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English is easy — Ja, aber welches Englisch?

  • Am besten auf Englisch, das verstehen alle
  • Häufig lasen wir bei der Diskussion, ob in der Schweiz eher Hochdeutsch oder Französisch als erste Fremdsprache intensiv gelehrt und gelernt werden sollte, das Argument, man möge doch gleich ganz auf die Einheitssprache Englisch umschalten, die würden doch jetzt schon Westschweizer aus der Romandie, Tessiner und Deutschschweizer als gemeinsame „Lingua Franca“ in allen relevanten Diskussionen bevorzugen. Die Frage bleibt jedoch unbeantwortet, „welches Englisch“, also welche Variante dieser wunderbaren Weltsprache von allen gesprochen und verstanden wird.

  • Der Held von Glasgow
  • Natürlich ist uns das Vorhandensein von Dialekten auch in Grossbritannien bekannt. Die Beatles und ihr „Liverpool-Englisch“ hat jeder schon irgendwann gehört. Ein besonders hübsches Beispiel für gesprochenes Schottisch ist nun wegen der Terror-Attacke im Juli 2007 auf den Flughafen von Glasgow bei YouTube zu betrachten. Ein jeder möge selbst hören und entscheiden, wieviel er oder sie von den Ausführungen des schottischen Kofferträgers John Smeaton versteht, der durch sein beherztes Eingreifen und seiner Beteiligung an der Verhaftung des Autobomben-Attentäters über Nacht zum Volkshelden wurde:

  • Varianten auch im Englischen
  • Das für nicht Deutsch sprechende schwer zu erklärende Verhältnis zwischen Schweizerdeutsch und Hochdeutsch ist hier übertragen einfach zu veranschaulichen. Die Unterschiede zwischen Standard- und Schottisch-Englisch zeigen einem Amerikaner deutlich, was eine „Sprachvariante“ ist. So fühlt sich ein Deutscher, wenn er in die Schweiz kommt. Irgendwie eine bekannte Sprache, aber doch ganz anders.

    

    24 Responses to “English is easy — Ja, aber welches Englisch?”

    1. Stephan Says:

      Deutsch ist offensichtlich ohnehin tot – zumindest in der Schriftsprache. Es heisst immer noch „Autobomben-Attentäter“ und nicht „Autobomben Attentäter“. 🙂 Wär vielleicht auch einmal ein Thema.

      [Anmerkung Admin: Danke für den Hinweis, solche Fehler passieren rasch, besonders nach 22:00 Uhr… :-)]

    2. Jean Says:

      Kommen eigentlich auch mal wieder etwas kontroversere Themen hier auf der Blogweise ?
      Vermisste die spannenden Diskussionen.
      Früher wars irgendie prikelnder. Ist langsam genung mit „Sprachthemen“.

      [Antwort Admin: Oh, vielen Dank für den Tipp! Gleich morgen wird die Kiste mit den prickelnden Spezialthemen, Geheimnisse, Hintergründen und waren Skandalen aufgemacht. Muss nur noch das Messer schärfen, damit ich mir die Stories ordentlich aus den Rippen schneiden kann, oder den Regenschirm umgekehrt aufspannen, damit ich die Geschichten auffangen kann, wenn sie ihn grosser Stückzahl einfach so vom Himmel fallen… ich denke eher die Zeit ist nahe, doch lieber Rockmusik zu machen als einen Blog mit mehr als 620 Postings weiterzuführen… ]

    3. Jean Says:

      Verstehe. Die Kiste mit den kontroversen Themen ist zur Zeit leer. Und die Kiste mit den belanglosen Sprachthemen noch immer gut gefüllt.

      Vielleicht bist Du auch schon zu gut assimiliert in der Schweiz…

      Ich mag übrigens lieber Rockmusik als Easy Listening.

      [Antwort Admin: Irgendwann ist bei 610 Posting einfach jeder Helvetismus beschrieben, und neue dramatische Erlebnisse stellen sich nach 6.5 Jahren tatsächlich nicht mehr täglich neu ein. ]

    4. Ralf Says:

      Schweizer können kein Hochdeutsch, Deutsche können kein Schweizerdeutsch. Deutsche und Schweizer haben gemeinsam, dass sie gut Englisch können. Dafür klingt es meist schrecklich, wenn sie lateinische Sprachen sprechen. Wenn die „Lateiner“ dann germanische oder anglo-germanische Sprachen sprechen klingt das halt auch lustig.
      Meine persönliche Spitzenreiter sind aber die Franzosen, wenn Sie „Fögg“
      sagen.

    5. Selma Says:

      Offenbar CNN Europe, in America hätten sie sicher min. den ersten Satz rausgeschnitten: „I was having a fag“ (fag BE = Zigarette, fag AE = Schwuler) 🙂 Immer wieder ein unterhaltsames Beispiel für die Unterschiede zwischen amerikanischem und britischem Englisch.

      @admin: Willkommen im Minenfeld – was verstehst Du unter Standardenglisch…? In diesem Artikel findet man z.B. folgendes Zitat: „There is one thing about Standard English on which most linguists, or at least British linguists, do appear to be agreed, and that is that Standard English has nothing to do with pronunciation“. Ich wage zu behaupten, dass der gute Mann grösstenteils Standardenglisch spricht, aber mit starkem schottischem Akzent. Was natürlich nicht heisst, dass es keine schottische Sprachvariante gibt!

      Oh, und Sprachthemen sind toll. Nur Vorsicht mit den Anglizismen… Der Plural von Story ist im Deutschen Storys; nur im Englischen wird das „y“ zu „ie“.

    6. Administrator Says:

      @Selma
      Danke für die Erklärung zu „fag“. Du hast Recht, dieser Schotte spricht zwar mit starkem Akzent, ansonsten aber ziemlich Standardenglisch. Man muss es sich nur häufiger anhören, was er sagt.
      Doch bevor ich „Storys“ schreibe, bleib ich lieber bei „Geschichten“. 🙂

    7. Thomas Says:

      hehe, ich wollte auch gerade schreiben, dass die Mehrzahl von Story Geschichten sei.. Es gibt ja keine Regeln für das Eindeutschen fremder Wörter, oder? hab da mal Zwiebelfisch gelesen, aber da tönte es auch nur nach Empfehlungen.

    8. Schnägge Says:

      Unser Lieblingsthema mal wieder… 🙂
      Wiederholt war hier ja zu lesen, dass viele Schweizer sich im Hochdeutschen etwas schwer tun und unsicher fühlen.
      Um dem Abhilfe zu schaffen, habe ich als gelernte Germanistin mit Weiterbildung im Bereich „Deutsch als Fremdsprache“ und ein paar Semestern Psychologie beschlossen, einen Kommunikationstrainings-Kurs für hochdeutsch-traumatisierte Schweizer einzurichten.

      Lektion 1: Bier bestellen auf Hochdeutsch.
      Dabei lernen wir die Unterschiede zwischen einem Becks, einem Kölsch und einer ordentlichen bayrischen Maß Weißbier kennen. (Die Übung wird selbstverständlich so oft wiederholt, bis sie jeder Kursteilnehmer auch wirklich verstanden hat.) Anschließend üben wir das Nachsprechen einfacher hochdeutscher Sätze wie: „Der Cottbusser Postkutscher putzt den Cottbusser Postkutschkasten“, „Ein chinesischer Chirug schenkt tschechischen Skifreunden chilenische Wachsmasken.“ und „Die USA versuchen sich unsachlich wichtigzumachen in Chemnitz, Duisburg und Soest“.

      Lektion 2: Businesshochdeutsch – Interactive Progressive Business Communication Management am Handy. (Lernziel: Ein Telefongespräch führen in weniger als 10 Minuten.)

      Lektion 3: Gefühle und Intimität ausdrücken auf Hochdeutsch.
      (ÜbungspartnerInnen und Kondome sind selbst mitzubringen und können nur in Ausnahmefällen von uns zur Verfügung gestellt werden.)

      Lektion 4: Allgemeine Verhaltensregeln im Umgang mit Ironie und spontaner Kommunikation.
      (Erschrecken Sie nicht, verfallen Sie nicht in Panik und machen Sie keinesfalls hektische Abwehrbewegungen. Der Deutsche ist in der Regel freundlich und will nur spielen. Wenn es Ihnen möglich ist, artikulieren Sie die Lautfolge H-A-H-A und kraulen Sie den Deutschen ein wenig. Er wird Ihnen ewig dankbar sein.)

      Natürlich wollen wir uns dem fremden Kulturkreis auch von der kulinarische Seite her nähern. Das Kursangebot umfasst deshalb ein „Abendbrot“, bei dem wir uns eingehend mit Hamburgern, Berlinern, Frankfurtern, Jägerschnitzeln und Currywurst mit Kondensmilch befassen.

      Einen besonderen Schwerpunkt legen wir auf deutsche Umgangsformen. Vergessen Sie also bitte nicht, Ihre Kurskollegen mit „mpf“ zu begrüßen und ihnen jeweils nach Kursende die Tür vor der Nase zuzuschlagen.

      Sie werden sehen, schon bald können Sie das Gelernte mühelos in Ihren Alltag integrieren und beispielsweise Ihren deutschen Chef weltmännisch mit „Hallihallo“ oder „Grütze“ begrüßen. Sie werden sehen, das schafft gleich eine viel lockerere Arbeitsatmosphäre…

    9. Tellerrand Says:

      @ Jean

      Hast recht, mag mich hier lieber streiten 😉

      Wie wär’s damit: SF DRS hat einen neuen Chef in der Abteilung „Kultur und Unterhaltung“, Rainer Schaper, einen deutschen, der vorher einer der Macher des vermutlich besten deutschsprachigen Kulturmagazins „Kulturzeit“ bei 3sat war. Ein ausgewiesener Fachmann für Kulturfernsehen also. Und worüber echauffiert sich der Schweizer Pressewald? Schaper kennt Polo Hofer nicht…

    10. Brun(o)egg Says:

      @ schnegge

      Bitte Kursdaten durchgeben.

    11. otto-vonhintenwievonvorn Says:

      seit einiger zeit lese ich hier mit

      unterschätzen wir die englischkenntnisse unserer schweizer nachbarn nicht. Die meisten sprechen englisch nach eigener aussage ja auch besser als deutsch, fragt sich also wie gut sprechen sie deutsch. Es soll ja auch bestrebungen gegeben haben das englische zur amtssprache zu machen – in scrift und gesprochenem wort. Umgekehrt beherrschen nur die wenigtsen engländer schweizer dialekte, darum kann man mit sicherheit sagen, dass die, die auf mallorca „schweizerdeutsch“ sprechen schweizer sein müssen und dann von den spaniern nicht verstanden werden und für holländer gehalten werden, weshlab sie vorsorglich ein rotes t-shirt mit weissem kreuz tragen. Das kommt einem natürlich spanisch vor, ist aber in wahrheit babylonisch. Daher schlagge ich vor westfälisch zur weltsprache zu erklären.

    12. Merlin Says:

      Es gibt nur ein anerkanntes Englisch in der Schweiz:

      Matteänglisch

      🙂

    13. b.scheuert Says:

      Hallo,

      ich bin die Babsi und erst seit ein paar Monaten in der Schweiz und mit dem ALDI hierhingekommen. Mein Vermieter hat mir die Blogwiese empfohlen, ich darf sogar hier den Internetanschluss nutzen. Also mein Englisch ist nicht besonders gut, aber ich finde dass ich das hier auch gar nicht brauche zumindest mehr bei der Misswahl. Vor zwei Jahren war ich noch vorne dabei bei der Miss Ruhrgebiet, also ich komme aus Sprockhövel und verstehe hier eigentlich alle gut, besonders die Männer reden mit mir ganz normales Deutsch. Die sind nur ein bischen schüchtern. Also wenn sie untereinander reden, verstehe ich natürlich wenig, aber mit mir reden sie wirklich ganz normales Deutsch,. deswegen glaube ich nicht, dass wir hier Englisch reden müssen.

    14. Lieschen Müller Says:

      Hallo Jens,

      du suchst nach Themen und es dürstet deine Leserschaft nach Kontroversen? Keine Angst, wir lassen dich nicht im Regen stehen.

      1. Evergreen Straßenverkehr. „Die können einfach nicht fahren“, „doch, geradeaus schon“, „ja, aber wehe, sie müssen die Richtung ändern“…. Hier könnte man endlich wieder so richtig schön in die Niederungen des Instinktmenschen abtauchen!

      2. Wir könnten auch noch mal das Ding mit den Anflugbegrenzungen auf Kloten aus der Mottenkiste rausholen.

      3. Ein anderes Thema zum Draufhauen: Schweizer und Verantwortung übernehmen. Politisch, persönlich, erzieherisch, schulisch, im Berufsleben, nachdem man einen Parkschaden verursacht hat. Die Fassetten sind unzählig.

      4. Des Schweizers Beziehung zum Eigentum der anderen. Auch nicht übel. Kann man auch mit 3. kombinieren.

      5. Sind Schweizer Manager eigentlich unfähig oder: Warum kommen so viele Deutsche in Spitzenpositionen? Da fliegen die Fetzen, das schwör ich.

      6. Sind die Deutschen eigentlich bessere Liebhaber? Die kennen halt keine Servelat.

      7. Warum ist der Papst kein Schweizer?

      8. Ab welcher Größe darf sich eine Stadt eigentlich Großstadt nennen, oder: Gibt es ihn eigentlich, den metropolitanen Schweizer?

      9. Wie kann man nur? Warum sie ihre Post, Bahn und Telekom lieben?

      10. Warum die Nati bei der EM nicht über die Vorrunde hinaus kommt.

      11. Bonusthema: Warum wechseln Sie eigentlich nicht? Das unökonomisch-paradoxe Verhalten bei der Wahl der Kranken- und anderer Versicherungen sowie des Telekom-Diensteanbieters.

      Okay, okay. Jetzt hast du erst einmal zu tun und ich mir genug aus den Fingern gesogen….

      Grüße,
      Arroganzweltmeister L. Müller

      P.S. „Fögg“ find ich geil.

    15. b.scheuert Says:

      Hallo Lieschen du klingst irgendwie ziemlich gefrustet aber mit ein paar Sachen hast Du glaub ich recht, denn mein Chef ist auch Deutscher. Und das mit den Liebhabern kann ich noch nicht so beurteilen. Aber mein Freund, der ist eigentlich ganz niedlich, traut sich aber nie etwas, ich musste den sogar ansprechen und wenn mich in der Disco irgendwelche Jugos angraben wollen sind er und seine Freunde auch nicht immer gleich da. Ich darf mit meinem Vermieter am jetzt am Wochenende mit. Echt cool, der ist auch Deutscher, und seine Frau ist total locker, die hat nichts dagegen wenn ich mitkomme. Ich kann ja auch auf die Kinder aufpassen.Mal sehen wie die Schweizer im Tessin so sind. Viuelleicht muss ich ja dann mal die Kondome auspacken , hihi, wie der schnägge gesagt hat.

      wo ist auf der schweiz Tastatur eigentlich dieses a mit dem Kringel?

    16. mauminz Says:

      Ich freue mich immer sehr, wenn ich die schweizer Aussprache von gewissen Anglizismen höre. Sonntagsbrunch [brö:nch] und lunch [lö:nch] sind sicher die Klassiker. Kürzlich hörte ich zum ersten Mal Shuttle-Bus [schöttel] auf Mundart. Da musste ich auch herzhaft lachen.

    17. Patrizius Says:

      Dass den Schweizern naturgemäss die tägliche Übung im aktiven, mündlichen Gebrauch des Hochdeutschen fehlt und sich der ein oder andere deshalb dabei relativ unbeholfen vorkommt, ist ja bekannt. So mancher fühlt sich (unter anderem) auch deshalb eher unwohl bei Gesprächen mit Deutschen. Von sich selbst jedoch zu behaupten, man könne als Deutschschweizer die vorgeblich so verhasste „Hochsprache“ nicht (oder zumindest nicht gut), ist eine massive Übertreibung ins Negative.

      Was steckt hinter der emotionalen Distanzierung gegenüber der Standardsprache und den schon fast ein wenig radikal anmutenden Forderungen, diese aufzugeben zu Gunsten der (für die meisten nur) „Not- und Behelfssprache“ Englisch? Ist es ein Trotz- oder Abwehrreflex gegenüber dem Deutschen als DER Sprache der Deutschen (und NUR der Deutschen …) oder ist es nur der Wunsch, mit Hilfe von Englisch den hochnäsig-bornierten Nachbarn im Gespräch endlich sprachlich ebenbürtig zu erscheinen.

      Wie auch immer – wenn es sich überhaupt verallgemeinern lässt, dann liegen die Kompetenzunterschiede im Vergleich zu „Durchschnitts-Sauschwaben“ wie gesagt vor allem in der mündlichen Sprachsicherheit (man ist nur darin gut, was man täglich tut), nicht so sehr jedoch im Schriftgebrauch. Beim passiven Hörverständnis dürfte es wohl überhaupt keine grundsätzlichen Unterschiede geben. Das sinngemäße „Schafft in unserer Schweiz dieses Deutsch da ruhig ab, das kann hier einäwäg keiner (… und braucht auch keiner),“ ist Selbstkritik auf höchstem Niveau.

      Auf nicht so hohem Niveau dagegen bewegen sich die hüben wie drüben zu hörenden Selbstversicherungen vieler Zeitgenossen, dass Englisch einem schon längst quasi zur zweiten Natur bzw. Muttersprache geworden sei. Tja, wer was auf sich hält, hat das heutzutage perfekt zu können – Ende Gelände. Hört man diese Leute dann mal miteinander Englisch reden, kommt rasch der Verdacht auf, dass die Mutter einen ziemlichen Sprachfehler gehabt haben muss.

      Also, um es klar zu sagen: Die wenigsten Menschen, die einsprachig aufgewachsen sind, werden es jemals schaffen, eine Zweitsprache auch nur annähernd so gut zu verstehen, geschweige sprechen, wie ihre eigene Muttersprache. Über 3000-5000 englische Wörter im passiven Wortschatz kommen die wenigsten von uns hinaus, wohingegen ein Muttersprachler leicht den zehnfachen Wert erreicht. Hinzu kommen zehntausende von festen Wortverbindungen, Redensarten und anderen idiomatische Phrasen sowie ein „angeborenes“ Syntax- und Stilempfinden.

      Wären also in einem Gespräch ein Deutscher und ein Deutschschweizer so bescheuert und würden (aus welchen Gründen auch immer) auf Englisch ausweichen, wäre das für meine Begriffe nicht nur mehr als seltsam, sondern auch dem Gesprächsniveau alles andere als zuträglich. So lassen sich in einer Fremdsprache (ich meine jetzt „wirklichen“ Fremdsprache wie eben Englisch) sicherlich weniger gut Emotionen, Humor, Sprachwitz und Schlagfertigkeit oder tiefere Gedankengänge zum Ausdruck bringen. Die Leichtigkeit und Beiläufigkeit des Formulierens (d.h. das was ich gerade erlebe und empfinde in Worte zu fassen), geht dabei zu einem guten Teil verloren. Doch gerade das macht doch auch die eigene Persönlichkeit mit aus. Die eigene Muttersprache ist in jdem Falle etwas stark identitätsstiftendes für einen Menschen, das sieht man sicher nicht nur bei der SVP so.

      Egal ob Schwitzerdütsch oder „Hochdeutsch“ – beides sind (je nach Region oder Kontext) gleichberechtigte Varietäten der „deutschen“ Sprache. Die Tatsache, dass beide Völker sich diese Sprache teilen, verschafft beiden „intime“ Einblicke in die Mentalität der jeweils anderen Seite. Is‘ doch toll, odr nüt?

    18. Christian (der Andere) Says:

      @schnägge: Schweizer Höflichkeit kommt sicher von Herzen, andernfalls könnte man doch sagen, dass ihr prima dressiert seit.

    19. myl Says:

      @b.scheuert

      Auf der „Zwei“, zu erreichen mit AltGr+2

    20. DDT Says:

      Babsi, wurdest Du mit ALDI Kartons geliefert?

    21. AnFra Says:

      @admin

      Gestern Schnitzel, dann Cervelat, Currywurst, Steinsuppe….. Morgen Wassersuppe?!?

      Merke:

      Schnarch, Ächtz und Grunz, der Blog erwacht,
      geht auf die Wiese, schaut was man dort macht,
      es gibt wenig Blumen aus dem Land der Fantasie,
      drum geht er schlafen im Schoß der Somnambulie.

      [Anmerkung Admin: Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei]

    22. b.scheuert Says:

      @ DDT
      gut was ich hab den @ sofor gefunden @ myl.

      wahrscheinlich meintest Du „in“ statt „mit“ ALDI Kartons. Nein, aber natürlichj hat es mit ALDI zu tun. Jetzt bin ich aber mit meinem Vermieter im Tessin. Der hat sich auch den Commnt von Patrizius durchgelesen. und nur gesagt: der übliche Blödsinn – aus seiner Sicht zu 100 pro ein Schweizer. Ueberhaupt wirdder immer cooler. Wir sind mit dem Zug hier und er hat vor dem Tunnel gesagt, dass die SChweizer nach dem Tunnel ihren Schalter auf „locker“ umgelegt bekommen haben – stimmte wirklch..

    23. tiis Says:

      ja hueresiech, frau babsi, dann ists wohl höchste zeit, dass wir gopfertellinomal den gotthardtunnel umdrehen…oder gleich die ganzen alpen, JAWOLL ! aber dann werden die ferien im süden wieder bitz verklemmter…hmmm…verzwickte sache, das. 🙂

    24. klaus Says:

      Ja die Schwizer haben Anstösser, die Österreicher Anrainer und wir Anlieger.
      Die Schweizer verstehen Hochdeutsch aber die meisten Deutschen kein Schwizerdütsch. Laut Wikipedia lässt sich kein genauer Unterschied zwischen Alemannisch und Schwäbisch definieren, daher verstehen wir Schwaben ja auch die Schweizer einigermaßen. Nun ja die Schweizer haben sich auf Schriftdeutsch als geschriebene Sprache geeinigt. Gottseidank, denn bei den
      vielen Dialekt-unterschieden in der Schweiz liesse sich keine einheitliche Sprache bilden. Beispiel: Deutsch Tüte ist im Schwäbischen und Baslerdütsch a Gugg. Der Züricher versteht das schon nicht mehr.
      Gehen wir nach Bern da ist eine ’schnelle Anmeldung‘ ‚a schnaue Ohmaudig‘
      Na ja es sollte im Dialekt noch schwieriger klingen.
      Aber die Schweizer sehen ja deutsches Fernsehen und habe Übung die schweizer Kommentare werden ja immer mit Untertiteln übersetzt.
      So jetzt kann man meinen Kommentar ‚downloaden‘ oh Horror oh
      Vergewaltigung…..runterladen tuts auch.
      Grüezi

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