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	<title>Comments on: Wer sollte Schweizerdeutsch lernen? &#8212; Sprachen lassen sich schlecht vorschreiben</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/216</link>
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	<pubDate>Wed, 16 May 2012 23:49:09 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Wer sollte Schweizerdeutsch lernen? &#8212; Sprachen lassen sich schlecht vorschreiben by: Branitar</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/216#comment-2764</link>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2006 12:29:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/216#comment-2764</guid>
					<description>Es stimmt nicht ganz, dass Frankreich der letzte Natianolstaat war, der sich in der &quot;Sprachbereinigung&quot; versuchte. In der DDR gab es keine Sendungen in Dialekt, es gab Anweisungen, dass bei der Arbeit nur Hochdeutsch zu sprechen sei (auch in Gegenden in denn z.B. Platt weiter verbreitet nzw Hauptsprache war), in der Schule wurde der  Unterricht nur auf Hochdeutsch gegeben und den Kindern wurden bereits im Kindergarten das Platt abtrainiert (so sie es denn überhaupt gelernt hatten). Damit war man auch weitgehend erfolgreich. Meine Mutter spricht mit meinen Großeltern nur Hochdeutsch. Die wiederum sprechen nur untereinander und mit ihren (älteren) Nachbarn Platt, mit den &quot;Kindern&quot; aber auch nur noch Hochdeutsch. Ich selber verstehe Platt recht gut, kann es aber  (bis auf ganz wenige Brocken) nicht selber sprechen...
Mittlerweile wird es aber zumindest in MeckPomm wieder als Unterrichtsfach angeboten, auch wenn ich bezweifle, dass es den Dialekt vor dem Aussterben retten wird, da er im Alltag schon fast vollständig verschwunden ist...</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Es stimmt nicht ganz, dass Frankreich der letzte Natianolstaat war, der sich in der &#8220;Sprachbereinigung&#8221; versuchte. In der DDR gab es keine Sendungen in Dialekt, es gab Anweisungen, dass bei der Arbeit nur Hochdeutsch zu sprechen sei (auch in Gegenden in denn z.B. Platt weiter verbreitet nzw Hauptsprache war), in der Schule wurde der  Unterricht nur auf Hochdeutsch gegeben und den Kindern wurden bereits im Kindergarten das Platt abtrainiert (so sie es denn überhaupt gelernt hatten). Damit war man auch weitgehend erfolgreich. Meine Mutter spricht mit meinen Großeltern nur Hochdeutsch. Die wiederum sprechen nur untereinander und mit ihren (älteren) Nachbarn Platt, mit den &#8220;Kindern&#8221; aber auch nur noch Hochdeutsch. Ich selber verstehe Platt recht gut, kann es aber  (bis auf ganz wenige Brocken) nicht selber sprechen&#8230;<br />
Mittlerweile wird es aber zumindest in MeckPomm wieder als Unterrichtsfach angeboten, auch wenn ich bezweifle, dass es den Dialekt vor dem Aussterben retten wird, da er im Alltag schon fast vollständig verschwunden ist&#8230;
</p>
]]></content:encoded>
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 		<title>Comment on Wer sollte Schweizerdeutsch lernen? &#8212; Sprachen lassen sich schlecht vorschreiben by: Administrator</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/216#comment-2758</link>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2006 07:39:09 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/216#comment-2758</guid>
					<description>@Simu
Ja, das stimmt, nur Emil darf das. Vergleiche Blogwiese:
&quot;Bitte keine Törlis und Fränklis&quot;
http://www.blogwiese.ch/archives/35
Gruss, Jens</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Simu<br />
Ja, das stimmt, nur Emil darf das. Vergleiche Blogwiese:<br />
&#8220;Bitte keine Törlis und Fränklis&#8221;<br />
<a href='http://www.blogwiese.ch/archives/35' rel='nofollow'>http://www.blogwiese.ch/archives/35</a><br />
Gruss, Jens
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Wer sollte Schweizerdeutsch lernen? &#8212; Sprachen lassen sich schlecht vorschreiben by: Simu</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/216#comment-2757</link>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2006 07:35:02 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/216#comment-2757</guid>
					<description>@Peter
Stimmt das wirklich, dass Fränkli nicht erlaubt ist? Ich höre das immer wieder, obwohl ich diesen Ausdruck selber eher nicht brauche. Meistens im Sinn von &quot;Wäg dene paar Fränkli...&quot; wenn es jetzt nicht mehr drauf ankommt, wenn es noch ein bisschen mehr kostet. Und ja, ich komme aus Bern und höre diesen Ausdruck von anderen Bernern.

Im Zusammenhang mit Trämli (auch schon in Bern gehört) möchte ich natürlich an das berühmte blaue Bähnli erinnern. Beispielsweise hier: Dr Schnäuscht Wäg Nach Worb http://www.bruwo.ch/wegworb.htm</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Peter<br />
Stimmt das wirklich, dass Fränkli nicht erlaubt ist? Ich höre das immer wieder, obwohl ich diesen Ausdruck selber eher nicht brauche. Meistens im Sinn von &#8220;Wäg dene paar Fränkli&#8230;&#8221; wenn es jetzt nicht mehr drauf ankommt, wenn es noch ein bisschen mehr kostet. Und ja, ich komme aus Bern und höre diesen Ausdruck von anderen Bernern.</p>
	<p>Im Zusammenhang mit Trämli (auch schon in Bern gehört) möchte ich natürlich an das berühmte blaue Bähnli erinnern. Beispielsweise hier: Dr Schnäuscht Wäg Nach Worb <a href='http://www.bruwo.ch/wegworb.htm' rel='nofollow'>http://www.bruwo.ch/wegworb.htm</a>
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Wer sollte Schweizerdeutsch lernen? &#8212; Sprachen lassen sich schlecht vorschreiben by: Phipu</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/216#comment-2751</link>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2006 19:37:54 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/216#comment-2751</guid>
					<description>Das unveränderte französischen Wort „Parapluie“, welches hier manchmal verwendet wird, führt mich zum noch viel schöneren eingedeutschten Wort „Paraplü“, welches in erster Linie in Oesterreich gehört werden kann http://www.google.de/search?hl=de&amp;#38;q=parapl%C3%BC&amp;#38;btnG=Suche&amp;#38;meta=lr%3Dlang_de . 

Dazu noch eine Spezialität im Freiburger „Senselerdialekt“ (mehr dazu hier: http://als.wikipedia.org/wiki/Senslerisch ). Was ist wohl „der Bärisou“? Wer nun an eine Mischung aus Tieren (Bär/Berner Sennenhund/Sau) denkt, liegt falsch. Wer den Abschnitt über „Parapluie“ nicht schon vergessen hat, könnte es erraten: „der (le) Parasol“ (frz. für Sonnenschirm) wird für „der (Regen-)Schirm“ gebraucht! 

An Frank:
„Trämli“ kann durchaus richtig sein! Aber bitte, bitte nur in Basel: (eher „Drämmli“ ausgesprochen). Siehe z.B. hier: http://www.google.ch/search?hl=de&amp;#38;q=basler+dr%C3%A4mmli&amp;#38;meta=
und hier: http://www.blogwiese.ch/archives/79</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Das unveränderte französischen Wort „Parapluie“, welches hier manchmal verwendet wird, führt mich zum noch viel schöneren eingedeutschten Wort „Paraplü“, welches in erster Linie in Oesterreich gehört werden kann <a href='http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=parapl%C3%BC&amp;btnG=Suche&amp;meta=lr%3Dlang_de' rel='nofollow'>http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=parapl%C3%BC&amp;btnG=Suche&amp;meta=lr%3Dlang_de</a> . </p>
	<p>Dazu noch eine Spezialität im Freiburger „Senselerdialekt“ (mehr dazu hier: <a href='http://als.wikipedia.org/wiki/Senslerisch' rel='nofollow'>http://als.wikipedia.org/wiki/Senslerisch</a> ). Was ist wohl „der Bärisou“? Wer nun an eine Mischung aus Tieren (Bär/Berner Sennenhund/Sau) denkt, liegt falsch. Wer den Abschnitt über „Parapluie“ nicht schon vergessen hat, könnte es erraten: „der (le) Parasol“ (frz. für Sonnenschirm) wird für „der (Regen-)Schirm“ gebraucht! </p>
	<p>An Frank:<br />
„Trämli“ kann durchaus richtig sein! Aber bitte, bitte nur in Basel: (eher „Drämmli“ ausgesprochen). Siehe z.B. hier: <a href='http://www.google.ch/search?hl=de&amp;q=basler+dr%C3%A4mmli&amp;meta=' rel='nofollow'>http://www.google.ch/search?hl=de&amp;q=basler+dr%C3%A4mmli&amp;meta=</a><br />
und hier: <a href='http://www.blogwiese.ch/archives/79' rel='nofollow'>http://www.blogwiese.ch/archives/79</a>
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Wer sollte Schweizerdeutsch lernen? &#8212; Sprachen lassen sich schlecht vorschreiben by: Peter</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/216#comment-2749</link>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2006 19:14:28 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/216#comment-2749</guid>
					<description>Aus meiner Sicht genügt es, wenn ihr Deutsche die Mundart verstehen lernt, sprechen müsst ihr sie nicht, denn das tönt oft sehr holperig. Ok, ich muss zugeben, dass ich automatisch auf Schweizerisches Hochdeutsch umschalte, wenn mein Gegenüber Hochdeutsch spricht auch wenn dieses noch so beteuert, das Schweizerdeutsche zu verstehen. 

Hochdeutsche, die schon länger in der Schweiz sind, sagen dann irgendeinmal am Kaffeetisch, dass sie eigentlich Schweizerdeutsch schon ganz gut verstehen würden, ausser mich. Das hat damit zu tun, dass ich eben nicht diesen Allerweltsquasel von der Stadt Zürich spreche. 

Russland hat übrigens die in Deutschland reformierten französischen Wörter in seiner Sprache auch belassen. Dinge wie Portmonnaie, Trottoir, Station etc. haben sie behalten oder leicht angepasst. Ausserdem gibt es auch noch einige Deutsche Wörter wie z.B. Landschaft, Rucksack und Schlagbaum.

Zum Thema Velo: Eine Schweizer Familie buchte eine Ferienwohnung auf Fehmarn und erzählte der Vermieterin, dass sie ihre Velos mitnehmen würden. Die Vermieterin rechnete mit dem Schlimmsten, war dann aber ganz schön erleichtert als die Familie mit ihren Rädern anrückte und nicht Hunde mitbrachte, wie sie das zuerst vermutet hatte.  

@Frank
Fränkli ist tatsächlich nicht erlaubt, Trämli oder vielleicht eher Drämli ist in Basel erlaubt, nicht aber in Zürich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Aus meiner Sicht genügt es, wenn ihr Deutsche die Mundart verstehen lernt, sprechen müsst ihr sie nicht, denn das tönt oft sehr holperig. Ok, ich muss zugeben, dass ich automatisch auf Schweizerisches Hochdeutsch umschalte, wenn mein Gegenüber Hochdeutsch spricht auch wenn dieses noch so beteuert, das Schweizerdeutsche zu verstehen. </p>
	<p>Hochdeutsche, die schon länger in der Schweiz sind, sagen dann irgendeinmal am Kaffeetisch, dass sie eigentlich Schweizerdeutsch schon ganz gut verstehen würden, ausser mich. Das hat damit zu tun, dass ich eben nicht diesen Allerweltsquasel von der Stadt Zürich spreche. </p>
	<p>Russland hat übrigens die in Deutschland reformierten französischen Wörter in seiner Sprache auch belassen. Dinge wie Portmonnaie, Trottoir, Station etc. haben sie behalten oder leicht angepasst. Ausserdem gibt es auch noch einige Deutsche Wörter wie z.B. Landschaft, Rucksack und Schlagbaum.</p>
	<p>Zum Thema Velo: Eine Schweizer Familie buchte eine Ferienwohnung auf Fehmarn und erzählte der Vermieterin, dass sie ihre Velos mitnehmen würden. Die Vermieterin rechnete mit dem Schlimmsten, war dann aber ganz schön erleichtert als die Familie mit ihren Rädern anrückte und nicht Hunde mitbrachte, wie sie das zuerst vermutet hatte.  </p>
	<p>@Frank<br />
Fränkli ist tatsächlich nicht erlaubt, Trämli oder vielleicht eher Drämli ist in Basel erlaubt, nicht aber in Zürich.
</p>
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