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	<title>Comments on: Wie wird man ein Burger? &#8212; Der &#8220;Bürgerort&#8221; ist nicht der Geburtsort</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/27</link>
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	<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 20:03:18 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Wie wird man ein Burger? &#8212; Der &#8220;Bürgerort&#8221; ist nicht der Geburtsort by: Sprachnarr</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/27#comment-1680455</link>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 05:50:17 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/27#comment-1680455</guid>
					<description>Besser spät als nie, resp. um &quot;allfällig&quot; noch bestehende Unklarheiten wegen Sozialhilfe-Berechtigung zu beseitigen: Diese wird schon seit einer beinahe nicht mehr bezifferbaren Anzahl von Jahren nach dem Wohnorts-, resp. Aufenthalsprinzip ausgerichtet. Trotzdem geistert immer noch durch die Köpfe einer beträchtlichen Mehrheit der Bevölkerung die Auffassung, der Heimat-, resp. Bürgerort sei unterstützungspflichtig. Der Bürgerort kommt nur noch in den doch eher sehr seltenen Fällen zum Zug, in denen ein Schweizer Bürger nirgends angemeldet ist.

Darum, noch einmal: Sozialhilfe bekommt man dort, wo man &quot;angemeldet&quot; ist, resp. wo man sich gerade aufhält. Ich verkneife es mir, hier die entsprechenden Artikel und §§ zu nennen. Den Unterschied zwischen Art. und § in der schweizerischen Gesetzgebung zu erklären, wäre im übrigen auch einmal ein Thema für diesen Blog.

Was im Einzelfall in Sachen Zuständigkeit für die Sozialhilfe zutrifft, darüber streiten sich regelmässig Klienten und Mitarbeiter von Sozialämtern; es führt dazu, dass Bedürftige immer wieder einnmal von privaten Einrichtungen aufgefangen werden müssen. Ein trauriges Thema, das dann an den Kantonsgerichten (in einigen Kantonen auch Obergerichte genannt) und an den Verwaltungsgerichten endet. Ans Bundesgericht könne solche Angelegenheiten nicht weitergezogen werden, da die Sozialhilfe Sache der Kantone ist, resp. die Schweiz eine Gesetzgebung zur Sozialhilfe auf Bundesebene nicht kennt und damit neben Österreich einzigartig in Europa da steht.

Nebenbei: Das Timeout-Fenster nervt weiterhin! Wann wird's endlich abgestellt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Besser spät als nie, resp. um &#8220;allfällig&#8221; noch bestehende Unklarheiten wegen Sozialhilfe-Berechtigung zu beseitigen: Diese wird schon seit einer beinahe nicht mehr bezifferbaren Anzahl von Jahren nach dem Wohnorts-, resp. Aufenthalsprinzip ausgerichtet. Trotzdem geistert immer noch durch die Köpfe einer beträchtlichen Mehrheit der Bevölkerung die Auffassung, der Heimat-, resp. Bürgerort sei unterstützungspflichtig. Der Bürgerort kommt nur noch in den doch eher sehr seltenen Fällen zum Zug, in denen ein Schweizer Bürger nirgends angemeldet ist.</p>
	<p>Darum, noch einmal: Sozialhilfe bekommt man dort, wo man &#8220;angemeldet&#8221; ist, resp. wo man sich gerade aufhält. Ich verkneife es mir, hier die entsprechenden Artikel und §§ zu nennen. Den Unterschied zwischen Art. und § in der schweizerischen Gesetzgebung zu erklären, wäre im übrigen auch einmal ein Thema für diesen Blog.</p>
	<p>Was im Einzelfall in Sachen Zuständigkeit für die Sozialhilfe zutrifft, darüber streiten sich regelmässig Klienten und Mitarbeiter von Sozialämtern; es führt dazu, dass Bedürftige immer wieder einnmal von privaten Einrichtungen aufgefangen werden müssen. Ein trauriges Thema, das dann an den Kantonsgerichten (in einigen Kantonen auch Obergerichte genannt) und an den Verwaltungsgerichten endet. Ans Bundesgericht könne solche Angelegenheiten nicht weitergezogen werden, da die Sozialhilfe Sache der Kantone ist, resp. die Schweiz eine Gesetzgebung zur Sozialhilfe auf Bundesebene nicht kennt und damit neben Österreich einzigartig in Europa da steht.</p>
	<p>Nebenbei: Das Timeout-Fenster nervt weiterhin! Wann wird&#8217;s endlich abgestellt?
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Wie wird man ein Burger? &#8212; Der &#8220;Bürgerort&#8221; ist nicht der Geburtsort by: Eidgenosse</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/27#comment-971293</link>
		<pubDate>Sat, 09 May 2009 15:37:12 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/27#comment-971293</guid>
					<description>Die Bern-Burger entstanden aus den Leisten in Bern. Ansässige Gewerbetreibende vereinigten sich bereits im Mittelalter zu Leisten (sowas wie Zünfte). Die Bern-Burger besitzen einige Vorteile. Sie bekommen z.B. Wein von ihrem Rebberg auf der St. Petersinsel, sie haben ein Burgerspital und ein Altersheim. Armen Burgern wird geholfen. Bern-Burger kann man auch durch Heirat mit einer Bern-Burgerin oder einem Bern-Burger werden. In anderen Gemeinden erhält man z.B. Holz aus dem Burgerwald. Bürger einer Gemeinde ist jeder Schweizer. Früher musste man, wenn man armengenössig wurde, in diese Bürgergemeinde zurückkehren. Heute nicht mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Bern-Burger entstanden aus den Leisten in Bern. Ansässige Gewerbetreibende vereinigten sich bereits im Mittelalter zu Leisten (sowas wie Zünfte). Die Bern-Burger besitzen einige Vorteile. Sie bekommen z.B. Wein von ihrem Rebberg auf der St. Petersinsel, sie haben ein Burgerspital und ein Altersheim. Armen Burgern wird geholfen. Bern-Burger kann man auch durch Heirat mit einer Bern-Burgerin oder einem Bern-Burger werden. In anderen Gemeinden erhält man z.B. Holz aus dem Burgerwald. Bürger einer Gemeinde ist jeder Schweizer. Früher musste man, wenn man armengenössig wurde, in diese Bürgergemeinde zurückkehren. Heute nicht mehr.
</p>
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 		<title>Comment on Wie wird man ein Burger? &#8212; Der &#8220;Bürgerort&#8221; ist nicht der Geburtsort by: Christian</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/27#comment-259055</link>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 14:12:07 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/27#comment-259055</guid>
					<description>&quot;Einbürgerungen durch Gemeindeversammlungen sind aber weiter zulässig. Können Sie mir in diesem komplizierten Beispiel Schweizer Basisdemokratie noch folgen? Nicht mehr der Burger darf selbst entscheiden, sondern sein gewählter Volksvertreter.&quot;

Die Gemeindeversammlung ist nicht die gewählte Volksvertretung einer Gemeinde sondern die Versammlung der stimm- uind wahlberechtigten Einwohner einer Gemeinde. Ähnlich der Landsgemeinden in bestimmten Kantonen.

Übrigens, Dein Spamformular nervt, ich kann zwar rechnen, aber scheinbar hast Du hier irdendwo einen Zeitfilter, nach dem nach der Eingabe des Resultates innert einem bestimmten Zeitraum der Submit-Button gedrückt werden muss.

Gruss
Christian

[Anmerkung Admin: Sorry für das Spamformular. Wenn ich mal Zeit habe, suche ich was Besseres. Ja, da ist tatsächlich ein Timeout, den man nicht abstellen kann. Darum längere Beiträge besser in einer handelsüblichen Textverarbeitung vorschreiben und dann über die Zwischenablage hochladen.]</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>&#8220;Einbürgerungen durch Gemeindeversammlungen sind aber weiter zulässig. Können Sie mir in diesem komplizierten Beispiel Schweizer Basisdemokratie noch folgen? Nicht mehr der Burger darf selbst entscheiden, sondern sein gewählter Volksvertreter.&#8221;</p>
	<p>Die Gemeindeversammlung ist nicht die gewählte Volksvertretung einer Gemeinde sondern die Versammlung der stimm- uind wahlberechtigten Einwohner einer Gemeinde. Ähnlich der Landsgemeinden in bestimmten Kantonen.</p>
	<p>Übrigens, Dein Spamformular nervt, ich kann zwar rechnen, aber scheinbar hast Du hier irdendwo einen Zeitfilter, nach dem nach der Eingabe des Resultates innert einem bestimmten Zeitraum der Submit-Button gedrückt werden muss.</p>
	<p>Gruss<br />
Christian</p>
	<p>[Anmerkung Admin: Sorry für das Spamformular. Wenn ich mal Zeit habe, suche ich was Besseres. Ja, da ist tatsächlich ein Timeout, den man nicht abstellen kann. Darum längere Beiträge besser in einer handelsüblichen Textverarbeitung vorschreiben und dann über die Zwischenablage hochladen.]
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Wie wird man ein Burger? &#8212; Der &#8220;Bürgerort&#8221; ist nicht der Geburtsort by: Gerry</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/27#comment-77448</link>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2007 06:18:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/27#comment-77448</guid>
					<description>Wir sind Bürger des Kantons Bern.  Ich war in einem anderen Kanton Gemeindepräsident. Liess mich und meine Familie in der Gemeinde einbürgern. Die Zivilstandsbeamtin fand es nicht nötig mich zu informieren, dass bei einer 'zusätzlichen' Einbürgerung das ursprüngliche Bürgerrecht (vom Kt. Bern) verloren geht.
Aus dem Blauen kam ein Brief mit der Mitteilung, dass wir 'ausgebürgert' waren.
Nach Reklamation und viel Hin und Her, wurden wir im Kanton Bern wieder 'zurückgebürgert', und zwar unter dem Label 'Bürgerrecht ehrenhalber erhalten', weil wir bei der Neueinbürgerung nichts bezahlen mussten.
Welche andere Land noch kann sich solche administrativen Spiele leisten?
Es geht einfach nichts über den gesunden Menschenverstand!</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Wir sind Bürger des Kantons Bern.  Ich war in einem anderen Kanton Gemeindepräsident. Liess mich und meine Familie in der Gemeinde einbürgern. Die Zivilstandsbeamtin fand es nicht nötig mich zu informieren, dass bei einer &#8216;zusätzlichen&#8217; Einbürgerung das ursprüngliche Bürgerrecht (vom Kt. Bern) verloren geht.<br />
Aus dem Blauen kam ein Brief mit der Mitteilung, dass wir &#8216;ausgebürgert&#8217; waren.<br />
Nach Reklamation und viel Hin und Her, wurden wir im Kanton Bern wieder &#8216;zurückgebürgert&#8217;, und zwar unter dem Label &#8216;Bürgerrecht ehrenhalber erhalten&#8217;, weil wir bei der Neueinbürgerung nichts bezahlen mussten.<br />
Welche andere Land noch kann sich solche administrativen Spiele leisten?<br />
Es geht einfach nichts über den gesunden Menschenverstand!
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Wie wird man ein Burger? &#8212; Der &#8220;Bürgerort&#8221; ist nicht der Geburtsort by: Frank</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/27#comment-72056</link>
		<pubDate>Sat, 21 Apr 2007 14:10:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/27#comment-72056</guid>
					<description>Bürger sein heist eigentlich Mitbesitzer einer Allmend zu sein. Die Allmend ist europäisch im Zuge der Agrarreformen im 19. Jahrhundert meistens abgeschafft worden. Auch im Schweizer Mittelland wurde sie mancherorts stark beschnitten. in den Alpen hat sie sich jedoch lange erhalten. Mit dem freien Wohnrecht und dem Recht seine politischen Rechte in der ganzen Schweiz ausüben zu können, bestand die Gefahr dass plötzlich zusätzliche Mitnutzer auftauchen könnten. Deshalb hat man die politische Gemeinde von der Bürgergemeinde getrennt. 
Die Bürgergemeinde ist also im weitesten Sinn eine Aktiengesellschaft, die den gemeinsamen Boden verwaltet. Die Bürgergemeinde kann im einzelnen Fall sehr reich sein: In Zermatt ist die Bürgergemeinde z.B. Mehrheitsaktionärin der Bergbahnen, besitzt selbst Skilifte, Hotels etc. Dass die Zermatter nicht scharf auf neue Bürger sind, kann man verstehen. Dass sich neue Bürger dann einkaufen müssen ebenfalls: Bei Aktienfonds ist es ja genau so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Bürger sein heist eigentlich Mitbesitzer einer Allmend zu sein. Die Allmend ist europäisch im Zuge der Agrarreformen im 19. Jahrhundert meistens abgeschafft worden. Auch im Schweizer Mittelland wurde sie mancherorts stark beschnitten. in den Alpen hat sie sich jedoch lange erhalten. Mit dem freien Wohnrecht und dem Recht seine politischen Rechte in der ganzen Schweiz ausüben zu können, bestand die Gefahr dass plötzlich zusätzliche Mitnutzer auftauchen könnten. Deshalb hat man die politische Gemeinde von der Bürgergemeinde getrennt.<br />
Die Bürgergemeinde ist also im weitesten Sinn eine Aktiengesellschaft, die den gemeinsamen Boden verwaltet. Die Bürgergemeinde kann im einzelnen Fall sehr reich sein: In Zermatt ist die Bürgergemeinde z.B. Mehrheitsaktionärin der Bergbahnen, besitzt selbst Skilifte, Hotels etc. Dass die Zermatter nicht scharf auf neue Bürger sind, kann man verstehen. Dass sich neue Bürger dann einkaufen müssen ebenfalls: Bei Aktienfonds ist es ja genau so.
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