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„Ich frage mich, was die für Drogen nehmen“ — Lorenz Keiser über die SVP

  • Leider schreiben sie jetzt nicht mehr
  • Unser Schweizer Lieblingskabarettist ist Lorenz Keiser, der Sohn des berühmten Schweizer Kabarett-Urgesteins César Keiser.

    Lorenz Keiser
    (Quelle Foto: Lorenzkeiser.ch)

    Zehn Jahre lang hat er abwechselnd mit Viktor Giacobbo für die Bindestrich-Zeitung Satiren geschrieben, jetzt gehen beide in die Opposition. Zum Abschluss gab ein „Werkstatt-Gespräch“. Zeit für ein klasse Statement von Lorenz Keiser zur aktuellen Lage der SVP:

    Vielleicht zieht sich die SVP zu einer Mediation zurück wie damals die SP unter Ursula Koch, um die eigenen Bäuche wieder zu spüren. Als sie noch einen Bundesrat hatten, sagte die SVP, Samuel Schmid sei nur ein halber SVP-Bundesrat. Jetzt haben sie zwei Bundesräte und sagen, sie haben gar keinen. In vier Jahren werden sie vier Bundesräte haben und sagen, sie hätten minus zwei. Ich frage mich, was die für Drogen nehmen.
    (Quelle: Tages-Anzeiger vom 28.12.07, S. 3)

  • Unbedingt mal live anschauen
  • Wer je die Gelegenheit dazu hat, sollte versuchen, den genialen Lorenz Keiser einmal live auf er Bühne zu erleben. In 2008 ist er fast überall in der Schweiz irgendwann zu sehen, siehe Tourneeplan. Sein Programm ist rasend schnell und 100 % Schweizerdeutsch. Wir sind überzeugt, dass er mit einer Standarddeutschen-Variante dieses Programms in Deutschland ebenfalls grossen Erfolg haben könnte. Vielleicht kommt das ja noch.

    

    5 Responses to “„Ich frage mich, was die für Drogen nehmen“ — Lorenz Keiser über die SVP”

    1. solanna Says:

      Lieber Jens und Familie

      Ganz herzlichen Dank, dass Du/Ihr immer weitermacht und nicht nur reloads sondern auch neue Beiträge samt Kommentaren ins Netz stellt.

      Liebe Blogwiese-Anhängerei

      Ich wünsche Euch allen ein neues Jahr voller Zufriedenheit bei bester Gesundheit und mit viiiiiiiel Musse, unter anderem, um weiterhin herrliche Beiträge zu kreieren.

      Voller Vorfreude auf ein weiteres Blogwiese-Jahr grüsst Euch alle – ob schon bald unter der Decke oder erst an der Vorbereitung zur überbordenden Party

      Solanna

      P.S. Der Lorenz Keiser ist tatsächlich eine Reise wert!

    2. Doro Says:

      Als neue Blogwiese-Leserin schließe ich mich solanna an und wünsche ebenfalls allen Lesern dieser aussergewöhnlich sprachwitzigen Seiten einen guten Start ins Neue Jahr.
      Ein herzliches Dankeschön an den Herrn Wiese für die ausgefeilten Beiträge, die mir schon mit wenigen Lesestunden einen charmanten und vermutlich weitreichenden Einblick in das mitunter nicht ganz so unkomplizierte wie zunächst von mir vermutete Miteinander der Schweizer und Deutschen in der Schweiz gegeben haben.
      Aber mal eine Frage lieber Herr Wiese: Wer oder was ist die Bindestrich-Zeitung?
      Wenn ich diesen Begriff google erscheinen exakt vier Links: jeweils zu Blogwiese-Artikeln!!! An dieser Stelle also noch ein anerkennendes Lob für kreative (neue?) Wortschöpfungen und die Bitte um Aufklärung…

      [Antwort Admin: Als „Bindestrich-Geschädigter“ Jens-Rainer habe ich grosse Emphatie mit dieser Zeitung, die sich stehts in zwei Bestandteile zerrissen weiss. Daher dieser Ausdruck]

    3. Marroni Says:

      @ Doro: Tages – Anzeiger. Ä guets Neus allnä !

    4. dampfnudle Says:

      @Marroni

      Oh, vielen Dank für die Erklärung. Jens-Rainer gab ja nur ein neues Rätse auf. Klar, als Geschädigter.

      Allen ein gutes neues Jahr!

    5. gegilworld Says:

      hi jens dein blog ist wirklich köstlich alles gute im neuen jahr und mach weiter!

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