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Wer verlässt schon freiwillig die Schweiz? — Die Auslandsschweizer

  • Der Weg der Schweiz endet bei den Auslandsschweizern
  • Rund um den Urner See, bei der Rütli-Wiese beginnend, führt der Wanderweg „Der Weg der Schweiz„.
    Blick auf das Rütli und auf Brunnen
    Ausdauernde Wanderer schaffen die 36 Km an einem Tag. Der Weg wurde 1991 zum 700. Jubiläum der Schweiz durchgängig markiert. Gemäss seiner Einwohnerzahl ist jedem der 26 Kantone ein entsprechend langes Stück Weg zugeteilt worden, und die einzelnen Abschnitte reihen sich chronologisch aneinander, je nach Beitritt des jeweiligen Kantons in den Bund. „Zürich“ zieht sich kilometerlang hin, während beispielsweise „Appenzell-Innerrhoden“ (warum muss ich bei diesem Kanton nur immer an die Heilkunst der Urologie denken?) in wenigen Schritten durcheilt wird.

    Am Ende des Weges, am Rande der Gemeinde Brunnen, finden wir den „Platz der Auslandschweizern„. Ist das eine Gedenkstätte für die Ausländer in der Schweiz? Nein, weit gefehlt! Hier wird der armen Schweizer gedacht, die permanent nicht in ihrer schönen Heimat leben können! Irgendwie machen die sich ja schon verdächtig, warum sie dies freiwillig und für eine längere Zeit tun. Es sind gar nicht so wenige. Die Schweiz war viele Jahrhunderte lang eine Nation von Auswanderern.

    Eine starke Emigrationsbewegung ereignete sich nach dem Dreißigjährigen Krieg, als Arbeitsemigranten aus der übervölkerten Schweiz (vor allem aus den Kantonen Thurgau, Zürich und St. Gallen) und aus Vorarlberg in den zerstörten, teilweise menschenleeren Gegenden Südwestdeutschlands ansässig wurden und halfen, das verwüstete Land wieder empor zu bringen. (Wiki)

    Ist es nicht interessant, wie sich geschichtliche Vorgänge wiederholen, mit umgekehrtem Vorzeichen? Heute ziehen Deutsche in die Schweiz und helfen, sie wieder empor zu bringen.

    Wenn ein Schweizer in Deutschland Karriere macht, kommt über kurz oder lang ein Schweizer Fernsehnteam zu ihm und fragt ihn aus. Nein, das „Chochichästli“ müssen sie dann nicht laut vorsprechen, diesen Test haben die Schweizer Reporter nur für die Rolling Stones und andere Ausländer bereit, aber eine andere Frage wird dann ziemlich regelmässig gestellt: „Sehen die Deutschen Sie denn hier als Kuhschweizer?„.

    Wir können Euch versichern, liebe Schweizer, die meisten Deutschen kennen die Bezeichnung „Kuhschweizer“ überhaupt nicht und würden nie auf die Idee kommen, einen Eidgenossen so zu bezeichnen. Wir lieben doch die Schweizer, warum sollten wir sie so grob beleidigen wollen? Wir kennen die „Kuhglocken“ als Symbol für die Schweiz, aber mit Schweizern würden wir so etwas Freundliches und Gutmütiges wie eine Kuh nicht verbinden. Es muss Teil des Schweizer Traumas in Deutschland sein, diese Frage nach dem „Kuhschweizer“ Vorwurf jeden Schweizer in Deutschland zu stellen.

  • Bruno Ganz
  • Bekannt geworden ist dieser Schweizer Schauspieler für ein internationales Filmpublikum durch seine Mitwirkung in Wim Wenders Filmen wie „Der amerikanische Freund“ und „Der Himmel über Berlin“ (1987) der auf Französisch mit „Les ailes du désirs“ (frei: „Die Schwingen der Sehnsucht/des Verlangens“) übersetzt wurde. Das der Himmel über Berlin damals nicht durch die Mauer geteilt war, wie der Rest der Stadt, soviel politische Ortskenntnis hatte man den Franzosen nicht zugetraut. Mir war lange nicht bewusst, das Bruno Ganz ein Schweizer ist. Auf Schweizerdeutsch sprechen hören habe ich ihn zum ersten Mal im Schweizer Fernsehen.

    Zuletzt spielte er in „Der Untergang“ niemand anderen als Adolf Hitler. Diese glänzende Vorstellung kommentierte der Comedian Michael Mittermaier:

    Stellt euch vor, da spielt ein Schweizer einen österreichischen Diktator in Deutschland


    Wenn das nicht eine länderübergreifende Leistung war!

  • Lilo Pulver
  • Diese „ulkige Nudel“ des deutschen Films, in Klassikern wie „123“ von Billy Wilder auf dem Tisch tanzend, und in späteren Jahren in der Deutschen Fassung der Sesamstrasse neben Henning Venske immer noch brillant, kommt aus der Schweiz. Zu ihrem 75. Geburtstag wurde sie im Schweizer Fernsehen interviewt, und siehe da, die sonst nur Hochdeutsch sprechende Ikone des Erziehungsfernsehens spricht perfekt Schweizerdeutsch!

  • Ex „heute Sprecher“ Alexander Niemitz
  • Ein eher unbekannter Schweizer im Deutschen Fernsehen. Machte vor kurzem von sich reden, weil er sich in einem Interview mit der Sonntagszeitung darüber äusserte, warum Roger Schawinsky (noch ein berühmter Auslandsschweizer!) die Leitung des Sender SAT1 angetragen bekommen habe. Der kaum verhohlene und bei Nachfragen bestätigte anti-semitische Beigeschmack der Äusserung sorgte für ziemliches Aufsehen. Er arbeitet jetzt freiberuflich als Sprech- und Präsentationstrainer und hat zuletzt Angela Merkel für ihre TV-Duellen mit Gerhard Schröder im „Mundwinkel-Obenlassen“ trainiert. (Quelle)

  • Marco Rima
  • Hat es geschafft, in Deutschland zumindest den Bekanntheitsgrad von Emil Steinberger zu erreichen. Durch seine Auftritte in der Wochenshow am späten Samstagabend wurde er einem grossen Publikum bekannt. Dass er Schweizer ist, merkte man nicht gleich, aber zum Glück gab es da auch einige wunderbare Szenen mit Anke Engelke, in der er „gemässigtes Schwyzerdütsch“ von sich gab.

  • Josef Ackermann
  • Chef der Deutschen Bank, ein Schweizer aus Mels. Zitat dazu aus Wikipedia:

    Sein öffentliches Ansehen wurde durch die Mannesmann-Affäre und sein, von manchen Seiten als arrogant angesehenes, Auftreten im Zuge einer Mitarbeiterentlassung schwer beschädigt

    Wir haben hier also den äusserst seltenen Fall vorliegen, dass einmal ein Schweizer als „arrogant“ angesehen wird, ein Privileg, dass doch sonst immer nur Deutschen vorbehalten ist, oder habe ich da was falsch verstanden? Wir können die Schweizer beruhigen: Die wenigsten Deutschen haben im Bewusstsein, dass Ackermann aus der Schweiz ist. Also keine Gefahr der „Übertragung“ angesagt.

  • Die Auslandsschweizer in der Statistik
  • Die restlichen Auslandschweizer in Deutschland wollen wir uns für heute schenken. Es geht ihnen gut und sie sind wohl organisiert. Allein in Hamburg leben über tausend Schweizer. In ganz Deutschland sind es ca. 70.455, weltweit kommen sie auf 623.057 (Stand Dezember 2004). Ich stelle fest: es leben nur 3 Mal soviele Deutsche in der Schweiz wie Schweizer in Deutschland, obwohl Deutschland mehr als 10 Mal soviele Einwohner hat als die Schweiz.
    Die Auslandsschweizer gelten als die „fünfte Schweiz“ und haben ihre eigene Organisation ASO.

    

    27 Responses to “Wer verlässt schon freiwillig die Schweiz? — Die Auslandsschweizer”

    1. BD Says:

      Kuhschweizer lese ich jetzt auch zum ersten mal… phu, ich habe also doch kein Trauma 😉

      Dafür kennen die wenigsten den Begriff „Gummihals“ für deutsche Staatsangehörige nicht – was auch gut so ist, nicht gerade schweizerisch-höflich

      Liebe Grüsse aus der Schweiz
      Weiter so, ich amüsiere mich köstlich in deinem Blog über uns Schweizer 🙂

    2. Administrator Says:

      Kuhschweizer und Sauschwaben“ ist der Titel einer Artikelsammlung von Jürg Altwegg und Roger de Weck über das Verhältnis der Deutschen zu den Schweizern und umgekehrt. Immer noch sehr lesenswert und bestellbar bei Amazon

      Gruss, Jens

    3. Trinity Says:

      Ich habe die liebe kleine Schweiz auch „freiwillig“ verlassen und lebe seit 2 Jahren in Wien bei den „Ösis“.. Aber ichhabe hier auch mal so gefragt ob es den einen „bösen“ übernamen für di Schweizer gibt.. Aber siehe da, Nein.. Hach, jeder liebt die Schweiz anscheinend.. 🙂 Dafür gibt’s hier in Österreich einen Ausdruck für die lieben Nachbarn in Deutschland:
      “ Pifken“

      Ich kann nur sagen “ I’ll be back Switzerland“

    4. Administrator Says:

      Hi Trinity, wo sind die anderen beiden?
      Frag mal die Welschen nach den Suisse-allemands, die haben ne ganze Menge Namen, die „Suisse-Totos“ habe ich ja schon erwähnt.
      Gruss, Jens

    5. Honk Says:

      Frag mal die Suisse-Allemands nach den Welschen =)
      „Die Welschen“ – gefällt mir irgendwie nicht, ich persönlich bin immer noch für „die Russen“

    6. Joachim Says:

      „chochichästli“

      Wow! Wenn du das googelst, dann erhältst du einen Preis für das nicht aufzufindende Wort des Monats! Probier es mal mit „Chuchichäschtli“, dann bekommst du sage und schreibe 23.200 Einträge.

    7. Joachim Says:

      o.k, ich habe es wohl selbst falsch eingegeben. Mea Culpa. Es sind jedoch nur 545 Treffer in Google für deine Schreibweise „Chochichästli“, auch wenn das gleichnamige Orakel Pate gestanden haben mag.

    8. Administrator Says:

      Ich habe mich da tatsächlich an die Schreibweise des Orakels gehalten, und die wird vom Orakel so begründet:

      „Woher stammt der Autor wohl, wenn er sein Orakel „Chochichästli“, und nicht etwa „Chuchichästli“ oder „Kuchikästli“ nennt? Der Autor des Orakels stammt aus einer Gegend, wo man amel, Obig, Fenschter, gescht, hüt, Mo, Hand, folge, nöd und Schpise sagt…“

      Alles klar?

      Gruss, Jens

    9. Daniel Says:

      Ein Platz an dem sich mehr und mehr Auslandsschweizer tummeln ist meine Heimat Berlin. Der Ex-Botschafter Thomas Bohrer hat die Grundlagen geschaffen, er hat die Schweiz komplett einem Re-Branding unterzogen. Als zum Beispiel das Schweizer Jugensymphonieorchester im Sommer 2003 ein Konzert im Schauspielhaus gab, hatte die Botschaft Appenzeller Bier und Käse für alle Gäste spendiert, die Servierer (Berliner Studis) trugen rote T-Shirts mit weissem Kreuz und so wurde das zum Muss-Event, obwohl die musikalische Qualität für Berliner Verhältnisse eher durchschnittlich war. Im Cafe Nola am Prenlauer Berg ist die Speisekarte in Mundart verfasst, am 1. August sehe ich die Fähnchen in diesem und jenem Blumenkasten in Mitte und immer häufiger finde ich Namen wie Lüthi oder Nägeli auf Firmenschildern der kreativen Branche. In Berlin ist die Schweiz Kult! Gutes Zeichen dass sich die Schweizer auch wohlfühlen in Berlin ist dass sie in der U1 so laut Mundart reden wie sonst nur im 14er Tram. Berlin trauert Bohrer noch heute hinterher, er hat einfach die besten Parties geschmissen, aber sein Erbe bleibt.

    10. Annother Schwiizer Says:

      Honk hat geschrieben, ich soll die Welschen Russen nennen ?

      Jetzt gibts da drei Möglichkeiten

      1. Ich habe irgendwas nicht richtig mitbekommen oder überlesen
      2. Mein IQ ist zu klein um den Gag/die Ironie dahinter zu erkennen
      3. Honk hat da etwas verwechselt.

      Falls Letzteres zutrifft, hier eine „Erklärung“

      Wenn von „Welschen“ gesprochen wird, sind, in der Schweiz, alle gemeint, die im französischsprachigen Teil des Landes leben.

      Die offizielle Bezeichnug dafür ist glaube ich (Suisse-) Romands ,für französischsprechende Schweizer und die französische Region in der Schweiz ist „Die Romandie“.

      Wikipedia spuckt übrigens noch einige interessannte Infos dazu aus, auch wie der Begriff „Welsche“ in vielen schweizer Ortsnamen zu finden ist.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Welsche

    11. Johnny Says:

      Hier eine kurze Erklärung zu der Frage nach den Russen in der Welschschweiz:
      Jeder wehrpflichtige Schweizer, der schon mal in der Rekrutenschule war, konnte feststellen, dass die französischsprachigen Leidensgenossen als „Russen“ betitelt werden. Bei manchem deutschschweizer Soldaten mag diese Bezeichnung auch nach Erfüllung der Wehrpflicht hängenbleiben. Woher die Bezeichnung allerdings stammt, ist ungewiss und liegt noch im Dunkel der Geschichte.

    12. Sandra-Lia Says:

      ui.. nei, ich wott de aber ned is fehrnseh..

    13. Shaba Says:

      @johnny

      …französischsprachige Leidensgenossen werden mit „Russen“ betitelt.

      Meine Erfahrung hat aber auch gezeigt, dass die Romands uns Deutschschweizer mit „Nazi“ betiteln… Na ja, spätestens beim gemeinsamen Ausgang waren wir wieder alle „Schweizer“.

    14. Chrigel Says:

      russische welsche…. ist doch ganz einfach. In der Armee wird gerne Krieg gespielt und die eine Kompanie muss gegen die andere antreten. Da die Welschen und die Deutschschweizer eh immer ein bisschen aufeinander rumpicken, liegt es nahe die beiden Gruppen bei den Uebungen gegeneinander auszuspielen. So wird sicher gestellt, dass keiner den anderen gewinnen lässt oder sich mit ihm verbrüdert.

      Und da die Russen so etwa seit 60 Jahren eh die bösen sind, wird dieser Ausdruck ganz allgemein für den „Feind“ verwendet. Somit werden die Welschen zu Russen und die Deutschschweizer zu Nazis… sozusagen ein Rollenspiel mit dem Vokabular des 2. Weltkriegs. Allmählich müssen wir und wohl nach neuen Feindbildern umschauen….

      Ein (echter) russischer General wurde übrigens voe ein paar Jahren mal stinkwütend, als er bei einer Wehrschau die deutschen Worte „… in einer raschen Attacke….“ aufschnappte. „raschen“ englisch interpretiert heisst russian (also russisch) und er war sehr verärgert, dass die Russen immer noch als Feindbild herhalten müssen.
      Die versammelten schweizer Militärköpfe und Bundesräte entschuldigten sich vielmals und erklärten das Missverständnis.

      Hoffentlich sind unter den Russen keine Russen…!

    15. Khunrah Says:

      Chrigel hat ganz recht. Und das spricht man nicht als „Kriegel“ aus und hat somit auch nichts mit Krieg zu tun. Ich habe meine Zukunft auf’s Spiel gesetzt dass ich dem Verein, der sich „schweizerische Armee“ nennt nicht beitreten musste. Ein lieber Psychiater hat mich „der Truppe nicht zumutbar“ eingestuft. Ich habe das eher umgekehrt gesehen.

      Schlussendlich hing es aber damit zusammen, aus der Schweiz auszuwandern. Und laut Bevölkerungsstatistik machen das jedes Jahr immer mehr Schweizer. Dafür geben wir einem Herrn Wiese den Raum um sich zu behaupten. Dank der EU ist dies nun ja möglich geworden.

      Meine Familie hatte immer schweizer Pässe, wir waren aber meistens im Ausland. Die paar Jahre schweizer Schule, die ich hinter mir habe haben keinen guten Eindruck über das Land hinterlassen. Als ich „Militärdiensttauglich“ wurde überlief das Fass.

    16. Schmid USA Says:

      ZUM THEMA AUSLAND SCHWEIZER

      >

      Max Frisch, Tagebuch (1946-1949)

    17. Schmid USA Says:

      ZUM THEMA AUSLAND SCHWEIZER

      “ Warum Reisen wir?
      Auch dies, damit wir Menschen begegnen, die nicht meinen, dass sie uns kennen ein fuer allemal; damit wir noch einmal erfahren, was uns in diesem Leben moeglich sei-
      Es ist ohnehin schon genung.“

      Max Frisch, Tagebuch; Frankfurt: Suhrkamp 1950

    18. Marco Simone Says:

      Ich möchte den Aussagen des Auslandschweizerkritikers widersprechen!
      In der Schweiz ist halt nicht alles Friede Freude Eierkuchen:-) Klar für den Besuchern, der nur die Fassade sieht(Schoggi und Berge, wenn möglich noch Heidi:-), der sieht halt die Wirklichkeit nicht! Ausländerprobem(Ex-Jugoslawen v.a.), miserable Familenpolitik, viele psychisch Angeschlagene, so Sie können
      sehen dass nicht alles Gold ist was glänzt! Daher kann ich Schweizer gut verstehen, die Ihr Glück im Ausland suchen, einige finden es andere halt nicht, aber sie dürfen auf jedenfallo zurückkommen.

    19. Gizmo Says:

      Hallo Daniel aus Berlin! Ich will doch wohl hoffen das die dort lebenden Schweizer andauernd genötigt werden ihren eigenen Dialekt abzulegen und fortan nur noch zu Belrinern damit sie auch besser integriert werden können. Obendrein sind die Deutschen ja arrogant und dürfen das also.. Und die Schweizer haben da auch garantiert verständnis für und fühlen sich dadurch besonders willkommen, denn schliesslich verfährt man mit Deutschen in der Schweiz ja auch nicht anders, oderrrrr?

    20. Sven Boehler Says:

      Schade, hab hier einen ellenlangen post eingestellt um dann merken wie Dein Formalur einen Fehler wirft.
      Die Frage 10+4 hatte ich mit 14 beantwortet.
      Ist ein Bisschen ungut – ich hatte meinen Text nicht gespeichert. Bitte um Reparatur des Skriptes. Danke!

      [Anmerkung Admin: Sorry, aber es wurde mehrfach in Postings und Comments darauf hingewiesen, dass der Spam-Schutz ein Timeout hat und daher längere Texte in einer Textverarbeitung vorgeschrieben und dann am Stück eingefügt werden sollten. Tut mir sehr leid für die Mühe. Wenn ich mal Zeit habe, kümmere ich mich um eine bessere anti Spam Lösung. Momentan kümmere ich mich lieber um Content als um technisches Drumherum]

    21. Sven Boehler Says:

      Zuerich = kriminell und mafiaaehnlich
      Berlin = fast nur hype
      Frankfurt/M = top

    22. Sven Boehler Says:

      Schliesse mich dieser Aussage an. Sehr treffend!
      Deshalb habe ich die Schweiz (vor allem Zuerich!) verlassen. :

      Marco Simone Says:
      December 13th, 2006 at 9:52 pm

    23. Heidi Says:

      Zurzeit liegt die Arbeitslosenquote in der Schweiz bei unter 3% und die Schweiz braucht ausländische Arbeitnehmer genau so wie vor ca. 40 Jahren als Spanier, Italiener und Griechen in die Schweiz gebeten wurden.

      Damals lag der Schwerpunkt nicht im Bereich Services, es wurden Fabrikarbeiter gesucht, und daher war die deutsche Sprache nicht ausschlaggebend. Heute hat sich das geändert und darum werden Oesterreicher und Deutsche bevorzugt eingestellt.

      Es gibt auch Schweizer, die ins Ausland migrieren. Die oben genannten Beispiele sind Künstler, die sich im Schweizer Markt zwar etablieren , jedoch keinen komerziellen Erfolg erzielen können, da der Schweizer Markt zu klein ist.

      Andere Schweizer suchen eine neue Herausforderung in einem neuen Land oder verlassen die Schweiz aus privaten Gründen.

      Zurzeit müssen allerdings keine Schweizer ins Ausland flüchten, weil es an Arbeit mangelt! Viele Deutsche sind in den letzten Jahren in die Schweiz gekommen, da die Festsaläre stärker als in Deutschland sind, die Steuern tiefer, viele Deutsche politisch verunsichert waren und/oder die Arbeitslosenquote in Deutschland ungesunde Dimensionen angenommen hat.

      Es gibt Schweizer, die die Deutschen mögen und die, die Vorurteile haben. Solche Leute gibt es überall und sicher auch in Deutschland. Es kann gut sein, dass der Schweizer einen kleinen Komplex hat, da er sich der deutschen Sprache nicht so wie der Deutsche bedienen kann. Auf der andern Seite mögen uns die Deutschen für unsere eher lockere Art.

      Wir brauchen die Deutschen und die Deutschen uns!

      Die Deutschen sollten sich mehr eingliedern und die Schweizer die Deutschen mehr einbeziehen!

      Auf ein gutes Zusammenleben!

      Mit besten Grüssen,
      eine „Grossstadt“-Kuhschweizerin 😉

    24. Der Patriot Says:

      Die Schweiz hat ein Anti-Rassismus Gesetz welches am 01.01.1987 in kraft tratt. Ist schon ein wenig Armsellig das trotzdem höhere Politiker auf rechten Stimmenfang gehen und so eine ausländerfeindliche Stimmung schüren. Nur der Gegensatz ziwschen dem Gestetz und diesen Aussagen machen ein Bild der Schweiz als ob dort nur Idioten leben und es schadet dem Ansehen der Schweiz

    25. Der Patriot Says:

      Wenn man manche Aussagen der SVP und Herrn Blocher näher ansieht, könnte man vor geschlossnen Augen ein BIld sehen in welchen sich Stalin, HItler und Blocher die Hand schütteln und in der Sprechblase würde stehen. Die Zeiten haben geändert aber die Metohden nicht.
      Die Aussage sollte sein änweder ändern wirs oder geben zu das wir aus der Vergangenheit nichts gelernt haben.

    26. ? Says:

      als ob es Fremdenfeindlichkeit nur in der Schweiz gäbe! sicher nicht! diese Schlange kriecht leider in jeden Garten!

    27. Stereotypdeutscher Says:

      Es ist wohl eher armselig, dass bei euch in der Schweiz durch das „Anti-Rassismus-Gesetz“ nonkonforme Meinungen und Äußerungen kriminalisiert werden. Das ist Gesinnungsterror im Namen einer vermeintlich guten Sache, nach dem Motto „der Zweck heiligt Zwang“.

      Und das bei den harmoniebedürftigen Schweizern. 🙁 Gegen gebildete Rassisten habe ich weniger einzuwenden, als dem Herdentrieb folgende Gutmenschen

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