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Was ist billig in der Schweiz?

Fast nichts ist billig, denn die Schweiz ist eine Hochpreisinsel.

Das kann man überall lesen. Wenn man es hingegen täglich live erlebt, ist das ein ganz anderes Gefühl, ein ziemlich trauriges sogar, um genau zu sein.

Wenn ich bei der Ausreise nach Deutschland von einem deutschen Zöllern gefragt werde: „Haben Sie irgendwelche Waren anzumelden?“, muss ich mich jedesmal stark zusammenreissen, um nicht sarkastisch zu antworten: Nichts ausser ein paar Juwelen und paar Kilo Marihuana. Die Zöller würden keinen Spass verstehen, dass weiss ich, und sofort eine Ganzkörperkontrolle anordnen. Was sollte ich denn schon ausführen wollen, wenn fast alles billiger zu haben ist in Deutschland?

Aber was ist in der Schweiz wirklich billiger als in Deutschland?

  • Gewürze: Keine Ahnung warum, aber die sind hier billiger als in Deutschland. Vielleicht durch niedrigere Zölle?
  • Espresso-Kaffee: Gilt in Deutschland wohl als Luxusartikel, denn wer nennt schon eine feine Espressomaschine sein Eigen. Der darf dann ruhig etwas mehr bezahlen. Nicht so in der Schweiz.
  • Benzin: Ein Grund, warum es kurz hinter der Schweizer Grenze in Deutschland keine Tankstellen gibt. Der Sprit ist in der Schweiz um fast 40% billiger.
  • Telefonieren: Der Schweizer Telefonmarkt wurde frühzeitig und erfolgreich liberalisiert, wodurch ein munterer Konkurrenz- und Preiskampf zwischen der alten Tante Swisscom und den Neulingen Orange, Sunrise und diversen anderen Pre-Select Anbietern entbrannte, natürlich zu Gunsten der Kunden. Wechselt ein Kunde z. B. zu einem Anbieter wie n-tel, kann er für nur 7 Rappen pro Minute mit Deutschland telefonieren. Als dann noch der Kabelnetzbetreiber Cablecom anfing, dem Festnetzanbieter Swisscom mit Telefonie via TV-Kabel Konkurrenz zu machen, z. B. mit 5 CHF weniger Grundgebühr und ab 19.00 Uhr die ganze Nacht für umsonst telefonieren, geriet das Preisgefüge nochmals in Bewegung.
  • Swisscom macht seit dem verzweifelt Werbung bei den verlorenen Schäfchen, doch bitte zurück zum zuverlässigen „National-Anbieter“ zu kommen. Fast monatlich finde ich solche „kommen Sie doch wieder zurück zu uns“ Briefe in meinem Briefkasten. Die Kunden bleiben stur, wer einmal weniger bezahlt hat, bleibt dabei.

  • Internet-Zugang: In der Schweiz werden die TV-Kabelnetze nicht vom grössten Telefonanbieter betreut, und das ist gut so. Denn in Deutschland besitzt die Deutsche Telekom den grössten Teil des TV-Kabelnetzes und denkt überhaupt nicht daran, darüber Breitband Internetzugänge im grossen Stil anzubieten. Sie würden sich ja für die eigenen T-DSL Produkte eine Konkurrenz schaffen.
  • In der Schweiz kann man daher billig über das Kabelnetz surfen, mit Download-Raten von z. B. 2 MBit/sec. für nur 75 CHF im Monat, selbstverständlich rund um die Uhr und als Flatline. 1 Mbit/sec. gibt es auch für 49 CHF. Die Schweiz ist somit ein Traumland für Flatrate-Liebhaber. Auch das Verbinden von Firmennetzen über VPNs ist damit sehr kostengünstig realisierbar.

    Was ist noch billig? Na zum Beispiel:

  • Bücher: Wenn sie in der Schweiz wohnen, dann können sie über Amazon.de günstig Bücher bestellen. Sie werden kostenlos in die Schweiz geliefert und das dauert maximal eine Woche. Man braucht dazu nur eine gültige Kreditkarte oder ein Girokonto in Deutschland, von dem Amazon.de im Lastschriftverfahren abbuchen kann. Ein solches Konto kann sich jeder Mensch in einem grenznahen deutschen Ort kostenlos bei jeder Bank oder Sparkasse einrichten. Die Bücher werden das im Schnitt 30% billiger geliefert! Denn es fehlen die 16% Mehrwertsteuer (oder 18%, falls sie diesen Text nach der Bundestagswahl 2005 lesen und Angela Merkel als Bundeskanzlerin die MwSt erhöht hat) und Amazon.de unterläuft schlichtweg die Buchpreisbindung bei solchen Auslandsgeschäften.

    Selbst die Universitätbibliothek in Bern (in der Bundeshauptstadt!) gibt den jährlichen Bücheretat nicht mehr im Land, sondern bei Amazon.de aus, weil damit dann schliessich auch 30% mehr Bücher fürs gleiche Geld für die Studenten gekauft werden kann

  • . Natürlich liebe ich es, in einer Buchhandlung zu stöbern, natürlich lasse ich mich gern von meiner Lieblingsbuchhändlerin beraten. Wenn es aber ans Kaufen geht, dann plagt mich das schlechte Gewissen: Soll ich aktiv die Schweizer Binnenwirtschaft unterstützen oder lieber 30% Geld sparen? Auch CDs kann man via Amazon kaufen. Überschreitet der Warenwert 200 CHF, dann verlangt der Briefträger bei der Lieferung die 7% Importzoll, was die Silberscheiben immer noch saumässige 23% günstiger macht im Vergleich zu jedem Geschäft in der Schweiz.

  • Modernes Antiquariat (Second Hand Bücher): Die Schweizer haben nicht viel Platz, schon gar nicht in ihren Wohnungen. Und so kommt es, dass sie einmal gelesene Bücher bald wieder los werden wollen. Sie werden zu speziellen „Bücher-Brockenstuben“ gebracht, oder zu einem Bücher Second-Hand Laden, der als „modernes Antiquariat“ die Sachen weiterverkauft. In Bülach gibt es so einen Laden für abgelegte Bücher, und der Inhaber kann sich nicht retten vor den Plastiktüten und Bananenkisten voll mit Büchern, die man ihm vor die Tür stellt.

    Eine unglaubliche Auswahl an Second Hand Büchern

    Er musste schon ein Schild aufstellen: „Es ist bei Strafe verboten, hier einfach Bücher abzustellen.“. Leider habe ich dieses Schild damals nicht fotografiert. Es kam mir unglaublich vor, dass in diesem Land ein Second-Hand-Buchhändler sich vor gebrauchten Büchern schützen muss. In Deutschland zahlen Antiquare sogar Geld für die Kisten mit alten Büchern, die man ihnen bringt. Hier wehrt man sich mit einem Schild dagegen.

  • Die Bücher sind oft neu, und sehr billig. Freunde des modernen Antiquariats können hier jede Menge Schätze entdecken, oft wenige Monate nach Erscheinen eines Buches wird es hier schon wieder gebraucht verkauft.

  • Gebrauchtes, Kitsch, Trödelwaren : Diese Dinge heissen in der Schweiz „Brocken„, so wie Kotz-Brocken, was aber damit nichts zu tun hat. Man findet sie in einer „Brockenstube„, und das Wort kommt eigentlich aus dem Französischen von „Broquantes“, so heissen in Frankreich die Antiquitätenhändler. Brockenhäuser und Brockenstuben sind überall in der Schweiz zu finden. Sie werden meist von wohltätigen Organisationen geführt. Man kann dort billig gebrauchte Möbel, Hausrat und alle Sorten von Trödel einkaufen, auch Bücher.

    Ich habe von findigen Deutschen gehört, die regelmässig über die Grenze kommen, in Brockenstuben viel Trödel äusserst billig erwerben, und ihn anschliessend mit ordentlichem Gewinn über E-Bay wieder versteigern.

  • Im Prinzip kann man sich dort komplett einrichten. Da es in der Schweiz keinen Sperrmüll gibt (bei dem die Menschen ihre alten Möbel an den Strassenrand zur Abholung stellen), ist das der ideale Ort für die erste billige Wohnzimmergarnitur oder das erste Kinderbett.

  • Zugfahren: Die Schweizer fahren leidenschaftlich gern und häufig Zug! Es kostet nicht viel, und ein Halbtaxabo (mit dem man leider keine halb(en) Tax(is) mieten kann), der Schweizer Bahncard sozusagen, kostet nur ein Bruchteil von dem , was man in Deutschland für die 50% Ermässigung hinblättern müsste.

    Das ist noch nicht alles: Viele Pendler leisten sich gleich ein GA, keine „General-Agentur“, sondern ein Generalabonnement, der Freifahrtkarte für alle Züge der Schweiz für ein Jahr. So etwas besitzen in Deutschland nur Bundestagsabgeordnete und sehr gut verdienende Manager der Deutschen Bahn, die sich dann doch lieber mit dem Auto chauffieren lassen. Hier haben es viele, weil es so günstig ist. Zugegeben, die Schweiz ist nicht gross, und von Basel nach Chiasso braucht ein schneller Zug gerade mal 4 Stunden und 21 Minuten. Man fährt also nie lang mit dem Zug, von Zürich aus hat man alle wichtigen Orte in 2-3 Stunden erreicht.

  • Super günstig ist das für die Kinder. Für 20 CHF im Jahr(=13 Euro) kann ein Kind mit einem Elternteil, wenn das ein Halbtax hat, ganz für umsonst auf allen Strecken mitfahren, sogar ein Fahrrad kann es kostenlos mitnehmen. Fahrrad-Tageskarten für die ganze Schweiz kosten im übrigen (mit Halbtax) gerade mal 10 CHF (6.50 Euro), davon kann der Deutsche Bahnkunde nur träumen.

    

    77 Responses to “Was ist billig in der Schweiz?”

    1. Gizmo Says:

      @ Jonathan: Stimmt nicht ganz, ich bin zufällig im Besitz zweier Ikea Kataloge, einer in € und einer in CHF, und siehe da es gibt viele Unterschiede, und zwar in beide Richungen, die aber nix mit der Grösse des Artikels zu tun haben. Am besten auch mal einen Katalog in € besorgen und dann wird das deutlich.

    2. franz Says:

      Espresso kommt von esprimere (ital) = ausdrücken. Du luegsch wohl kai wärbig?

    3. franz Says:

      Wiso sött d’schwiz billiger si als dütschland? D`schwiz isch doch unbestritte s`schönere land also koschtets halt au echli öppis meh. Und das d’schwiz s`schönere land isch ergit sich dadrus das mer chan luege wieviel dütschi euses land drümal im jahr überränned. Sälber imene turismusort läbend chan ich das ganz guet beurteile. Nüüt da mit „Bärge so höch wie Brätter vor em chopf“.
      Uebrigens heisset dütschi i dä schwiz generell schwabe. Da wär dänn na d’gschicht mit em Sauschwab und em Chueschwizer. Wänn i emal zyt han dänn gib i si zum beschte.

    4. Mario Says:

      Nachdem ich der Swisscom einige Jahre untreu war, bin ich wieder reumütig zurückgekommen, da ich beim anderen Anbieter (S…..e) sehr schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Billig ist eben nicht immer auch gut.
      Ich amüsiere mich köstlich über deinen Blog, ich lebe schon seit 23 Jahren in der Schweiz mit einem deutschen Pass. Und dass hier nicht geflucht wird, stimmt überhaupt nicht, Huuresiech, Gopferdeckel…

    5. Reinhard Says:

      Was noch niemand erwähnt hat und was mich als Deutschen seit Jahrzehnten jährlich für mehrere Wochen in die Schweiz bringt: Ferienwohnungen sind konkurrenzlos günstig, das macht wohl das große Angebot. Für den Preis eines kleinen freistehenden Chalet bekommt man in Deutschland allenfalls einen Wohnwagen angeboten und selbst in Feriengebieten stehen lieber die Wohnungen leer als dass man den Preis etwas anpasst. Unterm Strich gibt das schöne, entspannte Ferien, auch wenn Kollegen und Nachbarn einen schon gern als „Luxusurlauber“ schräg ansehen, während sie gerade ihr Ticket auf die Malediven gebucht haben.

      Wunderbares blog, bin durch den Spiegel drauf gestoßen. Ich denke, hier schaue ich noch oft vorbei!

    6. Annette Strauch Says:

      Klasse Blog!
      Danke.

    7. Michael Says:

      Noch ein „Nachschlag“ zum Thema Espresso:

      Vor vielen Jahren kam ein Eilbote der damaligen Deutschen Bundespost
      und überbrachte einen Briefumschlag eines italienischen Lieferanten.

      Dieser enthielt lediglich eine Weihnachtskarte.

      Des Rätsels Lösung: der Absender „Espresso Udinese“, so der Firmen-
      name des Lieferanten, wurde von den damaligen Postbeamten als
      Hinweis auf einen Eilsendung interpretiert und diese unverzüglich an
      den Empfänger ausgeliefert.

    8. Kirando Says:

      Batterien sind doch hier auch billiger, oder nicht?

    9. M.L. Says:

      Nette Seite. Aber inzwischen hat sich die Situation geändert. Deutsche Landenmanager reklamieren über Umsatzeinbussen. Der Grund ist der starke Euro!
      Die ehmaligen schweizer Kunden! kaufen wieder im eigenen Land ein, statt über die Grenze zu gehen.

    10. Tom Says:

      Rabea hat es oben schon gesagt: Elektronikartikel können in der Schweiz ganz günstig sein, zumindest nicht teurer als in Deutschland. Ich habe immer mal wieder die Preise verglichen. Einkauf in Deutschland, Ausfuhr in die Schweiz und Erstattung der MwSt kommt da nicht besser weg, wenn man in der Schweiz ein bisschen Preise vergleicht und dann konsequent bei einem der Topanbieter einkauft (toppreise.ch)

      Übrigens sind auch die Webber Grills in der CH deutlich günstiger als in DE.

    11. Tom Says:

      Thema Bücher noch einmal: in der Schweiz ist die Buchpreisbindung sowieso gefallen, auch hier lohnt sich vergleichen: billigbuch.ch hilft, den günstigsten Anbieter zu identifizieren (inkl. amazon.de) und auch hier zeigt sich, dass man dasselbe Buch in der CH günstiger als bei Amazon in Deutschland mit Lieferung in die CH bekommen kann. Vielleicht ist auch das der Grund, warum Amazon die Buchpreisbindung sozusagen unterläuft. In der CH gibt es sie nicht mehr und man konkurriert ja hier mit Schweizer Anbietern.

    12. Pollenflugkalender Says:

      Hallo,

      ich werde bald in die Schweiz zuegeln (das sagt man doch so?) und habe im Vorfeld mal nachgeschaut, wie die Preise in der Schweiz sind und muss sagen, dass die Schweiz _nicht_ (mehr) teurer ist als Deutschland.
      Ganz im Gegenteil: Strom, Wasser, Gas und Benzin sind teilweise bis zu 50% guenstiger, Nahrungsmittel auf schweizer Qualitaetsniveau kosten in Deutschland mindestens das gleiche oder mehr, weil als „Feinkost“ verkauft. Die angeblich so teueren schweizer Krankenkassen sind im direkten Vergleich zu den privaten Versicherungen in Deutschland vergleichsweise guenstig, wohlgemerkt bei gleicher Leistung.
      Meiner skeptischen Freundin ist beim Bummel durch Zuerich dann schier der Kiefer heruntergeklappt, als sie sah, dass die Preisauszeichnungen bei Schuhen die gleichen sind wie in Deutschland, mit dem Unterschied, dass nach der Zahl SFr. folge und nicht Eur 🙂
      Die Mieten empfand ich bisher im Vergleich zu deutschen Grossstaedten auch nicht als ueberhoeht, sondern in Anbetracht der Ausstattung ud Lage normal bis moderat. Und wem 20 Minuten Fahrzeit zur City nichts ausmachen, muss nur noch knapp die Haelfte fuer die Miete berappen.

      Ich habe uebrigens kuerzlich in einer schweizer Vergleichsstatistik gelesen, dass in Deutschland die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten inzwischen ca. 2,5% teurer sind als in der Schweiz und das war vor der massiven Erhoehung der Energie- und Grundnahrungsmittelpreise…

    13. Sven Boehler Says:

      Vor drei Jahren war es in Deutschland bedeutend guenstiger als in der CH.

      Viele Geschaefte und Restaurants in DE haben frecherweise wegen nur 3% Mehrwertsteuererhoehung und so genanntem (gefuehltem) Aufschwung die Preise massiv heraufgesetzt.

      Da leider sehr viele Reiche nach Zuerich ziehen konnte ich an einem neulichen WE in Zuerich trotzdem nicht von meinem starken Euro profitieren.

    14. Landy Says:

      Sie schreiben „Selbst die Universitätbibliothek in Bern (in der Bundeshauptstadt!)…“

      Schreiben Sie auch „die Taxis in Berlin (in der Bundeshauptstadt!)“? Bern, wo Deutschland 1954 im Wankdorfstadion Weltmeister geworden ist, muss wohl nicht mehr mit einer Klammerbemerkungen präzisiert werden!

    15. Noah Says:

      Das war doch mal, dass die Schweiz teurer als Deutschland war. Schauen wir und doch mal heute um! Die Inflationsrate in Deutschland war noch nie so hoch wie jetzt. Ich selbst pendle immer zwischen der Schweiz und Deutschland hin und her – berufsbedingt. Also, wenn ich vergleiche: da tut sich nicht viel, weder hier noch dort…

    16. Ralf Says:

      Sind wir doch mal ehrlich: mit der Einführung des EUR hat man uns über den Tisch gezogen. Wenn ich in Zürich – und da zahlt man relativ hohe Ladenmieten – jenseits der Innenstadt (Bahnhof bis Zürcher See) in so manches Schaufenster schaue, wird mir das immer wieder bewusst.

      In Deutschland sind z.B. vielleicht die Lebensmittel billiger. Dafür ist die Qualität in CH deutlich besser. Die Schweineschnitzel sind in den Kantonen Zürich / Thurgau spitzenmässig gut (o.k., im Tessin gibt es das nicht). Bedenkt man, dass man in Deutschland mehr Steuern bezahlt, und der Deutsche Staat viel Abgaben an die EU , deren grössten Teil in Agrarsubventionen fliesst, erklären sich die scheinbar billigeren Lebensmittelpreise. Man muss manchmal genauer hinschauen.

      Dass in CH eine durchschnittliche Familie vergleichweise schlechter gestellt ist, ist wohl wahr. Das deutsche Steuersystem gleicht hier mehr aus über Freisätze und Kindergeld.

      Gruss Ralf

    17. Seili Says:

      @Noah: „Die Inflationsrate in Deutschland war noch nie so hoch wie jetzt.“
      Dann kann ich also mein Geld nun verbrennen?

      Vom 3. November 1923 bis zum 20. November 1923 also in 12 Tagen verzehnfachte sich der Dollarkurs! http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Inflation_1914_bis_1923

      Also würde ich sagen, die Inflationsrate sei immernoch seeeeeeeeehr tief!
      Wie schnell wir die Geschichte vergessen?!

    18. Dresdnerin Says:

      Zum Thema Fahrkarte folgendes: wir haben im Urlaub als Deutsche in der Schweiz die Swiss Travel Half Fare Card gekauft + Familienkarte.
      Wo kann ich in Deutschland mit einem 15-jährigen Kind gratis Bus, Bahn und Seilbahn fahren? Ist mir nirgends dort bekannt!
      Von Kollegen und Freunden werden wir trotz all dieser Erklärungen auch immer nich schief angesehen, „was wir uns so leisten können“ ;-))

    19. Helza Says:

      Man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Vieles, was in der Schweiz mehr kostet, ist auch mehr wert, sprich von besserer Qualität. Und für die Billig-Gemeinde gibt es ja jetzt auch Aldi und Lidl. So findet doch jeder, was er sucht. Nur wegen dem Preis extra über die Grenze zu fahren, zahlt sich wohl in den seltensten Fällen wirklich aus. Und noch ein Tipp: Osteuropa, Afrika oder Asien sind sicherlich billiger als Deutschland. Wer nach der Schnäppchenphilosophie lebt, sollte sich dort niederlassen.

    20. marco Says:

      also wir sind jetzt seit sieben monaten hier in der schweiz und müssen mal eines richtigstellen. die preise in deutschland sind fast nirgends nehr billiger als in der schweiz…..zumindest wenn man etwa gleich gute qualitäten vergleicht. und auch das mit den durchschnittlichen familien ist schon einige zeit nicht mehr so in deutschland. wir haben selber zwei kinder und können nur sagen, dass deutschland inzwischen zu einem kinderfeindlichen land geworden ist. da es hier in der schweiz aber von kanton zu kanton ja doch grosse unterschiede gibt, können wir nur den vergleich zwischen deutschland und dem kanton sankt gallen ziehen.

    21. Stereotypdeutscher Says:

      also wir sind jetzt seit sieben monaten hier in der schweiz und müssen mal eines richtigstellen. die preise in deutschland sind fast nirgends nehr billiger als in der schweiz…..zumindest wenn man etwa gleich gute qualitäten vergleicht. und auch das mit den durchschnittlichen familien ist schon einige zeit nicht mehr so in deutschland. wir haben selber zwei kinder und können nur sagen, dass deutschland inzwischen zu einem kinderfeindlichen land geworden ist. da es hier in der schweiz aber von kanton zu kanton ja doch grosse unterschiede gibt, können wir nur den vergleich zwischen deutschland und dem kanton sankt gallen ziehen.

      Wer kauft schon ständig in Bioläden? Interessant ist der Vergleich Diskounter zu Diskounter.

    22. Simamo Says:

      ich wohne seit 3 monaten in der Schweiz. Vorherr sehr Grenznah und habe gute Erfahrungen gemacht.
      Die Steuer: als Grenzgänger zahlte ich 350CHF Quellensteuer und ca 650€ deutsche Steuern. Jetzt 680CHF “ B Ausweis“ keine deutsche Steuern. Die Artikel sind in der Schweiz seit dem (T)euro nicht Teurer. Die meisten Elektroartikel z.B. TV, DVD-player, MP3 etc. sind günstiger. Man zahlst weniger „versteckte“ Steuern z.B. Solidaritäts-Beitrag, Benzin ist nicht doppelt versteuert usw.

    23. Vergleich Krankenkassen Says:

      Vergleich Krankenkassen

      Ich denke das Thema Blogwiese “ Blog Archive “ Was ist billig in der Schweiz? geht eigentlich jeden an der damit zu tun hat. Zum Stichwort Vergleich Krankenkassen lassen sich auch nicht gerade ueberall so klasse Berichte finden wie auf dieser Seite. …

    24. Sven Boehler Says:

      Es ist in DE nicht mehr guenstiger. War neulich in der CH im Migros und sah staunend, dass sehr gute Schokolade billiger zu haben war als eine vergleichsweise billig hergestellte in einem DE-Diskounter oder auch REWE.
      Was in DE am meisten nervt ist, dass man zB als Freiberufler eigens eine Firma gruenden muss, nur damit man nicht vom brutto brutale 40% direkt abgezogen kriegt. Und das mit dem ganzen administrativen Kram der das nach sich zieht. Das frisst einen enormen Teil der Freizeit das zu verwalten (Gewerbeamt, Amtsgericht, Notar, Bilanzierung und dauernde Berechnungen Steuerberater, KSt, GSt, USt, Lohnsteuer, …) Dazu kommen zwei Briefe (oft automatisierte Drohungen) vom Finanzamt..
      Hier zahlt man sogar Versicherungssteuer.
      In CH kriegt man als Freelancer wie ein Festangestellter 12% Sozialabgaben abgezogen und dann 88% auf’s Konto und dann verwaltet man das (K.K, Steuer) wie ein freier, souveraener Mensch.
      In DE gibt es keine freien Menschen mehr – ausser man ist reich und hat Beziehungen oder die richtigen Anwaelte usw.
      Wenn es nicht schon unzaehlige Buecher darueber geben wuerde, taet ich jetzt auch noch ein Buch (zB DER RAEUBERSTAAT) schreiben. Bin das Thema aber leid.

      Ich kann DE sowieso nicht mehr ernst nehmen nach allem was hier passiert. Man sollte ‚raus aus der EU – wenn man noch irgendwie kann.
      Ueberall gibt es mehr Jobs als in DE. In Taiwan, Sydney, usw……
      Man koennte meinen in DE wird fast alles falsch gemacht.
      Wie kann man seine eigenen Leute so hassen? Oder muss man einfach die GERMAN ANGST fuettern weil sonst die Leute hier nicht mehr jammern koennen und sich nicht mehr zuhause fuehlen?
      Werde naechstens mal das SFDRS anrufen und fragen ob man DE nicht wieder einmal in zB der ARENA diskutieren kann. Diese DE-Regierung braucht Druck damit sie sich bewegt. Die kann nur mit dem Finger auf andere zeigen und Parolen schwingen – diese Berufsversager. Von innen gibt es keinen Druck – die Menschen hier bewegen sich nicht mehr und benehmen sich als waeren sie geboren um zu gehorchen.

    25. Sandrina Says:

      Und trotzdem bin ich bei der Swisscom – auch wenn’s mich noch so ärgert mehr zu bezahlen als bei Orange etc. ABER: Swisscom hat zweifelsfrei die beste Netzabdeckung. Nachdem ich mir Internet bei Orange geholt habe, hab ichs direkt wieder umgetauscht, ich hatte nämlich keinen Empfang zu Hause :-/

    26. malapascua Says:

      Finde deine Seite super interessant. Bin jetzt letzen Monat nach Zürich gezügelt und kann mir so gute Tipps holen 😉 Leider ist der Benzinpreis inzwischen gleich hoch wie in Deutschland – aber die Brockenhäuser werde ich definitiv mal aufsuchen müssen 🙂

    27. Marko Says:

      Ich habe während meiner 9 Monate Schweizaufenthalt ständig tiefgefrorene Calamares (Tintenfischringe) für 2,50 CHF gefuttert. Denn die sind ebenfalls billiger als in Deutschland (2,99 Euro).

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