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Start der Contergan-EM — „Wir packen es“ auch ohne Arme

  • Blauer Himmel über dem Hauptbahnhof, trotz Regen
  • Während die fussballbegeisterte Welt momentan wie gebannt auf die Spiele der EURO 08 in Österreich und in der Schweiz zu starren scheint, schert das avantgardistische und auch für Menschen mit ernsthaften körperlichen Behinderungen weltoffene Zürich aus diesem Strom aus und feiert einen Wettkampf der besonderen Art:
    Die Contergan-Fussball-Meisterschaft.
    Contergan-Meisterschaft in Zürich
    (Quelle: 20Min vom 6.6.08)
    Dieses Foto beweist, dass auch Menschen ohne Arme Freude am Fussball haben können. In Zürich sind diese Figuren noch bis zum 29. Juni in der grossen Halle des Hauptbahnhofs zu sehen. Jeden Abend um 18:00 Uhr brüllen sie in ihren jeweiligen Landessprachen „Wir packen es“. Das wünschen wir ihnen, auch ohne Arme. Immerhin war das Wetter schön im HBF von Zürich. Blauer Himmel und weisse Schäfchenwolken, anders als am Samstag in der restlichen Schweiz.

    Bislang bekannter als Fussballer waren durch Contergan geschädigte Sportlerinnen im Reitsport wie die Dressurreiterinnen Betina Eistel und Bianca Vogel , aber die sind nicht 17 Meter hoch, wie die Herren Ballak und Co oben im Bild. Besonders beieindruckt hat uns der Spieler vorne rechts im Bild mit roten Shirt und blauer Hose, weil bei ihm offensichtlich zu den fehlenden Armen ausserdem noch der Arsch an der falschen Seite angewachsen ist, oder wie sehen Sie das?

    

    5 Responses to “Start der Contergan-EM — „Wir packen es“ auch ohne Arme”

    1. nicholas Says:

      Hm, das letzte Mal als ich die gesehen hatte, waren auch Arme dran. Die Figuren wurden erst fertig kurz vor Anpfiff des Eröffnungsspiels, das 20min-Bild stammt noch vom Freitag.

    2. bobsmile Says:

      Die Riesen gibt’s wirklich? Ich dachte immer, das wäre nur eine gut gemachte Montage in der Euro08 Werbung vom Schweizer Fernsehen.
      http://www.sf.tv/euro2008/index.php

      Political correctness:
      Stellt sich hier etwa wieder einmal die alte Frage: Wie weit darf Satire gehen? Uiuiui …

      [Anmerkung Admin: War eben am HBF Zürich. Die Arme sind jetzt montiert. 20Min hatte einfach ein bisschen zu früh fotografiert. Was ist ihr politisch nicht korrekt? Es gibt sehr erfolgreiche Sportler mit Contergan-Schädigung, siehe die Links auf die beiden Dressurreiterinnen. Sicher spielte oder spielt auch jemand in einer Liga mit. Von wegen Satire: Als ich das Bild sah mit diesen Typen ohne Arme, kam hier einfach Contergan in den Sinn, ganz spontan. War nicht böse gemeint.]

    3. Thomas Says:

      Tumor ist wenn man trotzdem lacht. Ich fand das Thema auch hart an der Schmerzgrenze, zumal es mit D – CH nichts zu tun hat.

    4. Nessi Says:

      @ Admin

      Zum Fussballspeilen braucht mann ja auch die Füsse…..wenn die Arme (oder Hand) genommen wird, gibts einen Penalty (ausser im Spiel CH-Tschechien) ;.)

    5. rudolf Says:

      Jens, der Beitrag ist auch nicht angekommen!?. Wäre es nicht besser Du würdest Dich – diesmal ging es ja nicht darum, was machen die Schweizer, was machen die Deutschen besser – was vielen schon lange reicht und immer langweiliger wird, um die einmalige,noch alleinige in der Welt“ Direkte Demokratie der Schweiz“ befassen würdest? Keine Meinung? Lieber weiter herausfordern, provozieren? Grüsse vom Vierwaldstättersee.

      [Anmerkung Admin: Ein tolles Thema, hatte ich ansatzweise schon mal dran. Aber sollte mal wieder isoliert besprochen werden, das stimmt]

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