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Umfrage zur Sprachwahl in Alltagsgesprächen

  • Umfrage zur Sprachwahl
  • Gestern erreichte uns diese Mail mit einer Bitte:

    Ich brauche Ihre Hilfe!
    Vor gut 25 Jahren bin ich mit meinen Eltern (meine Mutter ist Deutsche, mein Vater Schweizer) aus Deutschland in die Schweiz gekommen. Hier angekommen habe ich im zarten Alter von zwei Jahren schnell festgestellt, dass ich und meine Familie so ganz anders sprechen als die Menschen hier in der Deutschschweiz. Also habe ich mich bemüht und eiligst Schweizerdeutsch gelernt. Mittlerweile beherrsche ich es fehlerfrei, doch das Verhältnis der Deutschschweizer zum Hochdeutschen, aber auch die Erwartungen der in die Schweiz kommenden Deutschen bezüglich der Sprachwahl, interessieren mich nach wie vor.

    Daher schreibe ich nun bei Frau Professor Dürscheid an der Uni Zürich meine Lizentiatsarbeit zur „Wahl der Varietät in Gesprächen zwischen Mundart- und Hochdeutschsprechern in der Schweiz“ . Ich möchte also untersuchen, von welchen Faktoren es abhängt, ob ein Deutschschweizer im Alltag mit einem Deutschen Hochdeutsch oder Schweizerdeutsch spricht und ob sich Auslöser für allfällige Wechsel während des Gesprächs erkennen lassen. Das Thema ist natürlich kein neues, doch wissenschaftliche Untersuchungen gibt es bislang keine dazu.

    Für meine Arbeit habe ich einige Gespräche aufgezeichnet, die ich nun transkribiere und näher untersuche. Da das Aufnehmen privater Gespräche jedoch nicht ganz einfach ist und einiges beachtet werden muss, um zu verhindern, dass später rechtliche Probleme auftreten, ist mein Korpus noch eher bescheiden. Meine Arbeit wird sich daher vor allem auf eine Befragung von Deutschschweizern und (in der Schweiz lebenden) Deutschen stützen.

  • Bitte Fragebogen online ausfüllen!
  • Anna schreibt weiter:

    Und hier kommt nun meine Bitte: Ich habe zwei Fragebogen erstellt, die online ausgefüllt werden können. Könnten Sie vielleicht in einem Ihrer nächsten Blogeinträge meine Arbeit kurz erwähnen und auch auf die Umfrage hinweisen? Links zu den Fragebogen siehe unten. Ich brauche natürlich so viele Antworten wie möglich und möchte diese nicht ausschliesslich im universitären Umfeld sammeln. Ich hoffe dann, anhand der Ergebnisse meiner Umfragen Aussagen über das die Sprachwahl und das Sprachbewusstsein der Deutschschweizer sowie die Wahrnehmung der Deutschen machen zu können.

    Die Fragebogen wurden übrigens nicht für Linguisten sondern für Laien (was die Sprachwissenschaft betrifft) konzipiert. Entsprechend werden auch die Begriffe Hochdeutsch und Schweizerdeutsch verwendet ohne z.B. zwischen dem Schweizer und dem bundesdeutschen Standarddeutsch zu differenzieren. Sollten sich Ihre Leser und Leserinnen daran stossen, kann ich dann natürlich gerne auch in einem Kommentar darauf hinweisen. Und man darf mich selbstverständlich für Kritik und Anregungen auch direkt kontaktieren. Meine Mailadresse steht auch auf dem Fragebogen.

    Ich danke Ihnen schon mal – ganz schweizerisch – im Voraus herzlich für Ihre Hilfe.

    Freundliche Grüsse
    Anna L.

    Fragebogen Deutsche hier:
    Fragebogen Schweizer hier:

    Das Ergebnis dieser Arbeit wird uns Anna selbstverständlich wieder hier auf der Blogwiese präsentieren.

    

    12 Responses to “Umfrage zur Sprachwahl in Alltagsgesprächen”

    1. Smilla Says:

      Super Fragebogen! Endlich mal was anderes als diese ewige Fragerei „Warum sind Sie in die Schweiz gekommen?“

    2. Egon Says:

      Genau diese Frage hat mir eigentlich gefehlt! Stelle ich sie mir doch jeden Abend. Oder spätestens dann, wenn die Dezemberausgabe irgendeiner Schweizerischen Glückspost oder so ähnlich die 100 schönsten Schweizer nennt.

      Man kann aber auch einen an der Waffel haben! Und Thomas Bucheli ist auf Platz 40, ca. und Regula Späni sagt, man könne es nicht jedem recht machen. Die muss aus dem Bündnerland abstammen. da haben die Schweizer noch Durchblick und eine vernünftige Sprache.

      Den Untershied zwischen dem Schweizer Fragenbogen und dem deutschen fand ich doch vielsagend. Besonders zum Schluss, wo man im Schweizer Bogen seine IBAN Nr. angeben und einen Betrag zwischen 1500 und 8000 CHF für seine Umtriebe angeben durfte. Nichts davon in der deutschen Ausgabe, statt dessen ein Einzahlschein, für die eidgenössische Ueberprüfung und Zertifizierung der Antworten. Na ja, eben eine völlig andere Kultur.

    3. Lola Says:

      „So wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es auch heraus“
      Ich denke, die ganzen Diskussionen haben nichts mit „Hochdeutsch“ vs „Schweizerdeutsch“ zu tun, sondern allgemein mit dem Thema „Wie gehe ich mit meinen Mitmenschen um“. Ich habe schon selbst oft genug erlebt, wie sich meine Deutschen Mitbürger hier zum Teil wie die „Axt im Wald“ aufführen. Da wundert es mich echt nicht, dass viele Schweizer Vorurteile haben. Wir sind nun mal hier die Ausländer und sollen/müssen uns auch entsprechend anpassen. Von jedem Ausländer der in Deutschland wohnt erwarte ich das gleiche. Mit Anpassen meine ich einfach, dass man nicht von Anfang an nur Forderungen stellt und sich als King aufführt, sondern das man auch Interesse an den Menschen und der Kultur und eben auch die Sprache zeigt. Wer mit der Einstellung her kommt „Geil, Schweiz: Wenig Steuern, viel Kohle“, der soll am besten gleich daheim bleiben …

    4. Egon Says:

      ne Lola, kann ich nicht nachvollziehen.

      Schon gar nicht „Geil, Schweiz, wenig Steuern, viel Kohle“ sind mir nicht bekannt diese Leute und wären doch wahrscheinlich bei den Ureinwohnern im Raum Zürich ganz hervorrragend integriert.

      Aber bleibt dabei. Sind wieder einmal wie so hüfig „Allgemeinplätze“ und nicht wirklich hilfreich.

    5. pfuus Says:

      @Lola

      Schweizer Vorurteile gegenüber Deutschen bzw. antideutsche Reflexe gibt es nicht erst seit 2007, als die erste Sau durch Seldwyla getrieben wurde.

      Ich kann Ihren Ausführungen stellenweise zustimmen, obwohl Sie in dieser, mir unangenehmen, schweizerisch undifferenzierten Art argumentieren.

      Was bedeuten:

      …nur Forderungen stellen?

      …sich als King aufführen?

      Schweizer nehmen sich gerne heraus Deutsche bzw. Deutschland beurteilen zu können und haben in den meisten Fällen ja noch nicht mal ein Bild davon wie es 5-10km hinter der Grenze aussieht, von weiteren geographischen Kenntnissen ganz zu schweigen.

      Ich empfehle Ihnen einmal den Besuch eines „ Aelpler u. Schwingfäschts“, wo Sie durchaus den ein oder anderen bierranzigen-bleichfahlen Eidgenossen antreffen können.
      Oder unternehmen einen Ausflug in die „Grenzecke“ z. B Weil am Rhein und beobachten Sie mal wie eifrig Schweizer wegen 50 Cent ganz unauffällig ihre „grünen Zettel „ ausfüllen.

      Darauf angesprochen kommt, man staune: „ Ja, wir kaufen ja bei euch ein“ ,oder wie schon gehört, typisch schweizerisches understatement: „ Sind froh dassmer chömme go frässe“ Nicht wie an anderer Stelle beschrieben.
      „Ort: Schoenes Restaurant, dass aber mit seinem Essen hierzulande als Sondermuelldeponie durchgehen wuerde.
      Der Schweizer isst nur einen Bissen und versucht, mit seinem dreiwoechigen «Migros-Klubschule» -Portugiesisch den Kellner hoeflich darauf hinzuweisen, dass «es im Grossen und Ganzen gut war, aber vielleicht ein wenig zuviel».

      Sie werden wohl wissen wie Schweizer reagieren, wenn Deutsche in gleicher Weise daherkommen: „ Mir würdä uns das nöd erlaubä…“

      Oder nehmen die Aeusserungen eines Karl Zweifels(SVP) vs. Peer Steinbrück. Wo ist der Unterschied?
      Wenn zwei dasselbe sagen ist es nicht das Gleiche……

    6. Smilla Says:

      @Lola:
      Sprachliche Minderwertigkeiteskomplexe krönen andere noch nicht automatisch. Und das mit den Forderungen klingt mir auch nach einem BLICK-Zitat.

    7. pfuus Says:

      @zürcher (Espèce de pet)

      Nachdem ich die Gelegenheit wahrnehmen durfte in Ihrem „verbal Schweinestall“ den ein oder anderen Brocken zu werfen, möchte ich mich nun freundlich von Ihnen verabschieden.
      Sie haben bewiesen, dass es nicht ausreicht sich bloss in feines italienisches Tuch zu hüllen, wenn darunter statt mediterraner Leichtigkeit nur Alpengranit steckt.

      Ich habe noch ein Überraschungsei bei mir, sie eine Hälfte ich eine, mal sehen, vielleicht kommt ja ein „ Sauschwoob“ zum Vorschein ☺, oder:

      „…. die Stimme des Intellekts ist leise,
      aber sie ruht nicht, ehe sie sich Gehör geschafft hat.
      Am Ende, nach unzählig oft wiederholten Abweisungen,
      findet sie es doch.
      Dies ist einer der wenigen Punkte, in denen man für die Zukunft
      Der Menschen optimistisch sein darf….

      Der Primat des Intellekts liegt gewiss in weiter, weiter, aber
      wahrscheinlich doch nicht in unendlicher Ferne.“
      (Sigmund Freud)

    8. Richard M. Says:

      Interessant was Anna L. für eine Studie erstellen will.
      Bei ihr geht es als Germanistin meiner Meinung nach nicht um die Sprachenvielfalt, sondern offenbar sieht sie die Vielfalt der Sprache als ein Machtsymbol, oder vermutet, dass Menschen die sich in mehreren Sprachen ausdrücken können, dies gezielt als Machtmittel einsetzen.

      Mir wird immer mehr bewusst, was ein deutscher Freund einmal gesagt hat:
      „in Deutschland ist alles Kampf…
      Kampffahrer auf der Autobahn, Kampftrinker im Festzelt (das Bier kann man nicht einfach herunter schlucken und sich freuen an der Erfrischung) Kampfschwimmer im Hallenbad, und nun noch das hier: Kampf beim Sprechen.

      Ich als Schweizer Naturwissenschaftler sehe das Schweizerdeutsch als eine Bereicherung der Deutschen Sprache, genau wie das Bayrische, Schwäbische etc. (ich bin so froh, wenn ich im morgendlichen Gedränge wieder einmal einen Deutschen antreffe mit schwäbischem Akzent, doch leider sehr selten.)
      Ich find es schön, dass Leute mit der Sprache spielen können und freue mich über neue Ausdrücke, andere Betonungen die nicht so aalglatt, oder messerscharf tönen wie die deutsche Hochsprache.

      Aber gerade einer Germanistin ist die Sprachenvielfalt, der Reichtum der germanischen Sprache offenbar egal. Sie interessiert sich für die angeblich vorhandene Möglichkeit zur Demonstration von Macht. Typisch Deutsch?

      Ich als Schweizer muss einfach sagen, dass mir ein solcher Gedanke total fern ist wenn ich mit einem Deutschen, Schweizerdeutsch spreche, und ihn auch nicht mehr frage ob er mich versteht. Sonder bei mir geht es um etwas Anderes:
      1. Wir Schweizer müssen die deutsche Sprache lernen, kann ich also von einem Deutschen auch erwarten, dass er Schweizerdeutsch lernt. Genau wenn ein Deutscher in Frankreich arbeitet, wird er sich auch bemühen, Französische zu sprechen.
      Übrigens wenn jetzt jemand denkt, dass Schweizerdeutsch keine Sprache ist, dann stimmt das nur bedingt. So hart, herrisch und schnell wie ein Deutscher sprechen kann, kann ich nicht in Schweizerdeutsch, sondern schalte dann um, wenn es sein muss, und dann klappt es. Also auf Hochdeutsch kann ich viel schneller, härter, herrischer Sprechen als in Züritüütsch. Und spätestens dann merkt man, dass das Schweizerdeutsch eben doch eine eigene Sprache ist.

      2. Sprachenvielfalt: es geht darum, die Vielfalt der germanischen Sprache zu erhalten. Wie viele wunder schöne Ausdrücke kennt der Schweizer Dialekt, diese Wörter gilt es zu gebrauchen und zu pflegen. Sehr merkwürdig eigentlich, dass ein Naturwissenschaftler solche Ideen einer Germanistin schreiben muss!

      3. Übrigens wenn ich in Deutschland arbeiten würde, käme es mir nicht in den Sinn, einfach mit meiner Muttersprache los zu reden, wenn aber ein Deutscher in der Schweiz arbeitet, dann müsste er mich eigentlich fragen, ob er Deutsch sprechen dürfte und nicht umgekehrt! Ich habe übrigens jetzt die Ehre mit Deutschen zusammen zu arbeiten und muss schon sagen, manchmal kommen sie mir vor, wie Türken die in Deutschland arbeiten und leben und unter keinen Umständen Deutsch lernen wollen. Hallo ihr Deutsche, findet ich dies auch o.k.? Nein, eben….dann ab in einen züritüütsch Kurs (züritüütsch.ch) wie ich dank Google gefunden habe. Und dann können wir uns gemeinsam an der Vielfalt der germanischen Sprache freuen!

    9. Berner Says:

      @ Richard M.

      Ich mag die Diskussion nicht von Neuem anfachen, aber „Züritüütsch“ ist keine „eigene“ Sprache. Sie müssten uns erstmal den Unterscheid zwischen „Dialekt“ und „Sprache“ erklären… Da bin ich gespannt!
      Die Schweizerdeutschen Mundarten sind Dialekte des Deutschen mit dem Charakter einer Umgangssprache. Obwohl es immer wieder Wörtberbücher gibt (meistens mit sprachhistorischem Charakter), gibt es keine fixierte Grammatik. Es hat bereits in der Vergangenheit immer wieder Versuche gegeben, eine eigene, allgemein gültige Schriftsprache zu schaffen. Sie alle sind durchweg gescheitert. Ein Beispiel stammt z. B. von Eugen Dieth. Diese Bestrebungen werden immer dann besonders aktuell, wenn man das Bedürfnis hat sich auf seine eigene Identität zurückzuziehen und wenn das Verhältnis zum grossen Kanton eher angespannt scheint…
      Es ist einfach eine regionale Variante der deutschen Sprache, so wie Bairisch, Hessisch, Sächsisch, usw. Jeder spricht und schreibt so wie ihm / ihr passt. Die Grosi spricht anders als der 40 jährige und die Teenies benutzen wieder andere Wörter. Insgesamt wird der Einfluss des Standarddeutschen wird zunehmen, da beisst die Maus keinen Faden ab und auch kein noch so ökologisch motivierter Heimat- und Mundartschützer wird langfristig daran irgendetwas ändern können.

      Ausserdem: Was sollen diese Türken-Deutschen-Vergleiche. Ich glaube im Gegensatz zu Ihnen, dass die meisten Türken in Deutschland sehr wohl Deutsch sprechen können und wollen! Das Verbreiten von Platitüden bringt niemand etwas

      Zudem: Wollen Sie ernsthaft behaupten, dass wenn Sie in Oberammergau oder in Reutlingen arbeiten, Schwäbisch oder Bairisch lernen, wenn Sie mit ihrem gegenüber sprechen wollen? Nein, Standarddeutsch als Referenzsprache im deutschprachigen Raum, egal ob Hamburg, Wien oder Zürich macht sehr wohl Sinn!

      Schönen Tag noch!

    10. Guggeere Says:

      @ Richard M.
      „Also auf Hochdeutsch kann ich viel schneller, härter, herrischer Sprechen als in Züritüütsch. Und spätestens dann merkt man, dass das Schweizerdeutsch eben doch eine eigene Sprache ist.“
      Also gut, wenn du hier mit Klischees und deinem ganz persönlichen Geschmacksempfinden argumentierst, darf ich das auch: Noch härter und herrischer sprechen als Zürichdeutsch? Nein, das ist unmöglich. Eine solche Sprache muss zuerst erfunden werden; das sag ich dir als bernisch-st.gallischer Mischling. Und der Solothurner Schriftsteller und Kabarettist Franz Hohler beispielsweise nannte einst den Zürcher Dialekt „die nackte Brutalität“.
      Wenn du nur ein wenig zurück in die Geschichte blicken würdest, kämst du nicht auf die Idee, das sogenannte Schweizerdeutsch (das nicht existiert) zur eigenen Sprache zu erheben. In sprachlich-kultureller Hinsicht war die Gegend der heutigen deutschen Schweiz in den letzten 1000 Jahren nie etwas anderes als deutsch.
      Natürlich kann sich das irgendwann ändern, d.h., es könnten unsere alemannischen Mundarten zu einer eigenen Sprache werden. Als Naturwissenschafter dürftest du wissen, dass in euren Kreisen der Trend eher in Richtung BSE (bad simple English) geht als in Richtung einer noch gar nicht vorhandenen, dialektübergreifenden schweizerdeutschen Kunstsprache. Da empfehle ich lieber weiterhin das gute alte Standarddeutsch und spreche im Alltag trotzdem zu 95% Dialekt.
      Im Umgang mit Deutschen empfehle ich dir etwas weniger Aufgeregtheit. Niemand soll/darf gezwungen werden, unsere Mundart zu lernen, auch kein Deutscher. Einwandfrei verstehen lernen muss er sie im eigenen Interesse, sonst wird er hier beruflich und gesellschaftlich scheitern.

    11. egon Says:

      Schweizerdeutsch ist ein Dialekt. Die deutsche Sprache lernen Bayern wie Ostfriesen. Niemand erwartet von Ihnen, sollten Sie einmal zum Beispiel beruflich in Holstein oder oder in und um Jever zu tun haben, dass sie Plattdeutsch lernen., noch müssen Sie sich im Ruhrpottslang auskennen.

      Wer denkt man könne nicht schnell im Dialekt sprechen. Und nicht „herrisch“ – dem ist wirklich nicht zu helfen. Hier endet einfach jede Diskussionsgrundlage. Das geht in jedem Dialekt und in jeder Sprache – alles andere ist verblendete und verblödete Ideologie. Die Begründung für eine eigene Sprache ist mit Verlaub ein an Debilität grenzender Schwachsinn.

      Sollten Sie betreffend Punkt 3 nicht mal einen Verein gründen. Mit dem Ziel zumindest unter den Schweizern Einigkeit (ein Volk von ….) herzustellen in der Beurteilung dieser Frage. Und bitte den vorgeschlagenen hässlichen Dialekt den nehmen wir nicht. da hat die Sprachenvielfalt besseres zu bieten. Nicht zu unrecht wird ja Züritüütsch mit „noch arroganter als Hochdeutsch“ gleichgesetzt. Also ab und mal Klarheit betreffend diesen Punkt hergestellt und dann wieder melden, aber erst dann.

    12. Tom Says:

      @zürcher, was soll das, sie brauchen doch nicht alle deutschen in den gleichen Topf zu werfen. Und Arroganz braucht ein Zürcher den Deutschen (jaha, so schreibt man das richtig) auch nicht vorzuwerfen, ausgerechnet ein Zürcher hahahahaha
      Ihr seid übrigens die dümmsten Österreicher, ihr seid bereits bei der Völkerwanderung zu weit gelaufen und das schönste an eurer Stadt ist und bleibt der Wegweiser nach bern

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