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Wer sollte Schweizerdeutsch lernen? — Sprachen lassen sich schlecht vorschreiben

(reload vom 20.3.06)

  • Sollte man als Deutscher in der Schweiz anfangen Schweizerdeutsch zu lernen?
  • Wir meinen, man sollte sein „Hörverständnis“ trainieren, in dem man aufmerksam Radio hört, den Wetterbericht bei Meteo oder Tele-Züri (mit der bezaubernden Jeannette Eggenschwiler, sie moderiert derzeit übrigens hochschwanger) anschaut und sich die ein oder andere CD von Mani Matter und anderen Sprachakrobaten auf Mundart reinzieht. Als Deutscher in der Schweiz sollte man gleichzeitig die sprachlichen Varianten verstehen lernen, die es im Deutschen Sprachraum gibt, und sie als Bereicherung annehmen. Wer als Deutscher sowieso aus dem alemannischen Sprachraum stammt, wird auch mühelos eine lokale Variante des Höchstalemannischen lernen können.

  • Lässt sich der Gebrauch von Dialekt gesetzlich regeln?
  • Der letzte Nationalstaat, der sich in aktiver „Sprachpolitik“ und „Bereinigung des Vokabulars“ versuchte, war Frankreich zur Zeit der Klassik. Radikal wurden alle Dialekte unterdrückt und aus dem offiziellen Wortschatz der „Académie française“ verbannt. Was hat es genützt? In allen Gegenden Frankreich werden weiterhin lokale „Patois“ gesprochen. Diese Dialekte sind vielleicht nicht so ausdifferenziert wie in der Schweiz, aber dennoch existent.

    Zum Glück lässt sich Sprache nicht normieren, und auch nicht politisch steuern. Dialekt wird auch nicht aussterben, wenn Kinder Hochdeutsch als zweite Sprachvariante lernen und praktizieren. Dialekt hat 1.000 Jahre überlebt und wird weiterbestehen, vielleicht nicht mehr in der ganzen Vielfalt an Ausdrücken, aber mit dem gleichen Lautstand wie vor 1.000 Jahren.

  • Sprachpolitik ist sehr selten erfolgreich

  • Ein ganz seltenes Beispiel für Sprachpolitik, die tatsächlich erfolgreich war, fand nach der Reichsgründung 1871 statt:

    Die deutschnationale Euphorie der Reichsgründung 1871 bietet die Gelegenheit, staatliche Hoheitsgebiete auch sprachlich neu zu regeln. So feiert die Ersetzung von Fremdwörtern im Post- und Eisenbahnwesen Erfolge auf breiter Front. Aus Kuvert wird Briefumschlag, aus Telephon Fernsprecher, aus Velo Fahrrad, aus Korridor Gang, aus Billet Fahrkarte, aus Automobil Kraftfahrzeug, aus Coupé Abteil oder aus Perron Bahnsteig. Die Kopie wird zur Abschrift, die Pension zum Ruhegehalt. Insgesamt 1.300 Fachbegriffe werden allein im Bau- und Verkehrswesen eingedeutscht, behördlich angeordnet.
    (Quelle: tu-chemnitz.de)

    Das ist bis heute der Grund, warum man in der Schweiz „Velo“ und nicht Fahrrad sagt! Natürlich gab es zahlreiche weitere Anstrengungen in Deutschland, die sogenannten „Fremdwörter“ einzudeutschen. Die zitierte Quelle bietet einen guten geschichtlichen Überblick über Erfolg und Misserfolg dieser Bemühungen. Nur wir Deutsche sprechen auf der Welt von „Fremdwörtern“, für die Engländer und Amerikaner sind dies einfach „hard words“, die schwer zu verstehen sind, aber niemals „fremd“.

    Da die Schweizer also um 1871 diese Sprachpolitik des Deutschen Reiches nicht mitmachten, hielten sich so viele französische Lehnwörter im Alltag. Auch der Süddeutsche Raum mit Schwaben und Baden tat sich schwer mit diesen Eindeutschungen. Dort ist bis heute das „Billetle“ und das „Portemonnaie“ üblicher Teil des Dialekts.

    

    16 Responses to “Wer sollte Schweizerdeutsch lernen? — Sprachen lassen sich schlecht vorschreiben”

    1. tin Says:

      Der erste Punkt scheint mir wichtig. Wenn ich in einem Einkaufszentrum an der Kasse Schriftdeutsch statt Schweizerdeutsch sprechen muss, damit mich die Kassiererin versteht, finde ich etwas komisch…

    2. Felix Says:

      Hochdeutsch im Kindergarten, Schule und Hochschule kann unseren Kinder nie und nimmer schaden. Im Gegenteil, sie werden es dadurch in ihrem Leben um einiges leichter haben (besser Kompetenz im Lesen und Schreiben etc). Das sie desswegen ihren Dialekt verlieren halte ich für schlicht unmöglich. Alle meine secondo Freunde sprechen nach wie vor auch die Sprache ihrer Eltern und die wird in der Schule eh nie geredet (ausser vielleicht in einem Fall, französisch), wie also sollen die Kinder da ihren Dialekt verlieren?

      Bei der ganzen Debatte geht es daher nicht wirklich um die Sprache sondern um das „Nationale Gefühl“ resp. die Angst „nicht mehr Schweizer sein zu dürfen“. Kein Wunder, sind es gerade die rechten Politiker, die ein Hochdeutsch Verbot im Kindergarten fordern. Das sie damit unserer Geselschaft mehr schaden als nutzen ist ihnen vermutlich sogar bewusst. Im gegensatz zu mir sehen sie aber nicht alle Menschen in diesem Land als Teil der Geselschaft…..

    3. willi Says:

      Lustig finde ich es schon ein wenig diese ewige Diskussion über das Deutsch, der Deutsche in der Schweiz! Fakt ist nun mal, wer sich integrieren will, sollte die Sprache lernen und da ist es egal, ob man hier in der Schweiz ist od. sonst wo!

      Komisch ist nur, dass gewisse Deutsche da mühe haben. Komisch ist auch, dass es im englisch sprachigen Raum, da kaum Probleme gibt damit, da lernen Deutsche ganz fleissig die Sprache und nörgeln nicht herum;-)

      Auch in meiner zweiten Heimat Schweden, kommen die Deutschen nicht herum Schwedisch zu lernen, ausser man findet Arbeit in einem englischsprachigen Konzern dort;-)

      Gerade in Schweden, werden die Bus-/Zug-/ U-Bahn-Ansagen immer in Schwedisch gehalten, da gibt’s keine andere Sprache!

      Hier in der Schweiz hat man gerade da eiin Identiätsproblem, da werden an vielen Orten, die Ansagen im öffenlichen Vekehr auf Deutsch gehalten, was soll den das?

      Auch, wenn die Schweiz 4 Sprachen hat, so bleibt das Schweizerdeutsch, der grösste Anteil und wer dort diese Vielfalt der Sprache, resp. des Dialekts, unterbindet, der hat ein massives Identitätsproblem und verleugnet sich selber!

      Und ich spreche hier nicht von den ganz natürlichen sprachlichen Veränderungen, die gibt’s ja überall und sind sowas von normal!

    4. Brun(o)egg Says:

      @ Willi

      Was die Schweden machen ist das eine. Aber in der weltoffenen Schweiz werden Ansagen halt auch in Hauchdeutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, usw. durchgegeben. Spricht doch für uns, oder? Dem Tourismus sei Dank.

    5. Simone Says:

      Hallo Willi,
      Ihr Vergleich mit Schweden und allenfalls auch anderen (nord-)europäischen Ländern funktioniert leider nicht. So ausgeprägt die Dialekte dort auch sind, so hat man es doch geschafft, sich auf mindestens eine Schriftsprache zu einigen und sich damit eine Identität zu schaffen. Auf Island lebt nur etwa eine halbe Million Menschen, da sind es in der Schweiz doch mindestens zehn mal so viele…Und die Isländer verteidigen Ihre Schriftsprache, niemals käme ein Isländer auf die Idee, sich irgendeiner sprachähnlichen Nation gegenüber unterlegen zu fühlen. Aber so lange die Schweizer in Sachen „geschriebenes Schweizerdeutsch“ ihren Allerwertesten nicht an die Wand und die Sprache nicht aufs Papier bringen, können sie sich weiterhin ihrem Selbstmitleid hingeben, den vermeintlichen Verlust der sprachlichen Identität beweinen und neidisch darauf sein, dass ein deutscher Dichter ihren Wilhelm Tell aufs Papier gebracht hat.
      Als Vorbild für eine neu geschaffene Schweiderdeutsche Einheitssprache könnte Nynorsk dienen, eine Sprache, die den Vestlandsdialekt gut integriert und die, trotz Kritik der Bokmaal-Anhänger, Pflichtsprache in den Schulen ist, eigene Literatur herausbringt und für selbige auch Preise schafft (nicht die Sprache, sondern die Norweger vergeben Preise). Ein so gekrönter Autor ist Rune Belsvik, der nicht nur sehr nett ist, sondern mit seinen Dustefjert-Geschichten aus der norwegischen Kinderliteratur auch nicht mehr wegzudenken ist.

    6. Stella Says:

      Die Diskussion ist eindeutig aus Sicht der Mehrheit. Dass beispielsweise TessinerInnen und Welsche zuerst einmal deutsch und nicht schweizerdeutsch lernen, scheint bei der deutschsprachigen Mehrheit niemanden zu interessieren. Deutsch ist – wenn sich die Deutschsprachigen schon nicht um die Sprache ihrer MitbürgerInnen bemühen – nun einmal die „Basis-Sprache“ und da fällt uns Deutschweizern kein Stein aus der Krone, wenn wir uns mit Schriftsprache anpassen.
      Ob Deutsche Schweizerdeutsch lernen sollen? Verstehen sicher, aber sprechen? ich weiss nicht recht. Das tönt dann so komisch. Da ist mir die Schriftsprache doch noch lieber.
      Hier im Tessin ist es ähnlich, aber die TessinerInnen sind doch etwas höflicher. Sobald eine fremdsprachige Person dabei ist, würden sie nie Dialekt sprechen, sondern wechseln sofort ins „gute“ Italienisch. Aber trotzdem bemühen wir uns, den Tessiner Dialekt zu verstehen, sprechen aber lieber italienisch, denn unser Tessiner Dialekt mit deutschschweizer Einfärbung wäre schrecklich anzuhören.

    7. Eric Says:

      Ich finde immer die Geschichtslosigkeit bei diesen Themen schockierend. Sonst ist man doch in Europa auch immer so geschichtsbewusst?

      Die Deutsche Sprache, also das Hochdeutsche, stammt nicht nur nicht aus Norddeutschland sondern ist dort sogar ursprünglich eine Fremdsprache.
      Über Jahrhunderte war die deutsche Kaiserkrone in der Hand der Habsburger, auch technologisch und kulturell war der norddeutsche Raum lange Zeit dem Süden total hinterher. Dann hat Luther die Bibel auch noch in eine Kunstsprache übersetzt die sich aus allen Mundarten die zwischen Bern und Dresden gesprochen werden ergab.
      Dann aber hat Preußen m 19. Jh den Süden und große Teile des restlichen Europas total abgehängt und eine beispiellose Machtpolitik mit modernster Militärtaktik und medialen Propagandakampagnen geführt – dabei auch nebenbei erst den Begriff „Deutsch“ als Nationalität geprägt. Bis dahin war jeder Deutscher der einen deutschen Dialekt sprach, also zb auch die Deutschschweizer (warum heißt dieser Teil der Schweiz wohl so?) aber auch die Bayern oder Luxemburger. Jedoch war man eben jeweils Angehöriger eines anderen Staates, die Staatsgrenzen haben sich damals durch Kriege ja auch unablässig verändert daher waren diese nicht wirklich identitätsstiftend.

      Warum lässt man zu dass die Norddeutschen für sich die Deutungshoheit über das Hochdeutsche reklamieren und alle anderen Varianten als „Dialekt“ abtun??? Das Hochdeutsche ist im heutigen Süddeutschland, der Schweiz und Österreich heimisch, hier stammt es her!! Sollen dochdie Norddeutschen mal das Hochdeutsche gescheit erlernen. Dazu gehören nicht nur Dialekte sondern auch die korrekte Aussprache gemäß Bühnendeutsch. Welches aus WIEN stammt! So wie an der Hofburg Theater gespielt wird so ist definitionsgemäß das reinste Hochdeutsch. Der durchschnittliche Hannoveraner würde dies allerdings „Dialekt“ nennen. Das 19. Jh ist vorbei, Preußen gibt es nicht mehr, warum also noch diese Unterwürfigkeit gegenüber dem Deutungsanspruch der Norddeutschen?

    8. R.Schaedeli Says:

      Ich bin mit Willi sehr einverstanden,dass wer zu uns kommt( Schweiz) sich zu mindest bemüht schweizerdeutsch zu verstehen( Dialekt am Wohnort).
      Habe mein ganzes Leben in einer internationalen Firma gearbeitet mit Sitz in der Schweiz und da war klar. dass entweder englisch oder standarddeutsch die Verhandlungssprache war, je nach Mehrheit der Teilnehmer.Ich kenne viele Deutsche ( und Belgier, Franzosen etc), die seit 20 Jahren hier arbeiten. Die verstehen den Deutschschweizerdialekt, auch wenn sie ihn nicht oder nur gebrochen sprechen. Für das private Leben ist das wichtig und für die Integration erst recht.
      Für mich ist klar, wer sich hier integrieren will, muss das Ohr für die Dialekte trainieren, damit die Einheimischen sprechen können wie sie es gewohnt sind und sprechen darf der Ausländer ruhig in „hochdeutsch“, wenn es nicht zu schnell wie ein“ Berliner „runter gehaspelt wird.

    9. pit vo lissabon Says:

      liebe simone: was wir schweizer ungefähr so dringend brauchen wie ein furunkel im genick, ist eine schweizerdeutsche einheitssprache. das kommt leider von selbst, also dass im hochalemannischen nur noch zürich- und berndeutsch gesprochen wird.

    10. Simone Says:

      @Peter aus Portugal:
      Dann wird eben in Zukunft eine Mischung aus Bern- und Züridytsch geschrieben! Ist doch schön! Aber es muss eben offiziell sein und auch geschrieben werden und zwar nach Regeln, die nicht jeder für sich selbst neu erfindet.
      Hälsning!

    11. Bärner Says:

      @ Ein Zuercher

      Gähn

    12. pit vo lissabon Says:

      19838 veröffentlichte eugen dieth seine regeln für alemannische dialektschrift. diese geistern noch heute in den hirnen einzelner dialektologen herum; ein durchschlagender erfolg bei den dialektschriftstellern war ihnen nicht beschieden, denn diese texte sind nahezu unlesbar. oder war gemeint, dass wir künftig ein einheits-schweizerdeutsch reden sollen? verordnete oder verbotene sprachen (francos verbot der katalanischen sprache) stossen schnell auf allgemeine ablehnung, denn sie sind die vorstufe zu einem ethnozid. aber noch heute werden in der stadt basel von quartier zu quartier verschiedene dislektvarianten gesprochen. gottlob, denn die vielfalt macht den reiz unerer dialekte aus.

    13. Oranje Says:

      An Admin
      Hier ein interessanter Text über das Verhältnis der Deutschen zu ihren Dialekten:
      http://www.zeit.de/2008/26/Dialekte-26

    14. Guggeere Says:

      @ pit vo lissabon
      In Bezug auf die Dieth-Schrift muss ich dir widersprechen.
      Ihr Ziel ist keine schweizerdeutsche Einheits-Schriftsprache à la Duden. Es geht nur darum, mit wenigen, einfachen Regeln und einer gewissen Parallelität zum geschriebenen Standarddeutsch die zahllosen Deutschschweizer Mundarten möglichst lautgetreu schriftlich abzubilden. Die diethsche Dialektschrift ist meines Erachtens kinderleicht zu lernen und v.a. zu lesen; Letzteres lernen Alemannen wie du und ich innert Minuten. Ich hatte beruflich schon mit sehr umfangreichen, gemäss (modernisierten) Dieth-Regeln geschriebenen Texten zu tun, z.T. auch in einem für mich fremden Dialekt, und konnte als Laie nur staunen, wie nahe am akustischen Original diese Wortbilder sind. Ich kann die Dieth-Schreibung aus eigener Erfahrung nur weiterempfehlen. Bei seriösen Mundartschreibern hat sie sich längst durchgesetzt (abgesehen vom Berndeutschen, wo traditionell eine andere Dialektschreibung im Gebrauch ist).
      Die leider sehr gebräuchliche Alternative, nicht erst seit Beginn der einfältigen SMS-Sprach(un)kultur aufgekommen, besteht meistens aus einer selbst gestrickten Pseudo-Mundartschreibung, die fast nie in sich selber konsequent ist und vor allem eines verrät: wie schlecht der jeweilige Schreiber seine eigene Mundart beherrscht.
      http://als.wikipedia.org/wiki/Eugen_Dieth

    15. freiheitistunteilbar Says:

      Lustig finde ich es schon ein wenig diese ewige Diskussion über das Deutsch, der Deutsche in der Schweiz! Fakt ist nun mal, wer sich integrieren will, sollte die Sprache lernen und da ist es egal, ob man hier in der Schweiz ist od. sonst wo!

      Komisch ist nur, dass gewisse Deutsche da mühe haben. Komisch ist auch, dass es im englisch sprachigen Raum, da kaum Probleme gibt damit, da lernen Deutsche ganz fleissig die Sprache und nörgeln nicht herum;-)

      Auch in meiner zweiten Heimat Schweden, kommen die Deutschen nicht herum Schwedisch zu lernen, ausser man findet Arbeit in einem englischsprachigen Konzern dort;-)

      Gerade in Schweden, werden die Bus-/Zug-/ U-Bahn-Ansagen immer in Schwedisch gehalten, da gibt’s keine andere Sprache!

      Hier in der Schweiz hat man gerade da eiin Identiätsproblem, da werden an vielen Orten, die Ansagen im öffenlichen Vekehr auf Deutsch gehalten, was soll den das?

      Auch, wenn die Schweiz 4 Sprachen hat, so bleibt das Schweizerdeutsch, der grösste Anteil und wer dort diese Vielfalt der Sprache, resp. des Dialekts, unterbindet, der hat ein massives Identitätsproblem und verleugnet sich selber!

      Und ich spreche hier nicht von den ganz natürlichen sprachlichen Veränderungen, die gibt’s ja überall und sind sowas von normal!

      Fordern kann man viel. Eine Umsetzung scheitert jedoch an der Realität der Dialekte. Schweizerdeutsch ist eben nicht „die“ Amtssprache. Der Stereotyp eines Deutschen ist also arrogant, redet schnell und möchte sich nicht integrieren. Hach, wie einfach die Welt doch ist. 😀

      Was nun? Soll ein eingewanderter Deutscher den ortsüblichen Dialekt erlernen oder klänge das in euren Ohren peinlich oder käme einer Verhöhnung gleich?

      Die Antwort ist: Alle drei Auffassungen sind unter Schweizern vertreten. Wer sich in alle Richtungen verbiegt, der hat sich leicht das Kreuz gebrochen 😉

    16. Schlieremer Chind Says:

      Hallo allerseits,

      hier mal ein paar weniger emotionale voten:
      1. Wer als Deutscher in der Schweiz lebt, lernt wohl automatisch Schweizerdeutsch zu verstehen… So schwierig ist das jetzt auch wieder nicht.
      2. Meiner Meinung nach ist es für einen Deutschen fast unmöglich, die richtige Aussprache zu lernen. Ich kenne jedenfalls keinen Deutschen, der sich fliessend auf Schweizerdeutsch äussern kann ohne sich gleich als „Einwanderer aus dem grossen Kanton“ zu outen…

      Fazit: Verstehen tut ihr’s sowieso, das mit dem Sprechen muss nicht unbedingt sein 🙂

      Gruss

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