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Veloland Schweiz — Abenteuer beim Fahren und Parkieren

  • Mit dem Fahrrad einfach nur fahren
  • Fahrradfahren in der Schweiz macht Spass. Nur sollte man sich dazu ganz schnell das Wort „Fahrrad“ ab- und das Wort „Velo“ angewöhnen. Sie dürfen den „accent aigu“ in der Deutschschweiz ruhig weglassen, sollten es lieber tun, denn sonst wird das alsbald korrigiert. Ähnlich wie sich Deutsche Touristen in einer Basler Strassenbahn über die Schilder „Fehlbare werden verzeigt — Busse 100 Franken“ amüsieren, geht es dem Privatdetektiv „Köbi Krododil“ aus der Feder des Zürcher Kriminalautoren Stephan Pörtner. Der ist nämlich oft mit seinem Velo in Zürich unterwegs und sinniert plötzlich über die standarddeutsche Bezeichnung:

    „Velo — die Deutschen sagen ‚Fahrrad’ dazu, als ob man damit was anderes machen könnte als fahren“.

    Ein typisches Beispiel für deutsche Eindeutschungswut also? Sei’s drum, wir fahren Velo in der Schweiz und lernten dank Stefan Pförtner, dass man sich die Schweizer auch über Teutonismen amüsieren können.

    Fahren ist leicht, wenn auch nicht ganz ungefährlich. Anders als in den Fahrrad-Metropolen in den Niederlanden, im westfälischen Münster, in Freiburg im Breisgau oder im fränkischen Erlangen, ist es in Zürich noch ein echtes Abenteuer, sich durch den dichten Autoverkehr zu quälen. Es gibt zwar oft eigene Radstreifen oder auch ein paar verkehrsberuhigte Nebenstrassen mit Freigabe für die Velos, der Rest bleibt „Nahkampf“. Die Stadt Zürich hat das Problem erkannt und lancierte eine Aufklärungskampagne:
    Den Velos eine Gasse lassen
    (Quelle Foto: stadt-zuerich.ch)

    Stellen Sie sich mal um 16:00 Uhr an eine verkehrsreiche Kreuzungen von Zürich und beobachten die lebensmüden Alltagsradler beim riskanten Durchmarsch während einer roten Welle. Heerscharen von Schutzengel geben sich hier ein Stelldichein. Manchmal geht es schief, wie diese offizielle Statistik zu den Velounfällen zeigt:
    Velounfälle in Zürich
    (Quelle Statistik: stadt-zuerich.ch )
    Die IG Velo in Zürich meint zu dieser Situation:

    Die Situation für den Veloverkehr in der Zürcher Innenstadt ist gelinde gesagt unbefriedigend: von einem durchgehenden, sicheren Routennetz keine Spur. Das Sicherheitsmanko auf der Strasse ist der Hauptgrund für das verbreitete illegale Ausweichen aufs Trottoir, wo (zu) viele Velofahrende zudem Rücksichtslosigkeit gegenüber den Fussgängerinnen und Fussgängern an den Tag legen. Die Stadtpolizei reagiert repressiv, ohne den Hebel auch bei den Ursachen anzusetzen.
    (…)
    Mit dem Velo durch Zürichs Innenstadt zu fahren braucht entweder gute Ortskenntnisse oder viel Zeit. Auf jeden Fall aber auch Durchsetzungsvermögen.
    (Quelle: igvelozuerich.ch)

    Durchsetzungsvermögen ist sehr höflich ausgedrückt. Eine gewisse Dreistigkeit sollten Sie schon mitbringen, und nicht allzuviel am Leben hängen. Vielleicht wäre auch eine gute Risikolebensversicherung keine schlechte Idee. Sie wissen ja wahrscheinlich, dass es in der Schweiz eine obligatorische Pflicht zur Velo-Haftpflichtversicherung gibt, in der bei Personenschäden unbegrenzt gehaftet wird.

  • Radeln auf der Bahnhofstrasse
  • Das schönste Velogebiet ist die luxuriös breite Fussgängerzone entlang der Bahnhofstrasse, doch dort ist Velofahren grundsätzlich völlig illegal und verboten, und man kann es nur in der Nacht oder morgens vor 8:00 Uhr riskieren, ohne sich selbst schwere Bussen aufzuerlegen.

    Hat man diese „zone de combat“ lebendig überstanden, kommt das Parkplatzproblem als nächste Herausforderung. „Wildes Parkieren“ ist hier gar nicht gern gesehen, und wer sein Rad am nächsten Haltverbotsschild mit einem guten Schloss anschliesst, riskiert diesen Aufkleber:
    Velo-Parking
    Da ist der Zettel, den Sie ans Rad Velo geklebt bekommen, wenn Sie dies an ein Strassenverkehrsschild angeschlossen haben sollten. Übrigens ein ganz fetter Rechtschreibfehler in der Titelzeile: „Velo-Parking“ ist falsch. „Velo-Parkieren“ wäre richtig. Aber wir sind ja international in Zürich. „Domestic trains“ und so.

  • Parkieren ja, aber wo?
  • Also quetschen wir den Drahtesel zwischen die Massen von bereits abgestellten Rädern.
    gequetschte Velos
    Was wäre auf diesem Gehsteig noch viel wunderbarer Platz zum Velos abstellen! In Städten wie Münster oder Amsterdam würden Sie hier vor lauter Velos den Boden nicht mehr sehen. Aber hier hütet man sich davor, sein Bike in mitten auf dem Gehsteig Trottoir zu parken parkieren, denn sonst droht die „Umplatzierung“:
    umplatzierte Velos

    Wir beobachten übrigens morgens die Saubermänner der Stadt Zürich, die stets auf der Suche sind nach alten, kaputten und stehen gelassenen Velos, um sie zu entsorgen. Da wird die Luft in den Reifen geprüft und die Vollständigkeit der Laufräder. Schrott wird entfernt, und das ist gut so, denn sonst wären diese Unterstände noch verstopfter als sie eh schon sind.

    

    23 Responses to “Veloland Schweiz — Abenteuer beim Fahren und Parkieren”

    1. Louis Says:

      Wenn die Velofahrer das machen würden, was vernünftigerweise im Strassenverkehr zu beachten ist, hätten sie auch weniger Probleme, nämlich:
      1. Korrekt einspuren.
      2. VOR dem Abbiegen zurück schauen, und nicht einfach den Autos vor den Kühler fahren. Und wenn die Fahrt frei ist, erst abbiegen.
      3. Warten, wenn es der Verkehr erfordert.
      4. Sich klar verständlich verhalten.
      5. Da bin ich ein Exot, aber ich habe einen Rückspiegel am Velo. Da erschrecke ich auch nicht, wenn ein Auto mal etwas näher an mir vorbei fährt.
      Ich bin kein Velofeind, wir haben selber einige, daneben noch Motorräder und ein Auto. Wir erleben den Strassenverkehr also von allen Seiten. – Natürlich gibt es überall rücksichtlose Fahrer(innen), aber im allgmeinen muss ich, wenn ich Velo fahre, den Autofahrern ein Kompliment machen, wie rücksichtsvoll und zuvorkommend die meisten sind.

    2. sabine Says:

      Als ich hörte, daß die Schweizer eifrige Velo-Fahrer sind, dachte ich nur: Klar, bei den Bergen hätte ich auch keine Lust, alles selbst zu treten.

      In meinem Sprachgebrauch war nämlich ein Velo schon immer ein Fahrrad mit einem Hilfsmotor.

    3. ichbins Says:

      Lebensmüde Radfahrer gibts in Zürich wirklich mehr als genug, aber zumindest die Velo-Kuriere wissen was sie tun – immerhin das.

      Schlimmer als die Lebensmüden Velofahrer sind die, welche seelenruhig nebeneinander fahren und die Strasse versperren – Platz machen sie natürlich auch nicht – auch nicht wenn man es mit hupen probiert.

    4. Phipu Says:

      Kleine Bemerkung zur Wortklauberei „Parking“

      Das Substantiv „Parking“ ist natürlich richtig im Sinn von „Parkplatz/Parkhaus“. Die nennen wir übrigens auch nicht „Parkierplatz“ oder „Parkierhaus“; und es gibt auch kein Strassenschild „Parkierverbot“.

      „parkieren“ ist nur das Verb. In gewissen Fällen wird es „substantiviert“ wie z.B. bei: „das Parkieren ist verboten“.

      Also so falsch ist das mit „Velo-Parking“ daher nicht. Die Überschrift könnte nach deiner Anregung „Velo parkieren“ heissen. Aber eben mit klein geschriebenem Verb. (= „Velo abstellen/Velo parken“, damit ändert sich der Sinn ein wenig; es geht nicht mehr um den Velo-Parkplatz)

      Und eben, international: In einer Little Big City fliegen die Domestic Flights ja auch ab dem Unique Airport (bei Lautsprecherdurchsagen kann das auch mal als „Munich Airport“ verstanden werden). Dann darf man sein „Bike“ wohl auch ins Velo-Parking stellen, nicht?

      Du erwähnst auch das Laufrad. Diese waren nicht nur im nicht nur im 18. Jh. in Mode. Du ahnst gar nicht, wie trendy das ist. Die 2 – 6jährige Zielkundengruppe steht voll auf dieses Gerät! http://www.likeabike.ch/

      Noch was: heisst es eigentlich „Heerscharen“ (409’000 Google-Funde) oder „Herrscharen“ (779 Google-Funde)? – Ich meine es kommt von „Heer“ (militärische Einheit mit grosser Anzahl Personen). Ich weiss natürlich, dass Google auch alle fehlerhaften Publikationen anzeigt.

      Ich frage mich manchmal, wie der Werkhof in ausländischen Städten, die Velo-Spreu vom Weizen unterscheidet, wenn man nicht einmal die Jahres-Vignette für die Haftpflichtversicherung kontrollieren kann. Müssen die Werkhof-Mitarbeiter mit Handeln „zuwarten“, bis die Räder (Rad = Felgen-Pneu-Einheit, um die Verwechslung mit dem Teutonismus „Rad = Velo/Fahrrad“ zu vermeiden) weggeklaut worden sind?

    5. Phipu Says:

      Mir fiel eben auf: nicht jede Art Radfahrer nennt sich in der Schweiz konsequent „Velofahrer“. Die militärische Truppe (unterdessen aufgelöst) waren schon seit jeher – im Gegensatz zu vielen andern französischstämmigen Truppentiteln – „die Radfahrer“. Im Volksmund nannte man sie auch „d’Redlibuebe“ ( = die Radlerjungen). Mehr darüber hier: http://www.radfahrer.ch/

      Wenn sich allerdings jemand für ein solches Fahrrad (z.B. zum Kauf) interessiert würde ich es am ehesten mit Suchbegriffen wie „Militärvelo, Armee-Velo, Ordonnanz-Fahrrad,“ versuchen.

      An Sabine:
      Kann es sein, dass man in Deutschland die Vélo-Solex-Töffli ( = -Mofas/ -Motorfahrräder) einfach „Velo-…“ nennt? Die sind ja so eine Art Fahrräder mit Hilfsmotor. „Mofa“ ist schon fast ein bisschen beschönigend für diese Kultfahrzeuge. http://de.wikipedia.org/wiki/Velo_Solex

    6. Sauschwob Says:

      Humbug! Dann sollte es doch Velo-Parkplatz heissen und basta!

      Lusitg finde ich übrigens auch: „Velofahrende bitte zu Fuss verkehren“, zu sehen an der Baustelle am Limmatquai. Soll wohl soviel heissen wie „Radfahrer bitte absteigen.“

      Ui, ui, ui, ich höre schon die Dresche herunter hageln…

    7. Mikki Studer Says:

      Hey, du vergisst: Die Zürcher vergleichen sich ja gerne mit echten Grossstädten. Gibt’s denn in New York oder Mailand Fahrradstreifen? Ja, eben. In einer echten Grossstadt gibt’s das nicht. Die Schweizer Kleinstädte haben es aber schon lange begriffen und verfügen zumindest über einige rudimentäre Fahradstreifen – wobei man in der engen und hügeligen Schweiz ein wenig Nachsicht walten lassen sollte.

    8. Alina Says:

      wenn sie’s schon immer so genau nehmen mit der sprache: der mann heisst stephan pörtner..

      [Anmerkung Admin: Danke für den Hinweis, ist schon korrigiert!]

    9. Michael Says:

      @Phipu:
      Der Werkhof in ausländischen Städten wirds wohl ähnlich machen, wie die Veranwortlichen hier in Zürich: An Vorder- und/oder Hinterrad eine farbige Kreidemarkierung setzen. Was nach $zeit noch ungefahren aussieht, wird mitgenommen. Die Jahresvignette ist meines Wissens dabei nicht wirklich relevant.

    10. Chrigi Says:

      Hier in Basel ist es schon teilweise ein Kreuz mit den Velofahrern. Wenn sie vor Autos (wie heute morgen vorm Bus) herfahren, ist man als Autofahrer verloren, wenn man nicht den Fuss ständig auf der Bremse hat. Es ist leider nicht mehr üblich, den Nachfolgenden anzuzeigen, wo man hin möchte. Man biegt halt ab, ohne Rücksicht auch auf sich selber.
      Besonders mühsam sind die Damen und Herren, die das haltende Tram überholen. Nicht aussenrum, sondern innen, wo Leute ein- und aussteigen. Oder auch auf dem Trottoir. Ist es nicht mehr schick, die Minute zu warten, die das Tram an der Haltestelle hält? Oder einfach mangelnde Erziehung?

    11. prostmaster Says:

      parken – parkieren, grillen – grillieren ??? Irgendwie passt die schweizer Schreibweise.
      Es heisst auch im grossen Kanton „masturbieren“ und nicht „masturben“.

    12. Pio Says:

      Hallo,

      ich habe soeben die Loesung gefunden, damit die Autofahrer in Zuerich etwas langsamer fahren und die Strassen etwas verkehrssicherer werden. Auch duerften die Tourissten sich ueber die Auflockerung freuen.

      Wie? Ganz einfach, Geissen^wZiegen muessen auf die Strasse, die scheinen auf uns (zumindest Auslands-)Schweizer bremsend zu wirken.

      Naja, ehrlich gesagt habe ich noch selten eine bloedere Ausrede gehoert, aber im Sinne von „en gueti Uusred esch en Batze waert“ ( 1 Batzen = 10 Rp

      Gruss aus Hiroshima,

      Pio

    13. viking Says:

      @chrigi
      […Ist es nicht mehr schick, die Minute zu warten, die das Tram an der Haltestelle hält? Oder einfach mangelnde Erziehung? …]
      Warten? Das ist doch diese sinnlose Tätigkeit die bei so vielen Autofahrern den automatischen Hupreflex auslöst?
      Geduld ist eine Tugend die in der heutigen Zeit leider nicht mehr sehr hochgehalten wird.

    14. Branitar Says:

      prostmaster said:

      „parken – parkieren, grillen – grillieren ??? Irgendwie passt die schweizer Schreibweise.
      Es heisst auch im grossen Kanton “masturbieren” und nicht “masturben”.“

      Hmmm dann essieren, trinkieren, schlafieren die Schweizer auch? 😉 Ich glaube, Dein Beispiel ist nicht ganz treffend, zumal masturbieren aus einem Fremdwort abgeleitet ist (ähnlich wie onanieren, fotografieren, telefonieren usw.) und deshalb wahrscheinlich anders gebildet wurde und nicht „natürlich“ gewachsen ist.

    15. tyrannosaurus Says:

      Danke, S a u s c h w o b, der Du offenbar auch ein unermüdlicher Kämpfer wider eine PC-kontaminierte Sprache zu sein scheinst!

      Lustig finde ich das allerdings überhaupt nicht …

      Gruss t

    16. prostmaster Says:

      @Branitar:
      na ja, da könnten wir gerne weiterspinnen: weder telefonieren die Schweizer noch telefonen sie: sie geben sich ein Telefon. Und ob telefonieren von einem Fremdwort abgeleitet wird, sei dahin gestellt. Wie stehts mit „markieren“ oder „flankieren“ oder „frieren“ (vergiss das letzte Beispiel;-) .
      Bureduetsch folgt keinen Regeln, oder warum heisst es „Staubsuger“ und nicht „Stubsuger“. Oder warum nicht mal „Mittagspuse“ machen …

    17. Mike Says:

      Mich wundert das die Statistik nicht höher ist….
      So wie die hier alle fahren, nachts ohne Licht, sich immer durchquetschen am besten im toten Winkel…
      Nein, Autofahren ist kein Zuckerschlecken in Basel. An jeder Ecke nen Zebrastreifen. Fahrt mal über den Aeschenplatz so um 17.00 Uhr, viel Spass.
      Ich machs eigentlich immer so: Augen zu und durch. Der, der sowas geplant hat war wohl grade in der PUK!!!!

    18. Phipu Says:

      an Branitar

      ich bin nicht ganz überzeugt, dass „parkieren“ und „grillieren“ nicht auch je ein Fremdwort als Quelle hat. Da ich aber kein Latein kann, (woher die meisten Fremdwörter stammen), kann ich nur proben (oder vielleicht doch eher „probieren“?), das mit meinen anderen Fremdsprachenkenntnissen zu erklären:
      F: parquer, GB: to park, E: aparcar (lat.-amer.: parquear) I: parcheggiare
      F: griller, GB: to grill, (E: parillar), I: (Nomen: la griglia)

      Heute, das muss ich hier noch präzisen, wollte ich mich nicht von meinem Fahrer chauffen lassen, da ich meinen Hund sein Revier marken lassen musste. So war ich am Kai promenen. Dort sah ich eine Blaskapelle vorbeimarschen, die eben am exerzen war. Das gepräsentete Stück war von einem Komponisten, der mich auch schon oft zum Musizen ganimt hatte. –
      Dieser Text ist natürlich absolut stupide, aber er hilft mir demonstren, wie die Fremdwörter in Deutschland klingen würden, wenn „parken“ und „grillen“ für deutsches Deutsch die Norm wären. Aber die Sprache ist ja zum Glück keine exakte Wissenschaft. Sonst wäre alles viel zu einfach, und wir könnten uns nicht amüsen, so viel zu schreiben.

      An Michael

      In anderen, kleineren, Schweizer Städten habe ich schon festgestellt, dass die Velo-Aufräum-Razzien eben hauptsächlich Anfangs Juni durchgeführt werden. Dann sind nämlich die letztjährigen Vignetten abgelaufen. Aber das sind wohl Städte, deren Abstellplätze nicht so hoffnungslos überfüllt sind, wie in Zürich; und einmal pro Jahr abtransporten – pardon – abtransportieren reicht wohl an anderen Orten. Auf die Kreidemarkierungen muss ich mich künftig achten, danke für den Tipp.

    19. sabine Says:

      phipu: nee, eine mofa ist eine mofa und ein velo ist ein velo. ein velo ist in der bauweise tatsächlich ein richtiges fahrrad, an dem einfach ein kleiner motor befestigt ist, der auch nur unterstützend tätig sein soll und nicht durchgehend. naja, jeder so wie er mag.

      und jetzt muß ich mir eben neue wimperntusche auftragen, weil die alte wegen albernem gekicher verwischt ist, masturben…*gg sehr geil.

    20. AJM Says:

      Hallo zusammen, Ich musste mich gerade sehr über das Esoterische Brot amüsieren. Das es solche Spinnereien gibt, da kann man nur den Kopf darüber schütteln.
      Und lebensmüde Velofahrer gibts nicht nur in Zürich, sondern auch auf dem Land. Nur dort kann man ihnen besser ausweichen. *g*

      Gruss
      AJM

    21. roger Says:

      “Velofahrende bitte zu Fuss verkehren” …..ja alles klar! ha ha ha, ich lach mich kaputt. Dies tut weh, in jeder Form. „Velo-parking“ …ohja, genau.
      parken, grillen, Fahrrad, klar?!
      Viel Spass noch beim radeln diesen Herbst.

    22. phil Says:

      Super, sehr interessanter Beitrag! Ich war mal an einem Kongress in Bern da ging’s einen ganzen Tag lang nur um’s Velo Parking! Ist unglaublich was da alles dahinter steckt..

      Im neuen HB 2008 soll’s ja eigentlich endlich eine definitive und saubere Lösung zum Velo-Parkproblem geben. Definitiv ist da glaubs aber noch nichts. Hoffen wir das Beste!

    23. piciclisto Says:

      Zur tafel am letzten bild: Schön, dass hier sowohl die fussgänger, wie auch die fussgängerinen dankbar sind. Es gibt nämlich orte, wo eine solche dankbarkeit nur diese spezies des männlichn geschlechts erweist, anderswo ist wiederum nur die weiblichkeit für die dankbarkeit zuständig. Eine solche geschlechtereintracht ist keineswegs selbstversändlich, deshalb ist die erwähnung beider geschlechter unerlässlich, um auf diese unerwartete seltenheit hinzuweisen 🙂

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