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	<title>Comments on: Wie wird man ein Burger? &#8212; Demokratische Rechte in der Schweiz</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/637</link>
	<description></description>
	<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 21:02:09 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Wie wird man ein Burger? &#8212; Demokratische Rechte in der Schweiz by: GraCHel</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/637#comment-125240</link>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2007 21:54:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/637#comment-125240</guid>
					<description>@ admin:
danke für den Tip. Darauf wollte ich mich mit meiner Bemerkung beziehen, war aber zu faul den Eintrag zu suchen... :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ admin:<br />
danke für den Tip. Darauf wollte ich mich mit meiner Bemerkung beziehen, war aber zu faul den Eintrag zu suchen&#8230; <img src='http://www.blogwiese.ch/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />
</p>
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				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Wie wird man ein Burger? &#8212; Demokratische Rechte in der Schweiz by: AnFra</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/637#comment-125124</link>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2007 12:32:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/637#comment-125124</guid>
					<description>@solar:

Mit der Frage nach „tängg“ bis Du bei mir als Nichtalemanne heftig aufs Zahnfleisch gestoßen.
Aber es gibt hierzu eine glaubhafte Erklärung, die ich mit gebotener Vorsicht als Hypothese darstellen möchte.

Um ca. 1966 habe ich von einer sehr alten südtiroler Bäuerin beim „bachen“ von Broten und Kuchen den mir nicht bekanten Begriff „taeonk (?!?)“ gehört. 

Wenn man nun 1.) beim Zürcher Begriff „tängg“ beim Brot- und Zopf-Backen und die schweizer Vorliebe für Umlaute und auch noch die Verschiebung vom harten „k“ zum weichen „g bzw. gg“ sowie das Beharrungsvermögen des Ober-und Hoch-Alemanischen berücksichtigt und 2.) den mir unbekannten bay.-tirol. Begriff „taeonk (?!?)“ im Zusammengang von „bachen“ sieht und die beiden Begriffe auf eine logische Grundform verkürzt, so glaube ich, das man aus 1.) und 2.) hier folgerichtig das Wort „tenk“ als inhaltlich verbindende Quelle  berücksichtigen kann.
Bei den Gevattern Grimm habe ich dann „tenk“ gesucht und auch gefunden! Laut Grimm Wörterbuch ist der Begriff „tenk“ (denc) für „link“ (z.B. von zwei Möglichkeiten hier die linke Seite) im Sinne von ungeschickt, langsam. Beim Begriff „link“ ergibt sich eine sehr große Möglichkeit von Inhalten. Es ist z. B. für ungeschickt, langsam, schleppend, sich langsam und träge bewegend, zauderhaft und mauslich. Ein Eintrag lautet, dass es in Appenzell „tengg“ genannt wird! 
Es ist hier in unserem Falle meiner Meinung nach der noch nicht abgeschlossene Backvorgang gemeint. Der Teig ist nicht im Ganzen durchgebacken. Aus welchen Gründen auch, der Teig hat verschiedene Entwicklungsstadien. Er ist nicht in allen Bereichen durchgebacken, das Brot oder der Zopf ist noch nicht „recht“, er ist halt „tängg“!  
Dieses „link“ (im Sinne links, z. B. linke Hand) bedeutet hierbei meist etwas schlechtes, ungutes, unausgereiftes, ja sogar was unreines, ungöttliches. Im Christentum wird Gott nur mit rechts segnender Hand dargestellt, im moslemischen Glauben ist die linke Hand unrein. Den  „rechten“ Royalisten saßen die oft intellektuelleren Oppositionellen in der fr. Nationalversammlung oder im dt. Reichstag als „nicht rechtschaffende Menschen“ zur „linken“. Bei Kleidung ist die „gute“ obere Kleidungsfläche „rechts“, die innere jedoch „links“. Früher wurden schlechte Rechtsanwälte als „Linksadvokate“ beschimpft. Über die diskreditierte Linkshändigkeit brauchen wir nicht zu schreiben.
Zusammenfassend kann man sicher sagen, dass die Begriffe „letschet“ (lätschig)“ und „tängg” bezüglich des Backens verwandtschaftliche Inhaltwerte haben, da bei beiden Begriffen etwas roh, unfertig und nicht abgeschlossen ist. Die beiden Begriffe haben aber in der Wortherkunft total verschiedene Quellen.
Um diese Hypothese zu untermauern sind nun die endemischen Bäcker und Konditoren aus der Region Zürich gefordert. Dieser Begriff muss dann von den handwerklichen Fachleuten bestätigt oder verworfen werden. Sie können dann entscheiden, ob die o.g. Information „recht“ ist oder ob diese Aussagen als „link“ in den Müll-Kehricht-Eimer gehören.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@solar:</p>
	<p>Mit der Frage nach „tängg“ bis Du bei mir als Nichtalemanne heftig aufs Zahnfleisch gestoßen.<br />
Aber es gibt hierzu eine glaubhafte Erklärung, die ich mit gebotener Vorsicht als Hypothese darstellen möchte.</p>
	<p>Um ca. 1966 habe ich von einer sehr alten südtiroler Bäuerin beim „bachen“ von Broten und Kuchen den mir nicht bekanten Begriff „taeonk (?!?)“ gehört. </p>
	<p>Wenn man nun 1.) beim Zürcher Begriff „tängg“ beim Brot- und Zopf-Backen und die schweizer Vorliebe für Umlaute und auch noch die Verschiebung vom harten „k“ zum weichen „g bzw. gg“ sowie das Beharrungsvermögen des Ober-und Hoch-Alemanischen berücksichtigt und 2.) den mir unbekannten bay.-tirol. Begriff „taeonk (?!?)“ im Zusammengang von „bachen“ sieht und die beiden Begriffe auf eine logische Grundform verkürzt, so glaube ich, das man aus 1.) und 2.) hier folgerichtig das Wort „tenk“ als inhaltlich verbindende Quelle  berücksichtigen kann.<br />
Bei den Gevattern Grimm habe ich dann „tenk“ gesucht und auch gefunden! Laut Grimm Wörterbuch ist der Begriff „tenk“ (denc) für „link“ (z.B. von zwei Möglichkeiten hier die linke Seite) im Sinne von ungeschickt, langsam. Beim Begriff „link“ ergibt sich eine sehr große Möglichkeit von Inhalten. Es ist z. B. für ungeschickt, langsam, schleppend, sich langsam und träge bewegend, zauderhaft und mauslich. Ein Eintrag lautet, dass es in Appenzell „tengg“ genannt wird!<br />
Es ist hier in unserem Falle meiner Meinung nach der noch nicht abgeschlossene Backvorgang gemeint. Der Teig ist nicht im Ganzen durchgebacken. Aus welchen Gründen auch, der Teig hat verschiedene Entwicklungsstadien. Er ist nicht in allen Bereichen durchgebacken, das Brot oder der Zopf ist noch nicht „recht“, er ist halt „tängg“!<br />
Dieses „link“ (im Sinne links, z. B. linke Hand) bedeutet hierbei meist etwas schlechtes, ungutes, unausgereiftes, ja sogar was unreines, ungöttliches. Im Christentum wird Gott nur mit rechts segnender Hand dargestellt, im moslemischen Glauben ist die linke Hand unrein. Den  „rechten“ Royalisten saßen die oft intellektuelleren Oppositionellen in der fr. Nationalversammlung oder im dt. Reichstag als „nicht rechtschaffende Menschen“ zur „linken“. Bei Kleidung ist die „gute“ obere Kleidungsfläche „rechts“, die innere jedoch „links“. Früher wurden schlechte Rechtsanwälte als „Linksadvokate“ beschimpft. Über die diskreditierte Linkshändigkeit brauchen wir nicht zu schreiben.<br />
Zusammenfassend kann man sicher sagen, dass die Begriffe „letschet“ (lätschig)“ und „tängg” bezüglich des Backens verwandtschaftliche Inhaltwerte haben, da bei beiden Begriffen etwas roh, unfertig und nicht abgeschlossen ist. Die beiden Begriffe haben aber in der Wortherkunft total verschiedene Quellen.<br />
Um diese Hypothese zu untermauern sind nun die endemischen Bäcker und Konditoren aus der Region Zürich gefordert. Dieser Begriff muss dann von den handwerklichen Fachleuten bestätigt oder verworfen werden. Sie können dann entscheiden, ob die o.g. Information „recht“ ist oder ob diese Aussagen als „link“ in den Müll-Kehricht-Eimer gehören.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Wie wird man ein Burger? &#8212; Demokratische Rechte in der Schweiz by: otto-vonhintenwievonvorn</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/637#comment-125093</link>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2007 10:18:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/637#comment-125093</guid>
					<description>Sehr geehrte(r) Atze Frey,

kennen, kenne das ist doch von Kanton zu Kanton unterschiedlich. 

Nun ist es also heraus: In der CH lässt es sich ganz legal Grossvater und Bugervater ein und desselben Kindes werden, zumindest auf dem Papier.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Sehr geehrte(r) Atze Frey,</p>
	<p>kennen, kenne das ist doch von Kanton zu Kanton unterschiedlich. </p>
	<p>Nun ist es also heraus: In der CH lässt es sich ganz legal Grossvater und Bugervater ein und desselben Kindes werden, zumindest auf dem Papier.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Wie wird man ein Burger? &#8212; Demokratische Rechte in der Schweiz by: GraCHel</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/637#comment-124952</link>
		<pubDate>Tue, 24 Jul 2007 21:24:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/637#comment-124952</guid>
					<description>Gewöhnlich erfreue ich mich an der Präzision der Einträge. Da diese für einmal aber zu wünschen übrig lässt, möchte ich mit schweizerischer Genauigkeit ein paar Punkte erwähnen:
- geht man nicht zu McDonald’s (mit s)?
- Familienbüechli mit ü bitte (diese Variante gibt am meisten Google-Treffer)
- In meinem Pass (nicht biometrische Variante) ist vom Heimatort die Rede (nicht Bürgerort, dieser wird z.B. auf der Identitätskarte verwendet), obwohls natürlich auf dasselbe rausläuft (im nächsten Abschnitt kommt es so auch vor).
- Nänzlige (Nenzlingen) liegt im Laufental (ohne h – wie es später im Text ja richtig vorkommt).
- Bezüglich Bundesgerichtsurteil und Burgergemeinde: Im Bundesgerichts-Urteil geht es meiner Meinung nach um Einbürgerungen von Ausländern und nicht nur von „Uswärtigen“. Die Gemeindeversammlung (die Versammlung der stimmberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner) muss über Einbürgerungen entscheiden. – Die Schweizer Basisdemokratie mag zwar kompliziert sein, man kann sie aber trotzdem mehr oder weniger präzise darstellen.
- Überhaupt ist die Vermischung der Diskussion über verschiedene Burgerrechte (Sion oder Zürich) und jener über Einbürgerungen (Schweizer oder Nicht-Schweizer) in diesem Fall nicht gerade hilfreich. 
Es grüsst ein Schweizerburger

[Anmerkung Admin: Vielen Dank für die präzisen Korrekturvorschläge! Habe sie alle übernommen. Ansonsten hier ein &lt;a href=&quot;http://www.blogwiese.ch/archives/566&quot;&gt;Lesetipp&lt;/a&gt;. ]</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Gewöhnlich erfreue ich mich an der Präzision der Einträge. Da diese für einmal aber zu wünschen übrig lässt, möchte ich mit schweizerischer Genauigkeit ein paar Punkte erwähnen:<br />
- geht man nicht zu McDonald’s (mit s)?<br />
- Familienbüechli mit ü bitte (diese Variante gibt am meisten Google-Treffer)<br />
- In meinem Pass (nicht biometrische Variante) ist vom Heimatort die Rede (nicht Bürgerort, dieser wird z.B. auf der Identitätskarte verwendet), obwohls natürlich auf dasselbe rausläuft (im nächsten Abschnitt kommt es so auch vor).<br />
- Nänzlige (Nenzlingen) liegt im Laufental (ohne h – wie es später im Text ja richtig vorkommt).<br />
- Bezüglich Bundesgerichtsurteil und Burgergemeinde: Im Bundesgerichts-Urteil geht es meiner Meinung nach um Einbürgerungen von Ausländern und nicht nur von „Uswärtigen“. Die Gemeindeversammlung (die Versammlung der stimmberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner) muss über Einbürgerungen entscheiden. – Die Schweizer Basisdemokratie mag zwar kompliziert sein, man kann sie aber trotzdem mehr oder weniger präzise darstellen.<br />
- Überhaupt ist die Vermischung der Diskussion über verschiedene Burgerrechte (Sion oder Zürich) und jener über Einbürgerungen (Schweizer oder Nicht-Schweizer) in diesem Fall nicht gerade hilfreich.<br />
Es grüsst ein Schweizerburger</p>
	<p>[Anmerkung Admin: Vielen Dank für die präzisen Korrekturvorschläge! Habe sie alle übernommen. Ansonsten hier ein <a href="http://www.blogwiese.ch/archives/566">Lesetipp</a>. ]
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Wie wird man ein Burger? &#8212; Demokratische Rechte in der Schweiz by: solar</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/637#comment-124945</link>
		<pubDate>Tue, 24 Jul 2007 20:44:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/637#comment-124945</guid>
					<description>to AnFra:

Aha, danke für diese Erklärungen. Denkst Du, dass der Begriff „letschet“ (lätschig) für nicht Ausgebackenes das beschreibt, was ich aus dem Kanton Zürich als &quot;tängg&quot; kenne. Etwa bei Hefezopf kommt es vor, dass innen eine Partie, meist ziemlich weit unten, nicht aufgegangen und darum noch fast wie Teig ist. Dort ist der Zopf &quot;noch tängg&quot;, was viele Leute heimlich besonders lieben, vielleicht als Erinnerung an die Kindheit, als sie der Mutter meist vergeblich etwas Teig abbettelten.

Wenn man übrigens das Ding, das so etwas wie &quot;Brot des Burgers&quot; sein sollte, zusammendrückt (es wird dabei problemlos nur noch 5 mm dick), wird es auch &quot;tängg&quot;. Allerdings fehlt dem geschmacklosen, faden Fladen nicht nur der Biss, sondern generell der Charakter. tängg ist eben nicht gleich tängg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>to AnFra:</p>
	<p>Aha, danke für diese Erklärungen. Denkst Du, dass der Begriff „letschet“ (lätschig) für nicht Ausgebackenes das beschreibt, was ich aus dem Kanton Zürich als &#8220;tängg&#8221; kenne. Etwa bei Hefezopf kommt es vor, dass innen eine Partie, meist ziemlich weit unten, nicht aufgegangen und darum noch fast wie Teig ist. Dort ist der Zopf &#8220;noch tängg&#8221;, was viele Leute heimlich besonders lieben, vielleicht als Erinnerung an die Kindheit, als sie der Mutter meist vergeblich etwas Teig abbettelten.</p>
	<p>Wenn man übrigens das Ding, das so etwas wie &#8220;Brot des Burgers&#8221; sein sollte, zusammendrückt (es wird dabei problemlos nur noch 5 mm dick), wird es auch &#8220;tängg&#8221;. Allerdings fehlt dem geschmacklosen, faden Fladen nicht nur der Biss, sondern generell der Charakter. tängg ist eben nicht gleich tängg.
</p>
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