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Schweizerdeutsch für Fortgeschrittene (Teil 10) — Von Werwölfen und Werweissen

(Reload vom 12.12.05)
Wir lasen im November 2005 im Tages-Anzeigers:

„Das Werweissen um die Reaktion der Swisscom auf die abrupte Strategieänderung des Bundes gefällt den Anlegern gar nicht“

Schon früher lasen wir an gleicher Stelle:

„Werweissen um abgestürztes Flugzeug“

Nur wie das so ist: Einmal gelesen und schon wieder vergessen, was das mag heissen, das „Werweissen„? Hat es vielleicht was mit „Werwölfen“ zu tun? Oder mit der Pflanze „Wermut„, die man auch lecker trinken kann, dann natürlich als „Wermutstropfen„.
Wermut wird auch Absinth genannt
Wermut wird auch Absinth genannt und wurde als Alkohol verboten:

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Absinth jedoch in fast allen europäischen Ländern verboten. Es wurde behauptet, Absinth verursache Absinthepilepsie und bei Absinthtrinkern sei ein verstärkter Hang zu Selbstmord und Wahnsinn zu beobachten. Konkreter Anlass für dieses Verbot war der sogenannte Absinthmord des Schweizers Jean Lanfray, der im Jahre 1905 nach dem Konsum einiger Flaschen Absinth in Kombination mit Wein, Creme de Menthe und Weinbrand seine Familie erschoss.
Durch das Verbot wurde Absinth fast den Rauschdrogen gleichgestellt, wobei das im Wermutkraut enthaltene Neurotoxin „Thujon“ durchaus Drogencharakter haben kann, wie übrigens fast alle (Arznei-) Pflanzen. Deswegen sind heute nach der Aromenverordnung maximal 10 mg Thujon pro Liter Alkohol bei einem Alkoholgehalt über 25% erlaubt. Damals war teilweise die bis zu fünffache Menge in handelsüblichem Absinth enthalten. (Quelle)

Ja, die Schweizer, wenn die mal zu viel trinken, erfolgt sofort ein Europa weites Alkoholverbot deswegen. Doch jetzt wissen wir immer noch nicht wer es weiss, also zurück zu unserem „Werweissen„:
Ist ziemlich beliebt, dieses Wort, in der Schweiz, denn Google verzeichnet knapp 836 Fundstellen

Wer weiss was „werweissen“ heisst? Der Duden, unser Standardwerk zu allen Fragen der Rechtschreibung, hilft wie immer weiter:

werweissen“ = hin und her raten.

  • Ich werweisse, Du werweisst, er hat gewerweisst
  • Warum habe ich das nicht gewusst? Wollen wir zusammen werweissen, bis wann ich das wieder vergessen habe? Wer weiss …

    So ist das mit diesen total Deutsch klingenden Schweizer Ausdrücken: Man mag als Deutscher beim Hören oder Lesen einfach nicht zugeben, das man absolut keine Ahnung hat, wovon hier mal wieder die Rede ist. Schliesslich ist das doch auch Deutsch, also unsere Muttersprache. Warum verstehen wir es dann nicht?

    

    22 Responses to “Schweizerdeutsch für Fortgeschrittene (Teil 10) — Von Werwölfen und Werweissen”

    1. Brun(o)egg Says:

      Hin – und Herberaten, vermuten, auch rätseln, raten, orakeln
      Zudem: Bei mir hat Werweisen nur ein S. Hat nichts mit Weiss zu tun, sondern mit Weise.

    2. Daniel Says:

      @Brun(o)egg: Bei mir hat Werweissen definitiv zwei S. Hat mit Wissen zu tun, nicht mit Weise. Meine Mutter hat jeweils viel und häufig gewerweisst. Wie würde das Ding mit einem S auch im Dialekt klingen? „Wärwiise“? „Wärwaise“? In meinen Ohren ganz klar „Wärweisse“ (wobei der zweite Teil klingt wie „Schweissen“).

    3. kathrinb Says:

      @daniel
      scheint vom dialekt abhängig zu sein, in meinem dialekt hat werweisen ganz klar nur ein S. woher das wort stammt weiss ich nicht, ob von wissen oder von weise oder von ganz etwas anderem. jedenfalls tönt (oder klingt 😉 es in meinem dialekt nach nur einem S, „werwäisä“.

    4. solanna Says:

      Daniel hat meiner Ansicht nach absolut recht. Vielleicht kommts von der implizierten Frage „“wer weiss es(denn schon richtig)“.

    5. g.feikt Says:

      Jens hats erkannt: Werweissen ist nah verwandt mit dem bösen Werwolf. Das kommt aus der Waschmittelindustrie, die aggressive Noch-weissser-Waschmittel hinter sanften Duftnoten versteckt. Wer werweisst, meints vorne sanft und greift hinten scharf an.

    6. DaniDo Says:

      Jens, Deinen Blog sollte man zur Pflichtlektüre aller Deutschen machen, die meinen, das richtige Deutsch werde nur in Deutschland gesprochen!

      wer weiss…vielleicht könnte sich das Wort über einen Beitritt der Schweiz zur EU verbreiten? Würde man dann für die Schweizer eine Traktandenliste auflegen anstelle einer Tagesordnung?

      Dieses Wort ist mir nämlich lange ein Rätsel geblieben…so fremd sind wir uns:-)

    7. DaniDo Says:

      Beinahe schon infam ist es, Schweizerische Sprachbesonderheiten in einem Atemzug mit Drogen zu nennen!

      🙂

    8. Brun(o)egg Says:

      @ Daniel

      Von Wissen kommts bestimmt nicht, denn über etwas das gewiss ist, das man weiss, braucht nicht mehr zu werweisen.
      Denke die Schreibweise ist Dialekt abhängig.

    9. AnFra Says:

      Habe im Duden (gr. Wörterbuch ) tatsächlich „werweißen“ gefunden mit der Bedeutung „wer weiß…(ob, wann, wo …). Schweizerisch. „hin und her raten, sich überlegen“, als im Sinne des „wissen, weiß, weißt“.

      Da hier ein deutsches „ß“ geschrieben ist, ist meine Überlegung gewesen, wird also auch dieses „werweißen“ im GWB der Brüder Grimm anstelle des „ß“ mit „sz“ geschrieben sein.
      Dies ist tatsächlich so. (Siehe: http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemmode=lemmasearch&mode=hierarchy&textsize=600&onlist=&word=werweiszen&lemid=GW17530&query_start=1&totalhits=0&textword=&locpattern=&textpattern=&lemmapattern=&verspattern=#GW17530L0 ).

      Das „ß“ in D und A wandelte sich in den letzten 100 Jahren in der CH zum „ss“. Vermutlich wird in der CH das „werweissen“ in den alten (vor 1900) schweizerischen Wörterbüchern auch mit „ß“ geschrieben sein.

      Die Überlegung von Jens-Rainer wegen der Verbindung von werweissen/werweißen zum Werwolf ist im ersten Moment sehr exotisch, aber es gibt doch einen realen Bezugshintergrund.
      Das „wer/Wer“ kann mit dem Sinninhalt von „Mensch, Mannen, Personen, Typen …. übersetzt werden. Der „Werwolf“ ist im german. Sinne ein „Menschwolf“, d.h. ein vom Menschen zum Wolf transformiertes Wesen. „Wolf“ ist der Reißer. Der Werwolf ist also der „Reißende Mensch, die Bestie….“.
      PS: Adolf Hitler wurde auch „Onkel Wolf“ genannt.

    10. Daniel Says:

      Vielen Dank, Anfra. Wusste ich doch, dass ich es korrekt geahnt hatte…

      Ich habe mir auch noch den Sprachgebrauch überlegt. Ich würde das Wort beispielsweise so einsetzen: „Franz und Max werweissten längere Zeit, ob die Bäckerei bis 18:30 oder bis 20 Uhr geöffnet hat.“ Sie überlegten also hin und her, ob es der Franz besser weiss, der 18:30 behauptet, oder der Max, der 20 Uhr meint. Beide waren sich aber ihrer jeweiligen Meinung nicht ganz sicher.

    11. Marroni Says:

      @AnFra Für mich heisst das „werweisen“, Unser Lehrer hat in der Schule dieses Doppel – s oder scharf – s “ Nazi – s“ genannt. ( Das war in den 60 igern)Ich finde übrigens auf meiner ( Schweiz – Deutsch ) Compi Tastatur dieses s gar nicht. Im alten Word wurde mir das bei “ Mit freundlichen Grüssen“ immer korrigiert, ich habs dann mal gelöscht, jetzt kennt meine Grussformel das gute alte schweizer Doppel – s.

    12. neuromat Says:

      Brun(o)egg hat Recht aus meiner Sicht und nicht Daniel: „wärweise“. Oder auch gwärweis. Somit wird der Blog nicht wie DaniDo meint zur Pflichtlektüre für Deutsche, die meinen, dass nur in Deutschland richtiges Deutsch gesprochen wird, sondern für Schweizer, die ihre Sprache kennenlernen wollen, da sie (leider) nie Gelegenheit hatten, diese „richtig“ zu lernen.

      Der EU-Beitritt, der müsste ja erst einmal bewerkstelligt werden und da will uns der Schweizer häufig so als ein Wärweisi erscheinen – Gott sei Dank – der sich hier durch ein gelungenes Verwärweise aus meiner Sicht erfolgreich gezeigt hat. Afa wärweise will uns Deutschen hier mängsch als erste Bürgerpflicht erscheinen, nur noch zu überbieten durch ein passives Durchführen, desselben wenn es mit ihm oder ihr gwärweisset – so und da habt Ihr jetzt Euer zweites „s“.

      Das ist uns Deutschen wirklich fremd. Dabei kann Unentschlossenheit doch so etwas Schönes sein. Es geht halt etwas langsamer, aber ruhiger. So weit so gut, hätten wir bei vielen Wärweisi nicht auch das Gefühl, dass sie recht vergyble und verzwatzle, wenn gerade dr Düütsche nicht so recht zackig ist, wie es von ihm erwartet wird, während selber einer eher zaaggig daher kommt.

    13. AnFra Says:

      @Marroni

      Das mit dem „werweissen“ ist so eine Sache. In den Sprach- und Wörterbüchern tauchen sie immer mit „ss“ und / oder „ß“ auf.
      Der Ursprung der Bedeutung wird sicherlich aus dem „wissen = kennen, Wissen hierzu oder hierüber haben, Kenntnis haben….“ . Der Kontext geht immer auf das Kennen von…. dem, über, mit, ob, schon, wann, wie uam….!

      Das mit dem Lehrer und seinem „Nazi-s“ ist ein tolles Ding. Historisch gesehen hat die deutsche Schreibweise des Doppel-S mit Schaf-ß in D und A (uam.) überwiegend den Geburtsort auf dem Gebiet der heutigen Schweiz.
      Nachdem die 1. Buchdruckpresse in Mainz, die 2. (?) in Konstanz aufgestellt war, wurde die 3. (??) möglicherweise in Basel errichtet.
      Das Buchdruckerhandwerk war im 15. und 16. JH in Süden des HRR(DN) stark vertreten. Die Gebiete im ober- und hochalemannischen Raum sind hierbei dominant gewesen.
      Aus dieser Situation hatte des Druckerhandwerk, hier besonders die Setzer, ein gute Machtposition und konnten verstärkt bis ins 18. JH das „Sonderzeichen“ ss : sz : ß durchsetzen. Das übrige dt. Reich hat dann zwischenzeitlich diese Schreibweise des Scharf-ß übernommen.

      Drum die Frage an Dich: Wer hat das Scharf-ß erfunden. Die Antwort: Die Eidgenossen!
      Dein Lehrer hat wohl dies nicht gewusst und ist seinen nationalen Aversionen erlegen.
      Es gibt kein „Nazi-ss“, jedoch gab es die „SS“ als übelste Schergenbande!

      Warum vor ca. 100 Jahren die Eidgenossenschaft dieses „ß“ in „ss“ gewandelt hat, ist mir nicht bekannt. Wenn ein Partner der Blogwiese dies wissen sollte, so soll er bitte darüber schreiben.

    14. Brun(o)egg Says:

      Zur Information: Das scharfe S – das ist das was ich auf meiner Tastatur nicht finde, wurde in der Schweiz schon in den 50er Jahren ohne Schreibreform, locker vom Hocker, abgeschafft.

    15. lapsus4711 Says:

      @Brun(o)egg
      Falls Du einen Mac besitzt, das möchte ich beinahe annehmen, da Du mir als intelligenter Mensch vorkommst, kannst Du das “ß“ mit den Tasten alt + s erzeugen.
      @Marroni
      Unser Lehrer hatte ähnliche Anwandlungen: Deutschstunden gab er vorwiegend auf Italienisch, den Mercedes bezeichnete er als Führerauto und die Deutschen nannte er Kippensammler und Trümmerfrauen.

    16. Guggeere Says:

      @ AnFra: Meines Wissens hat das Verschwinden des ß in der Schweiz mit der Verbreitung der Schreibmaschinen in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zu tun. Da Schreibmaschinen auf dem Schweizer Markt auch fürs Französische tauglich sein mussten und deshalb Buchstaben wie ç, é oder à zu produzieren hatten, wurden andere Zeichen weggelassen; so auch das ß. Nach und nach verzichteten dann die staatlichen Schulen aufs Lehren des Eszett. Einerseits war der Verzicht also eine Anpassung an die schweizerischen Gegebenheiten. Ich hege allerdings den Verdacht, dass das auch (honni soit qui mal y pense) ein nicht unwillkommener Importschutz für einheimische Schreibmaschinenproduzenten war.
      Ich habe meine Schulbildung gänzlich ohne aktive ß-Anwendung absolviert, habe das „unterernährte Beta“ nie vermisst und kann nach wie vor nur den Kopf schütteln über die gewaltigen publizistischen Schlachten, die v. a. in Deutschland wegen dieses völlig überflüssigen Buchstabens geschlagen werden.

    17. Brun(o)egg Says:

      @ Lapsus 4711

      Bin PC User und das scharfe SSSS brauch ich nicht. Ist in der Schweiz ausgestorben.

    18. die südliche anna Says:

      Ich finde den Scharf-S-Buchstaben oderdas ß ja auch ziemlich überflüssig. Aber wenn man dieses Dings in seinem Nachnamen hat, in früheren Zeiten an pingelige Beamten geriet, die die unterschiedliche Schreibweise auf verschiedenen Dokumenten monierten und auf Änderung (jawoll, ja!!!) bestanden, dann, ja dann war das echt ätzend. Und wenn dann noch ein paar Umlaute wie z.B. Ü oder UE, OE oder Ö usw. dazukommen, dann, ja dann hat der Rechner wieder was zu suchen. Ob beim Arzt, Amt, Coiffeur, Rezeption, an der Anmeldung die Frage: „wie schreiben Sie sich? „, meine Antwort: „eigentlich soundso, aber fragen Sie Ihren Rechner..“
      Aus lauter Trotz hat mein Rechtschreibprogramm immer noch das Scharf-ß. Ich liebe meine Vorurteile.
      Und jetzt muß ich wieder erst noch den Taschenrechner für gegen das Anti-Spam holen

    19. Mare Says:

      Ich habe ein bisschen gesucht und festgestellt, dass in den Schulen des Kantons Zürich bereits ab 1. Januar 1938 kein ß mehr gelehrt wurde; die letzte Zeitung, die das sz abgeschafft hatte, war die NZZ ab 4. November 1974.
      Und in einer Publikation unseres Kantons (SO) habe ich gelesen, dass auf das ß-Zeichen auf schweizerischen Schreibmaschinen verzichtet wurde wegen der französischen Zeichen.

    20. neuromat Says:

      da kann man mal sehen, wie aus dem Begriff „wärweise“ etwas ganz bsonders schöns und anschauliches wird, nämlich wärweisen um s esszett

      historisch erscheint es mir verständlich, dass man sich in Deutschland recht lang gegen den Ersatz des esszett durch ss gewehrt hat. Aber das ist natürlich Unsinn. Denn es ist eine Frage der richtigen Masse. Welche Masse für die Masse gelten folgt beim Eszett jedoch keiner sprachlichen Regel. Das Ersetzen durch „Doppel-s“ ist aber nicht zutreffend – in Deutschland.

      Nun sind wir aber in der Schweiz. Und da gibt es orthographische Unterschiede. Aber trotzdem werden Fehler gemacht. Denn es ist auch nicht einfach zutreffend immer und ueberall ein Doppel-s zu schreiben. Zum einen kann dabei für die korrekte Orthographie auf Schweizer Wörterbücher zurückgegriffen werden.

      Zum anderen ergibt sich nach meinem nicht „massgeblichen“ Sprachempfinden hier nicht die Situation des Fortis-Konsonanten. Dass das esszett in der Schweiz „erfunden“ sein soll, dafür habe ich keine Belege gefunden. Womit das Esszett das Einzige wäre, das nicht in der Schweiz erfunden wurde. Dafür wurde es dort abgeschafft.

      Wer sich wirklich in die Materie einarbeiten will:

      http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=6675
      http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~ma8/eszet.html
      http://www.ds.unizh.ch/lehrstuhlduerscheid/docs/handout-2004-11-30.pdf

      Noch eine Anmerkung zu den „Lehrerbeiträgen“: Gar nicht so selten zeigt sich ein Verhalten, dass besonders reinliche Menschen, sich gerne mit Schmutz auseinandersetzen und besonders prüde Menschen sich stunden-, wochen-, monatelang ueber alle Einzelheiten verderbter Moral auslassen können – und in beiden Fällen, dies gerne tun.

    21. pit vo lissabon Says:

      wahrscheinlich ist mit dem nazi-s die sigrune gemeint, mit der die abkürzung für schutz-staffel (ss) geschrieben wurde. alte deutsche schreibmaschinen mit sigrune sollen heute zu gesuchten antiquitäten gehören.
      das wer in werwolf ist sprachgeschichtlich verwandt mit dem lateinischen „vir“ = mensch.

    22. Flaneur Says:

      Die Abschaffung des „ß“ ist in meinen Händen einer der besten Beiträge der Schweizer zur deutschen Sprache.

      Solange man in Massen und nicht in Massen zu geniessen weiss, macht das keine negativen Umstände – dafür müssen meine Finger nicht immer eine Etage zu hoch neben die Null auf meiner Tastatur hochrutschen, und der Denkaufwand reduziert sich auch beträchtlich. Sehr angenehm, habe ich mir konsequent angewöhnt, auch gegenüber Deutschen (wehe, ich arbeite später mal wieder korrespondierend in Deutschland…)

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