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	<title>Comments on: Chasch du nöd Dütsch redä? &#8212; Als Deutsches Kind unter Schweizerkindern</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/918</link>
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	<pubDate>Mon, 21 May 2012 11:50:40 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Chasch du nöd Dütsch redä? &#8212; Als Deutsches Kind unter Schweizerkindern by: pit vo lissabon</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/918#comment-849494</link>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 18:18:12 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/918#comment-849494</guid>
					<description>&quot;wippen&quot; für &quot;windsichten&quot; kannte ich bisher nicht. in der deutschschweiz wird der begriff &quot;worfeln&quot; verwendet. auf das &quot;gampiross&quot; bin ich gestossen, als ich einen gemeinsamen ursprung für engl. &quot;to jump&quot; und alemannisch &quot;gumpen&quot; suchte. es heisst also &quot;gigampfi&quot; aber &quot;gampiross.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>&#8220;wippen&#8221; für &#8220;windsichten&#8221; kannte ich bisher nicht. in der deutschschweiz wird der begriff &#8220;worfeln&#8221; verwendet. auf das &#8220;gampiross&#8221; bin ich gestossen, als ich einen gemeinsamen ursprung für engl. &#8220;to jump&#8221; und alemannisch &#8220;gumpen&#8221; suchte. es heisst also &#8220;gigampfi&#8221; aber &#8220;gampiross.
</p>
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 		<title>Comment on Chasch du nöd Dütsch redä? &#8212; Als Deutsches Kind unter Schweizerkindern by: Guggeere</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/918#comment-714827</link>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 21:21:17 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/918#comment-714827</guid>
					<description>Zum oben erwähnten alemannischen Verb «gampen» für «schaukeln»: Das Schaukelpferd heisst auf Hochalemannisch immer noch «Gampiross». «Gampen» selbst ist mir auch bekannt, bin aber nicht sicher, obs noch aktiver Wortschatz ist oder schon so gut wie verschwunden. Ausserdem hege ich den Verdacht, dass viele Deutschschweizer den Begriff «Gampiross» gar nicht mehr kennen. Obs vielleicht damit zusammenhängt, dass die lieben Kleinen heutzutage eher mit einem dämlichen Plastik-Weltraumungeheuer – pardon: Space Monster – durch die Wohnstuben gigampfen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Zum oben erwähnten alemannischen Verb «gampen» für «schaukeln»: Das Schaukelpferd heisst auf Hochalemannisch immer noch «Gampiross». «Gampen» selbst ist mir auch bekannt, bin aber nicht sicher, obs noch aktiver Wortschatz ist oder schon so gut wie verschwunden. Ausserdem hege ich den Verdacht, dass viele Deutschschweizer den Begriff «Gampiross» gar nicht mehr kennen. Obs vielleicht damit zusammenhängt, dass die lieben Kleinen heutzutage eher mit einem dämlichen Plastik-Weltraumungeheuer – pardon: Space Monster – durch die Wohnstuben gigampfen?
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Chasch du nöd Dütsch redä? &#8212; Als Deutsches Kind unter Schweizerkindern by: Brun(o)egg</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/918#comment-714737</link>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 11:23:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/918#comment-714737</guid>
					<description>Das heisst nicht &quot;gireize&quot; sindern &quot;riite&quot;. Mindestens in Basel. Gigampfe bleibt sich gleich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Das heisst nicht &#8220;gireize&#8221; sindern &#8220;riite&#8221;. Mindestens in Basel. Gigampfe bleibt sich gleich.
</p>
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 		<title>Comment on Chasch du nöd Dütsch redä? &#8212; Als Deutsches Kind unter Schweizerkindern by: AnFra</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/918#comment-714732</link>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 10:44:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/918#comment-714732</guid>
					<description>Bei der Frage wg. „Schaukel / Gireizle“  kommt man aber heftig ins „rotieren“. 

Und hier liegt auch die mögliche Lösung zur Herkunft des Begriffes.  Wenn man rotieren durch giro / giral  ersetzt, eröffnet sich nun der Lösungsweg. Rotieren, giro und vergleichbare roman. / ital.  Begriffe stehen u. a. für „kreisen, drehen, umlaufen, rundum-führen, -bewegen, -fahren.  

Die Bezeichnung „Wippe“ ist die ältere germ. Bezeichnung für die Schaukel. Die Tätigkeit „wippen“  kommt aus der indogerm. Wurzel „ueib / ueip“ für winden, drehen uäm. 
Da viele unsere Begriffe aus der Landwirtschaft abstammen, kann man fast bedenkenlos dieses „ueib / ueip“ aus der Aufbereitungstechnik der „Korn und Spreu-Trennung“ ableiten. 
Hierbei wurde zunächst das Dreschgut in die Luft geworfen und der Wind hatte das Korn vom Spreu getrennt. Effektiver ging es dann mit einer aus Stroh, Holz oder später aus Metall hergestellten wannenförmigen Schüssel, in welcher durch leichtes „wippen“ das Korngut vom Spreu vorgetrennt wurde und öfters in den Wind geworfen und wieder in der Schüssel aufgefangen wurde. Diese Wurfschüssel, welche ruckartig hoch und nieder bewegt wurde, also „gewippt“ wurde, nannte man „Wippe“. 
Ab dem 18./19.JH wurden handbetriebene „Windsichter“ verwendet, welche große Menge von Korn aufbereiten konnten. Auch diese wurden z. T. umgangssprachlich weiterhin „Wippen“  genannt, in der CH aber auch „Schwingen“. 
Diese „Wippen / Schwingen“ hatten einen kreuzförmig ausgeformten Ventilator, mit welchem der benötigte  Wind erzeugt wurde und somit das Korn zu jeder Zeit und unabhängig vom Windaufkommen gut vom Spreu getrennt werden konnte. 
Und hier haben wir die schweizerische umgangssprachliche Bezeichnung „schwingen“ für die verschiedenartigen Trennungsvorgänge, wie z. B. dieses „Windsichten“ von Korn, jedwelche Separierung von trockenen und nassen Gemischen und insbesondere beim Zentrifugieren von Flüssig-Fest-Stoffen. 
Bei diesem Ventilator gibt es nun auch das Prinzip der drehenden „Wippe“, denn einem jeden Ventilatorblatt war auf der gemeinsamen Achse auf der gegenüberliegenden Seite ein gleichartiges Ventilatorblatt angeordnet.  Das ergibt das Grundprinzip der Wippschaukel! 
Die Grundlage für das „Wippen, Windsichten, Schwingen“ ist durch die „rotierende“ bzw. „drehende“ Funktion des „Winderzeugers“ d.h. des Ventilators erbracht. 

Und hier kann mans ableiten:  drehen in ital. „girare“ und die anderen roman. Begriffe für drehen, rotieren, umkreisen uam.  Ob es nun aus der lat., ital. oder franz. Sprach abgeleitet wurde, ist momentan nicht so wichtig, da mindestens die roman. Wurzel erkennbar und ableitbar ist. 

In technischer Hinsicht ist die Grundbewegung einer auf- und nieder bewegenden „Wippe, Wippschaukel / Gireizle“ identisch mit der Drehebewegung eines Ventilators, da bei beiden Vorgängen ein „Balken, Wippenstamm, Flügelblätter“ an einem gemeinsamen Lager verbunden sind und ihre Bewegungen immer gleichartig erfolgen.   
Da in der CH viele Werkzeuge in Landwirtschaft, Bauwesen, Militär uam. ihre germanisch-dt. Namen verloren und einen oft roman. Namen erhalten haben, sind die Ableitungen recht schwierig. 

Man kann sagen: Die alem. Schweizer sind ihrer germ. Bezeichnung „Wippe“ für die „Schaukel / Wippschaukel“ etwas untreu geworden und haben sich der roman. „Gireizle“ hingegeben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Bei der Frage wg. „Schaukel / Gireizle“  kommt man aber heftig ins „rotieren“. </p>
	<p>Und hier liegt auch die mögliche Lösung zur Herkunft des Begriffes.  Wenn man rotieren durch giro / giral  ersetzt, eröffnet sich nun der Lösungsweg. Rotieren, giro und vergleichbare roman. / ital.  Begriffe stehen u. a. für „kreisen, drehen, umlaufen, rundum-führen, -bewegen, -fahren.  </p>
	<p>Die Bezeichnung „Wippe“ ist die ältere germ. Bezeichnung für die Schaukel. Die Tätigkeit „wippen“  kommt aus der indogerm. Wurzel „ueib / ueip“ für winden, drehen uäm.<br />
Da viele unsere Begriffe aus der Landwirtschaft abstammen, kann man fast bedenkenlos dieses „ueib / ueip“ aus der Aufbereitungstechnik der „Korn und Spreu-Trennung“ ableiten.<br />
Hierbei wurde zunächst das Dreschgut in die Luft geworfen und der Wind hatte das Korn vom Spreu getrennt. Effektiver ging es dann mit einer aus Stroh, Holz oder später aus Metall hergestellten wannenförmigen Schüssel, in welcher durch leichtes „wippen“ das Korngut vom Spreu vorgetrennt wurde und öfters in den Wind geworfen und wieder in der Schüssel aufgefangen wurde. Diese Wurfschüssel, welche ruckartig hoch und nieder bewegt wurde, also „gewippt“ wurde, nannte man „Wippe“.<br />
Ab dem 18./19.JH wurden handbetriebene „Windsichter“ verwendet, welche große Menge von Korn aufbereiten konnten. Auch diese wurden z. T. umgangssprachlich weiterhin „Wippen“  genannt, in der CH aber auch „Schwingen“.<br />
Diese „Wippen / Schwingen“ hatten einen kreuzförmig ausgeformten Ventilator, mit welchem der benötigte  Wind erzeugt wurde und somit das Korn zu jeder Zeit und unabhängig vom Windaufkommen gut vom Spreu getrennt werden konnte.<br />
Und hier haben wir die schweizerische umgangssprachliche Bezeichnung „schwingen“ für die verschiedenartigen Trennungsvorgänge, wie z. B. dieses „Windsichten“ von Korn, jedwelche Separierung von trockenen und nassen Gemischen und insbesondere beim Zentrifugieren von Flüssig-Fest-Stoffen.<br />
Bei diesem Ventilator gibt es nun auch das Prinzip der drehenden „Wippe“, denn einem jeden Ventilatorblatt war auf der gemeinsamen Achse auf der gegenüberliegenden Seite ein gleichartiges Ventilatorblatt angeordnet.  Das ergibt das Grundprinzip der Wippschaukel!<br />
Die Grundlage für das „Wippen, Windsichten, Schwingen“ ist durch die „rotierende“ bzw. „drehende“ Funktion des „Winderzeugers“ d.h. des Ventilators erbracht. </p>
	<p>Und hier kann mans ableiten:  drehen in ital. „girare“ und die anderen roman. Begriffe für drehen, rotieren, umkreisen uam.  Ob es nun aus der lat., ital. oder franz. Sprach abgeleitet wurde, ist momentan nicht so wichtig, da mindestens die roman. Wurzel erkennbar und ableitbar ist. </p>
	<p>In technischer Hinsicht ist die Grundbewegung einer auf- und nieder bewegenden „Wippe, Wippschaukel / Gireizle“ identisch mit der Drehebewegung eines Ventilators, da bei beiden Vorgängen ein „Balken, Wippenstamm, Flügelblätter“ an einem gemeinsamen Lager verbunden sind und ihre Bewegungen immer gleichartig erfolgen.<br />
Da in der CH viele Werkzeuge in Landwirtschaft, Bauwesen, Militär uam. ihre germanisch-dt. Namen verloren und einen oft roman. Namen erhalten haben, sind die Ableitungen recht schwierig. </p>
	<p>Man kann sagen: Die alem. Schweizer sind ihrer germ. Bezeichnung „Wippe“ für die „Schaukel / Wippschaukel“ etwas untreu geworden und haben sich der roman. „Gireizle“ hingegeben.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Chasch du nöd Dütsch redä? &#8212; Als Deutsches Kind unter Schweizerkindern by: Simone</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/918#comment-714700</link>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 06:25:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/918#comment-714700</guid>
					<description>Wenn ich an meinen eigenen Übergang vom Kindergarten in die erste Klasse zurückdenke, so hat sich gerade in dieser Zeit mein Hessisch sehr stark entwickelt. Man wird älter, autonomer und entwickelt einen eigenen Kopf. Die Unterrichtssprache war jedoch Hochdeutsch und zwar ausnahmslos. Wer zu sehr in den Dialekt verfiel, wurde von der Lehrerin freundlich aber bestimmt korrigiert. Von daher habe ich ein gewisses Verständnis für Schweizer Kinder, die ihre Sprache erhalten möchten. Wer lässt sich schon gerne korrigieren!
Wenn es allerdings so ausartet wie neulich, als die Kinder einer Schweizer Grossfamilie (ok, die Gegend war eher ländlich) zusammenzuckten, als ich sie auf Hochdeutsch begrüsste (Hallo, ich bin die soundso, schön, euch kennenzulernen!), dann stimmt etwas nicht. Ich weiss nicht, ob man den Kindern dann wirklich einen so grossen Gefallen tut, wenn man als Eltern ausschliesslich Dialekt spricht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Wenn ich an meinen eigenen Übergang vom Kindergarten in die erste Klasse zurückdenke, so hat sich gerade in dieser Zeit mein Hessisch sehr stark entwickelt. Man wird älter, autonomer und entwickelt einen eigenen Kopf. Die Unterrichtssprache war jedoch Hochdeutsch und zwar ausnahmslos. Wer zu sehr in den Dialekt verfiel, wurde von der Lehrerin freundlich aber bestimmt korrigiert. Von daher habe ich ein gewisses Verständnis für Schweizer Kinder, die ihre Sprache erhalten möchten. Wer lässt sich schon gerne korrigieren!<br />
Wenn es allerdings so ausartet wie neulich, als die Kinder einer Schweizer Grossfamilie (ok, die Gegend war eher ländlich) zusammenzuckten, als ich sie auf Hochdeutsch begrüsste (Hallo, ich bin die soundso, schön, euch kennenzulernen!), dann stimmt etwas nicht. Ich weiss nicht, ob man den Kindern dann wirklich einen so grossen Gefallen tut, wenn man als Eltern ausschliesslich Dialekt spricht.
</p>
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