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Was die Schweizer gerne essen — Fresspäckli

  • Drei Wochen mal raus an die frische Luft
  • Ein Mitarbeiter muss zum „WK“, der typisch schweizerischen Freizeitveranstaltung für Männer, die ein paar Wochen raus wollen aus dem Alltagsmief und Berufsalltag, um unter sich zu sein, die Natur hautnah zu erleben, eigentümliche Riten wie den Handel mit „Beinelastiks“ zu pflegen, und vieles mehr.

    Der Kollege ist im „Wiederholungskurs“, der sich immer wieder wiederholt, und bekommt von uns ein Geschenk zugeschickt. Ein Fresspaket, in der Schweiz mit Diminutiv-L versehen, auch wenn es fünf Kilo wiegt. Fünf Kilo in Schokolade, dass sind übrigens 50 Tafeln à 100 Gramm. Auf drei Wochen verteilt macht das 2.3 Tafeln Schokolade am Tag. Aber wir schicken ihm ja nicht nur Schokolade.

  • Fresspaeckli.ch
  • Findige Jungunternehmer gründeten 2002 eine Firma, die das Paketepacken übernimmt:

    Die angebotene Dienstleistung beinhaltet die Zusammenstellung und Auslieferung von Soldatenpaketen, im Volksmunde Fresspaeckli genannt, im Rahmen eines Abonnements. Die Form des Abonnements im Sinne einer wiederkehrenden Freude und Aufmerksamkeit entspricht unserem Gedanken, dem Militärdienenden im Namen des Schenkenden während seines Einsatzes zu versorgen und zu motivieren.
    (Quelle: fresspäck.li)

    Heute ist eine solche Firma unter neuer Adresse in Lichtenstein zu finden: www.fresspäck.li Sogar mit schickem Umlaut im Namen, wow!
    Angeboten wird ein Standardpaket:
    Fresspäckli "Swiss Soldier"
    für 36.50 CHF. Sie sehen, da steckt fast nur Schweiz drin: Ricola, Ragusa, Rivella.. ja fängt denn hier alles mit „R“ wie „Rekrut“ an?

    Ausserdem gibt es eine Budget Ausgabe, ausschlieslich bestehend aus Migros Budget Artikel. Auf Grund der höheren Qualität dieser Schweizer Produkte leider 3.50 CHF teurer, aber dafür „Budget“. Diese Logik soll verstehen wer mag.
    M-Budget Fresspäckli
    M-Budget Fresspäckli für 40.00 CHF

    Das Ganze geschieht laut Website „aus Tradition, dem Schweiz Soldat verpflichtet„:
    Fresspaeckli.ch
    Eine uralte Tradition, diese Päckchen von anderen packen und verschicken zu lassen, immerhin jetzt schon im vierten Jahr!

  • Soldatenpakete verschicken ist gratis!
  • Der Clou an den Schweizer Fresspäckli ist die Tatsache, dass diese Pakete bis fünf Kilogramm von der schweizerischen Post gratis verschickt werden! Das gehört unbedingt mit auf unsere Top-Ten-Liste von Dingen, die in der Schweiz richtig günstig zu haben sind (jetzt mal abgesehen von klasse Fernsicht auf die Berge und gutem Leitungswasser). Darf eigentlich der Nachschub an Munition oder Handgranaten auch kostenlos beigepackt werden?

  • Auch Tages-Anzeiger ist für Rekruten umsonst
  • Wer in der Schweiz seine „RS“ = Rekrutenschule absolviert, kann in dieser Zeit ein Abonnement des Tages-Anzeigers umsonst bekommen. So lasen wir auf der Homepage des Tages-Anzeigers:

    Während des RS-Aufenthalts, senden wir Ihnen den Tages-Anzeiger kostenlos zu.
    (Quelle: Tagesanzeiger.ch)

    Gerade während der Rekrutenschule haben Sie als junger Schweizer dermassen wenig zu tun, dass der Tag schonmal langweilig wird und das Kreuzworträtsel im Tagi als willkommene Abwechslung gilt. Bei Regen kann man immer noch die Schuhe damit ausstopfen am Abend. Und das erst noch für umsonst! Da macht es doch richtig Spass, Soldat zu sein! Fresspäckli geniessen, kostenlos Zeitung lesen, 3 Wochen nicht auf dem normal Job arbeiten müssen.

    Wie lautete noch das alte amerikanische Sprichwort: „Join the army, travel to foreign countries, meet interesting people, and kill them“ . In der Schweiz müsste es abgewandelt werden: “Join the army and get your first original Swiss Army Pack”.

  • Das Fresspäckli der Konkurrenz heisst „Swiss Army Pack“
  • Kaum war die Idee mit dem Fresspäckli-Versand auf dem Markt, da gab es schon einen Nachahmer:

    Fresspäck.li funktioniert. Diese Dienstleistung ist in der Tat eine besondere Innovation und konnte sich ohne Mühe die letzten vier Jahre behaupten. Nachahmer und Trittbrettfahrer gaben nach kurzer Zeit auf. Der direkte „Konkurrent“ ist die Schweizer Post welche in Zusammenarbeit mit Nestle, Schweiz beinahe zeitgleich das „Swiss Army Pack“ ins Leben gerufen hat.
    (Quelle: fresspäck.li)

    Denn wie immer wird dieses Ding sogar ganz offiziell multi-kulti alike auf Englisch bezeichnet:
    Swiss Army Pack
    (Quelle: post.ch)

    Ja ja, ist sicher wieder wegen der Ticinos und Welschen, damit die nicht traurig sind beim unverständlichen „Fresspäckli“, und sich wenigstens auf Englisch ein bisschen über die guten Gaben aus Kreuzlingen (Sitz von fresspaeckli.ch) freuen können. Oder hat man den Namen so gewählt, um für einen möglichen Export in andere Länder vorbereitet zu sein? Passend zum „Swiss Army Knife“ nun das „Swiss Army Pack“? Ist denn da wenigstens ein Korkenzieher dabei, der beim Swiss Army Knife bekanntlich weggelassen wurde? (Für Schweizer Leser: Die Rede ist vom Zapfenzieher).

    

    32 Responses to “Was die Schweizer gerne essen — Fresspäckli”

    1. Krusenstern Says:

      Was die Schweizer Armee nicht kann, können die Russen schon lange: Das revolutionäre neue russische Offiziersmesser „Штопор Красная звезда“ („Korkenzieher Roter Stern“) hat sogar mehrere Korkenzieher. Es trägt die unverkennbare Handschrift des Waffenkonstrukteurs Michail Timofejewitsch Kalaschnikow…

    2. Phipu Says:

      Den englischen Spruch könnte man leicht abwandeln:
      “Join the army and get not more than five original Swiss Army Food Packs”. Ich habe auf französisch auch schon „paquets de bouffe“ gehört.
      Als Ergänzung hier, jeweils in der ersten Zeile, die offizielle Übersetzung des VBS für „Fresspäckli“ (Nicht auf englisch, Pressmitteilungen werden nur in den drei hauptsächlichen Landessprachen verfasst). Gleichzeitig erfahren wir, dass ab 15. März nur noch fünf Pakete pro Postbesuch und Empfänger gratis abgeschickt werden.

      http://www.vbs.admin.ch/internet/vbs/de/home/documentation/news/news_detail.html?id=3612
      http://www.vbs.admin.ch/internet/vbs/fr/home/documentation/news/news_detailF.html?id=3612
      http://www.vbs.admin.ch/internet/vbs/it/home/documentation/news/news_detailI.html?id=3612

      Zu den umstritten originellen Paketinhalten („à la“ Munition und Granaten – hierfür empfehle ich Jens, sich bei der Post über die Bestimmungen zu orientieren, was so verschickt werden darf, ohne dass er für den Deaktivierungseinsatz der Sprengstoffspezialisten der Polizei im Postbüro zur Kasse gebeten wird – so ist das Päckli dann sehr weit entfernt von „gratis“!), sind lange gelagerte „Petit Beurre“, schwarze Schokolade, „Le Parfait“-Streichpastete, Fleischkonserven ähnlich wie „Johnny“, Ovo-Sport, Schwarztee und alles, was man im Militär sowieso regelmässig zu essen bekommt.

      Fresspäckli sind auch für viele Jugendliche lange vor Beginn der Militärkarriere ein Thema. So bei allen mindestens einwöchigen Lagern von Jugendorganisationen (Pfadi = Pfadfinder, Cevi = CVJM, Jungschi = Jungschar, Blauring) oder Schulen
      http://www.google.ch/search?hl=de&q=fressp%C3%A4ckli+Lager&meta=
      (In Deutschland nennt man diese „Lager“ offenbar „Freizeit“, wie ich hier ersehen konnte: http://de.wikipedia.org/wiki/Teutonismus_%28Sprache%29

    3. Björn Says:

      Anstatt „Beinelastik“ kann man auch „Beigümeli“ sagen. Ich hab‘ immer noch die 2 aus der RS, tausche jedoch ab und zu die Seiten ;o)

    4. Pasci Says:

      Die Päckli werden dann übrigens mit der Feldpost befördert, die auch Briefe können gratis spediert. Das soll dazu dienen, den Kontakt mit den lieben Daheimgebliebenen (also die die nicht in den Club Med-itearmee mitdürfen) aufrechtzuerhalten.

      Grüsse Pasci

    5. Branitar Says:

      Phipu said:
      „In Deutschland nennt man diese „Lager“ offenbar „Freizeit“ ….“

      Nur im Süden (Baden-Württemberg z.B.), im Norden werden sie auch Lager oder Ferienlager usw genannt.

      Und im Vergleich zum EPa („Ein-Mann-Packung“, Combat Ration, siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Einmannpackung) der Bundeswehr ist das „Fresspäckli“ geradezu ein Delikatessen-Paket.
      Bei dem Gedanken an die „Panzerplatten“ werde ich doch glatt sentimental…

    6. Michael Says:

      @Phipu: die angesprochene schwarze Schokolade in der weissen Packung, im Militärjargon „Notport“ genannt, gibt es leider nicht mehr.

      Mittlerweile verteilt die Küche in der Armee nicht nur Ovo-Sport, sondern auch Kambli-Guetzli, Nutella-Port. und Kaugummi. Und der Jonny wurde auf nur noch zwei Sorten reduziert (Curry und Chili).

      Paketlimite: nur noch 5 Pakete pro Besuch könnte daher kommen, dass Soldaten über diese Art ihren Militärplunder heimtransferieren und somit weniger tragen müssen. War zu meiner Rekrutenzeit jedenfalls „gang und gäbe“.

      @Braniter: Bei uns heisst die EPa Kampf-Portion. Das ist eine Schuhschachtel mit Proviant für 24 Stunden für einen Soldaten. Zusätzlich braucht man 5 Liter Wasser und zwei Notkocher. Die Kampf-Port ergibt drei Mahlzeiten (Frühstück, Mittag- und Abendessen) plus zwei Zwischenmahlzeiten (Znüni + Zvieri). Damit der arme Soldat weiss, was er wann essen soll, ist sogar ein Menuplan enthalten. Jetzt der Clou der Sache, wenn der Fourier die ganze Schosse im Detailhandel kauft, verbrennt er weniger Steuergelder, denn für die Kampf-Portion wird ihm CHF 19 verrechnet. Er hat aber bloss 6,90 pro Soldat und Tag zur Verfügung (Vpf-Kredit).

      Es grüsst ein Fourier der Armee (zum Glück nicht im WK).

    7. viking Says:

      @Michael
      Die 5 Pakete-Limite kommt wahrscheinlich eher von den „Wer kriegt am meisten Pakete“-Wettbewerbe die kürzlich durchgeführt wurden und einzelne Rekruten hunderte von meist (fast) leeren Paketen erhielten.

    8. Branitar Says:

      Was bitte ist ein „Fourier“? Ich kenne den Begriff nur von der „Fourier-Transformation“ in der Mathematik…

    9. sylv Says:

      ou ja, so vor circa 20 Jahren oder so als es darum ging meinen/unseren kollegen päckli in die RS zu schicken, haben wir das ganze etwas lustiger gestaltet.

      So zum Beispiel die Zahnpasta schön süferli aufgerollt am Ende und die Tube geleert und mit Rasiercreme gefüllt und sorgfältig wieder zu geklipst,Haarshampoo ein paar Tage mit Hennablättern versetzt und dann gesiebt wieder in die Flasche zurück gefüllt oder auch Playboys oder so ähnliches, geschickt aber vorher zensuriert:) natürlich haben wir nicht alle diese Sachen nur einem ‚Rekruten‘ angetan,pro Päckli gabs ein zwei solche Überraschungen aber der Rest waren grosszügige Fressalien:-)

    10. Phipu Says:

      an Branitar:
      Wissenserweiterung hier:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Fourier_%28Schweizer_Armee%29

    11. lapsus4711 Says:

      Korrekt für „Ticinos“ ist ticinesi, Plural von ticinese.

    12. Emmentaler Says:

      Der Fourier hat die Aufgabe das jeder AdA genügend Essen kriegt,er ist für die Verpflegung einer Kompanie zuständig!

      PS: wer einmal im Militär war weis die Frässpäckli übrigens sehr zu schätzen!
      Und Sorry, je nach Truppengattung, hat der WK nichts mit Ferienlager zu tun!

      Greez from the Emmental

    13. Sven S. Says:

      Ich weiss von einem Kollegen, der war Maurer. Dann hat er 12 Pakete mit je einem 5kg Stein bekommen, und eins mit Mörtel und Schaufel…

    14. Sven S. Says:

      Fresspäckli.ch jann man mit Yen zahlen :^)

    15. Says:

      Da muss ich dem Emmentaler aber recht geben! 🙂

      12h pro Tag vor der Israelischen Botschaft zu stehen ist dann also wirklich KEIN Ferienlager!

    16. Chrugail Says:

      @Jé
      Das kommt davon, wenn man sich vor der Aushebung nicht genügend informiert hat, oder sich beim Aushebungsoffizier nicht durchsetzten konnte. 😉 – oder man IST eine KAMPFSAU, und als solche nicht zu bedauern.

      Es grüsst einer, dem die 3 Wochen Ferienlager gestrichen wurden, weil er sein Kontingent schon bezogen hat

    17. Sabine Says:

      kann man die freßpäckchli auch nach außerhalb der schweiz kostenlos verschicken?
      ich habe übrigens letztens eine nette geschichte über die schweizer truppen gehört:

      es war eine internationale nachschubübung (speziell benzin) anberaumt, zu der die schweizer, trotz intensiver planung nicht auftauchten. nach den gründen befragt sagten sie: wir hatten noch genug benzin.

    18. Branitar Says:

      Ah… der Fourier heisst beim deutschen Heer Kompaniefeldwebel oder auch „Spieß“ 😉

    19. Says:

      @ Chrugail:

      Ist ja eigentlich auch nicht normal dass Artilleristen vor Botschaften stehen. Das ist ein Job für die Infanterie, aber erzähl das mal dem VBS!

      Ich bin Geschützführer, kein Wachsoldat… *grummel*

    20. Stefan Says:

      @branitar: soviel ich weiss nicht ganz. In der schweiz gibts den Kompaniefeldweibel (auch einheitsfeldweibel genannt) auch. Die Administrative Kompanieführung wird in der schweiz von zwei personen gemacht: dem Feldweibel UND dem Fourier, wobei der Fw Material, munition, Fahrzeuge und unterkunft, etc verwaltet, während dem der Four die Finanzen und das Futter (für mensch und tier) kontrolliert. Macht das in Deutschland alles der Feldweibel alleine?

      @sabine: nein, das geht leider nicht

    21. Michael Says:

      @Stefan: Der Four ist zuständig für Futter (Mensch+Tier), Finanzen, Büroorganisation und für den KIOSK. Früher war er auch verantwortlich für die Post. Die macht nun der Fw (theoretisch, praktisch gibt es einen eigenen Wm dafür). Neben der Küche ist der Kiosk eine wichtige Institution, ist doch der Kiosk die Geldquelle der Kompanie- und Zugabende.

    22. Stefan Says:

      @michael: richtig, aber der Kiosk ist keine reglementarisch vorgeschriebene aufgabe des four. und für die Post ist gemäss regl. ein Kpl und kein Wm zuständig. es sind mit der Armee XXI auch noch weitere Aufgaben vom Four an den EInh Fw übergegangen: z.b die Treibstoffverwaltung.

    23. Gery us büüli. Says:

      Ach zum Glück hab ich meine Militärzeit hinter mir. War wirklich ein grosser Kindergarten für erwachsene Männer..
      Trauere keine Sekunde, dass ich meine komplette Ausrüstung abgeben konnte. juhee..

      schöns Tägli..

      Ein fresspäckli abstinenzler. gggggg

    24. Emmentaler Says:

      Für mich ist`s immer wieder ne Freude, Steuergelder im Wert von mehreren tausend Franken zu vernichten!

      Na ja, ich mach halt das Beste draus!

    25. Helveticus Says:

      Melde mich auch wieder mal… Frässpäckli stammen soviel ich weiss aus der Zeit des Krieges…also des zweiten Weltkrieges, als der grosse Kanton übermütig wurde…. Es gab damals Aktionen, wo jedes Schulkind „seinen Soldaten“ mit Socken und anderem „versorgte. Kenne das zwar nur vom hören sagen oder lesen… Und es ist richtig, die Limitierung entstand als einige „Rekers“ einen „Weltrekordversuch“ probierten.

    26. Dabadee Says:

      Also ich han mich immer über Frässpäckli gfreut. Die sind immer en Highlight gsi i dä RS bzw. im WK.

      Jetzt isch aber für mich fertig mit em Stüüreverschlüdere. Vor vier Jahr händs miini Einheit ufglöst und siither bini überflüssig gsi. Ändi Jahr dörfi dä ganzi Karsumpel abgeh. Juuuhhhhuuuuuiiii!!! 😉

    27. Swissdad Says:

      mmhhh Fresspäckli und Feldpost
      etwas für den Gaumen und das Gemüth und wenn man dann dem kleinen Bruder die (peinlichen) Magazine schickte und dabei nicht vergass auf der diskreten Verpackung die Inhalte zu erwähnen wie; Neulich mit dem Herrn Oberst, Unter dem Kämpfer sind wir alle Nackt. war das auch immer lustig wenn man wieder vernahm das dieser seine Post persönlich abholen musste…
      Das heimsenden der Schmutzwäsche war ja klar, das zeigte doch nur welcher Manne den auch organisieren konnte.
      Als kleiner Tipp and die noch gehen dürfen:
      macht euch tages „portionen“ von Wäsche und verpackt die in Vakumsäcke „macht euch sonst der nette Metzger um die Ecke“ ihr spart 80% Platz und es wird nichts nass oder schmutzig!

    28. füsel Says:

      @swissdad
      Warum soll man dreckige Wäsche in der weltgeschichte, sprich CH rumschicken? Hab das echt nie begriffen. Bis am Mittwoch absenden, wenn man eh am SA wieder daheim ist? Und am SA kann ich dann zur Post rennen um das dort abzuholen? Der EFF (?)-Sack musste ja eh mitgenonnem werden. (Pardon Effektentasche hiess das früher, wie die neuen Taschen und Buggys heissen weiss ich nicht.)

    29. Etienne Says:

      cooli sach diä site mit denä frässpäckli! aber chli teuer, oder?

      ha chli googlät und wiit hinä no ä anderi sitä gfundä. http://www.militaerpaeckli.ch. diä händ normali ladäprisä!

      gruss

    30. Raphael Dudler Says:

      Liebe Etienne,

      das Original-Fresspaeckli ist günstig. Ich kann Dir verraten, dass mein Brutto-Gewinn pro Fresspaeckli sich gerade bei bescheidenen CHF 10.- bewegt.
      Überlege Dir mal, ob es sich wirklich lohnt für diesen Betrag aufzustehen. Angefangen bei den Kosten für den Web-Shop, Hosting, Gebühren… bis zum Einkauf der Waren (Zeitfaktor), dem Verpacken, Grusskarten drucken und Transport zur Post. Wirklich viel sind diese Bruttofränkli nicht, oder? Und das kann ich Dir auch noch verraten: Es kostet im Jahr mehr als dass es herein bringt. Alles klar?
      Das Fresspaeckli ist einfach eine schöne Geschichte, die einen symbolischen Wert für mich besitzt, nicht materiellen. Deshalb lasse ich es am Leben. Ganz besonders bin ich auf die Idee stolz. Meine Idee. Nicht andere kopieren und versuchen mit zu kassieren sondern selbst aktiv werden und Ideen haben, umsetzen und „geniessen“. War übrigens gerade auf der Seite welche Du angegeben hast. Geht nicht auf. Besuche mich doch aber wieder. Seit neuestem „missbrauche“ ich den Fresspaeckli-Shop noch für meine Kunst. Vielleicht gefällt sie Dir – und glaube mir, diese gute Ideen sind bezahlbar!

      Gruss, Raphael

    31. Hanna Says:

      Wie sieht es eigentlich mit Alkohol aus? Stimmt es das der abgegeben werden Muss?

      Gruss
      Hanna

    32. Roland Says:

      @Hanna: Ja sollte man. Bekomment den Alkohol aber fürs Wochenende zurück. 😉