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	<title>Comments on: Was ist eine KMU? &#8212; Über das Verschwinden des Mittelstands im Sprachgebrauch</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/830</link>
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	<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 17:42:23 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Was ist eine KMU? &#8212; Über das Verschwinden des Mittelstands im Sprachgebrauch by: tobi</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/830#comment-450791</link>
		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 17:48:54 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/830#comment-450791</guid>
					<description>Für mich (Kt. Zug) lief die Wohnungssuche damals nach dem Motto „friss Vogel, oder stirb“. Ich stand unter Zeitdruck und habe dann das erstbeste genommen. Es war allerdings schon unglaublich, was einem da zu horrenden Preisen angeboten wird. So beispielsweise eine Wohnung in schlechtem Zustand über einer Toyota-Garage mit direkter Aussicht auf die Bahnlinie auf der einen und der Hauptverkehrstrasse auf der anderen Seite.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Für mich (Kt. Zug) lief die Wohnungssuche damals nach dem Motto „friss Vogel, oder stirb“. Ich stand unter Zeitdruck und habe dann das erstbeste genommen. Es war allerdings schon unglaublich, was einem da zu horrenden Preisen angeboten wird. So beispielsweise eine Wohnung in schlechtem Zustand über einer Toyota-Garage mit direkter Aussicht auf die Bahnlinie auf der einen und der Hauptverkehrstrasse auf der anderen Seite.
</p>
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 		<title>Comment on Was ist eine KMU? &#8212; Über das Verschwinden des Mittelstands im Sprachgebrauch by: Mattheff</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/830#comment-442192</link>
		<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 14:32:30 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/830#comment-442192</guid>
					<description>KMU = kleine und mittlere Unternehmen kenne ich seit 16 Jahren. War in der Wirtschaftsberatung in Deutschland schon damals gängige Praxis. KMU = Karl-Marx-Universität, tja was soll man sagen. Steht eigentlich das zugehörige Hochhaus in Leipzig noch, oder ist es als asbestverseucht oder marode inzwischen abgerissen worden?

[Anmerkung Admin: Also Fachvokabular eine Wirtschaftsberatung, nicht wirklich im täglichen Sprachgebrauch verankert, so wie &quot;der Mittelstand&quot;, oder siehst du das anders? ]</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>KMU = kleine und mittlere Unternehmen kenne ich seit 16 Jahren. War in der Wirtschaftsberatung in Deutschland schon damals gängige Praxis. KMU = Karl-Marx-Universität, tja was soll man sagen. Steht eigentlich das zugehörige Hochhaus in Leipzig noch, oder ist es als asbestverseucht oder marode inzwischen abgerissen worden?</p>
	<p>[Anmerkung Admin: Also Fachvokabular eine Wirtschaftsberatung, nicht wirklich im täglichen Sprachgebrauch verankert, so wie &#8220;der Mittelstand&#8221;, oder siehst du das anders? ]
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Was ist eine KMU? &#8212; Über das Verschwinden des Mittelstands im Sprachgebrauch by: marco</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/830#comment-441305</link>
		<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 11:15:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/830#comment-441305</guid>
					<description>Nett finde ich auch dewn Ausdruck für Schulpraktikanten, die heissen hier in der schönen Schweiz nämlich Schnupperstift.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Nett finde ich auch dewn Ausdruck für Schulpraktikanten, die heissen hier in der schönen Schweiz nämlich Schnupperstift.
</p>
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 		<title>Comment on Was ist eine KMU? &#8212; Über das Verschwinden des Mittelstands im Sprachgebrauch by: Honigbaerli</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/830#comment-424846</link>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 13:28:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/830#comment-424846</guid>
					<description>Das wuste ich nicht dass KMU Karl Marx Uni heisst!! man lernt nie aus!</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Das wuste ich nicht dass KMU Karl Marx Uni heisst!! man lernt nie aus!
</p>
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 		<title>Comment on Was ist eine KMU? &#8212; Über das Verschwinden des Mittelstands im Sprachgebrauch by: AnFra</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/830#comment-424279</link>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 12:35:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/830#comment-424279</guid>
					<description>Die Sache mit dem „Stift“ ist immer noch ne heitere Schmonzette wert. 

Auch Jens schreibt von der „Niete ohne Kopf“, wobei dann der Lehrling, wenn er etwas (Niete ohne Kopf = auch Zapfen) verzapft hat, sicher besser „stiften“ gehen sollte.

Tatsächlich ist historisch betrachtet ein Lehrling vom Mittelalter an bis Anfang der industriellen Neuzeit als „Stift“ im wahrsten Sinne des Wortes ein „Stifter“! Der damalige Lehrbub MUSSTE seinem Lehrherrn für die Ausbildung eine gehörige Menge Geld für das meisterliche Wissenstransfer, Werkzeugbenutzung, Kost und Unterkunft bezahlen. Der Lehrbub gab also seinem Meister eine Art „Stiftgeld“! 

Dies „Stiftung“ sollte man im tatsächlichen Sinne als eine zwischen beiden Parteien (Meister / Lehrbub ) rechtlich geschlossene Vereinbarung zwecks „Stiftung, d.h. Bezahlung zur Ausbildung“ ansehen und so wurde es auch benannt. 

Siehe als Analogie: Hier 3. b. ß  http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemmode=lemmasearch&amp;#38;mode=hierarchy&amp;#38;textsize=600&amp;#38;onlist=&amp;#38;word=stift&amp;#38;lemid=GS45815&amp;#38;query_start=1&amp;#38;totalhits=0&amp;#38;textword=&amp;#38;locpattern=&amp;#38;textpattern=&amp;#38;lemmapattern=&amp;#38;verspattern=#GS45815L0  
Meiner Meinung nach ist die bei den Brüdern Grimm beschriebene Angabe zum „Stift“ als etwas „geringwertiges, unbedeutendes“ so historisch eigentlich nicht haltbar, da ja das alte Lehrlingswesen auch eine wichtige finanzielle Grundlage der mittelalterlichen Ständeordnung war!!! 

Der Meister verwendete diese „Stiftgelder“ als ein Teil seines eigenen Einkommens. Die Veränderung im etwas entwertenden Sinn und Wertigkeit des „Stiftes“ kann sicherlich ab der Biedermeierzeit / Beginn der industriellen Revolution ansetzen werden, also etwa  in der Zeit der Grimms.

Man darf natürlich nicht vergessen, dass sich aus diesem mittelalterlichen Umfeld der „Stifte“ in folgender Zeit immer die neuen Meister der jeweiligen Zunft ergaben. Die damalige extrem strenge Ständeordnung hat dem „Stift“ eine sehr große Hürde zum Überwinden in die anvisierte ständische Zunftordnung vorgegeben.

Heutzutage sollten für bestimmte Berufe, wie z. B. Bänker, Broker, Makler, Geldhändler uäm. solcherart von Lehrausbildung ( oft 5 bis 7 Jahre Lehre, Wasser und Brot, kein Urlaub und überhaupt Nichts) zur Erheiterung des Publikums wieder eingeführt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Sache mit dem „Stift“ ist immer noch ne heitere Schmonzette wert. </p>
	<p>Auch Jens schreibt von der „Niete ohne Kopf“, wobei dann der Lehrling, wenn er etwas (Niete ohne Kopf = auch Zapfen) verzapft hat, sicher besser „stiften“ gehen sollte.</p>
	<p>Tatsächlich ist historisch betrachtet ein Lehrling vom Mittelalter an bis Anfang der industriellen Neuzeit als „Stift“ im wahrsten Sinne des Wortes ein „Stifter“! Der damalige Lehrbub MUSSTE seinem Lehrherrn für die Ausbildung eine gehörige Menge Geld für das meisterliche Wissenstransfer, Werkzeugbenutzung, Kost und Unterkunft bezahlen. Der Lehrbub gab also seinem Meister eine Art „Stiftgeld“! </p>
	<p>Dies „Stiftung“ sollte man im tatsächlichen Sinne als eine zwischen beiden Parteien (Meister / Lehrbub ) rechtlich geschlossene Vereinbarung zwecks „Stiftung, d.h. Bezahlung zur Ausbildung“ ansehen und so wurde es auch benannt. </p>
	<p>Siehe als Analogie: Hier 3. b. ß  <a href='http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemmode=lemmasearch&amp;mode=hierarchy&amp;textsize=600&amp;onlist=&amp;word=stift&amp;lemid=GS45815&amp;query_start=1&amp;totalhits=0&amp;textword=&amp;locpattern=&amp;textpattern=&amp;lemmapattern=&amp;verspattern=#GS45815L0' rel='nofollow'>http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemmode=lemmasearch&amp;mode=hierarchy&amp;textsize=600&amp;onlist=&amp;word=stift&amp;lemid=GS45815&amp;query_start=1&amp;totalhits=0&amp;textword=&amp;locpattern=&amp;textpattern=&amp;lemmapattern=&amp;verspattern=#GS45815L0</a><br />
Meiner Meinung nach ist die bei den Brüdern Grimm beschriebene Angabe zum „Stift“ als etwas „geringwertiges, unbedeutendes“ so historisch eigentlich nicht haltbar, da ja das alte Lehrlingswesen auch eine wichtige finanzielle Grundlage der mittelalterlichen Ständeordnung war!!! </p>
	<p>Der Meister verwendete diese „Stiftgelder“ als ein Teil seines eigenen Einkommens. Die Veränderung im etwas entwertenden Sinn und Wertigkeit des „Stiftes“ kann sicherlich ab der Biedermeierzeit / Beginn der industriellen Revolution ansetzen werden, also etwa  in der Zeit der Grimms.</p>
	<p>Man darf natürlich nicht vergessen, dass sich aus diesem mittelalterlichen Umfeld der „Stifte“ in folgender Zeit immer die neuen Meister der jeweiligen Zunft ergaben. Die damalige extrem strenge Ständeordnung hat dem „Stift“ eine sehr große Hürde zum Überwinden in die anvisierte ständische Zunftordnung vorgegeben.</p>
	<p>Heutzutage sollten für bestimmte Berufe, wie z. B. Bänker, Broker, Makler, Geldhändler uäm. solcherart von Lehrausbildung ( oft 5 bis 7 Jahre Lehre, Wasser und Brot, kein Urlaub und überhaupt Nichts) zur Erheiterung des Publikums wieder eingeführt werden.
</p>
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