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	<title>Comments on: Koedukation Nein Danke &#8212; Wo Männer und Frauen in der Schweiz getrennt bleiben</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/677</link>
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	<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 18:13:50 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Koedukation Nein Danke &#8212; Wo Männer und Frauen in der Schweiz getrennt bleiben by: D.E.</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/677#comment-170929</link>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 22:54:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/677#comment-170929</guid>
					<description>als momentane Pfadi-Leiterin muss ich sagen, das die Pfadi geschlechtlich getrennt ist (wobei je älter destoweniger streng), gläubig bzw christlich ist die Pfadi bei uns übrigens auch nicht, es herrscht, im gegensatz zur cevi, blauring und was es halt noch gibt, pure religionsfreiheit und neutralität.
was aber doch auffält, ist der &quot;konkurenzkampf&quot; beziehungsweise die &quot;feindschaft&quot; unter den blauringler, cevis und andersgeschlechtlichen pfadis. wenn man da ein lager von den cevis neben einem pfadilager enddeckt wird, geht man gnadenlos in der nacht &quot;pflöcklen&quot; (das heisst, die heringe herausziehen, so das die zelte zusammenfallen) oder die anderen werden &quot;gehüglet&quot; (was heisst, das man aufeinander losgeht, wobei die leiter wie schiedsrichter aufpassen, das nichts passiert). 

&quot;(Tätsch-)Bölis&quot;, das sind die deppen vom dienst, quasi die leienschauspieler, die helfer in der pfadi ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>als momentane Pfadi-Leiterin muss ich sagen, das die Pfadi geschlechtlich getrennt ist (wobei je älter destoweniger streng), gläubig bzw christlich ist die Pfadi bei uns übrigens auch nicht, es herrscht, im gegensatz zur cevi, blauring und was es halt noch gibt, pure religionsfreiheit und neutralität.<br />
was aber doch auffält, ist der &#8220;konkurenzkampf&#8221; beziehungsweise die &#8220;feindschaft&#8221; unter den blauringler, cevis und andersgeschlechtlichen pfadis. wenn man da ein lager von den cevis neben einem pfadilager enddeckt wird, geht man gnadenlos in der nacht &#8220;pflöcklen&#8221; (das heisst, die heringe herausziehen, so das die zelte zusammenfallen) oder die anderen werden &#8220;gehüglet&#8221; (was heisst, das man aufeinander losgeht, wobei die leiter wie schiedsrichter aufpassen, das nichts passiert). </p>
	<p>&#8220;(Tätsch-)Bölis&#8221;, das sind die deppen vom dienst, quasi die leienschauspieler, die helfer in der pfadi <img src='http://www.blogwiese.ch/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Koedukation Nein Danke &#8212; Wo Männer und Frauen in der Schweiz getrennt bleiben by: solanna</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/677#comment-160890</link>
		<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 08:52:53 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/677#comment-160890</guid>
					<description>Im Gegensatz zu Blauring/Jungwacht und Cevi ist die Pfadi in der Schweiz normalerweise völlig von der Kirche abgekoppelt. Es gibt aber einzelne Abteilungen, die sich Katholische Pfarrei nennen und auch von der Katholischen Kirche unterstützt werden, v.a. auch durch kirchliche Beiräte, Kirchenfunktionäre in der Lagerleitung etc. Dass es in Luzern (Agglomeration) eine katholische Pfadi gibt oder gab, erstaunt mich nicht. Schliesslich ist der Kanton Luzern katholisch. Mehr erstaunt mich, dass es auch im reformierten Berner Vorort Köniz eine katholische Pfadi gibt: http://www.pfadi.ch/josef/ueberuns/510740963b087d901/index.html 

Der Cevi ist ganz klar christlich geprägt mit einem Missionsauftrag: http://www.cevi.ch/leitbild 
Offensichtlich ist er stark auch auf junge Erwachsene ausgerichtet. Wenn ich es richtig verstehe, sind die Leiter der Jugendgruppen oft bereits erwachsen, während Pfadi und Blauring/Jungwacht klare Jugendorganisationen sind, in denen nur die obersten Leiter und Leiterinnen über 20 sind.

Blauring und Jungwacht haben getrennte Gruppen, führen aber regelmässig gemeinsame Anlässe und Lager durch. Je älter, je eher arbeiten sie zusammen, dies aber meist schon auf Gruppenleitungsstufen oder hierarchisch und altermässig noch höher. Ein enger Bezug zu den katholischen Pfarreien ist aber die Regel.

Was ganz offensichtlich regional unterschiedlich ist, ist die Gruppenzusammensetzung:
Blauring und Jungwacht haben wohl meistenorts Gruppen gleichen Alters. Also alle Drittklässler zusammen, alle Viertklässler etc. und mit 15-16 übernehmen die jetzt aus den Jugendgruppen Herauswachsenden oft als Co-Leitende miteinander die Gruppe der Jüngsten. Sie tragen dann auf einen Schlag relativ viel Verantwortung (natürlich wohl stets im Hintergrund unterstützt/überwacht von noch Älteren der Scharleitung), aber wenigstens beträgt der Altersunterschied zwischen Gruppenmitgliedern und LeiterInnen einige Jahre.

Bei der Pfadi ist es eher üblich, dass jede Gruppe 11 bis ca. 15-16-Jährige umfasst. Die Jüngeren lernen von den Älteren, die Älteren nehmen Rücksicht auf die Kleineren. Die Gruppen sind ebenfalls meist geschlechtergetrennt, unternehmen doch regelmässig Allerlei gemeinsam. Die GruppenführerInnen wachsen langsam in ihre Aufgabe hinein. Die Leitung ist meines Wissens je höher, je geschlechtlich gemischter.

Zum Beispiel im Kanton Luzern gibt es aber Pfadiabteilungen, die das lokal oft ältere Blauring-/Jungwacht-System übernommen haben und auch in den Gruppen die jeweils Gleichaltrigen zusammenfassen. In der Regel (ausser sich explizit als katholisch bezeichnende Abteilungen) ist die Pfadi aber auch dort religiös/konfessionell absolut neutral.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Im Gegensatz zu Blauring/Jungwacht und Cevi ist die Pfadi in der Schweiz normalerweise völlig von der Kirche abgekoppelt. Es gibt aber einzelne Abteilungen, die sich Katholische Pfarrei nennen und auch von der Katholischen Kirche unterstützt werden, v.a. auch durch kirchliche Beiräte, Kirchenfunktionäre in der Lagerleitung etc. Dass es in Luzern (Agglomeration) eine katholische Pfadi gibt oder gab, erstaunt mich nicht. Schliesslich ist der Kanton Luzern katholisch. Mehr erstaunt mich, dass es auch im reformierten Berner Vorort Köniz eine katholische Pfadi gibt: <a href='http://www.pfadi.ch/josef/ueberuns/510740963b087d901/index.html' rel='nofollow'>http://www.pfadi.ch/josef/ueberuns/510740963b087d901/index.html</a> </p>
	<p>Der Cevi ist ganz klar christlich geprägt mit einem Missionsauftrag: <a href='http://www.cevi.ch/leitbild' rel='nofollow'>http://www.cevi.ch/leitbild</a><br />
Offensichtlich ist er stark auch auf junge Erwachsene ausgerichtet. Wenn ich es richtig verstehe, sind die Leiter der Jugendgruppen oft bereits erwachsen, während Pfadi und Blauring/Jungwacht klare Jugendorganisationen sind, in denen nur die obersten Leiter und Leiterinnen über 20 sind.</p>
	<p>Blauring und Jungwacht haben getrennte Gruppen, führen aber regelmässig gemeinsame Anlässe und Lager durch. Je älter, je eher arbeiten sie zusammen, dies aber meist schon auf Gruppenleitungsstufen oder hierarchisch und altermässig noch höher. Ein enger Bezug zu den katholischen Pfarreien ist aber die Regel.</p>
	<p>Was ganz offensichtlich regional unterschiedlich ist, ist die Gruppenzusammensetzung:<br />
Blauring und Jungwacht haben wohl meistenorts Gruppen gleichen Alters. Also alle Drittklässler zusammen, alle Viertklässler etc. und mit 15-16 übernehmen die jetzt aus den Jugendgruppen Herauswachsenden oft als Co-Leitende miteinander die Gruppe der Jüngsten. Sie tragen dann auf einen Schlag relativ viel Verantwortung (natürlich wohl stets im Hintergrund unterstützt/überwacht von noch Älteren der Scharleitung), aber wenigstens beträgt der Altersunterschied zwischen Gruppenmitgliedern und LeiterInnen einige Jahre.</p>
	<p>Bei der Pfadi ist es eher üblich, dass jede Gruppe 11 bis ca. 15-16-Jährige umfasst. Die Jüngeren lernen von den Älteren, die Älteren nehmen Rücksicht auf die Kleineren. Die Gruppen sind ebenfalls meist geschlechtergetrennt, unternehmen doch regelmässig Allerlei gemeinsam. Die GruppenführerInnen wachsen langsam in ihre Aufgabe hinein. Die Leitung ist meines Wissens je höher, je geschlechtlich gemischter.</p>
	<p>Zum Beispiel im Kanton Luzern gibt es aber Pfadiabteilungen, die das lokal oft ältere Blauring-/Jungwacht-System übernommen haben und auch in den Gruppen die jeweils Gleichaltrigen zusammenfassen. In der Regel (ausser sich explizit als katholisch bezeichnende Abteilungen) ist die Pfadi aber auch dort religiös/konfessionell absolut neutral.
</p>
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				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Koedukation Nein Danke &#8212; Wo Männer und Frauen in der Schweiz getrennt bleiben by: Esther</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/677#comment-160492</link>
		<pubDate>Sat, 15 Sep 2007 17:02:50 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/677#comment-160492</guid>
					<description>In meiner Ortschaft, als ich noch zur Cevi ging, da war diese gemischt (ganz nach dem Motto der Koedukation) und bei der Pfadi hingegen da gab es extra die &quot;Maidli-Pfadi&quot; neben der klassischen Pfadfinder (Jungs)
Ich denke das wird von Abteilung zu Abteilung entschieden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>In meiner Ortschaft, als ich noch zur Cevi ging, da war diese gemischt (ganz nach dem Motto der Koedukation) und bei der Pfadi hingegen da gab es extra die &#8220;Maidli-Pfadi&#8221; neben der klassischen Pfadfinder (Jungs)<br />
Ich denke das wird von Abteilung zu Abteilung entschieden.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Koedukation Nein Danke &#8212; Wo Männer und Frauen in der Schweiz getrennt bleiben by: Brun(o)egg</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/677#comment-160439</link>
		<pubDate>Sat, 15 Sep 2007 15:13:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/677#comment-160439</guid>
					<description>Wie Konrad schon schrieb. Padfinder waren eben gerade nicht religiös orientiert. Das hätte dem Grundgedanken des Gründers, Baden Powell, keine -ismen!, entscheidend widersprochen.
Aber Buben und Mädchen waren in den 50er Jahren noch getrennt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Wie Konrad schon schrieb. Padfinder waren eben gerade nicht religiös orientiert. Das hätte dem Grundgedanken des Gründers, Baden Powell, keine -ismen!, entscheidend widersprochen.<br />
Aber Buben und Mädchen waren in den 50er Jahren noch getrennt.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Koedukation Nein Danke &#8212; Wo Männer und Frauen in der Schweiz getrennt bleiben by: Konrad</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/677#comment-160032</link>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 23:28:47 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/677#comment-160032</guid>
					<description>als ehemaliger pfader (mitglied der pfadi) muss ich allerdings korrigieren, dass die pfadi NICHT religiös ist.
ansonsten: einer der besten deutschsprachigen blogs!
gruss konrad

[Anmerkung Admin: Dann ist das allerdings ein markanter Unterschied zu den Pfadfindern in Deutschland, die dort stark an die Katholische Kirche angelehnt sind]</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>als ehemaliger pfader (mitglied der pfadi) muss ich allerdings korrigieren, dass die pfadi NICHT religiös ist.<br />
ansonsten: einer der besten deutschsprachigen blogs!<br />
gruss konrad</p>
	<p>[Anmerkung Admin: Dann ist das allerdings ein markanter Unterschied zu den Pfadfindern in Deutschland, die dort stark an die Katholische Kirche angelehnt sind]
</p>
]]></content:encoded>
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