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Germanisierungsalarm in der Schweiz — Ein Feature im Deutschlandfunk heute, 2.12.08, 19:15 -20:00 Uhr

  • Aktueller Hinweis
  • Der Deutschlandfunk bringt heute, am 2.12.2008 von 19:15-20:00 Uhr ein Feature über einen „Germanisierungsalarm in der Schweiz“:

    Für Deutsche ist die Schweiz das Auswanderungsland Nummer 1. Über 20.000 Bundesbürger zieht es jedes Jahr in die Alpenrepublik. Hinzu kommt eine große Anzahl von Pendlern. Seit die Schweiz das Abkommen über den freien Personenverkehr mit der EU unterzeichnet hat, strömen deutsche Ärzte und Krankenschwestern, Wissenschaftler und Bauarbeiter, Lehrer und Kellner in das kleine Nachbarland.

    Es ist eine Zwei-Klassen-Migration: Während die Hochqualifizierten an Hochschulen und in Krankenhäusern beste Arbeitsbedingungen vorfinden, hat sich im Baugewerbe durch deutsche Subunternehmen, vor allem Zeitarbeitsfirmen, ein Lohndumping eingeschlichen, das den Schweizer Gewerkschaften zu schaffen macht und den Zorn der Arbeitskollegen hervorruft. Aber auch an Hochschulen macht sich die Konkurrenz bemerkbar: Der Schweizer Nachwuchs klagt über fehlende Aufstiegschancen. Viele deutsche Migranten stoßen auf Ablehnung: Sie seien arrogant, schroff, autoritär.
    (Quelle: www.dradio.de)

    Live-Stream des Deutschlandfunks gibt es hier auf der Startseite www.dradio.de . Sobald die Sendung als Podcast zur Verfügung steht, werde ich sie hier verlinken.

    P.S.: Nein, die Blogwiese wird nicht erwähnt in der Sendung 🙂

    

    48 Responses to “Germanisierungsalarm in der Schweiz — Ein Feature im Deutschlandfunk heute, 2.12.08, 19:15 -20:00 Uhr”

    1. Administrator Says:

      Als wir im Sommer auf Amrum waren und die vielen Schweizer um uns sahen, haben wir uns diese Frage auch gestellt. Einfach ein furchtbar ungemütliches und unbeliebtes Land, dieses Deutschland, deswegen fahren die Schweizer immer wieder hin. Und der Tourismusverband berichtet auf seiner Webseite:

      Das Reiseland Deutschland konnte auch im Jahr 2007 mit beeindruckenden Zahlen aufwarten: Es zählte rund 360 Millionen Übernachtungen in Beherbergungsstätten mit mehr als neun Betten und auf Campingplätzen – drei Prozent mehr als im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Das Geheimnis des Erfolges heißt: Vielseitigkeit gepaart mit hoher Qualität.

      Im Norden locken die Küsten, im Süden ziehen die Berge die Urlauber an. Dazu kommen bundesweit zahlreiche Städte, die sich als Publikumsmagnet erweisen. Besonders erfolgreich waren 2007 die deutschen Großstädte: Sie verbuchten in dem Jahr insgesamt mehr als 91 Millionen Übernachtungen für sich – ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr.
      (Quelle: deutschertourismusverband.de)

      4000 Schweizer leben allein in Hamburg.

    2. MacZürich Says:

      Jens,

      danke für den Hinweis. War sehr interessant. Vor allem die Darstellung aus Sicht einer Schweizerin, die im Ausland lebt.

    3. Hans Says:

      Jetzt lass doch den Foren-Troll mal in Ruhe. Vielleicht gibt er dann irgendwann mal auf.

    4. Bülacheraner Says:

      Ja und „Kein Schweizer Zürcher mit Migrationshintergrund“ ist aus seinem Ostblockland mit Mami und Papi in die Schweiz gekommen.

      Jetzt deckt er sich des Nachts mit seiner rot-weißen Kuscheldecke zu und darf mit seinem frisch erhaltenen roten Pass und seinem geleasten BMW auch nach Deutschland und dort mehrwertsteuerfrei bei ALDI einkaufen.

    5. Bülacheraner Says:

      Jetzt neu bei der Blogwiese: Für jeden „Kein Zürcher Schweizer mit Migrationshintergrund“ ein Schüttelreim zum Aufwärmen im nächtlich leeren Betchen:

      „Was bringt verklemmte Secondo-Motzer um den Verstand? Es ist der Deutsche in seinem Gastgeber-Land.“

    6. Bülacheraner Says:

      „Wo erholt sich der Secondo-Macho von seinem Kummer. Auf der Autobahn hinter jemand mit deutscher Autonummer.“

    7. Bülacheraner Says:

      „Wer nimmt dem Papierli-Schweizer am Bau seinen Job. Es sind Marc und Kevin aus Rostock“.

    8. Chris Says:

      Nun, Jens bist du mit deinem Kommentar auch diesem lächerlichen und unseligen Schweizer-gegen-Deutsche-Streit aufgelegen. Anscheinend waren die letzten Wochen oder Monate auch für dich nicht einfach. Hat sich wohl im Anklang einer Rezession, die sicherlich bald auch den Arbeitsmarkt erfassen wird, auch bei dir – wie bei einigen Anti-Deutsch eingestellten Schweizern – eine gewisse Konkurrenzangst breitgemacht bzw. hast du wohl in der letzten Zeit vermehrt Angriffe auf dich ALS Deutscher hinnehmen müssen. Kopf hoch! Wir sind alle Teil des deutschsprachigen Sprach- und Kulturraums und in den USA sind wir eh alle „Germans“, ob Deutsche, Österreicher oder Schweizer. Lasst uns also vermehrt die Ökumene feiern als immer wieder ein neues Schisma in unseren Köpfen zu zementieren. Es lebe die deutschsprachige Brüderlichkeit!

    9. Lupino Says:

      Zu unserem Zürcher: ich habe schon erwähnt dass er sich auch im SVP -Forum auslebt (sein Schreibstil und stillistische mMacken sind unverkennbar) wo ich auch sehr gerne mitlese und die politischen Abgrunde dieses Landes erforsche (beitragen darf ich nimmer – bin gesperrt wegen demokratischen Anwandlungen und versuchte freie Meinungsaüsserung. Ich muss aber protestieren, als Slawin, wenn mann ihn irgendwo im ehemaligen Ostblock platzieren möchte. Wer die Mähren mit den Slowaken gleichsetzt hat absolut keine Ahnung!

    10. Oranje Says:

      Wo gibts den Podcast???

      [Antwort Admin: Wird noch ein bisschen dauern, werde ihn dann hier einstellen. Deutschlandradio bietet diesen Service nur mit Zeitverzögerung an]

    11. Lukas Says:

      Als Schweizer empfindet man Deutsche desöfteren so wie beschrieben.
      „Geiz ist geil“ Mentalität und stängides Frotzeln und Motzen – dass sind Dinge die in der Schweiz einfach nicht gut ankommen.

      Manche sind mal einfach weniger höflich, taktvoll und zuvorkommend als der durchschnittliche Schweizer. Aber auch nicht alle Schweizer sind so. Und lieber halbwegs anständige Deutsche im Land als irgendwelche Ost-Blockler inklusive Integrationsverweigerung.

    12. roko Says:

      @Lukas

      Apropos: „Geiz ist geil“
      http://www.blogwiese.ch/archives/543

      Und wie nennt man die Schweizer Mentalität jeden Tag, und am Wochenende in langen Schlangen, mit grünen Ausfuhrzettelchen am Zoll anzustehen?

    13. Guggeere Says:

      @ Lukas
      Deine Hierarchie sieht also folgendermassen aus: 1. Schweizer, 2. Deutsche, 3. «Ostblocker».
      Anscheinend bist du kein Anhänger der Idee der Gleichheit.
      Ich möchte wieder mal daran erinnern, dass jedes moderne menschliche Zusammenleben von der Gleichheit aller ausgeht. Das ist weder schöngeistige Spinnerei noch böser Kommunismus, sondern ein Grundsatz, der schon im Humanismus (seit 15./16. Jh.), in der Aufklärung (seit 17./18. Jh.) und der Französischen Revolution (18./19. Jh.) galt bzw. gefordert wurde und heute weltweit gilt oder wenigstens gelten sollte.
      Sogar du profitierst davon. Wenn du nur schon draussen herumläufst, musst du dich darauf verlassen, dass andere dich als gleichwertig respektieren. Also sollten wir uns alle so verhalten und keinen Unterschied machen zwischen den Leuten, mit denen wir zu tun haben, ob sie nun aus X oder Y kommen. Eine Alternative kenne ich nicht. Es sei denn, du träumst von Ideen aus dem Mittelalter (bis 1500 n.Chr.), dem Absolutismus (bis 1800) oder von irgendeiner Überlegenheitsideologie (bis 2008).

      @ fast alle
      Zum aktuellen Trollproblem gibts einen sehr hilfreichen Wikipedia-Artikel, lesenswert insbesondere der Abschnitt «Umgang»:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)
      Also cool bleiben und konsequent «plonk».

    14. Brun(o)egg Says:

      @ guggere

      Der mit der Gleichheit ist a) wird immer ein Traum bleiben, wäre b) wunderschön aber, c) stinklangweilig.

    15. Brun(o)egg Says:

      @ roko

      Umgekehrt gehts auch. Die tanken dann aber nur in der Schweiz. Das andere ist zu teuer.

    16. Bülacheraner Says:

      Und noch einer für „Kein Zürcher Schweizer mit Anti-Deutsch-kulturellem Migrationshintergrund“:

      „Wer meckert über jede Retourkutsche auf seinem Mist – es ist der Anti-Deutsche Migranten-Rassist“.

    17. Bülacheraner Says:

      Und gleich noch einer:

      „Wer stänkert am liebsten gegen Deutsche auf Wieses Blog – der Kein-Zürcher-Schweizer, denn auf Deutsche hat er keinen Bock. Der Schmock!“

    18. Torsten Berger Says:

      „In Zagreb betrank sich in der Beiz er, in Zürich wird er Bünzli-Schweizer!“

    19. Lukas Says:

      @Guggeere
      Überlegenheitsideologie? Sonst gehts noch gut? Für mich sind alle gleich, alle sind Menschen mit denselben Rechten und die mit derselben Würde zu behandeln sind. Ich denke auch nicht dass alle Deutsche in der Schweiz doof sind, aber leider fallen manche eben negativ auf und „belasten“ damit das generelle Bild das man hat. Das ist glaube ich in jedem Land so wenn es um andere Mitmenschen geht.

      @roko
      Über die Grenze fahren und bei Aldi oder Lidl posten ist mir zB. die Mühe nicht wert. Zudem finde ich generell die Qualität und Auswahl in den Billigläden eher minderwertig. Andere Grenzgänger machen das vielleicht, toll ist das nicht.

    20. Guggeere Says:

      @ Brun(o)egg
      Mit a) und b) magst du Recht haben, will mich dennoch nicht damit abfinden, c) lassen wir lieber, da Praktizieren von Ungleichheit = schlechtes Instrument zur Bekämpfung von Langeweile und für ungleich Behandelte von minimalem Kurzweil-Wert.

    21. AnFra Says:

      Der Rauhreiter vom Zürichgau.

      Wer stänkert so spät durch Nacht und Wind?
      Es ist der Zuercher mit seinem Grind.
      Er nimmt uns Bloger wohl auf den Arm,
      Fühlt er sich sicher, mit seinem Scharm?

      Mein Zuercher, was grinst du so in deinem Gesicht? –
      Siehst Bloger, du mich, den Piraten denn nicht!
      Den größten Zuercher mit Kron’ und Diamanten? –
      Mein bester Pirat, es ja nur echte Imitanten!

      Du lieber Bloger, komm und folge mir!
      Gar schöne Vorurteile, die schreib ich dir,
      Manch dummes Sprüchlein steht nun im Monitor,
      Meine Mutter hat wirklich den allergrößten Tor.

      Mein Bloger, mein Bloger, und hörest mich nicht,
      Welch nationale Erlösung mein Schreiben verspricht? –
      Sei ruhig, bleibe ruhig, mein rauher helvetisch Pirat,
      In dürren Wörtern schreibst du den nationalen Verrat. –

      Willst feiner Bloger du mit mir gar wohlfein feiern?
      Meine Eintracht bringt dein Verstand ins heftige eiern,
      Meine Verführungen entzünden den dauernden Schrecken,
      Denn ich bin’s gewohnt, überall so heftig anzuecken.

      Mein Bloger, mein Bloger, und siehst du nicht dort,
      Mich Zuercher, da stehen, am arg düsteren Ort? –
      Dich Zuercher, dich Zuercher, ich seh’s so genau,
      Deine zotigen Sprüchlein erscheinen so furchtbar grau. –

      Mich reizt deines Verstandes deren feine Gestalt,
      Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!“ –
      Der Bloger, der schreibt, der Zuercher, der greifet nun an,
      Der Zuercher, der Schlimme, hat uns viel Leid angetan. –

      Dem Bloger, hinterlässt der Zuercher manch einen Kratzer,
      Wenn’s geht für Tage, ab mit den Zuercher in den Karzer,
      Der Bloger, mit Müh und Not, erreicht die vertraute Wiese,
      Und hofft, abgeschüttelt sei der Zuercher, der heftig Fiese.

      Gefunden in einer arg finsteren Ecke.

    22. Bülacheraner Says:

      Ach, das ist ein so schöner Trend hier auf der Blogwiese, besonders jetzt zur Weihnachtseit. Deutsch/Schweizerische Völkerverständigung mit ohne Kein-Zürcher-Schweizer-Migrationshintergrund.

    23. Simone Says:

      @Anfra:
      Genial!!!

    24. Bülacheraner Says:

      Wer streift des Nachts an der Goldküste geschwind
      – es ist das Kein-Zürcher-Migrantenkind.

      Beschmiert deutsche Autos und findet es toll,
      denn tagsüber da hat es die Hosen voll.

      Insgeheim spürt der Neubürger aus dem Osten,
      das Böse von Norden wird die Arbeit ihn kosten.

      Auch weiß es genau, es muss sich nicht täuschen,
      Christoph, Hans und Ueli leben lieber neben einem
      Deutschen.

      Da kann es sich tarnen und noch so lang‘ bücken,
      den Dreien ist „Ei große Schnure“ lieber als ein
      Balkanspiess im Rücken.

    25. AnFra Says:

      Dies ist hier die richtige Ecke.

      @Simone

      Manchmal / mengisch braucht es zum Erbrechen einen langen Löffel.
      Danke.

      @Kein Züricher

      Momentan wg. Nervenklemmer geh-, lauf- und fahrtenerschwert als eine Spätfolge der Zecken-Borelliose.

      Da ich nun tatsächliche im technischen Beratungsumfeld der Umwelt-, Verwertungs- und Receyling-Branche tätig bin und mir die Recyclinggedanken nicht fremd sind, suche ich noch immer verzweifelt nach einer legalen, schmutzlosen, beweismittelfreien, nachweisunfähigen, belastungsfreien, kostenneutralen, unauffälligen, äußerst schmerzhaften, besonders unhumanen und öffentlichkeitswirksamen Verwertungsmöglichkeit eines bestimmten Mitgliedes dieser Blogwiese! Eine Idee schwebt schon heran!

      Nun die große Fragen: Für welches Mitglied der Blogwiese gilt dies?

    26. Stahl Says:

      Mit Schrecken liest man die Einträge der letzten Tage.

      Eine Antwort was der Grund war in die Schweiz zu kommen habe ich bis jetzt nicht gelesen, und nimmt mich nun erst recht wunder. Kann mir da jemand helfen?

      Zu Kommentaren über Mirgationshintergrund, Reime wie „Insgeheim spürt der Neubürger aus dem Osten,
      das Böse von Norden wird die Arbeit ihn kosten.“
      und kriegsgeschwängerte Kommentare über Torpedos und „äusserst schmerzhafte, … unhumane … , Verwertungsmöglichkeits:

      Ist ja alles Ironie! Don’t mention the war Basil!

      Administrater: „4000 leben allein in Hamburg“ (1.7m Einwohner)
      Man sagt in Schiergesheim sollen vier Schweizer und zwei Katzen leben!

    27. Franzl Lang Says:

      Langsam wird’s nun wirklich von beiden Seiten aus lächerlich.

    28. Simone Says:

      Die Struwwelgermanin
      oder herzige Geschichten
      ohne drollige Bilder

      Wenn die Deutschen artig sind,
      soll’n sie kommen gar geschwind.
      Wenn sie ihre Arbeit machen,
      ohne dabei laut zu lachen,
      ohne bitterlich zu weinen,
      stets bescheiden dabei scheinen
      super Zahlen schnell zu bringen,
      die den Schweizern nicht gelingen,
      wird’s dem Chef bald gar zuviel
      mit dem direkten Arbeitsstil.

    29. innerschwyzer Says:

      Seit der ZürIcher hier schreibt, macht das Mitlesen wieder Spass. Selten so gelacht. Jedes Forum braucht seinen Hofnarr, weiter so!!!

      Guats Nächtli

    30. AnFra Says:

      @Franzl Lang

      Franzl, bitte mitjodeln!

    31. AnFra Says:

      @Ein Zuercher

      Es gibt zu „Zyklon B“ keine Antwort, denn dies überschreitet doch eine zu respektierende Grenze!

    32. Franzl Lang Says:

      Die Schweizer Jodelindustrie stellt sich gegen meinen Hochgeschwindigkeitsjodel, so wie bei den Oeschs, nachzulesen im Blick am Abend von gestern.

      Ansonsten klappts aber gut: Mei Vater war an Appenzeller…

    33. Bülacheraner Says:

      Ein Blog ist zwar nicht notwendigerweise eine Demokratie, aber ich bin dafür dass „Kein-Zürcher-Schweizer“ rausfliegt. Ich bitte um Abstimmung.

      [Anmerkung Admin: Ein Blog ist keine Demokratie sondern eine Alleinherrschaft. „Kein Zürcher“ fliegt nicht raus, nur wenn er grob ausfällig wird und Beiträge ohne Bezug zu irgendeinem Posting absetzt. Wir wollen hier nicht anfangen wie bei FACT 2.0, die nach und nach die Kommentatoren sperrten. Zur Umgangsweise mit Trollen empfehle ich, wie schon von anderen erwähnt, diese Beitrag auf Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur) . Einfach nicht füttern.

      Zitat aus Wiki:

      Die Problematik beim Erkennen von Trollen liegt zum einen in der Anonymität des Internet, zum anderen in fehlenden allgemeingültigen Maßstäben zur Be- und Verurteilung eines „trolligen“ Verhaltens. Hierbei spielt das Publikum, die Themenauswahl und die Administration des betreffenden Forums eine entscheidende Rolle. Besonders Foren, die Besucher verschiedener Altersgruppen und/oder Gesellschaftsschichten beherbergen und allgemeine und nicht fachbezogene Themen anbieten, sind das häufigste Ziel von Trollen, da in den betreffenden Foren häufig eine gemeinsame Basis zur Beurteilung von Verhalten in Diskussionen fehlt. Ein weiterer dankbarer Boden für Trolle sind Jugend-Foren, insbesondere Game-Foren. Hier hat sich das flaming zu einem Teil der Jugendkultur entwickelt. Ein Unterscheiden zwischen dem spaßig gemeinten Beleidigen einer Person und einem trolligen Dauer-Beleidigen ist manchmal so gut wie unmöglich. In einem Forum mit vornehmlich Gleichgesinnten (auf Alter, Herkunft oder Thema bezogen) hingegen haben es Trolle deutlich schwerer.

      ]

    34. Bülacheraner Says:

      Hat WordPress keine „Ignore“-Funktion, wie z.B. imdb.com? Dann könnte man den Müll ausblenden und wenigstens ab und zu wieder mitlesen.

      Sonst schlage ich zumindest eine Umbenennung in Anti-Deutsches-Rassisten-Forum um, dann passt der Name wieder zu den Inhalten.

    35. Bülacheraner Says:

      Na ja, so anonym ist das Internet in der Schweiz ja wohl nicht. Die dynamischen IPs der Cablecom ändern sich ohne eigenes eingreifen ja praktisch nie. Sie wissen schon … $_SERVER[‚hostname‘] usw.

    36. neuromat Says:

      würden wir nicht Bonmots wie:

      Deutschland ist weltweit das meistregulierteste Land der Welt

      vermissen. Nur seine ungeschriebenen Sätze sind noch besser.

    37. Bülacheraner Says:

      Na ja, so gesehen 😉 Das mit dem Nacktscanner war auch witzig, wenn auch nicht das Allerbestesteste.

    38. AnFra Says:

      Die Schreibe von Administrator wg. der Verbindung vom Troll zum Zuercher ist gut.

      Denn der Troll auch beim Wörterbuch der Brüder Grimm eröffnet eine klare Perspektive:

      TROLL: grober, plumper, bäurischer mensch… hauptsächlich obdt. und ostfrk., so im nürnbergischen bezeichnung für einen ‚groben starken kerl‘ …im schwäb. als schelte für einen ‚plumpen kerl’….im tirol. als unbehilflicher mensch‘ ….
      Weitere Bedeutung:…. dämon, kobold, unhold…..

      Ratschlag eines Vaters:…. verbote auch seiner tochter, sie solte diesen troll abschaffen und nicht mehr mit ihme reden….

      Mehr braucht es nicht.

      Ein Ausschluss dieses Trolls wird keinen Sinn haben, denn Trolle kann man nicht ergreifen.
      Es bleibt nur noch eine Lösung übrig: Wie in Island, wo bei Verkehrsplanungen von Straßen und Gebäuden eine Troll-Beauftragte alles überwacht, auch hier eine / einen Troll-Beauftragten einsetzen. In Island habe die dortige Troll-Beauftragte zu den jeweiligen Trollen ein recht gutes Verhältnis aufgebaut und dadurch Troll-Schäde3n fernhalten können.

      Der Zuercher Troll brauch Hilfe. Da der „neuromat“ in seinem Blogernamen schon die „Nerven“ führt, sollte er sich erbarmen und dem „Zuercher“, dem argen Troll, dessen feuriges Nervenfieber heilen.

      Oder neuro?

    39. Bülacheraner Says:

      Um mal auf ein anderes Thema zu kommen.

      Gestern bin ich in der Zeitschrift „Das Magazin“ auf ein Blocher-Portrait gestossen. Wer schon immer mal dringend wissen wollte, was für ein Mensch der „Herr Blocher“ eigentlich ist, dem sei dieser Artikel wärmstens empfohlen:

      http://dasmagazin.ch/index.php/mensch-blocher/

      Bisher dachte ich immer, Blocher sei ein Komiker mit schlecht sitzender Opa-Maske, der wild gestikulierend dem Unterschichten-Publikum in halben Sätzen die ganze Welt erklärt. Also so eine Art „Dittsche“ im Anzug für Schweizer RTL-Zuschauer.

      Die Wahrheit ist aber viel schlimmer. Für mich eine Mischung aus dem Prediger im Film „There will be Blood“ und einigen leider realen Personen der näheren Zeitgeschichte.

      Jedenfalls bin ich froh, dass 30% Wählerstimmen wohl nur 700’000 Personen entsprechen und nicht 70 Millionen.

      Selbst das Geschwafel in den deutschen Medien wirkt dagegen richtig erheiternd (Nacktscanner, Konsumschecks für’s Wahlvieh usw.)

    40. neuromat Says:

      da möchte ich von absehen. Wie gesagt, zurücklehnen und geniessen. Den Assoziationen freien Lauf lassen….

      Was möchte er nicht unter den Nacktscanner … bestimmt wird ihn anschliessend niemand nach einem „Waffenschein“ fragen. War jetzt unter der Gürtellinie – sollte aber eben dahin.

    41. Ric Says:

      Leute die einfach irgend etwas behaupten ohne es wirklich zu wissen, und offensichtlich ohne sich jemals darüber informiert zu haben, sind eh die Besten.
      Da reicht eine Suche bei Google um zB zu erfahren dass aus England viel mehr Engländer auswandern als Deutsche aus Deutschland (196.000 Briten im Jahre 2006, dagegen nur 155.000 Deutsche). Und das obwohl England 30 Millionen Einwohner weniger hat. Soviel zum Thema Auswanderungsweltmeister.
      Japan altert viel schneller, aber auch in Europa gibt es viele Staaten mit niedrigeren Geburtenraten als Deutschland: unter anderem Spanien!! (die südeuropäische Großfamilie ist ein verklärtes Bild was der Realität nicht mehr entspricht).
      Einkommen sind in Westdeutschland, Brutto, auf dem selben Niveau wie in der Schweiz. Lediglich greift der Staat in der BRD erheblich mehr über Steuern und Abgaben ab. Warum? Nun, die Wiedervereinigung war und ist eben kein Spaziergang wie Kohl dies immer dargestellt hat. Ist kein Vorwurf an die Ostdeutschen, in keinster Weise, die riesigen Belastungen daraus sind aber ein Fakt und eine Belastung die andere westeuropäische Staaten nicht zu tragen haben (vom Ruhrgebiet aus dem sich einst halb Europa mit Energie, Kohle, versorgt hat will ich gar nicht erst reden).
      Und so weiter. Alles mit ein paar Klicks über Google nachvollziehbar. Aber man kann natürlich einfach über Klischees und dem eigenen, meist trügerischen, „Bauchgefühl“ heraus irgendwas behaupten in der Hoffnung dass man damit nicht allein ist und die anderen es schon glauben werden.
      Dass es die Deutschen vor allem in die Schweiz treibt hat natürlich nahe liegende sprachlich-kulturelle aber auch geographische Gründe. Es ist einfach nah, man kann über Feiertage die Verwandten mit dem Auto besuchen, es ist einfach nicht auf der anderen Seite der Welt. Sprachlich ist es keine größere Umstellung für einen Hamburger der irgendwo nach Bayern zieht, auch wenn sich Schweizer gern daran aufhängen dass sie „tönt“ anstatt „klingt“ sagen, oder im Ausgang sind anstatt auszugehen (was in ganz Süddeutschland im Übrigen ebenfalls gebräuchliche Sprechweisen sind).
      Die Ängste bezüglich Verdrängung sind schon eine krasse Fehleinschätzung. Das Bildungssystem der Schweiz ist nicht auf Weltniveau, gelinde gesagt, und die Schweiz ist daher auf Einwanderung von Akademikern vital angewiesen. Bei PISA belegt die Schweiz schlechtes Mittelmaß, nur 9% der Schweizer schließen ein Studium ab. Es ist schon ein ziemliches Maß an Realitätsverlust notwendig um aus dem lebenswichtigen Vorteil der Einwanderung von Hochqualifizierten ein Problem zu machen, jeder Deutsche mit Diplom müsste mit Handkuss begrüßt werden – stattdessen schlägt ihm Argwohn und eine ganze Batterie aus Vorurteiln entgegen. Vielleicht trägt die landschafltiche Enge auch zur geistigen bei.

    42. Bülacheraner Says:

      @Ric:
      Das mit den Engländern kann ich bestätigen. Ich habe in meinem vorherigen Wohnsitzland viele englische Expats kennengelernt. Kein einziger davon wollte nach England zurück, auch von Heimweh hat nie einer gesprochen. Da England eigentlich sehr schön ist, kann das also auch nicht alleine am Wetter liegen.

      Zum Thema “Bauchgefühl”:
      Das ist meines Erachtens primär ein Neid-Komplex von Migrantenkindern, die ein Problem damit haben das Deutsche von den meisten Schweizern problemlos akzeptiert werden. Viele Secondos wurden hier ein Leben lang indirekt gemobbed, d.h. bei der Lehrstellen- und Wohnungssuche benachteiligt usw. Darum gibt es gelegentlich auch Initiativen um dies zu bekämpfen – nur ist das nach dem nächsten Raser-Unfall immer schnell vergessen.

      Gegen „Wirtschaftsmigranten“ aus dem großen Nachbarland zu stänkern ist da natürlich eine willkommene Methode um sich virtuell abzureagieren und sich vermeintliche Geltung zu verschaffen. Auf jeden Fall ist es einfacher als die Selbsterkenntnis dass der anerzogene Macho-Charakter vielleicht etwas mit der allgemeinen Ablehnung zu tun haben könnte.

      Dass Deutschland in den letzten Jahren – im Gegensatz zur Selbstwahrnehmung der meisten Deutschen – weltweit erheblich an Bedeutung gewonnen hat, macht die Sache zudem nicht einfacher.

      Siehe z.B.: http://www.welt.de/politik/article1862967/Deutschland_hat_weltweit_das_beste_Image.html

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,544877,00.html

    43. Bülacheraner Says:

      @Ric: Sie sehen was ich meine. Wenn man als Balkan-Migrant keine rühmliche Geschichte hat, vereinnahmt man einfach die des Gastlandes. Tönt halt besser.

      Schauen Sie mal auf http://www.balkanforum.info nach, da werden sie sich wundern was die sich gegenseitig so an den Kopf werfen.

    44. Torsten Berger Says:

      @Kein Züricher: Ihrer Xenophobie lassen sie hier ja genau so täglich freien Lauf wie Ihrer Dummheit. Die Einschätzung der Schweiz durch die Nazis hat mit der heutigen Realität so wenig zu tun wie Sie als Ex-Bewohner des Balkans mit einem echten Zürcher.

    45. Ric Says:

      @Ein Zuercher:
      Ich komme nicht umhin zweierlei zu bemerken:

      Der Einzige der hier eine auf Konfrontation gemünzte Rhetorik führt sind SIE. Auf die Details geh ich gar nicht weiter an, die sind an Absurdität kaum zu überbieten. Dass Sie sich mit derlei Details befassen und im Stande sind das alles aus dem Stand aufzuzählen, oder vielleicht stundenlang dafür recherchiert haben, spricht vor allem dafür dass Sie den Deutschen eine gewisse Obsession entgegenbringen, diese stereotype Hassliebe gegenüber Deutschland die man relativ häufig bei Schweizern beobachten kann.

      Zum zweiten, wie Sie schon an meinem Namen sehen könnten bin ich kein Deutscher, sondern US-Amerikaner mit lateinamerikanischen Wurzeln – der im Übrigen die Schweiz vor allem kennt weil mein Partner von dort stammt. Ich lebe, mit meinem Partner, allerdings im angrenzenden Bayern. Ein Umstand den mein Partner ebenso wie ich genießt. Dass Sie annehmen weil meine Tastatur ein ß besitzt und ich mich eloquent in Deutsch ausdrücken kann sei ich automatisch Hans Schmidt mit blonder Mähne und im Traume „Zack-Zack“ brabbelnd ist durchaus ein amüsanter Gedankengang der mehr über Sie verrät als Sie sich wahrscheinlich bewusst sind.

      Der Ironie dass Sie sich so gebären wie Sie es den Deutschen vorwerfen sind Sie sich offensichtlich ebenfalls nicht bewusst.

    46. Bülacheraner Says:

      @Ric: Well done! If you want to comment without being agitated, just write in english. It’s not a language of „someones“ choice. Everybody else is listening.

      By the way: Welcome!

    47. innerschwyzer Says:

      @ric
      einen wie „ein zürcher“ bedarf es keiner antwort. er disqualifiziert sich täglich selbst. mich amüsiert er seit er hier schreibt auf eine derart peinliche weise, dass ich mich frage wie kann man nur ständig soviele eigentore schiessen, so sinnlos provozieren? geschickte „trolls“ haben eine gewisse klasse, die ich bei ihm völlig vermisse.

      p.s. sehr gute statements, das liesst sich sehr gut.

      schönen gruss aus unteriberg

    48. Bülacheraner Says:

      Gähn. Lord Vader hatte schon bessere Ideen. Ich dachte fast er sei heute in Stäfa in einen Laster gekracht.

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