-->

Zürich zu Deutschland — Über den herzlichen Umgang der Schweizer miteinander

  • Zürich zu Deutschland
  • In Zürich leben heute mehr als 22 000 Deutsche. Hinzu kommt eine grosse Anzahl Grenzgänger aus dem nahen Schwarzwald. Allein am Flughafen in Kloten arbeiten 600 Grenzgänger. Während des in allen Schweizer Medien verbissen und mit letzter Energie ausgetragenen Wahlkampfes zu den Nationalratswahlen wurde uns von einem neutralen Beobachter dieses Wahlplakat zugespielt.
    Zürich zu Deutschland

    Es zeigt deutlich, dass die erhebliche Zuneigung, welche die Deutschen in der Schweiz jeden Tag aufs Neue erfahren dürfen, sie auf eine Stufe stellt mit den Zürchern, die es im Kanton Zürich übrigens auch noch gibt! „Zürich zu Deutschland“, das ist doch mal ein konstruktives und pragmatisches Angebot für eine Verbesserung der Deutsch-Schweizer Beziehungen. Dann brauchen die Deutschen nicht mehr einwandern sondern nur noch umziehen.

  • Via Transit durch Zürich
  • Ob man für die Fahrten vom Aargau in den Kanton Schaffhausen dann einen längeren Tunnel bauen sollte? Oder doch nur eine zollfreie „Transitstrecke“, ähnlich der Flughafenstrasse von Basel zum Airport in Mulhouse?

    Wer die Details dieser Karte anschaut, wird noch weitere Entdeckungen machen: Das Puschlav gehört auf dieser Karte auch nicht mehr zur Schweiz und das Oberengadin fällt Italien zu. Die Orte Rüdlingen, Buchberg und Stein am Rhein wurden gleichfalls Deutschland zugeschlagen. Ist halt nicht so einfach mit der Schweizer Geographie.

  • Was tun mit den Zürchern in den Bergen?
  • Dass man mit Zürchern in den Bergen der Schweiz durchaus etwas Sinnvolles anzustellen weiss, zeigt dieser nette YouTube-Clip:

    Uns erfreut daran vor allem die überschwengliche und rasche Kommunikation des Einheimischen.

    

    31 Responses to “Zürich zu Deutschland — Über den herzlichen Umgang der Schweizer miteinander”

    1. toby Says:

      ich glaube nicht, dass dies ein echtes Wahlplakat ist – erstens waren die Wahlen am 21.10.2007

    2. toby Says:

      und zweitens… stimmen die Logos der FDP und CVP nicht mehr überein mit den heutigen Logos

      –>
      http://www.cvp.ch
      http://www.fdp.ch

      und dass dieses Plakat verwendet wurde, kann ich mir kaum vorstellen, da dieses doch sicher zu grossen Reaktionen geführt hätte.

      Wir Berner haben zwar zwar nicht immer das beste Verhältnis zu den Zürchern, aber wir necken uns einfach gegenseitig… Und es ist so eine Art Hass-Liebe. Ausserdem kann ich nicht nachvollziehen, wieso unser schönes Graubünden gestuzt werden sollte.

      Jens ich glaube du bist da auf etwas reingefallen =) so eine Art „Wahl – Fake – Plakat“ =))

      [Anmerkung Admin: Wie, das Plakat ist nicht echt? Sieht aber doch so echt aus! Da bin ich ja bös reingefallen… Danke für die Aufklärung!]

    3. sylv Says:

      reingefallen oder nicht, witzig ist es allemal, vor allem für uns Berner:):)

    4. DaniDo Says:

      Schön, dass das mal wieder thematisiert wird: die Zürcher sind für Schweizer, was (anscheinend) Deutsche für Zürcher sind! Arrogant, zu gross geraten und grossmaulig:-)

      Im Ernst, die Schweiz krankt manchmal an einer etwas zu starken Zürich-Zentriertheit.

    5. ch.atzefrey Says:

      Rindlisbacher als Lawinendienstexperte und ein Zürichdeutsch parodierender Cabaret-Partner – na ja.

      Rindlisbacher als Aaaallaaaaaa-Rufer gefiel mir besser.

      [Anmerkung Admin: Ach, das war gar kein echter Einheimischer?]

    6. neuromat Says:

      natürlich ist das Plakat echt. Ich sehe das doch genau vor mir. Das ist doch auf einem Bild zu sehen und keine Einbildung.

      Seit wann gehört Zürich eigentlich zur Schweiz? Ich dachte immer, die wären eigenständig.

    7. Thomas W. Says:

      @toby:
      Natürlich ist das Plakat echt! Was denkst denn Du?

      Es geht dabei jedoch nicht um die bereits stattgefundenen Wahlen, sondern um eine kommende Volksabstimmung. Zürcher Stimmbürger sind dann allerdings wegen Befangenheit natürlich nicht zugelassen.

      In Deutschland streiten sich bereits Baden-Württemberg und Bayern darum, wer Zürich als Exklave eingliedern darf. Für Baden-Württemberg spricht: in Stuttgart wird noch unverständlicheres Deutsch gesprochen als in Zürich und die Schwaben sind noch geiziger und penibler als die Schweizer. Für Bayern spricht: in München fahren auch weiss-blaue Trams und der bayerische Ministerpräsident würde sogar den Transrapid nach Zürich bauen lassen (insofern die Zürcher Bürger dies finanzieren).

    8. Roland Says:

      @tobi
      Das Plakat IST echt, genauso echt wie die überraschte Reaktion des Admin, als Du ihm verraten hast, dass das Plakat nicht echt sei!

    9. AnFra Says:

      @Thomas W.

      Zu der Eingliederung von Zürich eine kleine Bemerkung. Das Land Baden-Württemberg könnte das züricher Gebiet und die Stadt Zürich direkt „anschließen“! Das Land Bayern würde im Gegensatz hierzu dann eine echte Exklave haben, vergleichbar vom deutschen Büsingen im SH-Gebiet. Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Exklave.

      Jedoch behaltet dieses „trockene Plätzchen“ für Euch selbst, da ja dann keine Fluchtgelder mehr nach ZH kommen würden.
      Habe diesen listigen Vorschlag durchschaut! Zürich soll so über den „Anschluss“ an D der EU-Meute ausgeliefert werden. Eine klapprige Luftgesellschaft und der zugehörige Fluglärm würde nun ein Problem für D sein.
      Hut ab, so kommt man zu seiner späten verdienten Strafe.

    10. Johann Says:

      Das erinnert mich an einen satirischen Artikel, von dem mir ein (Schweizer) Bekannter erzählte: Um den lästigen Streitereien mit den Zürchern ein Ende zu machen, wurde Zürich kurzerhand an Deutschland abgetreten. Aber leider hörten die Probleme nicht auf: Der neue deutsche Verkehrsmininster Blocher (!) verbot den Schweizern nun das überfliegen des neuen deutschen Staatsgebietes. Kennt jemand diesen Artikel, er soll meiner Erinnerung nach in der NZZ gestanden haben, diesen Sommer irgendwann. Über einen Link o. ä. wäre ich sehr dankbar.
      Meinem Bekannten erwiderte ich nur: Blocher als Verkehrsminister, das haben wir deutschen nun wirklich nicht verdient!

    11. Tellerrand Says:

      Das ist kein Witz, es werden sogar schon jede Menge Nägel mit Köpfen gemacht:

      http://www.unternehmerinitiative.org/content/pdfs/dch_medienpraesentation_20070920.pdf

      [Anmerkung Admin: Danke für den wertvollen Hinweis. Besonders spannend finde ich daraus Folie 7:

      • CH ist für D der 9-wichtigste Handelspartner bei den Ausfuhren und der 10-wichtigste bei den Einfuhren.

      • D ist wichtigster Handelspartner der CH. Anteil von 20% bei den Ausfuhren (36,3 Mrd. CHF), 32% (56,3 Mrd. CHF) bei den Einfuhren.

      • Aus B-W stammen 25,5% aller DAusfuhren in die CH.

      • Nach B-W gehen 37% aller CHAusfuhren nach D.

      • 52,2% aller CH-Einfuhren gehen in die Nordschweiz.

      • 47,1% aller CH-Ausfuhren kommen aus der Nordschweiz.

    12. Bazooka77 Says:

      Hallo Herr Wiese

      Wie wärs mit einer Quellenangabe?
      http://disc0very.wordpress.com/2007/07/16/arrogante-zurcher/

      Grusstitsch

      [Anmerkung Admin: Ich bekam die Grafik tatsächlich per Mail zugeschickt, und hatte von diesem Posting keine Ahnung. Es ist offensichtlich schon im Juli aufgeschaltet gewesen, also vor gut 4 Monaten. Ausserdem glaube ich, dass der Inhalt meines Postings so stark vom Beitrag auf Discovery.wordpress.com abweicht, dass hier kaum von Plagiat gesprochen werden kann. Die Blogwiese wird in dem Posting zitiert. Es macht ja kaum Sinn, seine eigenen Zitate erneut zu zitieren. ]

    13. Simone Says:

      Ein ähnliches Plakat gibt es in Frankfurt und richtet sich gegen Offenbach. Da wird u.a. die Stilllegung der Strassenbahnlinie 16 gefordert, die aus Frankfurt in Richtung Offenbach über die Stadgrenze Frankfurt hinausfährt. Auf den ersten Blick tönt’s luschtig, manche nehmen es aber leider sehr ernst…

    14. Raphael Says:

      @ Bazooka77 haha dieses Plakat bekam ich schon vor 2 Jahren mal zugesendet. Auch wie schon bemerkt wurde sind die Logos teilweise veraltet. Es handelt sich also um ein Uraltes Plakat.

    15. Bazooka77 Says:

      Ich hatte lustigerweise seit Veröffentlichung dieses Artikels nie mehr so viele Page Views darauf, wie gestern Abend. Das machte mich ein wenig stutzig. Aber schon ok.

      Das wirklich gute an «Zürich zu Deutschland» wäre immer noch, dass das Fluglärm-Problem gelöst wäre, und wir Starten und Landen könnten, so viel wir wollen, hehe… (Macht irgendwie trotzdem Spass sich selbst zu zitieren;-)

    16. Tellerrand Says:

      @ admin

      Man könnte ganz banal sagen: Geldverdienen macht vor keiner Grenze halt. Ganz besonders vor der Schweizer Aussengrenze nicht. Hat nicht sogar die Ems-Chemie dort, wo es ging, Subventionen aus Brüssel bezogen, aus jenem Brüssel, dass Herr Blocher im Innern mit aller Macht bekämpft.

      Ich kenne die Frotzeleien zwischen verschiedenen Landsmannschaften natürlich auch aus Deutschland. Nur kann ich mich des Verdachts nicht erwehren, dass was in Deutschland meist mit Augenzwinkern geschieht, hier häufig bitter, bitter ernst gemeint ist. Der Kantönligeist hat sich in so manchen Hirnen ziemlich festgesetzt.

    17. Fiona Says:

      Blocher will Image-Agentur der Schweiz abschaffen – KLAR, die Schweizer sind überall in der Welt beliebt wie keine andere Nation, alle wollen hierher inkl DEUTSCHE!! Also, wir können uns auf Imagepolieren verzichten, oder ?

      NZZamS

    18. Sam Says:

      @ Tellerrand

      Ja, hier geschieht das im Ernst und nächstens wird Zürich der Krieg erklärt!

      Leider sind wir hier in der Schweiz sehr Ernst und verkriechen uns zum Lachen in den Keller… Aber das ist ja nichts Neues für den Tellerrand, denn er als ganz grosser Kenner der Situation kann von dieser Schweizer Eigenart ein Liedchen trällern.

      Lustig, aber die Hirne hier in der Schweiz sind schon irgendwie anders gepolt also z. B. in Deutschland, ja ja, mhm, so wird es sein.

      Ich freue mich schon auf die nächsten postings von T.

    19. Tellerrand Says:

      @ Sam

      Ich lebe seit über acht Jahren in der Innerschweiz. „Auf Arbeit“ habe ich hauptsächlich mit Schweizern unterschiedlichster Bildungsniveaus zu tun. Was ich hier beim Z’nüni und Z’mittag so alles in ziemlichen Ernst über Zürcher, Aargauer, Usländer im Allgemeinen und Dütsche im Speziellen hören durfte, habe ich in Deutschland in dieser Form nicht erlebt (und ich habe in vielen Semesterferien bei Mercedes in Untertürkheim am Fliessband gearbeitet). Und davor habe ich erst 18 Jahre in Norddeutschand, dann fünf in der Nähe Stuttgarts und schliesslich fast 10 in Konstanz gelebt. Aber klar, ich habe natürlich keine Ahnung…

      Nur mal so als Tipp: les‘ doch einfach, was jemand schreibt, bevor ihr ihm oder ihr die Kompetenz absprecht.

      Wenn ich schreibe, dass etwas in Deutschland MEIST so und so ist, heisst das nicht, dass es immer so ist. Im konkreten Fall also gibt es eine ganze Menge Menschen in Deutschland, die meinen, jemand sei aufgrund seines Dialekt und/oder seiner regionalen Herkunft irgendwie minderwertig. MEIST (also zum grösseren Teil) – to my humble opinion – sind es jedoch nur Frotzeleien.

      Wenn ich schreibe, dass etwas in der Schweiz HÄUFIG so oder so ist, dann heisst das nicht dass es immer so ist. Konkret habe ich einfach den Eindruck, dass der Lokalpatriotismus hier ausgeprägter ist als in Deutschland und öfter ziemlich scharf geschossen wird.

      Wenn Du meinst mir widersprechen zu müssen, dann wiederspreche bitte dem, was ich geschrieben habe und nicht dem, was Dir Dein „Deutsche-sind-arrogant-also-auch-der-Tellerrand-Filter“ eingibt. Danke.

    20. bk Says:

      Nein zu Zürich?

      Liebe „Ausserzürcher“ – wenn Ihr ganz lieb seit dürft auch Ihr euch ans Tischlein setzten und kriegt was auf den Teller…. ohne ZH gibts nämlich nur hartes Brot und Wasser!

    21. neuromat Says:

      @ sam

      ja wie ist denn das nun wieder zu verstehen – da bin ich ja richtig erleichtert, dass ihr Schweizer doch keine andere Mentalität habt. 😉

    22. Gerald Says:

      @ sam:

      Wenn ich mir die regelmässigen Konflikte bei den Verhandlungen zum Finanzausgleich ansehe, fehlt da nicht viel. Insbesondere, da die Wortwahl mit Militarismen gespickt ist.

    23. Inda Says:

      Es gab mal eine Zeit, da wurde hier auf der Blogwiese friedlich und mit Humor über die vielen kleine Unterschiede diskutiert, die das tägliche Leben und der Sprachgebrauch in D und CH nun mal so aufweisen. Leider weicht das auch hier einem zunehmend – wenn schon nicht giftigen dann zumindest zynischem – Tonfall.
      Auch warte ich wohl vergeblich auf das Statement eines hier lebenden Deutschen, der alles etwas relativiert und sagt es sei gar nicht so schlimm. Fehlanzeige. Wenn ich die Kommentare zum Katrin-Wilde-Artikel auf Stern.de lese, dann überfällt mich das nackte Grauen!

      Ich versteh’s nicht, ich versteh’s echt nicht. Ich habe weissgott keinen kleinen Freundes- und Bekanntenkreis, aber niemandem, wirklich NIEMANDEM käme es in den Sinn, sich irgendwie abschätzig über einen Deutschen zu äussern, bloss weil der seine Muttersprache spricht. Dassselbe gilt für die andauernd zitierte ‚Zürcher Arroganz‘.

      Was ist los? Ist was mit meiner Selbstwahrnehmug nicht in Ordnung? Oder hab ich einfach das Glück, sämtliche toleranten und gesund-selbstbewussten Schweizer zu kennen die es überhaupt gibt? Vielleicht sollte ich ja mal auswandern….

    24. Tellerrand Says:

      @ Inda

      Ich kann nur für mich sprechen. Natürlich habe ich hier auch jede Menge weltoffene, tolerante Menschen kennengelernt, denen es genauso sch…egal ist, welchen Dialekt ich spreche, wie es mir egal ist, welchen Dialekt sie sprechen.

      Leider habe ich aber auch immer wieder eine Fremdenfeindlichkeit am eigenen Leibe erlebt, die ich abstossend finde. Die Wahlergebnisse sind kein Zufall, Ausländerhass und alltäglicher Rassismus sind kein marginales Problem in der Schweiz. Dass das in anderen Ländern, z.B. in Deutschland nicht viel besser ist, ist keine Entschuldigung.

      Die Jahre haben mich nicht abgehärtet. Es stört mich sogar immer mehr, dass ich immer noch von vielen Einheimischen nicht ohne Vorurteile als Mensch, sondern zunächst als „Dütscher“ wahrgenommen werde und als Projektionsfläche dümmlicher Klischees diene.

    25. Schnägge Says:

      @Inda: Ich reibe mir auch verstört die Augen, wsa hier in letzter Zeit abgeht. Ich hatte die Blogwiese-Community bisher in der Mehrzahl für offene, an den jeweils anderen kulturellen und sprachlichen Besonderheiten interessierte Menschen gehalten.
      Aber was man hier in letzter Zeit an Vorurteilen und Verallgemeinerungen lesen muss, das macht mich schon etwas ratlos.
      Sicherlich gibt es Deutsche, die uninformiert und blauäugig in die Schweiz kommen, weil ihr deutscher Arbeitsplatz nach China ausgewandert ist, die nur notgedrungen einige Zeit in der CH arbeiten wollen und gar nicht vorhaben sich anzupassen.
      Sicherlich gibt es genauso Deutsche, die gerade wegen der Schweizer Mentalität und (Sozial-)Kultur in die Schweiz einwandern, oder einen Schweizer Ehemann haben und Schweizer Kinder, die auf Schweizer Schulen gehen und perfekt Schweizerdeutsch reden, und die idann nicht verstehen können, dass sie nach 10 Jahren immer noch als „Gast“ bezeichnet und ausgegrenzt werden, nur weil sie Norddeutsch reden.
      (@Jens: Ich vermute inzwischen, dass die Wörter „Gast“, „Arroganz“ und „anpassen“ auch versteckte Helvetismen sind, die in der CH eine etwas andere Bedeutung haben als in D, was wiederum zu Missverständnissen führt.)
      Sicherlich gibt es Schweizer, die wenig über D und Deutsche wissen und auch gar nicht mehr wissen wollen, vor allem nichts, das ihre liebgewordenen Vorurteile in Frage stellen würde.
      Aber natürlich kann ich auch die Ängste vieler Schweizer verstehen, ich mag mir gar nicht vorstellen, was in D los wäre, wenn da innerhalb kurzer Zeit 20 Prozent Ausländer (in der Stadt Zürich sinds wahrscheinlich weit mehr) einwandern würden.

      Das You-Tube-Video finde ich nebenbeigesagt ganz schön menschenverachtend, sowas trägt sicher nicht zu einer Versachlichung der Diskussionen bei.

    26. flache welt Says:

      Die bescheidene person tellerrand welche wohl von sich denkt über diesen hinauszuschauen nervt. du hast diese frage sicher schon mehrere male gehört, aber warum bist schon so lange heir wenns hier dermassen ankotzt? wegen den bergen? gibts in D auch. schöne frauen hat D auch. schöne männer auch. fussball ist besser. das land hat schöne strände, kluge leute, ist reich, ist weltoffener als die schweiz und zu guter letzt kannst du deine sprache sprechen ohne die leute dich komisch anschauen. du kommst ja nicht aus mali wo die lage finanziell und politisch schwierig ist um man die kröte der rassistischen schweiz essebn muss. warum tust du dir das an? 8 jahre sich über land und volk aufregen muss dich doch kaputt machen. und du scheinst ja ein gebildeter mensch zu sein, das was deutschland braucht.
      als zu dir den gefallen und zieh an die küste, an den chiemsee oder ins kosmopolotische berlin.
      gruss

    27. Flaneur Says:

      Nun… Tellerrand schreibt’s zwar schon oben im Grunde selbst… dennoch:
      Die Tatsache, dass er manchmal manches an manchem in der Schweiz schlecht findet, heisst ja nicht, dass alles an diesem Land schlecht ist. Auch unter dem Strich kann die Gleichung positiv ausfallen.

      Im Grunde kann es wie in einer funktionierenden Beziehung sein.
      „Frau“ kann mit ihrem Rumgelaber und ihren teuren Einkäufen nerven.
      Aber solange sie hübsch ist und der Sex stimmt, hält manch Mann das doch gern aus.
      Analog dazu… wenn die Löhne hoch, und die Steuern niedrig sind, dann… nun, ihr wisst, wie’s weitergeht. 😉

      (Womit ich nicht unterstellen will, dass Tellerrand nur wegen der Befriedigung dieser niederen Geld-Triebe aus ist. Und das war’s jetzt auch mit dem Griff in die Klischeetrommel…)

    28. Tellerrand Says:

      @ flache welt

      Ich nerve gerne, wenn sich Menschen in sebstgefälliger Pose über die Probleme anderer erheben. Lebe selbst acht Jahre in einem Land, in dem Du immer wieder in irgendeinen Topf geworfen und dann angefeindet wirst. Wenn Du damit fertig bist, darfst du dich wieder dazu äussern. Achso, wenn Du diese negativen Erfahrungen in Deutschland sammeln willst, leg Dir vorher ein anatolisches Aussehen und rudimentäre deutsche Sprachkenntnisse zu. Als Schweizer wird Dir nämlich in Deutschland nicht passieren, was einem als Deutscher in der Schweiz geschieht.

    29. Flaneur Says:

      Also wenn ich diesem Zeitungsbrimborium Glauben schenken soll, dann lebt man als Türke in einer beliebigen deutschen Grossstadt – gut, lassen wir es vielleicht nicht gerade Rostock oder sonstwo in Ostdeutschland sein – deutlich unbehelligter als der gemeine Deutsche in der Schweiz…

    30. Tellerrand Says:

      @ Flaneur

      In Deutschland ist gerade Woche der Integration. Anlässlich solcher Veranstaltungen wird die Realität gerne mal ein bisschen geschönt, damit sich Ende alle fröhlich zum Gelingen der tollen Veranstaltung beglückwünschen können.

      Es ist in der Regel nicht lustig als Ausländer in Deutschland zu leben. Ausser man ist Schweizer oder Österreicher und spricht folglich deutsch oder man stammt aus einer westlichen Wohlstandsgesellschaft und steht somit nicht im Verdacht das Sozialsystem auszunutzen oder die Kultur zu verändern.

    31. Mahieu Says:

      find ich lustig dieser Plakat, wahrscheinlich eine Andeutung wie die Schweiz in der EU integriert wird, Kanton per Kanton; dann hat die EU 26 zusätzlichen ländern aber nur eine zusätzliche Sprache, rätoromanisch.
      Da jedes Volk entscheiden kann, welches Kanton wird als erstes die Intiative ergreifen? Oder darf in ein Kanton doch nicht vom Volk regiert werden?

      bin Franzose nicht Dütsch

    Leave a Reply