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	<title>Comments on: Zielpublikum Hohlköpfe &#8212; Peter von Matt über das Verhältnis der Schweizer zu den Deutschen</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/553</link>
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	<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 20:25:57 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Zielpublikum Hohlköpfe &#8212; Peter von Matt über das Verhältnis der Schweizer zu den Deutschen by: Hanseat</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/553#comment-63663</link>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 07:29:32 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/553#comment-63663</guid>
					<description>Herr von Matt bringt die Dinge nachvollziehbar auf den Punkt. Wie schade, dass solche sachlichen Erklärungen im Meer der populistischen Meinungen so selten Gehör finden.

Die Muttersprache der Schweizer sei ein &quot;Deutsch in zwei Gestalten&quot;. 
Diese Äußerung stimmt und gilt analog für alle Deutschen. Auch wenn das Hochdeutsche in manchen Regionen Deutschlands den traditionellen Dialekt so weit verdrängt hat, dass die jüngere Generation nur noch Hochdeutsch als Muttersprache empfindet, sollte das nicht darüber hinwegtäuschen, dass das heutige &quot;Hochdeutsch&quot; keine natürlich gewachsene Sprache aus irgend einer Region ist, sondern ein von verschiedenen deutschen Dialekten  beeinflusstes Konstrukt.

Warum auch für Deutschschweizer das Hochdeutsche ein Teil der Muttersprache ist wird klar, wenn man bedenkt, dass zum Zeitpunkt seiner Entstehung keine Nationalstaaten im heutigen Sinne existierten. Hochdeutsch ist (geschichtlich gesehen) für alle, die im deutschsprachigen Raum leben, ein Teil der Muttersprache.

Die Tatsache, dass viele Schweizer heute Hochdeutsch als Fremdsprache erleben, zeigt doch eigentlich nur, wie stark wir mittlerweile in politischen Grenzen denken und bereit sind, dafür gemeinsame kulturelle Wurzeln zu opfern.

@Selma
&amp;#62;- “Ähnlichkeit”, was Syntax, Morphologie, Lexikon anbelangt; ein Kriterium dafür ist
&amp;#62;auch, ob sich die Leute gegenseitig verstehen. In diesem Sinne könnte man
&amp;#62;Schweizerdeutsch als Sprache betrachten. Die meisten Deutschen verstehen es nicht
&amp;#62;auf Anhieb.

Die Ähnlichkeit von alemannischen Dialekten und &quot;Hochdeutsch&quot; ist definitiv gegeben. Wenn man das gegenseitige Verstehen als Kriterium heranzieht, dann müssten man praktische alle deutschen Dialekte als eigene Sprachen einordnen, denn ob ein Westfale einen klassischen Berliner oder einen Schweizer vor sich hat, spiel in diesem Sinne keine Rolle - die Verständlichkeit ist vergleichbar gering.

Im übrigen versteht ein Aargauer oder Thurgauer leichter einen traditionellen badischen Dialekt als z. B. Walliserdeutsch. Von einer eigenen schweizerdeutschen Sprache sind wir also noch weit entfernt... :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Herr von Matt bringt die Dinge nachvollziehbar auf den Punkt. Wie schade, dass solche sachlichen Erklärungen im Meer der populistischen Meinungen so selten Gehör finden.</p>
	<p>Die Muttersprache der Schweizer sei ein &#8220;Deutsch in zwei Gestalten&#8221;.<br />
Diese Äußerung stimmt und gilt analog für alle Deutschen. Auch wenn das Hochdeutsche in manchen Regionen Deutschlands den traditionellen Dialekt so weit verdrängt hat, dass die jüngere Generation nur noch Hochdeutsch als Muttersprache empfindet, sollte das nicht darüber hinwegtäuschen, dass das heutige &#8220;Hochdeutsch&#8221; keine natürlich gewachsene Sprache aus irgend einer Region ist, sondern ein von verschiedenen deutschen Dialekten  beeinflusstes Konstrukt.</p>
	<p>Warum auch für Deutschschweizer das Hochdeutsche ein Teil der Muttersprache ist wird klar, wenn man bedenkt, dass zum Zeitpunkt seiner Entstehung keine Nationalstaaten im heutigen Sinne existierten. Hochdeutsch ist (geschichtlich gesehen) für alle, die im deutschsprachigen Raum leben, ein Teil der Muttersprache.</p>
	<p>Die Tatsache, dass viele Schweizer heute Hochdeutsch als Fremdsprache erleben, zeigt doch eigentlich nur, wie stark wir mittlerweile in politischen Grenzen denken und bereit sind, dafür gemeinsame kulturelle Wurzeln zu opfern.</p>
	<p>@Selma<br />
&gt;- “Ähnlichkeit”, was Syntax, Morphologie, Lexikon anbelangt; ein Kriterium dafür ist<br />
&gt;auch, ob sich die Leute gegenseitig verstehen. In diesem Sinne könnte man<br />
&gt;Schweizerdeutsch als Sprache betrachten. Die meisten Deutschen verstehen es nicht<br />
&gt;auf Anhieb.</p>
	<p>Die Ähnlichkeit von alemannischen Dialekten und &#8220;Hochdeutsch&#8221; ist definitiv gegeben. Wenn man das gegenseitige Verstehen als Kriterium heranzieht, dann müssten man praktische alle deutschen Dialekte als eigene Sprachen einordnen, denn ob ein Westfale einen klassischen Berliner oder einen Schweizer vor sich hat, spiel in diesem Sinne keine Rolle - die Verständlichkeit ist vergleichbar gering.</p>
	<p>Im übrigen versteht ein Aargauer oder Thurgauer leichter einen traditionellen badischen Dialekt als z. B. Walliserdeutsch. Von einer eigenen schweizerdeutschen Sprache sind wir also noch weit entfernt&#8230; <img src='http://www.blogwiese.ch/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Zielpublikum Hohlköpfe &#8212; Peter von Matt über das Verhältnis der Schweizer zu den Deutschen by: Ein Zuercher</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/553#comment-63595</link>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 13:24:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/553#comment-63595</guid>
					<description>@ Silke

Sie sind tatsaechlich mit einem geruettelt Mass an Ueberempfindlichkeit gesegnet. Schlimmer auch deswegen, da Sie aus einem Land stammen, in dem sich ganze Landstriche resp. ostdeutsche Bundeslaender in rechtsradikale Super -Gaue zu verwandeln scheinen (sog. «NPD» -Ghettos). Blitzt sie da wieder mal durch, die sprichwoertliche Humorlosigkeit der Deutschen? Die fehlende Selbstironie? Austeilen, aber nix einstecken koennen? Oder froenen Sie einfach der typisch deutschen Freizeitbeschaeftigung, dem langen und ausgiebigen Jammern?</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ Silke</p>
	<p>Sie sind tatsaechlich mit einem geruettelt Mass an Ueberempfindlichkeit gesegnet. Schlimmer auch deswegen, da Sie aus einem Land stammen, in dem sich ganze Landstriche resp. ostdeutsche Bundeslaender in rechtsradikale Super -Gaue zu verwandeln scheinen (sog. «NPD» -Ghettos). Blitzt sie da wieder mal durch, die sprichwoertliche Humorlosigkeit der Deutschen? Die fehlende Selbstironie? Austeilen, aber nix einstecken koennen? Oder froenen Sie einfach der typisch deutschen Freizeitbeschaeftigung, dem langen und ausgiebigen Jammern?
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Zielpublikum Hohlköpfe &#8212; Peter von Matt über das Verhältnis der Schweizer zu den Deutschen by: Silke</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/553#comment-63588</link>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 12:04:33 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/553#comment-63588</guid>
					<description>Gestern war ich auf einem Konzert der deutschen Gruppe Madsen in St.Gallen. Da sollte man doch meinen, dass diejenigen Schweizer, die dorthin gehen, zumindest nichts gegen Deutsche haben. Und es auch nicht cool finden, in den allgemeinen Tenor einzustimmen Deutschland und die Deutschen doof zu finden. Denkste. Auf die Frage des Sängers, ob das denn jetzt wirklich so sei, dass die Schweizer die Deutschen doof fänden und ob sie die Deutschen denn nicht für ein wenig sympathisch halten, gab es Buhh-Rufe und ähnliche Bekundungen. Ich war einfach total sauer. Was machen die Leute denn dann beim Konzert einer deutschen Band? Ich finde das auch nicht mehr lustig, das ist einfach völlig daneben. Vielleicht bin ich langsam überempfindlich, aber Deutschenablehnung als coolen Trend unter Jugendlichen/jungen Erwachsenen finde ich bedenklich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Gestern war ich auf einem Konzert der deutschen Gruppe Madsen in St.Gallen. Da sollte man doch meinen, dass diejenigen Schweizer, die dorthin gehen, zumindest nichts gegen Deutsche haben. Und es auch nicht cool finden, in den allgemeinen Tenor einzustimmen Deutschland und die Deutschen doof zu finden. Denkste. Auf die Frage des Sängers, ob das denn jetzt wirklich so sei, dass die Schweizer die Deutschen doof fänden und ob sie die Deutschen denn nicht für ein wenig sympathisch halten, gab es Buhh-Rufe und ähnliche Bekundungen. Ich war einfach total sauer. Was machen die Leute denn dann beim Konzert einer deutschen Band? Ich finde das auch nicht mehr lustig, das ist einfach völlig daneben. Vielleicht bin ich langsam überempfindlich, aber Deutschenablehnung als coolen Trend unter Jugendlichen/jungen Erwachsenen finde ich bedenklich.
</p>
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 		<title>Comment on Zielpublikum Hohlköpfe &#8212; Peter von Matt über das Verhältnis der Schweizer zu den Deutschen by: Ein Zuercher</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/553#comment-63372</link>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 13:08:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/553#comment-63372</guid>
					<description>Hat nicht der kluge Herr Peter von Matt vor einiger Zeit einen mittleren Wutausbruch bei einer Literatursendung peristaltisiert (kurz: ausgeko...), als er sich ueber den dauernd von Deutschen zitierten, angeblich grossen literarischen Fundus der «schwierigen» deutschen Geschichte aergerte und zum Schluss mit einem «da ist mir die Schweiz mit ihrer langweilig -friedlichen, aber wenigstens einigermassen humanen Historie hundertmal lieber!» seine Feuerrede beendete?

Herr von Matt spricht als Schriftsteller, die zwar aus nachvollziehbaren, schlussendlich aber rein oekonomischen Ueberlegungen zu den «deutschfreundlichsten Vertreter» Helvetiens gehoeren. Mit der «Klein -Gross» -Schiene, dem ausgepraegten Chauvinismus der «Willensnation» und unserer fremden -angstgetraenkten Gemuetlichkeit hat Herr von Matt aber voellig recht. Unrecht gebe ich ihm in seiner Sprachanalyse: Das fleischig -saegende Schweizerdeutsch (Mund, Zunge, Zaepfli) ist einfach kleinkindeingetrichtert, sauberes Deutsch (Hals, Kopf) spaeter unerlernbar. Mag man sich ueber Stoelkers «Schwizathuetsch» noch so amuesieren, ein Schweizer, der angestrengt versucht, Korrektdeutsch zu reden, bietet wohl die Kroenung der Laecherlichkeit. Bei absoluten Profis, die sich als Schauspieler oder Moderator in der «BRD» kein Patois leisten duerfen, ist deshalb oft auch ein kleines Schwenkerl ins schmaehgefuellte Oesterreichische unueberhoerbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Hat nicht der kluge Herr Peter von Matt vor einiger Zeit einen mittleren Wutausbruch bei einer Literatursendung peristaltisiert (kurz: ausgeko&#8230;), als er sich ueber den dauernd von Deutschen zitierten, angeblich grossen literarischen Fundus der «schwierigen» deutschen Geschichte aergerte und zum Schluss mit einem «da ist mir die Schweiz mit ihrer langweilig -friedlichen, aber wenigstens einigermassen humanen Historie hundertmal lieber!» seine Feuerrede beendete?</p>
	<p>Herr von Matt spricht als Schriftsteller, die zwar aus nachvollziehbaren, schlussendlich aber rein oekonomischen Ueberlegungen zu den «deutschfreundlichsten Vertreter» Helvetiens gehoeren. Mit der «Klein -Gross» -Schiene, dem ausgepraegten Chauvinismus der «Willensnation» und unserer fremden -angstgetraenkten Gemuetlichkeit hat Herr von Matt aber voellig recht. Unrecht gebe ich ihm in seiner Sprachanalyse: Das fleischig -saegende Schweizerdeutsch (Mund, Zunge, Zaepfli) ist einfach kleinkindeingetrichtert, sauberes Deutsch (Hals, Kopf) spaeter unerlernbar. Mag man sich ueber Stoelkers «Schwizathuetsch» noch so amuesieren, ein Schweizer, der angestrengt versucht, Korrektdeutsch zu reden, bietet wohl die Kroenung der Laecherlichkeit. Bei absoluten Profis, die sich als Schauspieler oder Moderator in der «BRD» kein Patois leisten duerfen, ist deshalb oft auch ein kleines Schwenkerl ins schmaehgefuellte Oesterreichische unueberhoerbar.
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Zielpublikum Hohlköpfe &#8212; Peter von Matt über das Verhältnis der Schweizer zu den Deutschen by: Pesche</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/553#comment-63193</link>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2007 08:31:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/553#comment-63193</guid>
					<description>Ich würde jedes Wort von Herrn von Matt unterschreiben. er hat völlig recht.
Leider bin ich nicht ganz sicher, dass die Hohlköpfe in der Schweiz in der Minderheit sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich würde jedes Wort von Herrn von Matt unterschreiben. er hat völlig recht.<br />
Leider bin ich nicht ganz sicher, dass die Hohlköpfe in der Schweiz in der Minderheit sind.
</p>
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