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	<title>Comments on: Rückblick Sendung Zischtigs CLUB vom 06.02.07</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/521</link>
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	<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 21:22:39 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Rückblick Sendung Zischtigs CLUB vom 06.02.07 by: Tobi</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/521#comment-32990</link>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2007 21:19:47 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/521#comment-32990</guid>
					<description>Ausdrucksarm ... nuja, sogar der Merowinger in Matrix hat sich für französisch entschieden ;-) ... zugegeben offensichtlich wegen des besseren Klangs der Sprache. Aber das ist wohl der einzige Gesichtspunkt - deswegen wohl auch der Vorwurf der Ausdrucksarmut. Deutsch klingt eben härter ... aber die Facetten sind schon genial.

Gruß, Tobi</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ausdrucksarm &#8230; nuja, sogar der Merowinger in Matrix hat sich für französisch entschieden <img src='http://www.blogwiese.ch/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8230; zugegeben offensichtlich wegen des besseren Klangs der Sprache. Aber das ist wohl der einzige Gesichtspunkt - deswegen wohl auch der Vorwurf der Ausdrucksarmut. Deutsch klingt eben härter &#8230; aber die Facetten sind schon genial.</p>
	<p>Gruß, Tobi
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Rückblick Sendung Zischtigs CLUB vom 06.02.07 by: Tobi</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/521#comment-32068</link>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2007 22:12:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/521#comment-32068</guid>
					<description>Eben habe ich den Stream gesehen und mir hat es gefallen. Insbesondere das angenehme Diskussionklima, wo alle ausreden konnten.

Die historischen Betrachtungen von Herrn Muschg fand ich sehr interessant, viele Aspekte waren mir nicht bekannt. Über Herrn Mörgeli kann man sicher geteilter Meinung sein, aber ich stimme ihm in einigen Dingen zu. Insbesondere was die Freizügigkeitsregelung im Hinblick auf die EU-Osterweiterung angeht.

Die Frage am Anfang, ob Hochdeutsch oder Mundart gesprochen werden soll, war sicher ein Ausdruck von Höflichkeit gegenüber den Zugereisten - aber für mich eigentlich überflüssig, da es sich doch um eine Sendung des Schweizer Fernsehens handelte.

Ich rege mich inzwischen sowieso tierisch auf, wenn Deutsche den Schweizer Dialekt als &quot;niedlich&quot; bezeichnen. Die deutsche Sprache wird oft als ausdrucksarm bezeichnet (z.B. im Vergleich mit französisch) ...  die Dialektfacetten belegen etwas anderes. Ich bedauere es nur, dass ich schweizerdeutsch nicht bzw. nur in Ansätzen sprechen kann. Im Kopf ist zwar oft schon das Richtige, aber die Zunge will dann doch nicht so richtig. Es wäre für mich eine wirklichere Bereicherung, das hinzubekommen.

[Anmerkung Admin: Deutsch ausdrucksarm? Wo hast Du denn diese Erkenntnis her? Wer eine Sprache auf die Wörter reduziert, die im Unterricht behandelt werden, und sich nicht in die Literatur oder den mündlich weitergegebenen Wortschatz stürzt, kann schwerlich zu einem genauen Urteil kommen. Französisch wurde zur Zeit der Klassik &quot;beschnitten&quot;, das ist eine Tatsache, d. h. es wurden offiziell alle Argo- und Dialektausdrücke entfernt. Was aber nicht heisst, dass es sie nicht mehr gibt. Sie sind im Argo und in den Dialekten nicht totzukriegen. Sprachen lassen sich nicht einfach &quot;begrenzen&quot;.
Die Diskussion kam im Zusammenhang mit Meteo auf, als Schweizer meinten, dass es im Dialekt mehr Wörter für die verschiedenen Arten von Regen etc. gibt als in der Standardsprache. Ich halte dieses Urteil für einen Fehlschluss. Beide Sprachvarianten sind reich an Möglichkeiten, nur kennt ein Sprecher in der Regel nur seine Variante und nicht zusätzlich die Dialektwörter bzw. Varianten der Hochsprache. Es regnet= es plästert, es pladdert, es schifft, es pisst, es regnet Bindfäden, es schüttet, es giesst, es regnet in Strömen  etc. etc. das geht im Gemeindeutschen genauso variantenreich wie sicherlich auch in den Mundarten]</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Eben habe ich den Stream gesehen und mir hat es gefallen. Insbesondere das angenehme Diskussionklima, wo alle ausreden konnten.</p>
	<p>Die historischen Betrachtungen von Herrn Muschg fand ich sehr interessant, viele Aspekte waren mir nicht bekannt. Über Herrn Mörgeli kann man sicher geteilter Meinung sein, aber ich stimme ihm in einigen Dingen zu. Insbesondere was die Freizügigkeitsregelung im Hinblick auf die EU-Osterweiterung angeht.</p>
	<p>Die Frage am Anfang, ob Hochdeutsch oder Mundart gesprochen werden soll, war sicher ein Ausdruck von Höflichkeit gegenüber den Zugereisten - aber für mich eigentlich überflüssig, da es sich doch um eine Sendung des Schweizer Fernsehens handelte.</p>
	<p>Ich rege mich inzwischen sowieso tierisch auf, wenn Deutsche den Schweizer Dialekt als &#8220;niedlich&#8221; bezeichnen. Die deutsche Sprache wird oft als ausdrucksarm bezeichnet (z.B. im Vergleich mit französisch) &#8230;  die Dialektfacetten belegen etwas anderes. Ich bedauere es nur, dass ich schweizerdeutsch nicht bzw. nur in Ansätzen sprechen kann. Im Kopf ist zwar oft schon das Richtige, aber die Zunge will dann doch nicht so richtig. Es wäre für mich eine wirklichere Bereicherung, das hinzubekommen.</p>
	<p>[Anmerkung Admin: Deutsch ausdrucksarm? Wo hast Du denn diese Erkenntnis her? Wer eine Sprache auf die Wörter reduziert, die im Unterricht behandelt werden, und sich nicht in die Literatur oder den mündlich weitergegebenen Wortschatz stürzt, kann schwerlich zu einem genauen Urteil kommen. Französisch wurde zur Zeit der Klassik &#8220;beschnitten&#8221;, das ist eine Tatsache, d. h. es wurden offiziell alle Argo- und Dialektausdrücke entfernt. Was aber nicht heisst, dass es sie nicht mehr gibt. Sie sind im Argo und in den Dialekten nicht totzukriegen. Sprachen lassen sich nicht einfach &#8220;begrenzen&#8221;.<br />
Die Diskussion kam im Zusammenhang mit Meteo auf, als Schweizer meinten, dass es im Dialekt mehr Wörter für die verschiedenen Arten von Regen etc. gibt als in der Standardsprache. Ich halte dieses Urteil für einen Fehlschluss. Beide Sprachvarianten sind reich an Möglichkeiten, nur kennt ein Sprecher in der Regel nur seine Variante und nicht zusätzlich die Dialektwörter bzw. Varianten der Hochsprache. Es regnet= es plästert, es pladdert, es schifft, es pisst, es regnet Bindfäden, es schüttet, es giesst, es regnet in Strömen  etc. etc. das geht im Gemeindeutschen genauso variantenreich wie sicherlich auch in den Mundarten]
</p>
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				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Rückblick Sendung Zischtigs CLUB vom 06.02.07 by: franz</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/521#comment-31888</link>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 11:50:32 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/521#comment-31888</guid>
					<description>Wänn ich die ganze kommentär i däm blog duräläse dänn frög ich mich immer wo überhaupt s’problem söll si.
Schwabe (generell ist ein Deutscher ein Schwabe für einen Schweizer) gäge schwizer, schwizer gäge schwabe.
Wägnäh vu arbetsplätz, lohndumping, usw, isch doch alles ufblasete blödsinn.
Emal abgseh vu euere Sprach wo eim a di akustisch schmärzgränze tribt (vorusgsetzt ihr chömmet vu witer als 50 km vu dä gränze) gsehn ich da meh chance als nachteil. 
Wieso sött en guetusbildete schwizer vumene guetusbildete schwab angscht ha? 
Das isch doch die glich  mär wie das Nid (i gsundem mass) ä schlächti sach sigg. Aeh ordentlichi portion nid erhöht d’leischtigsbereitschaft sowie d’risikobereitschaft ungemein (oder bringt si ganz zum erliegä bim einzälne) und isch dahär guet für ä volkswirtschaft. Tödlich für d’schwiz isch doch bequemlichkeit, übertribenes sicherheitsdänke und angscht sowohl vu dä zukunft wie au vu ä paar schwabe oder anderä usländer. (Das bringt aber populischte wählerstimme).
Generell isch es äs doch so das dä typischi (typisch=sit generatione i dä schwiz) schwizer nöd sehr risikofreudig und kämpferisch isch um nöd z’säge er isch eifach nur bequem und nöd willig überdurchschnittlichs z’leischte (usnahme beschtätiget d’regel).
Dä usländer, sig das en schwab, italo oder wohär au immer hätt hüfig (schuelbildig vorusgsetzt) viel ä grösseri motivation i däm land öppis z’erreiche und sehr hüfig wird em das au glinge will er usdur, flis und durchhaltevermöge mitbringt was vilne schwizer fählt.  Und im gägesatz zum schwizer wird dä usländer au gseh wie viel chance i däm land vorhande sind. Es isch ja jedem einigermasse intelligänte mänsch möglich i däm land en milionär z’wärde wänn er das wott. Aber ebe, ganz ohni isatz gahts nöd. Mer muess gar nöd nach amerika gah, d’schwiz git alles här was mer brucht für ä goldigi zukunft. 
Ich finde das ä paar schwabe dä schwiz gar nöd schadet und ich glaub i bin mit däre meinig nöd ällei. Apropos sind sehr erfolgrichi lüt i dä schwiz nie urschwizer gsi sondern meischtens zugwandereti vo wo au immer. 
Zum abschluss na folgendes: Mir wäret ja schön blöd wänn mer nöd guetusbildeti bi eus ufnäh würdet. Erschtens sinds gratisusbildäti und zweitens bringets frischä wind. D’schwabe nämmet ja au gärn oder ungärn eusi guetusbildete z.B. Ackermann wo doch dä gwünn vu dä schwabebank verfützgfacht hät. 
 „Sie (die Schwaben) riefen einen Kapitalisten und ertragen nicht das einer kam“. Leider sind viele von euch auch nicht besser als die Schweizer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Wänn ich die ganze kommentär i däm blog duräläse dänn frög ich mich immer wo überhaupt s’problem söll si.<br />
Schwabe (generell ist ein Deutscher ein Schwabe für einen Schweizer) gäge schwizer, schwizer gäge schwabe.<br />
Wägnäh vu arbetsplätz, lohndumping, usw, isch doch alles ufblasete blödsinn.<br />
Emal abgseh vu euere Sprach wo eim a di akustisch schmärzgränze tribt (vorusgsetzt ihr chömmet vu witer als 50 km vu dä gränze) gsehn ich da meh chance als nachteil.<br />
Wieso sött en guetusbildete schwizer vumene guetusbildete schwab angscht ha?<br />
Das isch doch die glich  mär wie das Nid (i gsundem mass) ä schlächti sach sigg. Aeh ordentlichi portion nid erhöht d’leischtigsbereitschaft sowie d’risikobereitschaft ungemein (oder bringt si ganz zum erliegä bim einzälne) und isch dahär guet für ä volkswirtschaft. Tödlich für d’schwiz isch doch bequemlichkeit, übertribenes sicherheitsdänke und angscht sowohl vu dä zukunft wie au vu ä paar schwabe oder anderä usländer. (Das bringt aber populischte wählerstimme).<br />
Generell isch es äs doch so das dä typischi (typisch=sit generatione i dä schwiz) schwizer nöd sehr risikofreudig und kämpferisch isch um nöd z’säge er isch eifach nur bequem und nöd willig überdurchschnittlichs z’leischte (usnahme beschtätiget d’regel).<br />
Dä usländer, sig das en schwab, italo oder wohär au immer hätt hüfig (schuelbildig vorusgsetzt) viel ä grösseri motivation i däm land öppis z’erreiche und sehr hüfig wird em das au glinge will er usdur, flis und durchhaltevermöge mitbringt was vilne schwizer fählt.  Und im gägesatz zum schwizer wird dä usländer au gseh wie viel chance i däm land vorhande sind. Es isch ja jedem einigermasse intelligänte mänsch möglich i däm land en milionär z’wärde wänn er das wott. Aber ebe, ganz ohni isatz gahts nöd. Mer muess gar nöd nach amerika gah, d’schwiz git alles här was mer brucht für ä goldigi zukunft.<br />
Ich finde das ä paar schwabe dä schwiz gar nöd schadet und ich glaub i bin mit däre meinig nöd ällei. Apropos sind sehr erfolgrichi lüt i dä schwiz nie urschwizer gsi sondern meischtens zugwandereti vo wo au immer.<br />
Zum abschluss na folgendes: Mir wäret ja schön blöd wänn mer nöd guetusbildeti bi eus ufnäh würdet. Erschtens sinds gratisusbildäti und zweitens bringets frischä wind. D’schwabe nämmet ja au gärn oder ungärn eusi guetusbildete z.B. Ackermann wo doch dä gwünn vu dä schwabebank verfützgfacht hät.<br />
 „Sie (die Schwaben) riefen einen Kapitalisten und ertragen nicht das einer kam“. Leider sind viele von euch auch nicht besser als die Schweizer.
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Rückblick Sendung Zischtigs CLUB vom 06.02.07 by: surabi</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/521#comment-31764</link>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2007 17:42:45 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/521#comment-31764</guid>
					<description>Ich habe gestern die Aufzeichnung von der Sendung gesehen. Das meiste wurde bereits dazu gesagt.
Mich hat eigentlich das : Gast sein- am meisten beschäftigt. Genau das ist es. Damit mache ich mir seit fast 14 Jahren das Lebern hier schwer! Super . Wech mit dem Gästinnenstatus! Seit gestern bin ich keine mehr. Ha! Und das endetete mit selbstgemachtem Popkorn das gezuckert war. Ohne Entschuldigung,a la:.... weisst du in Deutschland isst man das meistens mit Zucker, und eher nicht mit Salz... Nichts da. Einfach aufgetischt! Und siehe da,  es fand zwar nicht bei allen, aber bei einigen Anklang.Und das Beste, ich habe mich der Runde einfach &quot; zugemutet&quot;, und für die anderen wars kein Problem.Yeah!
Schade das Michéle Roten keinen wirklich guten nützlichen Tipp für Leute die in die Schweiz kommen wollen, hatte. Ich emfehle allen das Buch -die Gebrauchsanweisung für die Schweiz- zu lesen.Nicht ganz ernst zu nehmen, aber es hat doch was, gerade für den Alltag!</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich habe gestern die Aufzeichnung von der Sendung gesehen. Das meiste wurde bereits dazu gesagt.<br />
Mich hat eigentlich das : Gast sein- am meisten beschäftigt. Genau das ist es. Damit mache ich mir seit fast 14 Jahren das Lebern hier schwer! Super . Wech mit dem Gästinnenstatus! Seit gestern bin ich keine mehr. Ha! Und das endetete mit selbstgemachtem Popkorn das gezuckert war. Ohne Entschuldigung,a la:&#8230;. weisst du in Deutschland isst man das meistens mit Zucker, und eher nicht mit Salz&#8230; Nichts da. Einfach aufgetischt! Und siehe da,  es fand zwar nicht bei allen, aber bei einigen Anklang.Und das Beste, ich habe mich der Runde einfach &#8221; zugemutet&#8221;, und für die anderen wars kein Problem.Yeah!<br />
Schade das Michéle Roten keinen wirklich guten nützlichen Tipp für Leute die in die Schweiz kommen wollen, hatte. Ich emfehle allen das Buch -die Gebrauchsanweisung für die Schweiz- zu lesen.Nicht ganz ernst zu nehmen, aber es hat doch was, gerade für den Alltag!
</p>
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				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Rückblick Sendung Zischtigs CLUB vom 06.02.07 by: lynx</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/521#comment-31738</link>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2007 12:33:20 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/521#comment-31738</guid>
					<description>Nachtrag/ Korrektur zu meinem Beitrag vom 9. Februar 2006 (lynx):

Selbstverständlich muss es heissen &quot;wir (Deutsch-) Schweizer waren immer Deutsche und Europäer. Das ist halt - knirsch, knirsch - mein Blick als Deutschschweizer auf die sprachlichen Minderheiten in der Schweiz (mea culpa). Das keltisch-helvetische Erbe habe ich unterschlagen, es hat im Schweizerdeutschen wenig Spuren hinterlassen. Immerhin aber Linth, Lindwurm, &quot;lindes Fleisch&quot; und möglicherweise auch die &quot;Linde&quot;. 

Gebaren, nicht Gebahren (dazu gibt es leider zu viele schlechte Vorbilder in den Zeitungen und in der Alltagskorrespondenz). Eigentlich müsste man aber auch Gebür, nicht Gebühr schreiben. Siehe dazu auch Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Gruyter, Berlin/New York 2002.

Zum Deutsch der Deutschen: Auch Jens hat einen tollen Satz gebaut, etwa so im Stil &quot;Da hab ich doch nichts von&quot; (vermutlich in Bezug auf einen Schweizer Pass). 

Das wird ein Schweizer nie sagen, solange er Hochdeutsch mit schweizerischem Standard spricht oder schreibt. Bei unserer Telewischen kann man das aber teilweise auch schon hören, da wird halt von halbgebildeten Moderatorinnen wacker rezipiert und imitiert. So auch nordeutsch &quot;Junge&quot; für unsere Bueben oder Chnaben. Was wohl Gotthelf dazu sagen würde, bei dem sind die Maitli noch &quot;buebig&quot;. Sind sie nun in der Uebersetzung für die Grossdeutschen &quot;jungig&quot;?  Jungig sind sie nie, aber sie &quot;jüngeln&quot;, wenn sie lange genug &quot;buebig&quot; gewesen sind. Wie die Kühe, die sind &quot;stierig&quot;. Göffelimuni hin oder her. 

Lynx, 12. Februar 2007</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Nachtrag/ Korrektur zu meinem Beitrag vom 9. Februar 2006 (lynx):</p>
	<p>Selbstverständlich muss es heissen &#8220;wir (Deutsch-) Schweizer waren immer Deutsche und Europäer. Das ist halt - knirsch, knirsch - mein Blick als Deutschschweizer auf die sprachlichen Minderheiten in der Schweiz (mea culpa). Das keltisch-helvetische Erbe habe ich unterschlagen, es hat im Schweizerdeutschen wenig Spuren hinterlassen. Immerhin aber Linth, Lindwurm, &#8220;lindes Fleisch&#8221; und möglicherweise auch die &#8220;Linde&#8221;. </p>
	<p>Gebaren, nicht Gebahren (dazu gibt es leider zu viele schlechte Vorbilder in den Zeitungen und in der Alltagskorrespondenz). Eigentlich müsste man aber auch Gebür, nicht Gebühr schreiben. Siehe dazu auch Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Gruyter, Berlin/New York 2002.</p>
	<p>Zum Deutsch der Deutschen: Auch Jens hat einen tollen Satz gebaut, etwa so im Stil &#8220;Da hab ich doch nichts von&#8221; (vermutlich in Bezug auf einen Schweizer Pass). </p>
	<p>Das wird ein Schweizer nie sagen, solange er Hochdeutsch mit schweizerischem Standard spricht oder schreibt. Bei unserer Telewischen kann man das aber teilweise auch schon hören, da wird halt von halbgebildeten Moderatorinnen wacker rezipiert und imitiert. So auch nordeutsch &#8220;Junge&#8221; für unsere Bueben oder Chnaben. Was wohl Gotthelf dazu sagen würde, bei dem sind die Maitli noch &#8220;buebig&#8221;. Sind sie nun in der Uebersetzung für die Grossdeutschen &#8220;jungig&#8221;?  Jungig sind sie nie, aber sie &#8220;jüngeln&#8221;, wenn sie lange genug &#8220;buebig&#8221; gewesen sind. Wie die Kühe, die sind &#8220;stierig&#8221;. Göffelimuni hin oder her. </p>
	<p>Lynx, 12. Februar 2007
</p>
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