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	<title>Comments on: Die Schweizer Mahlzeiten &#8212; Vergessen Sie nicht das &#8220;Z&#8221; vor dem Essen</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/681</link>
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	<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 20:12:59 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Die Schweizer Mahlzeiten &#8212; Vergessen Sie nicht das &#8220;Z&#8221; vor dem Essen by: Bense</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/681#comment-165147</link>
		<pubDate>Sun, 23 Sep 2007 04:58:57 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/681#comment-165147</guid>
					<description>Man muss ja als Auslandsdeutscher nicht im perfekten Schweizerdeutsch das &quot;Gipfeli&quot;, &quot;Croissant&quot; oder ein &quot;Hörnchen&quot; bestellen. Das erwartet auch kein Schweizer von uns.

Was ich als äußerst deliziös empfand: Das Bürli. Kenn ich zufällig auch aus Westfalen, halt ein &quot;Bauernbrötchen&quot;. Dick, massig und gehaltvoll. Ich mag sehr gerne Roggenbrötchen und die Kruste eines Bürli ist echt super. Die Konsistenz ist leider die von Kaugummi. Wenn die das Innere noch etwas trockener bekämen, wäre das mein absolutes Lieblingsutensil für Mettstüllecken. Praktisch die Konsistenz von Roggenkruste aus Weizen. Ich würde jederzeit ein Bürli gegen ein normales Brötchen eintauschen für Mettstüllecken, wenn das Innere trockener wäre, besser mit Butter betüddelbar und krosser. Aber man kann anscheinend nie alles haben. Vor allem die Form (von flach über konisch bis rund) variiert stark bei den Dingern. Kombinierte man das Bürli mit einem Roggen, dann käme das perfekte Brötchen heraus. Zumindest für meine Mettstullen mit Zwiebeln.

Was in der Schweiz für den &quot;Standard-Deutschen&quot; auffällt ist vot allem die gesalzene Butter, die man meist nur aus sehr südlichen Urlauben kennt.

Ich mag übrigens trockene Hörnchen. Mit salziger Butter durchaus, aber ich bin ohnehin der eher herbe und deftige Typ.

Z'Nüni ist allemals besser als &quot;Brunch&quot;. Sowas, was ich bei uns &quot;FrüMi&quot; taufte für ein zweites Frühstück. So ein Mittelding halt zwischen Frühstück und Mittag.

Das Kaffeetrinken kennen die meisten Schweizer echt nicht, weil man oft erst um 14 Uhr mit Mittag fertig ist und dann um 15 Uhr den Kaffee anbauen müsste. Aber nach den Mahlzeiten vorher vermisst man das nicht, und der Nachmittags- und Tanzkaffee stirbt eh mit den älteren Menschen in Deutschland aus.

Vielleicht liegt es an diesen typisch deutschen Uhrzeiten - 7 Uhr Frühstück, 12 Uhr Mittag, 15 Uhr Kaffee, 18 Uhr Abendessen... da wäre eine Nachtmahlzeit echt zu viel. So spät Essen soll angeblich aber auch nicht sonderlich gesund sein. Selbst wenn es nur etwas leichtes ist. Andere Länder, andere Sitten. Ich persönlich verdrücke schon etwas nach 20 Uhr und ich bin echt verfressen. Aber 2 Stunden vor dem Schlaf geht da garnix mehr. Gewohnheitssache.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Man muss ja als Auslandsdeutscher nicht im perfekten Schweizerdeutsch das &#8220;Gipfeli&#8221;, &#8220;Croissant&#8221; oder ein &#8220;Hörnchen&#8221; bestellen. Das erwartet auch kein Schweizer von uns.</p>
	<p>Was ich als äußerst deliziös empfand: Das Bürli. Kenn ich zufällig auch aus Westfalen, halt ein &#8220;Bauernbrötchen&#8221;. Dick, massig und gehaltvoll. Ich mag sehr gerne Roggenbrötchen und die Kruste eines Bürli ist echt super. Die Konsistenz ist leider die von Kaugummi. Wenn die das Innere noch etwas trockener bekämen, wäre das mein absolutes Lieblingsutensil für Mettstüllecken. Praktisch die Konsistenz von Roggenkruste aus Weizen. Ich würde jederzeit ein Bürli gegen ein normales Brötchen eintauschen für Mettstüllecken, wenn das Innere trockener wäre, besser mit Butter betüddelbar und krosser. Aber man kann anscheinend nie alles haben. Vor allem die Form (von flach über konisch bis rund) variiert stark bei den Dingern. Kombinierte man das Bürli mit einem Roggen, dann käme das perfekte Brötchen heraus. Zumindest für meine Mettstullen mit Zwiebeln.</p>
	<p>Was in der Schweiz für den &#8220;Standard-Deutschen&#8221; auffällt ist vot allem die gesalzene Butter, die man meist nur aus sehr südlichen Urlauben kennt.</p>
	<p>Ich mag übrigens trockene Hörnchen. Mit salziger Butter durchaus, aber ich bin ohnehin der eher herbe und deftige Typ.</p>
	<p>Z&#8217;Nüni ist allemals besser als &#8220;Brunch&#8221;. Sowas, was ich bei uns &#8220;FrüMi&#8221; taufte für ein zweites Frühstück. So ein Mittelding halt zwischen Frühstück und Mittag.</p>
	<p>Das Kaffeetrinken kennen die meisten Schweizer echt nicht, weil man oft erst um 14 Uhr mit Mittag fertig ist und dann um 15 Uhr den Kaffee anbauen müsste. Aber nach den Mahlzeiten vorher vermisst man das nicht, und der Nachmittags- und Tanzkaffee stirbt eh mit den älteren Menschen in Deutschland aus.</p>
	<p>Vielleicht liegt es an diesen typisch deutschen Uhrzeiten - 7 Uhr Frühstück, 12 Uhr Mittag, 15 Uhr Kaffee, 18 Uhr Abendessen&#8230; da wäre eine Nachtmahlzeit echt zu viel. So spät Essen soll angeblich aber auch nicht sonderlich gesund sein. Selbst wenn es nur etwas leichtes ist. Andere Länder, andere Sitten. Ich persönlich verdrücke schon etwas nach 20 Uhr und ich bin echt verfressen. Aber 2 Stunden vor dem Schlaf geht da garnix mehr. Gewohnheitssache.
</p>
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 		<title>Comment on Die Schweizer Mahlzeiten &#8212; Vergessen Sie nicht das &#8220;Z&#8221; vor dem Essen by: Phipu</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/681#comment-164064</link>
		<pubDate>Fri, 21 Sep 2007 06:58:23 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/681#comment-164064</guid>
					<description>An Dampfnudle 

Wenn die Kindergärteler mit dem Zungenbrecher: „Dr Papscht het z’Schpiäz `s Schpäckbschteck z’schpäät bschteut“ (Der Papst hat in Spiez das Speckbesteck zu spät bestellt – merke, alle Sp- und St-Laute, auch mitten im Wort und in Fremdwörtern, werden im Dialekt zu Schp und Scht) üben, werden sie sicher auch noch ein einigermassen trockenes „Es Gschpängscht het mer s’Zähnitäschli mit em Zwätschgesändwitch vertätscht“ (Ein Gespenst hat mir meine Pausenbrottasche mit dem Zwetschgensandwich zerquetscht) hinkriegen.

Diese Sätze sind zwar nicht sinnvoll, eignen sich aber für Zungen- und Lippengymnastik. Als Steigerung kann man diese Übungen noch mit einem kräftigen Bissen Znüni im Mund machen (Kinder machen das oft freiwillig und unbewusst). 

Die Verwechslung mit „Das isch dänn `s Zähni!“ könnte man allerdings mit kleinen zeitlichen Konzessionen umgehen: Z.B. `s „z’Viertelabzähni“, „`s z’Zwänzgvorföifi“ – und nun sprecht diese beiden noch mal mit vollem Mund laut vor!</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>An Dampfnudle </p>
	<p>Wenn die Kindergärteler mit dem Zungenbrecher: „Dr Papscht het z’Schpiäz `s Schpäckbschteck z’schpäät bschteut“ (Der Papst hat in Spiez das Speckbesteck zu spät bestellt – merke, alle Sp- und St-Laute, auch mitten im Wort und in Fremdwörtern, werden im Dialekt zu Schp und Scht) üben, werden sie sicher auch noch ein einigermassen trockenes „Es Gschpängscht het mer s’Zähnitäschli mit em Zwätschgesändwitch vertätscht“ (Ein Gespenst hat mir meine Pausenbrottasche mit dem Zwetschgensandwich zerquetscht) hinkriegen.</p>
	<p>Diese Sätze sind zwar nicht sinnvoll, eignen sich aber für Zungen- und Lippengymnastik. Als Steigerung kann man diese Übungen noch mit einem kräftigen Bissen Znüni im Mund machen (Kinder machen das oft freiwillig und unbewusst). </p>
	<p>Die Verwechslung mit „Das isch dänn `s Zähni!“ könnte man allerdings mit kleinen zeitlichen Konzessionen umgehen: Z.B. `s „z’Viertelabzähni“, „`s z’Zwänzgvorföifi“ – und nun sprecht diese beiden noch mal mit vollem Mund laut vor!
</p>
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 		<title>Comment on Die Schweizer Mahlzeiten &#8212; Vergessen Sie nicht das &#8220;Z&#8221; vor dem Essen by: Flaneur</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/681#comment-163843</link>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 21:08:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/681#comment-163843</guid>
					<description>In den Städten gibt es Nachtleben.
Folglich stehen die Leute tags drauf später auf. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>In den Städten gibt es Nachtleben.<br />
Folglich stehen die Leute tags drauf später auf. <img src='http://www.blogwiese.ch/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Die Schweizer Mahlzeiten &#8212; Vergessen Sie nicht das &#8220;Z&#8221; vor dem Essen by: dampfnudle</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/681#comment-163739</link>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 17:14:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/681#comment-163739</guid>
					<description>@  Psalmist
Das ist doppelt nervig, weil ja die Landflüchtigen oder sowieso an Selbstversorgung Gewohnten meist eine grosse Tiefkühltruhe voller Frischback-Gipfeli haben, während die Städter alles von der Hand in den Mund kaufen möchten/müssen.

&quot;Znüüni&quot; heisst es, weil früher die Arbeit generell viel früher – nehmen wir mal an um 6 Uhr – begann, sodass um 9 Uhr Halb- und Pausenzeit war. Gerade im Landwirtschaftsbereich gab es dann Znüüni (oder &quot;z Nüüni&quot;). 

Warum sagen wir heute nicht &quot;z Zääni&quot;/&quot;z Zäni&quot;?

Weil es Verwechslungen gäbe. &quot;Das isch dänn s Zäni!&quot; sagen die Zürcher, wenn etwas toll ist. Ich schätze mal, dass das mit dem Supertreffer 10 der Schützen zusammenhängt.

Zudem gab es (so erinnere ich mich dumpf) mal eine Kinderzeitschrift, die &quot;s Zääni&quot; (oder &quot;s Zähni&quot;?) hiess.

Und stellt Euch einmal vor, wenn all die Zahnlückenkindergärtler, die jetzt ein Znüünitäschli haben, &quot;sZzäänitäschli&quot; ein- und auspacken müssten. Das gäbe ja zum Znüüni Sprühregen im Chindsgi!</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@  Psalmist<br />
Das ist doppelt nervig, weil ja die Landflüchtigen oder sowieso an Selbstversorgung Gewohnten meist eine grosse Tiefkühltruhe voller Frischback-Gipfeli haben, während die Städter alles von der Hand in den Mund kaufen möchten/müssen.</p>
	<p>&#8220;Znüüni&#8221; heisst es, weil früher die Arbeit generell viel früher – nehmen wir mal an um 6 Uhr – begann, sodass um 9 Uhr Halb- und Pausenzeit war. Gerade im Landwirtschaftsbereich gab es dann Znüüni (oder &#8220;z Nüüni&#8221;). </p>
	<p>Warum sagen wir heute nicht &#8220;z Zääni&#8221;/&#8221;z Zäni&#8221;?</p>
	<p>Weil es Verwechslungen gäbe. &#8220;Das isch dänn s Zäni!&#8221; sagen die Zürcher, wenn etwas toll ist. Ich schätze mal, dass das mit dem Supertreffer 10 der Schützen zusammenhängt.</p>
	<p>Zudem gab es (so erinnere ich mich dumpf) mal eine Kinderzeitschrift, die &#8220;s Zääni&#8221; (oder &#8220;s Zähni&#8221;?) hiess.</p>
	<p>Und stellt Euch einmal vor, wenn all die Zahnlückenkindergärtler, die jetzt ein Znüünitäschli haben, &#8220;sZzäänitäschli&#8221; ein- und auspacken müssten. Das gäbe ja zum Znüüni Sprühregen im Chindsgi!
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 		<title>Comment on Die Schweizer Mahlzeiten &#8212; Vergessen Sie nicht das &#8220;Z&#8221; vor dem Essen by: Psalmist</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/681#comment-163668</link>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 14:16:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/681#comment-163668</guid>
					<description>Das mit den fehlenden Bäckern hierzulande ist mir auch etwas schleierhaft: Je größer die Stadt, desto unmöglicher ist es, am Sonntag eine Bäckerei zu finden, die geöffnet hat. In den kleinen Käffern hingegen ist das kein Problem. Dabei würde man meinen, in der Stadt leben viele Leute, und wo viele Leute leben, sind auch viele, die am Sonntagmorgen gern frische Gipfeli wollen. Letztlich bleiben mir nur zwei spekulative Erklärungen übrig, die für mich beide gleich wenig nachvollziehbar sind: Entweder sind die Städter zu faul, sonntags vor dem Zmorge rauszugehen, und essen deshalb lieber Brot vom Vortag und Frischbackgipfeli, oder aber die tendentiell linke Politik in den Städten restringiert die Sonntagsarbeit rigoros.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Das mit den fehlenden Bäckern hierzulande ist mir auch etwas schleierhaft: Je größer die Stadt, desto unmöglicher ist es, am Sonntag eine Bäckerei zu finden, die geöffnet hat. In den kleinen Käffern hingegen ist das kein Problem. Dabei würde man meinen, in der Stadt leben viele Leute, und wo viele Leute leben, sind auch viele, die am Sonntagmorgen gern frische Gipfeli wollen. Letztlich bleiben mir nur zwei spekulative Erklärungen übrig, die für mich beide gleich wenig nachvollziehbar sind: Entweder sind die Städter zu faul, sonntags vor dem Zmorge rauszugehen, und essen deshalb lieber Brot vom Vortag und Frischbackgipfeli, oder aber die tendentiell linke Politik in den Städten restringiert die Sonntagsarbeit rigoros.
</p>
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