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Wer ist der Kinderschänder Detlef S? — Die Schweizer stimmen über die Ausschaffungsinitiative ab

  • Nicht Abschieben sondern Ausschaffen
  • Am 28. November stimmen die Schweizer über die „Ausschaffungsinitiative“. Ausschaffung hilft. Denn wenn Boswichte wie Vergewaltiger und Kinderschänder über die Landesgrenze „geschafft“ werden, was nach einem gehörigen Stück Arbeit klingt, dann sind sie fort, aus dem Sinn, ausser Gefahr und machen keine Arbeit mehr. Denn diese Grenze, die ist so dicht und löcherlos wie ein solides Stück Schweizerkäs. Das beste an der Ausschaffung ist allerdings ihre abschreckende und vorbeugende Wirkung auf alle Straftäter. Wenn so ein Kinderschänder oder Vergewaltiger ausgeschafft wurde, z. B. nach Frankreich oder Deutschland, dann darf er 5 Jahre nicht mehr einreisen. Da steht nun so ein Boswicht an der Grenze, würde gern wieder einreisen um Kinder zu schänden, doch es geht nicht. Einreiseverbot. So ein Mist aber auch. Muss er sich nun ein anderes Land für seine Untaten suchen. So werden Probleme an der Wurzel gepackt und langfristig (für mindestens fünf Jahre jedenfalls) gelöst. Falls er jedoch einfach heimlich einreist und erneut Verbrechen begeht, wird er gleich wieder ausgeschafft. Sowas von praktisch und vorbeugend.

    In Deutschland wird nicht „ausgeschafft„, sondern „abgeschoben„. Ich stell mir dann immer so ein paar Pusher vor, wie bei der U-Bahn in Tokio, die mit vereinten Kräften einen Kriminellen über die Grenze schieben.

    Auf dem Plakat der Ausschaffungsinitiative fanden wir auch den Kinderschänder Detlef S.
    Detlef?

    Detlef S Kinderschänder
    (Quelle: Ausschaffungsinitiave.ch)

    Der Name kommt uns sehr bekannt vor. Es kann sich ja eigentlich nur um Detlef Soost handeln, der in der Schweiz negativ beim MusicStar Projekt auffiel, weil er Schweizer Jungstars so brutal schleifte. Sogar das Schweizer Fernsehen berichtet ausführlich über ihn. Zugegeben, etwas weniger Haare hat er heute, und auf im Bräunungsstudio wird er auch viel Zeit verbracht haben, wie man im Vergleich der beiden Bilder ersehen kann.

    Detlef Soost – ein
    Deutscher Popstarmacher schleift die Schweizer MusicStars

    Aber muss man das gleich als Kinderschändung bezeichnen? Gut zu wissen wo so Kinderschänder herkommen. An ihrem Namen sollt ihr sie erkennen! Heissen Sie Detlef? Raus!

  • Faruk B, Ismir K und Hansruedi M.
  • Ausser Delef S. wird von der Initiative auch Faruk B, Mörder, und Ismir K., Sozialbetrüger mit Bild und Balken vorgestellt. Wir vermissen Hansruedi M., Familienmörder.

    

    39 Responses to “Wer ist der Kinderschänder Detlef S? — Die Schweizer stimmen über die Ausschaffungsinitiative ab”

    1. Smilla Says:

      Man könnte ja zur Abwechselung auch mal Gesetze erlassen bzw. „einschaffen“, mit denen schwere Körperverletzung an Kindern und Erwachsenen härter bestraft wird. Ein Gesetz gegen Stalking gibt es auch noch nicht in der Schweiz. Dass jemandem, der noch nicht einbebürgert ist, nach einer schweren Straftat die Einbürgerung oder C-Bewilligung verweigert wird oder Haftstrafen im Heimatland verbüsst werden, warum nicht? Aber so was muss man eben konsequent durchführen und nicht bequatschen. Solche Maßnahmen sind für mich so selbstverständlich wie die Tatsache, dass man eingentlich keinen Müll an Plakatwände schmiert. Und das steht auf keinem Plakat, im Gegenteil, man verunreinigt die Plakatwände mit solchen Parolen.

    2. Irish Says:

      Nein der Kinderschänder heisst Thomas K., stammt aus dem Kanton Solo….. und vergewaltigte während einer Schulreise in München einen vierzehnjährigen Iren auf dem Klo, während einer von seinen …genossen Wache stand. Th. Ka…. ist nie richtig dafür bestraft worden.

      Und
      @ Smilla

      was Stalking anbelangt. Also, wer beim MIlitär es zu anders bringen wollte, der ….

    3. Mare Says:

      @Irish
      Als Solothurnerin bin ich recht gut informiert über diese Angelegenheit. Dieser Fall kam vor das Münchner Gericht und der Solothurner wurde nicht bestraft, weil der Ire schlicht nicht vergewaltigt worden war.
      Es wäre schön, wenn man nicht einfach wahllos Unwahrheiten in die Welt setzen würde, das wäre eventuell Rufmord.

    4. neuromat Says:

      @ mare

      dann lass uns doch mal an deinen recihhaltigen Informationen teilhaben, zum Beispiel weshalb stand er denn vor Gericht

      wir schauen dann zwischenzeitig mal zum Thema „Rufmord“ bei Sven nach. OK?

    5. Mare Says:

      @neuromat
      Der Ire machte tatsächlich eine Anklage wegen Vergewaltigung, nach der gerichtlichen Untersuchung erwies sich die Anklage als nicht haltbar und er wurde freigesprochen. Reicht das?

    6. Mare Says:

      Nachtrag: Nicht der Ire wurde freigesprochen, sondern der Solothurner. Ich hoffe jetzt nicht, dass es heisst „semper aliquid haeret“ – der Solothurner muss eben doch was getan haben und genau darauf läuft ja die Nachfrage von neuromat hinaus.

    7. tobi Says:

      Mir scheint, der Autor hat etwas gegen die Ausschaffung / Abschiebung krimineller Ausländer, was ich nicht nachvollziehen kann. Mag sein, dass derzeit ein Rechtsruck durch Europa geht – aber das ist nur Konsequenz einer jahrzehntelangen Politik, die ohne näheres Hinsehen allen möglichen Menschen eine neue Heimat geboten hat, die nun missbraucht wird.

      Ich lebe als Ausländer nun 10 Jahre in der Schweiz, zahle Steuern, halte mich an die Regeln (auch wenn mir das Langsamfahren und verbotenes Parkieren auf den Geist geht) und habe keinerlei Probleme.

      Wenn ich wählen dürfte, dann würde meine Stimme auch der SVP gehören.

      [Anmerkung Admin: Hatte ich nicht deutlich geschrieben, dass es eine wunderbare Lösung ist, kriminelle Ausländer einfach über die Grenze zu schicken, mit einem Einreiseverbot zu belegen, und schon können sie nicht mehr kriminell werden und das Problem ist für die Schweiz gelöst. Kostet auch wenig. Warum nicht einfach Verbrechen verbieten im Land, oder einfach jede Einreise verbieten, um das Problem so noch besser an der Wurzel zu packen? ]

    8. Smilla Says:

      @Irish:
      Da fehlt noch was, das irgendwas mit Militär zu tun hat.

    9. Irish Says:

      @ neuromat

      zur Info
      http://www.abendzeitung.de/muenchen/62709

      und nebenbei

      http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kanton-zuerich/Knast-Skandal-Drogen-Missbrauch-Prostituierte;art372447,3693445

    10. AnFra Says:

      Die Wurst bzw. den Vogel schießen unsere österreichischen Brüder an.

      Für die unappetitliche Sache von Menschenabschiebung verwenden sie für den Abzuschiebenden / Auszuschaffenden den amtlichen Begriff „Schübling“.
      In Deutschland, besonders im Bodenseeraum, ist solch ein „Schübling“ eine Art schweizerische Cervela, ehemals mit Hirn verarbeitet, die einer dauernden Beliebtheit sich erfreuet.

      Beim austriakischen „Schübling“ kann als Verb „schübeln“ angenommen werden, da dies sich i. g. G. mit den Aussagen der Brüder Grimm recht gut deckt. Ausschaffen, Abschieben und Schübeln, was alles als Entfernen von Subjekten meint.
      Einen hungrigen Vagabunden aus dem eigenem Verwaltungsbezirk zum geliebten Nachbarbezirk (wegen der Unterhaltskosten), den aufgegriffenen zugelaufenen Fremden außer Landes (wegen der politischen Meinung bzw. Färbung) und den üblich verdächtigen Fremden (wegen der Armut od. falschen Sprache) in das Gefängnis.

      Fazit:
      Man braucht sich um „Schüblinge“ eigentlich keine Sorgen machen. Die kommen aus dem Ausland oder man kocht sie im Wurstkessel. Bei beiden Vorgängen ist heuer jedoch üblicherweise kein Hirn mehr im Gebrauch.

    11. Smilla Says:

      @Tobi:
      Die Hessen-NPD hatte vor einigen Jahren von der SVP das Plakat mit den Schafen kopiert. Vielleicht sieht man das mit Detlef S. demnächst in Frankfurt.
      Wenn Sie hier nicht wählen dürfen und die SVP auf Ihre Stimme verzichten muss, könnten Sie sich alternativ per Briefwahl in Deutschland betätigen und schauen, welche rechtsidiotische Partei das SVP-ähnlichste Plakat hat.
      Ich persönlich hoffe allerdings für Deutschland, dass es in diesem Fall ein Problem mit der Post gibt und Ihre Wahnsinnsentscheidung nicht zugestellt werden kann.

    12. Guggeere Says:

      @ tobi

      «Wenn ich wählen dürfte, dann würde meine Stimme auch der SVP gehören.»

      Darfst du aber nicht und wirst du in absehbarer Zeit auch nicht dürfen. Und weisst du, warum?
      Vor allem deine Lieblinge von der rechtsradikalen Politsekte des Führers C.B. wehren sich dagegen. Genauer: gegen die Einbürgerung von Ausländern, und ein Stimm- und Wahlrecht für Ausländer wie dich wäre für sie der direkte Weg zur Hölle.

      An der logischen Stringenz deiner politischen Ideen solltest du noch arbeiten.

    13. Brun(o)egg Says:

      @ Guggere
      Die rechtsradikale Sekte ist vielleicht ein bisschen hart ausgedrückt, findest Du nicht? Sie hat nur Erfolg weil die andern alle pennen. Multikulti und lieb sein kanns nicht mehr sein bei einem Insassenanteil von 70% Ausländern in den Gefängnissen, bei einem Bevölkerungsanteil von 23%. Zieht man die unverdächtigen wie Deutsche noch ab, wirds noch unangenehmer.
      Und es stellt sich schon die Frage ob man Schwerkriminelle auländische Wiederholungstäter durchhätscheln muss.

    14. Ole Says:

      @Brun(o)egg
      Diese 70% waeren mal ganz interessant zu untersuchen – ich habe mich gerade mal beim Bundesamt für Statistik umgesehen, und da sieht es etwas anders aus. zB:
      http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/19/03/03/key/ueberblick/wichtigste_zahlen.html
      Hier sind 50% der Verurteilten Auslaender, inklusive der 11% die wegen Verstoessen gegen das Auslaendergesetz verstossen haben. Der Auslaenderanteil an wegen „gewoehnlichen“ Straftaten verurteilten duerfte also so bei 40% liegen.

      Die 70% in Haft beinhalten auch Untersuchungshaft. Nur 20% der Personen in Untersuchungshaft sind Schweizer, das verzerrt die Statistik natuerlich.

    15. tobi Says:

      Nun, dass die NPD in Deutschland unbedeutend ist, hat den Grund, dass sie ein Haufen mehr oder weniger minderbemittelter Menschen und Alt- sowie Neonazis ist, die im politischen Alltag völlig versagen. Dazu kommt noch, dass führenden Mitgliedern schon oft genug kriminelle Energie nachgewiesen wurde.

      Die SVP damit zu vergleichen, halte ich schon für ziemlich dämlich. Ich kenne persönlich SVP-Leute und die wissen sehr wohl zwischen „guten“ und „schlechten“ Ausländern bzw. einbürgerungswilligen Personen zu unterscheiden. Die Aussage, dass die SVP Einbürgerungen am liebsten generell verbieten wolle, ist schlicht und ergreifend falsch. Die SVP sieht sehr wohl den Nutzen von Zuwanderen, die einen Beitrag leisten, Steuern und Abgaben zahlen und dem Staat nicht auf der Tasche liegen.

      Und wie Brun(o)egg zu Recht schreibt, haben die anderen Parteien mit ihrem Multikulti-Wahn die Realität längst verlassen. Kein Wunder, dass die SVP immer mehr Zustimmung erfährt. Den Frust der eher linksorientierten Mitschreiber kann ich durchaus verstehen – aber die Nazikeule hilft nicht, weil ich das nun wirklich nicht ernstnehmen kann.

      Ein wenig erinnert mich an das reflexhafte Verhalten in Deutschland, wenn jemand „Autobahn“ sagt. 😉

    16. Guggeere Says:

      @ Brun(o)egg
      «..ein bisschen hart ausgedrückt…»

      Hart? Ich sehe nicht ein, weshalb man den Schweizerisch-Völkischen Politverein mit vornehmer rhetorischer Zurückhaltung behandeln sollte, während dort üble Sprüche und Methoden aus der NS-Zeit rezykliert werden. Beispielsweise werden politische Gegner schon mal als Ungeziefer (Filzläuse) bezeichnet. Das Geschäftsmodell basiert auf Hasspredigten, Diffamieren, Propagieren von Scheinproblemen und Scheinlösungen wie dem Minarettverbot und dem hier thematisierten x-ten Ausländer-raus-Gassenhauer.
      Ich halte diese Partei schon lange für korrupt, gewissenlos, fremdenfeindlich und totalitär, für das Menetekel eines neuen Faschismus. Dass dies dem anständigen Teil ihres Personals nicht mehr geheuer war und sich deswegen die BDP (Bürgerlich-Demokratische Partei) abspaltete, bestätigt meine Diagnose.

    17. Brun(o)egg Says:

      @ ole
      Die 70% hab ich dem unverdächtigen TA entnommen. Statistiken werden nicht laufend nachgeführt, Zahlen nicht frisch erhoben. Das statistische „Jahrbuch der Schweiz“, welches ich für meine Arbeit brauche hat teilweise veraltete Zahlen. Aber egal: Dre Anteil ist einfach zu hoch!

      @ Guggere
      Du hast insofern rech, als die SVP Methoden nicht gerade vom feinsten sin und dumpfe Gefühle bedienen. Nur von Links wirds auch so gemacht. Einfach mehr hintenrum.

    18. neuromat Says:

      @tobi

      ai ai ai pfui pfui ………….gopferdeli  hahaha „Die SVP damit zu vergleichen, halte ich schon für ziemlich dämlich.“

      rechts haste, äh Recht haste:
      http://www.youtube.com/watch?v=-V0W8LthG94&feature=related

    19. Ingo Rau Says:

      @Guggeere: Danke für die klaren Worte – hätte ich nicht besser sagen können. Auch ich bleibe im Gespräch mit Schweizern dabei: Die SVP ist rechtsradikal. Punkt. Auch wenn mir das als Deutschem gelegentlich böse Blicke beschert – aber man muss die Dinge beim Namen nennen. „Rechtspopulistisch“ ist keine andere Kategorie als „rechtsradikal“, sondern nur ein anderes Wort.

    20. Smilla Says:

      @Tobi:
      NPD und SVP benutzen jedoch im einen oder anderen Fall diesselben Plakate. Von daher weiß ich nicht, warum Sie die SVP verehren und die NPD beschimpfen. Wie Guggeere bereits bemerkt hat, wird die SVP es dauerhaft verhindern, dass Sie ihr Ihre Stimme geben.

    21. Guggeere Says:

      @ tobi
      «Ich kenne persönlich SVP-Leute und die wissen sehr wohl zwischen “guten” und “schlechten” Ausländern bzw. einbürgerungswilligen Personen zu unterscheiden.»
      Da bin ich aber froh. Inmitten all der Verworfen- und Verderbtheit gibts noch eine moralische Vorbildinstanz: die SVP. Dort kennt man noch den Unterschied zwischen «Gut» und «Schlecht»! Ein Leuchtturm in der Finsternis!

      (Du bist zwar Ausländer, hast aber weder krauses schwarzes Haar noch stark pigmentierte Haut? Dein Familienname endet nicht auf -ic, -ija, -ndaram? Du darfst Schweinefleisch essen? Dann, jede Wette, bist du schon recht nahe bei «Gut» auf der SVP-Skala.)

    22. Brun(o)egg Says:

      @ all
      Jetzt haben wir netten linken Chaoten doch tatsächlich das Antifeministen Treffen welches dieser SVP Fritz aus Luzern organisiert hat, gezwungen sich einen neuen Standort zu suchen. Geheim! Ohne herabwürdigende Plakate! Hab da Mühe damit.

    23. tobi Says:

      Ich finde es schon interessant, wie die SVP hier von einigen beschrieben wird. Die Partei hat um die 30% Stimmenanteil, wenn ich mich nicht irre – und das seit 1990. Komischerweise gab es aber noch keine „Machtübernahme“ und ich sehe auch keine braunen Horden im Stechschritt auf der Strasse herumlaufen.

      Wenn man das „rechte“ Lager inklusive BDP zusammenrechnet, kommt man aktuell auf rund 42 %. Und trotzdem gilt die Schweiz vielen Ländern der Welt als Vorbild. Natürlich laufen in der SVP auch einige Verirrte herum, aber ich glaube die wirklich verirrten, realitätsfremden und intoleranten Menschen sind eher im linken Lager zu finden. Am meisten nervt mich an denen, dass sie sich immer zur einzigen Moralinstanz erklären und den Leuten Vorschriften machen wollen. Bestes Beispiel ist dafür wohl Leuenberger.

    24. Guggeere Says:

      @ tobi

      Der Leuenberger wollte dir also Vorschriften machen! Wenn das nicht (um es mit deinen drei Adjektiven auszudrücken) verirrt, realitätsfremd und intolerant ist!
      Ich kann dir zwar nicht ganz folgen; aber es sieht nach einem Versuch aus, konkrete Argumente, denen man offenbar nichts entgegenzusetzen hat, mit der Farbe «die XYZ sind noch viel schlimmer» zu übertünchen. So was kommt mir immer ziemlich wässerig vor.

      «Die Partei hat um die 30% Stimmenanteil,…»
      …und dass die sich irren, ist völlig unmöglich, gäll…
      «Komischerweise gab es aber noch keine “Machtübernahme” und ich sehe auch keine braunen Horden im Stechschritt auf der Strasse herumlaufen.»
      … denn das ist es ja, was Faschos tun. Daran erkennt man sie. Und deshalb kanns ja gar nicht so schlimm sein. Sagen SVP-Fans.

      Ein letzter Versuch: Warst du schon mal an einer dieser unsäglichen Führer- Gottesdienst-Massenveranstaltungen? Wo ER sich von SEINEN 30 Prozent huldigen lässt? Wo Letztere verzückt SEINEN Worten lauschen? Wo jemand in der Menge hinter dir laut nach einem Messer fragt, wenn du IHM eine kritische Frage stellst? (Ist einem Kollegen von mir passiert.) Wo die Pogromstimmung mit Händen zu greifen ist? – Und hast du den Film über SEINEN Bruder Gerhard gesehen, von dem ER in sämtlichen wichtigen Fragen Rat holt? Also mich packte da das kalte Grausen.

      http://www.youtube.com/watch?v=xnMWp1ORyBo

    25. AnFra Says:

      @Guggere
      @tobi

      Der Hinweis auf den Bruders von IHM, dem Allmächtigen, ist ein wichtiger Punkt.

      Habe vor Jahren den einen Film mit diesem rabenschwarzen Doppelpack, dem Gerhard und dem Christoph, reingezogen.
      Inzwischen ist auch eindeutig, wer der schwarze Schafsbock auf der neuen Krawatte vom Propagandisten und Hohepriester der Finsternis, dem Mörgeli, nun ist. Das ist der Gerhard, dieser falsche Priester, der Götzendiener vom Luzifer, der Fackelträger des „Schwarzen Lichtes“.

      Die Faschos sehen ansonsten in ihren dargestellten Gegnern fast auch nur immer die „Schwarzen“. Die Geschichte wimmelt leider davon, auch von solchen Finstergestalten wie diesen Gerhard und seinem Bruder, die in Wirklichkeit eigentlich die wahren „Schwarzen Männer“ sind.

    26. pfuus Says:

      Aha, so also klingt das Rauschen des Rheinfalls! Mit dem kleinen Musikvergleich zeigt G.B gleich zu Beginn des Films sein festgefahrenes Weltbild. Musikbeispiele anführen aber gleichzeitig nicht zuhören können.
      Einen Moll Dreiklang mit grosser Septime kann man eben doch stehenlassen, auch wenn die grosse Septime etwas „spannt“. Der Rheinfall ist kein Springbrunnen!

    27. Ändu Says:

      Die WOZ möchte gerne die Deutschen in Stellung bringen
      Quelle: http://www.woz.ch/artikel/2010/nr43/schweiz/19961.html
      Es scheint wirklich, als würden sich Deutsche generell (besonders in der Schweiz) nicht als Ausländer betrachten? Da Schweizer fast doppelt so häufig mit dem Gesetz in Konflikt stehen, sollte man doch besser die Inländer ausschaffen oder doch besser die Ausländer einschaffen. Siehe: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Neue-Statistik-Tamilen-sind-krimineller-als-ExJugoslawen/story/27784193 Vor dieser erdrückenden Kriminalitätsrate deutscher Wohnbevölkerung kann man der SVP nur zu diesem Coup gratulieren.
      Es hat einen anderen Grund, warum die viiielen Deutschen nicht reklamieren: Heimat ist dort, wo man reklamieren darf. Wahrscheinlich ist diese Einsicht mit entsprechedem Respekt der Grund.

    28. heiko Says:

      aber selbstverständlich ist die svp rechtsradikal. ihre hetzkampagnen unterscheiden sich kein stück von denen der npd, der fpö und des front national. selbst der rassistische hetzer ist teils derselbe: alexander segert, noch so ein krimineller deutscher immigrant. an ihren fans sollt ihr sie erkennen:

      Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) in Hessen kopierte das Schäfchenplakat fast eins zu eins, ebenso die rechtsextreme spanische Democracia Nacional. Der französische Front National unter dem Rechtsaußen Jean-Marie Le Pen nahm die Anti-Minarettkampagne als Kopiervorlage. So wie die Rassisten der rechtsextremen British National Party.

      „Aus Agentursicht ist das Ideenklau. Aus Sicht der Kommunikation begrüße ich das, weil jede Kopie immer auf das Original verweist“, sagt Segert. Trotz der Gratiswerbung hat Segert im heurigen Februar eine Klage gegen den Front National angestrengt, um nicht ins rechtsextreme Fahrwasser zu geraten. Es blieb bei der Anstrengung. Noch bevor er klagen konnte, wurde das Plakat in Frankreich verboten.
      http://www.datum.at/7810/stories/6382516

      die schweiz hat doch so eine schöne rassismusstrafnorm, die gilt für die svp nur anscheinend nicht.

      erschreckend finde ich auch weniger, dass die svp so eine kackbraune faschistenbande geworden ist, sondern dass sich auch der rest der schweizer weitgehend daran gewöhnt zu haben scheint und das aussprechen dieser banalen wahrheit als böse polemik empfindet. ja was sollen die denn sonst sein, etwa konservativ? seit wann ist es konservativ, gegen ausländer im besonderen und das ganze ausland im allgemeinen zu hetzen und einem mit quasireligiöse inbrunst verehrten führer hinterherzulaufen?

    29. heiko Says:

      hmm, das in der mitte mit groß- und kleinbuchstaben ist ein zitat.

    30. neuromat Says:

      Liebe WOZ

      „Die Lieblingsstrategie vieler deutscher EinwanderInnen scheint das versteinerte Ausharren, das Abwarten zu sein. Bis die Gefahr vorbeigezogen ist.“

      Also mal ganz Deutsch. Erstens: Mich hat keiner gefragt. Zweitens: Wen interessiert die Schweiz, mit ihrer Begabung durch solche Lächerlichkeiten von den tatsächlichen Problemen abzulenken. Drittens: Schweizerischer als
      „versteinert ausharren, abwarten, bis die Gefahr vorbeigezogen ist“ geht doch wohl nicht. Viertens: Wir würden, falls weiter gefragt wird, gerne ins Reduit.

      „Oder liegt es gar an mangelnder Integration, dass sie bisher geschwiegen haben?“ ist daher Blödsinn Bla-Bla. Kein Schweizer, den ich zu der Initiative frug, hat irgendwann etwas gesagt. Warum also sollten wir das tun, redet doch selber, oder sollen wir das jetzt auch noch übernehmen. Wir passen uns lieber an und schweigen. Und wenn wir schon reden, dann davon, dass wir uns wieder einmal anpassen und schweigen; und sollten solche Worte irgendjemand bekannt vorkommen…

    31. neuromat Says:

      Das Beste sind – wie immer beim tagi – die Comments. Wenn ein Beitrag verdient als herausragend erwähnt zu werden, dann dieser:

      „maja naef
      12.09.2010, 10:22 Uhr
      die Bemerkung, dass die Schweizer doppelt so häufig straffällig sind wie die Deutschen. Ist ja klar wir sind ja auch mehr. Wie sähe wohl eine deutsche Statistik aus!“

    32. Guggeere Says:

      @ Heiko
      «…dass sich auch der rest der schweizer weitgehend daran gewöhnt zu haben scheint und das aussprechen dieser banalen wahrheit als böse polemik empfindet.»

      Dem «Rest der Schweizer» ist seit je fast alles egal, solange er für Geld arbeiten darf und der Fernseher läuft. Das beweist schon die Stimm- und Wahlbeteiligung von normalerweise 30 bis 35%.

      Im Übrigen hast du leider Recht, die «banale Wahrheit» suchst du z.B. in einer bürgerlichen Schweizer Zeitung (Tagi, Blick, NZZ etc.) vergebens. Versuch mal, dort oder in einem dazu gehörenden Internetforum die SVP eine rechtsextreme Partei zu nennen, einen ihrer Exponenten mit Promi XY aus dem 3. Reich zu vergleichen, die Parallelen der SVP zum Faschismus von 1920 bis 45 aufzuzeigen: Es wird dir nicht gelingen. Die Redaktionen haben (nicht zu Unrecht) Schiss vor dem Besuch von SVP-Anwälten. Oder – etwas diskreter – davor, was von der Teppichetage des Zeitungsverlags «gewünscht» wird oder wer Chefredaktor ist: Kürzlich ist es einem rechten Klüngel ja gelungen, die Basler Zeitung «gleichzuschalten». (Der neue Chefredaktor kommt von der SVP-hörigen [IHM und dem Geldmenschen Tettamanti gehörenden?] Weltwoche und neigt dazu, rechte Führerfiguren zu verherrlichen.)

      @ neuromat
      Quod erat demonstrandum: Schweizer sind die besseren Deutschen, würden das aber niemals zugeben. Oder umgekehrt. 😉

    33. Ändu Says:

      Spätestens jetzt weiss ich schon, was ich bei meinem nächsten Heimaturlaub erklären darf.

      Der Spiegel berichtet und weiss leider nicht, dass „Detlev“ ausserhalb Deutschlands eher ungewöhnlich ist:
      http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,725656,00.html

      Auch nicht klar wird, dass „Detlef“ gemeinhin als Name, der für den Klischee-Schwulen steht. Subkoutan unter die Grosshirnrinde wird dem Leuten die Botschaft der SVP gerieben: Alle Schwulen sind Kinderschänder.

    34. pfuus Says:

      „Der neue Chefredaktor kommt von der SVP-hörigen“

      Der Hausphilosoph der Weltwoche sozusagen 🙂

    35. Ändu Says:

      @Neuromat: „Kein Schweizer, den ich zu der Initiative frug, hat irgendwann etwas gesagt. “ Sehr guter Gedanke.

      Auch bei uns herrschte sofortiges eisiges Schweigen und unsere Gastgeber sassen wie versteinert da. Es tut mir ja immer sehr leid, wenn ich unausgesprochene Regeln im Gastland verletze, aber auch von den Freunden (Künstler, liberal, eher intellektuell, selbst ausserhalb bürgerlicher Konventionen lebend) kamen nur Allgemeinplätchen à la „wenn es zuviele werden…“ Das Schweigen zu diesen politischen Fragen deutet eher darauf hin, dass nichts reflektierteres als die Bauchgefühle von Pendlerblättern kommen würde.

    36. Urs Says:

      Es ist schade, dass bei der Ausschaffungsinitiative beide Seiten offenbar mit Halbwahrheiten arbeiten. Daniel Binswanger vom Magazin z. B. übertreibt offenbar bewusst:

      http://schweizblog.ch/?p=1986

    37. Antiveganer Says:

      @ Urs: Was für eine Quelle! Wer das allenfalls liberale „Magazin“ für extrem links hält, wird selbst wohl extrem rechts sein. Der Verweis auf die Schweizerzeit spricht für sich.

      Was ein Einbruchsdelikt genau sein soll, ist in der Schweiz eher unklar, das Schweizer Strafgesetzbuch kennt nämlich keine speziellen Einbruchsdelikte, nur Diebstahl, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung. Definiert man ein Einbruchsdelikt als einen Diebstahl + Hausfriedensbruch, fallen alle Ladendiebstähle drunter. Wenn man sich nach der deutschen Regelung richten würde, dann fielen Ladendiebstähle raus, dafür reichte aber das Aufbrechen eines Kaugummieautomatens (gibt es die eigentlich noch?).

      Diese juristische Schwammigkeit ist gerade ein Problem der Initiative und typisch für die Haltung der SVP. Was daraus nachher werden soll, wer das umsetzen soll und wen es treffen wird, scheissegal, alles nicht ihr Problem.

      Und das bei über einem Fünftel Ausländeranteil. Treffen wird es eben nicht die neu eingewanderten, die erste Generation Migranten ist meist überdurchschnittlich gesetzestreu. Treffen wird es deren in der Schweiz geborene Kinder und deren Kinder, die erstens nicht mehr die brave Zurückhaltung eines frisch zugezogenen zeigen und zweitens häufiger zur stärker kriminalitätsbelasteten Unterschicht gehören. Im Ergebnis ist die Ausschaffungsinitiative nicht nur rassistisch, sondern auch typische Klassenjustiz. Den reichen kriminellen Ausländern wird dafür weiter bei der Wäsche ihrer Drogengelder geholfen.

    38. Maestro Says:

      Shoot, die SVP hatte recht: Da ist er, Detlvef S., Kinderschänder aus dem Westerwald: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,744957,00.html

    39. Maestro Says:

      Die Doppelmörder und Zuhälter heißen übrigens nicht Detlef S. sondern W, das wäre für die nächste Kampagne dann wichtig zu bedenken:
      http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,745027,00.html

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