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	<title>Comments on: Die deutsche Koryphäe hört auf &#8212; danach bitte nur einen Schweizer</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/789</link>
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	<pubDate>Mon, 21 May 2012 11:23:19 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Die deutsche Koryphäe hört auf &#8212; danach bitte nur einen Schweizer by: Tellerrand</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/789#comment-249076</link>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 16:00:37 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/789#comment-249076</guid>
					<description>@ brun(o)egg

Das Problem war vemutlich eher, blühende Wiesen zu versprechen. 

Die Lohnnebenkosten sind in Deutschland vor allem deswegen stark gestiegen, weil immer weniger Einzahler ins Sozialsystem immer mehr Niesnutzer finanzieren mussten. Neben dem auch in der Schweiz wirkenden Umkippen der Alterspyramide, haben hier besonders die Millionen Rentner und Arbeitslosen aus dem Osten, die nie einen Cent in die Sozialkassen eingezahlt haben, auf die Kosten gedrückt.

Und was den allgemeinen Zustand der Volkswirtschaft angeht: ja, es gibt neben dem Wachtum noch ein paar weitere massgebliche Indikatoren. Das BIP, die Binnenkaufkraft der Landeswährung, Wechselkurse, natürlich die Arbeitlsosenquote, den Bildungsstand, die Rechts- und damit die Investitionssicherheit, die Unternehmensbesteuerung, etc. pp. Natürlich liegt die Schweiz in allem vor Deutschland und falls doch nicht, rechnen wir das Ganze noch einmal pro Kopf aus, gell?</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ brun(o)egg</p>
	<p>Das Problem war vemutlich eher, blühende Wiesen zu versprechen. </p>
	<p>Die Lohnnebenkosten sind in Deutschland vor allem deswegen stark gestiegen, weil immer weniger Einzahler ins Sozialsystem immer mehr Niesnutzer finanzieren mussten. Neben dem auch in der Schweiz wirkenden Umkippen der Alterspyramide, haben hier besonders die Millionen Rentner und Arbeitslosen aus dem Osten, die nie einen Cent in die Sozialkassen eingezahlt haben, auf die Kosten gedrückt.</p>
	<p>Und was den allgemeinen Zustand der Volkswirtschaft angeht: ja, es gibt neben dem Wachtum noch ein paar weitere massgebliche Indikatoren. Das BIP, die Binnenkaufkraft der Landeswährung, Wechselkurse, natürlich die Arbeitlsosenquote, den Bildungsstand, die Rechts- und damit die Investitionssicherheit, die Unternehmensbesteuerung, etc. pp. Natürlich liegt die Schweiz in allem vor Deutschland und falls doch nicht, rechnen wir das Ganze noch einmal pro Kopf aus, gell?
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Die deutsche Koryphäe hört auf &#8212; danach bitte nur einen Schweizer by: Brun(o)egg</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/789#comment-248962</link>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 13:08:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/789#comment-248962</guid>
					<description>@ Tellerrand

Das erschaffen &quot;der blühenden Wiesen&quot; im Osten war sicher einer grosse Belastung und eine aussergewöhnliche Leistung. Chappeau. Es hat aber nichts mit den allgemeinen Konditionen auf dem Arbeitsmarkt zu tun, genauso wenig wie das absolute Witschaftswachstum auf die den Zsuatnd einer Volkswitschaft Rückschlüsse zulässt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ Tellerrand</p>
	<p>Das erschaffen &#8220;der blühenden Wiesen&#8221; im Osten war sicher einer grosse Belastung und eine aussergewöhnliche Leistung. Chappeau. Es hat aber nichts mit den allgemeinen Konditionen auf dem Arbeitsmarkt zu tun, genauso wenig wie das absolute Witschaftswachstum auf die den Zsuatnd einer Volkswitschaft Rückschlüsse zulässt.
</p>
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 		<title>Comment on Die deutsche Koryphäe hört auf &#8212; danach bitte nur einen Schweizer by: Tellerrand</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/789#comment-248779</link>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 08:28:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/789#comment-248779</guid>
					<description>@ Brun(o)egg

Das Wirtschaftswachstum war in Deutschland zuletzt höher als in der Schweiz, oder?  Ich habe hier schon einige Male darauf hingewiesen, dass ein wesentlicher Faktor der wirtschaftlichen Probleme in Deutschland die Folgekosten der Wiedervereinigung sind. Wie lange würde die Schweiz brauchen, um ein wirtschaftlich völlig marodes Land mit zwei Millionen Einwohnern bei Übernahme aller Schulden, Rentenansprüche, Leistungen an Arbeitslose, etc. zu sanieren? Deutschland erholt sich gerade davon, nach nicht einmal 20 Jahren.

Sicher ist in dieser Zeit auf allen Ebenen nicht alles richtig gemacht worden, auch von den Gewerkschaften, die gerne mal zur falschen Zeit die richtigen Forderungen stellen und sich ohnehin immer mehr zu Besitzstandswahrern ohne Blick auf's Allgemeinwohl entwickelt haben. Die Situation, vor der Deutschland stand, war allerdings auch neu und man konnte keine Patentrezepte aus dem Köcher ziehen.

Kündigungschutz darf sicher nicht so weit gehen, dass die Weiterbeschäftigung ein Unternehmen in wirtschaftlicher Schieflage ruiniert. Die Kosten einer Gesellschaft müssen fair auf alle verteilt werden, am besten nach dem Prinzip jeder, soviel er kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ Brun(o)egg</p>
	<p>Das Wirtschaftswachstum war in Deutschland zuletzt höher als in der Schweiz, oder?  Ich habe hier schon einige Male darauf hingewiesen, dass ein wesentlicher Faktor der wirtschaftlichen Probleme in Deutschland die Folgekosten der Wiedervereinigung sind. Wie lange würde die Schweiz brauchen, um ein wirtschaftlich völlig marodes Land mit zwei Millionen Einwohnern bei Übernahme aller Schulden, Rentenansprüche, Leistungen an Arbeitslose, etc. zu sanieren? Deutschland erholt sich gerade davon, nach nicht einmal 20 Jahren.</p>
	<p>Sicher ist in dieser Zeit auf allen Ebenen nicht alles richtig gemacht worden, auch von den Gewerkschaften, die gerne mal zur falschen Zeit die richtigen Forderungen stellen und sich ohnehin immer mehr zu Besitzstandswahrern ohne Blick auf&#8217;s Allgemeinwohl entwickelt haben. Die Situation, vor der Deutschland stand, war allerdings auch neu und man konnte keine Patentrezepte aus dem Köcher ziehen.</p>
	<p>Kündigungschutz darf sicher nicht so weit gehen, dass die Weiterbeschäftigung ein Unternehmen in wirtschaftlicher Schieflage ruiniert. Die Kosten einer Gesellschaft müssen fair auf alle verteilt werden, am besten nach dem Prinzip jeder, soviel er kann.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Die deutsche Koryphäe hört auf &#8212; danach bitte nur einen Schweizer by: Brun(o)egg</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/789#comment-248724</link>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 06:51:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/789#comment-248724</guid>
					<description>@ Tellerrand

Flexibilität war und ist das Stichwort. Wer nicht mehr entlassen kann, stellt auch nicht mehr ein. Es muss ja nicht gleich so zugehen wie bei Nokia. 

Es stimmt, dass wir längere Arbeitszeiten und weniger Urlaub haben. Es funktioniert unter dem Strich aber auch besser als in D. Deregulierungswille und Flexibilität sowie von Schröder mit der Agenda 2010 angeschoben, wären der richtige Weg, aber leider nicht hervorstechende Eigenschaften von verbissenen Gewerkschaftern. Dies würde vielleicht auch Nokia zum Nachdenken bringen. 

Man kann halt nicht nur 35 Stunden arbeiten, X+ Urlaub beziehen, Urlaubsgeld einsacken, den Arbeitgebern überrissene Lohnnebenkosten anhängen, auf Kündigungsschutz für unfähige Mitarbeiter bestehen, usw. und dann erwarten, dass die Wirtschaft brummt.
Man mag von Frau Thatcher halten was man will, aber England profitiert heute noch von dem eingeschlagenen Weg. 
Auf der anderen Seite: Was der Rumpelstilz von der deutschen Bahn  mit den Lokführern abzieht ist ein Sauerei. Leute mit anspruchsnvollem Job sollen nicht weniger verdienen als ein Kassiererin bei der Migros in der Schweiz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ Tellerrand</p>
	<p>Flexibilität war und ist das Stichwort. Wer nicht mehr entlassen kann, stellt auch nicht mehr ein. Es muss ja nicht gleich so zugehen wie bei Nokia. </p>
	<p>Es stimmt, dass wir längere Arbeitszeiten und weniger Urlaub haben. Es funktioniert unter dem Strich aber auch besser als in D. Deregulierungswille und Flexibilität sowie von Schröder mit der Agenda 2010 angeschoben, wären der richtige Weg, aber leider nicht hervorstechende Eigenschaften von verbissenen Gewerkschaftern. Dies würde vielleicht auch Nokia zum Nachdenken bringen. </p>
	<p>Man kann halt nicht nur 35 Stunden arbeiten, X+ Urlaub beziehen, Urlaubsgeld einsacken, den Arbeitgebern überrissene Lohnnebenkosten anhängen, auf Kündigungsschutz für unfähige Mitarbeiter bestehen, usw. und dann erwarten, dass die Wirtschaft brummt.<br />
Man mag von Frau Thatcher halten was man will, aber England profitiert heute noch von dem eingeschlagenen Weg.<br />
Auf der anderen Seite: Was der Rumpelstilz von der deutschen Bahn  mit den Lokführern abzieht ist ein Sauerei. Leute mit anspruchsnvollem Job sollen nicht weniger verdienen als ein Kassiererin bei der Migros in der Schweiz.
</p>
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				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Die deutsche Koryphäe hört auf &#8212; danach bitte nur einen Schweizer by: Tellerrand</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/789#comment-248197</link>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 15:28:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/789#comment-248197</guid>
					<description>@ Neuromat

Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen unlängst unmittelbarer Zeuge einer ISO 9001:2000 Zertifizierung in einem - sagen wir es mal vorsichtig - produktionsfernen Betrieb zu werden. Seither läuft nichts aber auch gar nichts besser, abgesehen vom Geldfluss auf das Konto der Zertifizierungsbude. 

Im Bereich HR wird ebenfalls ohne Ende heisse Luft produziert, was aber nicht zwangsläufig bedeutet, dass das Thema irrelevant ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ Neuromat</p>
	<p>Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen unlängst unmittelbarer Zeuge einer ISO 9001:2000 Zertifizierung in einem - sagen wir es mal vorsichtig - produktionsfernen Betrieb zu werden. Seither läuft nichts aber auch gar nichts besser, abgesehen vom Geldfluss auf das Konto der Zertifizierungsbude. </p>
	<p>Im Bereich HR wird ebenfalls ohne Ende heisse Luft produziert, was aber nicht zwangsläufig bedeutet, dass das Thema irrelevant ist.
</p>
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