<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/1.5.2" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
<channel>
	<title>Comments on: Kommen Sie raus oder bleiben Sie drinnen? &#8212; Schweizerdeutsch für Fortgeschrittene</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/749</link>
	<description></description>
	<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 03:31:44 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=1.5.2</generator>

	<item>
 		<title>Comment on Kommen Sie raus oder bleiben Sie drinnen? &#8212; Schweizerdeutsch für Fortgeschrittene by: yvi</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/749#comment-252031</link>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 10:54:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/749#comment-252031</guid>
					<description>Zufällig bin ich auf diesen blog gestossen - und da mich sprache grundsätzlich stark interessiert, ob nun die schriftsprache oder meine muttersprache, das sanggallerdeutsch, fühle ich mich bemüssigt, meinen senf auch noch dazu zu geben. eines der probleme, die ich allein hier orte, besteht im versuch, das gehörte niederzuschreiben. ob ich rauskomme oder drauskomme - das hört sich völlig unterschiedlich an und sollte auch entsprechend geschrieben werden: &quot;ich chume use&quot; ist dann offensichtlich nicht dasselbe wie &quot;ich chume druss&quot;. und was das altertümliche Gheihe betrifft - die schweizer dialekte strotzen geradezu vor so altertümlichen und nach meinem dafürhalten auch schützenswerten ausdrücken! leider, leider verschwinden immer mehr dieser alten ausdrücke und redewendungen - eine tatsache, die mir wirklich mühe macht, denn die sprache prägt das denken - und die zunehmende anglisierung oder, noch schlimmer, die zunehmende unsitte &quot;balkanesisch&quot; eingefärbt zu sprechen, lässt mir die haare zu berge stehen! zeitgeist hin oder her - jugendsprache hin oder her - es gibt einfach dinge, die mögen altertümlich sein, zeigen aber auf, woher wir kommen und wes geistes kind wir waren, sind und sein werden...</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Zufällig bin ich auf diesen blog gestossen - und da mich sprache grundsätzlich stark interessiert, ob nun die schriftsprache oder meine muttersprache, das sanggallerdeutsch, fühle ich mich bemüssigt, meinen senf auch noch dazu zu geben. eines der probleme, die ich allein hier orte, besteht im versuch, das gehörte niederzuschreiben. ob ich rauskomme oder drauskomme - das hört sich völlig unterschiedlich an und sollte auch entsprechend geschrieben werden: &#8220;ich chume use&#8221; ist dann offensichtlich nicht dasselbe wie &#8220;ich chume druss&#8221;. und was das altertümliche Gheihe betrifft - die schweizer dialekte strotzen geradezu vor so altertümlichen und nach meinem dafürhalten auch schützenswerten ausdrücken! leider, leider verschwinden immer mehr dieser alten ausdrücke und redewendungen - eine tatsache, die mir wirklich mühe macht, denn die sprache prägt das denken - und die zunehmende anglisierung oder, noch schlimmer, die zunehmende unsitte &#8220;balkanesisch&#8221; eingefärbt zu sprechen, lässt mir die haare zu berge stehen! zeitgeist hin oder her - jugendsprache hin oder her - es gibt einfach dinge, die mögen altertümlich sein, zeigen aber auf, woher wir kommen und wes geistes kind wir waren, sind und sein werden&#8230;
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Kommen Sie raus oder bleiben Sie drinnen? &#8212; Schweizerdeutsch für Fortgeschrittene by: pit vo lissabon</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/749#comment-224752</link>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 09:44:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/749#comment-224752</guid>
					<description>tellerrand: danke für die bemerkung mit dem lautspektrum. jetzt weiss ich wieso ich je länger je mehr portugiesisch mit baseldeutschem akzent von mir gebe
ursu: ich glaube kheien hat nichts mit vögeln zu tun. es ist ei.nfach ein lehnwort aus dem spätlatein. also caere / cadere und casus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>tellerrand: danke für die bemerkung mit dem lautspektrum. jetzt weiss ich wieso ich je länger je mehr portugiesisch mit baseldeutschem akzent von mir gebe<br />
ursu: ich glaube kheien hat nichts mit vögeln zu tun. es ist ei.nfach ein lehnwort aus dem spätlatein. also caere / cadere und casus.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Kommen Sie raus oder bleiben Sie drinnen? &#8212; Schweizerdeutsch für Fortgeschrittene by: Chimaera</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/749#comment-216136</link>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 10:35:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/749#comment-216136</guid>
					<description>@Ursu

Hmmm &quot;draus kheien&quot;. Könnte man hier bei uns auch sagen, aber das ist hier zumindest WIRKLICH altertümlich. 
Noch dazuhat dieses Wort &quot;g'heien&quot; oder &quot;kheien&quot; ja eine recht dubiose Vergangenheit ( hiess ja ursprünglich mal heiraten, wurde dann eine üble Formulierung für den Geschlechtsakt und endete heute dann in der Bedeutung für hinschmeissen oder fallen.

Das drausbringen haben wir bei uns aber auch, wäre hier wohl sowas wie &quot;etz hosch mi draus broocht&quot;....

Stimmt das jetzt aber mit dieser positiven Bedeutung von draus kommen&quot;? Also heisst &quot;Kommsch draus&quot; jezt wirklich &quot;Verstehst du's&quot;  oder eigentlich eher negativ &quot;du blickst es nicht, oder&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Ursu</p>
	<p>Hmmm &#8220;draus kheien&#8221;. Könnte man hier bei uns auch sagen, aber das ist hier zumindest WIRKLICH altertümlich.<br />
Noch dazuhat dieses Wort &#8220;g&#8217;heien&#8221; oder &#8220;kheien&#8221; ja eine recht dubiose Vergangenheit ( hiess ja ursprünglich mal heiraten, wurde dann eine üble Formulierung für den Geschlechtsakt und endete heute dann in der Bedeutung für hinschmeissen oder fallen.</p>
	<p>Das drausbringen haben wir bei uns aber auch, wäre hier wohl sowas wie &#8220;etz hosch mi draus broocht&#8221;&#8230;.</p>
	<p>Stimmt das jetzt aber mit dieser positiven Bedeutung von draus kommen&#8221;? Also heisst &#8220;Kommsch draus&#8221; jezt wirklich &#8220;Verstehst du&#8217;s&#8221;  oder eigentlich eher negativ &#8220;du blickst es nicht, oder&#8221;
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Kommen Sie raus oder bleiben Sie drinnen? &#8212; Schweizerdeutsch für Fortgeschrittene by: neuromat</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/749#comment-215217</link>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 18:41:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/749#comment-215217</guid>
					<description>@ Thomas, boby, brun(o)egg und simone

es ist sicher auch möglich im Dialekt zu sagen, dass man etwas nicht versteht (versta). 

Das drus-cho impliziert sicher mehr, so wie es auch einen Unterschied gibt, etwas zu verstehen oder etwas zu begreifen und sich darüber klar werden.

Zudem wird s drus-cho durchaus im Sinne einer Redewendung gebraucht und auch floskelhaft eingesetzt. Wenn einer nicht schlau wird  &quot;aus&quot; etwas dann schwingt da auch die Empfindung mit, dass dies an dem etwas liegt, aus dem man eben nicht schlau wird. Mir erscheint es zumindest im Gebrauch so zu sein, dass es häufig leichter fällt s drus-cho zu benutzen als versta. Dies auch wenn es natürlich möglich ist mit drus-cho möglich ist mitzuteilen, dass jemand nicht gerade intelligent wirkt.

Das Gefängnis ist nicht ganz so weit hergeholt. Drusstelle meint schliesslich flüchten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ Thomas, boby, brun(o)egg und simone</p>
	<p>es ist sicher auch möglich im Dialekt zu sagen, dass man etwas nicht versteht (versta). </p>
	<p>Das drus-cho impliziert sicher mehr, so wie es auch einen Unterschied gibt, etwas zu verstehen oder etwas zu begreifen und sich darüber klar werden.</p>
	<p>Zudem wird s drus-cho durchaus im Sinne einer Redewendung gebraucht und auch floskelhaft eingesetzt. Wenn einer nicht schlau wird  &#8220;aus&#8221; etwas dann schwingt da auch die Empfindung mit, dass dies an dem etwas liegt, aus dem man eben nicht schlau wird. Mir erscheint es zumindest im Gebrauch so zu sein, dass es häufig leichter fällt s drus-cho zu benutzen als versta. Dies auch wenn es natürlich möglich ist mit drus-cho möglich ist mitzuteilen, dass jemand nicht gerade intelligent wirkt.</p>
	<p>Das Gefängnis ist nicht ganz so weit hergeholt. Drusstelle meint schliesslich flüchten.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Kommen Sie raus oder bleiben Sie drinnen? &#8212; Schweizerdeutsch für Fortgeschrittene by: Ursu</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/749#comment-215149</link>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 16:08:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/749#comment-215149</guid>
					<description>@Chimaera:

Der Pfarrer, der sich beim Zählen der Kollekte verzählt, sagt in der Schweiz (hier in Zürcher Dialekt geschrieben, aber ich kenne das so auch aus anderen Dialekten): &quot;ich bin drus gheit&quot; (also: draus gefallen). Stört ihn der Küster beim Zählen, so dass er wegen ihm &quot;drus gheit&quot;, sagt er ihm: &quot;jetzt häsch mich drus braacht&quot; (jetzt hast du mich draus gebracht).</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Chimaera:</p>
	<p>Der Pfarrer, der sich beim Zählen der Kollekte verzählt, sagt in der Schweiz (hier in Zürcher Dialekt geschrieben, aber ich kenne das so auch aus anderen Dialekten): &#8220;ich bin drus gheit&#8221; (also: draus gefallen). Stört ihn der Küster beim Zählen, so dass er wegen ihm &#8220;drus gheit&#8221;, sagt er ihm: &#8220;jetzt häsch mich drus braacht&#8221; (jetzt hast du mich draus gebracht).
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
</channel>
</rss>
