenfreizuegigkeit finanziel bei den Sozialwerken spueren. Sozialversicherungen funktionieren nur dann u.a., wenn genug Leute lang genug einzahlen und das wird bis dahin nicht passiert sein.
      Ich frage mich, welcher Troll auf die Austattung der B/EG gekommen ist, so wie sie vorliegt. Als Angestellter der deutschen Botschaft in Spanien mit unbefristetem Arbeitsvertrag, hat man einen “schlechteren” Aufenthaltsstatus, als EU Buerger im Drittstaat CH. Wieso bekommt eine Ehefrau aus eine Drittstaat, die mit eienm Deutschen verheiratet ist, hier in der CH eine B/EG, obwohl sie aus einem Drittstaat ist? Waere sie mit einem Schweizer verheiratet, haette sie eine B fuer 1 Jahr mit viel weniger Vorzuegen. Letzteres hat nichts speziell mit Deutschen zu tun. Das alles zusammen und einiges mehr, macht die Leute haessig-und mich auch.
      Wenn sich ein Grossteil der Deutschen hier etwas bescheidener geben wuerden und auf Deutsch gesagt “nicht so ne grosse Fresse haetten” , kaeme das besser an. Vergesst nicht, das ist nicht ein neu entdecktes Bundesland hier, sondern ein eigenstaendiger Staat, der euch die Moeglichkeit gibt in vielen Dingen oftmals ein anderes und auch besseres Leben zu fuehren als in einem Land wie Deutschland, sonst waeren und blieben die meisten nicht hier.
      Keiner hat den Anspruch darauf, gemocht zu werden. Die meisten sind hier, weil sie billigere Arbeitskraefte sind, und nicht, weil die Deutschen doch der langersehnte Zugewinn sind, die Befreiung aus allem Uebel. Denn, die Schweizer sind den Deutschen in Einigem weit voraus.

    65. Bola Says:

      @ all

      Sorry fuer die Fehler, aber aktuell sitze ich 6 Zeitzonen gegen Osten mit einer amerikanischen Tastaur in klimatisch schwierigen Gefilden.

    66. tetzlaff Says:

      @bola(borg)

      nebst der linguistischen gibts noch die geistige onanie(hans söllner)
      du bist in beiden sparten gut.dein angebiedere ist zum kotzen.da ist mir der franz allemal lieber,der steht wenigstwens zu seiner heimat.

      schwäbische grüsse von der moosegg

    67. sancho Says:

      @bola
      Immer mit der Ruhe. Wer wird den gleich so emotional werden? Etwas wird wohl wahres dran sein an den Kommentaren meiner Vorredner, sonst wäre nicht so viele Deutsche in der Schweiz.
      (Ein Spanier)

    68. astrid Says:

      @franz: kannst Du eigentlich zwischen den zeilen (und in den klammern) lesen? Wenn ja, hättest Du gemerkt, dass ich von den (jetzt schreib ichs gross und fett) VERMEINTLICHEN Errungenschaften geschrieben hab. Schön, dass Du dich so aufregen kannst. Eine (um in den Klischees zu bleiben) ganz unhelvetische Eigenart (schon wieder so ein arrogantes Gewichse einer Teutonin. Stachelt dich hoffentlich ein bisschen an). Und na klar lebe ich geistig in den 30er Jahren, wie sichs für eine echte Deutsche gehört!

    69. astrid Says:

      @franz: p.s. Ich kenne übrigens kaum Deutsche, die extra aus der Schweiz nach Lörrach gefahren sind, um bei Aldi Billigware zu tanken. Hingegen ganz viele Schweizer. Wie Du selbst mal in einer deiner ellenlangen Abhandlung festgestellt ist Blödheit nicht auf bestimmte Nationen beschränkt sondern eine urmenschliche Eigenschaft, die Du mit Sicherheit weltweit findest.

    70. tetzlaff Says:

      @ sancho

      natürlich haben wir probleme,das bestreitet auch niemand ernsthaft.wenn man 18 mio menschen integrieren muss,bleibt das auch nicht aus.ich ärger mich halt bloss ,wenn sich andere aus geschützen werkstätten heraus über De. und seine wirtschaft lustig machen.dann gibts da noch jene,welche in De auf kosten der steuerzahler studierten und sich,kaum im ausland,über ihre heimat das maul zereissen.übrigens,ich bin kein patriot.

    71. Bola Says:

      @sancho
      Es ist nicht in Abrede zu stellen, dass die Schweiz Arbeitskraft in gew. Bereichen “importieren” muss, keine Frage. Natuerlich faellt das Sprachproblem weg, die Ausbildung ist gut. Den meisten Firmen gehts hier ums Geld und nicht darum weill sie uns so nett finden. Umgekehrt, hat die EU kaum ein Interesse an der CH ansich, sondern an der dann offenen Nord-Suedachse, Vermoegen und Steuergeldern und ganz besonders daran, dass die CH mit 3.5 Milliarden Franken, Beitragszahler Nummer eins wird. Es geht nicht um Menschen und kulturelle Gewinne.
      Dann sag du als Spanier mir doch mal, wieso man das Auftreten von europaeischen Suedlaenlern hier nicht moniert, euer Dasein, z.B. Spanier, Italiener, hier als Zugewinn betrachte. Das kommt doch nicht von irgendwo her.
      Die Schweizer haben einfach das Gefuehl hier ueberrannt zu werden, und ein stueckweit ihre Lebensart zu verlieren. Was glaubst du eigentlich was passiert, wenn die Kontingente zur zahlenmaessigen Begrenzung der EU-Auslaender fallen und die Wirtschftslage hier noch anhaltend gut ist. Es kommen die, die aufgrund dieser Restriktion nicht kommen konnten.
      Mir wuerde als CHler in gewisser Weise Angst und Bang.

      @tetzlaff
      Was haben Ungerechtigkeiten in der Vergabe von Aufenthaltsgenehmigungen, von dem “Wie” wie Deutsche im Allgemeinen in der Schweiz und nicht nur da gesehen werden, mit Anbiederei zu tun. Ich kenne genug Deutsche die weitaus laenger hier sind als ich, denen geht das gehoerig auf den Geist, mit welcher Selbstverstaendlichkeit unsere Landsleute hier einlaufen. Es ist doch bezeichnend, dass ein eher nicht so grosser Anteil von Auslaendern, wie die Deutschen, einen ziemlich hohen Effekt haben.
      Es ist einfach Tatsache, dass viele Schweizer von der dem sich in den Vordergrund draengen der Deutschen etc. genervt sind. Stell dir mal vor, die Verhaeltnisse seine umgekehrt, was dann das Geschrei in Deutschland los ginge. Die Deutschen finden ja sogar in ihrem Land einen Auslaenderanteil von 7.6 Mio Auslaender bzw. 9.5% der Gesamtbevoelkerung, viel. Die Schweiz nebst Holland haben 20%+.

      Was heisst den schon geschuetzte Werkstaetten?
      Es gibt einige deutsch Aerzte, die sind in DE arbeitslos gemeldet und arbeiten hier, kassieren doppelt, bevor die Leistungen in DE auslaufen gehen sie wieder zurueck und das Spiel beginnt von vorne-die sind stolz drauf und verkuenden das vor der ganzen Belegschaft im Krankenhaus. Das ganze funktioniert nur, da das System in DE krankt. Die Deutschen sind Meister im Aushoelen ihrer eigenen Sozialwerke.

      Ansichten, dass Deutsche kaum einen kulturellen Gewinn fuer die CH bringen, wird nicht nur von mir und anderen Deutschen hier gesehen, sondern ebenfalls von vielen Schweizern. Natuerlich sind CHler nicht die besseren Menschen, sie machen nur einiges besser. Die Vermutung, dass Deutsche und Schweizer so unterschiedlich doch gar nicht sind, zeugt von Arroganz, naemlich ein Volk auf Gemeinsamkeit von Amtssprache, das auch nur in einem gewissen Teil der CH, und moralischen Wertvorstellungen, zu reduzieren.

      Und was heisst den schon”..der steht zu seiner Heimat…”, muss man sich einem Land bis aufs Letzte verpflichtet fuehlen, weil man dessen Staatsbuergerschaft hat. Das ist genau die Haltung der DE- Regierung, Doppelpass geht nicht, da Loyalitaetskonflikt.

      Das, was ich geschrieben habe, mag dir zwar nicht passen, das ist auch o.k, hat aber nichts mit Anbiederung zu tun. An was biedere ich mich denn an, ich halte mich an geeigneter Stelle auch nicht mit Kritik an der CH zurueck, hier gibts einige Sachen die im Argen sind. Du kannst glaub ich eher nicht aushalten, dass man Konsorten euren Schlages hier nicht besonders mag.

      Woher kommt denn der allgemeine uebereinstimmende Tenor von Menschen aus anderen europaeischen Laender, dass sie Deutsche als arrogant, besserwisserisch, glauben so wie es in DE ist muesste es doch ueberall sein etc., empfinden. Haben sich alle abgesprochen, um euch zu aergern?

      Ich habe hier in der CH einen Tauchshop und eine Bungalowanlge in Indonesien. Wer noergelt am meisten, wer versucht es immer wieder mit der Discountgier ? Kenne genug CHler aus dem Einzwelhandel, die das gleiche erfahren. Ich steh da nicht alleine, sogar auf Bali haben die Deutschen eine schlechten Ruf bei den Indonesiern, die sagen es aus mentalitaetsgruenden nur nicht ins Gesicht.
      Ich schaeme mich nicht Deutscher zu sein, lebe hier in der Schweiz weil ich hier verheiratet bin und hier rundum mein Leben als vorteilhafter erachte, nicht nur wirtschaftlich, aber mir, und ne Menge anderen, darf es gehoerig auf den Geist gehen wie hier ein Heer von “99 Eurocents-ich will alles und bin der Beste-Deutschen” einlaufen.
      Das so viele Deutsch und andere kommen ist ihnen nicht vorzuwerfen und zu verweigern, da ihr Recht darauf durch die Bilateralen vebrieft ist. Das Anstellen von ArbeitnehmerInnen aus dem Ausland aus reiner Profitgier der Firmenleitung, das ist auf Deutsch gesagt ziemlich “verschissen” und dazu koenne Auslaender nix . Es geht einzig und alleine darum, wie ein Volk auftritt und das beschreiben die Schweizer ziemlich treffend - wie ein Elefant im Porzellanladen und sie merken es nicht mal.

      Nur weil du einen anderen Standpunkt emotinonal wohl nicht vertragen kannst, begruendet das nicht, dass dieser von linguistischer, sowie mentaler Onanie zeugt. Das was Astrid geschrieben hat, das ist einfach nur -sorry-bullshit. Den Beweis liefert sie gleich mit ihrere inhaltslosen Antwort auf Franz nach.

      In diesem Sinne

      Bola

    72. franz Says:

      @astrid
      Wer regt sich denn da auf ? Ernst nehmen tu ich dich aber auch nicht.
      Und natürlich lebst Du in den Dreissigern, Du denkst doch tatsächlich ihr seid übermächtig und die Welt müsse scheinbar Angst vor euch haben. Manche lernen es nie.
      Niemand hat Angst vor euch, im Gegenteil man versucht friedlich zusammen zu leben.
      Komm auf die Welt, du hast die Globalisierung verpasst (welche die Schweiz schon längstens gezwungenermassen betreibt).

      @Tezlaff
      Es wäre nett wenn du mich nicht als Patrioten abstempeln würdest, bin ich absolut nicht.
      Ich sehe aber was das kleine Land alles leistet.

    73. tetzlaff Says:

      @ bola
      teil 1
      servus.zuerst einmal:ich bin schwabe,handwerker und lebe seit 1999 in der schweiz.meine frau(eine berlinerin),der ich nachgezogen bin,ist dibbelinsch und master of hastenichgesehen und seit 3 jahren selstständig(augenoptik).seit einem halben jahr leben wir getrennt und seitdem überlege ich ob ich die schweiz wieder verlassen soll.ich war mir lange nicht sicher,jetzt aber weiss ichs,ich gehe.diese anti- deutsche hetzte geht mir ehrlich auf den sack.hätte sie sich nicht selbständig gemacht,hätte sie schon die koffer in der hand.ich weiss, man soll nicht alle und alles über einen kamm scheren.gerade die eidgenossen die den deutschen sämtliche “ismen”tagtäglich aufs brot schmieren,stigmatisieren ganze völkerstämme nach lust und laune,tagtäglich.was das bild der deutschen angeht,hier und anderswo,hat seine ursache im 2wk.

    74. tetzlaff Says:

      @franz
      den unterschied zwischen,dem in der schweiz propagierten patriotismus und gesundem menschenverstand brauche ich dir doch nicht zu erklären,oder?Du munitionsversenker du.

      gruss der arrogante dünnsäureverklapper

    75. Bola Says:

      @Tetzlaff

      Sag mal Tezlaff, DU und andere deiner Gesinnung nehmen besser nicht den Terminus “gesunder Menschen Verstand” in den Mund. Denn wenn ihr den im Minimalmasse haettet, fiele es euch leichter zu begreifen, was laeuft.
      Ihr kommt in ein Land, die CHler stossen sich an gewissen Eigenarten von euch und ihr koennts nicht nachvollziehen und findet die CH noch bekloppt. Gehts noch Tetzlaff?

      Ausserdem, wieso erwaehnst du deinen Beruf, der ist voellig unerheblich, willst du damit deine Defizite an vielleicht ges. Menschenverstand und Faehigkeit zur Einsicht unterstreichen? “dibbelinsch und master of hastenichgesehen ” - nehme mal an Dipl. Ingenieur, und? Wen soll das beeindrucken, zeigen, dass du als Akademiker keinen Bloedsinn erzaehlen kannst?
      Eben wieder so was typisch Deutsches, angeben mit dem Ausbildungsgrad. In der Firma wo meine Frau gearbeitet hat, Mitarbeiterversammlung, Unternehmen mit 250 Leuten: Neue Mitarbeiter stellen sich kurz vor. Bei Schweizer kommt der Vornahme und die Abteilung. Deutsche? Da kannst du ne Wette bei betandwin einstellen. Sie erzaehlen, dass sie Abitur und wo sie doch alles promoviert haben. Reaktion der CHler: Typisch Deutsch. Was denkt ihr Typen euch eigentlich?

      Was glaubst du wohl, warum in zwei der groessten Firmen in der Ostschweiz (jetzt komm mir bitte nicht mit dem, die sind sowieso gegen alles) 2 Teamchefs ernsthaft darueber nachdenken, ob die Einstellung unsere Landsleute so richtig war, weil sie mit ihrer alltaeglichen Arroganz das ganze Team versauen. Glaubst du eigentlich CHler gefaellt es, teils in einem Team von 7 mit 6 Deutschen zu sitzen, die so drauf sind?
      Wie jemand oben bezeichnend geschrieben hat, saehen die Deutschen die CH nicht als eigenstaendigen Staat an. Solange das so ist und ein erheblicher Teil nicht von ihrem hohen Ross runter kommt, solange bekommt ihr es einfach ab.

      In gewisser Hinsicht haltet ihr es so wie der Islam, ihr tut ne Menge zu dem Ruf, den ihr habt, tagtaeglich, besonders mit dem Inhalt dieser Foren.
      Der Admin lacht sich ins Faeustchen, geil was fuer ein Selbstlaeufer, ihr schadet euch immer mehr, anstatt mal zu verstehen zu wollen, wie die CH funktioniert und was der Kritikpunkt an gewissen Deutschen ist. Ich kenne keine ausl. Bevoelkerungsgruppe hier in der CH, von denen ein nicht grade unerheblicher Teil so ignorant und anmassend hier einlaeuft .

      Die Deutschen haben einfach das Problem, bis zum Ende der naechsten Eiszeit mit diesem Ruf zu leben zuhaben, der hausgebacken ist. Es sei denn, es wird endlich mal aufgehoert mit dem provokanten Scheiss ueber die Schweizer, die sich doch nicht so haben sollen, und seid bereit euch anzupassen-aber da hakts wohl bei einigen genetisch arg..

      Fragt euch doch mal, warum man diese Sorte Deutscher so empfindet? Nee, braucht ihr doch nicht!!!

      Frag dich mal in welchem anderen Land ausserhalb der EU, ihr euch haettet so einfach selbstaendig machen koennen, wo ihr von vorne weg Recht auf Grundbesitz habt ? Wenn solche Leute glauben, alles sei selbstverstaendlich, weil wir ja Deutsche sind, hab ihr euch geschnitten.
      Ihr muesste mal in andere Laender gehen, dort leben, arbeiten, versuchen sich selbstaendig zu machen. Ihr wuerdet ganz schnell runterkommen. Noch unter der alten Regelung Jahresbewilligung B mit Branchenfreiheit, wenn mit SchweizerInn verheiratet oder Ehepartner der C hatte, da gab es im umgekehrten Fall fuer SchweizerInnen in Berlin erstmal ein 4 jaehriges Arbeitsverbot, das hab ich aus erster Hand und schriftlich gesehen.
      Jetzt sind hier durch die unsaegliche Neuregelung AuslaenderInnen aus Drittstaaten, die seit Jahren hier sind, deutlich gegenueber EUlern benachteilig. Fuer z.B. Jugoslaven mit der o.g B- Bewilligung, gilt immer noch der Innlaendervorzug, die haben es jetzt echt schwer, die muessen das ganze Procedere durchlaufen, im Gegensatz zu EUlern. Aber eben, fuer die meisten ist ja alles selbstverstaendlich. Da gibt’s doch manche Deutsche, die sind kaum hier, die beschweren sich doch ueber die Jugoslaven und Tuerken hier, dass sie die nicht mehr sehen koennen. Wer seid ihr, diese Deutschen im Speziellen, denn?

      2wk heisst wohl 2ter Weltkrieg. Oh je Tetzlaff, heisst du vielleicht Alfred mit Vornamen….? Genau das kommt dann, wann man nicht mehr ein noch aus weiss und man vielleicht erkennt, dass man unfaehig ist, ein stueckweit sich anzupassen, aus seiner Haut zu kommen. Da zieht man sich lieber das Fell des armen getretenen Schaeferhundes ueber.
      Ja, ihr armen Deutschen, den Krieg verloren, die Juden vergast, sein eigenes Land teils selbstverschuldet aus Gier und Abzockerei in den Ruin gefahren- mir ist das besondere Problem mit der ehem. DDR bewusst.
      Nun Teil eines neosozialistischen Machtblocks, wo ihr noch nicht mal mehr einen Pups ohne Antrag nach EU Norm lassen koennt - vom Regen in die Traufe gekommen. Mit Ebay und Co den Einzehandel kaputt gemacht, alle neueren Frankfurter Tauchshops sind pleite, z.B.; es gibt nix mehr abzugrasen- let’s go to Switzerland.
      Glaubt nicht, dass so was hier keinen bitteren Geschmack hervorruft. Haben Leute deines Schlages eigentlich den Eindruck die CH habe bis Mitte 2002 an einem seidenen Faden gehangen und kann ein Hallelulja singen, dass sie nun von ausser gerettet wird? Wie verblendet muss man eigentlich sein.

      Wieso haben eigentlich die meisten CHler die wenigsten Probleme mit Ostdeutschen. Weil die bloede sind, sich ja so anbiedern? Falsch, sie sind einfach was zurueckhaltender und bescheidener. Die finden euch weitgehend naemlich selbst so wie viele CHler. Was fuer ein Desaster, sogar noch im eigenen Land von eigenen Landsleuten nicht gemocht.

      Das was hier ablaeuft haben ebenso die Oesterreicher damals und auch jetzt mitmachen muessen, der gleiche Tenor. Komisch, leidet Resteuropa an Wahrnehmungsstoerung, an zwanghafter, besonders wessi - bezogenere Antipathie?

      Ich habe einen Grossteil meiner CH Kunden auf diesen Blog aufmerksam gemacht . Sie fuehlen sich nur bestaetig und finden es sehr schade scheint der Teil der Deutschen, die begriffen haben um was es geht, leider sehr, sehr klein zu sein.

      Macht so weiter, ihr “richtet” euch selber oeffentlich hin. Ihr verhaltet euch wie beleidigte Kleinkinder. Mittlerweile kann ich nachvollziehen, warum sich so manche Deutsche, die seit Jahren gut integriert hier Leben, ihrer Staatsbuergschaft schaemen.

      Man kann geteilter Meinung ueber die CH sein, aber ein Land, mit so vielen Kantonen, 4 Amtssprachen, 20%+ Auslaender verschiedenster Kulturen, denen kann man wohl kaum Intoleranz oder Mangel an Flexibilitaet nachsagen.

      Tetzlaff, es ist ein Gewinn, wenn du wahr machst, was du angetoent hast und deine Koffer packst und gehst. Du, kannst nur In DE leben. Da hast du deine Currywurst, dein Pils, dein Ebay, dein voll durchgeregeltes Leben, schoen eingepackt im Neosozialismus, alles wird fuer dich geregelt. Da kannst du das machen, was gewisse Leute und eure Regierungen gut koennen, palavern, polemisieren, bloss keine Sachdiskussionen fuehren und besonders , nichts praktisch durchfuehren. Hinterher nach zig Dekaden und klaeglichen Kopierversuchen sich hinstellen, als haetten sie es erfunden, so wie Deutschen glauben, dass sie vor ca. 5 Jahren das Kaffeetrinken erfunden haben - erfunden haben sie eins: Latte macchiato, denn den trinkt man nur in DE oder in Italien, wo die Deutschen……
      Vergiss bitte nicht bei der Einreise, deine Unterhosengroesse anzugeben, das ist vielleicht das Letzte, was der deutsche Staat nicht ueber dich registriert hat. Du hast nix anders als Polemik verdient, bei dir zeigt sich durch deine Beitraege mal wieder, was oft zu trifft: Je hoher der Bildungsgrad, je geringer der gesunde Menschenverstand, bei gleichzeitigem Anstieg der Arroganz. Geh bloss nirgends wo anders hin..

      Erklaer mir mal, warum es ueberwiegend %-tual gesehen Deutsche sind, die ihre Fahrzeuge nicht verzollen, beim Umzug, und aufgegriffen werden. Ach, wieso soll ich denn? Wusste ich doch nicht, hat mir keiner gesagt. Was glaubst du wohl wie oft die Polizei im Thurgau das hoert.

      Mann Tetzlaff, die vermeintl. Hetze gegen euch, die produziert ihr ganz und gar alleine.

    76. tetzlaff Says:

      @ bola
      bist Du Mitglied bei den AUNS-DEPPEN?Oder ist es gar möglich das Du der Schwiegersohn bist von Mörgeli,Fehr oder Schlüer?Bist Du Ghostwriter bei der Schweizerzeit?Oder möglicherweisse bei der Provinzwoche?Hast Du noch alle Tassen im Schrank?Höhrst Du den ganzen Tag Schwyzerörgeli?Trägst Du mittlerweile Trachten?Bist Du in Psychologischer Behandlung?Fragen über Fragen.
      p.s.liess die postings und stelle fest wer hier stigmatisiert und wer provoziert.es sind nicht die deutschen.

    77. tetzlaff Says:

      @du bist ein konvertit übelster sorte.ein hassprediger sozusagen.es ist,vergebene liebesmüh,ich übergebs dem wind……

    78. Bola Says:

      @ Tetzlaff

      Ich mache einen Vorschlag, wir vergessen mal alle postings hier, bis auf deinen letzten Beitrag und dann erklaer mir doch bitte mal, warum der Ruf ueber g e w i s s e Landsleute von uns so ist, wie er ist - hier in der CH und im europaeischen Ausland. Dieser ist nun nicht erst so, seit Inkrafttreten der Personenfreizuegigkeit. Lassen wir alle Polemik und Ironie weg. Begruende mir doch bitte, warum aus deiner Sicht die allgemeien vorherrschende Kritik nicht berechtigt ist und lassen den Blick, SVP, SD, AUNS und CO mal ganz aussen vor. Darueber wuerde ich mich sehr freuen.

    79. supzero Says:

      An alle Deutschen in der Schweiz! Bevor Ihr hier die grossen Sprüche klopft und mal wieder das Gefühl habt ihr seid die geilsten…, in deutschland wird massiv über die Polen und Türken gemotzt . Also, ein bisschen überlegen gelle?

    80. Dieschweizistsozial Says:

      An Bola
      Ich glaube ich hätte es nicht besser ausdrücken können, sprichst mir aus der seele, da mach ich doch glatt den Rütlischwur. Nein ohne scheiss ich find du hast recht. Früher oder später wird man es einschränken müssen

    81. Bola Says:

      @ Tetzlaff

      Du muesstest mal wirklich ueberlegen was du da schreibst. Hassprediger ? Ich predige keinen Hass, Tetzlaff. Aber da sieht man wessen Geistes Kind du bist. Unfaehig, nicht Willens dazu, worueber sich sehr viele Aufregen, mal aufzunehmen. Nein da wird nur geblockt.

      Im Grunde sind all diejenigen, die den Kritikpunkt an g e w i s s e n Deutschen fuer abstrus halten und meinen, die Schweizer litten unter Paranoia und das als Hirngespinste ab tun, frech und ignorant.
      Man kann ueber alles geteilter Meinung sein, den Leuten aber im eigenen Land die Wahrnehmung abzusprechen und das Recht darauf, einen Teil einer gewissen Bevoelkerungsgruppe in irgendeiner Form zu empfinden, wie auch immer, das ist im Prinzip nichts weiter als verachtend, aber dafuer muss man wohl wahrscheinlich Deutscher sein. Hier wird kein Volkstamm stigmatisiert, es geht um einen gewissen Teil, auch das habe ich jedesmal so bemerkt.
      Kandidaten so wie du und andere, die haetten ein massives Problem, wuerdet ihr das so in Australien machen, denn die sind dafuer bekannt und geben das auch zu, dass ihre Toleranzschwelle nicht sehr hoch angesiedelt ist.
      Da kommen Leute in ein Land und scheren sich eine Dreck darum, wie sie gesehen werden. Mit welchem Recht, das fragen sich viele.
      Ich weiss nicht wieviele Italiener es braeuchte, damit sie hier in der CH so eine Wirkung erziehlen, wie diese besagte Deutschen. Ich glaube das ginge gar nicht, da die Grundhaltung dazu fehlt.

      Andre Kostolany hat mal gesagt:
      “Ich bin froh, habe ich weder Volkswirtschaft noch Betriebswirtschaft studiert. Nirgendswo auf der Welt, habe ich so viele Dummkoepfe pro Quadratmeter gesehen wier an der Boerse.”

      Ich werde das Gefuehl nicht los, so viel komprimierte Arroganz, Ignoranz und Frechheit pro Quadratmeter, findet man wahrscheinlich nur hier in der Schweiz, personifiziert durch einen gewissen Teil Deutscher.

      Anstatt zu versuchen miteinander auszukommen, die Kritik ernst -und auch aufzumehmen, degradieren naemlich diese Leute einen Volkstamm im eigenen Land zu Deutschhassern. Alle spinnen, Hollaender, Oesterreicher, Schweizer, Spanier, Portugiesen, Italiener und hacken auf die armen Deutschen drein.

      Schade Tezlaff, ich haette gerne mal ein konstruktives, belegbares Argument von dir dagegen gehoert. Aber daran mangelt es ja auch bei fast allen postings hier. Nur lalala ablassen. Ironie, Zynismus, Polemik, hinter der nix ist, als heisse Luft.
      Du bist ja nicht grade sehr bemueht, fuer deinen Landsleute einzustehen. Sowas wie Loyalitaet, kennen Charaktere diese Schlages wohl nicht, in Sachen Loyalitaet, koenntet ihr eigentlich ne Menge von den Schweizern lernen.
      Deutsche sind keine schlechten Menschen, sie sind nicht weniger Wert als andere, sind gut ausgebildete, fleissige Leute. Keiner behauptet das Gegenteil.

      Machs gut Tetzlaff, schade.

    82. Bola Says:

      @dieschweizistsozial

      Einschraenken ist gut. Soweit ich weiss, kann die CH in diesem Jahr nochmal die Aufrecherhaltung der Kontingente zur Zahlenmaessigen Begerenzung um weiter 5 Jahre verlaengern. Dabei stehet es ihr anscheinend frei die Anzahl der Aufenhaltsgenehmigungen neu zu definieren. Im 2012 muss dann das Volk entscheiden, ob die Kontingentierung aufgehoben wird oder beibehalten wird, es kann auch das ganze Paket verworfen werden. So meine Info.

      Sollte die Kontingentierung aufgehoben werden und die wirtschaftl. Lage ist in der CH weiterhin gut oder zumindest besser als in der EU, dann werden noch viel mehr EU-Auslaender kommen, all die die einer der Amtssprachen maechtig sind. Klar hat es in der EU keine groesseren Migrationbewegungen bis anhin gegeben, denn der Haupthindernisgrund war und ist die Sprache. Es gibt verhaeltnismaessig wenige Menschen, die auf irgend einer anderen europaeischen Sprache arbeiten koenne. Ausserdem, hatte man sich als Deutscher in allgemeien Berufen wirtschaftlich eher verschlechtert ist man in ein anderes EU Land gegangen. Es haben also bisher 2 gewichtige Punkte die zu groesseren MIgrationbewegungen fuehren koennen, gefehlt.
      Bei der Schweiz und auch bei Oesterreich faellt der Haupthindernissgrund - die Sprachebarriere - weg.

      Keine Frage, die CH braucht Arbeitskraefte aus dem Ausland. Es ist aber voellig irrsinnig, kein Instrument zur Begrenzung der Auslaender im eigenen Land zu haben. Das hat jedes Land auf der Welt, je kleiner, desto restriktiver koennen die Begrenzungsmassnahmen, je nach wirtschaftlicher Lage, sein.

    83. Christian Says:

      @supzero, wird das hier langsam zur Fede?

      Du versuchst etwas aufzurechnen, was unmöglich ist. Deutsche wettern weder gegen Türken noch Polen, sie brauchen sie. Außerdem, was heißt hier an euch Deutsche; sehr verallgemeinernd. Nur soviel, deine Argumentation versandet hier kläglich.

      @Tezlaf: Deutschlandhasser?Hassprädiger? Du nimmst diese derben Vorurteile manches schweizer Gemütes vielleicht ein bischen zu ernst.

      @Bola: So ungelegen können die deutschen Emigranten euch nicht sein, denn, dass ihr sehr restriktiv gegenüber Ausländern sein könnt, beweist euer Asylrecht.

      Integration lässt sich wunderbar in “Geben” und “Nehmen” ausdrücken.
      DeutschSchweizer sollten sich möglichst in die Schweiz integrieren, was nicht zur Selbstverleugnung führen muss. Schweizerdeutsch ist halt ein Dialekt, eine Ausprägung. Manche lernen ihn sofort und manche nie. Ebenso wenig kann man einem Schwaben kein Hochdeutsch beibringen, aber man versteht ihn - darauf kommt es an. Intoleranz in dieser Hinsicht kann man Deutschen wirklich nicht vorwerfen - Hauptsache wir verstehen euch. Wichtig ist nur, dass ihr uns nicht fälschlicher Weise als arrogant bezeichnet, nur weil wir nicht in dem, von manchen recht kauzig empfundenen Dialekt, sprechen.

      Ach übrigens, ihr werdet von uns nicht uberrannt, das Phänomen nennt man Globalisierung und ist “Supply and Demand” pur.

      Keine Sorge, ihr versteht es Zuströme zu begrenzen, doch noch braucht ihr uns, gel? :-)

      So ist es halt. Der Schweizer gilt als Ausländern gegenüber sehr reserviert und ist am Liebsten unter sich, soweit die Klischees.

    84. Christian Says:

      Die meisten SchweizerDeutschen wüssten wahrscheinlich noch nicht einmal, dass sie angeblich als Belastung empfunden werden, gäbe es da nicht das Käseblatt Blick,tss.

      @Nörgler: Wir drängen uns nicht auf, denn ihr braucht uns offenbar und lässt uns gewähren. Klang das etwa arrogant :-( ??

      Danke für die Info Bola, da muss ich wirklich beeilen, um bis 2012 eingewandert zu sein, damit Eidgenossen deiner Meinung mich nicht abweisen.

    85. Alex Says:

      Mal ganz eine andere Frage: wieviel Schweizer verträgt Aldi ? Die lieben Schweizer lästern über die “Dütsche”, verstopfen aber jeden Samstag die Discount- und Supermärkte in den grenznahen Städten. Fahren dicke Autos, mit denen sie ihre geistige oder vielleicht auch andere Impotenz zu kompensieren versuchen, und weil dann nach Zahlung der Leasingrate leider immer noch so viel Monat überbleibt, muss eben die Familie schon mal mit billigem Aldi- oder Lidlfutter über die Runden kommen - ganz zu schweigen von den günstigen Dachlatten für´s Gartehüüsli aus dem Praktiker, Obi etc.

    86. Bola Says:

      @Christian

      SchweizerInnen werfen Deutschen nicht vor sie seien arrogant, da sie kein Schweizerdeutsch spraechen. Es gibt viele Schweizer, die finden die Deutschen sollten beim Deutsch bleiben und die Schweizer bei ihrem Dialekt, es sei denn es klappt mit der Verstaendigung von vorne bis hinten nicht.
      Das was einem gewissen Teil der Deutschen vorgeworfen wird, ist zu Genuege beschrieben worden und aeussern so manche CHler, nicht nur die, auch explizit. Da giebt es noch viele andere Menschen anderer Laender, die das sehr aehnlich empfinden. Der zahlenmaessige Anteil dieser besagten Deutschen, kann nicht so gering sein, denn sonst wuerden sie nicht vieleorts gleichsam wargenommen.
      Um es vorwegzunehem, ich hab nix gegen dich Christian, aber es hat keinen Sinn. Hier zu diesem Thema wird nach dem Motto verfahren: Wenn ich kein Problem sehen will, gibt es keins”. Die CHler sollen sich mal nicht so haben, sie leiden an Wahrnehmungstoerungen und damit hat sich der Fall fuer so einige erledigt. Diejenigen vergessen einfach, dass sie sich in eienm anderen Land befinden, mit teils deutlich kulturellen Unterschieden. Wenn jene alle glauben, sie seien in ein anderes Bundesland gezogen und denken sie koennten sich nach Lust und Laune verhalten wie zu Haus, dann ist das arrogant, ignorant, intolerant und frech. Ich kenne keine ausl. Bevoelkerungsgruppe , die sich in teilen im allgm. Leben so anmassen verhaelt. Mittel bis langfristig bekommen diese Leute im speziellen sowieso in irgend einer Form ihre “Quittung”.

      Unbestritten, die CH hat in gewissen Bereichen Arbeitskraeftemangel, so wie jedes kleine Land. besonders im Pflegebereich, das ist aber schon sehr viel laenger so, als es die Personenfreizuegigkeit gibt. Die meisten werden wohle eher eingestellt weil sie “billiger” sind. Ansonsten ist nicht erklaerbar warum z.B.wie in der Gastronomie, quasi das Personal gegen Deutsch ausgetauscht ist. Wo sind denn all diejenigen, die zuvor dort gearbeitet haben?
      Merkruerdig in Oesterreich laeuft das gleich Spiel, mit den gleichen Unkenrufen, alles kollektive europaeische Verschwoerung gegen Deutsche?

      Wenn aber so einige glauben, sie seien hier mehr Entwicklungshelfer, weil sie denken die Leute hier wissen nicht wie es geht, kann das nur mit voelliger Selbstueberschaetzung einhergehen. Schau dir Deutschland an, den Staatsbau, die Administartion, Gesetzeswesen, Mentalitaet der Leute, die glauben, alles muesse fuer jeden ungeachtet der wirtschaftl. Verhaeltnisse verfuegbar sein, … die Liste ist lang. Die CHler sollten sich in dieser hinsicht nur ein Beispiel an Deutschland nehemen, wenn sie dahin moechten, wo Deutschland ist, naemlich fuer lange Zeit weiterhin am Boden.
      Wenn diese Art von Deutsche glauben, sie seien sowieso die besten und wuessten alles, kann man vielleicht nur noch vermuten, dass in den Genen jener, irgendwo ein kleiner Teil “Herrenrasse’ versteckt zu sein schein, anders ist das schwerlich zu erklaeren.
      Deine Vermutung, dass die meisten Deutschen noch nicht einmal wuessten, dass sie angebl. als Belastung empfunden wuerden, gaebe es nicht den Blick, dem stimme ich zu, denn um darauf alleien zu kommen scheinen jene zu unsensibel und zu gleichgueltig zu sein.
      Der Vorwurf gegen jene Deutsch, den gab es schon weit vor der Personernfreizuegigkeit, kommt nur jetzt deutlicher aufs Tablett, da jetzt so ein Konzentrat in die CH einlaeuft.
      Und, der 2te Weltrieg hat da nix mit zu tun, dahinter verstecken sich die Deutschen naemlich gerne, wenns eng wird.

      P.S.: “Supply and Demand”, hoert sich schoen an, verfehlt aber hier die Problematik und und ist deswegen fuer die ostfriesische Rundablage oder gemaess diesem Jargon: That’s crap.

    87. Bola Says:

      @Alex

      Was hat das mit der nun zahlenmaessig hohen Einwanderung von Deutschen speziell im Kanton ZH zu tun. Nix.

      Stell dir mal vor die CHler gingen da nicht hin einkaufen, dann waere so manche Discount-Filiale im Grenzgebiet pleite. Noch mehr Steuerausfaelle und Arbeitslose - ach nee, ich vergass, in diesem Fall arbeiten die Leute dann beim Jumbo oder Ikea in der CH.

      Filiale eine gr. Baumarktkett in Konstanz hat im TV geaussert, dass ihr Geschaeft nur wegen der CH Kundschaft laufe. Als dieser unsaegliche Mist mit den Grenzkontrollen der Deutschen mal vor ein paar Jahren lief, jeden zu kontrollieren, da waren die Laeden naemlich leer.

      Es zeigt nur wieder eins, im Grunde keine Argumente, nichts belegbares, reiht sich in die lange Schlange der Inhaltslosigkeit, die in den meisten Internetforen zu gegen ist, ein. Das, was du schreibsts, ist nur heisse Luft, Polemik, um noch mehr zu provozieren.

      Ob fuer so manchen eine gewisse Automarke eher eine “Ich-Prothese” darstellen, kann sein, was aber international und nicht CH-typisch ist.

    88. tetzlaff Says:

      @bola
      bravo,da können wir blöden germanen natürlich nicht mithalten,mit deiner “sachlichen” argumentiererei.

    89. S.D. Says:

      UDC power!!!

    90. Bola Says:

      @tetzlaff

      Keiner sagt Deutsche seien dumm, das ist auch gar nicht Thema.

      Sie leiden einfach im groesseren Stil an kollektiver Selbstueberschaetzung und an Verdraengung. Ich moechte all die mal sehen wenn die Situation umgekehrt waere. Es scheint so als muesse es fuer dei CH selbstverstaendlich sein, dass immer mehr Leute kommen und jeder hat hier seine Spielwiese.
      So mancher hier waere wohl irgendwo in der Arbeitslosenstatistik, Harz4 oder sonst wo, was ich nu wirklich keinem goenne. So mancher sollte einfach froh sein, gibt es diesen erleichterten Zugang auf dem Arbeitsmarkt. Ihr muesstet mal Auslaender in eurem eigenen Land sein, mal das ganze Procedere durchlaufen, vielleicht wuerde dann der eine oder andere mal wach. Diesen Leute gehts einfach zu gut.
      Wo ist denn eure Gegenleistung dafuer, das ihr hier sein duerft - ach ja ihr zahlt ja Steuern und Gebuehren.
      Wenn ihr die CHler doch so spiessig, engstirnig, intolerant, Anti-German etc. findet, warum geht ihr denn nicht wieder nach DE ? Ihr kommt hierhin und muesst euch der CH zum aller groesstenteil anpassen und nich umgekehrt. Freier Zugang in ein andrees Land, ghet noch lange nicht mit der selbstverstaendlichkeit einher, dass man u.U. auch gemocht wird.

      Kurzum, die die sich so wie moniert verhalten, werden auf kurz -oder mittelfristig meist sowieso gehen, da sie hier Bein auf den Boden bekommen werden.

    91. Thomas Says:

      “Billige Arbeitskräfte”: Lieber gehe ich nach Deutschland zurück oder nach Schweden mit meiner CHerfrau, als für einen Hungerlohn (3700 Fr. brutto bei 100 % u. Schicht) zu arbeiten und solchen Leuten wie ich sie hier erleben durfte, ihren scheissblöden Wohlstand mit meiner Arbeitskraft und Gesundheit anzudienen. Ich habe ein solches Angebot abgelehnt und bekomme nun weiterhin Arbeitslosengeld, bis es den Chefen vergeht, die Deutschen als billig und minderwertig zu betrachten. Mit mir nicht, v. a. nicht für solch ein unverschämtes Volk nicht.
      Dummheit müssen viele Schweizer dort spüren, wo es ihnen am meisten weht tut: Am “Sack”.

    92. tetzlaff Says:

      @bola
      ich glaube,würden wir zwei uns unterhalten,also unter vier augen,wären wir uns im grossen und ganzen sogar einig.ich kenne dich nicht,du mich nicht,man ordnet dann den anderen halt auch vorschnell ein und redet aneinander vorbei.die anonymität eines blogs ist da halt auch nicht grad hilfreich.
      gruss aus dem stöckli

    93. jergandene Says:

      jetzt mal ehrlich liebe schweizer: was habt ihr eigentl.ich für probleme?
      kann es sein dass ihr mal wieder an eurem minderwertigkeitskoplechs leidet und es selber nicht mal merkt?
      schaut mal im internet wieviel schweizer in deutschland wohnen oder arbeiten. das sind wesentlich mehr als andersrum. guckt im internet! und wen interssierts? KEINEN. die einzigen die ein riesen problem haben seit ihr schweizer!
      ich möchte nicht böse sein, aber ihr schweizer interssiert uns DEUTSCHE überhaupt nicht! wir sind aber ein großes thema bei euch. wir sind anscheinedne gesprächsstoff. aber ich sage immer: LIEBER NEGATIV AUFFALLEN ALS GARNICHT BEMERKT ZU WERDEN. und so ist es bei euch: ihr habt auf der welt einfach nix zu melden und gegenüber dem übermächtigen großen deutschland schonmal garnicht!
      ich hab euch ja eigentlich immer gemocht bzw hatte nie etwas gegen euch. ich mein, wie kann man gegen ein bergvolk, welches man mit heidi und wandern verbindet schon was haben? aber ich mochte euch auch nicht. ihr wart mir einfach egal.
      aber ich finds amüsant wie ihr euch über meine deutschen landsleute so aufregt. ihr seit echt süß! und damit ihr euch nochmehr aufregt, wünsch ich euch einfach dass die schweiz von deuten überschwemmt wird, deutsche kultur eingeführt wird usw.
      ich dachte sowieso immer ihr wärt nen zweite4s deutschland! ist es aber anscheinend nicht. aber was ja nicht ist, kann ja noch kommen;-))
      muahah
      liebe schweizer, seit einfach mal bisschen selbstbewusst und nimmt uns DEUTSCHE als vorbild, dann klappts auch mit dem NACHBAR! lol

      [Anmerkung Admin: Wie schon mehrfach auf der Blogwiese besprochen leben ca. 72.000 Schweizer in Deutschland und 162.000 Deutsche in der Schweiz, mit steigender Tendenz. Ach noch was: Dich möchte ich nicht als Vorbild haben, merci vielmals. ]

    94. Stefan Steiner Says:

      Ich bin Deutscher und habe bis 2002 einige Jahre lang in der Schweiz gelebt.

      Ich bin oft auf der Straße angepöbelt worden, von wildfremden Menschen, wenn ich hochdeutsch gesprochen habe und man das gehört hat.

      Wenn ich besonders freundlich und nett war, dann hat man mich meistens normal behandelt. Aber wenn ich ein Problem hatte, oder einmal anderer Meinung war als jemand, dann musste ich mir sehr oft Dinge anhören wie “Geh doch zurück nach Deutschland!”

      Und wenn ich mit Schweizern über diese Erfahrungen gesprochen habe, dann haben sie mir zugestimmt. Aber das kam begleitet von einer Rechtfertigung wie “aber die meisten Deutschen sind ja arrogant und besserwisserisch”.

      Ironischerweise waren gerade Deutsche, die schon lange in der Schweiz lebten, die, die am schnellsten auf den Zug aufsprangen und sich am lautesten über “die Deutschen” ergingen.

      Ob das nun wahr ist oder nicht: Ich habe nicht gesehen, was ich selbst tun konnte, um respektvoll und ganz einfach als normaler Mitmensch behandelt zu werden. Und ich wollte auch nicht einer dieser “besseren Schweizer als die Schweizer” werden, also auf den Zug aufspringen und mich durch denselben Rassismus, ja, Rassismus, anbiedern müssen. Ich wollte mich nicht meiner selbst schämen, einfach nur weil ich nicht den selben Dialekt sprach.

      Deshalb habe ich das Land wieder verlassen. Und habe es seitdem keine Sekunde lang bereut.

      Ich sehe, dass die Situation nicht besser geworden ist, eher schlimmer. Ich schreibe das jetzt, weil mich das immer noch beschäftigt. Es war eine interessante Erfahrung, diesen Rassismus selbst zu erleben, und eine Erfahrung, die ich keinem Schweizer wünsche, und auch sonst niemandem.

    95. Menni Says:

      Da hat Stefan Steiner endlich mal was kapiert und ist gegangen. Wieso nicht gleich so?

    96. Stefan Steiner Says:

      Hallo Menni,

      danke für dieses Paradebeispiel der dumpfen und rassistischen Sprüche, die ich mir immer wieder anhören musste. Ich freue mich, dass Du glücklich und stolz auf Dein Land bist.

    97. kevin Says:

      wie kann man nur glücklich in der schweiz sein? voll das langweilige land!
      in deutschland tobt wenigstens das LEBEN!
      so gut dass ich in deutschland geboren bin und werde auch nie gehen
      ich bin hier geboren und werde hier sterben!

      GOTT SCHÜTZE DIE BUNDESREPUBLIK

      [Anmerkung Admin: Amen!
      a) lass es toben
      b) die Welt ist eine Scheibe, bleib lieber wo Du bist, sonst fällst Du runter und stellst fest, dass es woanders auch schön ist]

    98. paolo Says:

      Wir Schweizer vertragen keine Deutschen mehr, weil Ihr einfach denkt, die Schweiz sei teil Grossdeutschlands, Ihr bedroht das Gleichgewicht unserer 4 Kulturen. Als Italienischschweizer non vi posso piu vedere!!

    99. Bola Says:

      In Deutschland müsste es mal im Verhältnis so viel Schweizer geben, wie es hier Deutsche gibt, die sich dann im Allgemeinen aber auch so benehmen-das Geschrei in D wäre gross.
      Die Deutschen werden den Ruf, den sie haben, nicht los, da im Prinzip hausgemacht. Der Rest von Europa kann nicht unter kollektiver Wahrnehmungstörung leiden.
      Auffällig, dass in Firmen, in denen der Anteil an Deutschen steigt, besonders bei Kaderjobs, moniert wird, der Ton werde kühler, ab heute heisst es “Sie” anstat “Du”, “ich habe nicht 6 Jahre studiert, um jedem vom Pflegepersonal meine Entscheidungen zu erklären” usw. Da verliert sich schweizer Firmenkultur, wenn dass die Leute so wollen, bitte, wundert euch nicht, wenn hier immer mehr “eingedeutscht” wird.
      Jedes dritte Telefonat ein Deutscher, weiterverbunden, ein Deutscher und alles schön in deutscher Manier:”Anrufer, du bist ein Bittbesteller. Es ist so weil ich das sage….”. Gute Tag - sagen, wieso das denn ?
      Solange Deutsche das Gefühl haben, die CH sei kein “Ausland”, solange geht das so weiter. Es ist nicht selbverständlich, sich woanders aufhalten zu können und sei es noch so verbrieft durch Verträge.
      Eine Portion schweizerische Bescheidenheit täte diesen Leuten ganz gut und ein gewisses Mass an Loyalität zum eigenen Land und dem Land, in dem sie sich aufhalten dürfen, wäre ebenfalls hilfreich. Aber Loyalität müssen so gewisse Deutsche erstmal erlernen, denn dass, was sie mit ihrem eigenen Land gemacht haben, ist in Europa beispiellos. Wie höhle ich mein Sozialsystem komplett aus, wie zersäge ich den Einzelhandel, wie komme ich meinem eigenen dreckigen Vorteil am nächsten. Wenn Einfältigkeit und “Hauptsache-Ich” regieren, sowie Rafinesse mit Klugheit/Besonnenheit verwechselt wird, dann gibt es für ein Volk nur eine Richtung, nämlich abwärts. Strukturellen Wandel gibts in D nicht, dafür fehlt die Identität, welche ein Volkstamm normalerweise hat und der Wille sich selbst in Frage zu stellen.
      Auf die Bemerkung hin, dass gemäss Statistik (wenn sie denn stimmt), die Deutschen die Italiener als ausländische Bevölkerungsgruppe in Zürich überholt haben sollen, die Bemerkung kommt:”Das ist ja nu auch kein Nachteil”, sowas kann nur von Deutschen kommen, die sich grundsätzlich für was besseres halten. Nach wie vor scheint es wirklich so zu sein, dass man mit Deutschen nur einen Zugewinn als Arbeitsresource verbindete, ansonsten scheint da Ebbe zu sein. Glücklicherweise sind sich da fast alle einig, dass Italiener kulturell viel mehr Zugewinn der CH gebracht haben als eben Deutsche, da hilft auch noch so stoisches aufzählen von Goethe etc. nicht viel.

    100. Kelevra Says:

      @ Bola
      Hast du dir mal das Verhältnis EU-CH mal angesehen?
      Ich schätze selbst eingefleischte Nationalisten haben in der Schule rechnen gelernt.
      EU- Einwohner: 497 Mio.
      CH- Einwohner: 7,5 Mio.
      Führ dir mal dieses Zahlenverhältnis vor die Augen und überleg wer von wem abhängig ist. Aber schweizer Politiker scheinen das auch nicht zu begreifen. Streiten sich wegen 4 Milliarden CHF Steuereinnahmen mit der EU, vergessen aber dass die Schweiz ca. 80% des Außenhandels mit der EU abwickelt. Wer da wohl dumm aussieht wenn die Verträge gekündigt wurden!?!? Hmmmmm!

    101. Kelevra Says:

      Übrigens sehe ich, als Deutscher, sehr wohl die Schweiz als Ausland. Sonst würde ich nicht hier mein “Auslandsstudium”, wofür ich übrigens 200 CHF mehr bezahle als ein schweizer Student,machen.
      Es ist auch Blödsinn, dass ich die Deutschen für etwas besseres halten!
      Im Gegenteil! Ich habe noch nie soviel Selbstbeweihräucherung erlebt wie in den letzten Monaten in der Schweiz.
      Nimm nur den Beispiel “Swiss”. Lufthansa kauft Flugzeuge für die Swiss, stellt Personal ein, überlässt der Swiss Pasagiere um deren Auslastung zu steigern. Aus diesem Grund fährt die neugegründete Swiss (die alte ist ja pleite!) im letzten Quartal ein Rekordergebnis ein.
      Was hört man aber in der schweizer Presse/ Meiden dazu: jedenfalls nichts über die Lufthansa, die 100% an der Swiss hält.
      Das mag übrigens auch der Grund sein, wieso du Hochdeutsch hörst wenn du die Swiss-Hotline anrufst (Swiss=Tochtergesellschaft der Lufthansa)
      Mein Bruder arbeitet für den Konzern Oerlikon in Deutschland. Der Betrieb wurde von Oerlikon übernommen und 500 Arbeiter wurden entlassen, aber ich höre ihn sich nie über die “Schweizer” beschweren.
      Ich schätze aber dass wir in einer Frage übereinstimmen: wir beide hoffen, dass die Schweiz nie in die EU eintreten wird. Richtig?!?
      Es wäre sowohl für die EU als auch für die Schweiz nicht von Vorteil wenn ein Land mit so vielen Nationalisten, wie dir der Union beiträten.
      Zur Info: überall verschwinden die Grenzen in Europa aber du kannst ja in deinem Kanton bleiben und gegen die “bösen Deuschen” hetzen…

    102. Liebe die Schweiz Says:

      Keine mehr!! Jetzt haben die Deutschen auch noch im Fussball gegen die Türken gewonnen - wie es vorauszusehen war - wer schlägt sie endlich? Die Hoffnung lag auf Holland - hoffe, die Russen schaffen es.
      Immer wieder beklagen sich Deutsche, wie schlecht es ihnen in der Schweiz geht - warum kommen sie dann zu Hauf - warum gehen sie nicht zurück - meine Eltern und wir haben Kinder aus Berlin aufgenommen - zum Dank haben uns die Deutschen den Kühlschrank ausgeräumt, wir haben Ihnen Unterkunft gewährt - bei Ihnen mussten wir bezahlen - 21 % Ausländer - genug!

    103. Liebe die Schweiz Says:

      Zuviele Deutsche? Inzwischen bekomme ich Panik, wenn ich nur noch auf deutsche Autonummern treffe - wenn mir im Spital nur noch auf Hochdeutsch geantwortet wird, wenn mir Versicherungen von einer Deutschen angedreht werden sollen etc. etc. - aus den Kommentaren der Deutschen lese ich in Blogs viel Mieses über uns - warum kommen sie und warum bleiben sie - wer Zweifel und Aengste hat wird verspottet, als Hinterwälder oder Höhlenbewohner verlacht - dies auch von “weltoffenen Schweizer” - die Deutschen-Schwemme ist nicht zu vergleichen mit den Italienern in den 70 er. Dies waren Saisonniers - die gingen wieder nach Hause, die Deutschen bleiben, sitzen aus … und verspotten uns - übernehmen Manager-Posten, Spitäler, Universitäten - sie werden die Elite der Schweiz - die Herrenmenschen der Nazis werden gewinnen -
      und ich höre Rete uno - und ich spreche italienisch - ist viel schöner als Deutsch - die Italiener gefallen mir besser - sie sind willkommen - die Uebernahme der Elite nicht.

    104. dieksen Says:

      Lebe seit vielen Jahren in London, habe in der USA gelebt und die halbe Welt bereist, bin 29 Jahre alt. War gerade zum ersten Mal in meinem Leben für 3 Tage in Zürich. Was soll ich sagen? Eine fantastische Stadt! Gerade weil Menschen aus der ganzen Welt dort leben. Sonst wär’s doch langweilig, insbesondere weil die Stadt - mit Verlaub gesagt - relativ klein und beschaulich ist. Stellt Euch mal vor, es würden nur Schweizer dort leben?! … Wäre doch langweilig. Gerade als Londoner kann man über Ausländer-/ Integrationsdebatten - die auch immer wieder in Deutschland geführt werden - eh nur müde lächeln. Wir haben das 21.Jahrhundert und leben im global village. … Und noch was: Die Zürcher Ladies sind wunderschön! :-) In jeglicher Hinsicht. Schweizer Eleganz mit Einflüssen von französischem Charme, italienischer Lebensfreude und deutscher … , na ja was auch immer deutscher … . Einfach unglaublich! :-)

    105. Söiniggel Says:

      Zuerst einmal vorweg: Ja, es hat schon definitiv zu viel Deutsche in der Schweiz.
      Für mich ist v.a. bedenklich wieviele aus Ostdeutschland kommen und auch noch
      erwarten, das sie freudig empfangen weden. Handkehrum aber werden grosse
      Teile der ehemaligen DDR praktisch Ausländerfrei gehalten, Stichwort: National
      befreite Zone. Frage: Ist das jetzt Konsequenz auf Deutsch oder wie dürfen wir
      diese Haltung verstehen?
      Antwort speziell an dieksen. International ist schon schön, aber bitte wirklich
      International. Im Moment sieht es eher nach einer Verdeutscherung aus.

    106. Margrit Kropf Says:

      Jesses nei! In was für Zeiten leben wir!

      Deutsche und Schweizer werden gegeneinander aufgewogen. Den Urheber dieser Kampagne sollte man durchschwarten (verdient verprügeln). Das muss aufhören!

      In der Schweiz gab es schon immer viele Deutsche, früher sogar noch öfter in Kaderpositionen. Daran störte sich niemand. Mit wem kann man am besten zusammenarbeiten, die schönsten Feste feiern? - Klar, mit den Deutschen.

      Seit der “Blick”-Serie (Betonung von Französich “la série”) getrauen sich mehr Schweizer, ihrem Ärger über die Deutschen Luft zu machen. Denn: ganz unbegründet ist er nicht. Sei es in einem Gespräch zwischen Kundin und Verkäuferin im Coop, die beide in den Ferien in Italien auf Deutsche getroffen waren oder bei den Kommentaren zum EM-Halbfinale in einem Vorortbus, man war sich einig über das Verhalten von Deutschen. Original-Ton: “Dabei möchte man ihnen den Sieg doch gönnen. Eigentlich sind sie ja nett!” - “Aber so müssen sie sich nicht wundern, wenn man Mühe hat, sie zu mögen.” - Allgemeines Nicken. Ab hier gedrückte Stimmung.

      Dann der abschätzige Bericht über die Schweiz im “Stern” (auch anlässlich der EM). Dass die Oesterreicher und die Holländer nicht besser wegkamen, tröstete nicht.

      Die Schweizer möchten gerade vor den Deutschen besonders gut dastehen und ziehen alle Register. Das werten jene als Angeberei und drehen ebenfalls auf. Schon ist es passiert! Wir setzen eben unbewusst das Hochdeutsche mit Schule und Benotung gleich und deshalb die Deutschen als jemand, bei dem man dauernd im Examen steht (nicht nur, was die Sprache betrifft). Kommt dann die erwartete “gute Note” nicht, sind wir enttäuscht und ziehen uns zurück oder werden unfreundlich. Zurückweisung, oder was wir dafür halten, ertragen wir gerade von den Deutschen nicht. Wir lauern stets darauf, dass sie uns versichern: Ja, ihr seid unsere Verwandten!

      Übrigens wurden die Deutschen in einer landesweiten Umfrage als das uns am ähnlichste und vertrauteste Volk genannt (und zwar auch von den anderssprachigen Schweizern).

      Die Jungen - jedenfalls in der Nordwestschweiz - sind “angefressen” von allem Deutschen. Wenn im Sport die Schweizer, deretwegen man rote Leibchen mit weissen Kreuz zur Schau trägt, mal abgehakt sind, schwenkt man subito auf Deutschland um. Oft grübelt man, ob man nicht etwa eine Grenzverschiebung verpasst hat. Da werden rot-gold-schwarze Fahnen herumgeschleppt und Begeisterungsrufe werden laut, dass ein Nazi Hühnerhaut bekäme. Zuerst bin ich erschrocken: Neo-Nazis, ausgerechnet bei uns! … - Dann habe ich mich beruhigt. Es handelt sich um dasselbe Phänomen, wie damals, als ich noch ein Teenager war: Wir schwärmten für Amerika! Seit etwa den siebziger Jahren (1970) haben wir Deutschland wiederentdeckt, ganz harmlos, aber die Donnerwetter-Kerle wollen uns einfach nicht gebührend beachten! (Schmunzel)

      Statt die einen gegen die anderen aufzuhetzen, würde man besser “Kennenlern- und Verstehenlern-Foren” einrichten. Es sollte doch ein Miteinander möglich sein, auch ohne dass wir gemeinsam in der EU mitmischen - oder?

      s Margrit

    107. Margrit Says:

      … Ja, und weil ich bei der Übermittlung zuerst etwas “gchaubered” (gekalbert) habe, steht jetzt der unkorrigierte Text da! Schämdi! - Jo ig schämemi.

      s Margrit

    108. Margrit Says:

      NOCHMAL Nein, das ist ja unerträglich!

      Ich glaube, dass diese Hetzkampagne von irgend jemandem gesteuert wird. Normal ist so etwas nicht! Die Deutschen sind ein sympathisches, verlässliches Nachbarvolk. Ich kenne persönlich niemanden, der sie hasst. Ab und zu versteht man ihr Verhalten in irgend einer Angelegenheit nicht so ganz. Na und! Oft versteht man seinen Ehepartner oder die Tante Anna oder den eigenen Nachwuchs auch nicht …

      Wer - zum Kuckuck - hat ein Interesse daran, die Deutschen und die Schweizer hintereinander zu bringen?! Wir sollten dem besonders stark entgegenwirken.

      Gruss an alle - s Margrit

      PS. Lasst Euch gegen diesen Unsinn impfen!

    109. McBobsman Says:

      Es ist schon zum Teil erschreckend, welche Meinungen hier geäußert werden. Ich bin Deutscher, lebe seit 3 Jahren in der Schweiz und ich kann diese ganze Diskussion nicht nachvollziehen.
      Also Ich kann sagen, in den ganzen 3 Jahren hier habe ich noch nicht eine einzige schlechte Erfahrung mit Schweizern gemacht. Woran wird das wohl liegen? Ganz einfach - gebe den Einheimischen die gleiche Höflichkeit und Freundlichkeit, die sie dir entgegenbringen, zurück. Die Schweiz ist ein wunderbares Land mit wunderbaren Menschen!!!
      Ein wenig Respekt und ein freundliches Auftreten im Umgang miteinander macht alles viel einfacher und das geht auch wenn man hochdeutsch spricht (sorry, aber es ist nicht ganz einfach schweizerdeutsch zu sprechen - und ich finde es zum Teil grausam und verunglimpfend, wenn deutsche versuchen diese schöne Sprache zu sprechen - das können die Schweizer wirklich besser). Meine Kollegen, Freunde und Bekannten reden alle Schweizerdeutsch mit mir und keiner stört sich daran, wenn ich mit Ihnen Hochdeutsch rede.
      Also ich fühle mich hier wohl und integriert. Und noch was, von den Schweizern können wir Deutsche doch nur lernen. Schaut euch an wie Schweizer leben - dann erst wißt ihr, was Leben eigentlich heißt.

      Also Leute, hört auf über deutsch oder schweizerdeutsch zu diskutieren!
      Seid freundlich zueinander und ihr könnt in einem bezaubernden Land mit wunderbaren Menschen leben!

    110. Mark Says:

      Zuviel sind zuviel. Es ist nicht anderst als mit den vielen Menschen aus dem Balkan. Der Unterschied, auf welchen die Deutschen immer hinweisen ist folgender. Diese aus dem Balkan kamen als Flüchtlinge zu uns. Die Deutschen als Wirtschaftsflüchtlinge. Ja man holt sie, nicht die normalen Schweizer stellen sie ein. Nein, Manager welche darauf achten das der Profit gut ist. Die würden auch Schimpansen einstellen falls diese billiger arbeiten als wer auch immer. Also es ist nicht die Schuld der Deutschen Arbeiter sondern die der Manager. Und noch eine Gegebenheit: deutsche Manager in welcher Position auch immer bringen gerne ihr Knechte mit aus Deutschland. Das ist nichts neues in der Schweiz. Sonder ich konnte dieses bereits in Deutschland beobachten. Sobald ein Manager wechselte kam der neue von extern und kaum war er da schon waren 5 andere da aus seiner alten Firma. Toll! Wir Schweizer lieben dies!

    Leave a Reply