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Wo sollte das Schweizer Sturmgewehr aufbewahrt werden? — Neue Ideen für eine effizientere Landesverteidigung

  • Das Horrorszenario im Wald bei Kloten
  • Stellen Sie sich doch einmal vor, Sie sind an einem sonnenwarmen Frühlingstag mit Ihrem Kollegen auf einer Mountainbike-Tour rund um den Zürcher Flughafen Kloten im Wald unterwegs. Die Strecke ist seit kurzem übrigens durchgehend asphaltiert und auch für Rollerskates gut befahrbar (Karte hier).
    Velotour um den Flughafen
    An diversen Stellen sollten Sie jedoch einen Kerosinfilter oder eine Sauerstoffmaske dabei haben, wenn Sie in der Nähe der Wartezone der Flugzeuge vorbeifahren.

  • Plötzlich ein Attentäter
  • So fahren sie gemütlich plauschend auf Plauschfahrt (vgl. Blogwiese) durch den Wald, als plötzlich ein terroristischer Selbstmordattentäter vor Ihnen aus dem Gebüsch springt und sich, ohne Ihnen auch nur die geringste Beachtung zu schenken, ganz unbeirrt auf den Weg zu den grossen Treibstoffreservoirs macht, die dort im Wald versteckt sind.

    Was tun Sie jetzt? Wie können Sie als gut ausgebildeter Milizsoldat und jährlich überprüfter Scharfschütze die brisante Situation entschärfen helfen? Sie rufen laut und deutlich „Halt“ oder „Moment“, möglichst auch auf Russisch oder Arabisch, rasen mit ihrem Bike zum nächsten Wanderparkplatz, springen in Ihr Auto, fahren nach Hause, vielleicht auch durch den Gubristtunnel ins Limmattal, schnappen sich dort Ihr Sturmgewehr aus dem Kleiderschrank oder Kellerabteil, wo es gut geölt mitsamt eingepackter Munition auf sie wartet.

    Dann suchen sie noch rasch den Dosenöffner, um die Munitionspackung zu öffnen, denn deren Aufreissmechanismus ist natürlich in der Hektik abgerissen. Sie sollten nun keinesfalls versuchen, die Dose mit der Munition durch heftige Hammerschläge oder gar dem Einsatz einer professionellen Handbohrmaschine zu öffnen. Die wertvolle Füllung könnte beschädigt werden, ihr wertvolles Küchenmobiliar durch die ausgelösten Querschläger ebenfalls.

    Dann sind sie parat, rasen zurück über die staufreie Autobahn (es ist ja Sonntag vormittags, Gott sei Dank greifen Terroristen nicht während des nachmittäglichen Berufsverkehrs an!) zum Klotener Wald, noch ein kleiner Spurt mit dem Bike zurück zum Tanklager. Wie, ihr Bike ist nicht mehr da wo sie es gelassen haben? War es denn nicht abgeschlossen? Oder hat es in der Zwischenzeit die Flughafenpolizei wegen „Falsch Parkierens im Wald“ entfernt und sie müssten es erst gegen Zahlung einer Busse auslösen? Egal, gehen wir einmal davon aus, der Terrorist war so freundlich und hat auf Sie gewartet. Dann kommt jetzt ihre Glanzstunde: Ein wohl platziertert Schuss auf den Sprengstoffgürtel des Attentäters, der bereits am Kerosinlager steht, sollte die Sache beenden. Nein, Sie würden eher auf den Kopf schiessen, so wie einst Tell auf den Apfel, nur ein wenig tiefer? Egal, irgendwie wird die Sache sicherlich mit einem wunderbaren Bumm zuende gehen, weil sie nach dem Kopf gleich auch noch den Kerosintank getroffen haben bei der bekannten Durchschlagkraft ihrer Waffe. Reibungshitze und Aufschlagsenergie tun ein Übriges.

  • Die Waffe gehört immer in die Nähe des Schützen!
  • Sie merken, die Situation hat unendlich viel Zeit gekostet. Zeit, die Sie in einem solchen Verteidigungsfall gegen eine wahrscheinliche terroristische Bedrohung nicht hätten. Stände das World Trade Center in der Schweiz und wären hier die vollgetankten Flugzeuge angeflogen gekommen, die Schweizer Milizsoldaten in den Twin Towers hätten sich zu helfen gewusst. Rasch die Waffe von daheim holen gehen, dann ein oder zwei gezielte Schüsse auf die Piloten in der Kabine, nachdem man die Maschine auf ca. 1’000 Meter hat herankommen lassen, und es wäre zu keinem Zusammenstoss des Flugzeugs mit dem Twin Tower gekommen. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

    Sturmgewehr und Friedenstuch
    (Quelle Foto: Tages-Anzeiger 5.9.06 Walter Bieri/Keystone)

    Diese Freizeitradler machen es richtig! Immer parat auch in der Freizeit. Keine Tour durch den Wald ohne Sturmgewehr! Wichtig ist das Detail am Lenker des rechten Velocipisten: Damit niemand auf die Idee kommt, die beiden führen hier Böses im Schild, seien auf dem Weg zu einem Banküberfall oder kommen gerade von der Landesverteidigung. Nein, wie Sie deutlich erkennen können, führen sie das vorschriftsmässige weisse Friedenstuch am Lenker bei sich. Alles in Ordnung also. Die friedliche Absicht ist deutlich, die Situation sofort entschärft. Alternativ wäre auch Picassos berühmte Friedenstaube als T-Shirt-Aufdruck statthaft.

  • Besser das Gewehr im Auto immer dabei haben!
  • Für den Individualverkehr empfehlen wir hingegen die gesetzlich vorzuschreibende Einführung dieser praktischen Gewehrhalter für alle Autos mit Platz auf der Rückbank:
    Gewehrhalter im Auto

    Nie wieder lange Umwege nach Hause! Nie wieder die Gefahr eines Staus während einer Verteidigungssituation! Allzeit parat sein, heisst die Devise!

    Auch bei der ein oder anderen Streitigkeit im Strassenverkehr (ich hatte den Vorschuss Vortritt, und nicht Sie!) könnten endlich eine durchschlagende Argumentationshilfe zur Anwendung kommen. Die Schweizer Schützen wissen, welch hohe Verantwortung ihnen ihre Eidgenossenschaft da zumutet. Zu Missbräuchen wird es nicht kommen.

  • Nie wieder ein versäumter Fangschuss
  • Der Vertrauensbeweis des Staates in das Verantwortungsbewusstsein seiner Milizsoldaten stärkt das Staatsvertrauen und die Zugehörigkeit zu einer grossen verteidigungsbereiten Gemeinschaft. Ausserdem kann so auch gleich dem ein oder anderen angefahrenen Wildschwein der waidgerechte Fangschuss verpasst werden, anstatt das Tier auf der Strasse elendig lange leiden zu lassen. Merke: Auch dem Tierschutz wäre gedient!

    

    25 Responses to “Wo sollte das Schweizer Sturmgewehr aufbewahrt werden? — Neue Ideen für eine effizientere Landesverteidigung”

    1. Friederike Says:

      Das ewige Thema der Waffen im Besenschrank wird seit ich in der Schweiz bin alle paar Jahre wieder aufgewärmt, meist auch im Zusammenhang mit seiner Verwendung als Selbstmordwaffe oder bei Familiendramen. Tatsache ist jedoch, dass bei fast allen Gewaltanwendungen mit Schusswaffen irgendwelche Faustfeuerwaffen eingesetzt werden, die mit dieser Eigenart des Schweizer Militärs nichts zu tun haben. In der kleinen Schweiz gibt es Millionen von Gewehren, überall in den Haushaltungen. Wir haben Freunde, die noch das Langgewehr (Vorläufer des Karabiners) vom Urgrossvater aus dem 1. Weltkrieg liebevoll eingefettet aufbewahren, ebenso wie den Karabiner und das Sturmgewehr der nachfolgenden Generationen. Die Schweiz ist wohl das einzige Land, das seinen Bürgern in dieser Hinsicht seit hundert Jahren soviel Vertrauen entgegenbringt. In anderen Ländern wäre dies kaum möglich.

    2. Administrator Says:

      @Friederike
      Ich habe mir sagen lassen, in den USA habe man da auch ganz grosses Vertrauen in die Bürger. Schliesslich hängen vom freien Waffenverkauf eine Menge Arbeitsplätze ab: Gunshops, Läden für die Munition, Sicherheitsdienste, Notärzte, Totengräber etc.

    3. Titos Says:

      Oh Jens, du hast wohl ein langweiliges Wochenende verbracht und brauchst wohl mal nach längerer Zeit wieder die verbale Auseinandersetzung mit den üblichen Verdächtigen, die dir ja jedesmal bei diesem Thema mit erhobenen Zeigefinger entgegenschreiten, um dir diese kulturelle und zivilisatorische Errungenschaft mit allen Mitteln näher zu bringen. Bin mal gespannt, wer heute auf dich reinfällt und dir am liebsten einen Apfel auf den Kopf legen möchte…

    4. sylv Says:

      Blogwiese at it’s best!!!!!
      Aber es heisst Twin Towers mein Lieber,ich glaube die Mulitkultihundertsprachengesellschaft um Zürich fordert nun auch bei dir ihren Preis,obwohl die Wortschöpfung Twintour auch härzig ist.

      [Anmerkung Admin: Danke für den Hinweis, und Danke für die Blumen. Soviele Towers und franz. Chateau De La Tours um mich rum, da kann das schon mal passieren, sorry.]

    5. renegade Says:

      Purzel, kann das sein das du leicht paranoid bist oder willst du wieder mal den Missionar spielen 😉

      Das der Schweizer Staat viel Vertrauen in sein Volk steckt ist für Deutsche gewöhnungsbedürftig und für einige wohl auch nicht erklärbar, wenn man vom ewigen Generalverdacht in Deutschland ausgeht. (Bsp. Alle Hartz IV – Empfänger sind faule …, das Volk will sein Geld vorm Staat verstecken usw.)

      Sind in deinen Augen alle Milizsoldaten blutrünstige Killer oder Selbstmörder?

    6. Phipu Says:

      Zur Beruhigung aller, die durch das Bild jeder Waffe erschreckt werden: Die Jungschützen, die mit dem Velo durch den Wald fahren sind viel harmloser, als die Unzurechnungsfähigen, die in einer Truppenunterkunft 82 Gewehre stehlen (vor etwa 2 Monaten geschehen). Ich habe mehr Angst vor Gewehren, von denen ich nicht weiss, wo sie geblieben sind, als vor solchen, die samstags* zu einem mir erklärbaren Zweck spazierengefahren werden. Immerhin ist diese öffentliche Gefahr der geklauten Gewehre jetzt gebannt, siehe hier: http://www.news.ch/Gestohlene+Waffen+sichergestellt+Diebe+verhaftet/255963/detail.htm

      * Die Schiessen finden übrigens jeweils am Samstag statt, nicht zur Sonntagsspaziergang-Zeit. In der rücksichtsvollen Schweiz ist am Sonntag eher Kirchenglockenlärm und nicht Schiessstandkrach üblich.

      Vorbildlich finde ich auch das Sicherheitsdenken der beiden abgebildeten Jugendlichen. Die sensibelste Ecke „des Gidos“ (von frz. „le guidon“ = der Lenker) aussen links mit seiner zerbrechlichen Brems- und Schaltmechanik wird zuverlässig durch zwei (!) Helme geschützt.

      Zur vollständigen Desillusion Jens‘ Friedenswahns: der strahlend weisse „Hudu“ (= Lumpen) des rechten Velofahrers ist nicht etwa eine weisse „ich-ergebe-mich-Flagge“, sondern der Stolz jeden Gewehrputzers. Für mich war es in der Rekrutenschule zwar eher ein Alptraum. Nach dem Gewehr putzen und vor dem einfetten desselben musste jeder Rekrut seine saubere Knarre dem Leutnant zeigen, der mit einem blütenweissen Lappen kontrollierte, wie perfekt wir unsere Arbeit gemacht hatten. Konnte er noch etwas schwach hellgraues abstreifen, war der Kommentar: „Hier, schwarz! Weiter putzen!“

    7. Says:

      Sooo schlimm ist das doch nicht mit den Gewehren zu Hause. Und die 2 Velofahrer gehen wohl ans Obligatorische. Ich nehm auch immer das Velo (Gewehr auf dem Rücken), ist doch umweltbewusst! 🙂

    8. Friederike Says:

      @jens
      Die Schiessfreudigkeit in den USA mit all ihren Folgen kann man doch wohl nicht ernsthaft mit den Verhältnissen hier vergleichen. Ich habe mich daran gewöhnt, dass es sich hier um ein Stück Schweizer Identität handelt – und, ehrlich gesagt, ich habe mich darüber gefreut, als mein Sohn am Knabenschiessen 31 Punkte erzielt hatte.

    9. Administrator Says:

      Ich möchte doch betonen, dass in der Diskussion um die Aufbewahrung des Schweizer Sturmgewehrs häufig das Argument fiel:

      „Damit bei einem Terroristischen Angriff, z. B. auf den Flughafen oder die Treibstoffdepots der Schweiz, schnell und adäquat reagiert werden kann“

      Das war mein Aufhänger für den Artikel, habe ich mir echt nicht ausgedacht.
      Darum plädiere ich für „Sturmgewehr immer dabei“.

    10. Branitar Says:

      Jens in Hochform. Was könnte einem Besseres an einem Dienstagmorgen passieren? 🙂

      Nur eines: ich beschweifle, dass die Kerosintanks bei normalem Gewehrbeschuß explodieren würden. Die Reibungshitze beim Durchschlagen der Tankwand reicht nicht aus, um das Kerosin zu entzünden. Es würde höchstens mit Leuchtspurmunition Klappen, anber selbst da gibt es keine Explosion, da Kerosin selbst nur brennen würde. Explosionen Klappen nur, wenn sich ein Gemisch aus Luft und fein versprühtem Treibstoff bildet, und das ist in Lagertanks eher nicht der Fall… 😉

    11. renegade Says:

      Nochmal kurz zu deiner These. Der Anschlag vom 11. September war bereits angedroht, er wurde von der amerikanischen Regierung aber nicht ernst genommen.

      Wenn man diesen Umstand mit einkalkuliert, hätten die Schweizer Schützen also genügend Zeit ihr Gewehr zu holen, sich zu positionieren noch bevor der Terrorist vor Ort ist 😉

    12. Peter Says:

      Bin gespannt wie sich mein Sohn in Punkto Waffen zuhause mal entscheiden wird: für die österr.EU-Staatsbürgerschaft oder die eidgenössische Staatsbürgerschaft. Wenn er Glück hat, ist bis dahin keine Wehrpflicht mehr in Ö und er kann sich so das Indianerspielen und das Fürchten vor den bösen Aggressoren wie Liechtenstein und er umliegenden EU ersparen. Obwohl das Indianerspielen mit den getarnten Gesichtern und Waffen, Granaten, Gas, Grabenkampf, Häuserkampf oder das Leben wie Indianer mit den Dingen die der Wald hergibt mir eigentlich am meisten Spass gemacht haben.

      Bei uns daheim in Ö bei den Eltern gibt es auch allerlei: von der Pistole, Revolver bis zu den Gewehren (für Forst- und Jagdgebrauch) und dem alten Sturmgewehr aus grauer deutscher Vorzeit (ist nicht mehr einsatzfähig). Wenn alles gut verschlossen ist aber der Vater einem auch mal alles zeigt , erklärt und probieren lässt dann fällt die Neugierde weg, es als Kind „illegal“ wenn die Eltern weg sind zu probieren.

    13. Peter Says:

      Recht so Jens!

      Nicht umsonst gilt die Schweiz ja als ein kleines, aber wehrhaftes Land! Wo kämen wir hin, wenn die Gewehre einfach so zum Rumballern verwendet würden – nein hier geht es n-a-t-ü-r-l-i-c-h um die Verteidigung des Landes, wie Du so köstlich dargestellt hast.

      Daneben möchte ich noch auf die traditionelle Verwendung der Waffe als Wahlberechtigungsschein hinweisen – Du siehst doch hoffentlich ein, dass Du mit einer (von Dir explizit nicht geforderten) Abschaffung des allgemeinen Waffenbesitzes an den Grundfesten der Schweizer Basisdemokratie rüttelst, oder?

      Aus so einem komplexen System kann man nicht einfach so eine Komponente entfernen und meinen, der Rest wird dann schon weiterfunktionieren. Evtl. gibt es ja noch weitere Abhängigkeiten vom Gewehr, die mir auf den ersten Blick gar nicht in den Sinn kommen … Wem fällt noch eine ein?

      Viele Grüße!

    14. mirach Says:

      @jens
      härziger blog!
      Möchtest Du nicht mal öppis über den Humor des Schweizervolks schreiben – hast Du wahrscheinlich schon?
      Oder vielleicht besser eine Anleitung: „Wie erkenne ich Ironie, wenn sie mir ins Auge springt und was tu ich dann?“
      Vielleicht wäre ein Kurs zum Thema „Besser Wissen im Blog – Wie gebe ich gähnend langweilige 100-zeilige Antworten auf ironische Einträge“ sinnvoll

      sorry, heute schlecht gelaunt. E liebe Gruess ;o))

    15. Administrator Says:

      @mirach
      Zum Thema „herzig“ vgl. http://www.blogwiese.ch/archives/73

      Etwas über den Humor des Schweizervolks schreiben? Klingt nach dem idealen Thema für einen Blog! Das mache ich an dem Tag, an dem ich in einer Schweizer Buchhandlung endlich auf meine dringende Frage: „Ich hätte gern das Buch ‚Darüber lacht die Schweiz‘ “ ausgehändigt bekomme.

      Welche 100-zeilige Antwort fandest Du denn gähnend langweilig?
      Dies ist ein ernsthafter Blog, und wenn Du Ironie findest musst Du sie einfach konsequent ernstnehmen, das hilft meistens am besten.

      Und warum die schlechte Laune? Schien heute nicht die Sonne?

      Gruss, Jens

    16. mäsi Says:

      Niemandem aufgefallen dass bei den Gewehren der Verschluss fehlt? Der bleibt bei den Jungschützn schön brav im Schiesstand. Das Gewehr ist in diesem Zustand nicht mal so gefährlich wie eine Schaufel.

      Aber Hauptsache mal wieder über die waffengeilen Schweizer gewettert…
      Das zitieren von Diter Nuhr lass ich aber trozdem mal weg 😉

    17. Administrator Says:

      @mäsi
      Wer wettert hier über waffengeile Schweizer? Hier geht es doch um die Grundfeste der Landesverteidigung! Wie sollen die beiden sportlichen Jungs uns brave Bürger vor der Terroristengefahr schützen, wenn sie im Ernstfall „Moment bitte, wir müssen erst noch die Verschlüsse vom Schiessstand holen“ brüllen und den armen verdatterten Terroristen allein im Wald stehen lassen!

      Der ganze Überraschungseffekt ist doch für die Katz! Der hätte doch nie damit gerechnet, so wehrbereite Schweizer mitten in der Natur vorzufinden!

      Und das soll nun effizient sein? Gibt es noch eine Menge zu optimieren, würde ich mal sagen.

    18. Chimaera Says:

      MOMENT MAL!

      Der Verschluss bleibt im Schiessstand??

      Ist ja mal der Hammer… Ich seh’s schon vor mir. Vor jedem Schiessen geht das Rumgewurschtel los:
      „Hey hat einer Seriennummer XXXX“ gesehen? Verdammt, wer hat meinen Verschluss (versteckt). Toller Gedanke :-p

    19. Phipu Says:

      Da bin ich wieder mit der Geschichte der 82 gestohlenen Sturmgewehre. Aber eben in diesem Fall waren die Verschlüsse entgegen der üblichen Praktiken nicht separat gelagert worden.
      http://www.news.ch/82+Sturmgewehre+gestohlen/252499/detail.htm

    20. Chlöpf'n'Tätsch Says:

      Abr för’d Verschlüss händ diä Jungschütze nöd wiit: de Schüüsstand am Flugi Chlote sind nämli die 2 südlichsti Gebäudli uf de Charte (wo diä IIbuchtig isch)…

      Det wörd’s Obligatorisch übrigens am Dunschtig Nomittag gschosse, meistens grad wenn’d Fyrabigbomber startet 😀

    21. Chlöpf'n'Tätsch Says:

      Exgüsi, ha eigetlich wele säge, bi dene zwei Gebäudli, uf de anderi Siite vum Zaun.

    22. Brun(o)egg Says:

      Einfach nicht mit nach Hause nehmen, die Knarren.
      Total unnütz. Damit kann ja mal nicht mal den Terassenboden Querschlägerfrei „kärchern“.

    23. S1ic3r Says:

      „Diese Freizeitradler machen es richtig! Immer parat auch in der Freizeit.“
      Nicht ganz ;).
      Irgendwie haben die das Gewehr falsch rum. Zudem fehlt der Verschluss und das Magazin. In der Hitze des Gefechts dürfte das einsetzen Probleme bereiten ^^

    24. Armin Says:

      Ein guter Artikel zum Thema!
      http://www.kafiluz.ch/archives/wohin-mit-dem-sturmgewehr.html

    25. Maik Says:

      Ich beneide euch Schweizer. Ich komme aus Deutschland und finde, jeder Mann sollte sein Sturmgewehr samt Munition zu Hause (im Waffentresor, im Kleiderschrank muss es nun wirklich nicht sein) aufbewahren dürfen.

      Denn nur auf diese Weise ist die Demokratie gesichert. Ein repressiver Staat kann einer bewaffneten Bevölkerung nicht dumm kommen.

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