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Deutscher Filz hält warm — Solidarität mit den benachteiligten Schweizer Uni-Mitarbeitern

  • Der Mann mit dem Filzhut
  • Kennen Sie Joseph Beuys ? Das ist der Mann mit dem Filzhut, internationaler bekannter und berühmter deutscher Kunstprofessor. Er hatte eine besondere Beziehung zu Fett und Filz, so die von ihm selbstgestrickte Legende, weil er nach einem Flugzeugabsturz über der Krim im Zweiten Weltkrieg von Tartaren gefunden, mit Filz und Fett gewärmt und wochenlang gepflegt worden sei.
    Joseph Beuys
    (Quelle Foto: WDR.de)

    Filz hält warm, das wusste schon Joseph Beuys. Filz an der Universität Zürich hingegen ist ein Problem für die SVP, zumindest wenn es sich um Deutschen Filz handelt. Sie startete eine Kampagne in der sie behauptet, dass sich an der Zürcher Uni und in den Spitälern „deutscher Filz“ breitmache. Klingt nicht nach kuschliger Wärme, sondern nach einem Problem, für die SVP jedenfalls.

    Schnell organisierten zwischen den Jahren die Professorinnen und Professoren der Uni Zürich und der ETH Zürich eine Gegenanzeige:

    Wir sind stolz auf den internationalen Ruf unserer Hochschulen und froh, dass exzellente Studierende und herausragende Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland und vielen anderen Ländern bei uns tätig sind. Forschung und Lehre sind international, die Stärke unserer Hochschulen gründet gerade darauf, dies ernst zu nehmen. Wer sich abschottet, hat verloren. Die rassistische und fremdenfeindliche Rhetorik, Ideologie und Politik der SVP torpediert die Ausbildung unserer Jugend, setzt unsere Zukunft aufs Spiel, vergiftet unsere Gesellschaft und gefährdet das, was unsere Stadt und unser Land lebenswert macht: die freundschaftliche Nachbarschaft unterschiedlicher Kulturen. (Quelle: nzz.ch)

    Der Dekan der Philosophischen Fakultät der Uni Zürich, Prof. Dr. Bernd Roeck führt in einem Interview der nzz.ch dazu aus:

    Ich selbst habe immer wieder Schwierigkeiten, Schweizerinnen und Schweizer für meine Stellen zu finden. In einer jüngst aufgeschalteten Anzeige beispielsweise suche ich explizit nach Schweizer Assistierenden. Das wird aber schwierig, wie mir auch Kollegen bestätigen.
    NZZ: Was ist der Grund?
    Die Nachwuchsausbildung in der Schweiz ist noch ungenügend. Viele der wirklich guten Studierenden gehen nach dem Universitätsabschluss sofort in die Privatwirtschaft und nicht in ein Doktorandenprogramm. Das ist das eigentliche Problem.
    (Quelle aller Zitate: nzz.ch)

    Da soll es in der Schweiz sogar promovierte Juristen geben, die lieber Chemie-Firmen übernehmen sie in milliardenschwere Unternehmen verwandeln anstatt für die Forschung einzustehen. Vielleicht sollte man a.) die Uni-Jobs besser bezahlen, damit auch Schweizer sie machen wollen, oder b.) der Wirtschaft sagen, dass sie bitte noch ein paar Studierte für die Forschung übrig lassen mögen. Vielleicht hilft das ja.

    Zudem, und das ist ein zweiter wichtiger Punkt, gehen Schweizerinnen und Schweizer nur sehr ungern ins Ausland, um sich dort weiter zu qualifizieren. Auslandsaufenthalte sind aber beim Auswahlverfahren von Professoren ein wichtiger Punkt. Die Schweizer Studierenden bleiben nach dem Studium gerne in Zürich, sie lieben ihre Heimat, was ja auch nachvollziehbar ist. In Deutschland dagegen, da gibt es eine Masse von Studenten, die nach dem Studium nicht wissen wohin, und für diese ist die Schweiz eine attraktive Wahl.
    (Quelle: nzz.ch)

    Vielleicht könnte man ja einen Kantonswechsel (von Zürich nach Bern oder von Basel nach Zürich) bereits als „Auslandsaufenthalt“ werten, um den Schweizer Kandidaten auch eine Chance zu geben. Einen Sprung über den Röschtigraben nach Lausanne oder vielleicht ein Jahr im Tessin zählt dann einfach doppelt.

    Bernd Roeck sagt im Interview mit der NZZ weiter:

    Ich fände es auch völlig fehl am Platz, jemanden aus nationalen Gründen zu bevorzugen. Bei der Auswahl für eine Assistenzstelle oder für die Professur muss die Qualität des Bewerbers entscheidend sein und dann natürlich auch, ob man jemanden für diese Stelle findet.

    NZZ: Die Zahlen zeigen, dass in den letzten zwei Jahren an der Universität Zürich die Anzahl der Berufungen von Schweizern in Professuren leicht abgenommen hat, diejenige von Deutschen aber deutlich angestiegen ist.

    Natürlich gibt es viele Deutsche in der Schweiz, das hat sprachliche Gründe. Allerdings gibt es auch viele Schweizer, die in Deutschland unterrichten. Ich möchte anfügen, dass wenn ein Professor den Ruf aus Deutschland nach Zürich erhält, er oft ein hervorragendes Team von Kollegen aus vielen verschiedenen Ländern und nicht etwa nur aus Deutschland vorfindet. Es ist auch so, dass die Internationalität einer Universität gut ist für den Wirtschaftsstandort. Zudem ist die Professorenauswahl eine hoch kompetitive Angelegenheit und ich hätte Schwierigkeiten mit der Begründung, wir nehmen jetzt jemanden, weil er Schweizer ist und nicht, weil er der Beste ist.
    (Quelle: nzz.ch)

    Vielleicht verträgt sich diese „hoch kompetitive Angelegenheit“ nicht mit den an Zauberformel und Konsens gewöhnten Schweizer Bewerbern, die sich ausserdem noch sicherlich von der Militärzeit her kennen. Doch wie kann das sein, das jemand der Beste und nicht gleichzeitig Schweizer ist? Wurde vielleicht vergessen, das Label „Swiss Quality“ aufzukleben? Vielleicht gibt das dann bei der Stellenvergabe den richtigen Ausschlag.

  • Kauft Filz!
  • Nun denn, ich glaub ich gehe mir jetzt mal aus Solidarität mit den stellensuchenden Schweizer Universitäts-Mitarbeitern ein paar Filzpantoffel beim Schweizer Heimatwerk kaufen, „Made in Switzerland“. Nur echt wenn „Finken“ draufsteht, sonst billige Importware.

    

    53 Responses to “Deutscher Filz hält warm — Solidarität mit den benachteiligten Schweizer Uni-Mitarbeitern”

    1. Matthias Says:

      Die Schweiz den Schweizern….

      Ein paar Prozent Touristen weniger, Milliarden an ausländischen Anlagegegeldern sind schon weg, der Export lahmt und die bösen Deutschen, die schlimmesten von allen vorstellbaren Übeln in der Schweiz (dagegen ist sogar der Islam nett) werden jetzt auch noch raus geekelt. Wenn die SVP so weitermacht kommt aber eh bald keiner mehr, mag wohl das Ziel von solchen Hetzkampagnen sein. Aber man ist ja unabhängig und neutral, und hat solch tolle Freunde wie Gaddafi, da braucht man mit Europa nichts zu tun haben.

    2. Jean-Paul Robin Says:

      Lieber Herr Wiese

      Sie haben ein zentrales Problem angesprochen: die Entlöhnung. Welcher Schweizer Akademiker würde nach einigen Jahren in der Privatwirtschaft mit Email-Flut, Vorlagen und starren Prozessen nicht gerne eine Forschungsarbeit an die Hand nehmen, in der er seine Gedanken frei kreisen lassen könnte und eigene Antworten auf wirklich relevante Fragen finden. Dies wäre sicherlich auch im Hinblick auf zunehmende Burnouts und steigende Gesundheitskosten eine valide Alternative.
      Nur steigen mit den Jahren in der Privatwirtschaft nicht nur die Effizienz und das praktische Wissen, sondern auch die privaten Fixkosten. Es wird geheiratet, geschieden, geboren, gekauft, gebaut und niemand ist wohl willens wieder in eine Studenten-WG einzuziehen; zumindest nicht mit der ganzen Familie. Bessere Entlöhnung der Assistenzstellen wäre da wohl der stärkste Anreiz, um sich diesen Berufswechsel ernsthafter zu überlegen. Schliesslich könnte ein Unternehmen auch eine Assistentenstelle sponsern, auch wenn ein Lehrstuhl mehr Prestige verleiht.

      Ihr Gedanke zum “Auslandsaufenthalt” finde ich gelungen. Konsequenterweise müsste die Uni die Umzugskosten des neuen Mitarbeiters tragen - wie dies auch viele Unternehmen mit hochqualifizierten Mitarbeitern tun.

      Ich wünsche Ihnen, Herr Wiese, noch viele freie Gedanken und viel Erfolg bei der weiteren Erforschung der Schweiz und ihrer Bewohner.

      Jean-Paul Robin

    3. ETH Student Says:

      Ich muss “Ein Zürcher” zustimmen. Wirklich Lachhaft, wer da unterschreibt: Dirk, Hauke, Wulf, Uta, Holger, Harald, Lothar, Carsten, Lutz, Gerd, Silke, usw. Man sehe sich die Liste mal genauer an.

      Natürlich müssen auch die CH-Professoren mitmachen, um sich einen etwaigen linken und medialen Rundumschlag mit der Rassismuskeule zu entziehen.

      Political correctness halt, obwohl die Situation klar ist:
      Viele Schweizer Kommilitonen wollen nicht nach dem Studium noch 4 Jahre an germanisierten Instituten verbringen und Doktorieren.
      Das Arbeitsklima wird mit zunehmender Anzahl Deutscher für Schweizer unsympathisch und damit unangenehm. Selbes gilt an Spitälern, fragen Sie mal irgendeinen Schweizer Arzt.

      Das Dokotrat ist im Übrigen vor allem für die tilelgeilen Deutschen attraktiv; damit können sie sich (sogar in TV-Unterhaltungssendunen bei Jauch/Gottschalk/Kerner) mit “Herr Dr.” ansprechen lassen. Als Schweizer Akademiker ist man jeweils peinlich berührt, wenn man sowas sieht. Was die Deutschen in Deutschland machen soll mich ja nicht stören.
      Aber der Deutsche muss sich einfach nicht wundern, wenn sein Drang zur Selbstdastellerei im Ausland (z.B. auch Spanien, Holland, Italien, Österreich) schlecht ankommt. Er sollte mal begreifen, dass nicht überall auf der Welt Deutschland ist.

      Mit einer Kolumne, in der er das deutsche “Blendertum” erwähnt, hat der ehemaliger *SP*-Nationalrat und Preisüberwacher Ruedi Strahm gewagt auszusprechen, was für den Studentenalltag schon lange klar ist.

      Link zur oben erwähnten Kolumne: http://www.netzwerk-future.ch/data/BernerZeitung_2009-11-07_Kolumne%20Hochschulautonomie.pdf

    4. swambo Says:

      Hey Zuercher

      Soviel hammerhartes Insiderwissen hätt ich Dir ja gar nicht zugetraut. Erst absoluter Aldi und Lidlexperte und nun noch ETH-Insider… Wow!

      Nur mit den Fakten hast Du es wie immer nicht so richtig… Laut Timesranking rangiert die ETH auf einem guten 21. Platz, woher Du Deine Fabelzahlen nimmst, ist mir schleierhaft….

    5. egon Says:

      ach Gott, wie es einem aus den Ohren herauskommt dieses Schweizer Gejammere. Ueberall sind die Deutschen und all die deutschen Gepflogenheiten.

      Und die ganzen “Entschuldigungen” für das eigene “es nicht auf die Reihe kriegen”. Die Nummer ist doch nur noch dauerpeinlich.

      Dabei, es ist ganz einfach: wirkliche, echte Qualifikation mit dem Minimum auf einem europäischen Markt. Raus aus der ewigen Genörgel- und ich sitze im Sonderzugabteil Nummer, weil das wirklich niemand mehr hören will. In die Hände spucken und richtig ranklotzen und nicht so arrogant besserwisserisch rumnölen.

    6. Guggeere Says:

      @ ETH Student
      Bewundernswert, dass du genau weisst, wie sich «der Deutsche» (also jeder Deutsche) verhält. Vielleicht wusstest du auch schon, wie damals «der Russe» sein Unwesen trieb oder, noch früher, «der Jude». «Den Moslem» hat dein akademisches Genie sicher auch schon durchschaut.
      Am stärksten ist deine Offenbarung, wie «man» «als Schweizer Akademiker» (d.h. jeder Schweizer mit Universitätsbildung) angesichts der «titelgeilen Deutschen» (d.h. aller Deutschen) «peinlich berührt» ist. Jawohl! Das Faszinierende an uns Eidgenossen ist doch, dass wir, verglichen mit den Deutschen, trotz unserer charakterlichen Überlegenheit so bescheiden geblieben sind, wie du das vorlebst.
      Und ja, auch ich schwinge wenn nötig die Rassismuskeule. Ist unangenehm für deinesgleichen, gäll?
      Noch etwas: Solange du schriftsprachlich dermassen brillierst wie eben, wird dir die ETH das «Dokotrat», wie du es nennst, hoffentlich ersparen.

    7. REgina Says:

      Ach, es ist so einfach, die eigenen Versäumnisse den anderen anzulasten. Wer selber nicht eloquent ist, wirft es denen vor, die eben besser reden können.
      Dass es nicht unbedingt wünschenswert ist, das deutsche Uni-(un-)Wesen in die Schweiz zu importieren, unterschreibe ich sofort. Aber wenn die Schweizer Unis es nicht schaffen, Strukturen zu schaffen, die dies verhindern, wer ist dann schuld?

    8. egon Says:

      “Insofern kann man den germanischen Einmarsch in die helvetischen Spitzeninstituten ein wenig verstehen.”

      wieso? also, weil es da dieses spitzenmässige Institut gibt, darum gibt es aus diesem Institut soviele spitzenmässig Ausgebildete, dass es mit dem Nachwuchs ueberhaupt kein Problem gibt.

      Ich frage mich ueberhaupt, in welchen Nacht- und Nebelaktionen, vermutlich unterstützt von Fallschirmjägern hier das germanische Professorenvolk ins Land gelangt und damit die so illegal eingewanderten Benimmlosen bleiben dürfen, sollten doch Millionen an Bestechungsgeldern fliessen.

      Und wer hat denn nun den Marschbefehl bei der ganzen Uebung?

      Das ist so etwas von plump (”verlogen” würde dieser Partei und ihrer Anhängerspezies zuviel Intelligenz unterstellen), jetzt hinzugehen und zu behaupten, die rekrutieren sich selbst.

    9. swambo Says:

      Ich denke nun wundert es niemanden mehr, dass immer mehr deutsche Doktoranten geholt werden. Wenn selbst schon ETH-Studenten nicht mehr als undiffernzierte Stammtischpolemik auf Lager haben….

    10. Schwob Says:

      Armes Schweizer Volk, fremde Vögte zwingen es, abertausende von ungehobelten Sauschwaben ins Land zu holen und ihnen die besten Arbeitsplätze zu überlassen. Wehrt Euch, Schweizer! Zudem drängen noch Touristen aus dem grossen Kanton ungefragt in die Schweizer Bergwelt, nehmen den Schweizern und geschätzten Ausländern die letzten Hotelbetten weg, den günstigen Wohnraum und machen sich auf den Schweizer Strassen breit. Startet endlich die PR-Kampagne, die den Schwaben deutlich macht, dass sie unerwünscht sind. Das wäre ehrlich und Ihr könntet endlich wieder unter Euch sein, wären da nicht Jugos, Türken und bald auch Rumä

    11. egon Says:

      ja richtig “Selbstironie” - der Zuercher - er wird immer besser (wahrscheinlich steigt zum Nami der Promillegehalt in Prozentrichtung) - hat so viel davon, dass diese komplett im Keller eingelagert werden musste und nicht mitgeführt werden kann. Har Har.

    12. swambo Says:

      “kulturvolle Helveten” OkOkOkOk, ich gebe auf, der Meister der Selbsironie ist gefunden….

    13. egon Says:

      ich lese hier immer von Touristen. Kann man der Schweiz Ferien machen? Also wir gehen immer ins Dässihn…

    14. pfuus Says:

      @ETH Student (stimmts denn auch?)

      “..Drang zur Selbstdastellerei…”

      Ich bezweifle nicht, dass es derartige Personen gibt und darunter können auch Deutsche sein.
      Ist Ihnen Ihre Verbal- Diarrhöe eigentlich bewusst?
      Von einem Studierenden an einer
      “…Zitat Zuercher: …der drei renommiertesten Hochschulen der Welt. ” erwarte ich mehr als dumpfen Rassismus.

    15. AnFra Says:

      Zürichers Nachtmar – Der Schrecken lässt nicht nach!

      Der Züricher ist nicht nur ein herrlich-eitel Prahler,
      ist auch noch ein Gift und Galle speiender Laller.

      Der hängt säugend an Germanias draller Brust,
      ist ob der vielen netten Teutonen in großer Frust.

      Der zitiert den Tacitus ob der dumpfen Germanen,
      ist falsch, den er meinte eigentlich die Alemannen.

      Der Züricher – ein Don Grande, als stolzer Spanier,
      ist aber nur ein helvetischer (?) Westentaschen-Arier.

      .
      .
      Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Nachtmar

    16. pfuus Says:

      @züercher

      www.youtube.com/watch?v=GIBG_k5FR-s

      Ich könnte mir vorstellen, dass Sie…………. naja

    17. Archer Says:

      Das die ETH zu den drei “renommiertesten” Hochschulen der Welt gehört, wage ich einfach mal zu bezweifeln. Harvard, Yale, Stanford und das MIT rangieren wohl noch in etwa zweieinhalb Ligen darüber. Die ETH mit diesen Unis zu vergleichen wäre die die Uni Köln mit der ETH zu vergleichen.

      Natürlich ist die ETH stark in ein paar Bereichen. Aber sich derartig weit aus dem Fenster zu lehnen… pah, typisch deutsche Großmannssucht. Und ich war schon an der ETH. Nicht als Reinigungskraft.

    18. babs Says:

      gut, ihr Deutschen könnt schneller reden als wir. aber sonst sind wir doch irgendwie die besseren. Und die schöneren. und es ist doch schon so im ausland: alle finden die schweizer toll und sympathisch und euch deutsche finden sie alle blöd. das kann doch kein zufall sein. mir ist auch aufgefallen, dass die deutschen oft stinken. und die deutschen weiber sehen eklig aus. finde ich zumindest.

    19. pfuus Says:

      @Student

      “…Ausländer, mehrheitlich Deutsche. Die Ausschreibungen werden von den deutschen Professoren oft so formuliert, dass die deutschen Assistenten einen
      Vorsprung haben. Der hiesige akademische Nachwuchs wird dabei vernachlässigt.

      ….ein beherzter Griff in die Populismuskiste!

      Sind deutsche Wissenschafter besser? Dafür gibt es nirgends Beweise. Aber sie sind kommunikativer, selbstbewusster, geschwätziger – und sie sind im
      Blendertum geübter als Einheimische, was in der akademischen Welt

      Man muss kein Psychologe um den CH Sprachkomplex in billigster Verpackung zu entdecken.

      An welcher „Unität“ sind Sie eigentlich immatrikuliert, dass einem derartigen Pamphlet auf den Leim gehen?

      @Babs

      „…..alle finden die schweizer toll und sympathisch…“

      Besonders im arabischen Raum……..!

    20. AnFra Says:

      @babsy

      Folgend eine Empfehlung zur weiteren aufbauenden Literatur.

      Siehe unter Literatur:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Sprache_des_Nationalsozialismus

    21. pfuus Says:

      @babs

      no öbbis!

      “..Und die schöneren.”

      ” …mir ist auch aufgefallen, dass die deutschen oft stinken. und die deutschen weiber sehen eklig aus. finde ich zumindest.”

      1. Sie sind rassistisch!

      2. Meinen Sie mit “die schöneren” Michelle Hunziker? O.K, nur den Mund darf sie nicht aufmachen……

      3. Wenn Sie so riechen wie Sie schreiben…..guet nacht um sächsi….

    22. egon Says:

      also babs da hast völlig recht. Alle finden Euch toll und schön und superklasse und wenn ihr nicht gestorben seid, dann glaubt Ihr das wirklich noch heute.

      Leider fahrt Ihr nicht ins Ausland oder wenn dann seid ihr ganz leise und versteckt Euch. Und dann habt ihr diese Kleiderhaken draussen, da lüftet ihr die Kleidung. Und mit den deutschen Weibern das stimmt wirklich, die sehen alle ganz eklig aus, besonders die aus Wien und Pörtschach.

      Und ich weiss nicht, welcher Deutsche Deinen Kommentar geschrieben hat, um hier den letzten zu vergraulen.

    23. Teutonix Says:

      @Babs

      Jedenfalls zwingt uns nicht ein latenter Minderwertigkeitskomplex dazu, ständig zu betonen wie super toll die Schweizer sind und wie minderwertig doch der Rest der Welt ist.
      Das Schweizer-Syndrom dann auch noch die “Minderwertigen” als “billig”, schlecht ausgebildet und ausserderm äussert arrogant zu bezeichnen geht uns ebenfalls ab.

    24. babs Says:

      ach kommt. ich wollte doch nur lustig sein. für so blöd könnt ihr doch nicht mal eine schweizerin halten. mir gehen nur die ewigen stereotype hier auf die nerven: deutsche sind arrogant und laut, schweizer sind geldgeil und gehen deswegen nicht an die uni.
      und die amis sind dick und die chinesen gelb.

    25. mista lovalova Says:

      och ich kapiers nicht, ich liebe doch die Deutschen!
      Aber schickt doch bitte bitte auch ein paar “normal”, nicht nur die Ärscher :P

    26. egon Says:

      ja genau, dann sind wir mal lustig

      Wie nennt man im Zürcher Unterland einen gutaussehenden, attraktiven Mann?
      Tourist. (oder Sauschwabe)

      Was macht ein Zürcher mit einer Adventskerze vor dem Spiegel?
      Er feiert den 2. Advent…

      Was ist der Unterschied zwischen Schweizern und Terroristen?
      Terroristen haben Symphatisanten…

      Warum bauen die Schweizer die Schulen auf den Berg ?
      Damit sie auch mal auf die höhere Schule können .

      Was ist ein kleines Zürcher Schwein, das um Hilfe ruft?
      Notrufsäule.

      Ein Franzose und ein Schweizer fahren im Zug. Sagt der Franzose:
      “Isch übergieße meine Frau mit Champagner und lecke sie ab.”
      Fragt der Schweizer: “Geht des au mit Moscht?”

      Weshalb trinken Schweizer die Milch immer in dem Geschäft,
      in dem sie sie gekauft haben?
      Weil auf der Packung steht: Hier öffnen!

      … ursprünglich sind das …… witze

    27. egon Says:

      ja jetzt bist Du wieder mal voll reingefallen. Das ist so klasse, wie der immer wie so ein HB Männchen abgeht.

      Das sind ursprünglich Schwabenwitze, und die Schwaben, das sind im Fall Deutsche, die lachen darüber, also über sich selbst. Was man bei Zürchern nun nicht unbedingt … aber ist hoffnungslos … war nur mal ne kleine Vorführung :-)

    28. Smilla Says:

      @ETH Student:
      Sie meinten sicher “titelgeil”. Verallgemeinern würde ich es nicht.
      Grundsätzlich ist es wohl so, dass es in der Schweiz nicht so viele Titelträger gibt. Entsprechend wissen die Einheimischen dann in den seltensten Fällen, wie man mit den Leuten umgeht und dass es, laut Knigge, am Titelträger liegt, die eigene Anrede festzulegen. Diese Regel findet auch bei kirchlichen und weltlichen Würdenträgern (Adel, Politik, gerne auch in Kombination) ihre Anwendung. Aber da der Bauer bekanntlich nur isst, was er kennt, verfehlt die Ursache ihre Wirkung nicht.

    29. AnFra Says:

      @Kein Züricher

      Selbstironie, Narrenkappe oder
      wer macht wem warum was wie vor

      Hut ab vor diesem herrlich-feinen Selbstironiker,
      man denket, er sei doch niemals ein Traumatiker.
      Er sei bei Bloggern all zu lange missverstanden,
      doch solch eine Idee, die ward niemals vorhanden.
      Man kennet die gallig Ergüsse aus seiner Klappe,
      sieht ihn aufsetzen - seine nächste Narrenkappe.

      (© AnFra 2010)

    30. pfuus Says:

      Dr Zürcher, mr muess ems atteschdyre
      wött syych mit änglischem Humor do brofilyre.

      Doch astatt scharfzüngigä sätz
      kunnt numme s’gliichlig dummi gschwätz

      sini Compi- taschtatur het nämlig 7 – 8 Buechstabe nur,
      mit dene muess är kombinyyre,
      drum kunnt meischt schiissdrägg hintefyyre.

      Jo drno, Tschumbel sin halt eso!

    31. Brun(o)egg Says:

      An alle Schreibenden hier: Jetzt seid ihr aber schon sehr tief gesunken! Echt!
      Mich stört vorallem das ewige Schwingen der Rassismuskeule.
      Keulen machen alles flach. Auch berechtigte Kritik. Da lob ich mir den Broder!

    32. Wilhelm Says:

      “Schweizer! Lernt nicht bei Deutschen!!” Klingt doch gut oder? Nein? Hm, na dann halt schlichtweg: “Deutsche raus!” Auch zu abgegriffen? Hm, schwierig. Ist aber auch ein ewiges Geschwerl…
      Dann lasst den SVP (Schweizer Virus Politikus) doch einfach ungewaehlt, und fertig. :D

    33. Egon Says:

      Wer hier den Broder lobt, soll mal beründen warum. Wenn sich Menschen rassistisch benehmen dann trifft sie eben diese Keule. Und jemand anders beantwortend, denjenigen selbst zitierend: Lass es sein. Hast Du selbst mal als Gratis-Tiip an andere verteilt und darfst Du jetzt auch einpacken.

      Gleich danach kommt nämlich das Ultra-Genöle: ja, ja Schweiz-Bashing ist jetzt gerade in. Nein, es gibt jetzt langsam das, was es längstens hätte geben sollen und wer gestern den Club gesehen hat, der weiss, dass es eigentlich wichtigere Probleme gibt, die es aber eben nicht geben darf. Darum dann mit den Vorbereitungen anzufangen denen die Schuld zuzuschustern, die einem in den eigenen eitlen Nationalkram passen ist fast “rassistisch”; faschistoid aber allemal.

      Und das Kind beim Namen zu nennen ist legitim. Wenn dieses Land sich seine Tunnel hat graben lassen, seine Stufen hat hämmern lassen, sich seine Patienten pflegen lässt und seine Kinder ausbilden lässt - dann ist dies das Problem dieses Landes. Und dann darf es dies selbst lösen, aber nicht mit derartigen Mitteln. Schwarzenbach lässt grüssen.

      Und mal einen Nachschlag zur “Titelgeilheit”. Das ist dieses blöde stupide Nachgelabere irgendwelcher Schubladentexte. Je nach “akademischer Spezies” liegt die Promotionsrate der CHler über dem Durchschnitt - nein wie “titelgeil”. Spielt aber keine Rolle; denn die einfach Bevölkerung zeigt eine ganz andere, von jedem nachvollziehbare “Geilheit”: nämlich die Leitig. Am besten die Leitig innerer Sitzig, wenn immer möglich ohne Verantwortig.

      Löst Eure Sozialsystem- und Ausbildungsprobleme, begeistert Euch genauso wie andere für harte Arbeit bei Wind und Wetter für Dienstleistung, die es auch mal erfordert durch Erbrochenes und Dünnschiss (nicht nur geistigen) zu gehen und sucht vor allem nicht immer die Schuld bei anderen. Dann braucht ihr Euch auch nicht mit einer Rassimuskeule rauszureden.

    34. Guggeere Says:

      @ Brun(o)egg
      Ich bezeichnete Rassisten schon immer als das, was sie sind. Im Fall des hier zitierten Zeitungsinserats wirkt es auf mich geradezu befreiend, dass endlich auch führende Wissenschafter bzw. akademische Spitzenleute, die sich normalerweise von Berufs wegen nüchtern, sachlich und vorsichtig ausdrücken, über diesen unsäglichen Super-Völkischen Politverein Klartext schreiben.
      In den (bürgerlichen) gedruckten Medien der Schweiz, genauer gesagt in deren redaktionellem Inhaltsbereich, werden übrigens kaum noch hier lebende Inländer offen als Rassisten bezeichnet; da kannst du lange suchen. Die meisten «Schurnis» haben die Hosen voll und fürchten gerichtliche Auseinandersetzungen mit … na, wem wohl?

    35. Saupreuss Says:

      Hach, wie schön, dass sich jetzt die Obersten Anti-Intellektuellen von der Schweizer Volldeppen Partei um die sonst so verachteten Schweizer Akademiker sorgen. Gehen denen die Themen aus? Immerhin, indem sie jetzt sektoral vorgehen, können sie das ganze noch mehrfach wiederholen: Gastro, Spitalpflege, etc. pp. Überall deutscher Filz. Schlimm schlimm.

      Ganz besonders toll hier im Forum: Das Insiderwissen eines notorischen Rumpöblers und seines offensichtlichen Alts. In meinem Department jedenfalls würden sich die Professoren (Schweizer, i.Ü.) freuen, wenn sie mal Schweizer Bewerber für Promotionstellen hätten. Gibts aber kaum. Weil: Intellektuelles ist ja Mist, Geld verdienen dagegen Geil. Bei einer solchen Mentalität ist klar, dass die besten Wissenschaftler importiert werden müssen. Was in der Schweiz schon immer der Fall war (vielleicht sollten unsere obersten geistigen Landesverteidiger mal in die Geschichtsbücher schauen).

    36. AnFra Says:

      In der Schweiz, in der Schweiz!

      Ja was denn?

      Die ganze Verwirrung und das Selbstverständnis, die Selbstbehauptung und das übrige Jammern einiger Schweizerpatrioten um die geistige Verfassung im “Vielvölkerstaat Schweiz” erinnert einen schon arg an einen anderen, bereits untergegangene Vielvölker-Staat im Zentrum von Europa: Die KuK-Monarchie Österreich-Ungarn.

      In Kurzfassung: Verschiedene Völker, verschiedene Sprachen, verschiedene Kulturen, verschiedene Religionen, verschiedene Essensweisen usw., usw. Und überhaut, verschiedenes Verschiedenes!

      Nachdem die äußeren Feinde, wie Deutschland, Preußen, Dänemark, Polen, Tschechen, Russland, Serbien, Türkei usw., usw. den Austriaken abhanden gekommen sind, ist der ganze KuK-Spuck zusammengebrochen.
      Vermutlich waren dort bis zur Flurbereinigung auch nur ca. 10 bis 20 % Deutsch-Österreicher an den Schalthebeln.

      Was ist geblieben?
      Der Schwejk, Josef würde antworten: Ein Fliegenschiss! Natürlich auf der Landkarte, Herr Oberts!

    37. Ric Says:

      Dass viele Deutsche unheimlich nervige Menschen sind würde ich nie zurückweisen. Kurioserweise mögen sich diese Deutschen ja gar nicht selbst, zumindest schimpfen sie immer sehr über “Doidschlant” - nur man selbst ist wohl kein “Doidscha” also nicht gemeint. Es sind immer “die Anderen”. Aber seltsame Vögel mit einem Schepperle gibt’s überall. Nur die hm, “Konventionen der Nervigkeit” unterscheiden sich durchaus von Land zu Land. Ich vermute dass die Preußen da genau den Nerv der Schweizer, im negativen Sinne, getroffen haben. Während Deutsche aus dem Rheinland in den Niederlanden weniger auffallen dürften da Holländer meiner Erfahrung nach absolut der selbe Menschenschlag sind. Manche können miteinander, manche nicht. Insofern kann ich hm, mental schon die Empörung und das Unverständnis von “DüdschenDoidschnDaidschn..” nachvollziehen.

      Aber man muss auch fähig sein zu akzeptieren wenn man wo nicht wohlgelitten ist. Dann zuckt man mit den Schultern und denkt sich “Behalt’s euren Schmarn” und geht woanders hin. Dieses “Beharrungsvermögen” versteh’ ich nicht. Keine Sekunde würd ich mich in einem Land aufhalten was sich so gegenüber der Ethnie der ich angehöre (ob ich es will oder nicht, “Doidsche” mögen sich so “undoidsch” wie möglich geben aber sie sind und bleiben halt Doidsche) dermapen verhält. Ich glaube das Mißverständnis beruht darauf dass die Deutschen hier mit Fakten “argumentieren”, wie wichtig sie doch für den schweizer Arbeitsmarkt seien weil Hochqualifizierte ja so stark gesucht würden usw., und dabei vollkommen verkennen dass die Deutschen mit ihrer septischen und “technischen” Einstellung gegenüber ihrem Wohnort sehr einsam auf diesem Planeten sind. Schon ein paar Kilometer weiter in Europa spielen Dinge wie Heimat, Brauchtum, Identität, Gemeinschaft, etc. eine große Rolle und das lassen sich diese Leute auch nicht madig machen indem sich darüber auch noch abfällig geäußert wird - das wird die nur bestärken. Und die Deutschen sind doch selbst schuld in ihrem vorauseilendem Wahn sich assimilieren zu wollen. Ich kann das sog. “Rösti” nicht ausstehen, ein widerlicher fettiger Batzen Kohlehydrate. Genauso wie ich Currywurst nicht ausstehen kann. Nie würde ich das verschweigen. Aber deswegen kann ich trotzdem gut mit Ruhrpottlern oder Schweizern auskommen. Ich muss nicht dazu nicht verbiegen. Wobei, so mancher “Doidscha” mit drei Vornamen aus drei verschiedenen Sprachen hat wohl eher ein inneres Identitätsvakuum und saugt darum das unbeschwertere Verhältnis der Schweizer zu Heimat und Identität so dankbar auf. Was von den Schweizern wohl wieder als Anbiederung mißverstanden wird.

      Wie man es dreht und wendet, da stößt sich einfach was “zwischenmenschlich” ab (auch wenn es nur einseitig ist und die Deutschen sich tatsächlich um die Herzen der Schweizer bemühen und diese das an sich abperlen lassen, na und? Es gibt kein Menschenrecht darauf “gemocht” zu werden) und das muss man akzeptieren. Und seine Konsequenzen ziehen. Die Welt ist groß.

    38. Ric Says:

      @AnFra
      Damals haben sich die Österreicher nicht nur als Deutsche gesehen, auch illustre Österreicher wie Mozart haben sich (das ist in persönlicher Korrespondenz belegt) als glühende deutsche Patrioten bezeichnet, sondern die Österreicher stellen auch über Jahrhunderte den deutschen König und Kaiser. Das eigentliche kulturelle und politische Zentrum Deutschlands war Wien. Preußen war da nur eine etwas rohe und wilde Provinz weit im Nordosten die sich durch Drill einen Namen gemacht hat, kein Vergleich zum feinsinnigen Wien ist das grobschlächtige Berlin. Auch in früheren Epochen nicht. Dass sich Österreicher nun so von der deutschen Geschichte isolieren und abgrenzen hat natürlich mit der deutschen Geschichte zu tun, die haben den “Schlußstrich” unter die Nazizeit gezogen indem sie den Grenzstrich auf der Landkarte (und in den Köpfen) gezogen haben.

    39. pfuus Says:

      @Brun(o)egg
      Das Niveau wurde schon zu Beginn sehr tief gedrückt.
      Schreib dem Broder mal einen entsprechenden Text, am besten etwas aus dem oberen Teil dieser Seite, ersetze einige Worte und warte…….

      @Ric

      „ .. die Preußen ……
      Das ist aber reichlich ungenau

      „……Keine Sekunde würd ich mich in einem Land aufhalten was sich so gegenüber der Ethnie…“

      Richtig, nur manchmal ist das nicht ganz so einfach, zumal sich die Schweiz ja gerne weltoffen, tolerant und urban präsentiert.

      Wenn man mit Deutschen partout nicht kann, dann schaltet man auch keine Stelleninserate, präsentiert sich nicht als „Langsame Geniesser“ (Rivella Werbeslogan) wie neulich gesehen, in Deutschland.

      “argumentieren”,

      “und dabei vollkommen verkennen dass die Deutschen mit ihrer septischen und “technischen” Einstellung gegenüber ihrem Wohnort sehr einsam auf diesem Planeten sind…“

      Dem kann ich voll und ganz zustimmen, wobei die Adjektive „septisch“ u. „technisch“ nicht den Kern treffen.

      Die Ursache hierfür dürfte bekannt sein.

      Ich bin mir aber sicher, dass künftige Generationen wieder Wege finden werden ein natürliches Verhältnis zu ihrem „Wohnort“ aufzubauen.

      „..Und seine Konsequenzen ziehen..“

      Ja, die Konsequenz wäre dann aber auch eine der anderen drei Landessprachen zu etablieren bzw. vollständig auf Mundart umzustellen. Damit wäre der Stachel ganz entfernt .

    40. pfuus Says:

      @Ric

      nochwas:

      “..Dass sich Österreicher nun so von der deutschen Geschichte isolieren und abgrenzen hat natürlich mit der deutschen Geschichte zu tun, die haben den “Schlußstrich” unter die Nazizeit gezogen indem sie den Grenzstrich auf der Landkarte (und in den Köpfen) gezogen haben.”

      Die Österreicher können sich gar nicht abgrenzen,weil es ihre eigene Geschichte ist.
      Was du da von dir gibst ist Geschichtsklitterung.

      “Ethnie” ist übrigens eine veraltete Bezeichnung, lies besser darüber nach. Lesen würde überhaupt nicht schaden, Halbgebildeter!
      Ich bin nämlich geneigt in deinem Fall die Keule;-) zu schwingen.

    41. AnFra Says:

      @Ric

      Nun, zum lieben Mozart wage ich eine geringe Geradestellung.

      Der arme Wolferl wird sogar von dir nachträglich zum „Österreicher“ gemacht. Dat is nix gut. Ansonsten bringt du gute Ideen, aber hier ist festzuhalten: Bis 1804 gab es keine Österreicher als Objekte des internationalen Rechts. Was da immer als sog. „Österreicher“ rumgeistern, sind nachhinein konstruierte Nationalitätszugehörigkeiten, die so historisch absurd und auch noch falsch sind.
      Denn was mit den „Österreichern“ der damaligen (!) Zeit gemeint waren, sind Bewohner / Untertanen des „Erzherzogtums Österreich“ (i.E. heutiges Oberösterreich, Wien und noch einige Gebiete), also eines untergeordneten Teilstaates des Heiligen Römischen Reiches (Deutscher Nation)!
      Wenn also ein falschbezeichneter sog. „österreichischer Kaiser“ z. B. die olle Maria-Theresia. im Reichstag zu Frankfurt / M. gesessen ist und es ging um interne Gegebenheiten, war die M.-T. nicht als Deutsche Kaiserin auf ihrem Stuhl, sondern als „Erzherzogin von Österreich“. Und dieses „Erzherzogtum Österreich“ war eben nicht identisch mit dem „Kaiserreich Österreich“ NACH 1806!

      Wie im wirklichen Leben kann man an der Rangordnung an der Steuerzahlpflicht erkennen, welches geistig Kind die Situation tatsächlich war. Das “Erzherzogtum Österreich” und somit z. B. die Erzherzogin M.-T. , zahlten die reichspflichtigen Steuern an die Reichskasse nach Frankfurt / M. , wie auch das damalige geistliche Gebiet Salzburg, welches bis ca. 1815/18 nicht „österreichisch“ gewesen ist. Von der Reichskasse in F./M. erhielt die „Deutsche Kaiserin“ M.-T. dann ihre reichsdeutsche Bundessteuern überwiesen.
      Zusammenfassend kann gesagt werden: Die Eltern vom Wolferl waren Würzburger und Salzburger Untertanen, also KEINE „Österreicher“ im staatsrechtlichen Sinne, er selbst war Salzburger Untertan und war somit wie seine Eltern unisono deutscher Reichsbürger.
      Da können unsere „deutschen“ Brüder in Austriakien tonnenweise süß-klebrige Zuckertunke über den Wolferl schütten wie sie wollen. Erst ab ca. 1818 wurde Salzburg von Bayern an Österreich übergeben und dann wurde Salzburg ein staatsrechtlicher und realer Bestandteil von Österreich, aber da war der göttliche Musikus schon bei seinem Herrn. So macht man sich in Österreich Freunde fürs Leben.

      PS 1: Das ganze Nationalitätengemixe ist nur im historischen Sinne zu betrachten, hat absolut nichts mit Nationalismus zu tun. Der Mozart, Wolferl war und ist niemals ein „Österreicher“! Wie DIE Wiener mit seinem Absterben und seiner Beerdigung umgegangen sind, spricht doch für sich selbst!

      PS 2: Das gilt auch für den Ludwig v. B., der war auch kein Österreicher.

      PS 3: Der Adolf, der Hitler, der war aus Braunau, damals österreichisch, aber vor 1804 salsburgisch und dann auch bayrisch. Deshalb haben die Österreicher ob dieser Verwirrungen entschieden:
      Der Wolferl und Ludwig sind Österreicher. Der Adolf, der ist Deutscher.
      Leichter machts sich’s keiner.

    42. Guggeere Says:

      @ Ric
      Ich empfehle dir – zusammen mit ein paar anderen in diesem Forum – den guten alten Grundsatz «alle Menschen sind gleich» zu befolgen. Das befreit u.a. von der Neigung, Vorurteile, Verallgemeinerungen, Geschichtsklitterung und nicht nachvollziehbare gedankliche Klimmzüge zu etwas Undefinierbarem zu vermischen.

    43. Mare Says:

      @AnFra Says
      Maria-Theresia war nicht “Deutsche Kaiserin”, sie war lediglich Gemahlin des Deutschen Kaisers (Franz) und später Mutter des Deutschen Kaisers (Joseph II.). Sie war Königin von Ungarn, von Böhmen, Erzherzogin von Österreich etc.

    44. Franzl Lang Says:

      @Zuercher:

      Du erzählst hier immer wieder von der Schweizer Selbstironie, wo ist die denn? Mir kommt die nie unter. Vielleicht bin ich einfach zu polternd, um dieses Quäntchen zu erkennen?

    45. AnFra Says:

      @Mare

      Danke für den Hinweis. Beim schnellen Hüftschuss muss man mit kleinen Abwichen rechnen.

      Nach dem damaligen Recht konnte keine Frau „Römisch-Deutsche“ Kaiserin werden.
      Tatsächlich war sie aber „Römische“ Kaiserin und hatte nach dem Tad ihres Mannes, des Römisch-Deutschen Kaiser Franz bis zur Kaiserkrönung und Amtseinführung ihres Römisch-Deutschen Kaisers Sohnes Joseph die Machbefugnisse und Kaisergewalt faktisch eines „Römisch-Deutsche“ im HRR(DN) inne. Ihr Sohn war hierbei längere Zeit als „Mitregent“ funktionalisiert.
      An der finanziellen Vorgehensweise beim Steueraufkommen und dem armen Wolferl M. ändert sich nichts.

      Hier der offizielle Titel der M.-T.:

      (( Maria Theresia von Gottes Gnaden „Römische“ (!) Kaiserin Wittib, Königin zu Hungarn, Böheim, Dalmatien, Croatien, Slavonien, Gallizien, Lodomerien, etc. etc., Erzherzogin zu Österreich, Herzogin zu Burgund, zu Steyer, zu Kärnten und zu Crain, Großfürstin zu Siebenbürgen, Marggräfin zu Mähren, Herzogin zu Braband, zu Limburg, zu Luxenburg und zu Geldern, zu Württemberg, zu Ober- und Nieder-Schlesien, zu Mailand, zu Mantua, zu Parma, zu Piacenza, zu Guastala, zu Auschwitz und Zator, Fürstin zu Schwaben, gefürstete Gräfin zu Habsburg, zu Flandern, zu Tirol, zu Hennegau, zu Kyburg, zu Görz und zu Gradisca, Marggräfin des Heiligen Römischen Reiches, zu Burgau, zu Ober- und Nieder-Laußnitz, Gräfin zu Namur, Frau auf der Windischen Mark und zu Mecheln, verwittibte Herzogin zu Lothringen und Baar, Großherzogin zu Toskana. ))

      Und hier liegt die kleine Lässigkeit: M.-T. ….“Römische“ Kaiserin….. und nicht „Römisch-Deutsche“…!

    46. gäbiger Says:

      Humor und Selbstironie im Speziellen sind nun wirklich keine Attribute, die einem so auf Anhieb zur Schweiz einfallen. Vermutlich ist das eher eine Frage des Intellekts als der Nationalität. Auffallend ist aber trotzdem, dass es so einige lustige Briten, Franzosen und Deutsche gibt. Bei den Schweizern aber nur ein paar wenige, die man als Aussenstehender so halbwegs als lustig bezeichnen kann. Aber die Schweiz ist ja auch soooo klein.

      Schweizer verwechseln leider häufig den Schwachsinn aus dem deutschen Fernsehen mit echtem Humor und Witz. Daraus schliessen sie dann, die Deutschen hätten keinen. Aber wer schon mal in einem Schweizer Kino war, hat sicher auch bemerkt, dass die Schweizer da tatsächlich lachen. Zwar an den falschen Stellen, aber sie lachen. Sie haben also doch so etwas Ähnliches wie Humor. Vielleicht lachen sie auch an den richtigen Stellen, aber es dauert so lange bis es rauskommt, dass keine Koinzidenz mehr zu erkennen ist.

    47. Franzl Lang Says:

      @Zuercher

      Alter, der war voll geil!

    48. Franzl Lang Says:

      Übrigens heisst es Franzl, nicht Fritzl.

      Fritzl = Inzest
      Franzl = Jodlerkönig!

      Das sollte Ihnen doch gefallen, das ist ur-bairisch und klingt sicher auch für Schweizer Ohren gemütlich!

      http://www.youtube.com/watch?v=hp3Rch3sn9Q

      Es kommt sogar die Schweiz vor!

    49. pfuus Says:

      „.. anders als Helveten, nicht ueber sich selbst lachen….“

      In der Praxis sieht das dann etwa so aus:

      www.youtube.com/watch?v=IUXB_5Ylfp4

      gefolgt von feinem Understatement, bravo!

      www.youtube.com/watch?v=8DtCuIQus9Y

    50. pfuus Says:

      @zürcher
      schchkool, der beherzte Griff über den grossen Teich.

      „yes, the swizzlybears are better than her cry and heavy on the wire……

      …..sind besser als ihr Ruf und schwer auf Draht!

    51. pfuus Says:

      link 1 funzt nicht , Chefkoch!

    52. Saarländer Says:

      Beängstigend zu lesen, dass die Menschheit in “wir” und “sie aufgeteilt wird.

    53. gengeli Says:

      Ich habe von 1987-1993 Chemie an der Uni ZH studiert. Ich schätze, dass mehr als die Hälfte aller Professoren Ausländer waren, davon der grösste Teil Deutsche (oder ehemals Deutsche mit CH-Pass).
      Auch bei den Doktoranden waren fast die Hälfte aus Deutschland. Das war aber NIE ein Thema, wir haben nur darüber gelacht, als der Tagi mal ein Foto über Chemiestudenten in der Schweiz brachte und darauf eine Deutsche abgebildet war.
      Mit ist das schleierhaft, warum Wissenschaft von der Nationalität abhängen soll.

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