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Wenn zwei Schweizer Polizisten sich nicht verstehen — Neues vom Aubonne-Prozess

  • Wenn Schweizer Polizisten die andere Landessprache nicht sprechen
  • Wir berichteten bereits über die unheilvollen Vorgänge auf der Aubonne Brücke bei Genf vom 1. Juni 2003, als zwei G-8-Aktivisten sich an einem Kletterseil von der Brücke abseilten, welches quer über die Fahrbahnbrücke gespannt war, um so den Verkehr aufzuhalten. (vgl. Blogwiese). Ein hinzukommender Polizist schnitt das Seil durch, wodurch einer der Aktivisten 20 Meter in die Tiefe in einen Bach stürzte und nur mit schweren Verletzungen überlebte.

    Wie sich in dem kürzlich stattgefundenen Prozess gegen die beiden verantwortlichen Schweizer Polizisten herausstellte, wurde als Grund für diesen Zwischenfall angegeben, dass der daran beteiligte Schaffhauser Polizist Deiss kein Wort Französisch sprach, und sein Vorgesetzter, der Einsatzleiter Poget, kein Wort Deutsch.

  • Die Polizisten wurden freigesprochen
  • Die Staatsanwaltschaft hat die Anklage auf fahrlässige Körperverletzung im Prozess vor dem Bezirksgericht Nyon fallen gelassen. Sie hielt den beiden angeklagten Polizisten die sehr schwierigen Umstände auf der Autobahnbrücke bei Aubonne zu Gute, die zu Fehlern geführt habe. Hauptursache des Unfalls sei die Aktion der Aktivisten gewesen, die mit der Blockierung der Autobahn eine sehr gefährliche Situation geschaffen hätten. Das Gericht folgte der Einschätzung des Staatsanwalts. Es sei den angeklagten Polizisten, einem 26-jährigen Schaffhauser und dem 54-jährigen damaligen Einsatzleiter aus dem Kanton Waadt keine schuldhafte Fahrlässigkeit vorzuwerfen, auch wenn ihr Verhalten diskutabel erscheinen könne.
    (Quelle: tagesanzeiger.ch)

    Wir finden das sehr treffend festgehalten: „Hauptursache des Unfalls sei der Aktion der Aktivisten gewesen“, und nicht der Polizist mit dem Messer in der Hand. Der wurde durch die Kausalität der Situation zum Handeln gezwungen, nehmen wir an. Doch was verbirgt sich hinter den „schwierigen Umständen auf der Autobahnbrücke“ sonst noch? Ganz einfach: Der Waadtländer Einsatzleiter konnte kein Wort Deutsch, und der Schaffhauser Polizist kein Wort Französisch.

  • Wenn zwei sich recht verstehen
  • Man muss ich das einmal vorstellen: Da sind am grossen G-8-Tag in Genf zwei Schweizer Polizisten in einem Polizeiwagen unterwegs und verständigen sich nur über Zeichensprache, wenn überhaupt. Englisch schienen sie offensichtlich auch nicht ausreichend zu können, um auf darauf auszuweichen. Unser Lieblings-Kolumnenschreiber Patrick Frey (der Mann hat tatsächlich keine eigene Homepage?) hat im Tages-Anzeiger vom 17.02.06 auf Seite 3 diesen „dialogue de sourds“ der beiden Polizisten während der dramatischen Brückensperrung heimlich belauscht:

    Ein kleines, tragisches Röstigrabendrama
    Poget: „Attention! Quel-qu’un à la corde!“
    Deiss: „D’accorde, Chef, töör i da Säil verschniide?“
    Poget: „Ton secteuer!“
    Deiss: „Ja seg!? I töör?! Würkli? Töör i da? Dan i da töör!!“
    Poget: „Il y a un homme!!“
    Deiss: „Ja, i chomm graad! Nomol Frage: Töör i Säil schneiden? Antworten.
    Poge: „Ah, fais chier, Deiss!“
    Deiss: „Ja! Verschniide, i weiss!!“
    (Quelle: Tages-Anzeiger 17.02.06)

    Patrick Frey schlussfolgert in seinem Artikel: „Frühfranzösisch kann Leben retten“. Es hätte jedenfalls diese brenzlige Situation verhindert, wenn der Polizist Deiss schon bei Zeiten Frühfranzösisch genossen hätte.

    Im letzten Absatz des Tagi-Artikels heisst es:

    Mit der Aktion auf der Autobahnbrücke der Autobahn A1 bei Aubonne im Kanton Waadt Anfang Juni 2003 hatten die Aktivisten die Zufahrt zum G-8-Gipfel im französischen Evian blockieren wollen. Die Deutsche und der Engländer waren dafür zusammen mit einem Waadtländer Mitstreiter von einem Polizeigericht in Nyon im Juni 2004 bereits abgeurteilt worden. Der Waadtländer und die Deutsche erhielten wegen schwerer Störung des öffentlichen Verkehrs zwanzig beziehungsweise zehn Tage Gefängnis auf Bewährung. Dem Engländer wurde die Strafe erlassen.
    (Quelle: tagesanzeiger.ch)

    Wir lernen daraus: Krankenhaus-Aufenthaltstage können bei solchen Vergehen wie eine Art Untersuchungshaft mit der Strafe verrechnet werden. Ist doch praktisch.

    

    24 Responses to “Wenn zwei Schweizer Polizisten sich nicht verstehen — Neues vom Aubonne-Prozess”

    1. kblog Says:

      Ich bin und war noch nie gut in Strafrecht (einer der Hauptgründe, warum ich nicht mehr Jus (pardon: Jura) studiere). Aber ich würde sagen, dieses Urteil ist nicht unumstritten. Problematisch ist natürlich die Kausalitätsfrage. Natürlich haben die Demonstraten mit dieser waghalsigen Aktion überhaupt erst ermöglicht, dass dieser Unfall passieren konnte. Die Frage stellt sich jedoch, ob man hier auch im rechtlichen Sinne von einer Hauptkausalität sprechen kann.
      Meine Meinung: Dies ist ein sehr gewagtes Urteil. Ich bin der Ansicht, dass ein Polizist sich erst hätte vergwissern müssen, womit das Seil befestigt ist – es hätten ja z. B. auch Steine sein können und Leute darunter. Er hätte meiner Ansicht nach erkennen müssen, dass die Seile nicht einfach so durchgeschnitten werden dürfen.

    2. Spooky Says:

      Der Polizist hat nicht einfach das Seil zu zerschneiden. Was wären, wenn eben dieser die 20 m Fall nicht überlebt hätte? Auch unschuldig. Keiner hat das Recht Gott zu spielen.

    3. Herbstkönig Says:

      Ohne mich nun in den Details der Rechtsprechung zu verlieren, aber „Hauptursache des Unfalls sei der Aktion der Aktivisten gewesen“ klingt einleuchtend und nachvollziehbar. Die Aktivisten haben um mögliche Unfallrisiken gewusst als sich in diese Situation begaben und sich bewusst diesen Risiken ausgesetzut. Ja mehr noch, sie haben sehr gezielt diese Risiken ausgenutzt um eine Räumung des Verkehrshindernisses zu erschweren.

    4. Stefan Says:

      Ich finde es zwar nicht absolut korrekt das der Polizist freigesprochen wurde, aber das Verhalten der Demonstranten ist – in meinen Augen – noch schlimmer. Was wäre passiert, wenn ein Auto in das Seil hineingefahren wäre? Dann hätte der Lenker auch nicht rechtzeitig reagieren können, oder glaubt jemand von euch, dass man ein 10mm dickes Seil auf die Bremswegdistanz bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h erkennt? Das Fahrzeug hätte das Seil mitgerissen und die Demonstranten wären sehrwahrscheinlich tot, und der Lenker hätte nicht strafbar gemacht werden können, da die Demonstranten eine gefährliche Situation proviziert haben. Aber das lässt sich mit den Polizisten kaum vergleichen.

      Gruss, Stefan

    5. Sandro Says:

      Naja, es gibt zwei Punkte, die ebenfalls dazu führten, dass dieser Unfall überhaupt passieren konnte. 1) Der Bau der Brückel. Hätte man diese Brücke nicht gebaut, wär das nicht passiert. 2) Der G8 Gipfel. Hätte der Gipfel nicht stattgefunden, hätten die Demonstranten keinen Anlass gehabt, zu demonstrieren…

      (Ich weiss, ist etwa gleich weit hergeholt wie das Urteil. Aber merk dir, in der Schweiz machen Polizisten nie Fehler.)

    6. Markus M. Says:

      Es gibt nur eine Lösung für dieses Problem:

      die französische Schweiz den Franzosen
      die deutsche Schweiz den Deutschen
      die italienische Schweiz den Italienern

      Mal im ernst, die Schweiz ist zu unwichtig für diese Welt, höchstens als EU-Finanzierer.

      Und es wäre mir lieber, die Schweiz gäbe es nicht – und deshalb wählt die SP.

      Markus M.

    7. Branitar Says:

      @Stefan
      Ich glaube, die Demonstranten hatten die Strasse ohnehin gut sichtbar mit Tressierband und einer Menschenkette blockiert um die Autos aufzuhalten. Das Seil war etliche Meter (50? 100?) weiter quer gespannt.

      Und ich denke mal, dass der Fall mal wieder dokumentiert, wie sinnvoll es ist, eine von allen gesprochene Standardsprache (egal ob Deutsch, Englisch oder Swaheli) zu haben, deren Beherrschung zumindest bei den Behörden zwingend vorgeschrieben ist.

    8. Andy Says:

      1. Dass der Schaffhauser Polizist kein Wort französisch spricht ist nicht wahr. Jeder Deutschschweizer hat mindestens 3 Jahre französisch an einer schulischen Institution genossen.

      2. Der Anfänger, welcher den obenstehenden Dialog Deiss/Poget geschrieben hat, sollte mal nach Schaffhausen kommen. Jeder Ostschweizer kann mir bestätigen, dass so nur ein Ost-Thurgauer oder ein St. Galler spricht, niemals aber ein Schaffhauser.

      3. Wer so blöd ist, sich an einem Seil ohne zusätzliche Sicherung von einer Brücke zu hängen, gehört einfach nicht in eine zivilisierte Gesellschaft.

    9. Administrator Says:

      @Andy
      zu 1.
      Die Verteidigung des Polizisten hat das „kein Französisch sprechen können“ als Argument zur Entlastung während des Prozesses angeführt. Stand im Tages-Anzeiger zum Prozess. Also hat der Mann in den 3 Jahren nicht zugehört oder es wieder vergessen.
      zu 2.
      Patrick Frey ist Schweizer, ich habe ihn nur zitiert. Wenn er keine Ahnung hat, wie man in Schaffhausen spricht, kann ich das leider nicht fachlich beurteilen.
      zu 3.
      Es war die Idee der Demonstranten, durch Einsatz ihres Lebens den G-8 Gipfel zu verhindern. Als zusätzliche Sicherung gab es Transparente auf der Brücke und ein Team von Helfern, die die Autofahrer und Polizisten informierten. In dem Film-Dokument (siehe hier http://www.blogwiese.ch/wp-music/aubonnebridge.wmv) kannst Du das gut sehen. Auf den Transparenten stand in mehreren Sprachen zu lesen, dass am Seil zwei Menschen hängen.

    10. Petra Says:

      @Andy
      Du schreibst am Ende deines Postings : „der gehört nicht in eine zivilisierte Gesellschaft“. Darf es denn eine Lösung sein einen Menschen einfach in die Tiefe stürzen zu lassen? Hat nicht vor wenigen Tagen ein Taxifahrerer den Dieb der ihn bekaut hat kurzerhand überfahren? Das ist doch alles wie im Wilden Westen, es ist in meinen Augen Selbstjustiz.

      Egal ob sich jemand von der Brücke stürzen will, oder eben an einem Seil hängt, oberste Priorität hat doch das zu erhaltende Menschenleben. Wer hat deiner Meinung nach das Recht zu sagen wer in die Gesellschaft gehört?

      Dass ein Polizist während des G-8-Treffen einfach ein Seil durchschneidet ohne zu schauen, was denn genau am anderen Ende hängt, ist doch irre! Das sind doch ausgebildete Leute sollte man meinen. Dass die Situation, wie sie abgelaufen ist, an den mangelnden Französichkentnissen des Polizisten gelegen haben soll, ist auch abenteuerlich. Man schneidet doch nicht ein Seil durch, an dem etwas hängen könnte, schon gar nicht über einer Brücke. Um das zu verstehen brauchts doch kein Französich, kein Englisch und kein Deutsch, sondern gesunden Menschenverstand und etwas Herz.

    11. Widi Says:

      @Petra
      Nun, wie man in welcher Situation handelt, das können wahrscheinlich die wenigsten beurteilen. Ich mag es einfach nicht, wenn man von Polizisten praktisch erwarten, Übermenschen sein zu müssen. Dies sind auch nur Menschen, die Fehler machen.
      Sicher, nur als einfache Entschuldigung zum entlasten ist das so zu billig, aber letztendlich doch halt Realität.

      Uns was man natürlich auch sagen muss: Es ist eine Frechheit, wenn man als Demonstrant das Gefühl hat, ich muss mich nur in Lebensgefahr bringen, und schon kann ich mir leisten, was ich will, krieg‘ ich, was sich will.
      Dies hat auch nichts mit Demokratie zu tun. Das ist nicht Dialog sondern Erpressung…

      Widi

    12. HalbCH/HalbD Says:

      @Andi
      zu 1. Französisch kann man sehr schnell vergessen, wenn ich nicht noch hätte, könnte ich es auch nicht mehr.

    13. Petra Says:

      @Widi
      Hab ich denn gesagt, dass ich das gutheisse, dass sich dieser Mensch an die Brücke gehängt hat? Für mich ist diese Aktion ziemlich durchgeknallt. Es gibt Menschen die machen alles mögliche, was man kaum verstehen kann und trotzdem ist auch ihr Leben schützenswert, das ist eben meine Meinung. Sorry, aber ich erwarte nicht, dass ein Polizist ein „Übermensch“ ist, oder ist jemand, der seinen Job gewissenhaft macht, schon ein Übermensch?

      Wer schon mal geklettert ist (sicher die halbe Schweiz), weiss einfach, dass man ein Seil nicht einfach kappt, an dem ein Mensch hängt. Tut mir Leid, aber für mich war diese Seildurchtrennaktion unnötig wie ein Kropf.

    14. Widi Says:

      @Petra
      Dass Leben schützenswert ist, auch wenn sich diese Person selber in einen Mist hineinmanöveriert, das ist für mich ausser Zweifel!

      Und das andere: Ich glaube, gerade der Polizeiberuf ist einer, wo man mit so extrem vielen verschiedenen Situationen konfrontiert wird, dass man sich gar nicht auf alle vorbereiten kann.
      Das mit dem Seil durchtrennen – eben, wer geklettert ist, mag das so denken, wer aber nicht unbedingt, gerade den Kopf voll in einer Stress-Situation…

      Was ich sagen will: Es passieren doch auch bei den gewissenhaftesten Personen immer wieder Fehler. Gott sei Dank passiert nur sehr selten ein Unglück, oder der Fehler hat höchstens materielle Auswirkungen. Hier ging nun etwas schief!
      Um nun beurteilen zu können, ob dieser Mann ungewissenhaft arbeitet oder nicht, das können wir hier doch gar nicht beurteilen: Wie er sonst arbeitet, was die Prioritäten im Auftrag waren, der Stress mit der sprachlichen Barriere, die Erfahrung dieses Polizisten, und, und, und…

      Ich merke einfach – auch be mir selber – wie schnell wir bereit sind mit dem Finger auf jemanden zu zeigen und dieser Person vorzuhalten, was FALSCH war, dabei haben wir eigentlich keine Ahnung…

      -> Wage zu behaupten, dass dieser Polizist heute Deine Meinung im letzten Satz teilt…

    15. stillshocked Says:

      Okay, Polizisten sind keine „Übermenschen“, aber sie werden auf Stresssituationen ausreichend vorbereitet. Der Einsatz lief (wenn man sich das Video anschaut) dagegen total unkoordiniert ab!
      Auch bestand meines Erachtens zu dem Zeitpunkt als der Polizist das Seil kappte nicht die Notwendigkeit dazu. Viel mehr bekommt man den Eindruck, dass er der Situation ohnmächtig gegenüber stand und (ihr nicht mehr gewachsen) in einer Kurzschlussreaktion handelte. Das entbindet ihn aber nicht seiner Verantwortung….
      Zudem halte ich die Verständigungsschwierigkeiten als „Ausrede“ für sehr fragwürdig. Mein Französisch ist 7 Jahre her und ich habe sehr wohl begriffen, dass am dem Seil Menschen(leben) hängen. Ausserdem bin ich sicher, dass zumindestens EIN Anwesender beiden Sprachen mächtig war.
      Ich bin zwar sicher, dass der Polizist dachte, die Aktivisten sind zweifach gesichert (das sie es nicht waren spricht für ihre Naivität) aber dessen hätte er sich versichern müssen! Ausreichend Zeit war vorhanden.

      @Widi: Sicher können auch Polizisten Fehler machen. Aber auch sie sollten für ihre Fehler zu Verantwortung gezogen werden (und damit meine ich nicht nur den Polizisten, der das Seil zerschnitt). Sollte der Sachverhalt hier nicht total falsch wiedergegeben worden sein, könnte man dies auch als Unfähigkeit der Justiz ansehen…

      Und noch etwas @Wiese: Den letzten Absatz (Wir lernen daraus: Krankenhaus-Aufenthaltstage können bei solchen Vergehen wie eine Art Untersuchungshaft mit der Strafe verrechnet werden. IST DOCH PRAKTISCH.) halte ich für gedankenlos. 10 Tage Knast sind eine temporäre Erfahrung, über die man sicher schneller hinwegkommt, als über einen stationären Krankenhausaufenthalt. Gerade Brüche oder innere Verletzungen verheilen nie wieder 100 prozentig (eigene Erfahrung). Frag mich, ob der Junge überhaupt je wieder klettern kann – was sind dagegen schon 10 Tage in einem (gut geführtem schweizer) Knast?

    16. Administrator Says:

      @stillshoched
      Sorry, wenn die Ironie im letzten Satz nicht deutlich genug rüberkam.
      Erst wird vom Gericht festgelegt: Hauptgrund für den Unfall sind die beiden Aktivisten. Dann wird doch entschieden, dass der Krankenhausaufenthalt nicht noch zusätzlich mit Knast verlängert werden soll. Irgendwo nicht durchgehend, diese Strategie. Darum dieser Satz.
      Für mich ist die ganze Geschichte ein klassisches Lehrbeispiel für „Soziale Verteidigung“, bei dem bewusst „Leiden“ in Kauf genommen wurde, die durch Gewalt eines Aggressors ausgelöst werden, und dann voll auf ihn selbst zurückfallen. Aber das wird jetzt hier vielleicht zu theoretisch.

    17. stillshocked Says:

      @Wiese:
      War mir mit der Ironie nicht so sicher. Schweizer (und Zugezogene;-) sind damit in gewöhnlicher Weise s. sparsam…

      Zum Rest: Right you are!

    18. christian Says:

      Mit Erleichterung habe ich Kenntnis von diesem Urteil genommen. Die Aktivisten, in meinen Augen ausländische Ranalierer, haben somit die Quittung für ihr Handeln erhalten. Im Übrigen, warum hat keiner der Aktivisten reagiert auf die Anweisungen der Polizisten? Warum hat niemand seinen Kameraden hochgezogen? Zeit dafür wäre genügend vorhanden gewesen. Schade für den Verunfallten.

    19. Fäbe Says:

      @ Markus M.

      Ein seeehr geistreicher Komentar…

    20. Gerri Says:

      @andy
      zu 2.: Patrick Frey ist ein Satiriker, und sein Dialog in dieser Kolumne ist somit satirisch gemeint….

    21. Robert Says:

      Habe mir das Video angesehen! Mir ist aufgefallen, dass am Anfang Angehörige der „Militärpolizei“ vorgefahren sind. Da war ich etwas verwundert, weil in meinem Heimatland Österreich die Militärpolizei(in A heisst sie „Militärstreife“) nichts mit Zivilpersonen zu schaffen hat! Die würde bestenfalls dann aktiv, wenn auch Angehörige des Bundesheeres in strafbaren Handlungen verwickelt sind.

    22. Gizmo Says:

      “der gehört nicht in eine zivilisierte Gesellschaft”

      naja dann war er ja in der schweiz schonmal ganz gut aufgehoben…..

    23. Gizmo Says:

      „Um das zu verstehen brauchts doch kein Französich, kein Englisch und kein Deutsch, sondern gesunden Menschenverstand und etwas Herz.“

      Haaaaaalloooooooo???????? Du bist hier in der Schweiz.. Was erwartest Du?

    24. Gizmo Says:

      @ christian: ich bin ganz Deiner Meinung, ich finde das man den Polizisten schon bei Falschparkern den Einsatz der Dienstwaffe erlauben sollte. Und erst Recht wenn jamand bei Rot über die Ampel geht, das sind garantiert auch alles ausländische Aufständige!

      Angebracht wäre auch eine 10 meter hohe mauer um die ganze Schweiz zu ziehen und gar keine dieser bösen bösen Ausländer reinzulassen.. Antieuropäischer Schutzwall sozusagen….

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