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	<title>Comments on: Heimatfreunde für die Swissair &#8212; Vom Munitionieren und der Munot</title>
	<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1317</link>
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	<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 02:43:15 +0000</pubDate>
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 		<title>Comment on Heimatfreunde für die Swissair &#8212; Vom Munitionieren und der Munot by: pete</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1317#comment-1316020</link>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 11:43:44 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1317#comment-1316020</guid>
					<description>wenn man constantin seibts texte auf helvetismen analysiert, sollte man nicht ausser acht lassen, dass dieser herr selbst deutscher ist...</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>wenn man constantin seibts texte auf helvetismen analysiert, sollte man nicht ausser acht lassen, dass dieser herr selbst deutscher ist&#8230;
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 		<title>Comment on Heimatfreunde für die Swissair &#8212; Vom Munitionieren und der Munot by: AnFra</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1317#comment-1301513</link>
		<pubDate>Sun, 09 May 2010 10:15:05 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1317#comment-1301513</guid>
					<description>Da momentan die Blogwiese unter Verdauungsstörungen leidet, möchte man passend zum Thema etwas Tonikum der Heilpflanze „Schafgarbe“ dagegen einflössen. 

Im Namen „Munot“ ist eine unheimlich starke Symbolik versteckt, die zum Teil keine und zum anderen Teil doch eine Verbindung zum besagten „munitionieren“ hat. Da mir als alten Artilleristen keine Kenntnisse der Historie vom Munot vorliegen, kann ich nun munter hier drauflos ableiten.  

Die Vorgängeranlage hatte im 14. JH die Bezeichnung „Annot“ und im 15. JH „Unot“. Wenn man berücksichtigt, dass SH im 11. JH nach der noch jetzt erkennbaren deutschen Städteordnung gegründet wurde, kann man sicherlich diesen Namen aus dem Alt- und Mittelhochdeutschen „ana, ane, anu, ano“ für „ohne“ und „not“ für einengend, bedrängt, eingeklemmt, gefährlich im Streit und Kampf für „Not“ ableiten. Also: „Ohne Not“. Wenn man berücksichtigt, dass SH vor der Ernennung zur freien Reichstadt im Lehen schwäbisch-fränkischer und dann bairischer Herrschaft war und diese wg. der Reichsanordnung solch eine Anlagen haben bauen und unterhalten müssen. Da die Lage der Stadt SH eigentlich zur Verteidigung nicht optimal ist und der Sinn der Stadtgründung wohl überwiegend im seichten Rheinübergang und dem Umschlagplatz vom Schiff auf Fuhrwerk und wieder aufs Schiff wg. dem Rheinfall zu sehen ist, kann man deshalb sicherlich die „Annot“ / „Unot“ als eine quasi rein zivile „Fluchtburg, Fliehanlage, Freiburg“ ansehen, welche nur beim drohenden Angriff von den Bewohnern von SH benutzt wurde. 
Nachdem SH sich zum eidgenössischem Bund geschlagen hatte, mussten sie nun selber für diese Anlage sorgen. Es gab keine Reichsgelder aus der Reichskasse in Frankfurt/ Main oder von den habsburgischen Deutschen Kaisern bzw. österreichischen Herzögen aus Wien. Und hier beginnt nun eine wunderbare Entwicklung. 

Die Leute aus SH wollte sicherlich auch ein Statussymbol haben, sie wollten auch eine „Swissair“ der damaligen Zeit besitzen! Drum gab’s im 16. JH. diesen wunderbaren Festungsbau, der mehrer Jahrhunderte nicht benötigt wurde. Der Name „Munot“ dürfte nun leicht ableitbar sein! Aus der Fliehburg „Ohne Not“ wurde durch die wuchtige Bauweise mit weißem Kalkgestein und den Kassematten, Turm uam. eine scheinbar moderne Wehranlage, die SH hätte schützen sollen. Also eine Festungsanlage nur noch für die Militärs. 
Aus „Unot“ der ohne Not wurde sicherlich durch sprachliche Veränderung die „Munot“, die Gemauerte, die Befestigte, die Geschanzte, die Schützende nach der lateinischen Bezeichnung „“munio, munire uam.“ für „mauern, bauen uam.“. Also keine Fliehburg mehr, sondern eine echte militärische Feste mit Artillerie. 
Der Entwurf hat sicher dem Stand der Kriegstechnik vor/um 1500 entsprochen, aber beim Bauende Mitte/Ende des 16. JH hat sich die Technik der Artillerie dramatisch weiter entwickelt. Durch bessere Gusstechnik mit engeren Tolleranzen, verbesserten Verdämmung der Kugeln im Rohr, gesteigerter Rasanz und potenzierter Wirkung des Schießpulvers und als wohl die stärkste Veränderung der Wechsel von Stein- zu Eisenkugeln, welche dadurch eine Steigerung der Auftreff- / Aufschlagenergie mit einem damals gigantischen Vergrößerungsfaktor von etwa 6 bis 10 (wenn nicht noch mehr) ergeben hat. 

Ergo ist diese „Festung Munot“ bereits bei der Fertigstellung durch diese rasante technische Entwicklung überholt. 
Man kann sagen: Auch so ein „Weißer Elefant“ mitten in Schaffhausen, wie 500 Jahre später der andere „Weiße Elefant“ in Zürich-Kloten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Da momentan die Blogwiese unter Verdauungsstörungen leidet, möchte man passend zum Thema etwas Tonikum der Heilpflanze „Schafgarbe“ dagegen einflössen. </p>
	<p>Im Namen „Munot“ ist eine unheimlich starke Symbolik versteckt, die zum Teil keine und zum anderen Teil doch eine Verbindung zum besagten „munitionieren“ hat. Da mir als alten Artilleristen keine Kenntnisse der Historie vom Munot vorliegen, kann ich nun munter hier drauflos ableiten.  </p>
	<p>Die Vorgängeranlage hatte im 14. JH die Bezeichnung „Annot“ und im 15. JH „Unot“. Wenn man berücksichtigt, dass SH im 11. JH nach der noch jetzt erkennbaren deutschen Städteordnung gegründet wurde, kann man sicherlich diesen Namen aus dem Alt- und Mittelhochdeutschen „ana, ane, anu, ano“ für „ohne“ und „not“ für einengend, bedrängt, eingeklemmt, gefährlich im Streit und Kampf für „Not“ ableiten. Also: „Ohne Not“. Wenn man berücksichtigt, dass SH vor der Ernennung zur freien Reichstadt im Lehen schwäbisch-fränkischer und dann bairischer Herrschaft war und diese wg. der Reichsanordnung solch eine Anlagen haben bauen und unterhalten müssen. Da die Lage der Stadt SH eigentlich zur Verteidigung nicht optimal ist und der Sinn der Stadtgründung wohl überwiegend im seichten Rheinübergang und dem Umschlagplatz vom Schiff auf Fuhrwerk und wieder aufs Schiff wg. dem Rheinfall zu sehen ist, kann man deshalb sicherlich die „Annot“ / „Unot“ als eine quasi rein zivile „Fluchtburg, Fliehanlage, Freiburg“ ansehen, welche nur beim drohenden Angriff von den Bewohnern von SH benutzt wurde.<br />
Nachdem SH sich zum eidgenössischem Bund geschlagen hatte, mussten sie nun selber für diese Anlage sorgen. Es gab keine Reichsgelder aus der Reichskasse in Frankfurt/ Main oder von den habsburgischen Deutschen Kaisern bzw. österreichischen Herzögen aus Wien. Und hier beginnt nun eine wunderbare Entwicklung. </p>
	<p>Die Leute aus SH wollte sicherlich auch ein Statussymbol haben, sie wollten auch eine „Swissair“ der damaligen Zeit besitzen! Drum gab’s im 16. JH. diesen wunderbaren Festungsbau, der mehrer Jahrhunderte nicht benötigt wurde. Der Name „Munot“ dürfte nun leicht ableitbar sein! Aus der Fliehburg „Ohne Not“ wurde durch die wuchtige Bauweise mit weißem Kalkgestein und den Kassematten, Turm uam. eine scheinbar moderne Wehranlage, die SH hätte schützen sollen. Also eine Festungsanlage nur noch für die Militärs.<br />
Aus „Unot“ der ohne Not wurde sicherlich durch sprachliche Veränderung die „Munot“, die Gemauerte, die Befestigte, die Geschanzte, die Schützende nach der lateinischen Bezeichnung „“munio, munire uam.“ für „mauern, bauen uam.“. Also keine Fliehburg mehr, sondern eine echte militärische Feste mit Artillerie.<br />
Der Entwurf hat sicher dem Stand der Kriegstechnik vor/um 1500 entsprochen, aber beim Bauende Mitte/Ende des 16. JH hat sich die Technik der Artillerie dramatisch weiter entwickelt. Durch bessere Gusstechnik mit engeren Tolleranzen, verbesserten Verdämmung der Kugeln im Rohr, gesteigerter Rasanz und potenzierter Wirkung des Schießpulvers und als wohl die stärkste Veränderung der Wechsel von Stein- zu Eisenkugeln, welche dadurch eine Steigerung der Auftreff- / Aufschlagenergie mit einem damals gigantischen Vergrößerungsfaktor von etwa 6 bis 10 (wenn nicht noch mehr) ergeben hat. </p>
	<p>Ergo ist diese „Festung Munot“ bereits bei der Fertigstellung durch diese rasante technische Entwicklung überholt.<br />
Man kann sagen: Auch so ein „Weißer Elefant“ mitten in Schaffhausen, wie 500 Jahre später der andere „Weiße Elefant“ in Zürich-Kloten.
</p>
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 		<title>Comment on Heimatfreunde für die Swissair &#8212; Vom Munitionieren und der Munot by: Peter</title>
		<link>http://www.blogwiese.ch/archives/1317#comment-1298426</link>
		<pubDate>Thu, 06 May 2010 06:13:21 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.blogwiese.ch/archives/1317#comment-1298426</guid>
					<description>Ganz in der Nähe von &quot;AUA&quot; ist noch das bernerische &quot;AUÄÄÄ&quot;. Ich weiss nicht ob sie es so schreiben und übersetzen würde ich es am ehesten mit &quot;weläwäg&quot; (Appenzellerisch) d.h. &quot;wahrscheinlich&quot;.
Ich geniesse deine Blogs!
Gruss
Peter</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ganz in der Nähe von &#8220;AUA&#8221; ist noch das bernerische &#8220;AUÄÄÄ&#8221;. Ich weiss nicht ob sie es so schreiben und übersetzen würde ich es am ehesten mit &#8220;weläwäg&#8221; (Appenzellerisch) d.h. &#8220;wahrscheinlich&#8221;.<br />
Ich geniesse deine Blogs!<br />
Gruss<br />
Peter
</p>
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