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	<title>Comments on: Wir werden überwachen &#8212; Präemptiver Diebstahlschutz à la suisse</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/745</link>
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	<pubDate>Mon, 21 May 2012 11:15:06 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Wir werden überwachen &#8212; Präemptiver Diebstahlschutz à la suisse by: Neuromat</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/745#comment-213705</link>
		<pubDate>Sun, 16 Dec 2007 08:14:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/745#comment-213705</guid>
					<description>Neuromats Wochenrückblick

Schweizer aufgepasst! Wer die Welt verstehen will, der muss lernen in den grossen Zusammenhängen zu denken, in den ganz Grossen. Kaum kommt da nämlich ein Kommando vom obersten Boss der Schweizer persönlich, nun endlich mal etwas ganz Verrücktes zu tun, schon läuft die Woche aus dem Ruder. Die Seestreitmacht gerät ins Schlingern, meine beste Schweizer Freundin Marina, deren körperlichen Attribute bei mir durchaus den Begriff Gebirgsmarina aufkeimen lassen, gerät ins Ekstase, sie reisst sich die Kette, welche den Nasenring mit der Gürtelschnalle verbindet, heraus und peitscht meinen kanadischen Ahorn, ja, sie geht so aus sich heraus, dass sie bis heute noch nicht wieder zu sich zurück gefunden hat.

Blenden wir an den Anfang: Es ist relativ genau 09.28 Uhr, noch schwierig zu sagen, weil auf meiner Tissot kein Sekundenzeiger arbeitet. Im Zürcher Tant pis sitzt Marcel O. beim Brunch und kaut an den Folgen seiner verrückten Taten, er lotet zum achten mal seine Zukunftsaussichten, während sein belgischer Kollege zum neunten Mal über der Vorstellung, dass es in Zürich eine Tante pis und in Brüssel ein Mannequin pis gibt zusammenbricht. Er könnte seine Memoiren herausgeben der Ospel: Die Geschichte des O. So etwas hatte sich doch schon mal ganz gut verkauft. Einen Gesangsverein gründen: den Ospel Chor. Da hatten es seine Airlinegenossen leichter, die mussten damals ihren Landsleuten nur sagen, dass sie nicht nach Hause kommen können, zumindest nicht so bald. Er darf denen zurufen, dass sie demnächst kein Zuhause mehr haben.

Aber zum Glück nicht die Deutschen!, ruft er unvermittelt in den Raum, dann schon lieber Singapur, wird da eigentlich Dialekt gesprochen. Egal, ist doch prima, vielleicht sind wir demnächst alle Thailänder – es kann nur einen geben! Vor allem kulinarisch könnte das ein Highlander, äh Highlight werden. Cervelat mit grünem Curry, Satayfondue und Thai Massage a discrétion. Aber der Brüsseler ist europäisch lieblos an diesem Morgen: Egal ob Thai- oder Rheinländer, Singapur liegt gewissermassen in Singapur. Die Hauptstadt von Thailand ist Bangkok. Ospel kann das Wort Bank nicht mehr hören. Unsere Schweizer Bank, müsste eigentlich USB heissen.

Aber wer hätte das gedacht, gerade als die Gedanken aus SBB Schweizer Bleite Bahnen und SVP Schweizer Volk Pleite machen, fällt der Blick auf eben den SVP Stammtisch mit den ganzen alten Kameraden und schnell wird ein Plan geschmiedet, dem Volk Ablenkung zu verschaffen. Erst einmal wird der wahre Vater der Nation volkstümlich geehrt, wenn er eins geschafft hat der Blattersepp, dann hat er  geschachert, dr schacher sepp, das noch schnell bevor er nach Japan muss, während ospel sein sepp uku zuhause erledigen darf. Dann geht es Schlag auf Schlag: Ich lass mich am Dunschtig nicht wieder wählen, raunt Christoph. Das sorgt für Stoff, da sind die fehlenden hunderte von Millionen an Steuereinnahmen ganz schnell vergessen. Und dann lotsen wir die Schlumpf nach Bern, soll die doch die Finanzensuppe löffeln. Die stört auch den Finanzhaushalt im Bündnerland, das heisst schliesslich Graubünden – wie wird Geld aufbewahrt, Ospel? In Singapur! Nicht wo, sondern wie – in Bündeln, in grau Bündeln, eben noch nicht richtig schwarz die Asche, aber ziemlich nahe dran.

Der Rest ist dann ziemlich schnell erzählt. Nicht immer steckt das dahinter, was man auf den ersten Blick denkt, manchmal muss man das längere Zeit überwachen und das auch wieder längere Zeit ankündigen. Der Zahn der Zeit, die Ankündigung der Handlung wird zur Handlung selbst. Darauf werde ich später noch zurückkommen, nach der Werbung (Hier liess sich doch jetzt wunderbar der Zürich direct Banner einstellen). Oder: Über tausend Kerzen brennen in Luzern – warum das so ist erfahrt Ihr in wenigen Minuten. Wir werden Sie demnächst überwachen ist also eine ganz normal Umgangsform. Vor die Handlung haben wir die Ankündigung derselben gesetzt. Das schafft Arbeitsplätze. Man stelle sich das bei seinem Zahnarzt vor. Sie haben die Karies, wo und wie genau, erzähle ich Ihnen in drei Minuten. Hier spricht Benjamin Blümchen, Ihr Zahnarzt wird in drei Minuten erzählen wo genau Sie Ihre Karies haben. Das kann er, weil er ein Siemens Röntgengerät besitzt. Spätestens jetzt wird Ihnen mulmig, Sie wurden doch gar nicht geröntgt. So jetzt werde ich Ihnen gleich sagen, wo genau Sie die Karies haben, werfen Sie vorher noch einen Blick auf meine Dentalassistentin, sie bucht ihre Urlaube bei TUI – „zu unverschämt deutschen Preisen“ (da ist die automatische Liegstuhlbelegung auch für Schweizer Kunden schon im Preis inbegriffen).

Ja,  die grossen Zusammenhänge sind es „unverschämt deutsch“. Und jetzt werfen wir unseren Rückblick auf  die letzte Zeile: „unverschämte Diebstahl-Delikte“. Der grosse Zusammenhang: Hier klauen keine Schweizer; denn unverschämt sind die doch die Deutschen. Hingegen geschrieben wurde das von einem Schweizer. Es ergeben sich Probleme mit dem Pluralismus, der Lehre vom Plural oder so, denn wäre das Schild in Wanne-Eickel geschrieben stünde dort Diebstahls. 

… und jetzt ist in Zuerich schon mal Silvester, also laufen … noch etwas gemerkt, nee nichts gemerkt, wir haben gar nicht erfahren, wo die Karies ist. Das ist nämlich der Trick, die angekündigte Handlung ersetzt die tatsächliche, nur das ist Politik</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Neuromats Wochenrückblick</p>
	<p>Schweizer aufgepasst! Wer die Welt verstehen will, der muss lernen in den grossen Zusammenhängen zu denken, in den ganz Grossen. Kaum kommt da nämlich ein Kommando vom obersten Boss der Schweizer persönlich, nun endlich mal etwas ganz Verrücktes zu tun, schon läuft die Woche aus dem Ruder. Die Seestreitmacht gerät ins Schlingern, meine beste Schweizer Freundin Marina, deren körperlichen Attribute bei mir durchaus den Begriff Gebirgsmarina aufkeimen lassen, gerät ins Ekstase, sie reisst sich die Kette, welche den Nasenring mit der Gürtelschnalle verbindet, heraus und peitscht meinen kanadischen Ahorn, ja, sie geht so aus sich heraus, dass sie bis heute noch nicht wieder zu sich zurück gefunden hat.</p>
	<p>Blenden wir an den Anfang: Es ist relativ genau 09.28 Uhr, noch schwierig zu sagen, weil auf meiner Tissot kein Sekundenzeiger arbeitet. Im Zürcher Tant pis sitzt Marcel O. beim Brunch und kaut an den Folgen seiner verrückten Taten, er lotet zum achten mal seine Zukunftsaussichten, während sein belgischer Kollege zum neunten Mal über der Vorstellung, dass es in Zürich eine Tante pis und in Brüssel ein Mannequin pis gibt zusammenbricht. Er könnte seine Memoiren herausgeben der Ospel: Die Geschichte des O. So etwas hatte sich doch schon mal ganz gut verkauft. Einen Gesangsverein gründen: den Ospel Chor. Da hatten es seine Airlinegenossen leichter, die mussten damals ihren Landsleuten nur sagen, dass sie nicht nach Hause kommen können, zumindest nicht so bald. Er darf denen zurufen, dass sie demnächst kein Zuhause mehr haben.</p>
	<p>Aber zum Glück nicht die Deutschen!, ruft er unvermittelt in den Raum, dann schon lieber Singapur, wird da eigentlich Dialekt gesprochen. Egal, ist doch prima, vielleicht sind wir demnächst alle Thailänder – es kann nur einen geben! Vor allem kulinarisch könnte das ein Highlander, äh Highlight werden. Cervelat mit grünem Curry, Satayfondue und Thai Massage a discrétion. Aber der Brüsseler ist europäisch lieblos an diesem Morgen: Egal ob Thai- oder Rheinländer, Singapur liegt gewissermassen in Singapur. Die Hauptstadt von Thailand ist Bangkok. Ospel kann das Wort Bank nicht mehr hören. Unsere Schweizer Bank, müsste eigentlich USB heissen.</p>
	<p>Aber wer hätte das gedacht, gerade als die Gedanken aus SBB Schweizer Bleite Bahnen und SVP Schweizer Volk Pleite machen, fällt der Blick auf eben den SVP Stammtisch mit den ganzen alten Kameraden und schnell wird ein Plan geschmiedet, dem Volk Ablenkung zu verschaffen. Erst einmal wird der wahre Vater der Nation volkstümlich geehrt, wenn er eins geschafft hat der Blattersepp, dann hat er  geschachert, dr schacher sepp, das noch schnell bevor er nach Japan muss, während ospel sein sepp uku zuhause erledigen darf. Dann geht es Schlag auf Schlag: Ich lass mich am Dunschtig nicht wieder wählen, raunt Christoph. Das sorgt für Stoff, da sind die fehlenden hunderte von Millionen an Steuereinnahmen ganz schnell vergessen. Und dann lotsen wir die Schlumpf nach Bern, soll die doch die Finanzensuppe löffeln. Die stört auch den Finanzhaushalt im Bündnerland, das heisst schliesslich Graubünden – wie wird Geld aufbewahrt, Ospel? In Singapur! Nicht wo, sondern wie – in Bündeln, in grau Bündeln, eben noch nicht richtig schwarz die Asche, aber ziemlich nahe dran.</p>
	<p>Der Rest ist dann ziemlich schnell erzählt. Nicht immer steckt das dahinter, was man auf den ersten Blick denkt, manchmal muss man das längere Zeit überwachen und das auch wieder längere Zeit ankündigen. Der Zahn der Zeit, die Ankündigung der Handlung wird zur Handlung selbst. Darauf werde ich später noch zurückkommen, nach der Werbung (Hier liess sich doch jetzt wunderbar der Zürich direct Banner einstellen). Oder: Über tausend Kerzen brennen in Luzern – warum das so ist erfahrt Ihr in wenigen Minuten. Wir werden Sie demnächst überwachen ist also eine ganz normal Umgangsform. Vor die Handlung haben wir die Ankündigung derselben gesetzt. Das schafft Arbeitsplätze. Man stelle sich das bei seinem Zahnarzt vor. Sie haben die Karies, wo und wie genau, erzähle ich Ihnen in drei Minuten. Hier spricht Benjamin Blümchen, Ihr Zahnarzt wird in drei Minuten erzählen wo genau Sie Ihre Karies haben. Das kann er, weil er ein Siemens Röntgengerät besitzt. Spätestens jetzt wird Ihnen mulmig, Sie wurden doch gar nicht geröntgt. So jetzt werde ich Ihnen gleich sagen, wo genau Sie die Karies haben, werfen Sie vorher noch einen Blick auf meine Dentalassistentin, sie bucht ihre Urlaube bei TUI – „zu unverschämt deutschen Preisen“ (da ist die automatische Liegstuhlbelegung auch für Schweizer Kunden schon im Preis inbegriffen).</p>
	<p>Ja,  die grossen Zusammenhänge sind es „unverschämt deutsch“. Und jetzt werfen wir unseren Rückblick auf  die letzte Zeile: „unverschämte Diebstahl-Delikte“. Der grosse Zusammenhang: Hier klauen keine Schweizer; denn unverschämt sind die doch die Deutschen. Hingegen geschrieben wurde das von einem Schweizer. Es ergeben sich Probleme mit dem Pluralismus, der Lehre vom Plural oder so, denn wäre das Schild in Wanne-Eickel geschrieben stünde dort Diebstahls. </p>
	<p>… und jetzt ist in Zuerich schon mal Silvester, also laufen … noch etwas gemerkt, nee nichts gemerkt, wir haben gar nicht erfahren, wo die Karies ist. Das ist nämlich der Trick, die angekündigte Handlung ersetzt die tatsächliche, nur das ist Politik
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Wir werden überwachen &#8212; Präemptiver Diebstahlschutz à la suisse by: Simone</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/745#comment-213561</link>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 19:15:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/745#comment-213561</guid>
					<description>Unter den gegebenen Umständen, dass die Ermittlung eines Fahrzeughalters so einfach ist, würde ich auch auf ein solches Verfahren setzen. Die Gebühren für Inkassoagenturen schlucken einiges...</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Unter den gegebenen Umständen, dass die Ermittlung eines Fahrzeughalters so einfach ist, würde ich auch auf ein solches Verfahren setzen. Die Gebühren für Inkassoagenturen schlucken einiges&#8230;
</p>
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				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Wir werden überwachen &#8212; Präemptiver Diebstahlschutz à la suisse by: lapsus4711</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/745#comment-213401</link>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 09:53:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/745#comment-213401</guid>
					<description>@Solanna
....und die Kassenzettel mit der Cumulusnummer von der Migros oder der Supercardnummer vom Coop zerkauen und schlucken. 
Selbes Verfahren mit allen Belegen von Kreditkarten usw.
Dann sind in SO sicher Überwachungskameras montiert; das Tragen eines Tarnanzuges wäre angezeigt.
Jetzt ohne Ironie: Hunderte von Gemeinden in der Schweiz haben bewiesen, dass es auch anders geht. Effizienter, bequemer und hygienischer.
Den Einwohnern von Solothurn sei eine Bürgerinitiative empfohlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Solanna<br />
&#8230;.und die Kassenzettel mit der Cumulusnummer von der Migros oder der Supercardnummer vom Coop zerkauen und schlucken.<br />
Selbes Verfahren mit allen Belegen von Kreditkarten usw.<br />
Dann sind in SO sicher Überwachungskameras montiert; das Tragen eines Tarnanzuges wäre angezeigt.<br />
Jetzt ohne Ironie: Hunderte von Gemeinden in der Schweiz haben bewiesen, dass es auch anders geht. Effizienter, bequemer und hygienischer.<br />
Den Einwohnern von Solothurn sei eine Bürgerinitiative empfohlen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Wir werden überwachen &#8212; Präemptiver Diebstahlschutz à la suisse by: solanna</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/745#comment-213285</link>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 00:17:28 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/745#comment-213285</guid>
					<description>Heute in der Zeitung gelesen:

&quot;Nun drohen Bussen&quot;

Die Anpassung der Abfuhrzeiten in der Altstadt hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht: Nach wie vor wird Abfall und Karton zu früh rausgestellt. Nun drohen Bussen.

Die Kehrichtabfuhr erfolgt in der Solothurner Altstadt seit dem 1. Januar 2007 auf ausdrücklichen Wunsch der Geschäfte erst ab 9 Uhr, damit ein Bereitstellen am Abfuhrtag problemlos möglich ist. Bei der Stadt hoffte man, dass durch diese Anpassung Kehricht, Karton und Altpapier nicht mehr schon am Vorabend des Abfuhrtages bereitgestellt wird. Die Mitarbeiter des Werkhofs versuchten auch, in persönlichen Gesprächen oder mit Briefen darauf hinzuwirken, dass kein Abfall über Nacht in den Strassen liegen bleibt. Leider ohne grossen Erfolg.

Anzeige im Wiederholungsfall

Aus diesem Grund wird der Werkhof im ersten Quartal 2008 spezielle Kontrollen durchführen. Fehlbare Geschäfte, Büros oder Privatpersonen werden persönlich oder schriftlich kontaktiert. Dabei wird darauf hingewiesen, dass im Wiederholungsfall die Kosten für das vorgezogene Entfernen des Abfalls in Rechnung gestellt werden und eine Strafanzeige erfolgt.

Laut Kehrichtreglement der Stadt Solothurn vom 3. Mai 1994 müssen alle Abfälle, für die ordentliche Entsorgung der entsprechenden Abfuhren, wie Hauskehricht, Sperrgut, Grünmaterial, Karton, Papier, und Metall am Abfuhrtag, mit Ausnahme des Altstadtbereichs, spätestens um 7 Uhr am Strassen- oder Trottoirrand bereitgestellt werden. In Quartierbereichen, wo die ordentliche Entsorgung jeweils vor 8 Uhr erfolgt, darf das jeweilige Entsorgungsmaterial am Vorabend bereitgestellt werden. Spezielle Abfuhrzeiten bestehen nur in der Altstadt.

Vor das Haus, nicht auf den Platz

Im Altstadtbereich muss seit diesem Januar das Entsorgungsgut erst um 9 Uhr bereitgestellt sein. Öffentliche Brunnen und Plätze sind keine Entsorgungsdeponien: Das Entsorgungsgut ist am Abfuhrtag neben dem Gebäude- oder Ladeneingang ordentlich und gut sichtbar zu deponieren. Die Abfuhr beginnt um 9.30 Uhr beim Bieltor mit zwei Müllautos.&quot;

Aufgepasst! Da werden wohl Säcke geöffnet, bis man ein adressiertes Papier oder sonst etwas Verräterisches findet, das auf die Täterschaft hindeutet.

Noch etwas ist in dieser Stadt verboten: den Kehrichtsack an einem Tag, an dem das eigene Quartier nicht an der Reihe ist, in einem anderen Quartier, in dem Säcke diesen Tags entsorgt werden, hinzustellen.

Ist man also in Solothurn wegen Ortsabwesenheit nicht in der Lage, den Kehrichtsack rechtzeitig vor der Abfuhr rauszustellen, ist der Zug für eine Woche abgefahren. Da muss man selbst im Hochsommer wegen obrigkeitlicher Sturheit den stinkenden Sack auf dem Balkon oder in der Wohnung noch mehr stinkend werden lassen, obwohl man seine Entsorgungsgrundgebühr genauso bezahlt hat wie die Gebühr auf der vorgeschriebenen Sacksorte, aber man darf ihn nicht zwei Strassen weiter tragen, wo gerade Abfuhrtag ist. &quot;Wenn wir Sie erwischen, werden Sie gebüsst, drohte mir ein städtischer Entsorgungsverantwortlicher, als ich ihn darauf ansprach. 

Das wirkt wenigstens ungeheuer motivierend daraufhin, Abfälle sehr bewusst zu entsorgen: Bloss nie etwas Adressiertes in den Kehrichtsack!</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Heute in der Zeitung gelesen:</p>
	<p>&#8220;Nun drohen Bussen&#8221;</p>
	<p>Die Anpassung der Abfuhrzeiten in der Altstadt hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht: Nach wie vor wird Abfall und Karton zu früh rausgestellt. Nun drohen Bussen.</p>
	<p>Die Kehrichtabfuhr erfolgt in der Solothurner Altstadt seit dem 1. Januar 2007 auf ausdrücklichen Wunsch der Geschäfte erst ab 9 Uhr, damit ein Bereitstellen am Abfuhrtag problemlos möglich ist. Bei der Stadt hoffte man, dass durch diese Anpassung Kehricht, Karton und Altpapier nicht mehr schon am Vorabend des Abfuhrtages bereitgestellt wird. Die Mitarbeiter des Werkhofs versuchten auch, in persönlichen Gesprächen oder mit Briefen darauf hinzuwirken, dass kein Abfall über Nacht in den Strassen liegen bleibt. Leider ohne grossen Erfolg.</p>
	<p>Anzeige im Wiederholungsfall</p>
	<p>Aus diesem Grund wird der Werkhof im ersten Quartal 2008 spezielle Kontrollen durchführen. Fehlbare Geschäfte, Büros oder Privatpersonen werden persönlich oder schriftlich kontaktiert. Dabei wird darauf hingewiesen, dass im Wiederholungsfall die Kosten für das vorgezogene Entfernen des Abfalls in Rechnung gestellt werden und eine Strafanzeige erfolgt.</p>
	<p>Laut Kehrichtreglement der Stadt Solothurn vom 3. Mai 1994 müssen alle Abfälle, für die ordentliche Entsorgung der entsprechenden Abfuhren, wie Hauskehricht, Sperrgut, Grünmaterial, Karton, Papier, und Metall am Abfuhrtag, mit Ausnahme des Altstadtbereichs, spätestens um 7 Uhr am Strassen- oder Trottoirrand bereitgestellt werden. In Quartierbereichen, wo die ordentliche Entsorgung jeweils vor 8 Uhr erfolgt, darf das jeweilige Entsorgungsmaterial am Vorabend bereitgestellt werden. Spezielle Abfuhrzeiten bestehen nur in der Altstadt.</p>
	<p>Vor das Haus, nicht auf den Platz</p>
	<p>Im Altstadtbereich muss seit diesem Januar das Entsorgungsgut erst um 9 Uhr bereitgestellt sein. Öffentliche Brunnen und Plätze sind keine Entsorgungsdeponien: Das Entsorgungsgut ist am Abfuhrtag neben dem Gebäude- oder Ladeneingang ordentlich und gut sichtbar zu deponieren. Die Abfuhr beginnt um 9.30 Uhr beim Bieltor mit zwei Müllautos.&#8221;</p>
	<p>Aufgepasst! Da werden wohl Säcke geöffnet, bis man ein adressiertes Papier oder sonst etwas Verräterisches findet, das auf die Täterschaft hindeutet.</p>
	<p>Noch etwas ist in dieser Stadt verboten: den Kehrichtsack an einem Tag, an dem das eigene Quartier nicht an der Reihe ist, in einem anderen Quartier, in dem Säcke diesen Tags entsorgt werden, hinzustellen.</p>
	<p>Ist man also in Solothurn wegen Ortsabwesenheit nicht in der Lage, den Kehrichtsack rechtzeitig vor der Abfuhr rauszustellen, ist der Zug für eine Woche abgefahren. Da muss man selbst im Hochsommer wegen obrigkeitlicher Sturheit den stinkenden Sack auf dem Balkon oder in der Wohnung noch mehr stinkend werden lassen, obwohl man seine Entsorgungsgrundgebühr genauso bezahlt hat wie die Gebühr auf der vorgeschriebenen Sacksorte, aber man darf ihn nicht zwei Strassen weiter tragen, wo gerade Abfuhrtag ist. &#8220;Wenn wir Sie erwischen, werden Sie gebüsst, drohte mir ein städtischer Entsorgungsverantwortlicher, als ich ihn darauf ansprach. </p>
	<p>Das wirkt wenigstens ungeheuer motivierend daraufhin, Abfälle sehr bewusst zu entsorgen: Bloss nie etwas Adressiertes in den Kehrichtsack!
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Wir werden überwachen &#8212; Präemptiver Diebstahlschutz à la suisse by: boby</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/745#comment-213246</link>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 20:45:32 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/745#comment-213246</guid>
					<description>Jens, eine Frage. Bohlen ist jetzt richtig geschrieben. Ist mein comment angekommen? Hatte ca. 15.30 Uhr darauf hin gewiesen, statt r ein n.?.

[Anmerkung Admin: Ja, ist korrigiert. Danke für die Hinweise! ]</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Jens, eine Frage. Bohlen ist jetzt richtig geschrieben. Ist mein comment angekommen? Hatte ca. 15.30 Uhr darauf hin gewiesen, statt r ein n.?.</p>
	<p>[Anmerkung Admin: Ja, ist korrigiert. Danke für die Hinweise! ]
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
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