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	<title>Comments on: Es kamen fast so viele Portugiesen wie Deutsche</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/306</link>
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	<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 21:05:54 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Es kamen fast so viele Portugiesen wie Deutsche by: AndreasG</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/306#comment-10086</link>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2006 11:49:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/306#comment-10086</guid>
					<description>Der Wettbewerb heißt &quot;Eurovision Song Contest&quot;, nicht &quot;European...&quot;
Ebenfalls falsch ist die in Deutschland populäre Bezeichnung &quot;Grand Prix d'Eurovision&quot;. Die offizielle französische Bezeichnung ist nämlich &quot;Concours Eurovision de la Chanson&quot;.

Die Österreicher und Schweizer sind da fein raus. Sie nennen die Veranstaltung ganz einfach &quot;Song Contest&quot;... :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Der Wettbewerb heißt &#8220;Eurovision Song Contest&#8221;, nicht &#8220;European&#8230;&#8221;<br />
Ebenfalls falsch ist die in Deutschland populäre Bezeichnung &#8220;Grand Prix d&#8217;Eurovision&#8221;. Die offizielle französische Bezeichnung ist nämlich &#8220;Concours Eurovision de la Chanson&#8221;.</p>
	<p>Die Österreicher und Schweizer sind da fein raus. Sie nennen die Veranstaltung ganz einfach &#8220;Song Contest&#8221;&#8230; <img src='http://www.blogwiese.ch/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Es kamen fast so viele Portugiesen wie Deutsche by: Johanna</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/306#comment-4989</link>
		<pubDate>Tue, 30 May 2006 15:19:31 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/306#comment-4989</guid>
					<description>Für mich als alter ABBA-Fan hat der &quot;European Song Contest&quot; noch eine gewisse &quot;historische&quot; Bedeutung. 

Über die Jahre ist die Qualität der Beiträge leider tief gesunken (war sie früher wirklich so viel besser oder gab es einfach jeweils ein paar Highlights, die den Sieg dann auch verdienten?). Irgendwie war da früher mehr Herzblut  drin (zur Zeit der Chansons, als er den Namen &quot;Concours Eurovision de la Chanson&quot; noch verdiente). Da gehörten die ABBAs eigentlich auch schon nicht mehr dazu. &quot;Waterloo&quot; ist ja nun wirklich kein Chanson.

Aber vielleicht bin ich mit den Jahren auch nur nostalgisch geworden. 

Nachdem ich einige Jahre überhaupt nicht mehr hingeschaut  &amp;#38; -gehört habe, habe ich mir dieses Jahr den Anfang und den Schluss der Sendung zu Gemüte geführt. Vor dem Voting kommt nämlich eine Zusammenfassung aller Songs. So muss man sie sich nicht ganz anhören und kann dann trotzdem über die Qualität (bzw. deren Fehlen) wettern. 

Das Voting hat seinen eigenen &quot;Charme&quot;. 

Es wäre interessant gewesen, zu sehen, wie eine sogenannte &quot;Expertenjury&quot; bewertet hätte (gab es früher nicht mal jeweils 2 Jurys, eine Pressejury und das &quot;gemeine Volk&quot;?).  
Hätte eine Expertenjury über den eigenen (national oder regional gesinnten) Schatten springen können? Darf man das überhaupt erwarten? 

Die teilnehmenden Staaten bzw. deren &quot;Musikmärkte&quot; sind viel weiter von einander entfernt, als ich mir das vorgestellt habe. Das ist der Schluss, den ich aus dem Voting gezogen habe. 

Darf man vom &quot;gemeinen Volk&quot; (ich meine das nicht abschätzig, sondern um es von einer  sogenannten Expertenjury zu unterscheiden, seien das jetzt &quot;Kulturschaffende&quot;, Musikkritiker, Journalisten usw.) überhaupt erwarten, dass es für eine Musikgruppe stimmt, deren Protagonisten, Musikstil und meist auch die Sprache ihm fremd sind?

su hat geschrieben
&quot;Wir sind einfach zu elitär um beim Songcontest für die Schweiz zu voten…&quot;

Das ist vielleicht gar nicht so abwegig. Wäre der Wunsch, sich elitärer (intellektueller) zu fühlen, einer der wenigen Beweggründe, um für ein zwar auf dem Papier auch euroäisches (=zugewandtes), aber in Wirklichkeit / in verschiedener Hinsicht (Musikstil, Bekanntheitsgrad, Sprache, &quot;Herz&quot;) doch weit entferntes Land zu stimmen - so wie man sich im alternativen Kino einen &quot;guten Film&quot; ansehen geht, weil man sich ein bisschen dafür schämt, dass man sich von den Mainstream-Filmen doch immer wieder so faszinieren lässt.

Bezeichnend für die Veranstaltung ist ja auch, dass beim Voting das Land in den Vordergrund gerückt wird (&quot;das Land A&quot; gibt &quot;dem Land B&quot; so und so viele Punkte), nicht deren musikalische (oder unmusikalische) Vertreter. Gäbe es andere Resultate, wenn das Land weniger in den Vordergrund gerückt würde? Vielleicht würde dann gar niemand mehr teilnehmen wollen....

Ich habe mir natürlich auch überlegt, warum ausgerechnet Lordi gewonnen hat. 

War das Ganze eine gelungene Aktion einer Europa-übergreifenden Fangemeinde dieses Musikstils? Schwer vorstellbar. Ich glaube nicht, dass sich ausgerechnet eine Fangemeinde dieses Musikstils zu so etwas hergeben würde. 

Eine europaweite Diaspora von Finnen? Gibt es nicht.

Was sonst?

Der Beitrag von Finnland war vor allem &quot;anders&quot;. Er ist aufgefallen. Wenn man also schon nicht für einen der anderen Beiträge stimmen wollte, weil sie musikalisch einfach nicht überzeugten, dann wenigstens für den auffallendsten.

Und die Finnen mag man doch irgendwie: Millionen von Zuschauer haben ein finnisches Elektronikprodukt zu Hause, das ihnen viel bedeutet: das Nokia-Mobiltelefon! Ein perfekter Sympathieträger!

Finnland war vielleicht einfach der kleinste gemeinsame Nenner.

(Gibt einem diese nicht sehr ernsthafte Veranstaltung Hinweise darauf, was von einer &quot;ernsthaften Verantstaltung&quot; wie der Europäischen Union überhaupt erwartet werden kann? Wie weit die verschiedenen Landesbevölkerungen in ihrer Denk- und Gefühlswelt doch voneinander entfernt sind. Welche Kräfte (Kompromisse, Zwänge) nötig sind/wären, um sie alle unter einen Hut zu bringen...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Für mich als alter ABBA-Fan hat der &#8220;European Song Contest&#8221; noch eine gewisse &#8220;historische&#8221; Bedeutung. </p>
	<p>Über die Jahre ist die Qualität der Beiträge leider tief gesunken (war sie früher wirklich so viel besser oder gab es einfach jeweils ein paar Highlights, die den Sieg dann auch verdienten?). Irgendwie war da früher mehr Herzblut  drin (zur Zeit der Chansons, als er den Namen &#8220;Concours Eurovision de la Chanson&#8221; noch verdiente). Da gehörten die ABBAs eigentlich auch schon nicht mehr dazu. &#8220;Waterloo&#8221; ist ja nun wirklich kein Chanson.</p>
	<p>Aber vielleicht bin ich mit den Jahren auch nur nostalgisch geworden. </p>
	<p>Nachdem ich einige Jahre überhaupt nicht mehr hingeschaut  &amp; -gehört habe, habe ich mir dieses Jahr den Anfang und den Schluss der Sendung zu Gemüte geführt. Vor dem Voting kommt nämlich eine Zusammenfassung aller Songs. So muss man sie sich nicht ganz anhören und kann dann trotzdem über die Qualität (bzw. deren Fehlen) wettern. </p>
	<p>Das Voting hat seinen eigenen &#8220;Charme&#8221;. </p>
	<p>Es wäre interessant gewesen, zu sehen, wie eine sogenannte &#8220;Expertenjury&#8221; bewertet hätte (gab es früher nicht mal jeweils 2 Jurys, eine Pressejury und das &#8220;gemeine Volk&#8221;?).<br />
Hätte eine Expertenjury über den eigenen (national oder regional gesinnten) Schatten springen können? Darf man das überhaupt erwarten? </p>
	<p>Die teilnehmenden Staaten bzw. deren &#8220;Musikmärkte&#8221; sind viel weiter von einander entfernt, als ich mir das vorgestellt habe. Das ist der Schluss, den ich aus dem Voting gezogen habe. </p>
	<p>Darf man vom &#8220;gemeinen Volk&#8221; (ich meine das nicht abschätzig, sondern um es von einer  sogenannten Expertenjury zu unterscheiden, seien das jetzt &#8220;Kulturschaffende&#8221;, Musikkritiker, Journalisten usw.) überhaupt erwarten, dass es für eine Musikgruppe stimmt, deren Protagonisten, Musikstil und meist auch die Sprache ihm fremd sind?</p>
	<p>su hat geschrieben<br />
&#8220;Wir sind einfach zu elitär um beim Songcontest für die Schweiz zu voten…&#8221;</p>
	<p>Das ist vielleicht gar nicht so abwegig. Wäre der Wunsch, sich elitärer (intellektueller) zu fühlen, einer der wenigen Beweggründe, um für ein zwar auf dem Papier auch euroäisches (=zugewandtes), aber in Wirklichkeit / in verschiedener Hinsicht (Musikstil, Bekanntheitsgrad, Sprache, &#8220;Herz&#8221;) doch weit entferntes Land zu stimmen - so wie man sich im alternativen Kino einen &#8220;guten Film&#8221; ansehen geht, weil man sich ein bisschen dafür schämt, dass man sich von den Mainstream-Filmen doch immer wieder so faszinieren lässt.</p>
	<p>Bezeichnend für die Veranstaltung ist ja auch, dass beim Voting das Land in den Vordergrund gerückt wird (&#8221;das Land A&#8221; gibt &#8220;dem Land B&#8221; so und so viele Punkte), nicht deren musikalische (oder unmusikalische) Vertreter. Gäbe es andere Resultate, wenn das Land weniger in den Vordergrund gerückt würde? Vielleicht würde dann gar niemand mehr teilnehmen wollen&#8230;.</p>
	<p>Ich habe mir natürlich auch überlegt, warum ausgerechnet Lordi gewonnen hat. </p>
	<p>War das Ganze eine gelungene Aktion einer Europa-übergreifenden Fangemeinde dieses Musikstils? Schwer vorstellbar. Ich glaube nicht, dass sich ausgerechnet eine Fangemeinde dieses Musikstils zu so etwas hergeben würde. </p>
	<p>Eine europaweite Diaspora von Finnen? Gibt es nicht.</p>
	<p>Was sonst?</p>
	<p>Der Beitrag von Finnland war vor allem &#8220;anders&#8221;. Er ist aufgefallen. Wenn man also schon nicht für einen der anderen Beiträge stimmen wollte, weil sie musikalisch einfach nicht überzeugten, dann wenigstens für den auffallendsten.</p>
	<p>Und die Finnen mag man doch irgendwie: Millionen von Zuschauer haben ein finnisches Elektronikprodukt zu Hause, das ihnen viel bedeutet: das Nokia-Mobiltelefon! Ein perfekter Sympathieträger!</p>
	<p>Finnland war vielleicht einfach der kleinste gemeinsame Nenner.</p>
	<p>(Gibt einem diese nicht sehr ernsthafte Veranstaltung Hinweise darauf, was von einer &#8220;ernsthaften Verantstaltung&#8221; wie der Europäischen Union überhaupt erwartet werden kann? Wie weit die verschiedenen Landesbevölkerungen in ihrer Denk- und Gefühlswelt doch voneinander entfernt sind. Welche Kräfte (Kompromisse, Zwänge) nötig sind/wären, um sie alle unter einen Hut zu bringen&#8230;)
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Es kamen fast so viele Portugiesen wie Deutsche by: Christian</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/306#comment-4986</link>
		<pubDate>Tue, 30 May 2006 10:38:31 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/306#comment-4986</guid>
					<description>@Jannis: 
Es ist, soviel ich weiß, niemand gezwungen, sich den Song Contest anzusehen. Es steht also auch dir frei, aus *eigenem* Willen einen sendefreien Tag zu bestimmen und diesen ausgerechnet auf den Samstag zu verlegen, an dem der Contest stattfindet. Aber früher war eben alles besser. Beispielsweise die Zeit, als es in gewissen Ländern verboten war, ausländische Radiosender zu hören...</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Jannis:<br />
Es ist, soviel ich weiß, niemand gezwungen, sich den Song Contest anzusehen. Es steht also auch dir frei, aus *eigenem* Willen einen sendefreien Tag zu bestimmen und diesen ausgerechnet auf den Samstag zu verlegen, an dem der Contest stattfindet. Aber früher war eben alles besser. Beispielsweise die Zeit, als es in gewissen Ländern verboten war, ausländische Radiosender zu hören&#8230;
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Es kamen fast so viele Portugiesen wie Deutsche by: su</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/306#comment-4984</link>
		<pubDate>Tue, 30 May 2006 05:39:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/306#comment-4984</guid>
					<description>Kann ich dir nur beipflichten Jannis... 

Zu den 623'000 Auslandschweizer:
Wir sind einfach zu elitär um beim Songcontest für die Schweiz zu voten... es reicht doch schon, dass wir uns mehrmals jährlich in die Politik einmischen und &quot;ja&quot;, &quot;nein&quot; oder &quot;leer&quot; voten – äh – abstimmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Kann ich dir nur beipflichten Jannis&#8230; </p>
	<p>Zu den 623&#8242;000 Auslandschweizer:<br />
Wir sind einfach zu elitär um beim Songcontest für die Schweiz zu voten&#8230; es reicht doch schon, dass wir uns mehrmals jährlich in die Politik einmischen und &#8220;ja&#8221;, &#8220;nein&#8221; oder &#8220;leer&#8221; voten – äh – abstimmen.
</p>
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				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Es kamen fast so viele Portugiesen wie Deutsche by: Jannis</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/306#comment-4983</link>
		<pubDate>Tue, 30 May 2006 00:43:07 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/306#comment-4983</guid>
					<description>Contest: Früher gab es sendefreie Tage. Das war alleweil besser als socher Mist. Doch ist jeder selber schuld, der sich solche Umweltverschutzung mittels elektromagnetischer Wellen hereinzieht. Diese Veranstaltung zu Migrationsstudien heranzuhiehen, ist hingegen eine reife Leistung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Contest: Früher gab es sendefreie Tage. Das war alleweil besser als socher Mist. Doch ist jeder selber schuld, der sich solche Umweltverschutzung mittels elektromagnetischer Wellen hereinzieht. Diese Veranstaltung zu Migrationsstudien heranzuhiehen, ist hingegen eine reife Leistung.
</p>
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