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	<title>Comments on: Interview mit dem Westschweizer Fernsehen &#8212; Blogwiese (fast) auf TSR</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/666</link>
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	<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 18:09:48 +0000</pubDate>
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 		<title>Comment on Interview mit dem Westschweizer Fernsehen &#8212; Blogwiese (fast) auf TSR by: solanna</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/666#comment-149690</link>
		<pubDate>Sat, 01 Sep 2007 21:14:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/666#comment-149690</guid>
					<description>Jens, stell Dein Licht nicht unter den Scheffel! Was Dein Französisch auszeichnet gegenüber jenem von uns meisten mit ihrem Schulfranzösisch ist, dass Du einen unüberhörbaren Ansatz zu typisch französischer Betonung zeigst. Chapeau!</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Jens, stell Dein Licht nicht unter den Scheffel! Was Dein Französisch auszeichnet gegenüber jenem von uns meisten mit ihrem Schulfranzösisch ist, dass Du einen unüberhörbaren Ansatz zu typisch französischer Betonung zeigst. Chapeau!
</p>
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 		<title>Comment on Interview mit dem Westschweizer Fernsehen &#8212; Blogwiese (fast) auf TSR by: Fiona</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/666#comment-149456</link>
		<pubDate>Sat, 01 Sep 2007 16:07:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/666#comment-149456</guid>
					<description>Re Tellerrands Beitrag 31 Aug. 10-42

T's Bemerkung bestätigt die Ausserung des Kanadier Lord Thomson
nämlich &quot;The brain ist the most under-used part of the body&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Re Tellerrands Beitrag 31 Aug. 10-42</p>
	<p>T&#8217;s Bemerkung bestätigt die Ausserung des Kanadier Lord Thomson<br />
nämlich &#8220;The brain ist the most under-used part of the body&#8221;.
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Interview mit dem Westschweizer Fernsehen &#8212; Blogwiese (fast) auf TSR by: Phipu</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/666#comment-148550</link>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 18:40:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/666#comment-148550</guid>
					<description>Wenn wir schon mal dabei sind, möchte ich hier noch etwas zu den zweisprachigen Städten/Kantonen sagen. Das kann besonders Tellerrand interessieren. 

Die Handhabung der Zweisprachigkeit ist – wieder einmal die typisch schweizerische Antwort – überall etwas anders. Meine Erfahrungen im Alltagsleben zeigen etwa Folgendes: 

In Biel/Bienne ist es durchaus normal, dass die Kundin das ganze Gespräch lang einen berndeutschen Dialekt spricht und die Verkäuferin ihr Gespräch konsequent Französisch führt. Jede spricht in ihrer Sprache und ist so mindestens passiv bilingue. Aber auch hier darf man nicht verallgemeinern. Wenn es halt nicht geht, dann stellt die Gesprächspartnerin um, die merkt, dass sie weniger Mühe hat. 

In Fribourg/Freiburg gilt Französisch als Voraussetzung. In Geschäften, wo es viele Deutschschweizer Kunden hat, sind in der Regel Deutschschweizer angestellt, die ausgezeichnet Französisch können. Da können durchaus zwei Personen dieser letzteren Kategorie die ersten paar Sätze Französisch miteinander sprechen, bis das erste Aussprache- oder Grammatikdetail beweist, dass es ja für beide einfacher auf „Seislerdialekt“ ginge. Welsche, die ausgezeichnet Deutsch können, gibt es natürlich auch, aber die haben es auf dem entsprechenden Arbeitsmarkt natürlich schwerer, da sie zum gelernten Schuldeutsch noch wenigstens passives Schweizerdeutsch dazulernen müssen. So kommt es in solchen Fällen öfter dazu, dass sich einmal mehr das Deutschschweizer Gegenüber anpasst und Französisch spricht; nein natürlich nicht Hochdeutsch. Aus der Deutschschweizer Optik kann man also sagen: Ob man nun die Hochdeutsch-Anstrengung, oder gleich das Französisch-Mühsal auf sich nehmen muss, macht den Braten auch nicht mehr feiss. (Siehe: http://www.blogwiese.ch/archives/351 )

Im Wallis gibt es keine eigentliche zweisprachige Stadt. Dass die Bezeichnungen Sion/Sitten, Sierre/Siders allen Einwohnern bekannt sind, reicht da nicht als Argument. Da treffen die beiden sprachlichen Communities so selten aufeinander; Wenn es dazu kommt, muss einfach einer von beiden die andere (Schul-)Sprache können, als würden sich Leute aus zwei Kantonen treffen. Viele Oberwalliser können ausserdem Italienisch. Was aber nichts mit dem Tessin zu tun hat. So spricht man im nächstgelegenen ausländischen Gebiet, wo man günstig einkaufen kann. 

Jedenfalls kann ich was oben steht, nur als Verallgemeinerung stehen lassen. In der Nähe de Sprachgrenze erwartet man halt mehr Kenntnisse der anderen Sprache, da auch immer wieder geübt werden kann. Vielleicht ist eben auch diese Idee des Übens der Grund, dass an Schweizer die Fremdsprachenerwartung höher ist als an Deutsche.  

Die viersprachige Schweiz ist natürlich eine Tatsache, die in vielen Ländern erstaunt. ... Und tatsächlich falsch verstanden wird. Es hat niemand viersprachige „Schweizer“ gesagt (was es in Einzelfällen zwar gibt, und noch häufiger, wenn wir auch Dialekte zählen). Im Gegensatz zu anderen Ländern gelten einfach diese Sprachen auf Bundesebene als offiziell. Zum Unterscheiden denke ich da z.B. ans Aostatal und das Südtirol, die Bretagne, das Elsass, Korsika, Katalanien, Baskenland, etc.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Wenn wir schon mal dabei sind, möchte ich hier noch etwas zu den zweisprachigen Städten/Kantonen sagen. Das kann besonders Tellerrand interessieren. </p>
	<p>Die Handhabung der Zweisprachigkeit ist – wieder einmal die typisch schweizerische Antwort – überall etwas anders. Meine Erfahrungen im Alltagsleben zeigen etwa Folgendes: </p>
	<p>In Biel/Bienne ist es durchaus normal, dass die Kundin das ganze Gespräch lang einen berndeutschen Dialekt spricht und die Verkäuferin ihr Gespräch konsequent Französisch führt. Jede spricht in ihrer Sprache und ist so mindestens passiv bilingue. Aber auch hier darf man nicht verallgemeinern. Wenn es halt nicht geht, dann stellt die Gesprächspartnerin um, die merkt, dass sie weniger Mühe hat. </p>
	<p>In Fribourg/Freiburg gilt Französisch als Voraussetzung. In Geschäften, wo es viele Deutschschweizer Kunden hat, sind in der Regel Deutschschweizer angestellt, die ausgezeichnet Französisch können. Da können durchaus zwei Personen dieser letzteren Kategorie die ersten paar Sätze Französisch miteinander sprechen, bis das erste Aussprache- oder Grammatikdetail beweist, dass es ja für beide einfacher auf „Seislerdialekt“ ginge. Welsche, die ausgezeichnet Deutsch können, gibt es natürlich auch, aber die haben es auf dem entsprechenden Arbeitsmarkt natürlich schwerer, da sie zum gelernten Schuldeutsch noch wenigstens passives Schweizerdeutsch dazulernen müssen. So kommt es in solchen Fällen öfter dazu, dass sich einmal mehr das Deutschschweizer Gegenüber anpasst und Französisch spricht; nein natürlich nicht Hochdeutsch. Aus der Deutschschweizer Optik kann man also sagen: Ob man nun die Hochdeutsch-Anstrengung, oder gleich das Französisch-Mühsal auf sich nehmen muss, macht den Braten auch nicht mehr feiss. (Siehe: <a href='http://www.blogwiese.ch/archives/351' rel='nofollow'>http://www.blogwiese.ch/archives/351</a> )</p>
	<p>Im Wallis gibt es keine eigentliche zweisprachige Stadt. Dass die Bezeichnungen Sion/Sitten, Sierre/Siders allen Einwohnern bekannt sind, reicht da nicht als Argument. Da treffen die beiden sprachlichen Communities so selten aufeinander; Wenn es dazu kommt, muss einfach einer von beiden die andere (Schul-)Sprache können, als würden sich Leute aus zwei Kantonen treffen. Viele Oberwalliser können ausserdem Italienisch. Was aber nichts mit dem Tessin zu tun hat. So spricht man im nächstgelegenen ausländischen Gebiet, wo man günstig einkaufen kann. </p>
	<p>Jedenfalls kann ich was oben steht, nur als Verallgemeinerung stehen lassen. In der Nähe de Sprachgrenze erwartet man halt mehr Kenntnisse der anderen Sprache, da auch immer wieder geübt werden kann. Vielleicht ist eben auch diese Idee des Übens der Grund, dass an Schweizer die Fremdsprachenerwartung höher ist als an Deutsche.  </p>
	<p>Die viersprachige Schweiz ist natürlich eine Tatsache, die in vielen Ländern erstaunt. &#8230; Und tatsächlich falsch verstanden wird. Es hat niemand viersprachige „Schweizer“ gesagt (was es in Einzelfällen zwar gibt, und noch häufiger, wenn wir auch Dialekte zählen). Im Gegensatz zu anderen Ländern gelten einfach diese Sprachen auf Bundesebene als offiziell. Zum Unterscheiden denke ich da z.B. ans Aostatal und das Südtirol, die Bretagne, das Elsass, Korsika, Katalanien, Baskenland, etc.
</p>
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 		<title>Comment on Interview mit dem Westschweizer Fernsehen &#8212; Blogwiese (fast) auf TSR by: sylv</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/666#comment-148460</link>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 17:21:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/666#comment-148460</guid>
					<description>he Flaneur
I bi nes Bärner Modi ( o we scho chli nes auts) u zwar dür u dür ,ja nämlech!Aber es het mi uf Bieu verschlage grad wäge dr Zwöisprachigkeit,u i rede (trotz ertoubig) fliessend bärndütsch,hochdütsch,Fanz u änglisch auso bini doch viersprachig oder nid:) itz chum no u säg das zeui nüt !

schöne Sunntig zäme!</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>he Flaneur<br />
I bi nes Bärner Modi ( o we scho chli nes auts) u zwar dür u dür ,ja nämlech!Aber es het mi uf Bieu verschlage grad wäge dr Zwöisprachigkeit,u i rede (trotz ertoubig) fliessend bärndütsch,hochdütsch,Fanz u änglisch auso bini doch viersprachig oder nid:) itz chum no u säg das zeui nüt !</p>
	<p>schöne Sunntig zäme!
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Interview mit dem Westschweizer Fernsehen &#8212; Blogwiese (fast) auf TSR by: Schnägge</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/666#comment-148376</link>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 14:39:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/666#comment-148376</guid>
					<description>Quote Tellerrand: &quot;Viersprachige Schweizer wird man wohl in der viersprachigen Schweiz eher vergebens suchen. &quot;

Schweizerdeutsch, Schriftdeutsch, Englisch, das sind doch schonmal 3. 
Wenn einer dann noch eines rätoromanischen Idioms mächtig ist... ;-)

Meine Französisch- und Italienisch-Kenntnisse beschränken sich leider im Wesentlichen aufs Speisekartenlesen und Sportergebnisse einigermaßen verstehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Quote Tellerrand: &#8220;Viersprachige Schweizer wird man wohl in der viersprachigen Schweiz eher vergebens suchen. &#8221;</p>
	<p>Schweizerdeutsch, Schriftdeutsch, Englisch, das sind doch schonmal 3.<br />
Wenn einer dann noch eines rätoromanischen Idioms mächtig ist&#8230; <img src='http://www.blogwiese.ch/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
	<p>Meine Französisch- und Italienisch-Kenntnisse beschränken sich leider im Wesentlichen aufs Speisekartenlesen und Sportergebnisse einigermaßen verstehen.
</p>
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