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Der Shield Suit gegen Elektrosmog — Und wie schützt man den Kopf?

  • Massanzüge mit Schutzfunktion
  • Wir lasen im Tages-Anzeiger vom 29.04.08 einen hochinteressanten Artikel über ein Spezialgeschäft für Business- und Hochzeitsbekleidung in Wallisellen. Die Firma stellt massgeschneiderte Anzüge, Hemden und Mäntel her, vermisst im Büro bzw. abends zu Hause beim Kunden und lässt in Hongkong, Peking und Indien produzieren. Soweit so gut. Doch der letzte Absatz des Artikels liess uns aufhorchen:

    „Eine Exklusivität im Angebot ist der so genannte Shield Suit. Dieser Massanzug schützt dank einem ins Futter eingenähten, abschirmenden Gewebe vor Elektrosmog, insbesondere vor Handystrahlen“
    (Quelle: Tages-Anzeiger vom 29.04.08, S.66)

    Auf der Webseite der Firma unter www.thatsuits.com erfahren wir mehr:

    Für diesen Schutz verantwortlich ist ein ins Futter eingenähtes, abschirmendes Baumwollgewebe mit eingesponnenen versilberten Kupferfäden. Dieses schützt wirksam vor hochfrequenten elektromagnetischen Wellen.
    Unabhängige Messungen an der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg beweisen die schützende Wirkung des «Shield Suit». Das ins gesamte Anzugs-Futter eingearbeitete Gewebe (Swiss Shield® Garn) schirmt den Körper des Anzugsträgers bis zu 99,5% vor Handystrahlen ab.
    SwissShield
    Durch die spezielle Einarbeitung des Schutzgewebes werden die Funktionen des Mobiltelefons in keinster Weise beeinträchtigt und der Anzugsträger hört sein Mobiltelefon auch dann klingeln, wenn sich dieses in einer der Sakko- oder Hosen-Taschen befindet.
    (Quelle: thatsuits.com)

    Dank SwissShield könnten wir uns prima schützen. Aber niemand hat dabei an den doch so arg gefährdeten Kopf gedacht! Also haben wir keine Mühen und Kosten gescheut und selbst eine Abhilfe ersonnen.
    SwissShield-Head-Protection
    Den original Blogwiese-Head-SwissShield, gegen gefährlichen Elektrosmog auch im Kopfbereich. Nur Original mit dem Schweizerkreuz. Hilft übrigens auch gegen Regen und hält die Kopfhaut dank strahlenreflektierender Alufolie angenehm warm. Böse Handystrahlen müssen draussen bleiben.

    

    10 Responses to “Der Shield Suit gegen Elektrosmog — Und wie schützt man den Kopf?”

    1. Phipu Says:

      Cool, diese Ausrüstung. Wo ist der Online-Shop (oder die Bastelanleitung) für die modische und sinnvolle Kopfbedeckung? Diesen Hut will ich! Den kann ich jedes Mal anziehen, wenn ich unter einer Hochspannungsleitung hindurchgehe oder fahre. Und von letzteren hat es ja in der Schweiz gewiss nicht wenige pro bewohnten Quadratkilometer. Trägt man den übrigens unter oder über dem Velohelm?

      Allerdings sollte die gezeigte Ausrüstungsreihe auch um einen Ohrenschutz gegen all die unerwünschten Wellen ergänzt werden. Bisherige Versuche (an Menschen, Tierversuche unterstehen ja derart strengen Auflagen) haben jedoch gezeigt, dass die versilberte und rot gestrichene Kupferschale (es fehlt im folgenden Bild nur noch das Schweizerkreuz zur Endausführung) des Kapselohrschutzes auch die Schallwellen abhalten. Dies ist zwar ein unbestrittener Vorteil, wenn man einer hohen Anzahl Telefonierern und somit Verschmutzern in Form von Schall- und Elektromagnetikwellen ausgesetzt ist (z.B. im Zug). Tester beanstanden jedoch einstimmig, dass dadurch der eigenhändige Telefongebrauch nicht möglich sei. Siehe dazu Bild: http://www.geisers.ch/wp-content/pictures/crybaby.jpg . Die technische Weiterentwicklung wird also noch vorangetrieben.

      Weiss in diesem Zusammenhang übrigens jemand, weshalb der Schalenohrschutz der Schweizer Armee „Pamir“ heisst? Dieses Wort lieferte mir über Google das benützte Bild. Im Netz, auch unter Wikipedia habe ich keine Antwort auf mein „warum Pamir“ erhalten.

    2. Neuromat Says:

      Der ist schon ein cheibe Siech der Jens.

      Aber jetzt frage ich mich wie kommen die in Neubiberg darauf solche Untersuchungen anzustellen. Vielleicht weil sie eine Partnerstadt in Russland haben: Tschernogolowka heisst die. Und Tscherno…, das ist und ja ein strahlender Begriff. Ich finde auch, dass die auf dem Archivfoto oben irgendwie an russische Atomwissenschaftler erinnert. Das passt doch… ähm that suits irgendwie. Swiss shield swiss suits hat auch weitere Vorteile: Ketchup und Pommesfett kommen nicht mehr bis auf die Unterwäsche. Und bei steigenden Rohstoffpreisen verdoppelt sich der Wert des Anzugs in sechs Monaten. Wir sagen: Kaufen!

      … auch die Mütze

    3. Ingo Says:

      Herrliches Bild – chapeau!
      Aber aufgepasst: Mel Gibson hat vermutlich schon das Patent auf den Hut…

    4. Holger Says:

      Ach Jens, den Hut gibt’s doch schon längst: http://en.wikipedia.org/wiki/Tin-foil_hat

    5. Jul Says:

      sehr schön!

    6. Nessi Says:

      @ Holger

      ja gibts schon, aber du musst zugeben, der vom Jens ist viiiiel schöner 🙂
      sieht aus wie das Matterhorn, super 🙂

    7. bobsmile Says:

      Klasse Hut, Jens.
      Vielleicht kannst du den bei Victorinox produzieren lassen, verziert mit ihrem weltbekannten „Swiss Army Shield“ Logo.

      Aprospos Logo: @Neuromat
      Ich nehme mal an, dass die Bayern einfach scharf auf die offerierte Prämie waren:
      http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Victorinox_Bavarian_model_closed_front_and_back.jpg
      🙂

    8. Opossum Says:

      Wiedermal ein gelungener Blog, Kompliment Herr Landsmann immer wieder gerne gelesen.

      @Phipu: Das mit dem Ohrenschutz ist natürlich wahr. Doch merkt auf, gestresste dieser Erde, die Rettung ist nah: Der Bullshit-Deflektor!

      Bauanleitung hier: http://www.wiseass.org/bullshit

    9. neuromat Says:

      @ bobsmile

      eindeutig.

      Als Sackmesserfan brauche ich sofort den Bezugsquellennachweis (das ist doch ein schönes deutsches Wort).

    10. Simone Says:

      Super! Wir sollten einen Bastelnachmittag veranstalten und gemeinsam solche Hüte basteln.

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