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Der Deutsche Peter Wiese und das Peter-Prinzip

  • FC Klinsmann und Deutsche in Bern
  • Wir fanden durch Zufall einen Artikel in „Der Bund“ vom 17.06.2006. Es ging darin um die Deutschen in Bern während der Fussballweltmeisterschaft. Die Autorin Anne-Careen Stolze schrieb damals im Juni:

    Deutsche haben es derzeit nicht leicht, einen Ort in Bern zu finden, um bei einem Spiel des FC Klinsmann zuzuschauen und zu jubeln. Zumindest wenn sie mit ihrer Freude nicht allein sein wollen. Viele Schweizer sympathisieren nämlich lieber mit dem Gegner. Egal, wer spielt, Hauptsache: Deutschland verliert. Der Deutsche Peter Wiese hat diesem Thema einen ganzen Beitrag auf seiner Seite «blogwiese.ch» gewidmet, wo Schweizer und Deutsche miteinander zumindest in verbale Gefechte geraten.
    (Quelle: Der Bund vom 17.06.06, S. 23)

    Diesen Peter Wiese hätte ich gern mal kennengelernt. Muss ein Namensvetter von mir sein. Einfach unglaublich, was sich durch saubere Recherche im Internet alles entdecken lässt. Journalistische Meisterleistung. Heissen nicht die Deutschen sowieso immer Peter?

  • Als Peter in den Puff
  • Wir lernten von Roger und seinem Kultpavillon, dass Schweizer Bordellbesucher, die ihr Inkognito wahren wollen, bei der Frage nach ihrem Vornamen im Rotlichtmilieu stets „Peter“ angeben. Ob der Name Inbegriff erotischer Verführungskunst ist? Ein neues „Peter-Prinzip“ sozusagen. Das alte Peter-Prinzip von 1969 sollten Sie kennen. Es trifft immer noch erstaunlich oft zu:

    Das Peter-Prinzip wurde von Dr. Laurence J. Peter und Raymond Hull in ihrem Buch The Peter Principle (1969) formuliert:
    In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen.
    Es bringt zum Ausdruck, dass jemand, der auf seinem Arbeitsplatz fähig ist, befördert wird, bis er auf einem Platz landet, auf dem er inkompetent ist; dort bleibt er dann.
    (Quelle: Wikipedia)

    Ich wette, es fallen Ihnen auf Anhieb ein paar echte Vertreter dieses Prinzips ein. Bei Behörden und auch in der Wirtschaft sind sie gar nicht so selten anzutreffen.

    

    5 Responses to “Der Deutsche Peter Wiese und das Peter-Prinzip”

    1. züpf Says:

      Mir scheint, es handle sich hier eher um eine spezielle Variante der Peter(s)-Projektion …

    2. Branitar Says:

      Dabei heisst es doch sonst immer „der deutsche Michel“… 😉

    3. viking Says:

      Und ich dachte immer, Rainer heisst jetzt Twix…

    4. Gina Says:

      @viking: das hiess mal raiDer… ist aber schon furchtbar lange her. auch im radio wird gepfuscht – herr kiefer wird zu herr keller, allesandro stradella zu allessandro scarlatti… manche leute haben in den lesestunden einfach nicht aufgepasst.

    5. Phipu Says:

      Hier hat es wieder eine Verständnisschwierigkeit D/CH: so wie ich die inhaltliche Aussage verstehe, geht ein unbekannt sein wollender Herr eher als Peter „inS Puff“ (das Puff, CH: „`s Puff“).

      Um sich in seinem Salon in DEN Puff fallen zu lassen, kann man seinen Vornamen getrost behalten. (Der Pouf = ein Sitzkissen) Beispiel: http://www.brigitte.de/kreativ/einrichten/afrika/index.html?p=3

      Und wenn man zu hause nicht aufräumt, geht man halt mit welchem Vornamen auch immer „heim INS Puff“. Siehe hier: http://www.blogwiese.ch/archives/70

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