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Flucht auf die Hochdeutsch-Insel — Das Zürcher Schauspielhaus

  • Wo spricht man in der Schweiz Hochdeutsch?
  • Es gibt nicht viele Orte, an denen in der Schweiz garantiert Hochdeutsch gesprochen wird. Im Deutschunterricht an den Schulen? Wir wollen es hoffen und fest dran glauben.

    1) In der Reformierten Kirche beim „Vater Unser“ Gebet. Bisweilen auch in der Predigt, wenn der Pfarrer ein Deutscher ist oder bekennender Hochdeutsch-Fan: „Ich spreche langsamer und konzentrierter, wenn ich auf Hochdeutsch predige“, sagte uns mal ein Schweizer Pfarrer.

    2) Als Kunden in einem Computer-Fachgeschäft werden wir immer auf Hochdeutsch bedient. Die Verkäufer wollen einen guten Eindruck machen und gekonnt fachlich beraten, also würden sie nie auf die Idee kommen, die Deutschen Kunden mit der Standardfrage „Verstehen Sie Schweizerdeutsch?“ zu Nahe zu treten. Würden wir auf Englisch fragen, wir sind sicher, die Beratung könnte in den meisten Fällen auf Englisch fortgesetzt werden.

    3) In Tourismus-Zeiten oder –Zentren werden Sie auch garantiert mit Hochdeutsch beglückt, denn Sie sind zahlender und gern gesehener Gast auf Durchreise, und sollen ja nächstes Jahr wiederkommen. Für den Wetterbericht „Meteo“ im Schweizer Fernsehen organisiert die Tourismus-Branche sicher irgendwann noch die Simultanübersetzung in der Hotel-Lobby, alles kein Problem.

    Und natürlich im Zürcher Schauspielhaus.

  • Ein geheimer Treffpunkt für Deutsche?
  • Wir lieben das Zürcher Schauspielhaus, diese „Insel des Hochdeutschen“ mitten in Zürich! Es scheint entweder der geheime Treffpunkt aller Deutschen in Zürich zu sein, oder die Schweizer geben, kaum dass sie das Haus betreten, alle ihre Dialektvarianten an der Garderobe zusammen mit den Mänteln ab und beginnen, einen Abend lang nur noch Hochdeutsch zu sprechen.

  • Montags für nur 30 Franken Theater satt erleben
  • Es gibt hier den genialen „Theater-Montag“, da kosten alle Plätze nur 30 Franken, und wenn Sie frühzeitig die Karten übers Internet buchen, reicht es sogar für Luxusplätze in den ersten 5 Reihen. Falls Sie weiter hinten sitzen, ist es auch nicht schlimm. Denn das Schauspielhaus in Zürich ist klein, kleiner als manche Provinzbühne in Deutschland. Und so hört man auch von hinten gut. Denn so weit hinten ist hinten gar nicht.

  • Theater ist wie Kino ohne Untertitel und in 3D

  • Wir haben hier weder unter dem letzten Intendanten Marthaler noch jetzt unter Matthias Hartmanns Leitung auch nur eine einzige langweilige Inszenierung gesehen. Bei Marthaler nervte uns nur manchmal die berühmte „Marthalersche Wiederholung“, wenn ein guter Gag nicht nur einmal kam, sondern im Laufe des Stückes gleich 4-5 Mal wiederholt wurde.

  • Das Schiff in „Was ihr wollt“
  • In „Was ihr wollt“ war auf der Bühne die Innenansicht eines Passagierschiffs zu sehen. Irgendwann gab es einen imaginäre Ruck und alles flog nach vorn zur Bühnenkante. Was war passiert? Das Schiff war aufgelaufen. Toller Einfall, toller Gag, die Illusion war perfekt, nur das dieser Gag dann noch ein paar Mal wiederholt wurde.

  • Der Schleudersitz in „Grounding“
  • Oder im Stück „Grounding“, das lange vor dem derzeitigen Kinofilm den Untergang der Swissair lustvoll inszenierte. Dort gab es einen „Schleudersessel“ auf Schienen, der alle paar Minuten mit Karacho durch die stets frisch neu verschlossen Pseudo-Holzwand sauste, auf unsichtbaren Schienen, mit jeweils einem anderen gefeuerten Aufsichtsrat als Passagier.

  • Handy bei Romeo und Julia
  • Jetzt unter Hartmann sahen wir „Romeo und Julia“, mit grandiosen Fecht-Szenen und einem Bühnenbild mit Wasserbecken, in denen fleissig geplanscht wurde. Mitten im Stück klingelt plötzlich im Publikum ein Handy, alles stöhnt auf. Der Nokia-Klingelton wird immer lauter, alles dreht sich nach dem Unhold um, der sein Handy nicht ausgeschaltet hat. Plötzlich hören wir Romeos Stimme über Lautsprecher als Combox, auf die seine Freunde vergeblich die entscheidende Nachricht sprechen. Romeo hört die Combox nicht ab, und so kommt es planmässig zur Katastrophe des Dramas.

  • Spielen gegen die Videowand bei Ivanow
  • Oder die Inszenierung von Tschechows „Ivanow“. Die Darsteller sind zugleich auf Video-Leinwänden und in Natura zu sehen, der Zuschauer weiss nie genau, ob das Videobild von einem Tape kommt oder gerade live von einer Kamera übertragen wird. Mitunter spielt Ivanow seine Rolle abwechselnd als Video und selbst, kommuniziert mit seinem Alter Ego auf der Leinwand.

  • Der nackte Adam im „Zerbrochenen Krug“

  • Das Stück „Der zerbrochene Krug“ beginnt im Foyer des Theaters, der Dorfrichter Adam steht im „Adamskostüm“ auf den Tresen der Garderobe und diskutiert über die Köpfe der Zuschauer hinweg mit seinem Schreiber Licht, der dann später solches in die Sache bringen wird. Auch hier sind Sie als Zuschauer gefordert, Sie sind Teil der Volksmenge im Gerichtssaal. Und als in der Verhandlung eine Pause angekündigt wird, steht das echte Publikum auf und will rausgehen, wie bei einer echten Pause, obwohl alles nur zum Spiel gehört.

  • Othello ohne Bühnenbild aber dafür live dabei
  • Beim Othello in der Spielstätte „Schiffsbau“ sitzt das Publikum ganz dicht am Geschehen, die Schauspieler in Alltagskleidern nehmen häufig zwischen den Zuschauern Platz. Es gibt kein Bühnenbild, die „Stückeinführung“ am Anfang geht nahtlos ins Stück über. Der Mohr ist nicht schwarz, gefochten wird ohne Degen aber mit Gesang, dafür gibt es zwischendurch echten Sekt für das Publikum, und über die Pause darf das Publikum demokratisch abstimmen. Das Stück ist aufregend, aufwühlend, witzig, schnell, ergreifend und packend, und am Ende sind fast alle tot.

  • Klatschen müssen Sie leider für drei
  • Kurzum, gehen Sie einfach mal ins Schauspielhaus in Zürich. Sie werden es nicht bereuen. Ein Fest für alle Sinne erwartet Sie. Doch an eins können wir uns in Zürich nicht gewöhnen: Den mageren Applaus. Die Schauspieler geben ihr Letztes, verausgaben sich einen Abend lang für ihr Publikum, und die Zürcher? Die klatschen so müde und gelangweilt, als ob sie soeben einem 65jährigen Alleinunterhalter im Altersheim zugehört hätten, und nicht einer grandiosen Theatertruppe. Also müssen Sie einfach für drei Personen klatschen, mit den Füssen trampeln, laut „Bravo“ rufen, und am besten noch Blumen mitbringen, die sie auf die Bühne werfen können. Schauspieler lieben das, und in Zürich haben die das auch echt verdient.

    

    17 Responses to “Flucht auf die Hochdeutsch-Insel — Das Zürcher Schauspielhaus”

    1. doofi Says:

      Wiederholung gehört zum Theater. Es kann auch einfach ein Stilmittel sein. Wenn dich das nervt, solltest du dir nie ein Stück von Thomas Bernhard ansehen. Und die Einfälle von Marthaler als „Gags“ zu bezeichnen, die sich bei Wiederholung abnutzen, trifft doch nur einen Aspekt des Ganzen: Diese Gags sind in vielen Fällen kreative Metaphern und werden durch ihre Wiederholung und vielleicht auch gezielte Ermüdungen des Publikums eingesetzt. Theater ist wie du selber sagst eben mehr als nur Kino.

      Und bei aller Lobhudelei für das Schauspielhaus, der ich in weiten Teilen zustimmen kann: Ich habe auch ein wirklich furchtbares Stück im Schauspielhaus gesehen (und es war nicht auf der Experimentierbühne, sondern im Pfauen): Atabambi Pornoland (oder so ähnlich) mit Texten von Jelineck und Regie von Christian Schlingensief. Aber auch das gehört zum Theater. Mal ein richtig schlechtes Stück zu sehen und sich darüber aufzuregen.

    2. Mikki Studer Says:

      Zum Applaus im Schauspielhaus: Lieber Jens, wir sind in Zürich, der refomierten Stadt des Zwinglis. Lustfeindlicher ist nur die Stadt des Calvins, Genf. Wieso soll man applaudieren? In dieser Stadt krampfen schliesslich alle – und keiner erhält Lob. Auch nicht die GC-Fussballspieler, die ihre Kunst vor kläglicher Zuschauerkulisse abhalten müssen.
      Nein, suchst du Enthusiasmus, dann musst du schon in die katholischen Gebiete wie St. Gallen oder Luzern gehen!

    3. Phipu Says:

      Apropos reformiert und katholisch: heisst es bei den reformierten nicht „Unser Vater“, was im heutigen Sprachgebrauch eher nachvollziehbar ist? Ausserdem, nebenbei bemerkt; in katholischen Kirchen ist das Gesangbuch voller Lieder auf Hochdeutsch. (die Dialekte der verschiedenen klassischen katholischen Gegenden wären nämlich viel zu unterschielich: VS, FR, SO, LU, SG, etc.) Deshalb wird Hochdeutsch gesungen.

    4. Administrator Says:

      @Phipu
      Du hast recht: Das Gebet heisst „Das Vaterunser“ und beginnt mit dem Satz „Unser Vater…“, ich wollte die Deutschen Leser hier nicht unnötig irritieren.

      Obwohl viele hochdeutsche Lieder im Gesangbuch stehen, wird auch gern auf Schweizerdeutsch gesungen. Interessant wäre jetzt mal eine Untersuchung, in welchem Schweizerdeutsch die eigentlich geschrieben sind.
      Gruss, Jens

    5. Administrator Says:

      @Mikki
      Lustfeindlichkeit hin oder her, ich werde weiter klatschen und mit den Füssen trampeln und „Bravo“ rufen im Theater was das Zeug hält, vielleicht sind ja ein paar Luzerner im Saal, die sich davon anstecken lassen. Leider bin ich nachher heiser und habe geschwollene Hände.
      Gruss, Jens

    6. doofi Says:

      In der katholischen Kirche im schönen Oberrieden (ZH) geht es fast nur hochdeutsch zu. Die Gebete, Lieder und Bibelstellen sowieso. Nur die Predigt (übrigens auf konstant sehr hohem Niveau) gibts in Mundart. Das ist ja auch sinnvoll, da will der Pfarrer ja ans Herz des Kirchenbesuchers. Und welches schweizer Herz versteht schon hochdeutsch?

    7. Administrator Says:

      @doofi
      „Und welches schweizer Herz versteht schon hochdeutsch?“
      In den Schweizer Kindergärten kann merkwürdige Weise ein Kind auch auf Hochdeutsch getröstet werden, wenn es sich weh getan hat, und die Erzieherin aus Deutschland kommt. Diese Aussage: „Wenn es ums Gefühl geht, dann nur auf Schweizerdeutsch“ hört man oft, als ob die Liebenden in Deutschland alle nur techno-military-kasernenton Slang miteinander reden würden, als ob eine Mutter in Hannover ihr Kind nicht auch auf Standarddeutsch liebkosen könnte. Vielleicht will der Pfarrer in Bülach ja den Verstand erreichen, und nicht das Herz, denn er predigt Hochdeutsch.
      Gruss, Jens

    8. Widi Says:

      @Admin
      Viele Schweizerdeutsche neuere Lieder in den Kirchen sind in den jeweiligen Dialekten der Verfasser geschrieben

    9. Dan Says:

      @doofi
      Siehste mal, Du kannst Dich sogar noch an den Namen des Theaterstücks erinnern! Ich habe auch manch gut gespieltes Stück schon vergessen, aber meinen ersten Schlingensief habe ich auch heute noch im Kopf.

      Im Theater am Neumarkt habe ich mal ein Berliner Gastspiel gesehen, die Menschen sprachen so salopp, wie man es in Berlin halt tut, das einheimische Publikum hat gelacht wie in einem Bauernschwank. Da wusste ich mal wie das ist, wenn andere lachen über die eigene Sprache auch wenn man es gar nicht witzig meinte.

    10. viking Says:

      […als ob eine Mutter in Hannover ihr Kind nicht auch auf Standarddeutsch liebkosen könnte]
      Klassisches Beispiel:
      Unsere Kinder (eins in Hannover geboren, eins in Bülach) lassen sich problemlos in hannöverschem Standarddeutsch und in zürcherischem Gassenslang trösten, liebkosen, etc…. 😉
      Und da dies sowohl meine wie auch die Kinder meiner Frau sind, gehe ich mal davon aus, dass beide ein Deutsch/Schweizerisches (Kombi-)Herz haben 🙂

      Gruss
      Bruno

    11. Sascha Says:

      4) Zumeist sind auch die Durchsagen in öffentlichen Verkehrsmitteln auf Hochdeutsch.
      5) Außerdem spricht ein Deutsch-Schweizer (meistens) auf Hochdeutsch mit einem Welsch-Schweizer.
      6) Auch in den Medien wird Hochdeutsch gesprochen. Den Wechsel zur Mundart bei den Themen Sport und Wetter finde ich immer besonders spannend – auch deshalb weil dieser oft von ein und demselben Sprecher vollzogen wird.

      Ich finde es übrigens immer ganz toll wenn die Schweizer in der Mundart bleiben, obwohl man (auch nach einem Jahr in der Schweiz) manchmal nachfragen muss. Das zeugt von einer gewissen Nachsichtigkeit. Man fühlt sich immer ein bisschen gescheitert, wenn der Schweizer nach 3 Sätzen ins Hochdeutsche wechselt, zumindest geht mir das so.

      Und noch ein Exkurs:
      Mich würde mal interessieren in wie weit die Schweizer denken dass Deutsche (die in Deutschland leben) das zwiespältige Verhältnis der Schweizer zur Schriftsprache reflektieren. Also, ich war jedenfalls bass erstaunt wie sehr diese Auseinandersetzung auf Deutsche projektiert wird, obwohl diese eigentlich keine Ahnung von dem Thema haben. (Gewagte These?)
      Vor meiner Immigration nahm ich jedenfalls das Schweizer Hochdeutsch immer als charmante Variante des deutschen Hochdeutsch wahr, ähnlich wie das österreichische Hochdeutsch, welches ja auch seine Eigenheiten hat. Der Schritt des Schweizers von der Mundart zur Schriftsprache lag für mich also völlig im Dunklen.

      Mal etwas provokativ formuliert: Wäre mir nicht ab und an (wenn auch scherzhaft) unterstellt worden, ich achte als Deutscher sehr stark auf die Ausdrucksweise der Schweizer, hätte ich wohl nur ein 10tel meiner Gedanken auf den Deutsch-Schweizer Sprachdualismus verwendet. Der Schweizer denkt also vielleicht nur dass der deutsche denkt dass…

      Kann das sein?
      Rede ich deutsches Blabla?
      Grüße an alle Grübler, egal welcher sprachlichen Prägung.
      😉

    12. doofi Says:

      @admin @viking
      glaub ich ja, dass sich schweizer kinder auch auf hochdeutsch trösten lassen. wahrscheinlich auch auf japonesisch oder gramulisch. aber beim trösten kommts doch wohl weniger auf den inhalt an als auf den singsang, auf das in den arm nehmen und beschützen. oder glaubt ihr, ein kind hört auf zu flennen, weil es den spruch „heile, heile segen, morgen gibt es regen, übermorgen schnee und jetzt tut’s nimmer weh“ (wie geht das in mundart?) total logisch und tröstlich findet. ich behaupte, in einer kirchlichen predigt gehts um herz UND verstand. und wenn man die sprache spricht, die der zuhörer gewohnt ist, klappt das sicher gut. auch wenn es genug leute gibt, für die es auch auf hochdeutsch kein problem wäre.

    13. Mikki Studer Says:

      @Sascha
      Indirekt achten die Deutschen sehr wohl auf die Ausdrucksweise der Schweizer. So wird der Schweizer halt zumeist auf den „Süss“-Effekt reduziert – das mag zwar lustig sein, dass dies aber implizit auch eine Abwertung bedeutet ist wohl auch klar.
      Der Schweizer denkt sich dann halt nur, wenn das ganze auf englisch oder französisch wäre, dann würde sich kein Deutscher nur eine Minute über das schweizerische Deutsch unterhalten, sondern staunend die Sprachfertigkeiten des Schweizers beobachten.
      Entsprechend spreche ich zum Beispiel ein sehr geschliffenes Hochdeutsch, um erst gar keine Diskussionen aufkommen zu lassen – die meisten merken dann gar nicht, dass ich Schweizer bin und damit ist das Thema erledigt.

    14. HalbCH/HalbD Says:

      zum „Vaterunser“ und „unser Vater“
      Als Luther die Bibel übersetzte aus dem Lateinischen, wo es „pater noster“ (=Vater unser) heisst, merkte, dass keiner auf Deutsch Vater unser sagen würde und macht daraus unser Vater.

    15. Administrator Says:

      @HalbCH
      Das Nachstellen von Adjektiven ist zeitlich gesehen meines Wissens beim Syntaxwandel vom Mittelhochdeutschen zum Neuhochdeutschen geschehen. In vielen Kirchenlieder, z. B. „Von Jesse kommt ein Wurzel zart“, finden sich noch Spuren davon. In der Mittelhochdeutschen Lyrik war es noch verbreitet, die wurde zum Grossteil ja den Französischen Versepen nachempfunden. In den romanischen Sprachen (Spanisch, Französisch) sind nachgestellte Adjektive normal. Der russische Dichter Ossip Mandelstamm (wurde von Paul Celan übersetzt) verwendet es häufig, siehe hier:
      http://hgt.bildung-rp.de/seiten/de_mandelstam.htm
      Gruss, Jens

    16. zürifrau Says:

      Lieber Jens
      Ich sah kürzlich ein – sehr gut gespieltes – Theaterstück in Schaffhausen: da wurde viiiel weniger geklatscht als in Zürich! Geht übrigens mal in die Tonhalle oder ins Opernhaus in Zürich – das Klatschen hört nicht mehr auf!
      Viel Vergnügen in einem der vielen Theater in Zürich!

    17. Modi Says:

      Lieber Jens,

      warst Du schon mal im Schiffsbau? Der zweiten Bühne des Zürcher Schauspielhauses, die wesentlich grösser (als manche Provinzbühne in Deutschland) ist. Ist wärmstes zu empfehlen – wie auch diverse andere Theater in Zürich und anderen Städten. Professionelles Theater wird auch in Basel, Bern, Luzern oder Solothurn meist in Hochsprache gegeben – nicht selten zählt das Ensemble auch diverse deutsche Schauspieler.

      Tipp in Bern: Das Theater an der Effingerstrasse (www.dastheater-effingerstr.ch)- wo die Plätze sogar für CHF 17.- zu haben sind – im Profitheater, nota bene!

      Viel Vergnügen!

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