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	<title>Comments on: Was machen die Berner im Zürcher Unterland? Einen Verein gründen.</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/997</link>
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	<pubDate>Mon, 21 May 2012 12:06:20 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Was machen die Berner im Zürcher Unterland? Einen Verein gründen. by: AnFra</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/997#comment-814391</link>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 10:03:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/997#comment-814391</guid>
					<description>@ Giorgio Girardet

Armer Giogio, hast wohl wieder mal nen heftigen Albtraum gehabt, dass die Schweiz eine Art heruntergewirtschaftete deutsche Kolonie ist und ihr ganzer Stolz darin besteht, Figuren wie Steinberger und Blocher hervorzubringen. 

Da verwundert es nicht, dass einigen Schweizern dieser Albtraum der sehr schweren Art der Megalomania helvertica schwer auf der Brust zu liegen kommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ Giorgio Girardet</p>
	<p>Armer Giogio, hast wohl wieder mal nen heftigen Albtraum gehabt, dass die Schweiz eine Art heruntergewirtschaftete deutsche Kolonie ist und ihr ganzer Stolz darin besteht, Figuren wie Steinberger und Blocher hervorzubringen. </p>
	<p>Da verwundert es nicht, dass einigen Schweizern dieser Albtraum der sehr schweren Art der Megalomania helvertica schwer auf der Brust zu liegen kommt.
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Was machen die Berner im Zürcher Unterland? Einen Verein gründen. by: ändu</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/997#comment-813926</link>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 00:27:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/997#comment-813926</guid>
					<description>Nun, so wie man kulturellen Reichtum schlecht im Kilometerentfernungen abschätzen kann, kann man auch die Güte der Machwerke einiger Autoren schlecht in Zeilen bemessen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Nun, so wie man kulturellen Reichtum schlecht im Kilometerentfernungen abschätzen kann, kann man auch die Güte der Machwerke einiger Autoren schlecht in Zeilen bemessen.
</p>
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 		<title>Comment on Was machen die Berner im Zürcher Unterland? Einen Verein gründen. by: Guggeere</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/997#comment-813687</link>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 19:17:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/997#comment-813687</guid>
					<description>Diese Kantonal-Heimatvereine mögen vielleicht ein etwas verstaubtes Image haben, ich finde sie aber durchaus sympathisch. Sie können für «Binnenwanderer» sehr wichtig sein, wenn sie sich am neuen Ort zurechtfinden müssen – im Grunde nicht anders als die diversen Ausländervereine. In meiner sehr ländlichen Gegend gibts immerhin einen Bernerverein, einen Appenzellerverein und sogar eine Uniun Romontscha. In Städten wie Zürich oder Bern gibts solche Heimwehvereine wohl zu Dutzenden. Sie sind einfach ein Abbild der kleinräumigen Strukturen in der Schweiz und nicht zuletzt Medizin gegen die «maladie suisse», die Schweizer Krankheit, auch Heimweh genannt.
Kennt man solche Binnenwanderer-Heimatvereine in Deutschland auch? Die Wanderbewegung innerhalb Deutschlands war ja in den letzten 60 Jahren ungleich grösser als hier. 

@ Giorgio Girardet
Das war deutlich unter der Gürtellinie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Diese Kantonal-Heimatvereine mögen vielleicht ein etwas verstaubtes Image haben, ich finde sie aber durchaus sympathisch. Sie können für «Binnenwanderer» sehr wichtig sein, wenn sie sich am neuen Ort zurechtfinden müssen – im Grunde nicht anders als die diversen Ausländervereine. In meiner sehr ländlichen Gegend gibts immerhin einen Bernerverein, einen Appenzellerverein und sogar eine Uniun Romontscha. In Städten wie Zürich oder Bern gibts solche Heimwehvereine wohl zu Dutzenden. Sie sind einfach ein Abbild der kleinräumigen Strukturen in der Schweiz und nicht zuletzt Medizin gegen die «maladie suisse», die Schweizer Krankheit, auch Heimweh genannt.<br />
Kennt man solche Binnenwanderer-Heimatvereine in Deutschland auch? Die Wanderbewegung innerhalb Deutschlands war ja in den letzten 60 Jahren ungleich grösser als hier. </p>
	<p>@ Giorgio Girardet<br />
Das war deutlich unter der Gürtellinie.
</p>
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 		<title>Comment on Was machen die Berner im Zürcher Unterland? Einen Verein gründen. by: Giorgio Girardet</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/997#comment-813632</link>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 11:42:50 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/997#comment-813632</guid>
					<description>Vielleicht gründen ja bald die Deutschen in der Schweiz Heimatvereine. Das wäre ja schön. 1870 als der Deutsch/Französische Krieg ausbrach feierten die Deutschen Heimatvereine in Zürich: das gab ne wüste Keilerei bei der Tonhalle. Deutsche, die eine Heimat hätten, wären ja irgendwie sympathisch. Das Problem der Deutschen der Jetztzeit ist ja, dass sie eine Art heruntergewirtschaftete amerikanische Kolonie sind und ihr ganzer stolz darin besteht Firguren wie Harald Schmidt und Atze (wie hiess noch dieser Proll?) hervorzubringen. Da verwundert es nicht, dass einem Deutschen die Heimatseligkeit der Berner befremdet. Die Berner Fahne ist wohl auch diejenige Kantonsfahne, die am häufigsten ausserhalb des Kantonsgebiets gehisst wird. Wozu ich aber nicht raten möchte: dass die Deutschen nun dazu übergingen schwarz-rot-gold hier zu hissen: dies mögen sie unterlassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Vielleicht gründen ja bald die Deutschen in der Schweiz Heimatvereine. Das wäre ja schön. 1870 als der Deutsch/Französische Krieg ausbrach feierten die Deutschen Heimatvereine in Zürich: das gab ne wüste Keilerei bei der Tonhalle. Deutsche, die eine Heimat hätten, wären ja irgendwie sympathisch. Das Problem der Deutschen der Jetztzeit ist ja, dass sie eine Art heruntergewirtschaftete amerikanische Kolonie sind und ihr ganzer stolz darin besteht Firguren wie Harald Schmidt und Atze (wie hiess noch dieser Proll?) hervorzubringen. Da verwundert es nicht, dass einem Deutschen die Heimatseligkeit der Berner befremdet. Die Berner Fahne ist wohl auch diejenige Kantonsfahne, die am häufigsten ausserhalb des Kantonsgebiets gehisst wird. Wozu ich aber nicht raten möchte: dass die Deutschen nun dazu übergingen schwarz-rot-gold hier zu hissen: dies mögen sie unterlassen.
</p>
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 		<title>Comment on Was machen die Berner im Zürcher Unterland? Einen Verein gründen. by: Helza</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/997#comment-813553</link>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 09:25:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/997#comment-813553</guid>
					<description>Für alle Nicht-Berner: Es gibt auch im Berndeutsch verschiedene Färbungen, je nachdem ob man sich im Oberland, im Emmental, in der Stadt Bern selber (die halten ihr erndeutsch für besonders vornehm) oder im Seeland befindet. Ja wird als Ja mit langem und kurzem a aber auch Jo mit längerem oder ganz knappem o ausgesprochen. Das selbe gilt auch für Zürichdeutsch, da gibt es den Unter-, den Oberländer und den Stadtzürcher Dialekt. Auch in schriftlicher Form. Ist doch schön! Und was Pesche (Berndeutsch für Peter) anspricht, gehört auch zum Sprachkulturgut: die verschiedenen Namen für diverse Brotsorten. Das ist Heimat pur. Bernervereine gibt es in der ganzen Schweiz und in aller Welt, was ein echter Berner ist, der hält an seiner Kultur fest undpflegt sie, ohne sich abzukapseln. Ein Akkordeon ist übrigens eine Handorgel, ein Örgeli ist kleiner, mit viel weniger, meistens in einer runden oder achteckigen Form angeordneten Tasten, während das Akkordeon klavierartige Tasten hat. Ich glaube in Deutschland nennt man das Fisharmonika oder so ähnlich. Tönt auf jeden Fall allerliebst und es gibt eigens für Schwyzerörgeli komponierte Musikstücke. Diese Schwyzerörgeli werden heute noch von ein paar Handwerkern gebaut und zu stolzen Preisen verkauft. Auch sie gehören zum Schweizer Kulturgut, etwa wie das Alphorn. Aber das wäre jetzt schon wieder eine andere Geschichte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Für alle Nicht-Berner: Es gibt auch im Berndeutsch verschiedene Färbungen, je nachdem ob man sich im Oberland, im Emmental, in der Stadt Bern selber (die halten ihr erndeutsch für besonders vornehm) oder im Seeland befindet. Ja wird als Ja mit langem und kurzem a aber auch Jo mit längerem oder ganz knappem o ausgesprochen. Das selbe gilt auch für Zürichdeutsch, da gibt es den Unter-, den Oberländer und den Stadtzürcher Dialekt. Auch in schriftlicher Form. Ist doch schön! Und was Pesche (Berndeutsch für Peter) anspricht, gehört auch zum Sprachkulturgut: die verschiedenen Namen für diverse Brotsorten. Das ist Heimat pur. Bernervereine gibt es in der ganzen Schweiz und in aller Welt, was ein echter Berner ist, der hält an seiner Kultur fest undpflegt sie, ohne sich abzukapseln. Ein Akkordeon ist übrigens eine Handorgel, ein Örgeli ist kleiner, mit viel weniger, meistens in einer runden oder achteckigen Form angeordneten Tasten, während das Akkordeon klavierartige Tasten hat. Ich glaube in Deutschland nennt man das Fisharmonika oder so ähnlich. Tönt auf jeden Fall allerliebst und es gibt eigens für Schwyzerörgeli komponierte Musikstücke. Diese Schwyzerörgeli werden heute noch von ein paar Handwerkern gebaut und zu stolzen Preisen verkauft. Auch sie gehören zum Schweizer Kulturgut, etwa wie das Alphorn. Aber das wäre jetzt schon wieder eine andere Geschichte.
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