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	<title>Comments on: Think positiv!  &#8212; Die lateinische Schweiz und ihre Dispositive</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/551</link>
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	<pubDate>Mon, 21 May 2012 10:39:49 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Think positiv!  &#8212; Die lateinische Schweiz und ihre Dispositive by: urschall</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/551#comment-128799</link>
		<pubDate>Wed, 01 Aug 2007 21:25:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/551#comment-128799</guid>
					<description>hi allerseits

bin per zufall hier reingeraten, bzw. so ein zufall ist es gar nicht, da ich zur zeit vallader (einer der dialekte) lerne...

das als deutschschweizer (mit zürcher &quot;stamm&quot;) aus uri... ok, ur + gr ist nicht so verschieden, aber eben doch nicht ganz gleich...

interessant finde ich die tatsache aber schon auch, dass diese aktion der jounis damals so hohe wellen geworfen hat... die tatsache stimmt ja an sich schon, aber ich würde zu bedenken geben, dass wir für ganz viel anderes sehr viel mehr mehr oder weniger &quot;sinnlos&quot; ausgeben...

*sinnLOS in dem sinne gibts ja nicht, denn wenn man was macht bedingt es grundsätzlich einen sinn zu haben, sonst hätte man es nicht gemacht (vgl. ursache + wirkung), die frage ist eher ob etwas mehr oder weniger sinnVOLL ist...- nur so nebenbei*

ich würde da zum beispiel den schweizer heimatschutz aufführen, der immer wieder projekte verteuert weil irgendwelche uralten steine gerunden werden... schlussendlich kann in den meisten fällen weiter gemacht werden, und es ist auch nichts mehr zu sehen...

oder dass die alptransit ag einen kristall-experten fest anstellen hat müssen, arbeitet auch nicht gratis

oder dass es genügt (bzw. mal genügte) ein tier einer rasse in den stall zu stellen um dafür subventionen zu kassieren...

DAS sind für mich dinge die wirklch keine sinn machen... das rätromanische war immer (gerechnet seit 1291) da, gehört also ins konzept schweiz rein und soll darum erhalten werden... 

denkt sonst mal weiter: nach dem romanischen müsste logischerweise dann ja das italienische dran glauben... macht ja auch wenig sinn wenn eine wirtschaftlich eher schwache region, die v.a. vom tourismus lebt (aha, ähnlichkeit gibt auch noch) eine eigenen sprache pflegt.

undsoweiterundsofort...am schluss wären wir dann bei der variante von brun(o)egg angekommen... ob das jemand will?

ich bin der meinung es gehört dazu also erhalten und pflegen wir es... man könnte ja auch mal daran denken dass auch diese region wenn wir sie nicht als &quot;randerscheinung&quot; ansehen wieder wachsen kann... und dann soll sie doch auch ein recht auf ihre indigene sprache haben! (oder andersrum, fragt mal einen walliser ob er bereit wäre &quot;deutsch&quot; zu sprechen damit ihn der &quot;tiefländler&quot; versteht, für viele ist walliserdeutsch nämlich auch nur sehr schwer wenn überhaupt zu verstehen!

mit grüssen aus dem urnerland...</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>hi allerseits</p>
	<p>bin per zufall hier reingeraten, bzw. so ein zufall ist es gar nicht, da ich zur zeit vallader (einer der dialekte) lerne&#8230;</p>
	<p>das als deutschschweizer (mit zürcher &#8220;stamm&#8221;) aus uri&#8230; ok, ur + gr ist nicht so verschieden, aber eben doch nicht ganz gleich&#8230;</p>
	<p>interessant finde ich die tatsache aber schon auch, dass diese aktion der jounis damals so hohe wellen geworfen hat&#8230; die tatsache stimmt ja an sich schon, aber ich würde zu bedenken geben, dass wir für ganz viel anderes sehr viel mehr mehr oder weniger &#8220;sinnlos&#8221; ausgeben&#8230;</p>
	<p>*sinnLOS in dem sinne gibts ja nicht, denn wenn man was macht bedingt es grundsätzlich einen sinn zu haben, sonst hätte man es nicht gemacht (vgl. ursache + wirkung), die frage ist eher ob etwas mehr oder weniger sinnVOLL ist&#8230;- nur so nebenbei*</p>
	<p>ich würde da zum beispiel den schweizer heimatschutz aufführen, der immer wieder projekte verteuert weil irgendwelche uralten steine gerunden werden&#8230; schlussendlich kann in den meisten fällen weiter gemacht werden, und es ist auch nichts mehr zu sehen&#8230;</p>
	<p>oder dass die alptransit ag einen kristall-experten fest anstellen hat müssen, arbeitet auch nicht gratis</p>
	<p>oder dass es genügt (bzw. mal genügte) ein tier einer rasse in den stall zu stellen um dafür subventionen zu kassieren&#8230;</p>
	<p>DAS sind für mich dinge die wirklch keine sinn machen&#8230; das rätromanische war immer (gerechnet seit 1291) da, gehört also ins konzept schweiz rein und soll darum erhalten werden&#8230; </p>
	<p>denkt sonst mal weiter: nach dem romanischen müsste logischerweise dann ja das italienische dran glauben&#8230; macht ja auch wenig sinn wenn eine wirtschaftlich eher schwache region, die v.a. vom tourismus lebt (aha, ähnlichkeit gibt auch noch) eine eigenen sprache pflegt.</p>
	<p>undsoweiterundsofort&#8230;am schluss wären wir dann bei der variante von brun(o)egg angekommen&#8230; ob das jemand will?</p>
	<p>ich bin der meinung es gehört dazu also erhalten und pflegen wir es&#8230; man könnte ja auch mal daran denken dass auch diese region wenn wir sie nicht als &#8220;randerscheinung&#8221; ansehen wieder wachsen kann&#8230; und dann soll sie doch auch ein recht auf ihre indigene sprache haben! (oder andersrum, fragt mal einen walliser ob er bereit wäre &#8220;deutsch&#8221; zu sprechen damit ihn der &#8220;tiefländler&#8221; versteht, für viele ist walliserdeutsch nämlich auch nur sehr schwer wenn überhaupt zu verstehen!</p>
	<p>mit grüssen aus dem urnerland&#8230;
</p>
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 		<title>Comment on Think positiv!  &#8212; Die lateinische Schweiz und ihre Dispositive by: franz</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/551#comment-62661</link>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 23:30:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/551#comment-62661</guid>
					<description>@Dominik
Ich bin überhaupt nicht romanischfeindlich, ich finde bloss das um da Romanische ein zu grosses Theater gemacht wird und dass die Romanen keine Gelegenheit auslassen sich aus der Bundeskasse zu bedienen mit dem ewig weinerlichen Hinweis man sei doch bloss eine sprachliche (aussterbende) Minderheit. 
Wenn ich mich mit nichtromanisch-sprechenden Bündnern unterhalte stellt sich immer wieder heraus dass das Romanische im Alltag nur eine sehr untergeordnete Rolle, wenn überhaupt, spielt. Viele stellen es als ein Gekafel von ein paar Wenigen hin. Diese paar Wenigen nehmen sich aber überaus wichtig.  Schweizweit darf man das Romanische als völlig unbedeutend betrachten, im besten Falle eine Liebhaberei ein paar Weniger.
Im Grossrat des Kt. Graubünden hätten es die Romanen fast geschafft das man Uebersetzer anstellt damit die Romanen in ihrer Sprache sprechen können. Das ist gelinde gesagt ein Witz denn jeder dieser Romanen spricht besser deutsch als er je romanisch gesprochen hat und je sprechen wird.
Dann sei noch auf die Sessiun in Flims hingewiesen, ein Riesentamtam obwohl in Flims sicher keine hundert Leute (von ca. 3000 Einwohnern) sich in romanisch unterhalten (ich bin ziemlich sicher es sprechen sehr viel mehr Leute hochdeutsch). 

Die Puma-Geschichte ist eine einmalige Sache, die der romanischen Abzocker wiederholt sich jährlich mit steigender Geldsumme und sinkender Romanenzahl.
Es sind auch nicht 1% der Schweizer die romanisch sprechen sondern 0.61 %.
Im Jahre 2000 waren es (gem. statistischem Bundesamt) 35100 Rätoromanen Tendenz stark sinkend.

„Ob man den Bündnern helfen darf?“
Natürlich darf man aber es soll sich in Grenzen halten. Der Kanton GR ist ohne Hilfe gar nicht lebensfähig und da die Bündner dass ganz genau wissen haben sie auch so einen grossen Zürcherhass.
Ich muss dich nicht darauf hinweisen was mit der Bündner Wirtschaft passiert wenn die Zürcher nicht in die Ferien gehen. Und ob wir hier im Bündnerland die heile Welt haben sei einmal dahingestellt. 
Und als abschliessenden kleinen Denkanstoss könntest du dir mal vorstellen wie es ums Bündnerland bestellt wäre wenn nicht so viele Bündner in Zürich arbeiten und das Geld ins Bündnerland bringen könnten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Dominik<br />
Ich bin überhaupt nicht romanischfeindlich, ich finde bloss das um da Romanische ein zu grosses Theater gemacht wird und dass die Romanen keine Gelegenheit auslassen sich aus der Bundeskasse zu bedienen mit dem ewig weinerlichen Hinweis man sei doch bloss eine sprachliche (aussterbende) Minderheit.<br />
Wenn ich mich mit nichtromanisch-sprechenden Bündnern unterhalte stellt sich immer wieder heraus dass das Romanische im Alltag nur eine sehr untergeordnete Rolle, wenn überhaupt, spielt. Viele stellen es als ein Gekafel von ein paar Wenigen hin. Diese paar Wenigen nehmen sich aber überaus wichtig.  Schweizweit darf man das Romanische als völlig unbedeutend betrachten, im besten Falle eine Liebhaberei ein paar Weniger.<br />
Im Grossrat des Kt. Graubünden hätten es die Romanen fast geschafft das man Uebersetzer anstellt damit die Romanen in ihrer Sprache sprechen können. Das ist gelinde gesagt ein Witz denn jeder dieser Romanen spricht besser deutsch als er je romanisch gesprochen hat und je sprechen wird.<br />
Dann sei noch auf die Sessiun in Flims hingewiesen, ein Riesentamtam obwohl in Flims sicher keine hundert Leute (von ca. 3000 Einwohnern) sich in romanisch unterhalten (ich bin ziemlich sicher es sprechen sehr viel mehr Leute hochdeutsch). </p>
	<p>Die Puma-Geschichte ist eine einmalige Sache, die der romanischen Abzocker wiederholt sich jährlich mit steigender Geldsumme und sinkender Romanenzahl.<br />
Es sind auch nicht 1% der Schweizer die romanisch sprechen sondern 0.61 %.<br />
Im Jahre 2000 waren es (gem. statistischem Bundesamt) 35100 Rätoromanen Tendenz stark sinkend.</p>
	<p>„Ob man den Bündnern helfen darf?“<br />
Natürlich darf man aber es soll sich in Grenzen halten. Der Kanton GR ist ohne Hilfe gar nicht lebensfähig und da die Bündner dass ganz genau wissen haben sie auch so einen grossen Zürcherhass.<br />
Ich muss dich nicht darauf hinweisen was mit der Bündner Wirtschaft passiert wenn die Zürcher nicht in die Ferien gehen. Und ob wir hier im Bündnerland die heile Welt haben sei einmal dahingestellt.<br />
Und als abschliessenden kleinen Denkanstoss könntest du dir mal vorstellen wie es ums Bündnerland bestellt wäre wenn nicht so viele Bündner in Zürich arbeiten und das Geld ins Bündnerland bringen könnten.
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Think positiv!  &#8212; Die lateinische Schweiz und ihre Dispositive by: Ben</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/551#comment-62642</link>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 19:59:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/551#comment-62642</guid>
					<description>@Solar:

Ja, heute würde man &quot;Exposé&quot; oder &quot;Management Summary&quot; sagen oder gleich eine PowerPoint Präsentation verlangen. Ist alles so schön bunt hier...</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Solar:</p>
	<p>Ja, heute würde man &#8220;Exposé&#8221; oder &#8220;Management Summary&#8221; sagen oder gleich eine PowerPoint Präsentation verlangen. Ist alles so schön bunt hier&#8230;
</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
 		<title>Comment on Think positiv!  &#8212; Die lateinische Schweiz und ihre Dispositive by: Christian</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/551#comment-62640</link>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 19:49:33 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/551#comment-62640</guid>
					<description>@ kuhn: Was man dir beigebracht hat, stimmt nicht. Natürlich hat Caesar auch im normalen Leben Latein gesprochen; nur konnte er eben sehr gut Griechisch, so dass er auch bei der Rubikon-Überquerung nicht &quot;alea iacta est&quot;, sondern &quot;anerrhiphtho kybos&quot; sagte bzw. am Schluss &quot;kai sy, teknon&quot;. 

@ Brun(o)egg: Auch dass das Ladin &quot;am direktesten&quot; vom Latein herstamme, stimmt leider nicht. Das ist ein Volks-Aberglaube. 

Ja, und die, die den Weltwoche-Engeler nachplappern: Wenn die Schweiz aus finanziellen Gründen nicht mal mehr auf ihre angestammten Minderheiten Rücksicht nehmen will, dann kann sie ja gleich zur EU gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ kuhn: Was man dir beigebracht hat, stimmt nicht. Natürlich hat Caesar auch im normalen Leben Latein gesprochen; nur konnte er eben sehr gut Griechisch, so dass er auch bei der Rubikon-Überquerung nicht &#8220;alea iacta est&#8221;, sondern &#8220;anerrhiphtho kybos&#8221; sagte bzw. am Schluss &#8220;kai sy, teknon&#8221;. </p>
	<p>@ Brun(o)egg: Auch dass das Ladin &#8220;am direktesten&#8221; vom Latein herstamme, stimmt leider nicht. Das ist ein Volks-Aberglaube. </p>
	<p>Ja, und die, die den Weltwoche-Engeler nachplappern: Wenn die Schweiz aus finanziellen Gründen nicht mal mehr auf ihre angestammten Minderheiten Rücksicht nehmen will, dann kann sie ja gleich zur EU gehen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Think positiv!  &#8212; Die lateinische Schweiz und ihre Dispositive by: Markus</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/551#comment-62634</link>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 18:51:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/551#comment-62634</guid>
					<description>Zu den 5 rätoromanischen &quot;Dialekten&quot; ist zu sagen, dass es sich, zumnindest nach Meinung von Sprachforschern, um stark divergierende Sprachen (Idiome) handelt. Wohl mit mehr oder weniger Verwandschaft. Es sind das: Sursilvan, Sutsilvan, Surmiran, Puter und Vallader. Vor dem Romontsch Grischun (der künstlichen Hochsprache) gab es für jedes romanische eigene Schulbücher.
&quot;Ladin&quot; ist die Sammelbezeichnung für die engadiner Sprachen Puter und Vallader. Das was in Italien gesprochen wird, bezeichnet man als friaulisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Zu den 5 rätoromanischen &#8220;Dialekten&#8221; ist zu sagen, dass es sich, zumnindest nach Meinung von Sprachforschern, um stark divergierende Sprachen (Idiome) handelt. Wohl mit mehr oder weniger Verwandschaft. Es sind das: Sursilvan, Sutsilvan, Surmiran, Puter und Vallader. Vor dem Romontsch Grischun (der künstlichen Hochsprache) gab es für jedes romanische eigene Schulbücher.<br />
&#8220;Ladin&#8221; ist die Sammelbezeichnung für die engadiner Sprachen Puter und Vallader. Das was in Italien gesprochen wird, bezeichnet man als friaulisch.
</p>
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