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Deutschland-Schweden — Kommet alle am Samstag 17.00 Uhr nach Zürich auf den Sechseläuten-Platz

  • Niemand schimpft über das Fanmobil
  • Jetzt am Ende der Vorrunde der WM, wo Schweiz und Deutschland noch im Rennen sind, Italien und England ebenso, meinen wir einen leichten Stimmungswechsel bei den Schweizern zu spüren. Die Party, die in Dortmund nach Ende des Spiels Schweiz-Togo gefeiert wurde, die begeisterten Deutschen, die Westfalenstadion in ihrem ahnungslosen Unverstand „Hobsi Schwitz“ gerufen haben, bis die Kehlen streikten, haben Eindruck hinterlassen.

    An allen Spielstädten in Deutschland, allen voran in Berlin, geht die Party ab, feiern die Fans aller Nationen gemeinsam, finden Verbrüderungen statt. Doch jetzt geht es ja erst richtig los. Gewinnen oder heimreisen heisst jetzt die Devise. Der Reporter von RSR Radio „La 1ière“ (Sendung Forum 18.00 Uhr, 42 Minute) ist voll des Lob über die beispiellose Stimmung in Deutschland, die perfekte Organisation und die friedlich-feucht-fröhliche Stimmung auf den Strassen Deutschlands.

    Wir dekorierten unser Auto zum Fanmobil und kurvten durch Bülach. Es wurde freundlich gewunken und mitgehupt, keine bösen Gesichter weit und breit.
    Unser Fanmobil

    Am gleichen Tag fanden wir eine Kopie eines Weltwoche Artikels:

    Wir sind immer wieder wer
    Schwarz-Rot-Gelb hat Hochkonjunktur. Warum? Im besten Fall wegen eines Schweinebratens.
    (Quelle Weltwoche)

    in einem anonymen, nur mit „Blogwiese“ beschrifteten Umschlag im Briefkasten. Ein Fan, der seinen Namen nicht nennen will? Ein bös gemeinter Racheakt? Wir wissen es nicht, freuen uns aber, wenn das Thema Deutschland/Schweiz auch andere beschäftigt.

  • Allein unter Frauen
  • Ich sah das Spiel Schweiz-Frankreich in Zürich am Bellevue in Zürich. Kurz vor Schluss mussten ich auf den Zug zum Bahnhof Stadelhofen. Dort herrschte eine gespenstige Ruhe. Ca. 60 Personen warteten auf dem Bahnsteig, irgendwas war anders als sonst. Es hat ein paar Sekunden gedauert, bis ich es realisiert: Es waren ausschliesslich Frauen dort! Wahrscheinlich hatten sie ihre Freunde oder Männer beim Fussballgucken allein gelassen und fuhren schon mal heim.

  • Wie ich das erste Tor herbeischrie
  • Das Spiel Deutschland-Ecuador lief gerade eine Minute, wir verfolgten es im Büro über den Ticker von Spiegel-Online, als meinem Deutschen Kollegen eine Idee kam: „Pass auf, wir brüllen jetzt beide ganz laut TOR, dann denken alle, dass Deutschland eins geschossen hat„. Gesagt getan, die Kollegen bekamen schier einen Herzinfarkt bei unserem Geschrei. Eine Sekunde nach der Aufregung aktualisiere ich den Online Ticker, und es stand wirklich 1:o für Deutschland. Vielleicht sollten wir öfters mal im Büro TOR schreien? Prinzip der self-fulfilling prophecy…

  • Als Deutscher in Zürich Fussball gucken

  • Den Rest des Spieles Deutschland-Ecuador sah ich dann in einer Kneipe in Zürich, nur wenig Gäste waren dort. Am Vortag, beim Spiel der Schweiz, war hier kein Stehplatz mehr frei. Bei den wenigen Gästen stellte sich nach und nach heraus, dass es alles kleinlaute Deutsche waren, die sich nicht getrauten, laut ihrer Begeisterung Ausdruck zu verleihen. Ja, so sind wir Deutsche in Zürich: Immer schön brav und zurückhaltend. Es ist wirklich nicht der repräsentative Durchschnitt Deutschlands, der in die Schweiz zum Arbeiten kommt.

    Am Donnerstag spielte dann Japan gegen Brasilien. Harald Schmidt sagte zu den Japanern: „Es gibt beim Fußball eine Regeländerung. Japaner dürfen beim Freistoß in der Mauer auch übereinander stehen.“ Sie überraschten durch hohe Geschwindigkeit und konnten sich hervorragend gegen Brasilien behaupten. Das Tor in der 34. Minute war einfach genial.

  • Samstag, 17.00 Uhr, Zürich Sechseläute-Platz
  • Wir wurden gefragt, wo sich denn die Deutschen zum Fussball in Zürich treffen. Also wir haben beschlossen, am Samstag um 17.00 Uhr wieder auf dem Sechseläuten-Platz am Bellevue das Spiel zu gucken und laden alle Deutschlandfans herzlich ein, auch dorthin zu kommen. Da bestimmt nur wenig Schweizer das Spiel gucken wollen, gibt es sicher ein rauschendes Fest mit den Schweden vor der Leinwand. Kommet zu Hauf, wir werden die Schwarz-Rot-Goldenen Flaggen mitbringen. Vielleicht ist es das letzte Mal, aber dann waren wir dabei mitten im Mekka aller Deutschland Fans, in „Downtown Zurich“. Auch Schweizer Fans sind herzlich willkommen. Wir haben sogar extra eine „Schweiz Weltmeister 2006“ Flagge hinten im Auto. Unserer Beschwichtigungsflagge.
    Beschwichtigungsflagge

    P.S.: Besonders gefreut haben wir uns heute über den einsamen Ghana-Fan mit seinem Ein-Auto-Korso in Bülach.

    

    20 Responses to “Deutschland-Schweden — Kommet alle am Samstag 17.00 Uhr nach Zürich auf den Sechseläuten-Platz”

    1. Thomas W. Says:

      Hier in München hat die Schweiz ausgesprochene Sympathien. Nicht nur, weil es, wie Bayern, ebenfalls ein Alpenland ist. Sondern auch bei den Kollegen aus dem Norden, die kräftig für die Schweiz mitjubeln und sich über Schweizer Tore freuen. Egal ob Ihr es wollt oder nicht: Wir mögen Euch, liebe Schweizer. Und freuen uns über Eure Erfolge!

    2. kwyjibo Says:

      Ich muss Erschütterndes berichten aus Dortmund:

      #1 Am Tag des Spiels Brasilien – Australien sind jede Menge Deutsche mit einem Brasilien-Shirt rumgelaufen!!

      #2 Beim Spiel Schweiz – Togo haben eine grosse Menge Deutscher Togo unterstützt! Ich meine, was soll das? Aufgrund ihrer Hautfarbe gehe ich davon aus, dass sie keine familiären Verbindungen nach Afrika haben.
      Hätten sie im Atlas Togo gefunden? Haben die Deutschen eine Abneigung gegen die Schweizer?

      Fragen über Fragen

    3. Thomas W. Says:

      @kwyjibo: Ich weiß zwar nicht, was in den deutschen Fans vorgegangen ist, aber: tatsächlich war Togo mal deutsche Kolonie – bis 1914. Anders als die Schweiz übrigens. Tja, da ist die mentale Verwandtschaft zu Togo dann wohl doch größer…

    4. Sabine Says:

      es ist einfach viel cooler ein togo-shirt oder ein brasilien-trikot zu tragen, als gefahr zu laufen, wie ein wandernder erste-hilfe-koffer auszusehen.und schwarze zu unterstützen vermittelt doch gleich viel mehr peace und happyness…

      und jetzt nochmal ernst: nachdem vor der wm so eine panikmache gestartet wurde, daß sich deutschland irgendwelcher rassistischen tendenzen befleissigt, ist doch klar, daß „der deutsche“ zusieht, daß besonders die „dritte welt to gast bi frünn“ herzlich und warm aufgenommen und mit sehr viel nachdruck und unterstützung präsentiert wird, daß diese tendenzen definitiv nicht gegeben sind. und da es in deutschland keine rassistischen tendenzen gegen die schweiz gibt, könnte sich der eine oder andere vielleicht jetzt vernachlässigt fühlen. müßt ihr nicht ;).

      übrigens, jens, gestern war auf http://www.schandmaennchen.de eine schönes titelbild. ein foto vom spiel deutschland:ecuador mit der bildunterschrift „polen hat gewonnen“. wenn das mal kein schweizer war :).

    5. Hanna Says:

      Also wir machen das so: Solange nicht Deutschland spielt sind wir da flexibel und unterstützen mit Vorliebe kleine Länder deren Landsmänner größere Schwierigkeiten haben, ihre Mannschaft zu unterstützen. Aus Togo können nunmal nicht so viele Fans kommen wie aus der Schweiz, weil erstens die Anreisekosten höher sind und zweitens häufig das Portemonaie kleiner. Die paar die hier sind, sind „etwas anders in ihrer Feierkultur“. Und ich finde das richtig so. Schließlich hat jede Mannschaft zumindest Fans verdient.

      Allerdings haben viele, die ich kenne, begeistert mit den Schweizern mitgefeiert und sie angefeuert – auch wenn sie euern Schlachtruf meist erst gegen Ende des Spiels verstanden haben und ihn ein wenig verdrehthaben (Hopsi Schweiz – ich meine das Spiel in Dortmund). Aber man soll es ihnen doch nicht übel nehmen, wenn sie sich redlich bemühen, euch anzufeuern, oder? Hier ist Party und man freut sich mit dem, der sich am schönsten freuen kann. Das Exotische ist Publikumsmagnet und Sympathienträger. Da sind halt auch die Brasilianer vorne dabei. Auch die Koreaner mit ihrem kultivierten Schlachtruf auf die Melodie von Beethoven. Da es aber, mangels fundierter Sprachkenntnisse, problematisch wird mit den Koreanern mitzusingen, tippe ich, dass die Mehrheit der deutschen Stadiongänger mit den Schweizern kämpft. Ihr seid auch exotisch für eine WM und ein wenig leichter zu unterstützen. Wenn sie vielleicht den ein oder anderen Namen falsch aussprechen und die Schlachtrufe nicht so gut betonen können, nehmt es nicht als Bosheit. Dass wir Deutsche kein oder nur schlecht Schweizerdeutsch sprechen können merkt doch beim Grölen zum Glück kaum einer. Ein rotes Tshirt mit Kreuz finden wir dank eurer Supervermarktung des Brandingartikels „Schweizerkreuz“ auch bei uns ziemlich leicht. Lasst uns einfach mit euch feiern. (Und ich hoffe, dass das dann nicht als arrogant angesehen wird.)

      Außerdem entscheiden wir bei jedem Spiel neu, wen wir unterstüzen wollen. Ihr solltet das doch kennen, oder feuert ihr bei einem Spiel England gegen Schweden auch die Schweizer Spieler trotz ihrer Abwesenheit auf dem Platz an? Ich kann euch nur versichern, euch gehören die Sympatien und falls Deutschland rausfliegt, kann ich nicht dafür garantieren, dass sich nicht ein Großteil meiner Bekannten den Schweizer Fans auf Dauer anschließt und eure Spieler bis ins Finale mitanfeuert.
      Liebe Grüße aus dem hohen Norden in den Süden.

    6. Hanna Says:

      Kleiner Nachtrag@ Thomas W.:
      Bei uns liegt nach den alten Griechen und Römern, und ein bisschen „Französische Revolution“ wegen der Völkerverständigung, der Schwerpunkt des Geschichtsunterrichts in der Zeit der näheren Vergangenheitsbewältigung. Die Kolonien werden eigentlich überhaupt nicht in der Schullaufbahn eines Gymnasialschülers und dann wohl erst recht nicht eines Haupt- oder Realschülers erwähnt – zumindest in NRW (Landessache).

      Vielleicht kommt da ja bald eine neue Vergangenheitsbewältigung auf die deutschen Schüler zu, aber ich kann dir versichern, dass der „normale Fan“ sicherlich nicht an vergangene Kolonialzeiten gedacht hat, wenn er dieses kleine Detail denn überhaupt kannte. Da liegt eine Bildungslücke der Deutschen – PISA winkt auch bei uns.

    7. kwyjibo Says:

      War ja nicht ganz ernst gemeint 😉

      Ist nur ne Art Retourkutsche an Jens, der ja von den Schweizern verlangt, dass sie Deutschland unterstützen, wenn die im WM-Finale gegen die Brasilianer spielen.

      Ich (und wohl auch alle anderen Schweizer) habe mich sehr wohl und als Gast willkommen gefühlt.
      Habe auch viele Deutsche gesehen, die mit einem „Danke, Schweiz“ Shirt rumgelaufen sind.

    8. Hanna Says:

      Ich sag doch, wir mögen euch! Viel Spaß noch und viel Glück und Erfolg bei der KO-Runde.

    9. Thomas W. Says:

      @Hanna: Meine Anmerkung (das mit den Kolonien) war auch nicht als ernsthafte Erklärung gedacht.
      Denke mal, dass hier fast niemand sich noch an die ehemaligen „Deutschen Schutzgebiete“ erinnert, geschweige denn an die „Stadt- und Landkreise Lome, Misahöhe…etc.“.
      War auch ganz gut so, die wenigen Kolonien nur kurze Zeit gehabt zu haben.
      Tatsächlich stimme ich Deiner und Sabines Ausführungen zu. Wir haben ein Herz für kleine Länder. Oder wie der Kölner sagt: „Man muss och jönne könne“.

    10. Arne Völker Says:

      Der eine Ghanaer in Bülach wird Zuwachs bekommen, Jens, da bin ich sicher. Solange Ghana dabei ist, ist es vermutlich bevorzugtes Identifikationsobjekt für alle, die mal eine andere Fahne schwenken wolllen als die eigenen. — In diesem Sinne bin ich sehr froh, dass in der Schweiz immer noch alle Schweizer die eigene Fahne schwenken. Nicht so wie damals, 2002, als sie alle Brasilianer wurden.

    11. DayLight Says:

      Hier in Würzburg sind die Black Stars aus Ghana stationiert. Und es ist Wahnsinn, wieviele inzwischen mit Ghana Flaggen rumlaufen.

    12. tyrannosaurus Says:

      @kwyjibo: Tja, das haben wir nun davon: Die meisten neutralen Fans unterstützen eben spontan den „kleineren“ von zweien; im Falle der Begegnung Schweiz – Togo sahen sich die Eidgenossen unversehens in der Rolle der favorisierten Fussball – „Grossmacht“: Wie ungewohnt aber auch!

    13. Raphael Says:

      Unwichtige Frage:

      Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen schwarz-rot-geld und schwarz-rot-gold. Wann wird was verwendet…wissen unsere nödlichen Nachbarn die dritte Farbe nicht genau oder wie kommt es, dass diese Frage noch nie abschliessend geregelt wurde…?

      Vielleicht mal ein Thema für einen Blogbeitrag.

    14. wolfi Says:

      bin gerade im bierkeller in der fränkischen schweiz

      http://www.bierkeller.de/index.php?regid=3&kellerid=66

      unglaubliche stimmung, dusig lüt, jetzt gibts freibier!!!

      die dütsche chömed no wiet, freu mi ufs halbfinal gegä d’schwiiiz.

      caioi….

    15. Rüdiger Says:

      @Raphael

      Also wir hatten ja auch mal ein weißes Kreuz auf rotem Grund, aber das war um 1200 bis 1350 und ist inzwischen in Vergessenheit geraten. Neben dem Reichsadler auf dem Banner des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen gab es zu Zeiten der Kreuzzüge eine Ergänzung durch ein rot-weißes Kreuzbanner (weißes Kreuz auf Rotem Grund), um bei gemeinsamen Aktionen französischer, reichsdeutscher und weiterer Heere den Überblick über die kreuzfahrenden Nationen zu behalten.

      Der Ursprung der Farben Schwarz-Rot-Gold liegt in den Befreiungskriegen gegen Napoleon. 1848 wurde von der Nationalversammlung die Flagge mit den waagerechten Farben Schwarz-Rot-Gold festgelegt. Zwischen Gelb und Gold gibt es insofern keinen Unterschied, als dass die deutschen Farben Schwarz-Rot-Gold heißen, aber Schwarz-Rot-Gelb sind. Nach einer heraldische Regel sind Gold und Gelb gleichwertig und Flaggen dürfen nie großflächige Anteile metallischer Farbtöne (Silber oder Gold) enthalten.

      Nach dem zweiten Weltkrieg wurde diese Farbkombination dann wieder aufgegriffen und im Grundgesetz festgeschrieben. Details der Beflaggung von Bundesbehörden in einem Erlaß. Es gibt festgelegte Tage, an denen an Dienstgebäuden geflaggt oder halbmast geflaggt wird. Bei zusätzlichen Tagen ist die Genehmigung vom Innenminister einzuholen. Es ist die Bundesflagge zu hissen und – wenn ein weiterer Fahnenmast vorhanden ist – die Europaflagge. Bei regionalen und örtlichen Anlässen dürfen daneben auch die Flaggen der Bundesländer und der Gemeinden gehisst werden.

      Wer noch mehr will schaut in einem Nachschlagewerk oder bei Wikipedia.

    16. sabine Says:

      hihi, „schwarz-rot-geld“…wundervoll. das ist fast genauso schön wie „einigkeit und recht auf freizeit“ oder „sieg, unentschieden oder niederlande“ :))

    17. Gerald Says:

      Hallo Jens,

      wie war es am Bellevue? Ich war leider nicht in Zürich, sonst wäre ich auch dor gewesen.

      Gruss

      Gerald

    18. wolfi Says:

      ist schon ein blog in vorbereitung bzgl. das bevorstehende halbfinal schweiz-deutschland?
      mir tut das ja irgendwie leid für die vielen italiener….insb. in der schweiz, aber ich glaube, sie können sich auch mitfreuen 🙂

      ich freu mich schon drauf, eben habe ich über ebay „günstig“ eine karte erworben….

    19. Martin Says:

      Vielleicht sollte man beim Spiegel die Berichterstattung über das „Schwiizer Fussballdütsch“ dem Herrn Wiese überlassen.
      http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,423792,00.html

    20. Bettina Says:

      Dass Deutsche die Schweizer angefeuert haben, sorgte noch einige Tage danach in einer kleinen Runde hier für alleralllergrößtes Erstaunen. Die Schweizer konnten es nicht fassen – und ich versuchte zu erklären, dass deutsche Fußballfans bei internationalen Turnieren immer ihre Lieblinge haben und gerne andere Mannschaften unterstützen (solange sie nicht gegen D spielen, versteht sich).
      Merkwürdigerweise kommen keine Nachfragen, wenn im gelb-grünen Einheitsbrei für Brasilien gesungen wird.

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