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	<title>Comments on: Verunmöglichen Sie doch mal das Verhühnern einer Verzeigung</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/229</link>
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	<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 21:11:27 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Verunmöglichen Sie doch mal das Verhühnern einer Verzeigung by: Andrea Bürgi</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/229#comment-93630</link>
		<pubDate>Sat, 02 Jun 2007 16:15:47 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/229#comment-93630</guid>
					<description>Reichlich spät, aufgrund eines Helvetismus in der Zeitung, bin ich auf diese Seite gestossen. Haferkäse ist für mich eigentlich kein existierendes, geschriebenes Wort. Oder würde die deutsche Variante davon Hafenkäse heissen. Wir haben keine Lösung gefunden, das Wort allerdings im Tages-Anzeiger von heute.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Reichlich spät, aufgrund eines Helvetismus in der Zeitung, bin ich auf diese Seite gestossen. Haferkäse ist für mich eigentlich kein existierendes, geschriebenes Wort. Oder würde die deutsche Variante davon Hafenkäse heissen. Wir haben keine Lösung gefunden, das Wort allerdings im Tages-Anzeiger von heute.
</p>
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 		<title>Comment on Verunmöglichen Sie doch mal das Verhühnern einer Verzeigung by: Fredy Künzler</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/229#comment-3093</link>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2006 23:23:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/229#comment-3093</guid>
					<description>Notiert seien noch &quot;vergeigen&quot;, &quot;versiffen&quot; und &quot;verhängen&quot; ... alle im Jugendslang recht gebräuchlich :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Notiert seien noch &#8220;vergeigen&#8221;, &#8220;versiffen&#8221; und &#8220;verhängen&#8221; &#8230; alle im Jugendslang recht gebräuchlich <img src='http://www.blogwiese.ch/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />
</p>
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 		<title>Comment on Verunmöglichen Sie doch mal das Verhühnern einer Verzeigung by: Mikki Studer</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/229#comment-3081</link>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2006 08:25:07 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/229#comment-3081</guid>
					<description>Die tiefere Bedeutung von &quot;verzeigen&quot; ist dir scheinbar verborgen geblieben. Es gibt hier nämlich eine zu beachtende Feinheit. Verzeigen tut grundsätzlich nur eine staatliche Behörde (insbesondere die Polizei) - in Ausübung ihrer Tätigkeit. Privatpersonen tun hingegen nur &quot;anzeigen&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Die tiefere Bedeutung von &#8220;verzeigen&#8221; ist dir scheinbar verborgen geblieben. Es gibt hier nämlich eine zu beachtende Feinheit. Verzeigen tut grundsätzlich nur eine staatliche Behörde (insbesondere die Polizei) - in Ausübung ihrer Tätigkeit. Privatpersonen tun hingegen nur &#8220;anzeigen&#8221;.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Verunmöglichen Sie doch mal das Verhühnern einer Verzeigung by: Peter</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/229#comment-3069</link>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2006 20:57:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/229#comment-3069</guid>
					<description>Lieber Jens,
ein wunderbares Wort mit der Vorsilbe &quot;ver-&quot; ist Verhüterli! Mach weiter so!
Gruß Peter.
P.S. Aus Insiderkreisen erfuhr ich heute, am 1. April, daß Schweizer Gegner Dich nicht nur in den Ruhrpott zurück, sondern überhaupt in den April schicken wollen! Vorsicht also bis Mitternacht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Lieber Jens,<br />
ein wunderbares Wort mit der Vorsilbe &#8220;ver-&#8221; ist Verhüterli! Mach weiter so!<br />
Gruß Peter.<br />
P.S. Aus Insiderkreisen erfuhr ich heute, am 1. April, daß Schweizer Gegner Dich nicht nur in den Ruhrpott zurück, sondern überhaupt in den April schicken wollen! Vorsicht also bis Mitternacht!
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Verunmöglichen Sie doch mal das Verhühnern einer Verzeigung by: Phipu</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/229#comment-3062</link>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2006 19:05:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/229#comment-3062</guid>
					<description>Beim „Schussel“ habe ich etwas dazugelernt. http://www.ruhrgebietssprache.de/lexikon/schussel.html
Ich glaubte bisher, dies sei Synonym zu „Tolpatsch/ungeschickte Person“. Dies würde nämlich auch die Laut-Verwandtschaft zum Dialektwort „Schutzgatter“ herstellen. Mit dem Ausdruck „du bisch es Schutzgatter!“ wurde ich jeweils als Kind bedacht, wenn ich mich ungeschickt angestellt hatte und etwas verschüttet oder fallengelassen hatte. Auf der Google-Suche stiess ich auf die Idee, dass man mich damit einfach „Du Tor!“ nennen http://de.wikipedia.org/wiki/Tornjak oder mir die Unachtsamkeit des Barons von Münchhausen unterstellen wollte http://www.munchausen.org/horsecut2.html .

Im Dialekt kultivieren wir die Vorsilbe „ver-...“ regelrecht. Mehr noch als in helvetischem Hochdeutsch. Sie ersetzt uns das deutsche „zer-..“. Beispiele: „verbroche (zerbrochen), verchätschet (zerkaut), „vertrampet“ (zertreten), „verwuschet“ (zerknüllt), „verstrublet“ (zerzaust) „kabutt gmacht“ (zerstört, „verstört“ gibt es ja schon).    

Man kann nicht nur etwas verhühnern, sondern auch gedankenlos über die Strasse hühnern. Oder planlos (z.B. in einem Raum) umherhühnern. Bei diesen Ausdrücken ist der Bewegungsablauf zitierten Tiere eher ersichtlich, als beim „verhühnern“ nicht wahr?  

Beim etwas verlegen/nicht wiederfinden, müsste man eher „vereichhörnle“ (ver-eichhörnchern) sagen. Und wie wohl in Oesterreich oder Bayern? http://www.ostarrichi.org/wort-1703-at-Oachkatzl.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Beim „Schussel“ habe ich etwas dazugelernt. <a href='http://www.ruhrgebietssprache.de/lexikon/schussel.html' rel='nofollow'>http://www.ruhrgebietssprache.de/lexikon/schussel.html</a><br />
Ich glaubte bisher, dies sei Synonym zu „Tolpatsch/ungeschickte Person“. Dies würde nämlich auch die Laut-Verwandtschaft zum Dialektwort „Schutzgatter“ herstellen. Mit dem Ausdruck „du bisch es Schutzgatter!“ wurde ich jeweils als Kind bedacht, wenn ich mich ungeschickt angestellt hatte und etwas verschüttet oder fallengelassen hatte. Auf der Google-Suche stiess ich auf die Idee, dass man mich damit einfach „Du Tor!“ nennen <a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Tornjak' rel='nofollow'>http://de.wikipedia.org/wiki/Tornjak</a> oder mir die Unachtsamkeit des Barons von Münchhausen unterstellen wollte <a href='http://www.munchausen.org/horsecut2.html' rel='nofollow'>http://www.munchausen.org/horsecut2.html</a> .</p>
	<p>Im Dialekt kultivieren wir die Vorsilbe „ver-&#8230;“ regelrecht. Mehr noch als in helvetischem Hochdeutsch. Sie ersetzt uns das deutsche „zer-..“. Beispiele: „verbroche (zerbrochen), verchätschet (zerkaut), „vertrampet“ (zertreten), „verwuschet“ (zerknüllt), „verstrublet“ (zerzaust) „kabutt gmacht“ (zerstört, „verstört“ gibt es ja schon).    </p>
	<p>Man kann nicht nur etwas verhühnern, sondern auch gedankenlos über die Strasse hühnern. Oder planlos (z.B. in einem Raum) umherhühnern. Bei diesen Ausdrücken ist der Bewegungsablauf zitierten Tiere eher ersichtlich, als beim „verhühnern“ nicht wahr?  </p>
	<p>Beim etwas verlegen/nicht wiederfinden, müsste man eher „vereichhörnle“ (ver-eichhörnchern) sagen. Und wie wohl in Oesterreich oder Bayern? <a href='http://www.ostarrichi.org/wort-1703-at-Oachkatzl.html' rel='nofollow'>http://www.ostarrichi.org/wort-1703-at-Oachkatzl.html</a>
</p>
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