<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/1.5.2" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
<channel>
	<title>Comments on: Sorgen heben und nicht sorgen</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/679</link>
	<description></description>
	<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 21:11:47 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=1.5.2</generator>

	<item>
 		<title>Comment on Sorgen heben und nicht sorgen by: Schweizer</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/679#comment-169243</link>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 06:23:02 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/679#comment-169243</guid>
					<description>Aldi-Süd auf der deutschen Seite erstattet tatsächlich die MwSt, allerdings nur 75%. Die verbleibenden 25% gehen für das Papiergedöns von Tax-Repay drauf. Ich wohne ca. 10 km von der Deutschen Grenze entfernt in der Schweiz und fuhr bis vor kurzem regelmässig über die Grenze zu Aldi (jawohl, ich bin Schweizer und oute mich als Aldi-Shopper!). Dann öffnete eine Schweizer Aldi-Filiale bei uns in der Nähe. Ich machte den Preisvergleich und stellte fest, dass der Preisunterschied bei unserem normalen Einkauf bei Aldi von 65€ zwischen 1-2€ ausfällt. Allen Schweizern, die immer noch über die Grenze zu Aldi fahren, unterstelle ich mangelnde Aufmerksamkeit im Primarschul-Matheunterricht. Rechnet man den Zusammenhang von Preisdifferenz, Zeitaufwand und Km-Geld (wer rechnen kann weiss, dass eine Autofahrt nicht nur aus Spritkosten besteht), sollte die Wahl nicht sehr schwer fallen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Aldi-Süd auf der deutschen Seite erstattet tatsächlich die MwSt, allerdings nur 75%. Die verbleibenden 25% gehen für das Papiergedöns von Tax-Repay drauf. Ich wohne ca. 10 km von der Deutschen Grenze entfernt in der Schweiz und fuhr bis vor kurzem regelmässig über die Grenze zu Aldi (jawohl, ich bin Schweizer und oute mich als Aldi-Shopper!). Dann öffnete eine Schweizer Aldi-Filiale bei uns in der Nähe. Ich machte den Preisvergleich und stellte fest, dass der Preisunterschied bei unserem normalen Einkauf bei Aldi von 65€ zwischen 1-2€ ausfällt. Allen Schweizern, die immer noch über die Grenze zu Aldi fahren, unterstelle ich mangelnde Aufmerksamkeit im Primarschul-Matheunterricht. Rechnet man den Zusammenhang von Preisdifferenz, Zeitaufwand und Km-Geld (wer rechnen kann weiss, dass eine Autofahrt nicht nur aus Spritkosten besteht), sollte die Wahl nicht sehr schwer fallen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Sorgen heben und nicht sorgen by: Schnägge</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/679#comment-163643</link>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 13:38:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/679#comment-163643</guid>
					<description>Puh, ganz schön kompliziert...
Nachzuhalten, äh, tragen wäre vielleicht noch, dass schwäbische Hundeheber, äh, halter ihre Hunde auch gelegentlich lupfen, weil sie Sorge heben, äh, haben, dass die Viecher auf der Straße unter die Räder kommen. Egal, ob die das mögen oder nicht. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Puh, ganz schön kompliziert&#8230;<br />
Nachzuhalten, äh, tragen wäre vielleicht noch, dass schwäbische Hundeheber, äh, halter ihre Hunde auch gelegentlich lupfen, weil sie Sorge heben, äh, haben, dass die Viecher auf der Straße unter die Räder kommen. Egal, ob die das mögen oder nicht. <img src='http://www.blogwiese.ch/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Sorgen heben und nicht sorgen by: Phipu</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/679#comment-163490</link>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 08:18:20 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/679#comment-163490</guid>
					<description>Mir fällt hier noch eine kleine Bemerkung ein, die man besonders Leuten aus Duisburg [Düüsbuach] mitgeben muss. Es steht dort ein Link: „heb Sorg zur Natuir“ Das ist nicht etwa nach holländischer Regel als „Natüür“ auszusprechen, sondern alle Buchstaben werden gelesen, wie sie stehen. Andernfalls klingt es plötzlich nicht mehr nach Dialekt aus Obwalden sondern aus dem Wallis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Mir fällt hier noch eine kleine Bemerkung ein, die man besonders Leuten aus Duisburg [Düüsbuach] mitgeben muss. Es steht dort ein Link: „heb Sorg zur Natuir“ Das ist nicht etwa nach holländischer Regel als „Natüür“ auszusprechen, sondern alle Buchstaben werden gelesen, wie sie stehen. Andernfalls klingt es plötzlich nicht mehr nach Dialekt aus Obwalden sondern aus dem Wallis.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Sorgen heben und nicht sorgen by: Phipu</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/679#comment-163482</link>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 07:59:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/679#comment-163482</guid>
					<description>an Schnägge

im Pre-Reload oder First-Load, also in der Originalausgabe bzw. Erstausgabe dieses Artikels (wie muss man dem wohl richtig sagen?) sind einige Kommentare dabei, die auf die richtige Spur zum Wort „Heb“ führen:  

http://www.blogwiese.ch/archives/65#comment-420

http://www.blogwiese.ch/archives/679#comment-162953

http://www.blogwiese.ch/archives/65#comment-8342

Am treffendsten scheint mir Henriettes Aussage. Nach meiner Kenntnis kann man auch im Schwäbischen Formulierungen haben (Formuli-erige ha), die es verunmöglichen, die Verbformen von „halten“ und „haben“ auseinander zu halten (usenander z’ ha). Überhaupt ist deren Gebrauch in einem fliessenderen Übergang als auf Hochdeutsch. Das Verb „hebe“ (BE „häbe“) für „halten“ gibt es nämlich genauso wie das Verb „ha“ für „haben“.  

Die Vorsilben-Wörter* mit „-halten“ werden jedoch deutschähnlicher gesprchen, z.B: „Halt aa!“ = „Halt an!“ oder „bhalt's nu“ = „behalte es nur“. 

Genau das Phänomen des Gleichsetzens zweier verschiedener Verb-Ursprünge sieht man hier im Imperativ. „Heb Sorg!“ = „hab Sorge“ (es heisst halt im Dialekt ganz einfach nicht „Sorg träge“ = „Sorge tragen“, sondern „Sorg ha“ = „Sorge haben“. Wobei den Singular- und Plural-Endungen grosse Beachtung zu schenken ist: „Sorge ha“ heisst nämlich ganz einfach auch „Sorgen haben“). Hier zwei Beispiele, die zeigen, wie der Unterschied verwischt wird: „Heb dich guet“ = „Halt dich gut (fest)“ – hier von „halten“ oder: „Heb en schöne Sunntig“ = „Hab einen schönen Sonntag“ – hier von „haben“. 

Man darf jedoch entgegen der willentlichen Irreführung im Titel die Infinitivform „hebe“, was wirklich „halten“ heisst, keinesfalls mit dem deutschen „heben“ verwechseln. Dafür gibt es das Verb „lupfe“ (BE: „lüpfe“). „Hochheben“ heisst also „uuflupfe“. Dies wäre eigentlich sogar dem Blogwiesen-Redaktor seit längerem bekannt! Siehe: http://www.blogwiese.ch/archives/142 und http://www.blogwiese.ch/archives/70 

Ist für dich das Mysterium nun aufgelöst, oder habe ich noch einen Aspekt vergessen? Es ist gar nicht so einfach, eine Sprache zu erklären, zu der man nie eine Grammatik gelernt hat.

*Viele Ausnahmen gibt es dazu auf Berndeutsch, da gibt es „schtiu haa“ = „still halten“ für „anhalten“ also hier ohne Vorsilbe an-, aber auch „I ha der Hung nid möge bhaa“ = „ich mochte den Hund nicht zurückhalten“, was eigentlich auf eine „halten-“ also „häbe-“Verbform zurückzuführen wäre. Aber da sind wir eben wieder beim fliessenden Übergang von „halten“ und „haben“</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>an Schnägge</p>
	<p>im Pre-Reload oder First-Load, also in der Originalausgabe bzw. Erstausgabe dieses Artikels (wie muss man dem wohl richtig sagen?) sind einige Kommentare dabei, die auf die richtige Spur zum Wort „Heb“ führen:  </p>
	<p><a href='http://www.blogwiese.ch/archives/65#comment-420' rel='nofollow'>http://www.blogwiese.ch/archives/65#comment-420</a></p>
	<p><a href='http://www.blogwiese.ch/archives/679#comment-162953' rel='nofollow'>http://www.blogwiese.ch/archives/679#comment-162953</a></p>
	<p><a href='http://www.blogwiese.ch/archives/65#comment-8342' rel='nofollow'>http://www.blogwiese.ch/archives/65#comment-8342</a></p>
	<p>Am treffendsten scheint mir Henriettes Aussage. Nach meiner Kenntnis kann man auch im Schwäbischen Formulierungen haben (Formuli-erige ha), die es verunmöglichen, die Verbformen von „halten“ und „haben“ auseinander zu halten (usenander z’ ha). Überhaupt ist deren Gebrauch in einem fliessenderen Übergang als auf Hochdeutsch. Das Verb „hebe“ (BE „häbe“) für „halten“ gibt es nämlich genauso wie das Verb „ha“ für „haben“.  </p>
	<p>Die Vorsilben-Wörter* mit „-halten“ werden jedoch deutschähnlicher gesprchen, z.B: „Halt aa!“ = „Halt an!“ oder „bhalt&#8217;s nu“ = „behalte es nur“. </p>
	<p>Genau das Phänomen des Gleichsetzens zweier verschiedener Verb-Ursprünge sieht man hier im Imperativ. „Heb Sorg!“ = „hab Sorge“ (es heisst halt im Dialekt ganz einfach nicht „Sorg träge“ = „Sorge tragen“, sondern „Sorg ha“ = „Sorge haben“. Wobei den Singular- und Plural-Endungen grosse Beachtung zu schenken ist: „Sorge ha“ heisst nämlich ganz einfach auch „Sorgen haben“). Hier zwei Beispiele, die zeigen, wie der Unterschied verwischt wird: „Heb dich guet“ = „Halt dich gut (fest)“ – hier von „halten“ oder: „Heb en schöne Sunntig“ = „Hab einen schönen Sonntag“ – hier von „haben“. </p>
	<p>Man darf jedoch entgegen der willentlichen Irreführung im Titel die Infinitivform „hebe“, was wirklich „halten“ heisst, keinesfalls mit dem deutschen „heben“ verwechseln. Dafür gibt es das Verb „lupfe“ (BE: „lüpfe“). „Hochheben“ heisst also „uuflupfe“. Dies wäre eigentlich sogar dem Blogwiesen-Redaktor seit längerem bekannt! Siehe: <a href='http://www.blogwiese.ch/archives/142' rel='nofollow'>http://www.blogwiese.ch/archives/142</a> und <a href='http://www.blogwiese.ch/archives/70' rel='nofollow'>http://www.blogwiese.ch/archives/70</a> </p>
	<p>Ist für dich das Mysterium nun aufgelöst, oder habe ich noch einen Aspekt vergessen? Es ist gar nicht so einfach, eine Sprache zu erklären, zu der man nie eine Grammatik gelernt hat.</p>
	<p>*Viele Ausnahmen gibt es dazu auf Berndeutsch, da gibt es „schtiu haa“ = „still halten“ für „anhalten“ also hier ohne Vorsilbe an-, aber auch „I ha der Hung nid möge bhaa“ = „ich mochte den Hund nicht zurückhalten“, was eigentlich auf eine „halten-“ also „häbe-“Verbform zurückzuführen wäre. Aber da sind wir eben wieder beim fliessenden Übergang von „halten“ und „haben“
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Sorgen heben und nicht sorgen by: Schnägge</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/679#comment-162976</link>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2007 14:33:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/679#comment-162976</guid>
					<description>@Phipu: Kein Wunder, dass mein Rechner dauernd abstürzt, das liegt wohl an der Tunke von der Tanke! Wenn man da kein Back-Up hat (aufgebackene Brötchen vom Vortag beispielsweise) ist man aufgeschmissen. :-)
Aber nun sollte Jens wirklich mal dafür Sorge tragen, dass das mit dem heben aufgeklärt wird...</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Phipu: Kein Wunder, dass mein Rechner dauernd abstürzt, das liegt wohl an der Tunke von der Tanke! Wenn man da kein Back-Up hat (aufgebackene Brötchen vom Vortag beispielsweise) ist man aufgeschmissen. <img src='http://www.blogwiese.ch/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Aber nun sollte Jens wirklich mal dafür Sorge tragen, dass das mit dem heben aufgeklärt wird&#8230;
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
</channel>
</rss>

