Fast nichts ist billig, denn die Schweiz ist eine Hochpreisinsel.
Das kann man überall lesen. Wenn man es hingegen täglich live erlebt, ist das ein ganz anderes Gefühl, ein ziemlich trauriges sogar, um genau zu sein.
Wenn ich bei der Ausreise nach Deutschland von einem deutschen Zöllern gefragt werde: “Haben Sie irgendwelche Waren anzumelden?”, muss ich mich jedesmal stark zusammenreissen, um nicht sarkastisch zu antworten: “Nichts ausser ein paar Juwelen und paar Kilo Marihuana“. Die Zöller würden keinen Spass verstehen, dass weiss ich, und sofort eine Ganzkörperkontrolle anordnen. Was sollte ich denn schon ausführen wollen, wenn fast alles billiger zu haben ist in Deutschland?
Aber was ist in der Schweiz wirklich billiger als in Deutschland?
Gewürze: Keine Ahnung warum, aber die sind hier billiger als in Deutschland. Vielleicht durch niedrigere Zölle?
Espresso-Kaffee: Gilt in Deutschland wohl als Luxusartikel, denn wer nennt schon eine feine Espressomaschine sein Eigen. Der darf dann ruhig etwas mehr bezahlen. Nicht so in der Schweiz.
Benzin: Ein Grund, warum es kurz hinter der Schweizer Grenze in Deutschland keine Tankstellen gibt. Der Sprit ist in der Schweiz um fast 40% billiger.
Telefonieren: Der Schweizer Telefonmarkt wurde frühzeitig und erfolgreich liberalisiert, wodurch ein munterer Konkurrenz- und Preiskampf zwischen der alten Tante Swisscom und den Neulingen Orange, Sunrise und diversen anderen Pre-Select Anbietern entbrannte, natürlich zu Gunsten der Kunden. Wechselt ein Kunde z. B. zu einem Anbieter wie n-tel, kann er für nur 7 Rappen pro Minute mit Deutschland telefonieren. Als dann noch der Kabelnetzbetreiber Cablecom anfing, dem Festnetzanbieter Swisscom mit Telefonie via TV-Kabel Konkurrenz zu machen, z. B. mit 5 CHF weniger Grundgebühr und ab 19.00 Uhr die ganze Nacht für umsonst telefonieren, geriet das Preisgefüge nochmals in Bewegung.
Swisscom macht seit dem verzweifelt Werbung bei den verlorenen Schäfchen, doch bitte zurück zum zuverlässigen “National-Anbieter” zu kommen. Fast monatlich finde ich solche “kommen Sie doch wieder zurück zu uns” Briefe in meinem Briefkasten. Die Kunden bleiben stur, wer einmal weniger bezahlt hat, bleibt dabei.
Internet-Zugang: In der Schweiz werden die TV-Kabelnetze nicht vom grössten Telefonanbieter betreut, und das ist gut so. Denn in Deutschland besitzt die Deutsche Telekom den grössten Teil des TV-Kabelnetzes und denkt überhaupt nicht daran, darüber Breitband Internetzugänge im grossen Stil anzubieten. Sie würden sich ja für die eigenen T-DSL Produkte eine Konkurrenz schaffen.
In der Schweiz kann man daher billig über das Kabelnetz surfen, mit Download-Raten von z. B. 2 MBit/sec. für nur 75 CHF im Monat, selbstverständlich rund um die Uhr und als Flatline. 1 Mbit/sec. gibt es auch für 49 CHF. Die Schweiz ist somit ein Traumland für Flatrate-Liebhaber. Auch das Verbinden von Firmennetzen über VPNs ist damit sehr kostengünstig realisierbar.
Was ist noch billig? Na zum Beispiel:
Bücher: Wenn sie in der Schweiz wohnen, dann können sie über Amazon.de günstig Bücher bestellen. Sie werden kostenlos in die Schweiz geliefert und das dauert maximal eine Woche. Man braucht dazu nur eine gültige Kreditkarte oder ein Girokonto in Deutschland, von dem Amazon.de im Lastschriftverfahren abbuchen kann. Ein solches Konto kann sich jeder Mensch in einem grenznahen deutschen Ort kostenlos bei jeder Bank oder Sparkasse einrichten. Die Bücher werden das im Schnitt 30% billiger geliefert! Denn es fehlen die 16% Mehrwertsteuer (oder 18%, falls sie diesen Text nach der Bundestagswahl 2005 lesen und Angela Merkel als Bundeskanzlerin die MwSt erhöht hat) und Amazon.de unterläuft schlichtweg die Buchpreisbindung bei solchen Auslandsgeschäften.
Selbst die Universitätbibliothek in Bern (in der Bundeshauptstadt!) gibt den jährlichen Bücheretat nicht mehr im Land, sondern bei Amazon.de aus, weil damit dann schliessich auch 30% mehr Bücher fürs gleiche Geld für die Studenten gekauft werden kann
. Natürlich liebe ich es, in einer Buchhandlung zu stöbern, natürlich lasse ich mich gern von meiner Lieblingsbuchhändlerin beraten. Wenn es aber ans Kaufen geht, dann plagt mich das schlechte Gewissen: Soll ich aktiv die Schweizer Binnenwirtschaft unterstützen oder lieber 30% Geld sparen? Auch CDs kann man via Amazon kaufen. Überschreitet der Warenwert 200 CHF, dann verlangt der Briefträger bei der Lieferung die 7% Importzoll, was die Silberscheiben immer noch saumässige 23% günstiger macht im Vergleich zu jedem Geschäft in der Schweiz.
Modernes Antiquariat (Second Hand Bücher): Die Schweizer haben nicht viel Platz, schon gar nicht in ihren Wohnungen. Und so kommt es, dass sie einmal gelesene Bücher bald wieder los werden wollen. Sie werden zu speziellen “Bücher-Brockenstuben” gebracht, oder zu einem Bücher Second-Hand Laden, der als “modernes Antiquariat” die Sachen weiterverkauft. In Bülach gibt es so einen Laden für abgelegte Bücher, und der Inhaber kann sich nicht retten vor den Plastiktüten und Bananenkisten voll mit Büchern, die man ihm vor die Tür stellt.

Er musste schon ein Schild aufstellen: “Es ist bei Strafe verboten, hier einfach Bücher abzustellen.”. Leider habe ich dieses Schild damals nicht fotografiert. Es kam mir unglaublich vor, dass in diesem Land ein Second-Hand-Buchhändler sich vor gebrauchten Büchern schützen muss. In Deutschland zahlen Antiquare sogar Geld für die Kisten mit alten Büchern, die man ihnen bringt. Hier wehrt man sich mit einem Schild dagegen.
Die Bücher sind oft neu, und sehr billig. Freunde des modernen Antiquariats können hier jede Menge Schätze entdecken, oft wenige Monate nach Erscheinen eines Buches wird es hier schon wieder gebraucht verkauft.
Gebrauchtes, Kitsch, Trödelwaren : Diese Dinge heissen in der Schweiz “Brocken“, so wie Kotz-Brocken, was aber damit nichts zu tun hat. Man findet sie in einer “Brockenstube“, und das Wort kommt eigentlich aus dem Französischen von “Broquantes”, so heissen in Frankreich die Antiquitätenhändler. Brockenhäuser und Brockenstuben sind überall in der Schweiz zu finden. Sie werden meist von wohltätigen Organisationen geführt. Man kann dort billig gebrauchte Möbel, Hausrat und alle Sorten von Trödel einkaufen, auch Bücher.
Ich habe von findigen Deutschen gehört, die regelmässig über die Grenze kommen, in Brockenstuben viel Trödel äusserst billig erwerben, und ihn anschliessend mit ordentlichem Gewinn über E-Bay wieder versteigern.
Im Prinzip kann man sich dort komplett einrichten. Da es in der Schweiz keinen Sperrmüll gibt (bei dem die Menschen ihre alten Möbel an den Strassenrand zur Abholung stellen), ist das der ideale Ort für die erste billige Wohnzimmergarnitur oder das erste Kinderbett.
Zugfahren: Die Schweizer fahren leidenschaftlich gern und häufig Zug! Es kostet nicht viel, und ein Halbtaxabo (mit dem man leider keine halb(en) Tax(is) mieten kann), der Schweizer Bahncard sozusagen, kostet nur ein Bruchteil von dem , was man in Deutschland für die 50% Ermässigung hinblättern müsste.
Das ist noch nicht alles: Viele Pendler leisten sich gleich ein GA, keine “General-Agentur”, sondern ein Generalabonnement, der Freifahrtkarte für alle Züge der Schweiz für ein Jahr. So etwas besitzen in Deutschland nur Bundestagsabgeordnete und sehr gut verdienende Manager der Deutschen Bahn, die sich dann doch lieber mit dem Auto chauffieren lassen. Hier haben es viele, weil es so günstig ist. Zugegeben, die Schweiz ist nicht gross, und von Basel nach Chiasso braucht ein schneller Zug gerade mal 4 Stunden und 21 Minuten. Man fährt also nie lang mit dem Zug, von Zürich aus hat man alle wichtigen Orte in 2-3 Stunden erreicht.
Super günstig ist das für die Kinder. Für 20 CHF im Jahr(=13 Euro) kann ein Kind mit einem Elternteil, wenn das ein Halbtax hat, ganz für umsonst auf allen Strecken mitfahren, sogar ein Fahrrad kann es kostenlos mitnehmen. Fahrrad-Tageskarten für die ganze Schweiz kosten im übrigen (mit Halbtax) gerade mal 10 CHF (6.50 Euro), davon kann der Deutsche Bahnkunde nur träumen.
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on Monday, September 12th, 2005 at 7:55 pm and is filed under Schweizer Alltag.
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September 13th, 2005 at 12:48 pm
ich habe es noch nicht überprüft, doch kommt es mir so vor, als wären auch Papierwaren in der Schweiz günstiger als in Deutschland.
Dennoch: Interessant wäre wie denn die Gehälter so aussehen und ob die Schweizer Familie tatsächlich damit hinkommt. Nicht umsonst fahren so viele Schweizer ins nördliche Nachbarland, um sich mit den Waren für den täglichen Bedarf einzudecken.
September 13th, 2005 at 10:24 pm
Laß und doch mal einen Teil-Deal mit Frankreich versuchen, vor allem auf Gewürze und (deutsche) Bücher bin ich scharf!
October 18th, 2005 at 10:36 am
Soweit ich weiss hat unser geliebte Kassensturz (Schweizer TV-Sendung) eine interessanten vergleich DE/CH gemacht. Man hat dort 2 vergleichbare Familien genommen eine aus DE eine aus CH. Und dann angefangen zu rechnen was beide benötigen etc.
Fazit war das die DE Familie etwa 200-300 Euro mehr Geld übrig hat am Ende des Monats.
October 18th, 2005 at 1:15 pm
Zum Glück gibt es doch noch ein paar Dinge, die hier offensichtlich billiger sind als in Deutschland. Aber man sollte mal unter dem Strich eines Haushaltsbudget nachsehen. Die teuren Dinge übersteigen die billigen summarisch, so daß der Schweizer trotz höherem Einkommen weniger Kaufkraft hat.
October 18th, 2005 at 3:38 pm
ich habe mich selten so gut amüsiert an einem langweiligen arbeitstag wie heute! mein chef ist am rande eines nervenzusammenbruchs wegen meines ständigen gelächters
.
wollte nur einen winzigen fehler korrigieren: um für eigene kinder eine juniorkarte zu erwerben, benötigen die eltern KEIN halbtaxabo. ein gültiges ticket genügt, ob mit oder ohne ermässigung ist dem kondukteur (schaffner) egal.
October 21st, 2005 at 1:10 pm
Was ist billig in der Schweiz? Fast nichts ist billig, denn die Schweiz ist eine Hochpreisinsel.
Dazu habe ich eine nette Anekdote.
Ein Trainer bei OxyGym erzählte mir auf das Thema teure Schweiz: “… das es hier teurer als in Deutschland ist erkennt doch jedes Kind, schau Dir mal unsere Nationalflagge, dort prangt ein grosses weisses “Pluszeichen” mit rotem Hintergrund, ein eindeutiges Zeichen, oderr. Toll, diese demonstrativ einfache Sichtweise ist sicher ein Totschlagargument, dem man nichts hinzufügen kann
October 22nd, 2005 at 1:03 pm
Offensichtlich sind auch Posttarife nicht unbedingt günstig. Heute habe ich wieder mal einen Brief einer Genfer Firma gekriegt. Der ist wie immer in Frankreich der Post übergeben worden und mit 0,55 € frankiert (freigemacht). Der Auslandtarif (F - CH) entspricht also mit etwa CHF -.82 noch weniger, als hätte man ihn in der Schweiz mit B-Post verschickt (CHF -.85). International kostet Standard (langsam) mindestens CHF 1.20.
October 27th, 2005 at 4:34 pm
das mit den 30% bei büchern und cds über amazon kapier ich nicht. also gut, die mehrwertsteuer fällt weg. aber woher kommt der restliche rabatt? geben die dir freiwillig ein besseren preis, weil die bestellung aus der schweiz kommt? dann hab ich bisher was falsch gemacht…
und nochwas ist billiger in der schweiz: die vanille-schoten. ja gut, kann man auch zu den gewürzen zählen. Aber der Hammer sind auch Babykleidung bei der Migros. Ich meine die sind aus Biobaumwolle, mundgeblasen, dreifach fair gehandelt und sehen auch noch (erst noch) gut aus. Und man muss kein schlechtes gewissen haben, dass die armen Inderkinder geschlagen wurden wie bei H&M.
Und Schiff fahren. Ich meine in Düütschland gibts da immer eine extra See- und Donaugesellschaft, die dich extra abzockt. Und in Züri kannste einfach mit dem ZVV-Billet ganz locker an Bord gehen. Finde ich weltklasse.
October 27th, 2005 at 4:42 pm
Hi Sebastian:
Warum sind Bücher via Amazon so billig?
16 % MwSt gehen ab.
Dann gab es da immer noch einen “historisch gewachsenen” Zuschlag, der wegen angeblicher “Währungsschwankungen” den Schweizern zugemutet wurde. Dieser Zuschlag war nochmals 10-15% Wert.
Früher kostete ein Buch in Deutschland 10 DM, in der Schweiz dann 10 CHF. Das 10 DM aber nur 8 CHF entsprachen, hat niemanden gewundert. Amazon hat diese “Zusatzmarge” konsequent an den Kunden weitergegeben. Sie unterlaufen damit im Prinzip auch die Buchpreisbindung. Keine Ahnung, wie das rechtlich Möglich ist. Wahrscheinlich wegen “Export ausserhalb der EU” oder so.
Gruss, Jens
October 28th, 2005 at 3:51 pm
Hallo!
Musste schmunzeln:
Expresso-Kaffee…naja das heisst eher Espresso-Café (mit “s”)…und hat nichts mit Express zu tun. Leider sind meine Italienischkenntnisse zu gering um den Ursprung des Wortes darzulegen. Könnte mit Druck zu tun haben… http://www.etymonline.com/index.php?search=espresso&searchmode=none
Gruss, Barbara
October 28th, 2005 at 3:55 pm
Hi Barbara,
du hast natürlich Recht und ich habe es ganz espress korrigiert! Nur den Kaffee lasse ich seine zwei fs und es.
Danke für den Hinweis!
Gruss, Jens
October 31st, 2005 at 7:37 pm
Hallo Jens,
okay, jetzt kapiers sogar ich. 30% billiger bezog sich auf die Schweizer Buchpreise. Ich dachte schon, ich könnte bei Amazon nochmal ein paar Prozente rausschlagen… Naja, wäre ja auch übertrieben. Danke dir für die Erklärung.
November 16th, 2005 at 9:27 am
Hallo Jens,
auf Büchern und Lebensmitteln liegen in D nur 7% MwSt. Reduzierter Satz. Alle möglichen anderen Waren bei Amazon aber haben 16%. Man spart dennoch, vor allem bei vielen fremdsprachigen Büchern mehr als genug.
Schöne Grüße, Bettina
November 29th, 2005 at 4:36 pm
Kaffeebohnen werden bei der Einfuhr nach Deutschland mit Zoll belegt (zu Zeiten der guten, alten Mark waren das jeweils 5 dieser Dinger pro Kilo).
Was dazu führte, dass jeder Besuch aus der Schweiz mindestens 5Kilo für unseren (damals noch beinahe einzigartige) Espresso-Automaten nach Hannover mitbringen musste (neben der Schoggi und dem Käsefondue für unsere deutschen Freunde). Ein Kilo Bohnenkaffee beim Italiener kostete damals (etwa 1994) 38 DM (beim Grosshandel 22 DM).
January 29th, 2006 at 1:17 am
naja, ich muss noch anmerken, dass die Bahncard 100 für die Deutsche Bahn auch nicht sooo teuer ist.. ich zahle hier schliesslich auch 190 euro (oder 270 FR) fürs GA pro Monat. Hogerechnet auf die Deutsche Fläache müsste ich da ja dann 7 mal mehr zahlen…
March 7th, 2006 at 3:57 pm
vanilleschoten wurden schon genannt, sind aber wirklich wahnsinnig billig, 3 stück kosten weniger als eine bei uns. und die getrockneten mangos aus der migros gibts bei uns auch nur zum doppelten preis
March 22nd, 2006 at 9:55 pm
hallo jens,
erst einmal ein riesen kompliment! finde die site lustig und interessant. hier kann man über dinge schmunzeln, an die man (und frau) gar nicht denken würde. lese deine beiträge im ntb immer wieder mit grossem interesse und bin sogleich gespannt auf die folgende woche!
die sache mit dem espresso: kommmt aus dem italienischen (ist ja klar) und wir abgeleitet von esprimere (schreibt man glaube ich so), was “geniessen” bedeutet. also überhaupt nicht schnell.
gruss und immer weiter so!!
March 30th, 2006 at 10:47 am
Dass das Wort esprimer “geniessen” heissen soll, kommt nur in einer Espressowerbung vor. Esprimere heisst ausdrücken, was in unterschiedlicher Art angwendet werden kann, wie z.B. ein Gefühl ausdrücken, oder den “gemahlenen Kaffee” “ausdrücken”. Espresso wird so hergestellt, dass heisses Wasser oder Wasserdampf, schnell durch den gemahlenen Kaffee gepresst wird, so dass sich die Aromastoffe, nicht jedoch die Bitterstoffe lösen und dem Kaffee den guten Geschmack geben. Dass es sich nicht um “geniessen” handeln kann, zeigt schon die Tatsache, dass der echte italienisch Espresso sehr klein ist, d.h. in einem Schluck ist er i.a. schon getrunken, wer da wirklich geniessen kann?
April 6th, 2006 at 4:30 pm
Hey,
Was nicht nur billig sondern gratis ist: “Chnischterseckli” in der MIGROS an der Kasse, Saucenknochen und Waschkugeln (um flüssliges Waschmittel einzufüllen) in der MIGROS. Was der Coop gratis zu bieten hat, weiss ich nicht
Liebe Grüsse
April 7th, 2006 at 10:54 am
sogar die (Nord)-Italiener fahren gerne mal nach Chiasso oder Lugano um ihren Caffè-Bedarf einzudecken weil unser Kaffee so viel Italianità bei günstigem Preis aufweist.
zit: “davon kann der Deutsche Bahnkunde nur träumen.”
Ist das nicht wunderbar? So kommt der Deutsche auch zum Träumen!
April 27th, 2006 at 4:13 am
Die Deutschen werden hier weniger Bezug dazu haben, aber ich wüsste auch noch etwas, was in der Schweiz billiger ist als in Österreich:
Die Autobahnvignette!
Zwar gibt es dort nur die Jahresvignette, aber die kostet 40 Franken(so grob umgerechnet 27 Euro), während man in A für die Jahresvignette mittlerweile stolze 72,60 Euro berappen muss! Und es gibt auch, den Preis auf 100 Euro raufzuschnalzen! Wahrscheinlich, um die ASFINAG-Mautsheriffs finanzieren zu können.
May 18th, 2006 at 1:36 pm
Bzgl. Telefonieren stimme ich nicht zu. Auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt tummeln sich wesentlich mehr Anbieter als auf dem schweizerischen. Zum Beispiel gibt es wesentlich günstigere Tarife fürs Telefonieren von D nach CH als umgekehrt (schlecht für mich als Deutscher in der Schweiz).
June 26th, 2006 at 8:31 pm
Hallo,
Hat nichts mit Dem Thema zu tun, aber Bern ist nicht, wie die meinst, die Bundeshaupstadt. Wir haben offiziell nämlich keine Haupstadt, nur die Bundesstadt Bern. So bescheiden sind wir!
A bientôt und vielen Dank für Deine Beiträge.
June 28th, 2006 at 5:49 pm
Weil in der Schweiz billig mit minderer Qualität gleichgesetzt wird, kann nichts günstig gekauft werden
Übrigens gibt es die Chnischtersäckli im Coop auch gratis. Nur die ricthigen Einkaufspapiertaschen kosten 30 Rappen (nicht 30 schwarze Pferde). Und weil wir ein sparsames Volk sind, nehmen wir die Tüten zum einkaufen mit. Wo sonst noch in der Welt nehmen die Leute die Einkaufstaschen von zu Hause mit? Praktischer Nebeneffekt ist der ökologische Gedanke (Mehrwegtaschen ohne Pfand).
July 3rd, 2006 at 7:03 pm
Toll, diese Blogwiese! Habe vor zwei Tagen von ihr gehört und lache mich seitdem schlapp!! übrigens kann man nach Deutschland für sage und schreibe 2 Rappen pro Minute telefonieren - nämlich bei swisstel. Man wählt 0840922922 (wartet dann auf die Ansage), anschliessend die deutsche Nummer (z.B. 0049-731-98765)und gibt zuletzt die Rautetaste ein. Klingt etwas umständlich, geht einem aber in Fleisch und Blut über und man freut sich wie ein Kind bei der nächsten Telefonrechnung! PS. In der CH geht das auch, man wählt 0840733733 usw. und zahlt nur 3 Rappen pro Minute.
July 18th, 2006 at 6:25 pm
das die Bücher 30% bei Amazon günstiger sind stimmt nicht ganz, da auf Bücher nur 7% Mwst aufgeschlagen wird.
Nichts für Ungut
July 18th, 2006 at 6:38 pm
Die Ersparnis ist tatsächlich nicht mehr so doll wie frher, nur noch 12 %.
Wenn Du in der Schweiz wohnst und bei Amazon.de bestellst, fallen die 7 % Deutsche MWST für Bucher weg, dann noch mal 5-12 % “Währungsgebühr”, die 7% Schweizer MwSt werden erst bei Bestellungen ab 200 CHF in Rechnung gestellt durch den Zoll.
Leider sind nur noch 12 % Ersparnis drin, je teurer das Buch, desto besser, solange du unter 200 CHF bleibst.
Habe das gerade frisch mit drei Titeln getestet. Einem Sachbuch und 2 Mal Belletristik, je 11-12 % billiger.. nicht viel aber etwas.
Gruss, Jens
July 21st, 2006 at 7:07 pm
Warum Auslands-Telefon Rechnungen bezahlen, wenns auch gratis geht - mit SKYPE! (www.skype.com)
July 28th, 2006 at 12:58 pm
Sperrmüll gibts doch hier (in der Schweiz) in jeder Ortschaft! Mindestens 1x im Jahr oder sonst gibt es ja auch die “Bring und Hol Tage”.
July 28th, 2006 at 8:13 pm
Die Unterschiede Schweiz / Deutschland sind lt. einer aktuellen UBS-Studie
Lebenshaltungskosten
DE 100%
CH 130%
Netto-Einkommen
DE 100%
CH 120-125%
Die den Familien verbleibende Kaufkraft ist in der Schweiz durchschnittlich somit tatsächlich etwas geringer, als in Deutschland.
Aber dafür gibt´s die Bergsicht gratis…..
July 30th, 2006 at 7:48 pm
Zum Zoll:
Mein Onkel hat vor Jahren die Frage ob er etwas anzumelden hätte folgendermassen beantwortet: ” Nur schönes Wetter und ein Zwicken an den Hämorrhoiden”. - Böse Falle, die Schweizer Behörde geht wahrscheinlich zum Lachen in de Keller. Mein Onkel jedenfalls hatte das Vergnügen nach ca. drei Stunden intensiver Dokumenten- und Gepäcküberprüfung seine Sachen wieder zusammen zu packen bevor er weiterfahren konnte.
August 7th, 2006 at 6:47 pm
Mich wundert, dass über 50% der Haushalte von Says auf dieser Webseite zu derlei verschiedenen eidgenössischen Themen sich äussern. Dabei hätten sie doch zur Fusion mit der Gemeinde Trimmis noch sooo viel zu überlegen.
Und übrigens gibts hier den Föhn seit Urzeiten nicht nur billiger, sondern sogar gratis: kaum ist die Wäsche aufgehängt, ist sie schon trocken!!! (ohne Mwst.)
Es ist wohl löblich, dass sich soviele aus Says sich zu den wunderlichen Besonderheiten der deutschen Sprache äussern. Ich würde meinen, im Name vieler Gemeindsgenossen sagen zu dürfen, dass auch Stimmen aus anderen Gemeinden sich vernehmen lassen sollten.
August 27th, 2006 at 10:32 pm
sag mal hitch trimmis, is das jetzt ne verarsche? oder raff ich hier was net?
says ist english und bezieht sich auf den namen der davor steht und nicht auf eine gemeinde! coop says: –>coop sagt:
September 5th, 2006 at 5:56 pm
bin endlich auch auf die Blogwiese gestossen. Für mich als Schweizer in Deutschland sehr interessant. Zumal ein Deutscher, der in der Schweiz lebt, eine differenzierte Sicht hat, als ein Deutscher von Deutschland aus…
Meinen Freunden hier muss ich immer vorrechnen, dass die Schweiz nicht nur teuer ist. Gute Beispiele wurden oben genannt. Ich kaufe meine Gewürze, Sirup etc. immer in der Schweiz (solange ich 20kg Gepäck nicht überschreite;-))…
Für Deutsche gilt es aber auch zu differenzieren. Geht mal ins Schwabenländle oder zu den Bayern… Stuttgart und München machen z.B. Zürich wahrlich Konkurrenz, sei es mit Mieten oder Trinken, Essen etc…
September 14th, 2006 at 4:38 pm
Gratis ist auch das erfrischende und saubere Trinkwasser, welches von den zahlreichen Brunnen bedenkenlos getrunken werden kann. Im Gegensatz zu vielen Ländern kommt auch aus dem Wasserhahn zu Hause gutes Wasser (in den USA und Australien hat’s immer einen ekligen Chlorgeschmack)
Apropos: Glückwunsch zu dieser genialen Website. Ich amüsiere mich jeweils köstlich über die Beiträge! Weiter so!
September 30th, 2006 at 8:54 pm
Also das mit dem Halbtax-Abonnement für den öffentlichen Verkehr stimmt so nicht. In Wirklichkeit ist das nämlich gar kein Halbpreisabo. Wenn ich zum Beispiel in der Stadt Winterthur ein Kurzstreckenbillet ohne Halbtax löse, kostet das Fr. 2.10. Dasselbe mit Halbtax kostet Fr. 1.90. Um Halbtax zu sein, dürfte es aber nur Fr. 1.05 kosten. Scho no komisch und echt ätzend. Auch dass das GA auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln gültig ist, stimmt nicht wirklich. Viele Privatbahnen, die öffentlich benutzt werden, z.B. Bergbahnen, müssen extra bezahlt werden. Und die sind dann häufig ruinös teuer, so dass das Feriengeld einer ganzen Familie entweder nirgends hinreicht oder stattdessen der Weg auf Schusters Rappen zurückgelegt werden muss…
October 2nd, 2006 at 1:27 pm
Ich kenne den Begriff “Brocken” eigentlich immer von der Brockensammlung (http://www.betriebe-bethel.de/3_0_brocken/) von den Bodelschwingh´schen Anstalten in Bethel (Bielefeld).
Die verwenden den Namen schon sehr lange (1891). Ursprung ist ein Bibelzitat „Sammelt die übrigen Brocken, auf dass nichts umkomme!“ (Joh. 6,12).
November 5th, 2006 at 6:03 pm
Denke Bergbahnen sind nicht immer öffentliche Verkehrsmittel, sonst würden auf einmal alle gratis Skifahren bei Gebieten mit Gondelbahnen oder ähndlichem. Die Kinderkarte ist aber sicher etwas sehr günstiges und gutes.
November 8th, 2006 at 2:09 pm
Das mit dem Zugrahren kann ich als in der Schweiz lebender Deutscher nicht bestätigen. Zugfahren ist für die kurzen Strecken astronomisch teuer in der CH, weltweit dürften höhere Tarife wohl nirgends zu finden sein (allenfalls ist der Shinkansen noch etwas teurer). Der Katzensprung von Zürich nach Bern und zurück schlägt mit über 100 CHF zu Buche. Ein Halbtaxabo lohnt sich nur, wenn man für mehr als 300 CHF pro Jahr Zug fährt. Die Distanzen sind sehr viel kürzer als jene in Deutschland, das NEtz ein Bruchteil so gross!
Auch die Telefongebühren und Internetkosten sind mittlerweilen in Deutschland weitaus günstiger als in der Schweiz.
November 22nd, 2006 at 7:56 am
Also, wer immer diese Vergleiche mit den Lebenshaltungskosten gemacht hat - ich kann das nicht nachvollziehen. Da wäre ein Link auf die zugrunde liegenden Daten vielleicht sinnvoll.
January 4th, 2007 at 6:32 pm
Als Pendler zwischen beiden Seiten nimmt man das mit, was jeweils am Ort günstiger ist. Was aber nicht von der Hand zu weisen ist: Lebensmittel sind zwar in der CH teurer als in D, aber das macht sich auch in der viel besseren Qualität bemerkbar. Ich zahle gerne etwas mehr, wenn es auch gut ist. Ansonstem, getankt wird natürlich in CH
January 5th, 2007 at 1:48 am
Schoggi und Chäs sind in der Schweiz auch angenehm preiswert. Auch Tickets in den Skigebieten sind nicht wirklich teuer und auch ein Raclettebrot für 5 SFr auf der Hütt’n finde ich nicht wirklich teuer. Seitdem wir den Euro haben, sind die Preise in der CH irgendwie nicht mehr so tragisch
January 8th, 2007 at 3:41 pm
Wer aus der Schweiz bei Amazon.de einkauft, muss auf jeden Fall bedenken, dass die schweiz. MWSt bei einem Betrag von mehr als 5 CHF bezahlt werden muss, zusätzlich kommen 10 CHF Zollgebühren dazu. Da nur für Bücher der reduzierte Steuersatz von 2.4% gilt, nicht aber für CDs, DVDs etc. (dort sind es 7.6%), fallen bei letzteren Bestellungen ab ca. 48 EUR Warenwert (inkl. dtsch. MWSt) zusätzlich 15 CHF an. Und das kann die CD dann doch um einiges teurer als in der Schweiz machen (für Bücher fallen die Kosten erst ab ca. 140 EUR an)
January 8th, 2007 at 4:24 pm
Bahnfahren ist wirklich nicht so billig: mitreisende Kinder zahlen in D erst ab 14 Jahren; 1 Jahr Generalabonnement für Erwachsene kostet 3.300 CHF, die Bahncard 100 (das gleiche für D) kostet 3.400 €. Also nicht so viel teuerer für eine viel größere Fläche. Allerdings finde ich es begeisternd wieviele Schweizer die Bahn benutzen.
[Anmerkung Admin: Mit der Junior-Karte für 20 CHF kann ein Kind umsonst mitfahren]
January 9th, 2007 at 12:26 pm
Hallo.
Wir unterhalten uns über die Lebenshaltungskosten. Die sind meiner Meinung nach dem Einkommen angeglichen, sprich: Einkommen/ Lebenshaltung DE und CH.
Aber abzocke ist wenn man als deutscher zum arbeiten in die Schweiz kommt und für jeden Furz Bearbeitungsgebühren zahlen muss. Führerschein umtauschen- unnötig!!! Auto verzollen ( obwohl Wohnsitz in DE )……und so weiter. Und auch zum Thema Steuern fällt mir nur eines ein: sicher auch nicht weniger als in DE: soviele versteckte Steuern- unglaublich. Da hilft nur eins: in der Schweiz arbeiten und in Deutschland wohnen, dann lohnt es sich einiger Massen. Gruss
[Anmerkung Admin:
Beim Umzug in die Schweiz kann das Fahrzeug zollfrei mit eingeführt werden, genau wie das Umzugsgut.
In der Schweiz wohnen, von den niedrigen Steuern profitieren und dafür die hohen Mieten bezahlen, da ist immer irgendwo ein Ausgleich.
Wer in Deutschland wohnt und eine günstige Miete hat wird dann wieder bei den deutschen Steuern wesentlich höher belangt.]
January 16th, 2007 at 7:08 pm
Nicht zu vergessen, viele Elektronikartikel, DVDs, CDs, Kameras und Zubehör, sowie Ikeabetten
January 23rd, 2007 at 2:00 pm
Allerdings… Ikeabetten… 20 Euro weniger für die gleiche Ware. Selbst erlebt gestern im Ikea Spreitenbach. IKEA allgemein ist billiger als in D.
January 25th, 2007 at 9:20 pm
Eine Erfreuliche Nachricht:
die Damen des horizontalen Gewerbes sind in der Schweiz billiger! Auf ihren Webseiten werden die Menuepreise genau angegeben.
Der Grund für die niedrigen Preise: pro Einwohner gibt es mehr Nutten als in Deutschland.
Die Schweiz ein Paradies für arbeitswillige HUREN!!
[Anmerkung Admin:
Trotzdem ist nirgends das Rotlicht-Mileu so lebhaft besucht wie gleich hinter der Schweizer-Deutschen Grenze auf Deutscher seite. Beispiel Basel-Lörrach, Beispiel Schaffhausen-Jestetten, Beispiel Konstanz-Kreuzlingen. ]
January 28th, 2007 at 3:24 pm
Zum Thema IKEA, da kann ich Markus nicht ganz zustimmen.
Mag sein, dass einzelne größere Artikel v.a. wegen der Merhwertsteuer etwas günstiger sind. Im allgemeinen kosten aber (v.a. die kleineren Artikel) immer etwas mehr als in Deutschland!
(Vergleich zwischen IKEA Lyssach und Freiburg)
January 31st, 2007 at 5:45 pm
Hahaha, ab deiner Site lach ich mir noch einen Schranz in den Bauch
Wieso sollte ein GA eine General-Agentur sein? Deine verschobene Optik find ich so lustig. Weiter so!
February 5th, 2007 at 8:08 am
@ Jonathan: Stimmt nicht ganz, ich bin zufällig im Besitz zweier Ikea Kataloge, einer in € und einer in CHF, und siehe da es gibt viele Unterschiede, und zwar in beide Richungen, die aber nix mit der Grösse des Artikels zu tun haben. Am besten auch mal einen Katalog in € besorgen und dann wird das deutlich.
February 12th, 2007 at 11:30 am
Espresso kommt von esprimere (ital) = ausdrücken. Du luegsch wohl kai wärbig?
February 12th, 2007 at 11:51 am
Wiso sött d’schwiz billiger si als dütschland? D`schwiz isch doch unbestritte s`schönere land also koschtets halt au echli öppis meh. Und das d’schwiz s`schönere land isch ergit sich dadrus das mer chan luege wieviel dütschi euses land drümal im jahr überränned. Sälber imene turismusort läbend chan ich das ganz guet beurteile. Nüüt da mit “Bärge so höch wie Brätter vor em chopf”.
Uebrigens heisset dütschi i dä schwiz generell schwabe. Da wär dänn na d’gschicht mit em Sauschwab und em Chueschwizer. Wänn i emal zyt han dänn gib i si zum beschte.
February 14th, 2007 at 10:20 am
Nachdem ich der Swisscom einige Jahre untreu war, bin ich wieder reumütig zurückgekommen, da ich beim anderen Anbieter (S…..e) sehr schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Billig ist eben nicht immer auch gut.
Ich amüsiere mich köstlich über deinen Blog, ich lebe schon seit 23 Jahren in der Schweiz mit einem deutschen Pass. Und dass hier nicht geflucht wird, stimmt überhaupt nicht, Huuresiech, Gopferdeckel…
March 10th, 2007 at 12:26 pm
Was noch niemand erwähnt hat und was mich als Deutschen seit Jahrzehnten jährlich für mehrere Wochen in die Schweiz bringt: Ferienwohnungen sind konkurrenzlos günstig, das macht wohl das große Angebot. Für den Preis eines kleinen freistehenden Chalet bekommt man in Deutschland allenfalls einen Wohnwagen angeboten und selbst in Feriengebieten stehen lieber die Wohnungen leer als dass man den Preis etwas anpasst. Unterm Strich gibt das schöne, entspannte Ferien, auch wenn Kollegen und Nachbarn einen schon gern als “Luxusurlauber” schräg ansehen, während sie gerade ihr Ticket auf die Malediven gebucht haben.
Wunderbares blog, bin durch den Spiegel drauf gestoßen. Ich denke, hier schaue ich noch oft vorbei!
August 28th, 2007 at 8:26 pm
Klasse Blog!
Danke.
August 30th, 2007 at 8:33 pm
Noch ein “Nachschlag” zum Thema Espresso:
Vor vielen Jahren kam ein Eilbote der damaligen Deutschen Bundespost
und überbrachte einen Briefumschlag eines italienischen Lieferanten.
Dieser enthielt lediglich eine Weihnachtskarte.
Des Rätsels Lösung: der Absender “Espresso Udinese”, so der Firmen-
name des Lieferanten, wurde von den damaligen Postbeamten als
Hinweis auf einen Eilsendung interpretiert und diese unverzüglich an
den Empfänger ausgeliefert.
September 23rd, 2007 at 12:06 pm
Batterien sind doch hier auch billiger, oder nicht?
October 27th, 2007 at 7:54 pm
Nette Seite. Aber inzwischen hat sich die Situation geändert. Deutsche Landenmanager reklamieren über Umsatzeinbussen. Der Grund ist der starke Euro!
Die ehmaligen schweizer Kunden! kaufen wieder im eigenen Land ein, statt über die Grenze zu gehen.
November 16th, 2007 at 8:18 am
Rabea hat es oben schon gesagt: Elektronikartikel können in der Schweiz ganz günstig sein, zumindest nicht teurer als in Deutschland. Ich habe immer mal wieder die Preise verglichen. Einkauf in Deutschland, Ausfuhr in die Schweiz und Erstattung der MwSt kommt da nicht besser weg, wenn man in der Schweiz ein bisschen Preise vergleicht und dann konsequent bei einem der Topanbieter einkauft (toppreise.ch)
Übrigens sind auch die Webber Grills in der CH deutlich günstiger als in DE.
November 16th, 2007 at 8:25 am
Thema Bücher noch einmal: in der Schweiz ist die Buchpreisbindung sowieso gefallen, auch hier lohnt sich vergleichen: billigbuch.ch hilft, den günstigsten Anbieter zu identifizieren (inkl. amazon.de) und auch hier zeigt sich, dass man dasselbe Buch in der CH günstiger als bei Amazon in Deutschland mit Lieferung in die CH bekommen kann. Vielleicht ist auch das der Grund, warum Amazon die Buchpreisbindung sozusagen unterläuft. In der CH gibt es sie nicht mehr und man konkurriert ja hier mit Schweizer Anbietern.
December 20th, 2007 at 9:58 am
Hallo,
ich werde bald in die Schweiz zuegeln (das sagt man doch so?) und habe im Vorfeld mal nachgeschaut, wie die Preise in der Schweiz sind und muss sagen, dass die Schweiz _nicht_ (mehr) teurer ist als Deutschland.
Ganz im Gegenteil: Strom, Wasser, Gas und Benzin sind teilweise bis zu 50% guenstiger, Nahrungsmittel auf schweizer Qualitaetsniveau kosten in Deutschland mindestens das gleiche oder mehr, weil als “Feinkost” verkauft. Die angeblich so teueren schweizer Krankenkassen sind im direkten Vergleich zu den privaten Versicherungen in Deutschland vergleichsweise guenstig, wohlgemerkt bei gleicher Leistung.
Meiner skeptischen Freundin ist beim Bummel durch Zuerich dann schier der Kiefer heruntergeklappt, als sie sah, dass die Preisauszeichnungen bei Schuhen die gleichen sind wie in Deutschland, mit dem Unterschied, dass nach der Zahl SFr. folge und nicht Eur
Die Mieten empfand ich bisher im Vergleich zu deutschen Grossstaedten auch nicht als ueberhoeht, sondern in Anbetracht der Ausstattung ud Lage normal bis moderat. Und wem 20 Minuten Fahrzeit zur City nichts ausmachen, muss nur noch knapp die Haelfte fuer die Miete berappen.
Ich habe uebrigens kuerzlich in einer schweizer Vergleichsstatistik gelesen, dass in Deutschland die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten inzwischen ca. 2,5% teurer sind als in der Schweiz und das war vor der massiven Erhoehung der Energie- und Grundnahrungsmittelpreise…
February 20th, 2008 at 1:28 pm
Vor drei Jahren war es in Deutschland bedeutend guenstiger als in der CH.
Viele Geschaefte und Restaurants in DE haben frecherweise wegen nur 3% Mehrwertsteuererhoehung und so genanntem (gefuehltem) Aufschwung die Preise massiv heraufgesetzt.
Da leider sehr viele Reiche nach Zuerich ziehen konnte ich an einem neulichen WE in Zuerich trotzdem nicht von meinem starken Euro profitieren.
April 10th, 2008 at 4:15 pm
Sie schreiben “Selbst die Universitätbibliothek in Bern (in der Bundeshauptstadt!)…”
Schreiben Sie auch “die Taxis in Berlin (in der Bundeshauptstadt!)”? Bern, wo Deutschland 1954 im Wankdorfstadion Weltmeister geworden ist, muss wohl nicht mehr mit einer Klammerbemerkungen präzisiert werden!
July 19th, 2008 at 4:07 pm
Das war doch mal, dass die Schweiz teurer als Deutschland war. Schauen wir und doch mal heute um! Die Inflationsrate in Deutschland war noch nie so hoch wie jetzt. Ich selbst pendle immer zwischen der Schweiz und Deutschland hin und her - berufsbedingt. Also, wenn ich vergleiche: da tut sich nicht viel, weder hier noch dort…
July 27th, 2008 at 3:27 pm
Sind wir doch mal ehrlich: mit der Einführung des EUR hat man uns über den Tisch gezogen. Wenn ich in Zürich - und da zahlt man relativ hohe Ladenmieten - jenseits der Innenstadt (Bahnhof bis Zürcher See) in so manches Schaufenster schaue, wird mir das immer wieder bewusst.
In Deutschland sind z.B. vielleicht die Lebensmittel billiger. Dafür ist die Qualität in CH deutlich besser. Die Schweineschnitzel sind in den Kantonen Zürich / Thurgau spitzenmässig gut (o.k., im Tessin gibt es das nicht). Bedenkt man, dass man in Deutschland mehr Steuern bezahlt, und der Deutsche Staat viel Abgaben an die EU , deren grössten Teil in Agrarsubventionen fliesst, erklären sich die scheinbar billigeren Lebensmittelpreise. Man muss manchmal genauer hinschauen.
Dass in CH eine durchschnittliche Familie vergleichweise schlechter gestellt ist, ist wohl wahr. Das deutsche Steuersystem gleicht hier mehr aus über Freisätze und Kindergeld.
Gruss Ralf
July 29th, 2008 at 3:16 pm
@Noah: “Die Inflationsrate in Deutschland war noch nie so hoch wie jetzt.”
Dann kann ich also mein Geld nun verbrennen?
Vom 3. November 1923 bis zum 20. November 1923 also in 12 Tagen verzehnfachte sich der Dollarkurs! http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Inflation_1914_bis_1923
Also würde ich sagen, die Inflationsrate sei immernoch seeeeeeeeehr tief!
Wie schnell wir die Geschichte vergessen?!
August 28th, 2008 at 6:39 pm
Zum Thema Fahrkarte folgendes: wir haben im Urlaub als Deutsche in der Schweiz die Swiss Travel Half Fare Card gekauft + Familienkarte.
)
Wo kann ich in Deutschland mit einem 15-jährigen Kind gratis Bus, Bahn und Seilbahn fahren? Ist mir nirgends dort bekannt!
Von Kollegen und Freunden werden wir trotz all dieser Erklärungen auch immer nich schief angesehen, “was wir uns so leisten können”
September 20th, 2008 at 11:20 pm
Man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Vieles, was in der Schweiz mehr kostet, ist auch mehr wert, sprich von besserer Qualität. Und für die Billig-Gemeinde gibt es ja jetzt auch Aldi und Lidl. So findet doch jeder, was er sucht. Nur wegen dem Preis extra über die Grenze zu fahren, zahlt sich wohl in den seltensten Fällen wirklich aus. Und noch ein Tipp: Osteuropa, Afrika oder Asien sind sicherlich billiger als Deutschland. Wer nach der Schnäppchenphilosophie lebt, sollte sich dort niederlassen.
October 22nd, 2008 at 12:02 pm
also wir sind jetzt seit sieben monaten hier in der schweiz und müssen mal eines richtigstellen. die preise in deutschland sind fast nirgends nehr billiger als in der schweiz…..zumindest wenn man etwa gleich gute qualitäten vergleicht. und auch das mit den durchschnittlichen familien ist schon einige zeit nicht mehr so in deutschland. wir haben selber zwei kinder und können nur sagen, dass deutschland inzwischen zu einem kinderfeindlichen land geworden ist. da es hier in der schweiz aber von kanton zu kanton ja doch grosse unterschiede gibt, können wir nur den vergleich zwischen deutschland und dem kanton sankt gallen ziehen.
September 7th, 2009 at 5:33 am
Wer kauft schon ständig in Bioläden? Interessant ist der Vergleich Diskounter zu Diskounter.
October 6th, 2009 at 10:33 am
ich wohne seit 3 monaten in der Schweiz. Vorherr sehr Grenznah und habe gute Erfahrungen gemacht.
Die Steuer: als Grenzgänger zahlte ich 350CHF Quellensteuer und ca 650€ deutsche Steuern. Jetzt 680CHF ” B Ausweis” keine deutsche Steuern. Die Artikel sind in der Schweiz seit dem (T)euro nicht Teurer. Die meisten Elektroartikel z.B. TV, DVD-player, MP3 etc. sind günstiger. Man zahlst weniger “versteckte” Steuern z.B. Solidaritäts-Beitrag, Benzin ist nicht doppelt versteuert usw.
January 31st, 2010 at 12:00 am
Vergleich Krankenkassen
Ich denke das Thema Blogwiese ” Blog Archive ” Was ist billig in der Schweiz? geht eigentlich jeden an der damit zu tun hat. Zum Stichwort Vergleich Krankenkassen lassen sich auch nicht gerade ueberall so klasse Berichte finden wie auf dieser Seite. …
June 28th, 2010 at 5:14 pm
Es ist in DE nicht mehr guenstiger. War neulich in der CH im Migros und sah staunend, dass sehr gute Schokolade billiger zu haben war als eine vergleichsweise billig hergestellte in einem DE-Diskounter oder auch REWE.
Was in DE am meisten nervt ist, dass man zB als Freiberufler eigens eine Firma gruenden muss, nur damit man nicht vom brutto brutale 40% direkt abgezogen kriegt. Und das mit dem ganzen administrativen Kram der das nach sich zieht. Das frisst einen enormen Teil der Freizeit das zu verwalten (Gewerbeamt, Amtsgericht, Notar, Bilanzierung und dauernde Berechnungen Steuerberater, KSt, GSt, USt, Lohnsteuer, …) Dazu kommen zwei Briefe (oft automatisierte Drohungen) vom Finanzamt..
Hier zahlt man sogar Versicherungssteuer.
In CH kriegt man als Freelancer wie ein Festangestellter 12% Sozialabgaben abgezogen und dann 88% auf’s Konto und dann verwaltet man das (K.K, Steuer) wie ein freier, souveraener Mensch.
In DE gibt es keine freien Menschen mehr - ausser man ist reich und hat Beziehungen oder die richtigen Anwaelte usw.
Wenn es nicht schon unzaehlige Buecher darueber geben wuerde, taet ich jetzt auch noch ein Buch (zB DER RAEUBERSTAAT) schreiben. Bin das Thema aber leid.
Ich kann DE sowieso nicht mehr ernst nehmen nach allem was hier passiert. Man sollte ‘raus aus der EU - wenn man noch irgendwie kann.
Ueberall gibt es mehr Jobs als in DE. In Taiwan, Sydney, usw……
Man koennte meinen in DE wird fast alles falsch gemacht.
Wie kann man seine eigenen Leute so hassen? Oder muss man einfach die GERMAN ANGST fuettern weil sonst die Leute hier nicht mehr jammern koennen und sich nicht mehr zuhause fuehlen?
Werde naechstens mal das SFDRS anrufen und fragen ob man DE nicht wieder einmal in zB der ARENA diskutieren kann. Diese DE-Regierung braucht Druck damit sie sich bewegt. Die kann nur mit dem Finger auf andere zeigen und Parolen schwingen - diese Berufsversager. Von innen gibt es keinen Druck - die Menschen hier bewegen sich nicht mehr und benehmen sich als waeren sie geboren um zu gehorchen.