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	<title>Comments on: Geheimnisse im Schweizer Alltag &#8212; Wüüde Wochen</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/409</link>
	<description></description>
	<pubDate>Thu, 17 May 2012 00:48:36 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Geheimnisse im Schweizer Alltag &#8212; Wüüde Wochen by: myl</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/409#comment-11098</link>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2006 15:29:30 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/409#comment-11098</guid>
					<description>@ Urs von T.
Ich hab mich nicht in den Laden reingetraut, die Säucli waren mir irgendwie unheimlich...
;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ Urs von T.<br />
Ich hab mich nicht in den Laden reingetraut, die Säucli waren mir irgendwie unheimlich&#8230;<br />
;-)
</p>
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				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Geheimnisse im Schweizer Alltag &#8212; Wüüde Wochen by: Phipu</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/409#comment-11055</link>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2006 08:03:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/409#comment-11055</guid>
					<description>An Urs von T. 
Der zitierte Metzger und ich haben zwar nicht dasselbe Sprachgefühl. Aber ich glaube dennoch, dass der Diminutiv von „Saucisse“ oder „Saucisson“ doch eher „Sossissli“ oder „Sossissönli“ (meinetwegen „Saucissli“ oder „Saucissönli“ geschrieben) wäre. Das französische Anhängsel „–on“ ist übrigens eine Vergrösserungsform. Also eine grosse Wurst, die dann wieder mit einem „-li“ klein gemacht wird? Materiell verkleinern kann man solche „Schüblige“ natürlich, indem man sie in „Schiibli“ (oder „Rädli“) schneidet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>An Urs von T.<br />
Der zitierte Metzger und ich haben zwar nicht dasselbe Sprachgefühl. Aber ich glaube dennoch, dass der Diminutiv von „Saucisse“ oder „Saucisson“ doch eher „Sossissli“ oder „Sossissönli“ (meinetwegen „Saucissli“ oder „Saucissönli“ geschrieben) wäre. Das französische Anhängsel „–on“ ist übrigens eine Vergrösserungsform. Also eine grosse Wurst, die dann wieder mit einem „-li“ klein gemacht wird? Materiell verkleinern kann man solche „Schüblige“ natürlich, indem man sie in „Schiibli“ (oder „Rädli“) schneidet.
</p>
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 		<title>Comment on Geheimnisse im Schweizer Alltag &#8212; Wüüde Wochen by: Urs von T.</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/409#comment-11051</link>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2006 06:54:50 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/409#comment-11051</guid>
					<description>@myl
hast du die säucli dir wirklich angesehen oder gekauft.
meine interpretation wäre eine verschweizerung des fr.wortes saucisson gewesen,wie pöteterli
aber eine wurst ist auf schweizerdeutsch eigentlich ein schübling/schiibli
oder?
@solar
zeine, da fällt mir der italienische begriff zaino ein =rucksack,tragekorb</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@myl<br />
hast du die säucli dir wirklich angesehen oder gekauft.<br />
meine interpretation wäre eine verschweizerung des fr.wortes saucisson gewesen,wie pöteterli<br />
aber eine wurst ist auf schweizerdeutsch eigentlich ein schübling/schiibli<br />
oder?<br />
@solar<br />
zeine, da fällt mir der italienische begriff zaino ein =rucksack,tragekorb
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Geheimnisse im Schweizer Alltag &#8212; Wüüde Wochen by: Phipu</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/409#comment-10565</link>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2006 18:15:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/409#comment-10565</guid>
					<description>Jens, hast du immer noch Hunger? Dann kannst du hier noch schauen, was es so für „wildi Spezialitäte“ gibt. Möglicherweise findest du etwas, das nicht Standarddeutsch ist. 
http://www.schweizerseiten.ch/rezepte/wildgerichte.htm</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Jens, hast du immer noch Hunger? Dann kannst du hier noch schauen, was es so für „wildi Spezialitäte“ gibt. Möglicherweise findest du etwas, das nicht Standarddeutsch ist.<br />
<a href='http://www.schweizerseiten.ch/rezepte/wildgerichte.htm' rel='nofollow'>http://www.schweizerseiten.ch/rezepte/wildgerichte.htm</a>
</p>
]]></content:encoded>
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 		<title>Comment on Geheimnisse im Schweizer Alltag &#8212; Wüüde Wochen by: Phipu</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/409#comment-10438</link>
		<pubDate>Sat, 23 Sep 2006 09:04:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/409#comment-10438</guid>
					<description>an Solar (und alle anderen, die meine Besserwisserei immer noch aufmerksam lesen)

Nur dass das klar ist: Ich bin nicht Herausgeber fixer Grammatik-Regeln. Ich besitze auch kein Buch, wie das Idiotikon, das mir helfen würde, Dialekt-Schreibregeln verbindlich zu verbreiten. Ich beziehe mich lediglich auf mein Sprachgefühl. Meine Ausführungen sind also nicht mathematisch streng als der Weisheit letzter Schluss zu betrachten.

Bei &quot;Söösseli&quot; würde ich die französische Schreibung von &quot;Sauce&quot;, die sonst helvetisch üblich ist, aufgeben. Etwa wie in &quot;Straass&quot; (Strasse), würde ich doppel-Vokal, gedehnt, aber auch Doppel-S schreiben, da dieser ja auch scharf ausgesprochen wird. Der zitierte Metzger ist einfach vorsichtig. Er garantiert nicht, dass die Saucen (geschmacklich) fein sind. Dafür könnte der amerikanische Klischee-Bürger ihn verklagen, falls die Saucen nicht schön (optisch) aussehen. Gut, ich weiss, dass das Auge auch mitisst. Deshalb ist &quot;schön&quot; sicher auch wichtig.

In meinem Härdöpfustock hat es jeweils ein &quot;Seeli&quot;, also von den Ausdrücken her grösser als dein &quot;Weierli&quot;. Ausserdem kam zu Kinderzeiten jewiels eine Staumauer und ein Dammbruch und eine Überschwemmung der ganzen Teller-Flora und -Fauna dazu... (wer mein &quot;Seeli&quot; vorhin falsch verstanden hat, glaubt nun wirklich, Kartoffelstock und die anderen Beilagen im Teller hätten die &quot;Seele&quot; eines Lebewesens)

Wörter wie &quot;Stock&quot; schreibe ich jeweils nicht als &quot;Schtock&quot;, da Sp und St ja auch auf deutsch als Schp und Scht ausgesprochen werden. Ausser, ich möchte das Verständnis zusätzlich herausfordernd gestalten. &quot;Schpaghetti&quot; hingegen, schreibe ich gerne mit Sch. In der Schweiz wird nämlich entgegen der allgemein zuverlässigen Kenntnis der italienischen Ausspracheregeln nicht von S-paghetti gesprochen.

An Michael
Es gibt sehr wohl einen Unterschied zwischen Saucen und Söösseli. Beide können sogar beim Metzger erhältlich sein. Eine &quot;Ganz-Teller-deckende&quot; Sauce, wie beim Braten oder bei Teigwaren (D: Nudeln) ist eine &quot;erwachsene&quot; Sauce. Die wird natürlich in grösseren Rationen verkauft, als die Söösseli. Beim Fondue Chinoise z.B. hat man aber immer nur kleine &quot;Gschirrli&quot;, also so &quot;Chacheli&quot; (Töpfchen), in welchen nur kleine Mengen Sauce gelagert sind. Man will ja hier das Fleich nicht ertränken darin, sondern nur &quot;tümpfe/stöpfle&quot; (D: tunken, Neu-D: dippen)
Also spricht man meist vom Görri- (Curry-), Chnoblauch-, Kettschöpp- (Ketchup-), Brovanssal- (Provençal-), Barbekiu- (Barbeque-) etc.-Söösseli.

Vermutlich laufen solche Söösseli in Deutschland unter &quot;Remoulade&quot;
http://heidiswelt.blogspot.com/2005/12/lecker-essen-mit-remoulade.html

Allerdings ist der Übergang zwischen Sauce und Sösseli, was den Diminutiv angeht, fliessend. Da stimme ich mit Solar überein. Wenn man etwas (oder jemanden) gern hat, benutzt man eher einmal mehr den Diminutiv, ohne damit eine kleine Grösse anzeigen zu wollen. (&quot;mis Härzchäferli!&quot; eher als &quot;mi Mist-&quot; pardon, &quot;Härzchäfer!&quot;, &quot;du liebs, liebs Hundeli&quot;). Dieses Phänomen gibt es z.B. im Spanischen auch. da nennt man die Grossmutter meist &quot;abuelita&quot;, was ein ein Diminutiv von &quot;abuela&quot; ist, auch wenn die Grossmutter oder eben &quot;s'Grosi&quot; 1m90 gross ist. Ein Hobbykoch lässt sich gern das Wasser im Mund zusamenlaufen, indem er sich vorstellt, welches feine Söösseli (auch mehrere Deziliter) er über den Braten (einige Kilo, für Dutzende Gäste) zaubern will.

[Anmerkung Admin: Ich kriege Hunger... muss jetzt dringend was mit Sosse--Sauce essen...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>an Solar (und alle anderen, die meine Besserwisserei immer noch aufmerksam lesen)</p>
	<p>Nur dass das klar ist: Ich bin nicht Herausgeber fixer Grammatik-Regeln. Ich besitze auch kein Buch, wie das Idiotikon, das mir helfen würde, Dialekt-Schreibregeln verbindlich zu verbreiten. Ich beziehe mich lediglich auf mein Sprachgefühl. Meine Ausführungen sind also nicht mathematisch streng als der Weisheit letzter Schluss zu betrachten.</p>
	<p>Bei &#8220;Söösseli&#8221; würde ich die französische Schreibung von &#8220;Sauce&#8221;, die sonst helvetisch üblich ist, aufgeben. Etwa wie in &#8220;Straass&#8221; (Strasse), würde ich doppel-Vokal, gedehnt, aber auch Doppel-S schreiben, da dieser ja auch scharf ausgesprochen wird. Der zitierte Metzger ist einfach vorsichtig. Er garantiert nicht, dass die Saucen (geschmacklich) fein sind. Dafür könnte der amerikanische Klischee-Bürger ihn verklagen, falls die Saucen nicht schön (optisch) aussehen. Gut, ich weiss, dass das Auge auch mitisst. Deshalb ist &#8220;schön&#8221; sicher auch wichtig.</p>
	<p>In meinem Härdöpfustock hat es jeweils ein &#8220;Seeli&#8221;, also von den Ausdrücken her grösser als dein &#8220;Weierli&#8221;. Ausserdem kam zu Kinderzeiten jewiels eine Staumauer und ein Dammbruch und eine Überschwemmung der ganzen Teller-Flora und -Fauna dazu&#8230; (wer mein &#8220;Seeli&#8221; vorhin falsch verstanden hat, glaubt nun wirklich, Kartoffelstock und die anderen Beilagen im Teller hätten die &#8220;Seele&#8221; eines Lebewesens)</p>
	<p>Wörter wie &#8220;Stock&#8221; schreibe ich jeweils nicht als &#8220;Schtock&#8221;, da Sp und St ja auch auf deutsch als Schp und Scht ausgesprochen werden. Ausser, ich möchte das Verständnis zusätzlich herausfordernd gestalten. &#8220;Schpaghetti&#8221; hingegen, schreibe ich gerne mit Sch. In der Schweiz wird nämlich entgegen der allgemein zuverlässigen Kenntnis der italienischen Ausspracheregeln nicht von S-paghetti gesprochen.</p>
	<p>An Michael<br />
Es gibt sehr wohl einen Unterschied zwischen Saucen und Söösseli. Beide können sogar beim Metzger erhältlich sein. Eine &#8220;Ganz-Teller-deckende&#8221; Sauce, wie beim Braten oder bei Teigwaren (D: Nudeln) ist eine &#8220;erwachsene&#8221; Sauce. Die wird natürlich in grösseren Rationen verkauft, als die Söösseli. Beim Fondue Chinoise z.B. hat man aber immer nur kleine &#8220;Gschirrli&#8221;, also so &#8220;Chacheli&#8221; (Töpfchen), in welchen nur kleine Mengen Sauce gelagert sind. Man will ja hier das Fleich nicht ertränken darin, sondern nur &#8220;tümpfe/stöpfle&#8221; (D: tunken, Neu-D: dippen)<br />
Also spricht man meist vom Görri- (Curry-), Chnoblauch-, Kettschöpp- (Ketchup-), Brovanssal- (Provençal-), Barbekiu- (Barbeque-) etc.-Söösseli.</p>
	<p>Vermutlich laufen solche Söösseli in Deutschland unter &#8220;Remoulade&#8221;<br />
<a href='http://heidiswelt.blogspot.com/2005/12/lecker-essen-mit-remoulade.html' rel='nofollow'>http://heidiswelt.blogspot.com/2005/12/lecker-essen-mit-remoulade.html</a></p>
	<p>Allerdings ist der Übergang zwischen Sauce und Sösseli, was den Diminutiv angeht, fliessend. Da stimme ich mit Solar überein. Wenn man etwas (oder jemanden) gern hat, benutzt man eher einmal mehr den Diminutiv, ohne damit eine kleine Grösse anzeigen zu wollen. (&#8221;mis Härzchäferli!&#8221; eher als &#8220;mi Mist-&#8221; pardon, &#8220;Härzchäfer!&#8221;, &#8220;du liebs, liebs Hundeli&#8221;). Dieses Phänomen gibt es z.B. im Spanischen auch. da nennt man die Grossmutter meist &#8220;abuelita&#8221;, was ein ein Diminutiv von &#8220;abuela&#8221; ist, auch wenn die Grossmutter oder eben &#8220;s&#8217;Grosi&#8221; 1m90 gross ist. Ein Hobbykoch lässt sich gern das Wasser im Mund zusamenlaufen, indem er sich vorstellt, welches feine Söösseli (auch mehrere Deziliter) er über den Braten (einige Kilo, für Dutzende Gäste) zaubern will.</p>
	<p>[Anmerkung Admin: Ich kriege Hunger&#8230; muss jetzt dringend was mit Sosse&#8211;Sauce essen&#8230;]
</p>
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